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Lebenshilfe baut neue Werkstatt am Jägerwald

Mit einem Jahresumsatz von 23 Millionen Euro, 400 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen / Mitarbeitern in mehr als 20 Einrichtungen unterschiedlichster Prägung, und mehr als 850 Betreuungsplätzen – davon mehr als 500 Beschäftigte in drei Werkstätten – ist die Lebenshilfe Remscheid ein größeres mittelständisches Unternehmen Und die größte Einrichtung für Menschen mit Behinderung in der Stadt. Eine Institution mit ehrgeizigen Plänen. Fünf Jahre lang war die Lebenshilfe auf der Suche nach einer geeigneten Ersatzimmobilie für ihre Zweigwerkstatt am Tenter Weg. Anfang 2017 fand sich schließlich mit Arnd Schein ein Inverstor, der auf seinem Grundstück am Jägerwald eine 2.880 Quadratmeter große Werkstatt bauen will. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 angepeilt. Von dem neuen Standort versprechen sich die Vorstandsmitglieder der Lebenshilfe – Vorsitzende Karin Lenhard-Moyzyczyk, stv. Vorsitzende Ulrike Conrad-Kirschnereit, Kassierer Klaus Rosenbaum, Schriftführer Klaus Ebeling, sowie die Beisitzer Dirk Dürholtz, Bernd Engstermann, Manfred Hinzmann, Maria Maier und Petra Schmidt – sowie Geschäftsführer Jerrit Bennert eine erhebliche Verbesserung und Veränderung der Arbeit. Denn zum einem werde der neue Standort wesentlich größer als der aktuelle Standort (von 90 auf 120 Beschäftigte), und zum andern werde er auch vollständig barrierefrei.

Mit Umzug in diesen Standort wird sich auch das Haupthaus am Thüringsberg verändern. Waren bis jetzt an beiden Standorten Tenter Weg und Thüringsberg Berufsbildungsbereiche angesiedelt, so wird in Lennep künftig ein modernes und zentrales Berufsbildungszentrum entstehen. Auch der Bereich für Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen wird wesentlich vergrößert. Dieser Bereich ist bereits in diesem Jahr um eine Gruppe erweitert und modernisiert worden. Dafür bekam eine Produktionsgruppe mit 24 Beschäftigten am Tenter Weg einen Übergangsstandort. Er soll solange bestehen bleiben,  bis der Neubau am Jägerwalt fertig ist.

Trotz dieser zusätzlichen Aufgaben und Ausgaben, habe das Betriebsergebnis in 2017 fast verdoppelt werden können, freute sich gestern auf einer Pressekonferenz in der Werkstatt am Thüringsberg Edgar Weisheit, der Betriebskoordinator der Werkstätten. So konnte unter anderem mit der Firma Heyco ein Großkunde wiedergewonnen und zahlreiche neue Geschäftsbeziehungen eingegangen werden (Firma SW-Stahl, Ritter Elektronik, Firma Steinhaus). Zu den größten Kunden zählt seit Jahren die Firma Robert Röntgen; ihr Auftragsvolumen vergrößerte sich in 2017 weiter. Hinzu kam ein Großauftrag für eine Firma aus Hattingen; drei Millionen Geschenkbänder für das Weihnachtsgeschäft von ALDI galt es unter Zeitdruck zu verpacken.

Die Lebenshilfe Remscheid e.V. wurde im Jahr 1962 aus einer Elterninitiative heraus gegründet. Seitdem ist die Ortsvereinigung immer weiter gewachsen, so dass nun geistig, körperlich und psychisch behinderte Menschen einen Platz gefunden haben. Rund 250 Menschen werden unterschiedliche Wohnhilfen geboten. Das sogenannte „stationäre“ Wohnen ist seit vielen Jahren auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück, um einen Ersatzbau für 24 Menschen nach den aktuellen gesetzlichen Anforderungen zu errichten. Nachdem die Stadt 2017 ein geeignetes Grundstück angeboten hat, steht der Verein nun mit allen beteiligten Stellen in konstruktiven Verhandlungen und hofft auf eine baldige Realisierung des Wohnprojekts für Menschen mit einem hohen Unterstützungsbedarf.

