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Jutta Velte führt Förderverein für Umweltbildung

Der Förderverein für Umweltbildung Remscheid e.V., Träger der Natur-Schule Grund, hat auf seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Der langjährige Vereinsvorsitzende, Amtsgerichtsdirektor a.D. Rolf Söhnchen, trat bei der Mitgliederversammlung altersbedingt nicht mehr zur Wiederwahl an. Auch die stellvertretende Vorsitzende, Susanne Fiedler, verzichtete auf eine erneute Kandidatur. Als 1. Vorsitzende wurde Jutta Velte gewählt, Michael Wellershaus  als 2. Vorsitzender und Markus Wolff als Schatzmeister. Wiedergewählt wurden die bisherigen Beisitzerinnen Ursula Frieg-Bornkamm und Heidi Hahn.

Jutta Velte dankte ihrem Vorgänger Rolf Söhnchen für „gefühlte hundert Jahre“ Vorstandsarbeit, in der wichtige Weichenstellungen für eine gesicherte Zukunft der vom Verein getragenen Natur-Schule Grund, der Umweltbildungsstation für Remscheid, erfolgt seien. Sie rief zugleich die Mitglieder des Fördervereins dazu auf, sich mit dem neuen Vorstand über die Zukunft der Natur-Schule Grund auszutauschen und eigene Ideen zur Weiterentwicklung der Einrichtung einzubringen. Der neue Vorstand kündigte an, die in drei Kreativ-Workshops gesammelten Ideen und Konzepte für eine weiter zukunftsweisende Neuaufstellung der Naturschule schrittweise konkretisieren und umsetzen zu wollen.

Unter französischer Besatzung blühte der Schmuggel

Schraubenzieher im Unterrock: „Mein Vater stellte Schraubenzieher her, die er an eine Firma in Elberfeld verkaufte. In der Franzosenzeit wussten wir nicht, wie wir liefern sollten. Und da haben wir überlegt, wie wir am besten durch den Zoll kommen könn­ten. Meine Mutter und ich haben zwei Unterröcke genommen und alles Ta­schen draufgenäht. In die haben wir dann einen Schraubenzieher nach dem anderen gesteckt. Da waren wir ringsum bepackt und gingen so auf Schmuggeltour. Mein jüngster Bru­der war im Fußballverein und kannte dadurch eine Familie am Goldenberg. Da gingen wir mehrmals am Tag hin und deponierten unsere Ware, die von da aus dann nach Elberfeld trans­portiert werden konnte."

Der Chef im Heu: „Es war mal wieder ein Schmuggel­tag angesetzt worden. Eine Wermelskirchener Firma, eine Schuhfabrik, die einem Verwandten unseres Chefs ge­hörte, sollte daran teilnehmen. Auf den zwei Wagen, die wir hatten, große Flachwagen, waren dann auch Pakete mit Schuhe drin aufgeladen. Die Zoll­grenzüberschreitung haben wir selbst gemacht, hatten also keine pro­fessionellen Schmuggler damit beauftragt. Die Wagen haben wir an der Hermannsmühle, wo heute eine Brücke über den Bach geht, durch so eine Art Furt, wo das Wasser 20 bis 30 cm tief war, geleitet. Noch wäh­rend wir mit den Wagen dorthin un­terwegs waren, hielten einige unserer Leute in der Umgebung Ausschau nach den Franzosen. Unglücklicherweise war an diesem Tag eine ganze Kom­panie unterwegs. Sie kam von Lennep runter über Tackermühle, Hermanns­mühle, auf dem Weg zum Singerberg. Als unsere Späher zurückkamen, um uns das zu melden, waren wir genau in der Furt. Da haben wir die Pferde ausgespannt, die Wagen einfach ste­hengelassen und sind nichts wie ab. Die, die reiten konnten, haben sich auf die Pferde geschwungen und sind zum Hohenhagen raufgeritten, zu ei­nem Bauernhof. Die Franzosen sind denen nachgelaufen. Unser Chef, der Johann Peter, hat sich im Heu verkro­chen. Mit Mistgabeln haben die Franzosen ins Heu reingestochen, ha­ben aber, Gott sei Dank, den Chef nicht getroffen. Wir andere haben uns bei dem Bauer mit an den Kaffee­tisch gesetzt. Es ist uns nichts passiert. Unser Chef ist dann ins unbesetzte Ge­biet gegangen und hat sich für einige Zeit bei uns nicht mehr blicken las­sen." (M 1908)

