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Kita am Holscheidsberg fröhlich eingeweiht

Die Entstehung der neuen städtischen Kindertagesstätte am Holscheidsberg hat der Waterbölles in den vergangenen Jahren in Text, Foto und Video begleitet, angefangen mit der Botschaft „An U3-Plätze ist in der Kita Eberhardstraße nicht zu denken“ (26. Juni 2012), über „Kita Eberhardtstraße wegen Schimmelpilzen ab sofort dicht“ (22. Dezember 2014),  „Kita-Neubau will die Stadt einem Investor überlassen“ (7. Januar 2015),  „Volksbank engagiert sich bei Kindertagesstätten“ (3. Dezember 2015), „Die ersten Kita-Container sind am Stadtpark eingetroffen“ (14. April 2015), das bezog sich auf den Ausweichstandort, „Neue Kita soll am 1. August 2017 fertig sein“ (12. August 2016) und  „Kita-Kinder besichtigten die Baustelle“ (22. Dezember 2016). Da war es nur folgerichtig, auch am heutigen Freitag dabei zu sein, als die neue Kita eingeweiht wurde. Seit dem 1. August hat Remscheid einen neuen Kita-Standort: Die ehemalige städtische Kita Am Stadtpark (ehemals Eberhardstraße) ist in den Neubau Am Holscheidsberg 26 gezogen. Viele Eltern und Ehemalige sind neugierig auf die neuen Räumlichkeiten der aktuell wohl modernsten Kita in Remscheid. Eine Gelegenheit zum Blick hinter die Kulissen haben sie bei einem Nachmittag der offenen Tür am Freitag, 20. Oktober, ab 14.30 Uhr, zu dem die Volksbank im Bergischen Land als Vermieterin und die Kita Am Holscheidsberg herzlich einladen. Dazu hatten Andreas Otto und Lutz Uwe Magney als Vorstände der Volksbank im Bergischen Land (Investor und Vermieter) und die Stadt Remscheid eingeladen. Diese war durch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sozialdezernent Thomas Neuhaus vertreten. Im Video zeigen sich Lutz Uwe Magney, Kita-Leiterin Katharina Wolf und ihre Stellvertreterin Cornelia Bublitz-Hupprecht zu Recht begeistert von der modernen viergruppigen Kita, in die Erzieherinnen und Kinder termingerecht am 1.August eingezogen waren.

Verbraucherberatung in RS, klein, aber wirkungsvoll

Dank und Anerkennung zollten heute Vertreter von Parteien, Institutionen und Verbänden einer Frau: Lydia Schwertner. Sie steht in Remscheid für den Verbraucherschutz. In der Verbraucherzentrale, Alleestraße 32.“Eine one-woman-show“, attestierte ihr beim heutigen Empfang aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der „kleinsten Verbraucherberatungsstelle in Nordrhein-Westfalen“ Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Letzteres hatte zuvor Wolfgang Schuldzinski gesagt, der Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. Der Gast aus Düsseldorf ging auf den Wandel beim Verbraucherschutz in den vergangenen 25 Jahren ein („vielfältiger und komplexer“), der OB auf dem Umstand, dass die Finanzlage der Stadt es auch in den nächsten Jahren noch nicht erlauben werde, für einen höheren Zuschuss und damit für eine personelle Aufstockung zu sorgen (sorry dafür!“).

 

"Oppositionsrolle in Berlin schon jetzt einnehmen!"

Pressemitteilung der SPD

 Die SPD Basis meldet sich zu Wort und fordert die SPD-Mitglieder in der Bundesregierung dazu auf, nicht einer geschäftsführenden Bundesregierung anzugehören. Denn ein echter Neubeginn in der Opposition kann nur gelingen, wenn die Rollen klar sind:  Der SPD Ortsverein Remscheid-West hat heute in einem gleichlautenden Schreiben Martin Schulz und Andrea Nahles aufgefordert darauf hinzuwirken, dass die SPD-Mitglieder der Bundesregierung bis zum 23. Oktober ihre Ämter niederlegen. Das Schreiben hat folgenden Wortlaut:

„Lieber Martin, liebe Andrea, der neugewählte Bundestag wird am 24. Oktober zu seiner ersten Sitzung zusammentreten, so dass die 18. Wahlperiode endet, für deren Dauer CDU/CSU und SPD einen Koalitionsvertrag vereinbart haben. Die Ämter der Mitglieder der Bundesregierung haben sich zum gleichen Zeitpunkt erledigt. Wie in der Vergangenheit ist davon auszugehen, dass der Bundespräsident die Bundeskanzlerin ersuchen wird geschäftsführend das Amt fortzuführen. Diese Bitte kann auch gegenüber den Bundesministerinnen und Bundesministerin vom Bundespräsidenten oder der Bundeskanzlerin ausgesprochen werden, wobei in allen Fällen die Verpflichtung zur Fortführung der Geschäfte bis zur Ernennung der jeweiligen Nachfolger/innen besteht. Dieser Zeitraum erstreckt sich in der Regel bis zur Wahl des Bundeskanzlers bzw. der Bundeskanzlerin. Eine zeitliche Begrenzung besteht dabei nicht, so dass die Dauer der Tätigkeit der geschäftsführenden Bundesregierung ausschließlich von der Dauer der Verhandlungen zur Bildung einer Regierungsmehrheit abhängt.

Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden der künftigen Bundesregierung nicht angehören. Wir begrüßen das klare Bekenntnis des Parteivorstandes und der Bundestagsfraktion zur programmatischen und personellen Erneuerung in der Opposition. Wir übernehmen damit eine wichtige Rolle im demokratischen Gefüge unseres Staates als Gegengewicht zur Parlamentsmehrheit. Dieser Verantwortung müssen wir vom ersten Tag der neuen Wahlperiode an gerecht werden. Wir können die Verpflichtung nur dann glaubwürdig erfüllen, wenn die sozialdemokratischen Mitglieder der Bundesregierung die Möglichkeit nutzen vor Ende der Wahlperiode von ihren Ämtern zurückzutreten, um nicht einer geschäftsführenden Bundesregierung angehören zu müssen.

2013 beanspruchte die Regierungsbildung einen Zeitraum von 86 Tagen. Bereits bei der Hälfte dieser Zeit würde die paradoxe Situation entstehen, dass die SPD auf ihrem Bundesparteitag im Dezember über ihre neue Aufgabe und Rolle berät, und zeitgleich weiterhin Regierungsverantwortung trüge. Dieser Widerspruch ist weder vermittelbar noch begründbar. Er ist staatspolitisch auch nicht erforderlich, weil die der CDU/CSU angehörenden Mitglieder der Bundesregierung die vakanten Aufgabenbereiche ihrer ausgeschiedenen Kollegen übernehmen werden. So wie dies in der Vergangenheit bereits 1966 und 1982 geschah, als die FDP Koalitionen beendete. Es besteht also nicht die Gefahr einer handlungsunfähigen Bundesregierung.

In diesem Sinne bitten wir Euch auf die sozialdemokratischen Mitglieder der Bundesregierung einzuwirken, ihre Ämter mit Wirkung des 23. Oktober niederzulegen und unser Anliegen in den Gremien des Parteivorstandes und der Bundestagsfraktion zu erörtern.
Wir freuen uns auf Eure Antwort und bleiben
mit solidarischen Grüßen

Sven Wolf, Ortsvereinsvorsitzender
Katharina Keil, Stellv. Ortsvereinsvorsitzende
Christian Günther, Stellv. Ortsvereinsvorsitzender

Bestandschutz für altes ALDI-Gebäude ist begrenzt

Es bleibt dabei: Kein Drogeriemarkt neben ALDI“, berichtete der Waterbölles am 2. Mai. Die Verwaltung hatte den Mitgliedern der Bezirksvertretung (BV) Süd mitgeteilt, dass es anscheinend bei Drogeriemarkt-Betreibern kein Interesse an dem Standort im Südbezirk gebe. Das bekräftigte in der BV-Sitzung am Mittwoch noch einmal Jörg Schubert, Leiter des Fachdienstes Bauen, Vermessung, Kataster und Untere Denkmalbehörde, und deutete zugleich an, dass die Stadtverwaltung einem Interessenten an den früheren, seit zweieinhalb Jahren leer stehenden ALDI-Markt an der Burger Straße (gegenüber dem neuen ALDI-Markt an den einstigen Tennisplätzen) keine Steine in den Weg legen würde. Denn noch habe der alte Markt Bestandsschutz. Darauf habe die Stadt die Immobilienverwaltung von ALDI bereits schriftlich aufmerksam gemacht.  Allerdings liege der Bestandsschutz im Ermessen der Bauaufsicht. Und wenn diese den Eindruck gewinne, an einer Reaktivierung des Gebäudes bestehe kein Interesse, könne diesen aufgehoben werden.

Zwischen Stadt und Immobilienverwaltung ist für November ein Gespräch vereinbart worden, vorrangig allerdings wegen des Anhörungsverfahrens zur Zukunft des „Blauen Monds“, das die Untere Denkmalbehörde angestrengt hat. Auf einen ersten Brief der Behörde habe ALDI mit positivem Grundton geantwortet, sagte Schubert. Die BV-Mitglieder hörten es wohl. Doch Rita Jungesblut-Wagner (SPD) hat inzwischen die Faxen dicke: „Wir werden doch nicht ernst genommen. Das ist ein Katz-und-Maus-Spiel, mit dem ich mich nicht mehr befassen möchte!“ Das habe mit der Abholzung der alten Bäume neben dem Tennisplatz begonnen. und nun setzt sich die Tragödie beim Blauen Mond fort. Widerspruch kam, von Elke Rühl (CDU) und Bezirksbürgermeister Stefan Grote: Der Blaue Mond sei für den Südbezirk als Wahrzeichen unverzichtbar, und deshalb müsse die BV hier auch weiterhin den Finger in die Wunde legen.

