Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

"Planungswettbewerb nicht nur für Ebertplatz!"

Die Ratsgruppe der FDP hat den Antrag gestellt, die Verwaltung möge die die Auslobungsunterlagen für den Planungswettbewerb zur Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes überarbeiten, d.h. diese nicht alleine auf eine ausschließliche Freifläche außerhalb der künftigen Flächen des Busbahnhofs zu konzentrieren, sondern auch die Errichtung oder Niederlegung von Gebäuden zuzulassen, ohne den Platzcharakter aufzugeben. Ausdrücklich integriert werden sollten die Maßnahmen

  • Fußgängerunterführung Elberfelder Straße,
  • Aufwertung Engelspassage,
  • Umgestaltung Wilhelm-Schuy-Straße,
  • Neubebauung Konrad-Adenauer-Straße 9-11,
  • Nachnutzungskonzept für ehemaliges Kino

des Konzeptes zur Revitalisierung der Innenstadt, so die FDP. Dies würde die Ausweitung des Wettbewerbsgebietes bedeuten. Zugleich schlägt die FDP die Einrichtung  eine Lenkungsgruppe unter Beteiligung  von Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen und Gruppen des Rates, des Bezirksbürgermeisters und des Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr vor. Diese Gruppe könne dann die  weitere fachliche und strategische Umsetzung des Konzepts zur Revitalisierung der Innenstadt kontinuierlich begleiten.

Zitat aus der Begründung:  „Das Konzept zur Revitalisierung der Innenstadt Remscheid umfasst ein Volumen in Höhe  von 21,5 Millionen Euro. Die Neugestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes ist das zentrale Vorhaben dieses Programms und die bedeutendste städtebauliche Maßnahme der Innenstadt. Die dezidierte Vorstellung eines freien Platzes, der mittels Begrünung und Straßenmöbeln gestaltet werden soll, wird dem Vorhaben aus unserer Sicht nicht ausreichend gerecht. Der Kriterienkatalog ist zu eng formuliert, als dass von den Wettbewerbsteilnehmern erwartet werden kann, auch alternative Lösungen zu erarbeiten. Die Teilbebauung von Flächen im Wettbewerbsgebiet bereits im Zuge der Auslobung auszuschließen, ist nicht notwendig und schränkt den Spielraum der Wettbewerbs-teilnehmer unnötig ein. (Dazu passt der Waterbölles-Kurzkommentar vom 28. November: „Wäre es nicht besser, auf einige Vorgaben zu verzichten, die tatsächlich verzichtbar wären? Das würde den „Spielraum“ der Planer vergrößern!“).

Der Erfolg dieses Vorhabens hängt nicht alleine von der flächenmäßigen Reduzierung des Busbahnhofs und der künftigen Platzgestaltung, sondern vor allem von einer möglichst barrierefreien Anbindung an die umliegenden Gebiete, insbesondere die Alleestraße, ab. Eine Steigerung der Attraktivität des Friedrich-Ebert-Platzes ist aus unserer Sicht nur mit einer verbesserten Anbindung an die Alleestraße denkbar. Die funktionale Qualität des Platzes wird sich auch mit der Aufwertung der vorhandenen Wegebeziehungen und möglicherweise durch die Schaffung neuer Wege-beziehungen entscheiden.

Die aktuelle Vorlage enthält keine Darstellung des Wettbewerbsgebiets. Wir unterstellen daher, dass die Verwaltung den Vorschlag für die räumliche Abgrenzung, wie er in der Drs. 15/2344 (Stadtumbau West  Innenstadt - Durchführung eines Planungswettbewerbes zur Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes  - Rahmenbedingungen des ÖPNV als Wettbewerbsgrundlage) aufgeführt ist, für den Planungswettbewerb nutzen möchte. Aus unserer Sicht soll das angrenzende Gebiet mit der räumlichen Verbindung zur Alleestraße zum ausdrücklichen Bestandteil des Wettbewerbs werden. Bei einer Ergänzung des Planungswettbewerbs wäre das betreffende Gebiet um die südlich gelegene Fläche östlich der Wilhelm-Schuy-Straße (Verbindung Alleestraße und Konrad-Adenauer-Straße), nördlich der Alleestraße und westlich der Engelspassage zu erweitern.

