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Kleiner Sturm im Kremenholler Wasserglas

Der Schulhof auf Kremengholl gestern Nachmittag: Ohne Bauschutt, aber auch ohne eine Hinweistafel mit Schließzeiten. Foto: Lothar Kaiser

Der Schulhof der ehemaligen Hauptschule  an der Tersteegenstraße in Kremenholl ist bei den in der Umgebung wohnenden Jungen und Mädchen als Spielplatz beliebt – auch mangels anderer Freiflächen in der Nachbarschaft. Die Zeiten, in denen dort gespielt werden darf, hat die Stadtverwaltung in ein Benutzungsordnung klar geregelt: Je nach Jahreszeit um 18 bzw. 19 Uhr. Die Schlüsselgewalt hat die Stadt einer Bürgerin übertragen, die gleich nebenan wohnt.  Abends zur festgelegten Uhrzeit soll sie das eiserne Hoftor abschließen. In der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am vergangenen Dienstag wurden allerdings Zweifel laut, ob sie diese Zeiten wirklich genau nimmt oder nicht vielmehr die Kinder früher nach Hause schickt.

Kein Thema für die Kommunalpolitik, meinen Sie? Dann kennen sie Rosemarie Stippekohl nicht. Sie widmete dem Thema am Dienstag vor Publikum gut 20 Minuten. Die CDU-Ratsfrau meint, der Hof könne als Aufenthaltsort und zum Spielen von Kindern und Jugendlichen auch bis 20 Uhr geöffnet bleiben (Beispiel: Kochstraße) und hatte das Thema  in der BV in der Vergangenheit schon mehrfach angesprochen. Es sei aber weiterhin so, „dass Kinder und Jugendliche schon vor Ablauf der zulässigen Benutzungszeiten vom ‚Schulhof‘ verwiesen werden“, wie ihr Eltern berichtet hätten. Die CDU in ihrer jüngsten Anfrage: „Remscheid bietet Kindern und Jugendlichen nicht unbedingt eine Vielzahl an Spielmöglichkeiten. Dies gilt insbesondere auch für die Innenstadt. Daher sprechen wir uns nachdrücklich dafür aus, dass die Schulhöfe auf jeden Fall in der festgelegten Benutzungszeit von Kindern und Jugendlichen zum Spielen genutzt werden dürfen. Irgendwelche Einschränkungen sind hier nicht hinzunehmen, wenn sich die Kinder und Jugendlichen an die Benutzungsordnung halten.“

Gegenwärtig sei der Hof gar nicht zum Spielen freigegeben, sagte es am Dienstag in der BV Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann. Denn dort lagere noch bis zu den Sommerferien Baumaterial (im Zusammenhang mit dem Bezug von Schulräumen durch das Käthe-Kollwitz-Berufskolleg). Also noch eine „Hängepartie“ mit Fortsetzung im August? Zum Glück erbarmte sich Sozialdezernent Thomas Neuhaus, zwar nicht zuständig für das städtische Gebäudemanagement, von dem Beckmann seine Informationen zur Sitzung erhalten hatte, dafür aber zuständig für vieles andere, was mit Kindern zusammenhängt. Er will sich nun bei Thomas Judt, dem Leiter des Gebäudemanagements, nach dem aktuellen Stand der Dinge erkundigen. Auch nach den Vereinbarungen zum „Schlüsseldienst“.

Waterbölles: Manchmal ist es besser, sich von den Gegebenheiten an Ort und Stelle selbst ein Bild zu machen. So sah der Schulhof der ehemaligen Hauptschule  an der Tersteegenstraße in Kremenholl gestern Nachmittag (Foto). Keine Spur von Bauschutt, der Spielen verhindern könnte (der Container am Gebäudeeingang dürfte damit nicht gemeint gewesen sein). Keine Spur aber auch von einer Hinweistafel, die anzeigt, wann der Hof abends abgeschlossen wird.