Seit 2001 unterstützt die Lebenshilfe Remscheid Menschen mit einer geistigen Behinderung in ihren eigenen vier Wänden. Dieser kleine Bereich ist mit den Jahren zu einem großen Wohnbereich herangewachsen. Zurzeit werden 105 Klienten zwischen 18 und 73 Jahren im Raum Remscheid individuell begleitet und gefördert, jeder vierte nicht in einer eigenen Wohnung, sondern. In einer kleinen Wohngemeinschaften gemeinsam mit anderen. Betreut werden ferner auch Familien in Remscheid und Umgebung, in denen die Kinder oder Eltern besonderer Unterstützung bedürfen. Durch eine intensivere Vernetzung der bestehenden Angebote mit der Frühförder- und Beratungsstelle verspricht sich die Lebenshilfe eine noch bessere Leistung gegenüber den betroffenen Familien, neue Wohnkonzepte eingeschlossen.
Zum Angebot gehören im Einzelnen:

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Remscheider SPD lehnt GroKo ab

Das Nein zur Großen Koalition fiel in der Remscheider SPD sehr eindeutig aus: Bei nur einer Ja-Stimme und drei Enthaltungen gaben die rund 50 Teilnehmer/innen der Diskussionsveranstaltung gestern Abend ihrer Bundesparteiführung einen Korb und lehnten die Ergebnisse deren Sondierungsgespräche mit der CDU/CSU ab. Kaum ein gutes Haar ließen die Remscheider Sozialdemokraten an den vorverhandelten Positionen, die ihnen von der Parteispitze als zusammenfassende Präsentation der 28-seitigen Sondierungsdokumentation zur Verfügung gestellt worden war. Zu dünn, zu unkonkret, zu wenig sozialdemokratisch lauteten die Hauptargumente gegen das bisher Erreichte.

Kurzfristig war die Remscheider SPD mit ihrer Diskussionsrunde in die Räume der VHS ins Ämterhaus umgezogen. Der Fahrstuhl in die vierte Etage der Parteizentrale an der Elberfelder Straße war defekt. Und die Mühen dieses Aufstiegs wollte die Remscheider Parteiführung ihren Mitgliedern nicht zumuten. Haben diese doch mit den Mühen der Ebene schon genug zu schaffen angesichts der noch ungeklärten politischen Lage nach den Bundestagswahlen vom September.

Voller Tatendrang hatte sich die Remscheider SPD in die Oppositionsrolle auf Bundesebene eingefühlt und bei einer Mitgliederversammlung im Dezember per Brainstorming Visionen für die nähere Zukunft entwickelt. An diese auf großflächigem Papier festgehaltenen Wünsche und Erwartungen erinnerte Stefanie Bluth, stellvertretende Unterbezirksvorsitzende, zu Beginn der Diskussion. Eine starke Opposition habe man sein wollen. Und nun zwingen die Umstände einer geplatzten Jamaika-Koalition und eines dringenden Bundespräsidenten-Appells dazu, sich erneut mit einer möglichen Regierungsverantwortung zu befassen.

Das alleine schreckt schon jene Gruppierungen in der SPD ab, die für eine interne Runderneuerung und Standortbestimmung in der Opposition plädieren. Selbst sie hätten sich vermutlich überzeugen lassen, wenn das in der Präsentation der Sondierungsergebnisse festgehaltene Motto für sie inhaltlich erkennbar gewesen wäre: „Eine neue Zeit braucht eine neue Politik“. Das stand in Großbuchstaben über jedem der Gliederungspunkte (Europa, Arbeit, Gleichstellung, Familie, Rente/Gesundheit, Investitionen und Klimaschutz), fein unterteilt in erreichte Positionen und in (noch) nicht erreichte.

Dieses von der Berliner Parteizentrale aufgelistete Klein-Klein trug nicht dazu bei, die möglichen größeren Würfe erkennbar zu machen, und veranlasste die Teilnehmenden auch eher dazu, eine neue Wunschliste von bisher noch nie Erreichtem aufzustellen. Oder darüber hinwegzusehen, dass einzelne beklagte Missstände auch unter der Mitregentschaft der SPD nicht ausgeräumt bzw. erst eingeleitet worden waren.