Bereits das Konzept zur Revitalisierung der Innenstadt Remscheid enthält den Vorschlag, eine Lenkungsgruppe einzurichten und „politische Entscheidungsträger frühzeitig und kontinuierlich in die Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen“. Aufgrund der Erfahrungen mit den Planungen für die Errichtung des DOC sollte diese Überlegung umgesetzt werden.“ (Zitat Ende)

Mit Antrag vorschnell dazwischen gegrätscht

Waterbölles-Kommentar

Parkplätze vor der Ladentüre lassen die Kassen klingeln“, titelte der Waterbölles am 18. Mai 2011. An diesem Tag hatten Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein Prof. Dr. Dirk Temme, von der „Schumpeter School of Business and Economics“ der Universität Wuppertal das „Gutachten zur Auswirkung der probeweisen Öffnung der unteren  Alleestraße (Fußgängerzone) in Remscheid für den motorisierten Individualverkehr“ präsentiert, das die Stadt Remscheid bei ihm in Auftrag gegeben hatte, finanziert von den  Remscheider Wirtschaftsjunioren (Wijus). Der empirische Wirtschafts- und Sozialforscher musste damals einräumen, dass die Ergebnisse weitgehend nicht repräsentativ ausgefallen waren (siehe Kasten). Gleichwohl sahen sich damals die Wijus bestätigt, dass Parkplätze vor den Einzelhandelsgeschäften deren Umsätze tendenziell erhöhen.

Genau darauf stützt sich nun die CDU-Ratsfraktion mit dem Antrag, den sie zur heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid im Rathaus eingereicht hat. Die Verwaltung möge ein (Parkraum-)Konzept erstellen für künftigen motorisierten Individualverkehr auf der unteren Alleestraße vom Markt bis zur Scharffstraße sowie ein zweites für Wohnbebauung in diesem Bereich der Alleestraße. Zitat aus der Begründung: „Wir müssen uns von der Idee verabschieden, dass im unteren Bereich der Alleestraße Einzelhandel in nennenswerter Größe angesiedelt werden könnte. Die CDU-Fraktion spricht sich daher dafür aus, dass wir uns auf Wohnbebauung konzentrieren. Hier muss ein Quartier (Wohnen plus Nahversorgung) entstehen.“

Zitate aus dem
Waterbölles-Bericht
vom 18. Mai 2011

Neben den Ergebnissen der Zählaktionen hatte Prof. Temme eigentlich auch Zahlen der Einzelhändler auswerten wollen, speziell zur Entwicklung der Umsätze. Aber: „Eine Auswertung der Informationen über die Kassenvorgänge war aber aufgrund fehlender Daten sowie der Unterschiedlichkeit der Art der Angaben nicht möglich. Die subjektiven Einschätzungen der zwölf Einzelhändler, die die Fragebögen ausgefüllt zurückgeschickt haben (Waterbölles: von insgesamt 20 angeschriebenen), ergeben lediglich eine Stimmungslage, die nicht repräsentativ ist!“
An einer schriftlichen Kurzbefragung der Universität nach Ende der Testphase beteiligten sich von 34  angeschriebenen Einzelhändlern nur noch neun; lediglich sieben Fragebögen konnten ausgewertet werden. Auf die Frage, ob die untere Alleestraße nach Abschluss der Probephase wieder für den privaten Fahrzeugverkehr geöffnet werden sollte oder nicht, antworteten vier Geschäfte mit Zustimmung, während drei Geschäfte eine solche Öffnung ablehnten. Einzelhändlern mit Migrationshintergrund hätten sich, so Temme auf Nachfrage, an der Fragebogenaktion nicht beteiligt.

Soweit so gut. Die Idee von mehr Wohnungen an der unteren Alleestraße ist gut. Neu ist sie nicht. Und die CDU kann dafür auch nicht die Urheberschaft beanspruchen. Denn ähnliche Initiativen gab es in der Vergangenheit schon von verschiedenen Seiten. Längst aber hat der Plan weitaus größere Dimensionen angenommen. Eine Revitalisierung der gesamten Innenstadt steht bevor. Das sollte der CDU nicht entgangen sein. Die BV Alt-Remscheid will heute den Planungswettbewerb für Verkehrsplaner, Landschaftsarchitekten, Stadtplaner und/oder Architekten in den politischen Entscheidungsprozess schicken, der zu einer Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes führen soll (siehe Waterbölles vom 28. November). Das ist der erster Teil des Großprojektes (siehe auch „Stadt hofft für Revitalisierung der City auf Millionen vom 19. Mai 2015).