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

NABU-Stadverband Remscheid / Kulinarische Wanderung durch das Obere Teufelsbachtal: Die Natur erwacht und lockt den Menschen mit Vogelstim­men, Sonnenstrahlen und zarten Grüntönen nach draußen. Was man Leckeres aus diesem ersten Grün zaubern kann, um den Frühling auch mit dem Gaumen zu entdecken, das erfahren Sie auf dieser kulinarisch ausgerichteten, ca.1,5 bis zweistündigen Wanderung entlang von Wiesen, Wäldern und Bächen im Oberen Teufelsbachtal. Danach besteht die Möglichkeit, gemeinsam im „Herzhaft Klassische Küche“ der Familie Heldmann einzukehren und voller Genuss ein zur Wanderung korrespondierendes, erstklassiges Wildkräuter-Menü zu verspeisen. Treffpunkt: Donnerstag, 27. April, 17.15 Uhr, Ecke Fichtenstraße/Weißenburgstraße, Leitung: Dipl.-Biol. Pia Kambergs, Entgelt: Exkursion kostenfrei, Menü: 29 Euro (Drei-Gänge-Menü ohne Getränke) Weitere Informationen: info@bsmw.de, Tel. 0212/2542730. Anmeldung für das Menü erforderlich bis zum 17. April bei Herzhaft-klassische Küche, Tel. RS 291941.

Sportbund Remscheid e.V. / Sportabzeichenabnahme: Die Abnahme des Sportabzeichens beginnt am Freitag 28. April, im Stadion Reinshagen. Dort stehen die ehrenamtlichen Prüfer bis Oktober jeden  Freitag  von 17 bis 18.30 Uhr zur Verfügung, um die Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination mit den Disziplinen Kurzstrecke, Langstrecke, Wurf und Sprung abzunehmen.  Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. Die Beurkundung kostet im Anschluss drei Euro (das Abzeichen kostet ein Euro extra). Bei sehr schlechtem (Regen-)Wetter wird das Sportabzeichen nicht abgenommen. Weitere Infos zu den geforderten Leistungen finden Sie auch auf der Homepage www.sportbund-remscheid.de / (Daniela Hannemann)

Steffenshammer / „Anschmieden“  am 29. April: In diesem Jahr eröffnet der Steffenshammer wegen der Osterferien seine 9. Saison erst am Samstag, 29. April, mit dem „Anschmieden“. In der Zeit von 14 bis 18 Uhr schmiedet an der Feldesse Reinhold Krehenbrink, unterstützt durch Martin Cramer und Bernd Schochow, und im Hammergebäude wird das bewährte Team um Dieter Orth und Fritz Halbach historische Schmiedetechnik zum Anfassen vermitteln und die Besucher zum Mitmachen einladen. Der Ausflug in die Vergangenheit lohnt sich. Lassen Sie sich das nicht entgehen! Wie immer ist auch für eine Stärkung in den Pausen  gesorgt. Parkmöglichkeiten stehen bei Fa. Hermann Kemper, Gerstau 34 und auf dem Gelände ehemals Teppichknoten, Clemenshammer 34 sowie bei der Firma Wenesit AG, Clemenshammer 59a zur Verfügung. Das Steffenshammer–Team freut sich über Ihren Besuch!

Biologische Station Mittlere Wupper, Solingen / Tiere und Pflanzen im Steinberger Bachtal: In Wuppertal, zwischen Aprath und Katernberg, erstreckt sich eine abwechslungsreiche Landschaft, die vor allem jetzt im Frühjahr zu einer kleinen Rundwanderung einlädt. Diese führt am Sonntag, 30. April, 10 bis 12.30 Uhr, entlang des sogenannten Eulenkopfweges durch das Steinberger Bachtal, das auch heute noch von Wiesen und Weiden geprägt ist und wertvolle Feuchtbiotope aufweist. Über die ackerbaulich genutzten Höhen geht es zurück zum Ausgangspunkt. Wir sind gespannt, welche interessanten Tier- und Pflanzenarten wir entdecken. Treffpunkt um 10 Uhr: Wiedener Straße, Ecke Niederradenberg (nahe S-Bahnstation Aprath), Wuppertal. Leitung:. Frank Sonnenburg (Dipl-Ökol.). Entgelt: kostenfrei. 

