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Rückblick: Remscheid im Januar 2007

Rund 250 Einsätze bescherte der Remscheider Feuerwehr im Januar 2007 das Sturmtief "Kyrill" mit Orkanböen von mehr als 100 Stundenkilometern. Auch Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter, Technisches Hilfswerk und Forstleute waren stark gefordert. Dreißig Berufsfeuerwehrmänner, die eigentlich dienstfrei hatten, kamen ebenfalls. Alle hatten alle Hände voll zu tun. Bäume, die auf Häuser gestützt waren, Bäume auf Ampelanlagen, Bäume auf Stromleitungen, auf Straßen. Dach- und Fassadenteile mussten beiseite geräumt werden, ein Baugerüst, sogar ein DIXI-Klo, das der Sturm durch die Gegend gewirbelt hatte. „Die Einsatzkräfte haben erstklassige Arbeit geleistet!“, hieß es später. Da war die Gefahr von Astbrüchen in den Wäldern und Parkanlagen noch nicht vorbei; vor dem Betreten wurde gewarnt.

Einen „Ausstellungsmacher“ auf Zeit für die Städtische Galerie stellte vor zehn Jahren Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann vor - den Kunsthistoriker Dr. Oliver Zybok als neuen „Ausstellungsmacher“ der Städtischen Galerie an der Scharffstraße vor: „Auf Honorarvertragsbasis soll er die Ausstellungskontinuität der Galerie der Stadt Remscheid gewährleisten.“ Die Städtische Galerie verstehe sich „nicht nur als Ort der Kunst, sondern auch als Stätte der Begegnung. Die zwei durch einen modernen Glastrakt verbundenen, denkmalgeschützten bergischen Schieferhäuser bieten für beides ein exzellentes Ambiente,“ hieß es damals noch auf der Internetseite der Stadt, Künftig wird dort die Musik- und Kunstschule untergebracht sein. Als Ausstellungsstätte ist ein seit Jahren leerstehenden Radiogeschäft am Markt im Gespräch.

Im Januar 2007 war plötzlich ist die Idee einer Städtefusion in aller Munde. Friedhelm Sträter, der damalige Präsident der bergischen Industrie- und Handelskammer, galt schon früher als Verfechter einer bergischen Großstadt aus Wuppertal, Solingen und Remscheid. Es war also Wasser auf seine Mühlen, dass Regierungspräsident Jürgen Büssow vor zehn Jahren erklärte „Wenn die Bevölkerung das mitmachen würde, wäre es schon eine tolle Sache in meinen Augen, wenn man sagen würde: Wir schließen uns zu einer Stadt zusammen!“ Ingo Wolf (FDP), damals Innenminister in NRW, reagierte darauf mit der Empfehlung einer engeren Zusammenarbeit der Nachbarstädte. Weder vom einen noch vom anderen wird heute noch gesprochen. Es scheint Funkstille zu herrschen, insbesondere zwischen Wuppertal und Remscheid. Wegen der unterschiedlichen Outlet-Pläne beider Städte.

Die letzten Dominikaner-Schwestern, die sich auch „Schwestern der heiligen Katharina von Siena“ nannten, verließen im Januar 2007 die in der Fabricius-Klinik aus  Altersgründen und wegen Nachwuchsproblemen. In der Krankenpflege waren die betagten Schwestern, Durchschnittsalter 80 Jahre, schon lange nicht mehr tätig gewesen, in der Küche sowie teilweise in der Krankenhaus-Seelsorge. Die 1899 gegründete Fabricius-Klinik (benannt nach Wundarzt Dr. Wilhelm Fabry) war am 1. Mai 1904 von den Arensberger Dominikanerinnen von Arenberg mit damals zwölf Betten übernommen worden. Träger des Hauses wurde die vom Orden  ins Leben gerufene und nach seiner Gründerin benannte Cherubine-Willimann-Stiftung Arenberg mit Sitz in Koblenz.

