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SPD: Runder Tisch? Erst mal allein für die CDU!

Verkaufsoffener 1. Advent in Remscheid chancenlos“, titelte der Waterbölles am 11. Februar nach der Ratssitzung, in der sich CDU-Ratsmitglied Ralf Wieber (Marketing Innenstadt e.V.) für einen verkaufsoffenen Sonntag am 1. Advent in Remscheid ausgesprochen hatte, parallel zum Lüttringhauser Weihnachtsmarkt. Äußerungen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Jends Peter Nettekoven in der gleichen Sitzung ließen auf einen Dissens innerhalb der Fraktion schließen. In ihrer jüngsten Pressemitteilung ruft die CDU nach Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz als Problemlöser: „Die Thematik ‚verkaufsoffene Sonntage‘ hat zu erheblichen Irritationen geführt. (...) Wir fordern daher die zeitnahe Einberufung eines vom Oberbürgermeister moderierten Runden Tisches (...), der die maßgeblichen Akteure  zusammenbringt (...), damit die Verunsicherung nicht noch größer wird.“ Daran sollten, so der Vorschlag der CDU, neben dem Oberbürgermeister und der Rechtsdezernentin auch die betroffenen Bezirksbürgermeister, Vertreter der Gewerkschaft und die Interessenvertreter aus den einzelnen Stadtteilen (Marketingräte, Heimatbund etc.) teilnehmen mit dem Ziel einer Vereinbarung.. „Die Verkaufsoffenen Sonntage sind im Remscheider Rathaus als Chefsache zu behandeln“, so CDU-Fraktionschef Jens Nettekoven, die beiden Bezirksbürgermeister Andreas Stuhlmüller und Markus Kötter, die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Rosemarie Stippekohl und der CDU-Innenstadtvorsitzende Ralf Wieber in ihrer gemeinsamen Presseerklärung.

Die öffentliche Antwort der SPD ließ nicht lange auf sich warten:

  • Jürgen Heuser, SPD-Ratsmitglied für Lüttringhausen: „Einen runden Tisch zu den verkaufsoffenen Sonntagen in Remscheid gab mit der sogenannten „Konsensrunde des Oberbürgermeisters“ bereits. Warum Fraktionsvorsitzender Nettekoven jetzt wieder einen fordert bleibt unklar. Er hat eine unmissverständliche Zusage gegeben. Der traditionelle Adventsmarkt in Lüttringhausen solle keine Konkurrenz bekommen.“
  • Otto Mähler, Bezirksbürgermeister in Alt-Remscheid: „Die Remscheider SPD steht zu ihrem Wort. Wir werden mit den offenen Sonntagen im Advent die Traditionsveranstaltungen in Lennep und Lüttringhausen und den dortigen Einzelhandel unterstützen. Der Marketingrat in Remscheid muss nun für das kommende Jahr endlich gute Ideen vorlegen, um auch in Remscheid rechtssichere Sonntagsöffnungen zu ermöglichen. Scheinbar besteht eher Bedarf, dass sich die CDU intern einmal zu einem runden Tisch zusammensetzt, um zu klären, was denn nun gilt und was nicht.“

Floris M. Neusüss, der Lehrer der „lichtreichen Schatten"

Der Remscheider Künstler Klaus Küster und Floris M. Neusüss, von 1972 bis 2002 Professor für experimentelle Fotografie an der Kunsthochschule in Kassel, der am 3. März 80 Jahre alt wird, haben neben dem künstlerischen Interesse an Fotogrammen (der direkten Belichtung von lichtempfindlichen Materialien) noch etwas gemeinsam: sie sind gebürtige Lenneper.