Freiwillige Feuerwehr Lennep / „Blaulichttag“ zum Jubiläum: Anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums lädt die Freiwillige Feuerwehr Lennep für Samstag, 29. April, ab 10 Uhr zu einem „Blaulichttag“ auf dem Jahnplatz in Lennep, Mühlenstraße 23, ein sowie für Sonntag, 30. April, 19 Uhr, zu einem Tanz in den Mai - Open Air - an gleicher Stelle. Wie in den vergangenen Jahren wird ab 20 Uhr die Rock- und Coverband "Second Hand" für gute Stimmung sorgen.
Der „Blaulichttag“ ist als Tag für die ganze Familie geplant – mit Feuerwehrhüpfburg, einer Ausstellung historischer Geräte und Fahrzeuge, einer Modellbauausstellung, einer Feuerwehrspritzwand, dem Kaspertheater der Freiwilligen Feuerwehr Ronsdorf, einer Schauübung der freiwilligen Feuerwehr und Jugendfeuerwehr sowie einer großen Fahrzeugausstellung ( Einsatzleitwagen, Rüstwagen, Hilfeleistungslöschfahrzeug, THW Schreitbagger etc.). Kaffee und Kuchen gibt es wie jedes Jahr ab 14 Uhr an der Kuchentheke. Auch eine „historische Einsatzübung“ steht auf dem Programm (siehe Homepage: www.feuerwehr-lennep.de). An beiden Tagen wird mit Getränke- und Imbissstand und am 30.4. zusätzlich mit einem Cocktail-Stand für das leibliche Wohl gesorgt. Dann wird auch eine Heißluftballonfahrt für vier Personen verlost. (Andreas Fischer)

Arbeitskreis Ökumenischer Gottesdienst / 1.Mai-Gottesdienst für Arbeitnehmer/Innen: „Wir sind viele, wie sind eins“ ist am 1. Mai nicht nur das Motto des Demonstrationszuges, sondern auch des traditionellen Ökumenischen Gottesdienstes. Um 8.30 Uhr findet er vor dem Zug in der Kirche St. Suitbertus statt. Zum 23. Mal ist der Gottesdienst dem Zeichen der Solidarität und der Veranstaltung auf dem Rathausplatz vorgeschaltet. Hier haben sich wieder die christlichen Gemeinden Remscheids, die CDA, Christlich demokratische Arbeitnehmerschaft, der EAK, der evangelische Arbeitskreis der CDU, die Gewerkschaften und die KAB, die katholische Arbeitnehmerbewegung, zu einer christlichen Besinnung auf den Gewerkschaftstag zusammen gefunden.
In einer Dialogpredigt werden sich Pfarrer Hans-Günther Korb, Diakon Heinz Braun und Pfarrer André Carouge in Anlehnung an das Gewerkschaftsmotto Gedanken auch aus christlicher Sicht hierzu machen. Lokale Beispiele wie die Situation der Adient Beschäftigten, die vor der Kündigung stehen, den vielen Beschäftigten mit Zeitverträgen oder der Gleichberechtigung von Mann und Frau in den Betrieben liefern genug Gesprächsstoff.
Die Kollekte wird dann auch konkrete Hilfe liefern. Sie wird zweigeteilt sein. Zum einen soll mit ihr die Bekämpfung der menschenunwürdigen Zustände in den Townships von Kapstadt unterstützt werden. Den lokalen Bezug liefert die Hilfe für „Human Medizin für alle“. Der Leiter des Gesundheitsamtes Remscheid, Dr. Frank Neveling, wird das Projekt im Gottesdienst vorstellen. . Zum Abschluss gibt es erstmals eine kleine „Agape-Feier to go“. Es sollen Weintrauben und Brot am Ausgang an die Teilnehmer verteilt werden.

Lüttringhauser Turnverein 1869 e. V. / Maiwanderung: Zur Wanderung am 1. Mai lädt der Lüttringhauser Turnverein alle Lüttringhauser und Lüttringhauserinnen ein. Der Weg führt von der Barmer-/Ecke Beyenburger Straße über die landschaftlich schönen Wanderwege nach Herbringhausen. Dort lädt die Freiwillige Feuerwehr Herbringhausen zum „Tanz in den Mai“ ein. Die Wanderung dauert etwa zweieinhalb Stunden. Wenn sich alle gestärkt haben, wird nach zwei Stunden der Rückweg zurück ins „Dorp“ angetreten,. Start der Wanderung ist um 9.30 Uhr.