„Die Alten- und Pflegeheime der Stadt Remscheid „sollten auf keinen Fall als städtischer Eigenbetrieb weitergeführt werden“, schrieb die Wählergemeinschaft (W.I.R.) im Januar2007 auf ihrer Internet-Homepage und plädierte für den Verkauf der Altenheime. Der Investor soll folgende Voraussetzungen mitbringen: Gemeinnützigkeit, langjährige Erfahrung im Betrieb von Alten- und Pflegeheimen, nachgewiesene hohe Pflegequalität. Von Seiten der Verwaltung war bis dahin lediglich erklärt worden, man suche einen „strategischen Partner“. Der wurde gefunden - und bekam die geschäftsführende Mehrheit.

Zehn Jahre Remscheider Unfallseelsorge wurde vor zehn in einem evangelischen Gottesdienst und einem anschließenden Empfang gemeinsam mit Feuerwehrleuten und Polizeibeamten gefeiert. Die  Notfallseelsorge in Remscheid war eine der ersten in Nordrhein-Westfalen. In Remscheid teilten sich 2007 rund 30 evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer – die katholischen Gemeinden beteiligen sich wegen Personalmangel nicht – den Bereitschaftsdienst. Und Uli Geiler (zur einen Hälfte Pfarrer in der Clarenbach-Gemeinde, zur anderen Hälfte im Auftrag des Kirchenkreises Koordinator der Notfallseelsorge) sorgte damals für  die Diensteinteilung.

Am Stuhl des Baudezernenten wird fleißig gesägt“, titelte der Waterbölles im Januar 2007. Wenn es allein nach der SPD gegangen wäre, wäre der Stuhl von Helmut Kennepohl schon damals längst krachend zusammengestürzt. In dem Antrag zur Sitzung des Hauptausschusses am 25. Januar 2007, mit dem die SPD-Fraktion im Rat der Stadt die politische Lage zu ergründen suchte (Wer ist nach 16 Amtsjahren noch für Kennepohl, wer gegen ihn?), klang das so: „Die Amtszeit des Baudezernenten endet am 30. September 2007. Aus diesem Grunde möge der Hauptausschuss beschließen: Die zur Wiederbesetzung abstehende Stelle wird ... ausgeschrieben, so dass sichergestellt ist, dass spätestens zum 1. Oktober 2007 eine Besetzung erfolgen kann.“ SPD-Fraktionsvorsitzender Hans Peter Meinecke war vor zehn Jahren in der Wortwahl weitaus direkter: „Kennepohl kriegt nichts auf die Reihe. Wie er mit Projekten umgeht, ist oft wenig professionell. Immer wieder Pannen. Diesen Mann sollte sich der Rat der Stadt nicht länger erlauben!“

Wo bleiben die Einnahmen aus Grundstücksverkäufen?“, fragte die W.i.R. vor zehn Jahren. Durch den Verkauf städtischer Grundstücke sollten Mehrkosten des neuen Ämterhauses am Friedrich-Ebert-Platz ausgeglichen werden, hatte der Rat der Stadt im Juli 2004 beschlossen. Man sollte meinen, dreieinhalb Jahre wären ausreichend, um diesen Beschluss in die Tat umzusetzen. Aber dem war nicht so. „Immer wieder müssen wir feststellen, dass anscheinend nur wir uns damit beschäftigen“, beklagt sich die W.i.R. „Es wurde noch nicht einmal der Versuch unternommen nachvollziehbar zu erklären, warum bis heute kein Grundstück verkauft worden ist.“

Rund 250 Einsätze bescherte der Remscheider Feuerwehr im Januar 2007 das Sturmtief "Kyrill" mit Orkanböen von mehr als 100 Stundenkilometern. Auch Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter, Technisches Hilfswerk und Forstleute waren stark gefordert. Dreißig Berufsfeuerwehrmänner, die eigentlich dienstfrei hatten, kamen ebenfalls. Alle hatten alle Hände voll zu tun. Bäume, die auf Häuser gestützt waren, Bäume auf Ampelanlagen, Bäume auf Stromleitungen, auf Straßen. Dach- und Fassadenteile mussten beiseite geräumt werden, ein Baugerüst, sogar ein DIXI-Klo, das der Sturm durch die Gegend gewirbelt hatte. „Die Einsatzkräfte haben erstklassige Arbeit geleistet!“, hieß es später. Da war die Gefahr von Astbrüchen in den Wäldern und Parkanlagen noch nicht vorbei; vor dem Betreten wurde gewarnt.