500 Warnwesten für 16 Remscheider Kitas

Bernd Schäfer, Geschäftsführer der Verkehrswacht Remscheid, übergab in dieser Woche. die ersten Warnwesten in der Kita St. Engelbert. Insgesamt bekommen in diesem Jahr 16 Kindertagesstätten 400 Warnwesten der Verkehrswacht in Kindergröße und 100 Warnwesten für die Erzieher/-innen mit der Aufschrift ‚Kita on Tour’. Bereits 2015 und 2016 waren 400 Warnwesten an Remscheider Einrichtungen  Verteilt worden. Die Westen verbleiben in den Einrichtungen und sollen bei Ausflügen helfen, die  Kindergruppen im Straßenverkehr besser zu erkennen. Bis zum November sollen die übrigen 15 Einrichtungen ebenfalls die bestellten Westen  erhalten. Die Idee für die Ausstattung der Kindertagesstätten stammt vom Arbeitskreis der Erzieherinnen in Remscheid, dem auch die Verkehrssicherheitsberater der Polizei in Remscheid angehören, darunter Hauptkommissar Michael Brandenstein.

SPD-Mitglieder äußern sich zu Wahlergebnissen

An die Vollversammlung des SPD-Unterbezirks Remscheid, die  am Samstag, 21. Oktober, um 10 Uhr in den Räumen des BAE e.V., Wülfingstraße 1, beginnt, soll sich ein „Worldcafé“ und eine Podiumsdiskussion anschließen. Das Thema: Die jüngsten Wahlergebnisse der SPD in Bund und Land. Das Ergebnis der Bundestagswahl sei „für uns alle eine große Enttäuschung“ gewesen, heißt es in der Einladung an die Mitglieder. Der Unterbezirksvorstand der Remscheider SPD habe sich deshalb entschlossen, nicht einfach zur Tagesordnung überzugehen, sondern „einen Diskussionsprozess zu starten, um die Gründe für die schwere Wahlniederlage auf Bundesebene sowie für das enttäuschende Abschneiden bei der Landtagswahl im Mai diesen Jahres herauszuarbeiten“. Im Anschluss an die Vollversammlung ist ein so genanntes "Worldcafè" geplant, um das Ergebnis der Bundestagswahl vom 24. September sowie der Landtagswahl vom 14. Juni an mehreren Tischen in Kleingruppen aufzuarbeiten.

Die Teilnehmer wechseln dabei die Tische mehrmals, so dass sich immer neue Diskussionsgruppen bilden und auch und gerade diejenigen zu Wort kommen können, die ungern vom Rednerpult aus sprechen. An das "Worldcafé" wird sich eine Podiumsdiskussion anschließen, in der die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften – die Jusos, die AG 60 plus, die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen und die AG Migration und Vielfalt – über die Frage diskutieren, wie die SPD wieder mehrheitsfähig werden könne. Hierbei soll auf den Ergebnissen des "Worldcafès" aufgebaut werden, um ein umfassendes Meinungsbild zu bekommen. Die Ergebnisse der beiden Veranstaltungsrunden ("Worldcafè" und Podiumsdiskussion) sollen schriftlich festgehalten werden und die Basis für weitere Diskussionen in den Ortsvereinen und Arbeitsgemeinschaften bilden.

Immer wieder gerne ins Werkzeugmuseum

Montag, 23. Oktober, 11 bis 12 Uhr
Fahrradreifen flicken
Ein neues Angebot findet nun schon zum dritten Mal im Deutschen Werkzeugmuseum statt – Fahrradreifen flicken. Unter der fachkundigen Leitung von Torsten Kosela vom Fahrradgeschäft Hasten kann man das Flicken von Reifen und damit verbundene Tricks erlernen. Dies hilft, wenn das Fahrrad nach dem Winter mit platten Reifen aus dem Keller geholt wird oder auch unterwegs bei einer Fahrradtour. Man kann sich selber helfen und muss nicht auf Hilfe warten. Dieses Angebot passt hervorragend in unser ständiges Programm, da es für Besucher, die mit dem Fahrrad kommen und eine Panne haben, im Museum schon seit Jahren Hilfe gibt: Ein kleines Reparatur-Set enthält u.a. Material zur Behebung von Reifenschäden und das dafür nötige Werkzeug, Ersatzventile, Schutzhandschuhe sowie eine Abdeckplane. Für alle, die auf ihrer Tour von schlechtem Wetter überrascht werden, liegt für die Weiterfahrt außerdem ein Regenponcho bereit. Dieser Service ist kostenlos, über eine kleine Spende an den Förderkreis würde sich das Museum jedoch freuen.

