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Info über Normenkontrollklage in Anfrage versteckt

Auch die Sommerpause der Kommunalpolitiker näher sich dem Ende: Zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr am 21. September hat die Fraktion der Linken darauf hingewiesen, dass seit Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses zum Bebauungsplan 657 (Designer Outlet Center in Lennep) inzwischen fast vier Monate vergangen sind und – weitaus wichtiger –Klagen vor dem Verwaltungsgericht erhoben worden sind gegen die Entwidmung der Wupperstraße und die Baugenehmigung sowie – noch wichtiger – „ein Normenkontrollantrag gegen den Bebauungsplan“. Diese Information dürfte auch im Remscheider Rathaus vorliegen; dort aber scheint gegenwärtig noch Ferienstimmung zu herrschen. Dabei würden Gegner wie Befürworter des DOC sicherlich brennend gerne erfahren, wer das Normenkontrollverfahren angestrengt hat mit welchen juristischen Argumenten er das Projekt zu Fall bringen möchte. Das weiß die FRaktion der Linkencsicherlich ebenfalls, behielt es abwer leider für sich.

Zur Sitzung des Ausschusses hat die Fraktion der Linken die Verwaltung um Antwort auf folgende Fragen gebeten:

  • "Im Juli wurde der Lenneper Karnevalsgesellschaft eine Absage erteilt, auf dem Jahnplatz im Februar nächsten Jahres ihr Festzelt dort aufzubauen. Begründet wurde die Absage u.a. damit, dass der Platz für Arbeitsmaterial benötigt wird und gem. Frau Barbara Reul-Nocke, „die Stadt sich vertraglich verpflichtet hat, dass der Jahnplatz ein Jahr nach dem Satzungsbeschluss im Stadtrat dem Investor zur Verfügung steht, damit er zügig beginnen kann.“ (RGA vom 11. Juli)
  • Zu diesem Zeitpunkt ist der Platz noch nicht in den Besitz des Investors übergegangen. Wird seitens der Stadt vom Investor Pacht- oder Mietzahlungen für die frühzeitige Inanspruchnahme verlangt? Wenn ja in welcher Höhe?
  • Zurzeit finden Kanalbaumaßnahmen in der Rader Straße /Mühlenstraße statt, die offensichtlich mit dem Bau des DOC im Zusammenhang stehen. Warum wird mit den Bauarbeiten begonnen obwohl die Frist für das Normenkontrollverfahren noch nicht abgelaufen ist? Ab wann und für wie lange steht der Jahnplatz dann auch als Parkplatz nicht mehr zur Verfügung? Warum wird der Kirmesplatz nicht als Lagerort für Arbeitsmaterial genutzt?
  • Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass der zum 30. Juni vertraglich vereinbarte Bauzeitenplan einvernehmlich auf den 30. September verschoben wurde. Aus welchen Gründen konnte der Bauzeitenplan nicht wie geplant abgeschlossen werden?
  • Wir bitten um eine aktuelle Terminplanung des DOC Projektes und der Verlagerung des Röntgenstadions."

„WODO“-Puppentheater mit „Briefen von Felix“

Foto: Stadt Remscheid

Sonntag, 27. August, 16 Uhr,
Konzertmuschel im Stadtpark

Kuschelhase Felix schreibt Sophie, der er verloren gegangen ist, Briefe von den Orten, die er besucht. Paris, Rom und New York gehören ebenso zu den Reisezielen wie Afrika, wo Felix mit den Zuschauern bei einer Safari verhindert, dass ein Großwildjäger Beute macht. Das Mülheimer Figurentheater „Wodo“ bringt die Geschichte um und über den berühmten Kuschelhase Felix auf die Bühne, der seit Sommer 2013 als SOS-Kinderdorf-Botschafter den gleichen Status hat wie der Dalai Lama, Angelina Jolie und Brad Pitt:

Vom sächsischen Längsdielen- zum Querdielenhaus

Haus Reinshagen im Hofe Morsbach mit sogenanntem »Pul¬verturm». Man vermutet hinter der alten Dachkonstruktion ein altes Bergfriedhaus.