Wie dem auch sei: Die „neue Politik“ konnten die Remscheider SPD-Mitglieder darin nicht erkennen. Auch nicht ihre Funktionsträger. Das Sondierungspapier enthalte keine gemeinsame Idee, sondern spreche für weiteres Verwalten, meinte beispielsweise Landtagsabgeordneter Sven Wolf, der Lösungen für die Grundversprechen der SPD vermisste: Aufstieg durch Bildung, gesichertes Alter, bezahlbares Wohnen.

Das Soziale als Kernanliegen der Sozialdemokratie kam auch vielen anderen Diskutanten zu kurz in den Sondierungsaussagen zur Pflege, zur Gesundheit, zur Steuer, zu Arbeitsbedingungen. Aber ohne jegliche Handschrift der SPD würde man den anderen in der Sozialpolitik das Feld überlassen, meinte einer, der das Erreichte nicht ganz in Bausch und Bogen verdammen wollte.

Auch andere erkannten durchaus den einen oder anderen Punkt, der ihren Vorstellungen entsprach. Aber immer mit Einschränkungen. Europa? Angenehm ausführlich, aber wenig konkret und kein Wort zur Problematik der Flüchtlingsverteilung. Einwanderungsgesetz? Prima, aber nur für Fachkräfte. Rückkehr in Vollzeitbeschäftigung? Abhängig von Betriebsgrößen. Stabiles Rentenniveau? Verlängerung um gerade mal zwei Jahre. Investitionen in Internet, Verkehrswege und Wohnraum – ohnehin selbstverständlich, alter Hut oder nicht weitgehend genug. Mehr Steuergerechtigkeit? Fehlanzeige. Keine Regelungen gegen Missbrauch von Leiharbeit und befristeten Arbeitsverhältnissen. Und bei vielen anderen geplanten Vorhaben: Wer würde die 45,9 Milliarden Mehrkosten der avisierten Reformen letztlich bezahlen, und wie würden die Kommunen zur Kasse gebeten werden? Experte Sven Wiertz hatte einige Positionen akribisch nachgerechnet und dabei so manchen Pferdefuß gefunden.

Sven Wolf störten neben den inhaltlichen Aspekten aber auch einzelne atmosphärische Provokationen: CSU-Stichwort vom „Zwergenaufstand“ und Ablehnung von „Nachbesserungen“, obwohl es noch gar keine Koalitionsverhandlungen gegeben habe. Wolf brachte das Dilemma der SPD bei ihrer anstehenden Entscheidung pro oder contra GroKo auf den Punkt: „Wie wir es machen, machen wir es falsch.“ Wobei er deutlich darauf hinwies, dass gerade die Sozialdemokratie keine Nachhilfe in Sachen staatspolitischer Verantwortung brauche. Vor allem nicht von Kontrahenten, die eigentlich eher die personelle Erneuerung der CDU, sprich: die Ablösung Merkels, im Sinn hätten.

Auf eine personelle, strukturelle und inhaltliche Erneuerung läuft es aber auch bei der SPD hinaus, sollte sich die Remscheider Position bundesweit durchsetzen. Ein Diskutant sprach unwidersprochen von einer „schlechten Führung“ der Partei.

No GroKo: Die Unterbezirksvorsitzende Christine Krupp (Foto) gab dem einzigen Remscheider Delegierten Sven Wiertz das Votum ihrer Parteigenossinnen und -genossen mit auf den Weg nach Bonn. Zur Delegiertenversammlung der SPD am Sonntag. Die Alternativen: GroKo, Minderheitsregierung oder Neuwahl. Die beiden letzteren Entscheidungen liegen dann woanders. Bei CDU/CSU oder beim Bundespräsidenten.

 

Spichernstraße: Keine schnelle Kita-Lösung

Mit der Errichtung von acht mindestens viergruppigen Kindertageseinrichtungen sowie einzelnen Vorhaben, wie z.B. der Erweiterung bestehender Einrichtungen, wird der zusätzliche Bedarf von den 702 errechneten Plätzen in Kindertageseinrichtungen gedeckt werden können. Mit der Erweiterung der Kita Zaunkönig und der Übergangslösung Am Stadtpark sind im Kindergartenjahr 2017/2018 die ersten 85 Plätze geschaffen, dies entspricht zwölf Prozent. Nach derzeitigem Stand ist davon auszugehen, dass im Kindergartenjahr 2018/2019 mit etwa 270 weiteren Plätzen in drei großen Einrichtungen (Arturstraße, Step Kids [110], Sedanstraße, ISS Mehrsprachige KTE gGmbH [80], Fritz-Ruhrmann-Straße [80]) insgesamt 355 Plätze entstehen werden, womit mehr als die Hälfte des Gesamtbedarfes gedeckt wäre.