Was also soll es zum jetzigen Zeitpunkt bringen, gebetsmühlenartig mehr Autos auf der unteren Alleestraße zu fordern. Und vor allem: Was hat das überhaupt mit der Antragsbegründung der neuen Wohnbebauung zu tun. Bezirksbürgermeister Otto Mähler: „Wir stehen kurz vor Beginn eines Prozesses, der für die gesamte Innenstadt gilt, Millionen kosten wird und hoffentlich bis zum Jahr 2020 abgeschlossen ist. Da nutzt es nicht, das Pferd von hinten aufzäumen mit irgendwelchen Vorschlägen, die womöglich die Vorschläge der Planer konterkarieren würden.“ Mähler geht davon aus, dass die ausgewählte Planungsgemeinschaft in absehbarer Zeit ihre Pläne nicht nur Rat und Verwaltung vorstellen werden, sondern auch den Mitgliedern der ISG Alleestraße und des Marketingrat Innenstadt wie auch allen  übrigen Bürgerinnen und Bürgern.

Bis dahin kann die Antwort auf die Forderung nach Autoverkehr auf der unteren Alleestraße ruhig warten, statt unnötig städtische Planer im Rathaus zu beschäftigen, die mit dem  DOC  noch genug zu tun haben werden. Es würde sogar Sinn haben, das Thema ruhen zu lassen, bis die geforderten neuen Wohnungen  bezugsfertig sind. Vielleicht interessieren sich dafür ja insbesondere ältere Mitbürger ohne eigenes Auto, die ihren Lebensabend gerne stadtnah verbringen möchten – aber ohne viele Autos  anderer vor ihrer Haustür.

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

AG Migration & Vielfalt der SPD Remscheid / Nikolaus in der Wohnungsnotfallhilfe: „In der Türkei ist es Brauch, zu bestimmten Anlässen für Bedürftige Lebensmittel zu spenden. Diesen Brauch möchten wir in unsere neue Heimat überführen.“ Mit diesen Worten begründet die Vorsitzende der AG Migration & Vielfalt der Remscheider SPD und Mitglied des Integrationsrates der Stadt Remscheid, Yurdakul Kaya, die diesjährige Nikolaus-Aktion am Dienstag, 6. Dezember, um 12 Uhr in der Wohnungsnotfallhilfe der Caritas an der Schüttendelle. Die AG-Mitglieder wollen im Tagescafé für Wohnungslose Lebensmittel für Frühstücke vorbeibringen. „Wir haben Vorräte für eine Woche eingekauft.“ so Kaya. Darüber hinaus soll bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen mit dem Mitarbeiterinnen der Einrichtung über deren Arbeit gesprochen werden. „Wir möchten mit dieser kleinen Aktion deutlich machen, dass wir bei Menschen, die in Not sind, keine Unterschiede sehen zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Und wir sind von der Arbeit der Caritas in diesem Bereich beeindruckt und möchten sie auf diesem Wege ein wenig unterstützen,“ betont Yurdakul Kaya. (Antonio Scarpino)

Bürgerkolleg bietet ab sofort Fortbildungen von EhrenamtlerInnen: Das Bürgerkolleg Remscheid – ein Projekt der Bürgerstiftung Remscheid in Kooperation mit der Abteilung Weiterbildung des Kommunalen Bildungszentrums –  bietet ein qualitativ hochwertiges Fortbildungsangebot für ehrenamtlich Tätige. Ab sofort können sich interessierte EhrenamtlerInnen aus Vereinen, Initiativen, Organisationen etc. für die geplanten Veranstaltungen anmelden. Von Januar bis Juli sind dies derzeit sieben Veranstaltungen, deren Teilnahme für ehrenamtlich Aktive unentgeltlich ist. Das Angebot reicht von Öffentlichkeitsarbeit für Vereine über Konfliktmanagement bis zu interkultureller Kompetenz – ein Thema, was sehr relevant ist für die vielen in der Flüchtlingshilfe ehrenamtlich Aktiven. Das Seminarprogramm kann eingesehen werden unter www.buergerkolleg-remscheid.de. Kursbuchungen können entweder online erfolgen oder unter Tel. RS 162786.
Die Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Remscheid, Kathrin Gilberg, freut sich: „Es ist schön, dass wir ehrenamtlich aktiven Remscheiderinnen und Remscheidern dieses Angebot unterbreiten können. Rechtzeitig zum Internationalen Tag des Ehrenamts am kommenden Montag ist dies ein deutliches Signal zur Aufwertung des gesellschaftlich so wichtigen Ehrenamts.“