Einen „Ausstellungsmacher“ auf Zeit für die Städtische Galerie stellte vor zehn Jahren Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann vor - den Kunsthistoriker Dr. Oliver Zybok als neuen „Ausstellungsmacher“ der Städtischen Galerie an der Scharffstraße vor: „Auf Honorarvertragsbasis soll er die Ausstellungskontinuität der Galerie der Stadt Remscheid gewährleisten.“ Die Städtische Galerie verstehe sich „nicht nur als Ort der Kunst, sondern auch als Stätte der Begegnung. Die zwei durch einen modernen Glastrakt verbundenen, denkmalgeschützten bergischen Schieferhäuser bieten für beides ein exzellentes Ambiente,“ hieß es damals noch auf der Internetseite der Stadt, Künftig wird dort die Musik- und Kunstschule untergebracht sein. Als Ausstellungsstätte ist ein seit Jahren leerstehenden Radiogeschäft am Markt im Gespräch.

Im Januar 2007 war plötzlich ist die Idee einer Städtefusion in aller Munde. Friedhelm Sträter, der damalige Präsident der bergischen Industrie- und Handelskammer, galt schon früher als Verfechter einer bergischen Großstadt aus Wuppertal, Solingen und Remscheid. Es war also Wasser auf seine Mühlen, dass Regierungspräsident Jürgen Büssow vor zehn Jahren erklärte „Wenn die Bevölkerung das mitmachen würde, wäre es schon eine tolle Sache in meinen Augen, wenn man sagen würde: Wir schließen uns zu einer Stadt zusammen!“ Ingo Wolf (FDP), damals Innenminister in NRW, reagierte darauf mit der Empfehlung einer engeren Zusammenarbeit der Nachbarstädte. Weder vom einen noch vom anderen wird heute noch gesprochen. Es scheint Funkstille zu herrschen, insbesondere zwischen Wuppertal und Remscheid. Wegen der unterschiedlichen Outlet-Pläne beider Städte.

Die letzten Dominikaner-Schwestern, die sich auch „Schwestern der heiligen Katharina von Siena“ nannten, verließen im Januar 2007 die in der Fabricius-Klinik aus  Altersgründen und wegen Nachwuchsproblemen. In der Krankenpflege waren die betagten Schwestern, Durchschnittsalter 80 Jahre, schon lange nicht mehr tätig gewesen, in der Küche sowie teilweise in der Krankenhaus-Seelsorge. Die 1899 gegründete Fabricius-Klinik (benannt nach Wundarzt Dr. Wilhelm Fabry) war am 1. Mai 1904 von den Arensberger Dominikanerinnen von Arenberg mit damals zwölf Betten übernommen worden. Träger des Hauses wurde die vom Orden  ins Leben gerufene und nach seiner Gründerin benannte Cherubine-Willimann-Stiftung Arenberg mit Sitz in Koblenz.

„Die Alten- und Pflegeheime der Stadt Remscheid „sollten auf keinen Fall als städtischer Eigenbetrieb weitergeführt werden“, schrieb die Wählergemeinschaft (W.I.R.) im Januar2007 auf ihrer Internet-Homepage und plädierte für den Verkauf der Altenheime. Der Investor soll folgende Voraussetzungen mitbringen: Gemeinnützigkeit, langjährige Erfahrung im Betrieb von Alten- und Pflegeheimen, nachgewiesene hohe Pflegequalität. Von Seiten der Verwaltung war bis dahin lediglich erklärt worden, man suche einen „strategischen Partner“. Der wurde gefunden - und bekam die geschäftsführende Mehrheit.

Zehn Jahre Remscheider Unfallseelsorge wurde vor zehn in einem evangelischen Gottesdienst und einem anschließenden Empfang gemeinsam mit Feuerwehrleuten und Polizeibeamten gefeiert. Die  Notfallseelsorge in Remscheid war eine der ersten in Nordrhein-Westfalen. In Remscheid teilten sich 2007 rund 30 evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer – die katholischen Gemeinden beteiligen sich wegen Personalmangel nicht – den Bereitschaftsdienst. Und Uli Geiler (zur einen Hälfte Pfarrer in der Clarenbach-Gemeinde, zur anderen Hälfte im Auftrag des Kirchenkreises Koordinator der Notfallseelsorge) sorgte damals für  die Diensteinteilung.