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Häuserbau in Hackenberg kann beginnen

Zum Spatenstich auf dem früheren Krankenhausgelände in Hackenberg trafen sich am 6. Juni 2016, wie der Waterbölles am Tag darauf berichtete, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Bezirksbürgermeister Markus Kötter und Stadtplaner Robin Denstorff (inzwischen Baudezernent der Stadt Münster) mit Vertretern der  Weber Grund und Boden GmbH aus Pforzheim und der Dornieden Generalbau GmbH aus Mönchengladbach. Die eine hatte den Abriss des im Jahr 2005 stillgelegten Krankenhauses und die öffentliche Erschließung des Geländes zwischen Hans-Potyka- und Virchowstraße übernommen, nachdem sie es von Sana gekauft hatte. Und die andere will dort 16 Doppelhäuser bauen sowie die VISTA Reihenhaus GmbH weitere 32 Reihenhäuser. Inzwischen ist das nach Westen abfallende Gelände „modelliert“ worden, so dass erste Straßenverläufe erkennbar werden. Die Fertigstellung solle Ende 2017 sein, hieß es im Juni vergangenen Jahres. Das erscheint inzwischen recht ambitioniert...

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Sonntag, 30. April, 17 Uhr
„Irish Spring“ - Keltische Harfenklänge zum Frühling mit Tom Daun
in der in der Lenneper Stadtkirche

"Der Klang der Harfe lockt die Vögel an, heilt den verwundeten Krieger, verzaubert das Herz der Dame. Süß ist ihr Ton wie der Ruf des Kuckucks, sanft wie das Rauschen der Wellen am Strand, sehnsuchtsvoll wie der Gesang des Schwanes auf dem Fluss..." – in poetischen Worten priesen die keltischen Dichter des Mittelalters den Zauber der "Clarsach", der alten irischen Harfe. Der international renommierte Harfenist Tom Daun stellt keltische Klänge auf der Clarsach vor: Melodien des berühmten blinden Barden Turlough O'Carolan, traditionelle Weisen aus Irland und Schottland, melancholische Balladen, muntere Jigs und Reels. Eintritt acht € / vier € ermäßigt. (Johannes Geßner)

Dienstag, 2. Mai, 19.30 Uhr
Prof. Dr. Yizhak und Shira Ahren: Leben in Jerusalem
Szenische Schilderung mit anschließendem Gespräch
Im Gemeindehaus der Luther-Kirchengemeinde, Joh.-Seb.-Bach-Straße 18, 42853 Remscheid
http://www.ekir.de/lennep/kklennep2017_jerusalem.php.

Pfarrer Friedhelm Haun.Noch Plätze für Studienreisen frei!
Für die Reisen “Das Elsass, Colmar und die Weinstraße” vom 24. bis zum 28. Mai (Christi Himmelfahrt, Kosten: 497 € (Einzelzimmer 579 €), Unterbringung in einem guten Mittelklassehotel.) und “Irland: Kelten – Klöster – Missionare” vom 7. bis 16. August sind noch Plätze frei. Ausführliche Informationen bietet  die Kirchenkreis-Homepage www.kirchenkreis-lennep.de unter Termine. Pfarrer Friedhelm Haun, den Synodalbeauftragten für Erwachsenenbildung des Evangelischen Kirchenkreises Lennep,  erreichen Sie telefonisch unter 02191 76140 oder per E-Mail erwachsenenbildung@kklennep.de">erwachsenenbildung@kklennep.de. "Ich möchte Sie mit den von mir verantworteten und geleiteten Studienfahrten dazu einladen, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen kennenzulernen und dabei auch ihre Kultur und Religion hautnah zu erleben", sagt Pfarrer Friedhelm Haun. Im Jahr 2017 gehen die von ihm persönlich organisierten und begleiteten Reisen in die Toskana, ins Elsass, nach Irland und Brüssel, sowie nach Israel und Jordanien und wie jedes Jahr im Advent nach Paris.

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Was morgen in Remscheid so los ist

28. April, 19 Uhr, ErlebBar, Hindenburgstraße 8
Kneipenführung (neue Route)
Gehen Sie auf einen Streifzug durch die Kneipenszene Alt-Remscheids und erhalten spannende Rückblicke, Einblicke und Überblicke über Jahrzehnte Remscheider Kneipenkultur. Von der ErlebBar in der Hindenburgstraße bis zum Markt begegnen Ihnen fast vergessene Kultstätten und lustige Anekdoten. Preis: 15 € inkl. MwSt.