Seniorinnen und Senioren in der SPD:  Die SPD-Senioren laden für den 6. Dezember um Uhr zur Nikolausfeier in die SPD-Geschäftsstelle, Elberfelder Straße 39 (IV. Etage) ein. „Singen, Lachen und Klönen!“ ist das Programm der letzten Veranstaltung der AG 60plus in 2016. Willkommen sind auch interessierte Gäste. „Die AG 6oplus lebt das Prinzip der Offenheit. Bei allen unseren Veranstaltungen sind Gäste willkommen,“ so die Vorsitzende Rita Jungesblut-Wagner.

Remscheid Tolerant / Besprechung über künftige Aufgaben: Der Vorstand lädt Mitglieder des Vereins und des Aktionsbündnisses für den 7. Dezember um 17.30. Uhr ins Beratungszentrum der Diakonie, Kirchhofstraße 2, ein, um künftige Aufgaben und Aktionsfelder zu sprechen. Im Zuge der beiden anstehenden Wahlen im kommenden Jahr sei es für sinnvoll, auf einer möglichst breiten Basis zu diskutieren und abzustimmen. (Martin Sternkopf)

Spätere Termine/Veranstaltungen auf der nächsten Seite:

Artikel vollständig lesen

Geschäftsbuch international tätiger Handelsfirma von 1632

„Eines der ältesten Remscheider Geschäftsbücher aus Lateinamerika ist zurück in Remscheid“, freut sich der stellvertretende  Vorsitzende des Förderkreis Deutsches Werkzeugmuseum, Dr. Urs Justus Diederichs. Am Freitag, 9. Dezember, um 11.30 Uhr stellt er es im Atelier für Papierrestaurierung in Lennep, Berliner Straße 10, den lokalen Medien vor. Es soll später  seinen endgültigen Platz im Deutschen Werkzeugmuseum/Historischen Zentrum finden.

Seit Jahrhunderten wurden und werden in Remscheid Werkzeuge und Stahlwaren bzw. Maschinen(teile) hergestellt und in die ganze Welt exportiert. Beteiligt waren daran bedeutende und international tätige Handelshäuser wie z.B. die Exportfirma „Joh. Bernhd. Hasenclever & Söhne“, Remscheid -Ehringhausen. Das Gründungsdatum der Firma ist unbekannt. Aus dem Jahr 1632 ist ein Geschäftsbuch vorhanden – eine große Seltenheit -, das sich bisher bei einem Nachfahren der Gründerfamilie Hasenclever, Rolf Hasenclever, in Buenos Aires befand. Auf Vermittlung von Karl Adolf Tillmans, ebenfalls Hasenclever- Nachfahre, ehemaliger Exportkaufmann und letzter Inhaber der Firma, konnte das für die Remscheider Handelsbeziehungen wichtige Dokument nun nach Remscheid geholt werden. Tillmans hat das historisch wertvolle Geschäftsbuch dem „Förderkreis Deutsches Werkzeugmuseum e.V.“ geschenkt. Da das Buch im Laufe der Jahrhunderte sehr gelitten hatte und sein Erhaltungszustand schlecht war, beauftragte der Vorstands des Förderkreises  mit seinem Vorsitzenden Michael Kleinbongartz, die Diplom-Restauratorin Marita Kuhn mit der Restaurierung des Buches, um es der Nachwelt erhalten zu können. Die ist inzwischen abgeschlossen.

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Donnerstag, 8. Dezember, 18.30 Uhr
Sternstunden im Stall
in der evangelischen Kirche Goldenberg mit Pfarrerin Kristiane Voll. http://www.ekir.de/luettringhausen/termine.php.