Ursprünglich gab es im Remscheider Gebiet das alte sächsische Längsdielenhaus. Doch die ge­wandelten Anforderungen der kleinbäuerlichen und halb­gewerblichen Betriebe im 16. und 17. Jahrhundert brachten das Querdielenhaus und das aufgelockerte fränkische Gehöft mit mehreren Einzelgebäuden in unsere Gegend. Fachwerk, Balkenwerk mit Füllung aus Reisiggeflecht und Lehmbewurf blieb die bevorzugte Bauweise. Dazu kamen Strohdächer. Steinbauten hatten Seltenheitswert und kamen nur für Leute in Betracht, die einen Schutz- und Wehrbau brauchten. Hin und wieder zimmerte man sich einen Bergfried aus Holz. Der Pulverturm im Hof Morsbach ist ein Beispiel (Foto rechts). Eine Variation des Fachwerkhauses brachte der Schieferbeschlag, ursprünglich an der Wetterseite, dann aber aus Gründen des guten Aussehens auch rundum.

Eines der ältesten Häuser im Remscheider Stadtgebiet, wahrscheinlich 1568 erbaut. Es steht im Hasenclev und ist mutmaßlich von Wilhelm Hasenclever, der im 16. Jahrhundert in den Remscheider Raum zog, errichtet worden.

Eines der ältesten, wenn nicht das älteste bergische Haus Remscheids überhaupt, steht im Hasenclev, gesi­chertes 16. Jahrhundert, erbaut auch von einem Hasenclever im Jahre 1563. Die wirtschaftliche Blüte des 18. Jahrhunderts wurde auch im Hausbau deutlich. Namentlich die Kaufmannsfamilien, die den Herstellern gegenüber materiell im Vorteil waren, setzten neue Maßstäbe. Sie planten großräumiger, gaben den Zim­mern größere Fenster, bekrönten die Fenster, vor allem aber die Türen mit dem Schmuck der Zeit: Rokoko. Die Türen selbst, vorher schlicht, schwer, solide, mit blanken Knöpfen und Klopfern wie ein Schlüssel zur bergischen Seele, werden nun auch Spiegelbilder der Phantasie. Es ist am Ende ein Wetteifern um den Schönheitspreis, sehr zur Freude der spä­teren Heimatforscher, die ja - da der Remscheider Raum so karg ist an kulturellen Hinterlassenschaften - auf jede Künst­lerspur in Remscheider Vergangenheit versessen sind.

Haus Luckhaus im Hof Büchel.Alles, was Baukunst in Remscheid hervorzubringen vermochte, vereinigt sich in dem 1778 bis 1779 von den Brüdern Peter-Caspar und Johann-Peter Hilger errichteten prächtigen Kaufmannshaus, in dem sich heute das Remscheider Hei­matmuseum und das Deutsche Werkzeugmuseum befinden. Zwei hohe Freitreppen führen ins Innere. Die mit geschnitz­tem Sprossenwerk verzierten Oberlichter gewähren der Diele breite Lichtzufuhr. Bei anderen Rokokohäusern, die orga­nisch den französischen Stil mit der Eigenart des bergischen Hauses verbinden, finden sich beiderseits schmale Portalfen­ster zur weiteren Aufhellung der Diele. Über dem zierlichen Geranke von Fenster-, Tür- und Oberlichtschmuck liegt entweder ein mächtiges Satteldach mit Quergiebel oder ein französisches Dach, geschweift oder abgewalmt. Auf dem Giebel thront nicht selten eine Kugel, Sinnbild des Erdballs, oder ein Segelschiff als Wetterfahne, Zeichen des Kaufherrn, der den Ruhm Remscheids in alle Welt trägt. (Foto rechts: Haus Luckhaus im Hof Büchel.)

Haus Graber auf Goldenberg.Stilverwilderung und damit eine Zerstörung des einheitlichen baulichen Gesamtbildes setzte gegen Ende des vorigen Jahr­hunderts ein. Der von 1814 an in Remscheid waltende Bür­germeister Abraham Hering hatte bei der Regierung einen Bebauungsplan eingereicht, um in der schnell wachsenden Stadt Fluchtlinien zu schaffen und vielleicht ein in aller not­wendigen Erneuerung und Erweiterung ansehnliches Stadt­bild zu erhalten. Aber er war abgewiesen und auf das nächste Jahrhundert vertröstet worden. Die Kurzsichtigkeit der amt­lichen Stellen rächte sich. Um die Jahrhundertwende war das einheitliche Bild eines bergischen Marktes, wie es sich noch 1870 dargeboten hatte, abgelöst durch stillose Steinbauten, die sich überall zwischen die Schieferbauten drängten. Der Schützenplatz mit Schützenhalle, später ein repräsentatives Zentrum Remscheids (um dessen endgültige Neugestaltung übrigens nach der Zerstörung 1943 gerungen wurde) bietet um 1900 vom städtebauli­chen Standpunkt ein trostloses Bild. Alter Bahnhof, erster Wasserturm, die Backsteinbaukästen der Lutherkirche und der Katholischen Pfarrkirche St. Suitbertus, man kommt auf eine ganze Fülle von Scheußlichkeiten, die eine baukünstle­risch ratlose Zeit hervorbrachte und das Remscheider Gesamtbild beeinträchtigten.