Am Stuhl des Baudezernenten wird fleißig gesägt“, titelte der Waterbölles im Januar 2007. Wenn es allein nach der SPD gegangen wäre, wäre der Stuhl von Helmut Kennepohl schon damals längst krachend zusammengestürzt. In dem Antrag zur Sitzung des Hauptausschusses am 25. Januar 2007, mit dem die SPD-Fraktion im Rat der Stadt die politische Lage zu ergründen suchte (Wer ist nach 16 Amtsjahren noch für Kennepohl, wer gegen ihn?), klang das so: „Die Amtszeit des Baudezernenten endet am 30. September 2007. Aus diesem Grunde möge der Hauptausschuss beschließen: Die zur Wiederbesetzung abstehende Stelle wird ... ausgeschrieben, so dass sichergestellt ist, dass spätestens zum 1. Oktober 2007 eine Besetzung erfolgen kann.“ SPD-Fraktionsvorsitzender Hans Peter Meinecke war vor zehn Jahren in der Wortwahl weitaus direkter: „Kennepohl kriegt nichts auf die Reihe. Wie er mit Projekten umgeht, ist oft wenig professionell. Immer wieder Pannen. Diesen Mann sollte sich der Rat der Stadt nicht länger erlauben!“

Wo bleiben die Einnahmen aus Grundstücksverkäufen?“, fragte die W.i.R. vor zehn Jahren. Durch den Verkauf städtischer Grundstücke sollten Mehrkosten des neuen Ämterhauses am Friedrich-Ebert-Platz ausgeglichen werden, hatte der Rat der Stadt im Juli 2004 beschlossen. Man sollte meinen, dreieinhalb Jahre wären ausreichend, um diesen Beschluss in die Tat umzusetzen. Aber dem war nicht so. „Immer wieder müssen wir feststellen, dass anscheinend nur wir uns damit beschäftigen“, beklagt sich die W.i.R. „Es wurde noch nicht einmal der Versuch unternommen nachvollziehbar zu erklären, warum bis heute kein Grundstück verkauft worden ist.“

„Schöner Wohnen“? Wohnungsmangel und Wohnungsnot!

Im Osterbusch: Unterhalb der „Neuen Wendung“. In dem großen Haus im Hintergrund war die Metzgerei PaasVon „Wohnraummangel" ist die Rede, wenn Größe und Anzahl der Wohnräume unzureichend sind. Mit „Wohnungsnot" dagegen sind Wohn­verhältnisse gemeint, die in technischer, sanitärer und sozialer Hinsicht nicht den Anfor­derungen genügen. Ganz gleich zu welchem Zeitpunkt das Wohnungswesen in Remscheid be­trachtet wird, stets finden sich diese beide Begriffe in den Beschreibungen der Ver­hältnisse. Eine statistische Wohnungsuntersuchung der Stadt aus dem Jahre 1908 hatte den Zweck, die verschiedenen Wohnungskatego­rien nach der Menge der Räume, der Zahl der darin leer­stehenden bzw. über­füllten Wohnungen festzustellen, wobei die „ganz außerhalb der geschlossenen Stadt liegenden Bezirke, soweit sie ei­nen ländlichen Charakter haben oder Villenviertel bilden“, unberücksichtigt blieben.

Gezählt wurden 191 Straßen und Plätze mit 2.828 mit ganz oder teilweise ver­mieteten Wohnhäusern und 762 vom Eigentümer allein bewohnte Häuser. An Wohnungen wurden festgestellt: 12.097 mit zusammen 40 709 Wohn­räumen. Bewohnt wurden diese Räume von 50.230 Personen. (Diese Zahl entsprach etwa 75% der Gesamt­bevölkerung.)

Lobacher und Ernststraße.