Samstag, 10. Dezember, 15 und 19 Uhr
Rockin' around the X-mas Tree
Ort: Teo Otto Theater (Remscheid)
Weihnachten ohne die Kult-Christmas-Gala mit Nicole Berendsen? Das ist für viele undenkbar, und so heißt es auch 2016 wieder „Rockin' around the X-mas Tree“. Freuen Sie sich auf wunderbare Weihnachts-Songs von Jazz bis Pop, von Blues bis Musical. Mit dabei sind natürlich auch wieder die x-mas-Band unter der Leitung von Christoph Spengler, die Kinderchöre der Grundschulen Dörpfeld, Menninghausen und Reichsgrafenstraße (Leitung: Monika Biskupek und Anna Sturmberg) und das kauzige Moderatoren-Duo Friedhelm Krämer und Jochen Sahm. Special Guest ist in diesem Jahr der dänische Sänger Claus Dam, der 2013 bei „Jesus Christ Superstar“ eindrucksvoll den Pilatus interpretierte und zurzeit beim Erfolgsmusical „Aladdin“ die Rolle des Sultans spielt. Mitwirkende: Nicole Berendsen und Claus Dam (Gesang), x-mas-Band, Kinderchöre, Friedhelm Krämer & Jochen Sahm (Moderation), Christoph Spengler (Gesamtleitung)

 

Artikel vollständig lesen

Das Programm der Denkerschmette im Dezember

Dienstag, 6. Dezember, 19 Uhr
Nikolaus- Stammtisch.

Donnerstag, 8. Dezember, 19 Uhr
Skat, Rommé, Doppelkopf.

Freitag, 9. Dezember, 19.30 Uhr
Interaktiver Vortrag/Mini-Workshop der Clemensana-Akademie unter dem Motto: „Erkenne und lebe Dein wahres Selbst“-Der Weg zur wahren Lebensweisheit, Humanität, Spiritualität durch Selbstheilung. Das heutige Thema: „Die Unruheherde der Welt, unseren Gesellschaften und bei jedem Einzelnen . Dauer 2,5 bis drei Std., Kostenbeitrag 15 Euro, Anmeldung unter  Tel. RS 460 4711. Leitung: Clemens Müller.

Samstag, 10. Dezember,
15 Uhr:
Adventlicher Nachmittag unter den
Weihnachtsbäumen mit Geschichten, Musik,
nostalgischen Filmen und viel Gemütlichkeit
20 Uhr: 
Weihnachtsjazz in der Schmette
Musik aus der guten alten Zeit des Jazz mit Good Time Jazz Five. Eintritt: 10 Euro – Anmeldungen erbeten

Artikel vollständig lesen

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Verfahrensumstellung innerhalb der Bauaufsicht: Bis voraussichtlich 6. Dezember ist die Bauaufsicht der Stadt Remscheid im Verwaltungsgebäude Ludwigstraße 14 wegen der Aktualisierung bestehender und Implementierung neuer EDV-Verfahrenskomponenten nur beschränkt auskunftsfähig. Auskünfte aus dem Baulastenverzeichnis sind beispielsweise in dieser Zeit nicht möglich. Auch das Bauaktenarchiv bleibt am Dienstag, 6. Dezember, geschlossen.

Standesamt am 7. Dezember dicht: Wegen einer internen Fortbildung ist das Standesamt am Mittwoch, 7. Dezember, weder telefonisch noch persönlich erreichbar.

Altes Eisen rostet nicht: Zum letzten Mal in diesem Jahr treffen sich die Senioren am 7. Dezember ab 14.30 Uhr im Deutschen Werkzeugmuseum zu einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Markus Heip wird passend zur Vorweihnachtszeit ein klassisches aber außergewöhnliches Märchen präsentieren. Dieses wird aber nicht vorgelesen, sondern als Marionettentheater auf der Bühne vorgeführt. Es handelt sich um die Schneekönigin von Hans Christian Andersen. Lassen Sie sich überraschen und genießen Sie die besondere Inszenierung mit bekannten Stimmen aus den 1960-er Jahren. Der Eintritt beträgt zwei €, Kaffee und Kuchen werden separat abgerechnet. (Dr. Andreas Wallbrecht)

Weihnachtsgeschichten: Jeden Mittwoch ab 16.45 Uhr wird in der Kinder- und Jugendbibliothek, Scharffstr. 4-6, eine halbe Stunde lang vorgelesen. Am 7., 14. und 21. Dezember liest Kuni Viedenz-Ketzer Kindern zwischen vier und zehn Jahren Weihnachtsgeschichten vor.