Rath Nr. 3, eines der schönsten alten Remscheider Häuser.Die Straßen sind um die Jahrhun­dertwende zum großen Teil noch unbefestigt, ohne Bürger­steige, in den Wintermonaten schmutzigen Dorfstraßen gleich, die Ausfallstraßen zu den Nachbarstädten schmal und voller gefährlicher Kurven, kein Anreiz zu häufiger Benut­zung. Dies alles zusammengenommen lässt nur ein Urteil zu: Remscheid war zwar eine schnell wachsende Stadt mit weit­hin berühmten technischen Errungenschaften, aber eine schöne Stadt war es nicht mehr. Nach der Jahrhundertwende zeigten sich erste Ansätze zur Besserung, auch durch Bau­vereine, die sich um Siedlungen und Kleinwohnungen müh­ten und so neue bauliche Absichten verrieten, näher dem Menschen. Ganz hat Remscheid aber nicht zu einem ge­schlossenen Bild zurückgefunden. (aus: „Remscheid so wie es war“, von Dr. Gerd Courts, erschienen 1974 im Droste Verlag.)

 

Sechs Oscars und sieben Golden Globes

Open-Air-„Kino am Hang“ im wilden Garten hinter der Gelben Villa an der Eberhardstraße. Einlass ist jeweils um 20.30 Uhr.

Eintritt: sechs Euro / für Schüler/innen und Student/innen fünf Euro.

„Kino am Hang“ hinter dem Jugendzentrum „Gelbe Villa“ an der Eberhardstraße, veranstaltet vom soziokulturellen Jugendzentrum „Kraftstation, läuft in diesem Jahr mit vier aktuellen Filmen zwischen dem 25. August und 15. September.  Lediglich bei Unwetterwarnung fällt die Vorstellung aus. Obligatorisch ist die Empfehlung des Veranstalters, zu den Vorführungen Kissen, warme Decken und im Zweifelsfall auch einen Regenschirm mitzubringen. Essen und Getränke können dafür ruhig zu Hause gelassen werden; das gibts vor Ort, etwa Nachos, Popcorn und allerlei süße Knabbereien wie in den professionellen Kinos auch. Neu im Angebot wird diesmal Eiskonfekt sein. Dafür haben Jugendlichen einen kleinen Werbefilm konzipiert, gedreht und geschnitten, der im „Vorprogramm“ laufen und das „Langnese-Feeling“ aus den einstigen Remscheid Lichtspieltheatern vermitteln soll.

25. August
La La Land
Sebastian (Ryan Gosling) und Mia (Emma Stone) leben in Los Angeles und streben nach beruflichem Erfolg. Sebastian verdient sein Geld mit Gelegenheitsjobs als Restaurant-Pianist, träumt aber davon, seinen eigenen Jazzclub zu eröffnen. Mia versucht als Schauspielerin in Hollywood Fuß zu fassen und hangelt sich von Casting zu Casting. Sie verlieben sich ineinander, jedoch wird ihre Beziehung durch berufliche Enttäuschungen immer wieder auf eine harte Probe gestellt. Während Sebastian erfolgreich mit einer Band auf Tour geht, um finanzielle Sicherheit zu erlangen, versucht sich Mia an ihrer eigenen semi-autobiografischen One-Woman-Show, die aber von den Kritikern zerrissen wird. Fünf Jahre später - Mia ist mittlerweile eine erfolgreiche Schauspielerin - kehrt sie mit ihrem Mann zurück nach L. A. Sie gehen abends zusammen aus und stolpern zufällig in den Jazzclub, den Sebastian mittlerweile eröffnet hat.
In La La Land tanzt und singt sich ein neues Leinwandpaar in die Herzen der Kinozuschauer. Ausgezeichnet mit sechs Oscars und sieben Golden Globes „erweckt La La Land neues Leben in ein längst vergangenes Genre mit spannender Regie, kraftvollen Darsteller-Leistungen und einem unwiderstehlichen Überschuss an Herz" (Rotten Tomatoes). (Musical - Romanze | FSK 6 | 128 Min. | USA | 2016, GEWINNER VON 6 OSCARS)