„Sie sollen ihn nicht haben, . . .": „Als die Franzosen hier waren und auf Wermelskirchen zu die Engländer lagen, nahm uns der Rektor Wunn mit in den Busch. Da kriegte jeder Schü­ler einen Stock, den musste man an den Mund tun, wie eine Flöte. Dann mussten wir pfeifen: ,Sie sollen ihn nicht haben, den freien deutschen Rhein'. Dabei mussten wir gehen wie die Soldaten. Der Wunn war derart in dem alten System noch drin, er konnte nicht verstehen, dass der Krieg verlo­ren war."

Erfahrung als Schmuggler gemacht: „Während meiner Lehre habe ich die Franzosenzeit erlebt. Da hab ich Er­fahrung als Schmuggler gemacht. Für die großen Sachen hatten wir Leute, die das Schmuggeln geschäftsmäßig betrieben. Die kannten zwischen Nüdelshalbach und Goldenberg jeden Pfad und boten sich an, für Geld die Ware in das unbesetzte Gebiet zu bringen. Die Pakete wurden des Nachts von Schmugglertrupps, die manchmal 10-20 Mann stark waren, transportiert. In der Gegend der Schule Goldenberg hatte unsere Firma einen Raum gemietet, da kamen die Pakete hin. Des Morgens bin ich dann mit zwei von unseren Packern immer dort hingegangen. Die Postpa­piere, wie Paketadressen usw., hatten wir in unserer Kleidung versteckt. Ein Topf mit Leim befand sich in dem gemieteten Raum. Dort wurden die Pakete postfertig gemacht. Zwei Bol­lerwagen hatten wir stets dabei; mit denen machten wir dann die Paket­tour zu Fuß vom Goldenberg zum Lüttringhauser Postamt. Wenn wir al­les erledigt hatten, kriegten wir zur Belohnung ein Schinkenschnittchen mit Kartoffelsalat vom Chef spen­diert. Da haben wir uns immer doll drauf gefreut."

Französicher Doppelposten in RemscheidWie schon bei anderen ultimativen Forderungen der Siegermächte, schwebte auch über dem Londoner Ultimatum vom 5. Mai 1921 die Drohung, dass eine Ablehnung der Reparationsverpflich­tungen oder ihre Nichterfüllung die Besetzung weiterer deutscher Land­schaften, vor allem des Ruhrgebietes, zur Folge haben würde. Was die Re­parationsleistungen in Geld betraf, hatte Deutschland im Rahmen der ge­währten Moratorien bis Ende 1922 seine Verpflichtungen bei einem Rückstand von 1,6 Prozent erfüllt. Konnte die Reparationskommission hinsicht­lich der gesamten Sachlieferungen nur geringfügige Rückstände feststellen, so entwickelten sich doch zwei Posi­tionen zum Stein des Anstoßes. Ge­gen den Widerstand Englands erklär­ten Frankreich, Belgien und Italien im Rückstand der Kohlelieferungen (12 %) bzw. Holzlieferungen (50 %) eine vorsätzliche Nichterfüllung der Reparationsverpflichtungen zu sehen. Aufgrund dieser Prämisse begann die Besetzung des Ruhrgebietes, um die Reparationsleistungen dort direkt herauszuholen.