Abfuhrkalender 2016/17 der TBR: Für alle, die schon wissen wollen, wann 2017 der Müll abgeholt wird oder die Tannenbäume eingesammelt werden: Der TBR-Abfuhrkalender ermöglicht ab sofort zusätzlich zu 2016 auch die Ansicht für das Jahr 2017, siehe http://www.tbr-info.de/entsorgung.html.

Lesung für Kinder in Lennep: In der Stadtteilbibliothek Lennep, Berliner Str. 9, liest Lis Erbe am Mittwoch, 7. Dezember, um 16 Uhr aus „Ein Weihnachtswunder für drei“ von Annette Langen vor. Die Autorin vom Hasen Felix hat dieses wunderschöne Weihnachtsbilderbuch geschrieben. Darin geht es um drei merkwürdige Gesellen, die in Richtung Bethlehem wandern und dabei dem leuchtenden Stern auf der Spur bleiben. Unterwegs sind: das pieksige Stachelschwein, der kleine Angsthase und der listige Flunkerfuchs. Eine warmherzige Geschichte von originellen Charakteren, die Zusammenhalt, Geborgenheit und ein großes Wunder erfahren. Eintritt frei.

„Psychopharmaka – Nebenwirkung Übergewicht“: Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen. Wenn aber die Seele erkrankt, geraten Essen und Trinken häufig aus dem Gleichgewicht. Auch viele Psychopharmaka beeinflussen das Körpergewicht, meist zum Leidwesen der Patienten. Wie hängen Körpergewicht und die Einnahme von Psychopharmaka zusammen? Dies ist ein  schwieriges Thema für die Ärzte, die abwägen müssen, wie auch für die Patienten und deren Angehörige, die sich den Nebenwirkungen ausgeliefert fühlen. Antworten auf diese Fragen gibt Dr. Olaf Bick, Oberarzt Psychiatrie der Psychiatrischen Institutsambulanz Remscheid (Evangelische Stiftung Tannenhof) am Mittwoch, 7. Dezember, 18 bis 20 Uhr, im Ämterhaus, Elberfelder Str. 32, Raum 226, in dieser entgeltfreien Kooperationsveranstaltung von TRIALOG und VHS.

Spätere Termine/Veranstaltungen auf der nächsten Seite:

Artikel vollständig lesen

Offene Sprechstunde und Bewerbungsmappencheck

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wer einen Ausbildungsplatz sucht oder sich über die Berufswahl beraten lassen möchte, kann ohne Termin am Donnerstag, 8. Dezember von 15 bis 17 Uhr zur Berufsberatung in Remscheid, Bismarckstraße 8, kommen. In einer offenen Sprechstunde erhalten Jugendliche Tipps und Rat, können sich über Ausbildungsplätze informieren sowie im ‚Check‘ Tipps für die gelungene Bewerbung bekommen. „Alle Jugendliche, die Gesprächsbedarf rund um die Berufswahl und Ausbildungsstellensuche haben, sind bei unserer offenen Sprechstunde der Berufsberatung herzlich willkommen. Unser Angebot richtet sich an alle Jugendlichen: An die, die noch keine Ausbildungsstelle haben oder sich zur Berufswahl beraten lassen möchten, an die, die Lernschwierigkeiten in ihrem Ausbildungsverhältnis haben, an Abiturienten, die einen Studienplatz suchen, an Studenten, die Alternativen zu ihrem derzeitigen Studium überlegen wollen oder auch junge Menschen, die sich in einer Notlage befinden, weil sie nach einem Praktikum nicht in die Ausbildung übernommen werden“, sagt Stefanie Petrick von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.
„Kurzentschlossene können sich jederzeit an die Berufsberatung wenden. Wir wollen ihnen helfen und beraten individuell – egal, ob es um eine Ausbildungsstelle oder um die ersten Überlegungen zur Berufswahl geht. Man kann mit jeder Frage zu uns kommen. Dazu gehört genauso, dass wir die mitgebrachten Bewerbungsunterlagen checken, dass wir den Jugendlichen helfen, ihren passenden Beruf zu finden und sie auch unterstützen, sich auf Bewerbung oder Vorstellungsgespräch gut vorzubereiten“ sagt Stefanie Petrick. „Mit einer guten Vorbereitung und einer gelungenen, der Stelle angemessenen Bewerbung“ ist die Teamleiterin der Berufsberatung überzeugt, „hat man gute Chancen auf den Ausbildungsplatz in seinem Traumberuf – und damit auf einen guten Start ins Berufsleben“.