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Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Sauna- und Badeparadies H2O / Start in die Sommersaison: Am Samstag, 29. April,. ist es soweit – wir öffnen unseren Außenbereich für den Sommer! Sogar schon vor dem 1. Mai! In den vergangenen Wochen hat sich das H2O-Team mächtig ins Zeug gelegt, um den Außenbereich wieder rechtzeitig auf Vordermann zu bringen. Die Liegewiese mit über 300 Liegen wartet auf die ersten Besucher. Das frisch gefüllte und auf 26 °C temperierte Außenbecken ist die optimale Erfrischung an den kommenden heißen Sommertagen. Auf die kleinen Gäste wartet das 28°C warme Kinderplanschbecken an der frischen Luft. „Wir freuen uns mit unseren Gästen auf einen schönen Sommer. Ein Besuch in unserer Wasserlandschaft gleicht schon einem Kurzurlaub“, so Bereichsleiter Christian Liese.

Sondertermin für Gartenabfälle in Bergisch Born: Am Samstag, 29. April, haben die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Bergisch Born wieder die Möglichkeit, Gartenabfälle in unmittelbarer Wohnnähe zu entsorgen. Die Sammlung der Technischen Betriebe Remscheid findet im Gewerbegebiet Bergisch-Born im Wendehammer „In der Fleute“ von 9 bis 16 Uhr statt. Hecken-, Baum-, und Strauchschnitt, Rasenschnitt, Laub und sonstige kompostierbare Gartenabfälle können dort in die bereitgestellten Container gefüllt werden. Zusätzlich werden bei der Sammlung auch Elektrokleingeräte, die nicht größer als beispielsweise ein Föhn oder ein Toaster sind, entgegengenommen.

Arbeitnehmerempfang am Sonntag: Aus Anlass des Maifeiertages findet der traditionelle öffentliche Arbeitnehmerempfang der Stadt Remscheid am Sonntag, 30. April, ab 17 Uhr (früher als in den Vorjahren) im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Als Redner wird Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz den komm. Vorsitzenden des DGB-Stadtverbands Remscheid, Gottfried Meyer, begrüßen. Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung gestaltet Ariane Böker. 

Müllabfuhr wegen Maifeiertag einen Tag später: Aufgrund des Maifeiertages am 1. Mai erfolgt die Entleerung der Restmüll-, Bioabfall-, Papier- und Gelben Tonnen (Einsammlung Gelber Säcke) in der ersten Maiwoche einen Tag später als üblich. Die Abfuhren, die zum Beispiel regulär für Freitag, 5. Mai, vorgesehen sind, werden am Samstag, 6. Mai, nachgeholt. Die Verschiebungen sind im TBR-Abfuhrkalender (http://www.tbr-info.de/abfuhrkalender.html) bereits aktuell eingearbeitet.

Vollsperrung Buchholzer Weg. Für Kanalarbeiten wird der Buchholzer Weg im Bereich Bergisch Born bis zum 12. Mai voll gesperrt sein. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Spätere Termine/Veranstaltungen auf der nächsten Seite:

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Vertreter der Verkehrsdirektion ließ sich nicht blicken

Auf Vorschlag der SPD-Fraktion hatte die Verwaltung den Polizeilichen Verkehrsbericht für das Jahr 2016 auf die Tagesordnung der gestrigen Sitzung der - Bezirksvertretung Alt-Remscheid gesetzt. Der Bitte der SPD, die in dem Bericht für den Stadtbezirk genannten Daten in einer Mitteilungsvorlage zusammenzufassen und zum Sitzungstermin eine/n Vertreter/in des Verkehrskommissariats der Polizei einzuladen – die Ergebnisse der Diskussion sollten als Grundlage für die weiteren Bestrebungen des Rates und der Bezirksvertretungen dienen, die Verkehrssicherheit in Remscheid zu erhöhen –konnte allerdings nicht entsprochen werden. Zum einen, weil eine Nachfrage bei der zuständigen Direktion „Verkehr“ der Polizei ergeben hatte, dass die erfassten Daten keine Zuordnung zu den einzelnen Bezirken zulassen. Die Zahlen, Daten, Fakten beziehen sich auf das Stadtgebiet Remscheid insgesamt; das lasse keine Auswertung der Daten für die jeweiligen Stadtbezirke zu. Und zum anderen, weil die Polizei die Teilnahme an der BV-Sitzung ablehnte. Die Polizeidirektion sehe „aufgrund der begrenzten Personalressourcen keine Möglichkeit, Termine in den Bezirksvertretungen wahrzunehmen, auch im Hinblick darauf, dass drei Kommunen bedient werden müssten.“