Die übrigen fünf zu errichtenden Kindertagesstätten sollen soweit möglich im Kindergartenjahr 2019/2020 entstehen. Die Vorbereitungen für eine zeitnahe Umsetzung werden bereits getroffen, allerdings sind die Gespräche mit Trägern, Investoren, Grundstückseigentümern etc. noch nicht abgeschlossen. Bei einem geeigneten Standort im Stadtbezirk Alt-Remscheid (Anm. des Waterbölles: Gemeint ist das Vorhaben an der Spichernstraße) zeichnet sich keine schnelle Lösung ab; eine Inbetriebnahme noch im Kindergartenjahr 2019/2020 ist fraglich. Soweit sich kein geeigneter und früherer verfügbarer Alternativstandort findet, könnte dieser erst nach Auslaufen der Übergangslösung Am Stadtpark zur Verfügung stehen.

Sobald die jeweiligen Träger für ihre Einrichtungen eine Bedarfsbestätigung erhalten haben, erfolgt die Information an den Jugendhilfeausschuss und Träger und Investor werden sich mit Konzeption und Einrichtung vorstellen. (Mitteilung der Verwaltung zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 17. Januar)

Überplanmäßig 54.900 € für Spielplatz

Um den Umbau des Hertie-Kaufhauses wie geplant zu ermöglichen, verkaufte die Stadt Remscheid eine angrenzende Teilfläche des Hardtparks. Das dortige große Spielgerät musste entfernt werden. Aber neue Spielgeräte sind zu erwarten. Die Finanzierung sieht allerdings anders aus, als es sich die Mitglieder der Bezirksvertretung Lennep am 4. März 2015 vorgestellt hatten Ihr damaliger Beschluss: „„Die Bezirksvertretung spricht sich dafür aus, dass der Erlös aus dem im Zusammenhang mit der geplanten Revitalisierung der Einzelhandelsimmobilie Kölner Straße (ehemals Hertie) stehenden Verkauf einer Teilfläche des Hardtparks für Unterhaltungs- bzw. Investitionsmaßnahmen im Hardtpark zur Verfügung gestellt wird.“ Tatsächlich aber darf die Stadt nach Vorgabe der Bezirksregierung Verkaufserlöse lediglich zur Schuldentilgung verwenden. Deshalb sollen die von den Technischen Bertrieben Remscheid (TBR) für den neuen Spielplatz veranschlagten 54.900 € nun überplanmäßig aus dem Etatposten „Herrichtung/Instandsetzung von Kinderspielplätzen bereitgestellt werden, gedeckt durch vorhandene Mittel („Kita-Ausbau 2017ff“).

In den Entwurf des neuen Spielplatzes haben die TBR auch weitere Bereiche des Spielplatzes Hardtpark einbezogen. Nicht nur ein neues Spielgerät ist vorgesehen, sondern (im oberen Kleinkinderbereich) anstelle der bisherigen Rutsche auch eine Nestschaukel und ein Picknicktisch. Die Wege  im Spielplatzbereich sollen überarbeitet und an den neuen Weg von der Kölner Straße angebunden werden.

Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im Januar

Mittwoch, 17. Januar, 19.30 Uhr
2. Meisterkonzert mit dem vision string quartet
Jakob Encke, Violine; Daniel Stoll, Violine; Sander Stuart, Viola; Leonard Disselhorst, Violoncello
2012 gegründet, hat sich das vision string quartet innerhalb kürzester Zeit unter den jungen Streichquartetten etabliert. Mit ihrer einzigartigen Wandlungsfähigkeit zwischen dem klassischen Streichquartett- Repertoire, Eigen-kompositionen und Arrangements aus den Bereichen Jazz, Pop und Rock stellen die vier jungen Musiker aus Berlin zurzeit die klassische Konzertwelt auf den Kopf.
Die Konzertformate des vision string quartets sind sehr vielseitig: von Auftritten in den großen „klassischen Konzertsälen“ wie dem Gewandhaus Leipzig oder auf renommierten Musikfestivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern über Ballettkooperationen unter John Neumeier bis hin zu „Dunkelkonzerten“ in völliger Finsternis.
Programm: Franz Schubert (1779- 1928): Streichquartettsatz c-moll D 703; Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): Streichquartett C-Dur KV 465 „Dissonanzen-Quartett“; Jazz & Pop nach Ansage. Karten 20 €; Jugendticket fünf €; Konzertabos.