Ralf Flügge beendet Leitung des FCR

Der Lenneper Rechtsanwalt Dr. Ralf Flügge hat die kommissarische Leitung des FC Remscheid. Im vergangenen Jahr habe er nach dem Rücktritt des vormaligen FCR-Präsidenten dem Verein in einer Notsituation beigestanden, den Verein durch Turbulenzen geführt und die notwendigen Umstrukturierungen vorgenommen, teilte er heute mit. Diese Maßnahmen trügen nun Früchte: „Der FC Remscheid hat ein neues Führungsteam, überzeugende Trainer, überaus erfolgreiche Spielerinnen und Spieler und eine weitreichende Jugendarbeit mit vielen motivierten Ehrenamtlichen. Der FC Remscheid ist spielerisch und in seiner Vereinsarbeit auf einem sehr guten Weg und bedarf nun nicht mehr meiner täglichen Mitarbeit. Ich bin überzeugt, dass der FC Remscheid morgen in seiner Mitgliederversammlung die Chance hat, einen guten Vorstand zu wählen.“ Flügge versicherte zugleich,  er werde dem FC Remscheid weiterhin eng verbunden bleiben und ihn beratend unterstützen. Seine übrigen Ehrenämtern in Politik und Vereinen will der Anwalt, der Kanzleien in Lüttringhausen und Dresden unterhalt, bei behalten.

DOC: "Augen zu und durch" schadet nur

Waterbölles-Kommentar

In der Ratssitzung am 13. Dezember sollen endgültig die Weichen gestellt werden für den Bau eines Designer Outlet Centers in Lennep. Die Sitzung dürfte in die Geschichte der Stadt eingehen. Denn die Entscheidung – so sie denn in letzter Sekunde nicht doch noch verschoben wird, wie von den Grünen zu Recht gefordert – fiele dann trotz vieler Unwägbarkeiten, von denen einige mit einem finanziellen Risiko für die Stadt verbunden wären.

Zwei Remscheider, die bis vor einigen Jahren in der Kommunalpolitik der Stadt noch eine gewisse Rolle spielten, haben ihre Bedenken in der vergangenen Woche öffentlich artikuliert: Wieland Gühne, bis zur Kommunalwahl 2014 Fraktionsvorsitzender der Wählergemeinschaft WiR und eigentlich ein Befürworter des DOC, meldete sich in der Bergischen Morgenpost zu Wort, und Hans Gerd Göbert, nach seinem Austritt aus der SPD vorübergehend ein Parteifreund Gühnes (und ein erklärter Gegner des DOC), wählte das Mittel der Einwohnerfragestunde,  wie schon mehrere Male zuvor. Diese ist Tagesordnungspunkt (TOP) 3 der kommenden Ratssitzung.

Das DOC folgt unter TOP 11, aufgeteilt nicht nur in drei Vorlagen und 32 Anlagen (viele Lesestoff für die Kommunalpolitiker in den vergangenen Tagen), sondern auch in einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen Teil. Und Letzterer, der eigentliche Städtebauliche Vertrag, wundert Hans Gerd Göbert: Warum die Drucksache 15/2548 nicht öffentlich behandelt werden könne, will er von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz wissen, obwohl diese Drucksache „nur teilweise datengeschützte Inhalte“ enthalte, die man ja schwärzen könnte. Zitat: „Soll diese Vorgehensweise bedeuten, dass den ca. 110.000 Remscheider Bürgerinnen und Bürgern, davon 80.000 Wahlberechtigten, die nicht unter das Datenschutzgesetz fallenden Passagen für immer vorenthalten werden? Darf die interessierte Öffentlichkeit nicht einmal erfahren, mit welchem Investor welchen konkreten Namens in Luxembourg, oder wo immer, Sie diesen Städtebaulichen Vertrag bereits unterzeichnet haben (...)?“ Es folgen eher rhetorische Fragen nach den (längst überschrittenen?) Grenzen der kommunalen Selbstverwaltung und repräsentativen Demokratie, einem „Mantel des Schweigens“ über dem Vertragswerk und der Bevölkerung womöglich vorenthaltenen, langfristig nachteiligen Inhalten des Vertrages.