Die französisch-belgi­sche Armee hielt am 11. Januar 1923 ihren Einzug (bis zum Jahresende wuchs sie auf gut 100 000 Mann). Zwei Tage später, anlässlich einer Kund­gebung im Reichstag, erklärte Reichs­kanzler Cuno: „Solange der vertragswidrige Zustand besteht, soll keine Hand im deutschen Volk sich rüh­ren, um diese Maßnahme zu unter­stützen. Was wir der Gewalt entgegen­setzen können, ist der Wille und Ent­schluss, in diesen schweren Tagen unerschütterlich an der Einheit und dem Recht festzuhalten." Mit dem Aufruf zum passiven Widerstand ließ die Reichsregierung wissen, dass sie einer Kraftprobe nicht aus dem Wege zu gehen gedachte. Zwar bewirkte der passive Widerstand eine bedeutende Belebung des Nationalgefühls. Hin­sichtlich seiner wirtschaftlichen Ziel­setzung war er, wie sich bald zeigen sollte, weniger erfolgreich. Als seine Fortführung gar die außenpolitische Situation Deutschlands verschlech­terte, erklärte die Reichsregierung des neuen Reichskanzlers Gustav Stresemann am 26. September 1923 den passiven Widerstand für beendet.

Ganz im Sinne der Reichstagskund­gebung ist der Aufruf, den „ein alter Frontsoldat" wenig später in einem „Eingesandt" an die Remscheider Be­völkerung richtete: „Nachdem die Franzosen nunmehr Lennep besetzt haben, ist mit der Möglichkeit zu rech­nen, dass sie auch unsere Stadt beset­zen. Für uns ist es Pflicht, die Ein­dringlinge nicht zu beachten. Neugie­rige schänden das Ansehen unserer Stadt, sie sind ehrlos, weil sie franzö­sischen Agenten Gelegenheit geben, nach Paris einen ,glänzenden Emp­fang' der französischen Truppen in Remscheid zu melden. Solche Neu­gierigen schädigen unser Ansehen im Ausland. Dass die Geschäftsleute die Franzosen boykottieren, darf wohl als selbstverständlich gelten. In Dort­mund und in Oberhausen mussten die Franzosen klein beigeben, weil die Bevölkerung sich mutig und entschlos­sen zeigte. Würde und Haltung sind vaterländische Pflicht. Die Franzo­sen müssen hier in Remscheid auf Granit beißen. Keiner darf ihnen den Weg zeigen. Wir sind Deutsche und werden den Eindringlingen deutsch­bewusst entgegentreten."

Einen Monat danach, auf den Tag genau, begann die befürchtete Beset­zung Remscheids, als am Vormittag des 7. März 1923 eine französische Truppenabteilung aus Richtung Lennep kommend auf die Stadt zu marschierte und an der Unterführung in die Haddenbacher Straße einbog. Um 11 Uhr erschienen von der Ab­teilung ein Hauptmann, zwei Unter­offiziere und vier Mann im Rathaus. Der Hauptmann und ein Unteroffi­zier suchten in Begleitung eines Dol­metschers den Oberbürgermeister Dr. Hartmann auf, dem der französische Offizier erklärte, er fordere Quartier für 100 Mann, drei Offiziere, einige Pferde und eine Lagerstätte für die Bagage. Dr. Hartmann erhob zunächst gegen das Einrücken der französi­schen Truppen nachdrücklich Pro­test, wobei er auch darauf hinwies, dass ein Teil Remscheids zum britisch besetzten Gebiet gehöre. Im Übrigen verweigerte er die Einquartierung der Truppen bei Privatleuten, weil er weder über die Möglichkeit noch über das Recht verfüge, irgendwelche Pri­vatquartiere in Anspruch nehmen zu lassen. Die Franzosen haben sich dann selbst die Schule Steinberger Straße als Quartier gewählt. Es wur­den dort von ihnen einige Räume belegt, so dass es fortan unmöglich war, den Unterricht in diesem Ge­bäude weiterzuführen. Die Kinder wurden auf andere Schulen in der Stadt verteilt. Über den Grund des Vorstoßes in unsere Stadt befragt, erklärte der Führer der französischen Abteilung dem Oberbürgermeister, sie seien le­diglich beauftragt, den Verkehr in der Haddenbacher Straße zu überwa­chen. Eine Besetzung der Stadt oder auch nur ihrer Verkehrsbetriebe wie Eisenbahn und Post solle nicht erfol­gen.