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IG Hindenburgstraße fehlt Geld für neue Lichterketten

Im Namen der Interessen- und Werbegemeinschaft Hindenburgstraße hat sich Florian Böker im Vorfeld der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid (BV) am Dienstag, 29. August, Florian Böker, über Bezirksbürgermeister Otto Mähler an die BV gewandt und darauf hingewiesen, dass die Adventsbeleuchtung für die Hindenburgstraße „in die Jahre gekommen“ sei. Zitat: „Die IG Hindenburgstraße e.V. schmückt seit 25 Jahren in der Winterzeit die Hindenburgstraße in kompletter Länge mit über die Fahrbahn gespannten Lichterketten. Die Lichterketten werden ehrenamtlich installiert, vereinsintern gewartet und von dem Strom der Anwohner und Hausbesitzer gespeist. Die Winterbeleuchtung ist beliebt und wird seit sechs Jahren mit dem Lichterfest zum Dienstag nach Totensonntag von der Gemeinschaft und Besuchern gefeiert. Mittlerweile sind die Leuchtmittel der Ketten allerdings überaltert und nicht mehr zu ersetzen.“

Die IG Hindenburgstraße wünscht sich eine zeitgemäße und vor allem energiesparende nachhaltige Lösung. Der Austausch alten mit energiesparenden Leuchtmitteln wird ca. 6000 Euro veranschlagt: 2.650 € für neue Ketten und 2.750 € für neue Leuchtmittel; hin kommt Kleinmaterial wie Haken / Grün / Kabelbinder usw. Die Wartung und Installation will die IG Hindenburgstraße auch weiterhin ehrenamtlich übernehmen. Auch hofft man auf Spenden beim Lichterfest und dem Straßenfest zu Pfingsten. Allerdings „übersteigt der Betrag bei weitem unsere Möglichkeiten“, schreibt Böker und bittet die Bezirksvertretung „herzlich um Unterstützung zur Erneuerung der Lichterketten und einer nachhaltigen Rettung unserer winterlichen Dekoration.“

 

 

"Lenneper Sommer" bringt wieder Leben in die Altstadt

Samstag, 26. August
The Fabulous Guitar Gangsters
TV „Frisch Auf“ Lennep 1933 e. V. /www.frischauf-lennep.de & Lenneper-Schwimm-Verein 1898 / www.lenneper-schwimmverein.de
Wenn die vier „Fabulous Guitar Gangsters“ zu ihren „Waffen“ greifen, wird für den Zuhörer das heimische Rinnsal schnell zum mächtigen Mississippi und der Stadtpark zum schwülen Mangroven-Sumpf. Mit Soul im Herzen und Klapperschlangen in den Fingern entführen die „Gangsters“ Sie in die Metropolen angloamerikanischer Musik mit einer Authentizität, die hierzulande ihresgleichen sucht.
Die kraftvolle Gitarrenarbeit Fechners, seine Pickings & Slides kombiniert mit einer Stimme, die „black as coal and deep as a river“ den Blues auslebt, ließen schon illustre Kollegen wie Walter Trout, Muddy Waters, John Lee Hooker Jr., Luther Allison, Canned Heat, Louisiana Red u.v.a. aufhorchen, mit denen er schon die Bühne teilte. Dazu wummert Murchs Bass Voodoo Sounds, die durch den Magen gehen, während “blue beat“ Bloch Jungle Beats durch seine Drums pumpt und sumpfiges Mississippiwasser aus Didi„Ray´s“ Wurlitzer quillt. Wenn sie dann noch wie die Blind Boys of Alabama“ gospeln, weiß jeder im Saal: „Show case is open now!!!”

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Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Depotcontainer fallen wegen Lenneper Kirmes aus: Wegen der Kirmes in Lennep stehen die Depotcontainer (fünf Papiercontainer und drei Glascontainer) auf dem Jahnplatz (Ausgang Wupperstraße/Am Stadion) bis zum 23. August nicht zur Verfügung. Als Ausweichmöglichkeit bieten sich in dieser Zeit die Container an der Wupperstraße 2/Spielberggasse an. Um Verständnis wird gebeten.