Auf der Suche nach Fachliteratur über Fotogramme stieß Küster im Jahre 1970 auf den Namen von Floris M. Neusüss. Doch es dauerte bis 1991, bis sie sich kennenlernten. Anlass war die Ausstellung „Das Fotogramm in der Kunst der Gegenwart in Europa“, an der sich beide mit Arbeiten beteiligt hatten, ohne vorher von der Teilnahme des anderen gewusst zu haben. Seitdem haben die beiden Lenneper den Kontakt nicht mehr abreißen lassen.

von Klaus Küster

Floris M.Neusüss wird 80 Jahre alt. Am 3. März 1937 wurde er in Lennep geboren. Aus seiner Schulzeit gibt es aus dem Jahre 1953 eine von ihm – der damals noch Schüler am Lenneper Röntgen-Gymnasium war – aufgenommene Fotografie, welche ein hochformatiges schwarzes Rechteck zeigt, in dem wenige weiße Linien andeuten, dass es sich um eine Tür handelt, die einen Spalt breit geöffnet ist. Die Tür selbst ist ebenso wenig zu sehen, wie der Raum, in dem sie sich befindet. Nur das Licht, in diesem Falle ein intensives Gegenlicht, lässt uns den Schlüssel finden, den unsere Erfahrung und unsere Phantasie bereithält, um uns die Räumlichkeit der Dinge zu erschließen. Diese nur auf Lichtlinien reduzierte Aufnahme wirkt heute auf mich wie ein früher Auftakt zum großen Licht-Opus dieses Künstlers, der wie kein anderer die Kunstgeschichte der letzten Jahrzehnte als Lichtbildner, Forscher, Lehrer und Historiker der Fotogramm-Thematik bereichert hat. Noch als Schüler machte er 1954 in der Foto-Arbeitsgemeinschaft des Röntgen-Gymnasiums seine ersten Erfahrungen mit der Fertigung und Gestaltung von Fotogrammen. Noch bis zum 5. März ist im „ Zentrum für Kunst und Medientechnologie“ (ZKM) in Karlsruhe die Ausstellung „Floris Neusüss und Renate Heyne: Leibniz´Lager  Sammlunswelten i Fotogrammen“ zu sehen.

Klassische Fotogramme sind Bilder, die durch Belichtung ohne Fotoapparat in einer Dunkelkammer entstehen. Der Schatten eines kurzzeitig beleuchteten Objekts bleibt hierbei auf einem lichtempfindlichen Papier (fotografisches Material) nach dem Entwicklungs- und dem nachfolgenden Fixier-Bad als weiße Silhouette, ja als die Spur des Objekts in dunklem Umfeld erhalten. Zum Vergleich denke man z.B. an die helle Spur eines Kleidungsstückes im geröteten Hautumfeld nach einem Sonnenbrand. Die Fotogramm-Methode entstand am Anfang der Fotografie-Geschichte. William Fox Talbot praktizierte sie um 1834-1835 in seinen „photogenischen Zeichnungen“ indem er Pflanzenteile auf – zuvor in einer Silbernitrat-Lösung lichtempfindlich gemachte – Papiere legte und diese dann belichtete.

Interessierte Besucher der städtischen Galerie in der Scharffstraße nahmen 1998 die Gelegenheit wahr, einen umfangreichen Querschnitt aus dem Fotogramm-Schaffen von Floris M. Neusüss kennenzulernen. In der Graphothek der Remscheider Stadtbibliothek kann man immer noch Werke von Floris Neusüss gegen ein kleines Entgelt für drei Monate ausleihen.Neusüss begann sein Studium mit Wandmalerei bei Ernst Oberhoff an der Wuppertaler Werkkunstschule (einen Studiengang Fotografie gab es damals in Wuppertal noch nicht). Es folgten weitere Studien an der Bayrischen Staatslehranstalt für Fotografie bei Hanna Seewald in München und bei Heinz Hajek-Halke an der Hochschule der Künste in Berlin. Seine zwischen 1958 und 1960 in München entstandene früheste Werkgruppe ist noch weitgehend von der Kamera-Fotografie geprägt. Sie umfasst Belichtungsmontagen mit großer Kamera, Doppelbelichtungen auf Glas-Negativen, Landschaften und Portraits. Ab 1960 entstanden in München, Wien und Berlin seine ersten 2,60 m hohen, lebensgroßen Körperfotogramme. Sie beeindruckten L. Fritz Gruber so sehr, dass er diese Aufsehen erregenden Arbeiten 1963 auf der Kölner Photokinau präsentierte. Von 1972 bis 2002 war Neusüss Professor für experimentelle Fotografie an der Kunsthochschule in Kassel.