Von ähnlichen Einladungen an die Polizei aus Remscheid und Solingen sei ihm nichts bekannt, reagierte in der gestrigen BV-Sitzung Bezirksbürgermeister Otto Mähler (pensionierter Polizeibeamter) irritiert und verständnislos. Das zeuge von „wenig Bürgernähe“. Mähler: „Die Bezirksvertretung fühlt sich lasch behandelt!“

Die Wuppertaler Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher hatte am 20. Februar den Verkehrsbericht 2016 für das Bergische Städtedreieck der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Stadtgebiet Remscheid ereigneten sich demnach im vergangenen Jahr 3.880 Unfälle, knapp 130 Fälle mehr als im Vorjahr. Von einer Erörterung der Detailergebnisse in den vier Bezirksvertretungen hatte sich Otto Mähler, zugleich Vorsitzender der Verkehrswacht Remscheid, eine breitere Diskussion über die Verkehrssicherheit in Remscheid versprochen. Ziel der Verkehrswacht ist es, die schwächeren Verkehrsteilnehmer – insbesondere Kinder und ältere Fußgänger – zu schützen. Mit entsprechenden Präventivmaßnahmen unterstützt die Verkehrswacht die Beamten der Verkehrsunfallprävention der Polizeiinspektion Remscheid.

Freiheitstraße: Neue Steuergeräte für die Ampeln

Hoffentlich bald weniger rote Ampeln auf der Freiheitstraße“, titelte der Waterbölles am 21. Januar 2008, also vor mehr als neun Jahren. Die Autoabgase (’Dicke Luft’) auf der vielbefahrenen Freiheitstraße waren schon damals ein Dauerthema für Rat und Verwaltung. Dort bestehe Handlungsbedarf, hatte die Umweltverwaltung schon ein Jahr zuvor bestätigt und zur Prävention „eine Verflüssigung des Verkehrs durch den Ersatz veralteter Ampelanlagen“ vorgeschlagen (Waterbölles von damals). Die Fragen, die die SPD-Fraktion am 28.März an die Verwaltung richtete und die in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid schriftlich beantwortet wurden, betrafen ohne Hinweis auf diese Vorgeschichte Lärm- und Luftschadstoffmessungen auf der Freiheitstraße nachts und tagsüber und den „aktuellen Sachstand zur Umsetzung von lärm- und luftschadstoffmindernden Maßnahmen“ auf der verkehrsreichen Bundesstraße zwischen Amtsgericht und Bahnhof.

Antwort 1: Gemessen wird dort „kontinuierlich die Belastung mit Stickstoffdioxid  über einen Passivsammler des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW“, bisher ohne Hinweis auf eine evtl. Grenzwertüberschreitung. Aber: „Der Jahresmittelwert für das Jahr 2016 liegt gegenwärtig noch nicht vor“. Eine erneute Lärmberechnung sei vorgesehen und die hierfür notwendige Erhebung der durchschnittlichen täglichen Verkehrsbelastung in Vorbereitung. Konkrete Messungen sind jedoch nicht geplant. Begründung: Ein vergleichbares Ergebnis einer sogenannten Linienschallquelle wie dem Straßenverkehr würde einen hohen Aufwand und Kosten verursachen.