Sommergeschichten: Jeden Mittwoch ab 16.45 Uhr wird in der Kinder- und Jugendbibliothek, Scharffstr. 4-6, eine halbe Stunde lang vorgelesen. Am 23. August liest Vishali Gangadaran Kindern zwischen vier und zehn Jahren Sommergeschichten vor.

Prešover Gäste starten wieder  Semesterferienarbeit: Bis zum 24. August ist wieder eine Gruppe aus der Partnerstadt Prešov in Remscheid. Diesmal absolvieren fünf Studentinnen eine vierwöchige Semesterferienarbeit in Remscheider Betrieben. Für die Unterkunft und ein attraktives Freizeitprogramm sorgt die Stadt Remscheid – wieder unterstützt von der GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft Remscheid.

Quartierssprechstunde im Südbezirk. Als Koordinator des Projektes „Altengerechte Quartiersentwicklung Remscheid-Süd“ lädt Daniel Schmidt Seniorinnen und Senioren des Südbezirks herzlich zur Quartierssprechstunde ein. Die Sprechstunde findet an den ersten und letzten Freitagen von Juni bis August statt. Jeweils in der Zeit von 9 bis 12 Uhr freut sich Daniel Schmidt auf den Austausch über Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken in Bezug auf das Älterwerden in Remscheid-Süd. Die verbliebenen Termine: BBZ Rosenhügel („Stadtteilbüro Rosenhügel“), Stephanstr. 2, am Freitag,  25. August.

Spätere Termine/Veranstaltungen auf der nächsten Seite:

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Bei Wendemanöver 12.000 Euro Sachschaden

Ein 72-jähriger BMW-Fahrer war heute gegen 11.15 Uhr auf der Freiheitstraße in Richtung Amtsgericht unterwegs. Dabei benutzte er den rechten der beiden Fahrstreifen. Plötzlich wollte er wenden und zog sein Fahrzeug nach links, wodurch es zur Kollision mit einem Lkw aus Krefeld kam, der auf dem linken Fahrstreifen fuhr. Der 72-Jährige zog sich bei dem Unfall Verletzungen zu, die stationär im Krankenhaus behandelt werden mussten. Der Lkw-Fahrer (50 Jahre) aus Krefeld blieb unverletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 12.000 Euro. Die Freiheitstraße musste in Fahrtrichtung Amtsgericht für etwa eine Stunde gesperrt werden. (aus dem Polizeibericht)

Glatt daneben: Wahlplakat als Bilderrätsel

Waterbölles-Kommentar

Wahlplakat von SPD-Bndestagskandidat Ingo Schäfer, von Beruf Feuerwehrmann.Ob heutzutage zum Kunstunterricht von Gymnasien noch die „Bildbesprechung“ oder „Bildinterpretation“ gehört? Ich weiß es nicht. Als Motiv dafür würde sich das Wahlplakat des SPD-Bundestagskandidaten Ingo Schäfer für den Wahlkreis 103 (Solingen - Remscheid - Cronenberg - Ronsdorf) empfehlen. Als ich das Poster das erste Mal an der Haddenbacher Straße an einem Laternenmast von Weitem entdeckte, sah es so aus, als fielen Ingo Schäfer auf der einen Seite lange, dunkle Locken über die Schulter. Was er auf dem Kopf trug, konnte ich auch aus näherer Sicht bei 50 km/h nur undeutlich wahrnehmen. Sieht so ein Feuerwehrhelm aus?

Klar, ein Feuerwehrhelm! Der 51 Jahre alte Solinger ist von Beruf Wachabteilungsleiter bei der Berufsfeuerwehr. Aber wer weiß das schon, wenn er keine Lokalzeitung abonniert hat und sich für Politik nur am Rande interessiert? Dann muss er schon Eins und Eins zusammenzählen, den (halben) Helm auf der Fotomontage mit der Unterzeile „Ihre Sicherheit ist mein Auftrag.“ Und ob er dann wirklich die richtigen Schlüsse zieht?