Es lebten 1908 in RS in

   

Wohnungen

mit Zimmer

Personen

   204

1

    267

3.935

2

13.275

3.831

3

16.865

1.910

4

 8.998

1.010

5

 4.746

   637

6

 3.093

   570

über 6

 2.986

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Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im Januar

Mittwoch, 25. Januar, 19.30 Uhr
2. Meisterkonzert „Luther & Bach“
Serra Tavsanli, Klavier  // Christian Henkelmann, Rezitation. Serra Tavsanli wurde in Istanbul geboren und studierte zunächst am dortigen Konservatorium. Als Musikpädagogin wurde sie in Hannover bei Prof. Bernd Goetzke ausgebildet. Klavier studierte sie bei Prof. Anatol Ugorski in Detmold, ihr Konzertexamen legte sie bei Prof. Gerald Fauth in Leipzig ab. 2009 debütierte Serra Tavsanli im Konzerthaus Berlin mit einem Klavierabend im Rahmen des „Classic Young Stars International Festivals“. Im folgenden Jahr wurde sie zu den „Schwetzinger Kammermusik Festspielen“ eingeladen. Sie initiierte die Aufführung des gesamten Kammermusikwerks von Johannes Brahms und konzipierte gemeinsam mit Prof. Hanns-Martin Schreiber und Prof. Johannes Forner eine Reihe von zehn Konzerten. Unter dem Motto „Kennen Sie Brahms?“ fanden diese an der „Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy“ mit Studierenden und Lehrenden verschiedener Fachrichtungen in Leipzig statt. 20 €; Jugendticket fünf €.

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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

 

Türkischer Kulturverein Remscheid e.V.,  Industriestraße 25b / Informationsabend mit Sevdanur Özcan: Wir laden herzlich ein für Freitag, 20. Januar, 19 Uhr, zu unserem Informationsabend Religionspädagogin und Familientherapeutin Sevdanur Özcan (von „Wegweiser“ Wuppertal) über das Thema „Radikalismus und die Gefahren, die durch die Internetnutzung für uns entstehen können“. Auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz wird daran teilnehmen.

Bergischer Geschichtsverein Abt. Remscheid / Geschichtscafé: Am Dienstag, 24. Januar, ab 15 Uhr referiert im Geschichtscafé Barbara Rodler über „Die Remscheider Ortschaft Platz vom Eisenverhüttungsplatz zum Wohn- und Industriestandort“. Anmeldung bei der BGV- Geschäftsstelle, Tel. RS 55954. Unkostenbeitrag für Kaffee und Kuchen sechs €.

WTT und MKS / Neue Theaterwerkstatt: Nach der gelungenen Aufführung des Musicals "Der Zauberer von Oz" sucht die JUNGE THEATERWERKSTATT des WTT und die Musik- und Kunstschule Remscheid neue Mitglieder. Die neue Werkstatt dauert ein halbes Jahr  von Januar bis Juni 2017. Gesucht werden junge schauspielinteressierte Menschen zwischen 15 und 21 Jahren, des Weiteren gerne Technikinteressierte gleichen Alters zwecks Musik, Geräusch- und Tonbearbeitung eines Hörspiels. Geprobt wird einmal wöchentlich (mittwochs, 18 bis 21 Uhr). Kosten: sieben Euro pro Monat. Wer Interesse hat, kommt zum Vorsprechen am Mittwoch, 25. Januar, um 18 Uhr ins WTT an der Bismarckstraße. Bitte einen Text oder ein Lied zur Präsentation vorbereiten. Wenn möglich bitte vorher anmelden unter Tel. RS 32285 oder E-Mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de. (Björn Lenz)

Kath. Kirchengemeinde. St. Bonifatius  und Hl. Kreuz / Friedensgebet: In Remscheid findet im Januar wieder ein ökumenisches Friedensgebet statt. Für Donnerstag, 26. Januar, um 18.30 Uhr laden der ev. Kirchenkreis, das kath. Stadtdekanat und die ökumenische Initiative Lüttringhausen in die ev. Kirche Lüttringhausen, Ludwig-Steil-Platz, Remscheid-Lüttringhausen, recht herzlich ein. Thema wird sein: Suchen nach Hoffnung! Wir freuen uns auf ihren Besuch.