Antwort 2: Der Luftreinhalteplan für die Stadt Remscheid vom 20. September 2012 (http://www.brd.nrw.de/umweltschutz/umweltzone_luftreinhaltung/pdf/2012_09_21_LRP_Remscheid.pdf) sieht für die Freiheitstraße durch Koordination aller Lichtzeichenanlagen eine Verkehrsverstetigung vor, die eine Minderung der Luftschadstoff- als auch der Lärmbelastung zum Ziel hat. „Die Ausschreibung zur Erneuerung der Steuergeräte für die Lichtzeichenanlagen an der Freiheitstraße ist in der Bearbeitung. Diese ist so weit fortgeschritten, dass mit einer Vergabe der Arbeiten noch vor den Sommerferien zu rechnen ist. Die Technik wird so sein, dass keine Induktionsschleifen in die Fahrbahn eingebaut werden müssen. Die Detektion des Fahrverkehrs erfolgt ausschließlich durch Kameras und ist somit unabhängig von der Fahrbahn. Die Masten werden soweit wie notwendig  erneutet. Die Anlagen, die noch nicht mit LED-Technik ausgestattet sind, werden entsprechend umgerüstet. Diese Maßnahme ist nach Angaben der Verwaltung schon seit November 2015 beschlossene Sache. Die lange Anlaufzeit spricht für eine „schwere Geburt“! Verkehrsplaner Udo Wilde drückte es gestern so aus: Der Planungsstand bezüglich der Ampel sei wie „Schnee von gestern“, aus den 1980er Jahren.

Zur Minderung der Lärmbelastung an der Freiheitstraße sieht der Lärmaktionsplan Remscheid ((http://www.remscheid.de/leben/medienpool/dokumente020/LAP_RS_Maerz_2016.pdf) durch Ratsbeschluss vom 30. Juni 2016  eine nächtliche Geschwindigkeitsreduzierung und – langfristig – im Zuge der geplanten Fahrbahnsanierung den Einsatz von lärmminderndem Asphalt. Aber: Die Anordnung einer Geschwindigkeitsbeschränkung erfordere eine „weitreichende rechtliche und sachliche Prüfung von Seiten der zuständigen Straßenverkehrsbehörde, die bisher noch nicht abgeschlossen werden konnte“, so die Verwaltung. Der Grund dafür wird in der neuen Mitteilungsvorlage nicht genannt. In der Sitzung deutete Elke Ellenbeck vom Umweltamt allerdings personelle Engpässe an.

Noch länger dürfte der neue Asphaltbelag auf sich warten lassen. Zitat: „Die Sanierung der Fahrbahn unter Verwendung vom lärmmindernden Asphalt kann nur im Rahmen  einer grundlegenden Erneuerung erfolgen. Hierfür  sind Kosten in der Größenordnung von vier Millionen € anzusetzen. Diese Mittel sind im Investitionsplan derzeit für spätere Jahre, d.h. frühestens ab dem Jahr 2021, vorgesehen.“

Aber für die Besitzer der Mietshäuser entlang der Freiheitstraße besteht schon vorher ein kleiner Hoffnungsschimmer, so sie denn eigenes Geld investieren können und wollen. Denn seit dem 1. Januar besteht ein Förderprogramm für passive Lärmschutzmaßnahmen an Lärmschwerpunkten, dass der Rat am 24. November 2016 beschlossen hat ((http://www.remscheid.de/leben/medienpool/dokumente020/1.31.0_Foerderprogramm_passiver_Laermschutz_161124.pdf) Bezuschusst wird demnach der Einbau von Lärmschutzfenstern und von schallgedämmten Lüftungseinrichtungen durch die Stadt Remscheid, soweit eine höhere Lärmbelastung durch Straßenverkehr vorliegt. Die Gebäude, die für  eine Förderung in Betracht kommen,  könnten dem Geodatenportal unter (http://geoportal.remscheid.de/mapbender3/application/laermschutz_foerderprogramm) entnommen werden, so die Verwaltung. „Viele Gebäude an der Freiheitstraße weisen eine solche Lärmbelastung auf, die eine Inanspruchnahme der Fördermittel möglich macht.“

Fazit von Bezirksbürgermeister Otto Mähler: „Viel tut sich zu diesem Thema nicht!“