Zwischen Foto und Unterzeile steht in größerer Schrift „Mensch. Ingo!“ Mit einem Punkt und in der Mitte. Würde dort ein Komma stehen, hätte es auch eine Anrede sein können. Das aber hätte die Zahl der angesprochenen, potenziellen Wähler sehr eingeschränkt. Es geht also um den Mann auf dem Bild. Der heißt Ingo, wird dem Betrachter verraten. Ein Mensch – mit diversen Auftritten in seinem Wahlkreis unter dem Motto „Mensch. Ingo!“  Das steht da zwar nicht, aber darauf hat in den vergangenen Wochen die Remscheider SPD in Pressemitteilungen aufmerksam gemacht. Ob sich daran die Autofahrer und Passanten beim Betrachten des Wahlplakates erinnern? Wahrscheinlich nicht. Nachlesen können sie die Infos auf der SPD-Homepage im Internet. Da steht dann auch, dass Ingo Schäfer 2011 mit anderen Wehrleuten die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft gegründet hat, deren Vorsitzender er ist. Und dass er für die SPD (auf dem Plakat unscheinbar rechts oben vermerkt) kandidiert.

Gewiss, ein Wahlplakat und ein Wahlbrief sind zweierlei. Der Brief an die Bürgerinnen und Bürger sollte die politischen Positionen verdeutlichen, für die der Kandidat steht. Das Plakat sollte dafür da sein, den Menschen einprägsam vorzustellen. Mit seinem Namen und der Partei, für die er antritt. Ein Bilderrätsel (Rebus) ist hier fehl am Platz.

Ein Rätsel ganz anderer Art ist für mich, warum das niemand aus dem Wahlkampfteam von Ingo Schäfer frühzeitig erkannt hat. Und warum der Kandidat sich letztlich auf dieses Plakat überhaupt eingelassen hat. Es ist am PC-Bildschirm entstanden. Soweit, so gut. Bei entsprechender technischer Ausstattung hätte man den Entwurf in DIN A3 ausdrucken, probeweise an einem Straßenmast hängen und sich von weitem ansehen können. Das ist, darauf wette ich, nicht geschehen. Anders ist die Entscheidung für diese verworrene bildliche Vermischung von Feuerwehrmann und Politiker nicht zu erklären. „Gut gemeint“ ist eben nicht immer auch „gut gemacht“. Das gilt auch für den Slogan „Mensch.Ingo!“ Den gab es in ähnlicher Form schön früher: „Mensch Meier!“, „Mein Gott, Walter!“

Mein Fazit: Für manche Werbung mag zwar der alte Grundsatz gelten "Egal, ob gut oder schlecht, Hauptsache, man redet über uns!" Aber: Dieses Wahlplakat hat die SPD verhunzt. Schade! Dabei ist Ingo Schäfer eigentlich ein gestandener Mann, der auch auf (normalen) Fotos sympathisch rüberkommt. Das beweist das Foto links oben, im Internet zu finden auf der Homepage des Kandidaten. Mann, oh Mann, SPD!!

Das Lindenblatt im Buch der Ahne

von Alma Mühlhausen

In einem kleinen bergischen Ort, der in weltabgeschiedener Ruhe abseits der breiten Autostraße liegt, stehen, nur durch einen Fahrweg getrennt, zwei behäbige Bauernhäuser. Uralt ist der Grundbau der Häuser, die im Wandel der Zeiten durch Anbauten und Garagen etwas modernisiert wurden, trotzdem aber ihr ehrwürdiges Alter nicht verleugnen können.

Zwei Brüder sind es gewesen, die vor über hundert Jahren die Häuser erbauten und mit ihren Familien hier Landwirtschaft betrieben. Immer ist es ein schönes harmonisches Verhältnis gewesen, wenn auch der breite Fahrweg, der zu den Ackern, Wiesen und Feldern führte, zum Hofe des jüngeren Bruders gehörte. Nur der Lindenbaum, der auf dem Besitztum des älteren Bauern, am Brunnen stand, wurde von Jahr zu Jahr immer mehr zum Hindernis des Fahrweges. Breit und wuchtig war die Linde im Laufe der Jahrzehnte emporgewachsen, und ihre Äste griffen hemmend über den Weg, wenn die Erntewagen in den Nachbarhof rollten. Doch die Linde, die wie der Brunnen zum Hofe gehörte und ihm den Namen „Lindenhof" gegeben hatte, umzuhauen, fand keiner den Mut. Besonders die Bäuerin schätzte den Lindenbaum sehr, und wenn sie mit selbstbewusstem Schritt, in dem der Stolz über den mustergültig bewirtschafteten Hof mitschwang, den Blick zu dem sich immer kräftiger emporwachsenden Baum hob, wenn sie zum Brunnen ging, fühlte sie sich so recht mit allem verbunden hier.

 

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