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Termine des Westdeutschen Tournee-Theaters

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Netzwerk informierte ehrenamtliche Flüchtlingshelfer

Pressemitteilung der IHK

„Die Teilnehmer waren sehr engagiert und interessiert. Das freut uns natürlich sehr.“ Dieses positive Fazit der Infoveranstaltungen für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer in Wuppertal, Solingen und Remscheid zieht Carmen Bartl-Zorn von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid. Diese wurden vom „Bergischen Netzwerk zur Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt“ durchgeführt. Das „Bergische Netzwerk zur Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt“ besteht aus den drei kommunalen Ausländerbehörden und Integrationszentren, den drei Jobcentern, der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, den Kreishandwerkerschaften Wuppertal-Solingen und Remscheid sowie der Bergischen IHK.

Am 1. Februar in der IHK-Lehrwerkstatt in Solingen, am 2. Februar in der IHK-Geschäftsstelle in Wuppertal und am 20. Februar im Neuen Lindenhof in Remscheid informierten sich insgesamt 75 ehrenamtliche Flüchtlingshelfer über die Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Nach einem kurzen Bericht zur aktuellen Situation in der jeweiligen Stadt, gab es Vorträge darüber, wie der Weg für die verschiedenen Flüchtlingsgruppen in Arbeit und Ausbildung nun konkret abläuft und wie die zentralen Anlaufstellen in der Stadt dabei unterstützen. Dabei wurde eine Vielzahl der vorab eingereichten Fragen der Flüchtlingshelfer bereits beantwortet, aber gleichzeitig auch deutlich, dass die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen für die Integration einen unschätzbaren Wert hat.  Anschließend war Zeit für konkrete Anliegen und zum Netzwerken, was von den ehrenamtlich Engagierten gerne genutzt wurde. Und so konnten nicht nur viele konkrete Fragen zur Integration ihrer „Schützlinge“ beantwortet, sondern auch Kontakte zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bergischen Netzwerks geknüpft werden. „Damit ist eine gute Basis gelegt worden, auf der nun die Zusammenarbeit zwischen dem Ehrenamt und der behördlich-institutionellen Seite der Integration von Geflüchteten wachsen kann. Insgesamt sind wir bei dem Thema im Städtedreieck sehr gut aufgestellt“, so Carmen Bartl-Zorn.

Polizei ermittelt wegen Schießerei und Schlägerei

Gegen 17.50 Uhr gerieten gestern Abend mehrere Personen  an der Papenberger Straße aneinander. Ersten Ermittlungen  zufolge soll ein 39-jähriger Mann in einem Audi mit Solinger  Kennzeichen vor einem Haus gewartet haben. Mehrere Personen hätten  sich daraufhin dem Fahrzeug genähert und mit einer Pistole in die  Luft geschossen. Nach Zeugenangaben entwickelte sich anschließend  eine Schlägerei zwischen den Personen, in deren Verlauf die Waffe zu  Boden fiel. Kurz danach sollen weitere Schüsse gefallen sein; der  39-Jährige flüchtete mit dem Audi vom Tatort. An der Kreuzung  Freiheitstraße / Alleestraße konnte ein Polizeibeamter den Flüchtigen  anhalten. Der Mann ließ sich widerstandslos festnehmen. Im Fahrzeug  stellten die Beamten eine Schusswaffe sicher. Die anderen Beteiligten flüchteten vom Tatort, bevor die Polizei dort eintraf. Zwei Personen  konnten wie folgt beschrieben werden: männlich, ca. 30-35 Jahre alt,  sportliche Figur, etwa 180 cm groß, beide mit kurzen blonden Haaren,  die Seiten rasiert. Beide trugen Pullover, einer in schwarz, der  andere in grau.  Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sowohl die  Hintergründe der Tat, als die Identität der Flüchtigen sind derzeit  ungeklärt. Der 39-Jährige erlitt durch die Schlägerei leichte  Verletzungen. Er wurde nach Abschluss der kriminalpolizeilichen  Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wird u.a. wegen gefährlicher  Körperverletzung ermittelt. Ob und wie die flüchtigen Täter verletzt  sind, ist derzeit unbekannt. (aus dem Polizeibericht)