Caritasverband Remscheid / Freizeit- und Erholungsprogramm 2017: Wie in den vergangenen Jahren auch bietet der Caritasverband Remscheid wieder Tagesausfüge und Erholungsreisen für Seniorinnen und Senioren aus Remscheid und der Umgebung an. Im neuen Prospekt finden Sie Informationen zu den Tagesfahrten nach Moers, Xanten, Bad Neuenahr und Schloss Benrath in Düsseldorf. Unsere Ferienfahrten gehen in diesem Jahr nach Timmendorfer Strand (26.06. bis 10.07.2017) in das von unseren Seniorinnen und Senioren hoch geschätzte Strandhotel in der Strandallee. Neu im Programm ist die 7 tägige Fahrt nach Bad Salzschlirf (02.08. bis 09.08.2017). Das von den barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz geführte Kur- und Gästehaus beherbergt seine Gäste seit über 100 Jahren und bietet viele verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Großzügige Aufenthaltsräume, eine Hauskapelle, die zentrale ebene Lage des Hauses, Spaziergänge zum unweit gelegenen Gradierpavillon biete viele Möglichkeiten für Ruhe aber auch Unternehmungsgeist.
Der Reiseprospekt liegt ab sofort in den katholischen Kirchen, in den Pfarrbüros, Lotsenpunkt und in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes in der Blumenstraße 9 in Remscheid aus. Anmeldebögen sind den Prospekten beigefügt. Haben Sie noch Fragen, dann rufen Sie uns an unter 02191/ 491120 und wir beantworten gerne Ihre Fragen, Ansprechpartnerinnen: Gisela Nocon, Rosina Wastl.

„Schlawinern“ gGmbH / Wirbelsäulengymnastik: Seit dem 10. Januar bieten die Schlawiner zwei Kurse für Wirbelsäulengymnastik mit Dipl. Sportlehrerin Katharina Tomaszek an. Gerne können Interessierte noch dazu kommen. Schwerpunkte der Kurse sind die Stabilisierung der Wirbelsäule, Haltungs-, Nacken- und Rückenschulung sowie Spaß an der Bewegung. Die Kurse finden im Kinder- und Jugendzentrum Lüttringhausen (Klausen 22) jeden Dienstag von 18 bis 19 Uhr und von 19 bis 20 Uhr statt. Anmeldung bei Katharina Tomaszek unter Tel. RS  34 551 oder E-Mai: katharina@tomaszek.de">katharina@tomaszek.de. (Laura Pires Rodrigues)

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Derzeit 125 Container für Altkleider in RS

Leichtverpackungen aus Gelben Tonnen und Säcken landen zur Aufbereitung in verschiedenen Sortieranlagen der Remondis GmbH & Co. KG. Leichtverpackungen (LVP) aus Kunststoffen, Verbunden und Metallen werden von einem Unternehmen der privaten Abfallwirtschaft flächendeckend in Gelben Säcken oder Gelben Tonnen in einem vierwöchentlichen Abfuhrrhythmus erfasst, sortiert und anschließend einer Verwertung zugeführt. Es werden dafür Sammelbehälter mit einem Fassungsvermögen von 240 und 1.100 Liter zur Verfügung gestellt. In insgesamt 18 Geschäften, verteilt im Stadtgebiet, sind Gelbe Säcke kostenlos erhältlich. Pro Haushalt und Abholung werden maximal zwei Rollen à 13 Säcke in den Geschäften ausgegeben. Die Abfuhrtermine für LVP sind im Online-Abfuhrkalender der TBR aufgeführt und werden bei Bedarf auch in Papierform an die Haushalte versandt.

Altkleider sammelt seit Ende 2012 in Remscheid die Ecotex GmbH aus Wuppertal mittels eines containergestützten Bringsystems ein. Die Altkleider- und Altschuhsammlung der TBR begann im November 2012. Anfangs standen 18 Behälter zur Verfügung. Im Laufe des Jahres 2013 wurde das Sammelbehälter- Netz vorwiegend im öffentlichen Raum an schon vorhandenen Altpapier- und Altglascontainer-Standorten nach und nach ausgebaut. Hierbei wurde die allgemein anerkannte effektive Altkleider-Containerdichte von einem Behälter pro 500 bis 1.000 Einwohner berücksichtigt. Das flächendeckende Netz der TBR besteht zurzeit aus 125 Behältern und ergänzt die schon vorhandenen Systeme karitativer Einrichtungen, die insgesamt über ca. 51 Behälter verfügen und sporadisch vorhandene Behälter privatwirtschaftlicher Anbieter, die teilweise auch auf privatem Gelände stehen. (aus: „Kommunales Abfallwirtschaftskonzept der Stadt Remscheid 2016“, Technische Betriebe Remscheid (TBR)

Trauen Sie sich, Ihre Meinung zu sagen!