Wieland Gühne wird da konkreter. Die Bergische Morgenpost (BM) hat ihm am Samstag die Hälfte der ersten Lokalseite eingeräumt und zitiert ihn in der Überschrift mit „Der Rat hat sich vorführen lassen“. Damit hätte er Recht, würde der Rat der Stadt in der nächsten Woche nach der Devise verfahren „Augen zu und durch!“ Doch obwohl der Städtebauliche Vertrag samt aller Unterschriften schon beim Notar liegt, ist der Rat der Stadt immer noch Herr der Verfahrens. Erst mit Zustimmung einer wie auch immer zustande gekommenen Ratsmehrheit wird der Vertrag gültig.

Den falschen Grundsatz „Augen zu und durch!“ hatte ich schon am vergangenen Mittwoch kritisiert und den Antrag der grünen Ratsfraktion begrüßt, die DOC-Beschlüsse um ca. einen Monat zu verschieben „in Anbetracht der jetzt bekannt werdenden neuen Unklarheiten“ (siehe Kasten). Zunächst müsse „eine endgültige Machbarkeitsuntersuchung, ein Zeitplan sowie eine Kosteneinschätzung für den Stadionersatz am Hackenberg vorliegen“. Motto: ‚Gründlichkeit vor Schnelligkeit‘.

Die Gesamtkosten für Gutachten stünden längst noch nicht fest, lediglich der Anteil des DOC-Investors (1,05 Millionen Euro), moniert Gühne in der BM. Und dass die Stadt mit der Deckelung der Straßenbaukosten auf 13 Millionen Euro, die der Investor übernimmt, einverstanden ist, bezeichnet er als „unverantwortlich“. Auch vermisst er im nichtöffentlichen Städtebaulichen Vertrag, den er genau gelesen haben will, eine Beschränkung der Anliegerkosten beim vorgesehenen Ausbau der Straßen, die zum neuen DOC-Parkhaus führen, sowie eine Beschränkung der Lieferfahrzeuge auf 7,5 Tonnen, von der früher einmal die Rede gewesen sei. Wenig Gewicht misst Gühne der Formulierung im Vertrag zu, der Investor „beabsichtige“, im Parkhaus auf Gebühren zu verzichten. Sein Fazit: „Teure Mauscheleien“ des OB und seines (Noch-) Stadtplaners Robin Denstorff, „schon fast Untreue“.

Dahin dürfte die öffentliche Diskussion abgleiten, bliebe es in der kommenden Woche beim vorgesehenen Zeitplan. Gewiss, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und „seine“ Partei, die SPD, könnte das Thema DOC mit Hilfe der CDU durchziehen, so wie es jetzt auf der Tagesordnung steht. Beide Parteien hätten dann die Ratsmehrheit. Für den OB und die SPD wäre jedoch das jedoch (im Gegensatz zur CDU) ein zu teuer erkaufter Tageserfolg, ein Pyrrhussieg, durch den sie in der Bevölkerung langfristig Vertrauen und Glaubwürdigkeit einbüßen könnten.

Muss es denn wirklich derart hoppla-hopp gehen? Noch besteht die Chance, das ehrgeizige Projekt zu realisieren, getragen von einer breiten Bevölkerungsmehrheit. Dafür sind allerdings Fakten gefragt statt Mutmaßungen. Und Burkhard Mast-Weisz müsste über seinen Schatten springen und die DOC-Vorlagen für einen Monat zurückstellen. Statt seinen guten Ruf aufs Spiel zu setzen, den er zweifellos bei den meisten Bürgerinnen und Bürger heute genießt! " Augen zu und durch" schadet nur.