Kostenlose Karten für "Altweiber" im nächsten Jahr

von Gunther Brockmann, Lenneper Karnevalsgesellschaft

Aufgrund einer Unwetterwarnung wurde gestern die Altweiberveranstaltung im Festzelt auf dem Jahnplatz durch das Bauordnungsamt der Stadt Remscheid abgesagt, was zu einem großen Unmut der Gäste führte, die bereits eine Karte gekauft hatten. Es gab daher heute eine Besprechung seitens der Lenneper Karnevalsgesellschaft mit dem Zeltwirt Tobias Riemann. Hier wurde festgelegt, dass alle die eine Eintrittskarte bzw. Einlassbändchen von der gestrigen Veranstaltung vorweisen können, ab dem 11.11.2017 bis zum 31.12.2017 eine kostenlose Karte für die Altweiberveranstaltung in 2018 erhalten. Wir bitten um Verständnis, dass die Karten nicht in Geld durch den Zeltwirt erstattet werden können und hoffen, dass dies für alle Seiten eine akzeptable und kulante Regelung ist. Vielen Dank.

Einsätze der Feuerwehr beim Sturmtief „Thomas“

Auch Remscheid blieb vom Sturmtief "Thomas" nicht verschont. Gestern und heute rückte die Feuerwehr zu insgesamt 27 Einsätzen aufgrund von Sturmschäden aus. In den meisten Fällen waren Bäume umgestürzt und hatten Stromleitungen, Pkw und Häuser beschädigt. Weiterhin hatten sich Plakatwände oder Schilder gelöst, die wieder gesichert wurden. Die ganze Nacht über waren Einsatzkräfte im Einsatz, um die Sturmschäden zu beseitigen oder die dadurch bedingten Schäden zu begrenzen. Der letzte Einsatz war am heute Morgen um 8 Uhr abgearbeitet. Personenschaden entstand nicht. Insgesamt waren zu Spitzenzeiten 96 Einsatzkräfte mit der Abarbeitung dieser Einsätze beschäftigt.  Neben der Berufsfeuerwehr waren alle sieben Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Der Rettungsdienst verzeichnete insgesamt 68 Einsätze. Dabei handelt es sich um einen durchschnittlichen Wert. Anders als erwartet waren keine Einsätze darunter, die auf den Altweiber-Karneval zurückzuführen waren.

Wer hat Zusammenstoß von Passanten gesehen?

Bereits am  18. Februar gegen 18 Uhr stürzte ein 80-jähriger Fußgänger am Beginn der Balkantrasse in Remscheid Lennep, nachdem er mit einem jungen Mann zusammengestoßen war. Der junge Mann und die Frau des 80-Jährigen halfen dem Verletzten auf, und seine Frau brachte ihn später ins Krankenhaus. Dort verstarb er am gestrigen Donnerstag. Um den konkreten Hergang des Unfalls rekonstruieren zu können sucht die Polizei nun Zeugen. Wer kann Angaben zu dem Sachverhalt machen? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen. (aus dem Polizeibericht)