ISG Alleestraße: Blumenbeete und eine Ausstellung

Auf Handlungsempfehlungen soll Projektzeitplan folgen“, schrieb der Waterbölles am 19. August 2016 über einen Workshop des ISG Alleestraße e.V. hatte Moderator Oliver Haarmann von der „oh! Design- und Beratungsagentur in einem kleinen Kreis interessierter Mitglieder von jedem Teilnehmer eine Ergänzung des Satzes „Die Alleestraße würde ein wundervoller Ort werden, wenn …“ erbeten. Münden sollten die Ergebnisse des vierstündigen Workshops in einen Katalog von Handlungsempfehlungen. Anhand derer wollte die ISG dann einen verbindlichen Projektzeitplan erarbeiten und die dazu gehörende Öffentlichkeitsarbeit. Ob das inzwischen geschehen ist, blieb in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid auch nach dem Bericht von Haarmann über den damaligen Workshop „Leitbild, Identität und Marke für unsere Alleestraße“ weiter vage.

Zuvor hatte ISG-Geschäftsführer Ralf Wieber die bisherigen Aktivitäten des ISG Alleestraße e.V. so zusammengefasst: In 2016 sei die Alleestraße einmal grundgereinigt worden. Ein Hausmeister gehe die Fußgängerzone werktäglich zwei bis drei Stunden lang ab. An der Alleestraße habe die ISG ein Büro eingerichtet, das täglich „mindestens fünf Stunden Lang“ besetzt sei. In diesem Jahr habe man angefangen, die Beete (Baumscheiben) zu bepflanzen. Für die untere Alleestraße sei eine Ausstellung geplant über die negativen Folgen des Internethandels für den lokalen Einzelhandel („Amazon ist keine Stadt!“) Und im Übrigen stimme die ISG alle Aktionen im Rahmen ihres Budgets („Nur 398.000 Euro innerhalb von fünf Jahren!“) wie vorgeschrieben mit der Stadt ab. Die ersten Gelder seien im Juni vergangenen Jahres in die Vereinskasse geflossen. Damit seien keine großen Sprünge möglich. Aber, so Wieber, man könne ja auf Millionen-Zuschüsse des Landes im Zuge der beschlossenen Revitalisierung der Innenstadt hoffen und darauf, „dass wir dieses Geld vernünftig verballern werden“. Zwischenruf von Bezirksbürgermeister Otto Mähler: „... dass wir dieses Geld gut verplanen werden!“

Widerspruch zur geplanten „Internet-Ausstellung“ kam von Hans Lothar Schiffer (FDP): Das dafür vorgesehene Geld lasse sich sicherlich sinnvoller einsetzen. Denn der Trend zum Interneteinkauf lasse sich nicht mehr umkehren.

Auch 2017 immer wieder gerne ins Werkzeugmuseum

Archivfoto: Deutsches Werkzeugmuseum27. April, 19 bis 21 Uhr
Die Werkzeughändler Hilger, Cleff und Ihre Mitbewerber
Unter dem Titel „Die Werkzeughändler Hilger, Cleff und ihre Mitbewerber. Ein Spaziergang zu Geschichtsstationen mit Weinverkostung“ steht am Donnerstag, 27. April, von 19 bis 21 Uhr eine besondere Veranstaltung des Deutschen Werkzeugmuseums. Die Gebrüder Hilger sowie die Brüder Cleff bauten und bewohnten das Haus Cleff und handelten mit Kleineisen. Doch nicht nur diese Familien taten das in Remscheid oder ‚auf dem Hasten‘. An diesem Abend suchen wir weitere wichtige Patrizierhäuser, andere geschichtsträchtige Orte oder Denkmale auf und erfahren die Geschichte, die dahinter steht. Hierfür haben wir wieder Hans Krielke gewinnen können, der ein absoluter Kenner der Materie ist. Sie werden staunen, was auf dem Hasten alles passiert ist und wer hier gewohnt hat.
Wer Handel mit Werkzeugen aus Remscheid treibt, fährt vollbeladen von hier los, aber er bekommt bestimmt nicht mit leeren Wagen zurück. Und da ist es nicht unwahrscheinlich und sogar geschichtlich verbürgt, dass Wein ein beliebtes Handelsgut war. Aus diesem Grund werden wir bei unserem Rundgang an bestimmten Stellen sehr leckere Weine verkosten. Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung unter Tel. RS 162519 oder per E-Mail werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de">werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de bis zum 26. April an. Die Gebühr beträgt zehn Euro pro Teilnehmer inkl. der Weinverkostungen.

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