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Broschüre gibt Auskunft über Heizkosten

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

550 Euro bis 1.170 Euro – das war im Jahr 2016 die Spanne bei den Heizkosten einer durchschnittlichen 70 Quadratmeter großen Vergleichswohnung in einem Mehrfamilienhaus. Im Schnitt lagen die Kosten bei 800 Euro. Hauptgrund für die großen Unterschiede ist der energetische Zustand der Gebäude. Das zeigt der Heizspiegel für Deutschland 2017. Eine Broschüre mit den neuen Vergleichswerten kann nun Eigentümern und Mietern helfen, einen Überblick über die Verbräuche und Heizkosten des eigenen Wohngebäudes zu bekommen – und über mögliche Sparpotenziale. Interessenten erhalten die Broschüre „Heizspiegel für Deutschland 2017“ sowie weitere Informationen zum Heizen inklusive einer Raumklimakarte (Die Raumklimakarte unterstützt durch optische Signale beim richtigen Heizen und Lüften für ein gutes Raumklima.) kostenfrei beim städtischen Fachdienst Umwelt, Monika Meves, Telefon 16 - 33 13, E-Mail umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de oder zum Download unter www.remscheid.de.

Wenn es um Heizkosten geht, schauen alle auf die Entwicklung der Energiepreise. Der Sanierungsstand eines Hauses wird leider oft vergessen. Dabei ist er der wichtigste und meistunterschätzte Faktor für Heizkosten – und für die CO2-Emissionen, die durchs Heizen entstehen. In der Vergleichswohnung beträgt der Unterschied zwischen einem energetisch besseren und einem energetisch schlechteren Haus fast drei Tonnen CO2 pro Jahr. Das entspricht in etwa den Emissionen von 18.000 Kilometern Fahrstrecke in einem Mittelklassewagen.

Die Heizkosten sind im Jahr 2016 in Deutschland im Schnitt noch einmal gesunken. Das lag vor allem an den niedrigeren Energiepreisen. Aber: Schon für 2017 deutet sich eine Trendwende an. Vor allem Bewohner von ölbeheizten Häusern müssen aufgrund steigender Preise mit voraussichtlich 10 Prozent Mehrkosten rechnen. In Häusern mit Erdgas- und Fernwärmeheizung dürften die Kosten moderat steigen.

Als Vergleichswohnung wird im Heizspiegel eine 70 Quadratmeter große Wohnung bezeichnet, die in einem 501 bis 1.000 Quadratmeter großen Mehrfamilienhaus liegt. Die Spanne der Heizkosten ergibt sich aus einem Vergleich der Heizspiegel-Kategorien „niedrig“ und „zu hoch“. Dabei werden die in der jeweiligen Kategorie angegebenen Kosten pro Quadratmeter mit 70 multipliziert (70 Quadratmeter beträgt die Größe der Vergleichswohnung). Für das Abrechnungsjahr 2016 ergeben sich folgende Spannen: für Erdgas 540 bis 1.175 Euro, für Heizöl 475 bis 925 Euro und für Fernwärme 645 bis 1.415 Euro.

Denkerschmette: Programm im Januar

Donnerstag, 18. Januar, 15 Uhr
Bridge für Fortgeschrittene
Mitspieler /- innen gesucht

Freitag, 19. Januar, 20 Uhr
150. Philosophischer Stammtisch
Gert Rothbrust referiert zum Thema „Das hybride Ich“

Samstag, 20. Januar15 Uhr
„Bunter Nachmittag“
mit Musik, Geschichten und netten Filmen. Garniert mit Kaffee und Kuchen.

Sonntag, 21. Januar, 11 - 16 Uhr
„Mal so, mal so“
Wunderbare Bilder haben den Weg in die Denkerschmette gefunden. Die bipolare Künstlerin Evelyn Havertz zeigt in Ihrer Ausstellung Facetten ihrer Erkrankung und ihrer Kunst. Während der Ausstellung wird Evelyn Havertz live in der Schmette ein Bild malen. Dieses wird zu Gunsten der RS Denkerschmette versteigert.