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Vergünstigte Energieberatungen in Ehringhausen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Energieverbrauch senken, Wohnkomfort steigern oder mehr Unabhängigkeit vom Energieversorger erreichen – Gründe für eine energetische Sanierungsmaßnahme in den eigenen vier Wänden gibt es viele. Im Rahmen einer Sonderaktion bietet die Verbraucherzentrale NRW in Kooperation mit der Klima-Allianz Remscheid e.V. Gebäudebesitzerinnen und Gebäudebesitzer gezielt Beratung und Information zu Energie und Klimaschutz. „Die gemeinsame Kampagne verhilft den Gebäudebesitzern in Ehringhausen (aber auch in ganz Remscheid) zu einem Mehrwert. Eine fundierte und qualifizierte Energieberatung ist der Schlüssel zur Umsetzung von energetischen Sanierungsmaßnahmen“, ist sich Susanne Fiedler, stellvertretender Vorstand der Klima-Allianz Remscheid, sehr sicher. Durch einen Zuschuss der Klima-Allianz Remscheid e.V. kosten 90 Minuten individuelle Beratung nur 30 Euro statt der üblichen, ohnehin schon geförderten 60 Euro. Das Angebot ist auf die Zeit bis zum 15. Juli  und auf 50 Beratungen begrenzt.

„Im Stadtteil Ehringhausen gibt es generelle Ansatzpunkte für bauliche Modernisierungsmaßnahmen. Ehringhausen ist ein typischer Stadtteil mit vielen Ein- und einigen Mehrfamilienhäusern, die durchschnittlich in den 1950- bis 1970-er Jahren erbaut wurden“, erklärt Monika Meves, die Geschäftsführerin des Vereins. An einigen Gebäuden wurden bereits Sanierungen durchgeführt, da kann man optisch erkennen. Trotzdem gibt es noch Modernisierungsbedarf und daher sind alle Eigentümer in diesem Gebiet auf die vergünstigte Energieberatung durch ein Anschreiben aufmerksam gemacht worden. Jens Blome, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW in Remscheid bekräftigt: „Viele dieser Gebäude entsprechend heute nicht mehr den energetischen Standards. Die Heizung ist meist veraltet, Wände und Dach sind unzureichend gedämmt, die Fenster oftmals undicht.“

Während der Beratung beim Verbraucher zu Hause verschaffen sich die unabhängigen Energieberaterinnen und Energieberater einen Überblick über alle wichtigen Bauteile und Anlagen eines Gebäudes. „Neben Wärmedämmung und Heizungsanlage wird überprüft, ob sich Investitionen in alternative Techniken wie Solaranlagen, Holzpellet-Heizungen oder Wärmepumpen lohnen“, erklärt Jens Blome. Anschließend erhalten die Eigentümerinnen und Eigentümer konkrete Handlungsempfehlungen, umfassendes Informationsmaterial und Tipps zu Fördermöglichkeiten. „Wir hoffen, dass viele Eigentümerinnen und Eigentümer das Beratungsangebot nutzen, um ihr eigenen Einsparpotenziale zu entdecken“, sagt Lydia Schwertner, Leiterin der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale in Remscheid. Susanne Fiedler, stellvertretender Vorstand der Klima-Allianz Remscheid, bekräftigt: „Durch die Aktion können wir den Stadtteil Ehringhausen aufwerten, denn energetische Sanierungsmaßnahmen verringern auch den CO2- Ausstoß, wodurch ein wertvoller Beitrag zum kommunalen Klimaschutz geleistet wird.“ Anmeldungen zur Energieberatungs-Kampagne bei der Energie-Hotline der Verbraucherzentrale unter Telefon 0211 / 33 996 555 oder E-Mail energieberatung@verbraucherzentrale.nrw">energieberatung@verbraucherzentrale.nrw.

Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im Mai

Samstag, 27. Mai, 19.30 Uhr
Sonntag, 28. Mai, 18 Uhr
Das Land des Lächelns
Operettevon Franz Lehár
Bergische Symphoniker, Kulturmanagement Solingen, Hochschule für Musik und Tanz Köln, Regie Igor Folwill, Leitung Peter Kuhn
Die Tochter des Grafen von Lichtenfels, Lisa, trifft in Wien auf den Prinzen Sou-Chong, der aus China zu Besuch ist, und verliebt sich in ihn. Zum Kummer ihres Verehrers Gustl ist Sou-Chong ebenso angetan von der schönen, jungen Frau. Als Sou-Chong in das „Land des Lächelns“ zurückkehren muss, nimmt er Lisa als Ehefrau mit. Doch in Peking wird Lisa unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und muss erkennen, dass selbst der Zauber der Liebe nichts gegen die Macht jahrtausendealter Traditionen ausrichten kann. Am Ende ist Sou-Chong und ihr kein Liebesglück vergönnt. Lehár wollte mit dieser Operette das Genre „von der Lüge des Happy-End“ befreien und schuf so die „Verzicht-Operette“. Dafür „entschädigt“ er das Publikum aber mit unsterblichen Melodien und Arien. Kat. IV S ab 31 €; Jugendticket sechs €; Abo M.

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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Freiwillige Feuerwehr, Löscheinheit Hasten / Feuerwehrfest 2017: Fassanstich ist am Freitag, 26. Mai, um 19 Uhr. Ab 20 Uhr legen die hauseigenen DJ auf. Samstag, 27. Mai, geht's schon ab 15 Uhr weiter mit viel Programm für Groß und Klein. Unter anderem werden Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto geboten, besonders Mutige können einen Blick über Remscheid von der 30 Meter hohen Drehleiter werfen, während andere bei einem Stück Kuchen den Nachmittag ruhiger genießen. Ab 19.00 Uhr spielt die Coverband „SEE YOU“ live auf der großen Bühne. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Remscheider Sportverein 1897 e.V. / Remscheider Stadtmeisterschaft im Tennis: Vom 23. bis 29. Juli findet die Stadtmeisterschaft im Tennis um den Pokal der Stadtsparkasse Remscheid statt. Ausrichter sind die Remscheider Tennisvereine (siehe Anlage) mit dem Hauptveranstalter RSV. Als Organisationschef fungiert Andreas Wiedenhoff, Abteilungsleiter Tennis im Remscheider SV. Meldeschluss für den Wettbewerb ist der 16. Juli. Am Samstag, 29. Juli, findet zudem ab 19 Uhr die „Players Night“ auf der Anlage von Grün-Weiß Lennep in Schneppendahl statt. Die weiteren Spielorte werden Blau-Weiß Remscheid (Baisiepen) und der Remscheider SV (Fürberger Str.) stellen. Die Stadtmeisterschaft wird auf der Fürberger Anlage vom RSV am Sonntag, 23.7., um 10 Uhr eröffnet. Die finalen Spiele am 29.7. finden auf der Anlage von GW Lennep statt, anschließend auch die Siegerehrung und Abschlussparty. Unter www.remscheider-sv.de findet sich der Zugang zur Turnierausschreibung; dort sind auch Anmeldungen ab sofort möglich. (Peter Brinkmann)

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Termine des Westdeutschen Tournee-Theaters