Vorstand des B.V. 10 will wissen, wohin die Reise geht

Als neue „Besitzer“ der Jahn-Halle an der Neuenkamper Straße präsentierte sich am 11. Februar 2016 der geschäftsführende Vorstand des RSV der lokalen Presse: Hartmut Bau, Dirk Riemer, Horst Zolnowski und Wolfgang Pipiorka. Ihr Bestreben  sei es, neues Leben in das alte Gemäuer zu bringen. Denn „Die Jahn-Halle rechnet sich für den RSV noch nicht“, wie sie damals sagten. Hintergrund: Der Zusammenschluss zwischen dem TV Jahn und dem Remscheider Schwimm-Verein war verbrieft und der Besitz des TV Jahn an den RSV übergegangen (Grundbucheintrag schon im September 2015). Das betraf nicht nur die 60 Jahre alte Turnhalle, sondern auch das 10.000 Quadratmeter große Grundstück mit dem Sportplatz (Foto).

Der Sportplatz Neuenkamp bleibt bis 2020 "unter Vertrag", berichtete der Waterbölles am 17. März 2015. Damit waren TV Jahn und RSV gemeint. Der TV Jahn hatte 1990 den Sportplatz, Heimplatz des B.V. 10, für 30 Jahre an die Stadt Remscheid verpachtet. Sein Rechtsnachfolger sollte damals schon der RSV werden. „Mithin bleibt der Pachtvertrag ... bis 2020 bestehen“, teilt die Verwaltung damals mit. „2020!? Das ist nicht mehr lange hin!“, stellte am Mittwoch im Sportausschuss Markus Kötter fest. „Da muss dringend etwas passieren!“ Damit meinte der Vorsitzende des Sportausschusses die Verwaltung, und Sportamtsleiter Martin Sternkopf nahm den Ball auf: Eine schriftliche Mitteilungsvorlage sei leider zur Sitzung nicht rechtzeitig fertig geworden, aber die könne er gerne mündlich vortragen. Und das tat er denn auch. Kernaussage: Alles ist möglich, nichts beschlossene Sache. Zitat: „Der Sportplatz Neuenkamp ist von der Stadt Remscheid bis 31. Mai 2020 als Sportfläche gepachtet (...).Auch unter Zugrundelegung der Sportstättenentwicklungsplanung sollen mit dem Eigentümer (RSV) Verhandlungen über die künftige Planung für das ... Areal aufgenommen werden. Parallel dazu finden Gespräche mit dem B.V. 10 ... statt.“ Nach derzeitiger Planung sei nicht auszuschließen, dass der Sportplatz Neuenkamp als Ersatzfläche während der Umbauphase für das Sportzentrum Hackenberg benötigt wird. Nach derzeitiger Planung sei lediglich beabsichtigt, die Sportanlage Düppelstraße nach Fertigstellung des Sportzentrums Hackenberg aufzugeben.

Die von Sternkopf verlesene Verwaltungsvorlage ist die Antwort auf eine Anfrage der CDU-Fraktion vom 13. Februar. Darin war auch ganz allgemein nach den weiteren baurechtlichen Nutzungsmöglichkeiten des Grundstücks gefragt worden. Antwort der Verwaltung: „Denkbar sind soziale Nutzungen sowie gewerbliche Nutzungen, die die westliche Wohnnutzung nicht stören, ggf. mit Abstufungen entsprechend den einzuhaltenden Immissionsrichtwerten.“

Vertreter des B.V. 10 machten am Mittwoch in der Sportausschusssitzung klar, dass sie alsbald wissen möchten, wohin die Reise geht. Der RSV als Besitzer des Sportplatzes habe jedenfalls keine Bedenken gegen eine Verlängerung des Pachtvertrages mit der Stadt Remscheid. Sportdezernent Thomas Neuhaus wollte sich noch nicht festlegen, sondern sagte lediglich zu, dass der Verein „ein angemessenes Angebot bekommt“. Den Vorstand des B.V. 10 beschäftigt gegenwärtig nicht nur die ungewisse Standortfrage, sondern auch die zunehmende Konkurrenz durch andere Remscheider Sportvereine, die mit Kunstrasenplatzen werben können. Dadurch habe man schon ganze Mannschaften verloren.