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Aktionsbündnis fordert Altschuldenfonds

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Für neun Millionen Menschen, die bundesweit in 72 Kommunen mit großen Finanzproblemen leben, appelliert das in acht Bundesländern aktive parteiübergreifende "Aktionsbündnis für die Würde unserer Städte" an Deutschlands Spitzenpolitiker, die vom Grundgesetz geforderte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse wieder herzustellen. Andernfalls werde unser gesamtes demokratisches System nachhaltig Schaden nehmen. Vorrangig sei die Bildung eines Altschuldenfonds, der die Länder mit Unterstützung des Bundes in die Lage versetze, die finanzschwachen Kommunen von der um ihren Hals hängenden Schlinge zur Aufnahme immer neuer Liquiditätskredite zu befreien, um wenigstens die vom Gesetzgeber geforderten Leistungen zu erbringen.

Sprecher des Aktionsbündnisses sind Oberbürgermeister Ulrich Scholten aus Mülheim an der Ruhr, Dr. Bernhard Matheis aus Pirmasens sowie die Finanzdezernenten Dr. Johannes Slawig aus Wuppertal, Dieter Feid aus Ludwigshafen mit ihren Kollegen Sven Wiertz aus Remscheid und Jörg Stüdemann aus Dortmund. Sie formulieren: „Dass wir in den Rathäusern und Kreisverwaltungen den Fuß weiterhin eisern auf der Sparbremse halten müssen, wissen unsere Kolleginnen und Kollegen. Doch alleine packen wir es alle nicht. Vor allem ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit, dass derjenige, der für unsere Schulden  mitverantwortlich ist, sie auch mit abträgt. Die kommunalen Schulden, die unsere Mitglieder auch in hundert Jahren nicht begleichen können, sind nämlich weitgehend nicht selbst gemacht, sondern die Folge von Bundes- und Landesgesetzen zu Lasten der Kommunen, mit denen unser Sozialstaat aufgebaut worden ist. Eine Zusicherung, den Kommunen eine Sicherheit bei möglichen Zinssteigerungen zu geben, ist keine Lösung. Damit werden sich unsere Bürgerinnen und Bürger nicht abspeisen lassen.“

Remscheid ist Gründungsmitglied des Aktionsbündnisses. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Ich fordere die Abgeordneten der Bergischen Region in Land und Bund auf, in ihren Fraktionen ebenfalls für die kommunalen Forderungen zu streiten. Gemeinsam haben wir bereits einiges bewegen können. Nun kommt es darauf an, mutig einen großen Schritt zu wagen, um den Bürgerinnen und Bürgern in finanzschwachen Städten eine dauerhafte solide Perspektive zu geben."

Rauchzeichen geben und Dampf ablassen

Rauch und Dampf sind faszinierende Fotomotive, aber nicht leicht zu fotografieren. Ein Fotografie-Workshop für Fortgeschrittene unter Leitung von Fotojournalist Peter Ralf Lipka zeigt, wie man richtig ausgeleuchtet tolle Fotos von Rauch und Dampf fotografieren kann. Fotos, die zarte Rauchfahnen zeigen oder kleine Dampfwolken, sind gar nicht so einfach zu fotografieren, wie man meint. In diesem Workshop wird gezeigt, wie man ein kleines Set aufbaut, in dem Rauch oder Dampf mit richtiger Ausleuchtung durch Blitz oder Dauerlicht als ein faszinierendes Motiv eingefangen werden können. Der Kurs findet statt am Freitag,19. Januar, um 18 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13.. Die Teilnahme kostet zwölf Euro. Nähere Informationen insbesondere hinsichtlich der mitzubringenden Fotoausrüstung sind zu finden unter http://prl.photo/veranstaltungen/nsg-2018-01-wfrf-01/#beschreibung. Anmeldung  unter Tel. RS 840734 oder info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Stärke des Heimatbundes ist Einigkeit!"

von Karlheinz Meermagen, Vorsitzender des Beirates des Heimatbundes Lüttringhausen