Sommer-Programm startet mit „Park Food Festival“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Vom 26. bis 28. Mai  und vom 8. bis 10. September findet im Stadtpark in Zusammenarbeit mit der Stadt Remscheid zu Beginn und Ende des „Remscheider Sommer 2017“ das Remscheider „Park Food Festival“ statt. Neben einem kulinarischen Street-Food-Angebot von heimischen Gastronomen nehmen auch verschiedene Food-Trucks teil. Die Veranstaltung wird an allen Tagen von einem musikalischen Rahmenprogramm begleitet. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Freitag, 17 bis 22 Uhr, Samstag 12 bis 22 Uhr  und Sonntag 12 bis 19 Uhr. (Rechts Video von September 2016)

Hier die Liste aller diesjährigen Teilnehmer: Nippon Noodles (Japanische / Dim Sums / Wagyu Fleisch); Fisch Art Streetfood (Surf & Turf Burger); Meat Art (Burger); Wrap Mobil (Wraps); Sweet & Tiny Crêpe Mobil (Crêpes & Kaffeespezialitäten); Food Piraten (Paninis); Frau Panya (Thai Food); IceBroz (Eisröllchen); Die Bergziege (Käsespätzle); Der Speisewagen (Big Bacon Bomb Burger); Mr. Froppy (Frozen Yogurt); Espressini (Churos); Bergische Feldküche(Hot Dogs ); Pan Kowalski (Piroggi); Kolibri Streetfood (Spiralkartoffeln & Bunte Kartoffelchips ); Bubble Waffle (Gefüllte Bubble-Waffeln); Petite Minou (Kuchen- & Kaffeespezialitäten ); Lupos Food Truck (Burger & Fries); Poffertjes (Poffertjes & Obst); Der Filetshop(Steaks); Flora Unterwegs (Arepas); Third Culture Kitchen (Taccos); Baumstriezel Manufaktur (Baumkuchen); Flammstein (Flammkuchen); Veggiewerk (Vegane Küche); Bergische Bärbel (Currywurst & Pulled Pork); Der Wurst Bully (Pulled Pork & Kartoffelstäbchen); Edel Hoffmann(Nougat); Beef Fellas (Burger & Steaks); Smoker Company (Spare Ribs & Pulled Pork); Peters Pancake (Pancakes); Don Patato (Kartoffel Variationen); Grill Royal (Wurstvariationen); Schützenhaus (Pasta-Variationen ); Kromberg (frisch geräucherten Stremellachs).

Offener Brief: „Neuanfang wäre notwendig!“

Bezirksbürgermeister Otto Mähler

von Bezirksbürgermeister Otto Mähler

An den
Vorsitzenden der SPD, Herrn  Martin Schulz
die NRW–SPD, einschließlich SPD–Fraktion, Herrn Norbert Römer

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Genossinnen u. Genossen,
ich durfte die Veranstaltung mit Martin Schulz in Remscheid erleben und war begeistert von seinem Auftritt. Seit 1970 bin ich in der Partei und habe seit 1984 verschiedene Funktionen in der Partei, aber auch in der Kommunalpolitik, u.a. zurzeit Bezirksbürgermeister des größten Remscheider Bezirkes.

In den Jahren hat man mit Gewinnen und Verlusten in dieser unserer Demokratie als Parteimitglied leben müssen, vieles hat man mit Demut ertragen. Aber was sich jetzt in Düsseldorf abspielt, ist kaum noch hinnehmbar. Da sieht man einen lachenden designierten Parteivorsitzenden im Fernsehen und denkt „Habe ich was verpasst, haben wir gewonnen?“ Und hätte es sich nicht gehört als Parteivorsitzende, seine Frau zu stehen???? Zurückzutreten (in allen Ehren) ist der einfachste Weg, politische Verantwortung in die Ecke zu stellen.