In diesem Zusammenhang ließ am Mittwoch die Aussage von Prof. Dr. Horst Hübner und Oliver Wulf von FoKoS, der Forschungsstelle „Kommunale Sportentwicklungsplanung“ der Universität Wuppertal, aufhorchen, dass in Remscheid inzwischen beinahe die Hälfte aller Fußballfelder mit Kunstrasen belegt sei. In ganz NRW sei das lediglich bei einem Viertel aller Plätze der Fall. Von einem weiteren Kunstrasenplatz rieten die beiden Experten ab, zumal bei den älteren Kunstrasenplätzen in Remscheid in einigen Jahren schon die ersten aufwendigen Instandsetzungsarbeiten anstünden.

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Remscheider Männerchor „Germania“ / „Remsched knatsch verdötscht“: Diese Veranstaltung ist seit 29 Jahren die Kultveranstaltung im Remscheider Karneval. Für Freitag, 24. Februar, 19:30 Uhr,, und Samstag, 25. Februar, 16:30 Uhr,, laden der Frauenchor Remscheid und der Remscheider Männerchor „Germania“ wieder ins Teo Otto Theater Remscheid  zu einer viersttündigen Karnevalsshow ein. So richtig zum Mitsingen und Schunkeln! Band, Solisten, Gruppen und Büttenredner kommen aus den eigenen Reihen! Stargäste: die Kölner Tanzgruppe „De Höppemötzjer“! Snacks und Getränke können mitgebracht werden. Eintritt: 20 €.  Kartenbestellung unter Tel. RS 385533. (Wilhelm Wunderlich)

Lenneper Karnevalsgesellschaft / Rosenmontagszug: Am 27. Februar erfolgt bis um 13 Uhr die Aufstellung der Teilnehmer am Rosenmontagszug auf der Mühlenstraße. Um 14.11 startet der Rosenmontagszug. Die Wegstrecke verläuft über: Hardtstr. - Thüringsberg - Poststr. - Kölner Str. - Ringelstr. - Leverkuser Str. - Rotdornallee - Kölner Str. - Wupperstr. - Straße Am Stadion.

Arbeiterwohlfahrt, Ortsverein Lennep- Lüttringhausen / Karnevalsfeier am Mollplatz: Vermutet haben es ja schon viele, dass die Arbeiterwohlfahrt im wahrsten Sinne des Wortes „jeck“ ist – aus diesem Grund hat der Vorstand des AWO-Ortsvereins Lennep-Lüttringhausen beschlossen, eine etwas in Vergessenheit geratene Tradition wieder aufleben zu lassen und alle Mitglieder & Freunde der Arbeiterwohlfahrt für Rosenmontag, 27. Februar, ab 11:11 Uhr in den Stadtteil-Treff der AWO, Mollplatz 3, zu einer Karnevalsfeier einzuladen. Eintritt wird keiner genommen – dafür gilt Verkleidungspflicht! Um planen zu können, bitten wir um eine kurze Rückmeldung unter der Rufnummer 66 26 26 oder unter Anmeldung@AWO-Lennep-Luettringhausen.de">Anmeldung@AWO-Lennep-Luettringhausen.de.

Bergische Industrie- und Handelskammer / Infocenter am Rosenmontag: Am Rosenmontag, 27. Februar (Rosenmontag), hat in der Hauptgeschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid, Heinrich-Kamp-Platz 2, Wuppertal-Elberfeld, das Infocenter geöffnet. Dort können bis 12 Uhr dringende Außenwirtschaftsdokumente bearbeitet werden. Ansonsten ist die Hauptgeschäftsstelle ebenso wie die IHK-Geschäftsstellen in Solingen, Kölner Straße 8, und Remscheid, Elberfelder Straße 77, an diesem Tag geschlossen.

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