Eine entscheidende Veränderung für unseren Verein war 2017 der Rücktritt Vorsitzenden Peter Maar von seinem Amt, das er wie kaum einer seiner Vorgänger geprägt hatte. Die zahlreich anwesenden Mitglieder wählten Rechtsanwältin Christiane Karthaus zu seiner Nachfolgerin. (...) Es ist die in dieser Geräusch- und Reibungslosigkeit des Wechsels an der Vereinsspitze deutlich werdende Einigkeit und Übereinstimmung in der Sache, die in der Öffentlichkeit als Stärke des Heimatbundes wahrgenommen wird und ein wesentliches Element seiner Akzeptanz darstellt. So konnte es im Lokalteil einer örtlichen Zeitung sogar heißen, hinter  dem Heimatbund stehe ein ganzer Stadtteil. Als einen Beleg für diese Aussage kann man  das Ergebnis der Spendensammlung betrachten, zu der der Heimatbund zur Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung im alten Ortskern einschließlich des Anstrahlens der beiden Kirchen aufgerufen hatte. Die beträchtliche Summe von  10894,50 € innerhalb von sechs Wochen spricht für sich.

Ich will auf nur wenige Veranstaltungen unseres Vereins im Jahre 2017 eingehen. Ich erwähne das Fest an dem von uns restaurierten Denkmal unter dem goldenen Adler an der ev. Kirche; wieder ein schöner Erfolg. Das gilt auch für den Weihnachtsmarkt am 1. Advent ebenso wie für das Konzert der Atlanta Jazzband mit den teils launigen, teils tiefsinnigen Beiträgen des Diakons Willibert Pauels am Freitag davor. Besonders erwähnen möchte ich aber die erstmals durchgeführte Weihnachtsparty auf dem Ludwig-Steil-Platz am Vorabend des Weihnachtsmarktes. Organisiert worden war diese Veranstaltung von der „Initiative Gertenbachstraße“, deren Mitglieder gemeinsam dem Heimatbund beigetreten sind, was zu bemerkenswerten Synergieeffekten führte. Die Party gestaltete sich zu einer überaus heiteren und stimmungsvollen Angelegenheit, die Jung und Alt in fröhlich-friedliche Feierlaune versetzte und vor allem viele junge Besucher begeisterte. Den Veranstaltern gilt unser herzlicher Dank.

Was nun das gerade begonnene Jahr angeht, so will ich nur einige Problemfelder ansprechen, die die Menschen in unserem Stadtteil bewegen dürften und zu denen wir gewiss auch unsere Vorstellungen öffentlich machen werden. Da sind:

  • Die Neugestaltung des Rathausumfeldes, vor allem die gärtnerische Gestaltung hinter dem Rathaus. Der Absicht der Verwaltung, die Planungen erst 2019 umzusetzen, begegnen wir mit Unverständnis und appellieren an die Verantwortlichen, mit gutem Willen nach Möglichkeiten einer früheren Verwirklichung zu suchen.
  • Das Wohngebiet am Schützenplatz (Schule Eisernstein). Das Grundstück präsentiert sich seit dem Brand 2012 als eine verwahrloste Brache. Deshalb sollten endlich Schritte zur Bebauung eingeleitet werden. Dabei sollte auch die Möglichkeit der Errichtung von Mehrgenerationenhäusern bedacht werden.
  • Die Anbindung Lüttringhausens an die Radwegeverbindung „Balkantrasse“.
  • Die behindertengerechte Unterbringung der Stadtteilbücherei. Die derzeitige Unterbringung entspricht nicht den seit 15 Jahren geltenden Bestimmungen des Behindertengleichheitsgesetzes.
  • Das Grundstück „Altes Kino“. Hier bedarf es einer Lösung, die sowohl den privaten als auch den städtischen Grundstücksteil umfasst und auch das Problem des öffentlichen Parkraumes nicht aus den Augen verliert.
  • Die künftige Nutzung des alten Lüttringhauser Bahnhofsgebäudes.

Natürlich werden wir auch wieder Veranstaltungen planen: neben dem Weihnachtsmarkt die Weihnachtsparty auf dem Ludwig-Steil-Platz, das Konzert der  Berg. Symphoniker und ein Bürgerfest unter dem Adler. Diese Vorhaben werden durch die Angebote des Kulturkreises im Heimatbund abgerundet.
(Bericht beim „Kottenbutteressen“ des Heimatbundes Lüttringhausen am vergangenen Samstag)