Aber die Krönung ist das Geschacher um den Fraktionsvorsitz. Ich dachte immer, nach Niederlagen gibt es einen Neuanfang. Aber scheinbar ist dies nicht in Düsseldorf angekommen. Ich kritisiere nicht die persönlichen Verdienste dieser Personen. Aber sie stehen einem Neuanfang im Wege, und viele – nicht nur Mitglieder – sehen dies genauso. Ich setze Hoffnung in die Wahlen zum Fraktionsvorstand, dass hier ein anderer Weg gefunden wird. Es gibt genügend Frauen und Männer in dieser Fraktion (auch einen aus Remscheid ), die für einen Neuanfang stehen würden. Hört die Stimmen von der Basis, wo nicht nur Plakate geklebt werden können. Auch der telegene Auftritt ist ein wichtiger Faktor, um Botschaften zu vermitteln. Da müssen wir in der SPD noch einiges tun.

In dem Sinne
Glück Auf
Otto Mähler

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Schließungen im Standesamt: Aufgrund von unvorhersehbaren personellen Ausfällen bleibt die Eheschließungsabteilung des Standesamtes im Rathaus Remscheid bis 5. Juni geschlossen. Reservierte oder angemeldete Trauungen in diesem Zeitraum finden selbstverständlich statt.

Müllabfuhr verschieb sich wegen Feiertag: Wegen des kommenden Feiertages (Christi Himmelfahrt) erfolgt die Entsorgung des Restmülls und Bioabfalls, des Verpackungsmülls (Gelbe Tonne/Gelber Sack) und Altpapiers ab dem 25. Mai einen Tag später als gewohnt. Dadurch werden beispielsweise die Leerungen, die normalerweise am Freitag, 26. Mai, durchgeführt würden, am Samstag, 27. Mai, nachgeholt. Der Wertstoffhof in der Solinger Straße ist am Freitag, 26. Mai (Brückentag), von 8 bis 11.45 Uhr geöffnet.

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Aus Fitnesscenter für Frauen wird Wohnheim für Männer

Mit dem ehemaligen Fitnesscenter „Prinzess“ für Frauen (Königstraße 159) bekommt die Stadt im Juni ein weiteres Übergangsheim für geflüchtete Männer. Gestern stellten es Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Rechtsdezernentin Babara Reul-Nocke, Claudia Schwarzweller, die Leiterin der Ausländerbehörde, und Daniela Krein, die Geschäftsführerin des BAF e.V. (Begegnen, Annehmen, Fördern), den Anwohnern vor, die der persönlichen Einladung der Stadt gefolgt waren. Auch Polizeirat Jochen Borst, der Leiter der Polizeiinspektion Remscheid, und Guido Eul-Jordan, der Leiter der Feuerwehr Remscheid, nahmen an der Hausbesichtigung teil.

Die Stadt hatte das angemietete Gebäude in den vergangenen Monaten durch einem heimischen Investor zu einer Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Männer umbauen lassen. Entstanden sei eine modere Wohnanlage, die den Vorstellungen der Stadt von einer angemessenen Wohnraumversorgung entspreche, heißt es in dem Brief, den die Anlieger von OB  Mast-Weisz bekamen. bekommen haben. Zitat: „Die Unterbringungssituation in den derzeitig genutzten Wohnanlagen Remscheids machte die Bereitstellung einer zusätzlichen erforderlich.“ In den städtischen Übergangsheimen werden zurzeit 1422 Menschen „sehr engmaschig betreut“, wie gestern Rechtsdezernentin Babara Reul-Nocke sagte. Hinzu kommen 900 Flüchtlinge, für die die Stadt Im Stadtgebiet 251 Wohnungen angemietet hat – für Familien, aber auch für kleinere Gruppen von männlichen Flüchtlingen. „Ein Konzept, das Neuankömmlingen Gelegenheit bot, von den städtischen Übergangsheimen aus bei uns anzukommen, das Land und seine hiesigen Gepflogenheiten kennenzulernen. Nach einigen Monaten wurden sie dann in separaten Wohnungen untergebracht“, berichtete Reul-Nocke. 2015 habe man dieses Konzept leider wegen der großen Zahl neu zugewiesener Flüchtlinge über Bord werfen müssen. Jetzt wolle es die Stadt wieder einführen.