Dass die Leser-Kommentare im Waterbölles von unterschiedlicher Qualität sind, sachlich die einen, hoch emotional dagegen andere, dürfte den Leserinnen und Lesern dieses Forums in den vergangenen elf Jahren nicht entgangen sein. Leserbriefe sind auch für die Kollegen der Lokalzeitungen ein schwieriges Pflaster. Kürzungen von zu lang geratenen Leserbriefen behält sich zu Recht jede Tageszeitung vor. Und das gilt auch für den Waterbölles. Nicht wegen der Papierpreise; die spielen im Internet bekanntlich keine Rolle. Der Grund ist ein anderer: Der Umgangston sollte, bei aller Härte in der sachlichen Auseinandersetzung, ein gewisses Maß an Höflichkeit nicht unterschreiten. Ein Waterbölles-Leser brachte es vorige Woche auf den Punkt:

„Wer austeilt, muss auch einstecken können - allerdings nur solange, wie man sachlich und fair bleibt und auch fachlich argumentieren kann.“ Konstruktives bürgerschaftliches Engagement im besten Sinne sei gefordert und kein destruktives Kapitulieren, stellte der Remscheider fest. Und weiter: „Was uns in Remscheid fehlt, sind Leute, die sagen, was (unter den gegebenen Umständen) geht. Von Leuten, die nur sagen, was nicht geht, gibt es schon genug!“ Notorischen Skeptikern, Besserwissern (in völliger Unkenntnis der eigentlichen Zusammenhänge) und destruktiven Querulanten höre man auf Dauer nicht gerne zu.

Noch immer mangelt es dem „kommunalpolitischen Forum für Remscheid“ an qualifizierten Kommentatoren. Die Zwickmühle dabei: Werden gewisse Meinungsbeiträge nicht veröffentlicht, wird schnell der Vorwurf der Zensur laut. Erscheinen sie ungekürzt, schreckt das womöglich ernster zu nehmende Meinungsbildner ab, sich an der öffentlichen Diskussion zu beteiligen. Es dürfte ein wenig blauäugig sein zu erwarten, Waterbölles-Leser mit dem entsprechenden Sachverstand hätten Lust, auf Stammtischgerede nüchtern und treffend zu antworten. Zumal dann, wenn sie gerade auch persönlich angegangen worden sind. Dass eine solche sachliche Erwiderung notorische Skeptiker und Besserwisser für die Zukunft tatsächlich "sprachlos" machen würde, darf im Übrigen bezweifelt werden. Das beweist Facebook tagtäglich!

Was also tun? Die Tageszeitungen sind zur Veröffentlichung jedweden Leserbriefes nicht verpflichtet. Auch der Waterbölles nicht. Er wird künftig noch genauer hinsehen, ob es einem Leser in seinem Kommentar um die Sache geht, oder nur darum, „mal Luft anzulassen“ oder seit Mütchen zu kühlen. Der Waterbölles ist sich für Stammtischniveau zu schadet.Er hofft weiterhin auf Kommentare von Remscheidern, die die Geschicke dieser Stadt in Politik, Wirtschaft und Verwaltung mitgestalten. Trauen Sie sich doch einfach. Stehen Sie zu Ihrer Meinung. Wenn Sachargumente im Vordergrund stehen, sind Sie beim Waterbölles herzlich willkommen.

 

"Die Blagen schliefen manchmal zu dritt in einem Bett!"

An Wohnungsmangel und Wohnungsnot zwischen den beiden Weltkriegen erinnerten sich diese Remscheider:

Die 1928 an der „Dicke Eiche" erstellte städtische Wohnanlage fiir Minderbemittelte bekam vom Volksmund den Namen „Iisbi'en-Hus" (Eisbein-Haus).Eine Wohnküche mit eingebauten Möbeln gehörte zur Inneneinrichtung der 'Eisbeinhäuser'.Alles musste ewig halten: „Ich war fast 28 Jahre alt, als ich hei­ratete. Bis zu meiner Heirat habe ich, wie das üblich war, zu Hause gelebt. Als ich vom Heiraten sprach, haben mir meine Eltern für ein Jahr den ganzen Lohn gelassen. Ich brauchte also kein Kostgeld mehr abzugeben. Wir haben uns ein Schlafzimmer aus Eiche-Furnier mit Rahmen und Stücke drauf gekauft für 650 Mark. Wir haben es heute noch. Unsere Kü­che kostete 300 Mark, sie war hell lackiert. Der Ofen, den wir gekauft haben, kostete 100 Mark. Der war teuer, wir hätten auch schon einen für 60 Mark gekriegt. Aber meine Mutter sagte, wir sollten uns ein ordentli­ches Teil kaufen, weil es lange halten muss. Alles musste ewig halten. Dann haben wir uns noch eine Holzbank machen lassen für 25 Mark, mit zwei Fächern und einer Klappe, das soge­nannte ,Remscheider Sofa'. Da konnte man die schmutzige Wäsche rein tun und das Putzzeug. Für 100 Mark haben wir dann auch noch ein richti­ges, gepolstertes Sofa gekauft. Das hat alles zusammen viel Geld gekostet. Als ich geheiratet habe, verdiente ich 75 Pfennig pro Stunde." (M. 1899)

Mal ein eigenes Bett zu haben: „Weil ich die Jüngste war, musste ich mit meinem älteren Bruder zusammen in einem Bett schlafen. Unseren Eltern passte das am besten, weil ich das kleinste und er das größte der Kin­der waren. Die beiden anderen Mäd­chen, meine Schwestern, mussten auch zusammen in einem Bett schlafen. Ich rebellierte aber immer dagegen, weil mein Bruder einen so breiten Rücken hatte und er mir oft die Bettdecke weg­zog. Als Kind habe ich mir immer ge­wünscht, mal ein eigenes Bett zu ha­ben. Das war mein größter Traum. An ein eigenes Zimmer, ach Gott, da dachte man erst nicht dran." (F. 1907)

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Benefizkonzert, oder: Hand in Hand für eine gute Sache

Ein Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins Bergisches Hospiz Bergisches Land e.V. wird es am Samstag, 28. Januar, von 15 bis 18 Uhr im Vaßbendersaal am Markt, Ambrosius-Vaßbender-Platz 1, geben. Dazu haben sich das Seniorenzentrum Willi-Hartkopf-Haus; der Kreisverband Remscheid der Arbeiterwohlfahrt; der Ortsverein Remscheid-Nord der Arbeiterwohlfahrt; die Alevitische Gemeinde zu Remscheid, der SPD-Unterbezirk Remscheid und „Die Schlawiner“ gGmbH zusammengetan: „Remscheid braucht einen Ort, an dem Menschen die letzte Phase ihres Lebens  geborgen und in Würde verbringen können!“ Das Konzert soll dem Förderverein Bergisches Hospiz Bergisches Land e.V. durch ein abwechslungsreiches musikalisches Programm weitere Gelder einbringen für die Realisierung eines Hospizes in unserer Region. Moderiert wird der Nachmittag von Axel Mersmann (Pfarrer der Ev. Johanneskirchengemeinde im Südbezirk) und André Carouge (Pastor der evangelischen Friedenskirche) . Andreas vom Holthaus Förderverein Bergisches Hospiz Bergisches Land e.V.  wird anhand eines Modells das Projekt vorstellen und über den aktuellen Sachstand berichten. Ein Eintritt wird für das Konzert nicht erhoben, sondern um Spenden nach eigenem Ermessen gebeten. Diese werden dem Förderverein anschließend gemeinsam mit dem Verkaufserlös von Speisen und Getränken zukommen.

Das Programm der Denkerschmette im Januar

Donnerstag, 26. Januar, 15 Uhr
Bridge für Fortgeschrittene. Mitspieler /- innen gesucht

Freitag, 27. Januar , 19.30 Uhr   
Interaktiver Vortrag/Mini-Workshop der Clemensana-Akademie unter dem Motto:  „Erkenne und lebe Dein wahres Selbst“. Das heutige Thema: „Die Egos der Menschen. Dauer 2,5 bis dreiStd., Kostenbeitrag 15 Euro, Anmeldung unter Tel. 460 4711. Leitung: Clemens Müller

Samstag, 28. Januar, 15 Uhr
Bunter Nachmittag mit Geschichten aus dem Leben, Fernsehauftritten, Winterimpressionen und Ursula Peters am Klavier

Dienstag, 31. Januar, 18.30 Uhr
216. Plattkaller-Stammtisch

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