Dazu dient auch das neue Wohnheim auf einem Hintergelände an der Königstraße. Bis zu 50 Männer sollen dort ab 16. Juni maximal ein Jahr lang leben, um dann eigene Wohnungen zu bekommen. Es handelt sich nicht um Flüchtlinge, die der Stadt von der Bezirksregierung Arnsberg neu zugeteilt worden sind (das ist gegenwärtig kaum mehr der Fall, da die städtische Deckungsquote bei fast 100 Prozent liegt), sondern um solche aus kleinen Wohngruppen in Remscheid, die „aus Gründen des besseren Miteinanders entzerrt werden sollen“, so Daniela Krein, die Geschäftsführerin des BAF e.V. (Begegnen, Annehmen, Fördern), der seit 1996 im Auftrag der Stadt das Sicherheits- und Betreuungspersonal in den Flüchtlingsunterkünften und betreut seit 2012 auch Flüchtlingen in angemieteten Wohnungen. Polizeirat Jochen Borst sagte es allgemein: „Wo Menschen zusammen wohnen, kann es Streit geben, und wo sie eng zusammen wohnen, kann es mehr Streit geben. Das ist unabhängig von der Herkunft der Menschen!“ – Zitat aus dem Brief der Stadt an die Anwohner: „Wir ... verweisen aber auf die positiven Erfahrungen im Umfeld der Häuser für Flüchtlinge in ganz Remscheid. Dort hat sich ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis entwickelt.“ Besucher des gestrigen Versammlung, die das vor einem Jahr eröffnete Wohnheim Oberhölterfelder Straße 54 kennen, bestätigten das gestern ausdrücklich.

Auch in dem neuen Übergangsheim wird der B.A. F. e.V. die soziale Betreuung der Bewohner und den Hausmeisterdienst übernehmen. Vorgesehen ist eine „Rund-um-die Uhr“-Betreuung durch vier Hausmeister in drei Schichten, wobei auch Sozialhelfer und Sozialarbeiter vom Büro im Wohnheim an der Oberhölterfelder Straße aus mit in den Dienst genommen werden. Und wenn Hausmeister, Sozialhelfer und Ehrenamtliche tatsächlich einmal an einer Stelle nicht mehr weiterkommen sollten, sind auch noch Sozialpädagogen da. „Notfalls natürlich auch die Polizei in Fällen, für die unsere Leute nicht ausgebildet, nicht qualifiziert sind“, betonte Daniela Krein. „Wir sind Hausverwaltung, wir sind Sozialarbeiter. Wir machen das jetzt seit mehr als 25 Jahren für die Stadt Remscheid.“ - „Und sie machen es gut!“ betonte der Oberbürgermeister.

Der diensthabende Hausmeister hat beispielsweise auch dafür zu sorgen, dass die Hausordnung eingehalten wird. Die sieht Nachtruhe nach 22 Uhr vor, und die gilt auch – nicht zuletzt aus Rücksicht auf die Anwohner – für das Gelände vor dem Haus. Daniela Krein forderte die Anwohner auf: „Sehen sich einer Situation gegenübergestellt, von der sie sagen „Das geht so gar nicht!“, sprechen Sie Hausmeister Hegemann und sein Team ruhig an!“

Das neue Übergangsheim verfügt über Aufenthaltsräume und eine Gmeinschaftsküche auf jeder Etage. Die Zimmer sind mit zwei bis vier neuen Betten, Tischen, Stühlen und Schränken nüchtern und zweckmäßig eingerichtet. Auf dem Dach ist eine Satellitenschüssel unübersehbar, und die Zimmer verfügen über die entsprechenden Anschlüsse. Für ein Fernsehgerät pro Zimmer fühlt sich die Stadt Remscheid aber nicht zuständig. "Das schafft sich der eine oder andere Bewohner selbst am", sagte gestern Claudia Schwarzweller.