24. - 25. Oktober, 10 - 13 Uhr
Ferienworkshop
Nicht nur für die Kids: Auf in die Werkstatt des DWM. Markus Heip | Horst Kaiser.
Würfelspiele machen viel Spaß. Noch mehr Spaß macht es, wenn der Würfel selber hergestellt wurde. Eure Aufgabe wird es sein, aus einem Aluminiumblock nach allen Regeln der Kunst einen Würfel zu bauen. Also am Anfang muss gefeilt werden. Stimmt der Winkel auch? Nein, also noch ein bisschen nacharbeiten. Dann müssen die Kanten gebrochen und die Ecken abgerundet werden. Am Ende noch die Punkte anzeichnen und bohren. Zu guter Letzt entsteht aus dem Rohmaterial ein toller und ganz besonderer Würfel, den es nicht noch ein zweites Mal auf der Welt gibt. Es wird Euch viel Freude machen. 
Ferienworkshop für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen neun und 14 Jahren unter der Leitung von Markus Heip und Horst Kaiser in der Werkstatt des Deutschen Werkzeugmuseums statt. Anmeldungen sind unbedingt erforderlich unter Tel. RS162519. Die Kursgebühr beträgt fünf € pro Teilnehmer.

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Ausgezeichnung für integrierte Kommunikation

Pressemitteilung der Vaillant Group

Das F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen hat die Vaillant Group in Remscheid als besten Mittelständler als bestes mittelständisches Unternehmen mit dem „Integrated Communication Award“ ausgezeichnet. Die renommierte Jury aus Unternehmensvertretern, Wissenschaftlern und Fachjournalisten begründete ihre Entscheidung mit der hochprofessionellen und konsequenten Umsetzung der internationalen Kommunikationsstrategie des Unternehmens sowie der Einführung eines innovativen internen Gremiums für die übergreifende Planung von Kommunikationsaktivitäten. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Die Flut von Inhalten und digitalen Kanälen macht es notwendig, neue Kommunikationsstrategien zu entwickeln. Dabei ist es wichtig, alle relevanten Unternehmensbereiche und internationalen Märkte zu integrieren“, so Dr. Jens Wichtermann, Direktor Unternehmenskommunikation, Nachhaltigkeit und Politik bei der Preisverleihung.

Ein Teilbereich der Kommunikationsstrategie der Vaillant Group umfasst ein internes, interdisziplinäres Gremium zur Kommunikationssteuerung. Ziel ist es, die digitalen Kommunikationsaktivitäten des Unternehmens gruppenweit zu strukturieren, Synergien zu schöpfen und einen einheitlichen, verbindlichen Rahmen für die weltweiten Kommunikationsaktivitäten zu schaffen. Der Juryvorsitzende Professor Ansgar Zerfaß vom Lehrstuhl für Strategische Kommunikation der Universität Leipzig kommentierte: "Integrierte Kommunikation muss in Zeiten der digitalen Transformation neu gedacht werden. Jenseits einheitlicher Botschaften und dem intelligenten Einsatz aller Medien geht es mehr denn je um die Fähigkeit, agil zu handeln, in Projekten zu denken und gemeinsam Unternehmensziele zu verwirklichen.“

Das Programm der Denkerschmette im September

Samstag, 21. Oktober,19.30 Uhr
Bekannte Songs in neuem Gewand.
Freuen Sie sich mit uns auf Lei Errenst, Cellistin und Sängerin & Uli Spormann, Gitarrist und Sänger. Eintritt: zehn Euro, Anmeldung erbeten.

Dienstag,24. Oktober
19.00 Uhr: Stammtisch für Jedermann
18.30 Uhr:224. Plattkaller Stammtisch
Lebensart- Redensart- Mundart

Mittwoch, 25. Oktober,14.30 Uhr
Wir über 60
Wander-Erinnerungen von
Hans-Jürgen Conrad in Tönen, Texten, Bildern vorgetragen von Heinrich Vogel

Donnerstag, 26. Oktober,19 Uhr
Skat, Rommé, Doppelkopf

Samstag,28. Oktober,15Uhr
Ein bunter Herbstnachmittag
mit Schellackschätzchen, Filmen, Geschichten

Montag,30. Oktober,19 Uhr
Vorbereitungslehrgang für die amtliche Fischerprüfung
mit Henning Rauschert

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Stadt legt Bauzeitenplanung zum DOC vor

Tabelle aus dem Bauzeitenplan zum DOC, den TBR-Chef Mic hael Zirngiebl heute im Haupt- und Finanzausschuss erläuterte.Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die umfassende Bauzeitenplanung zum Designer Outlet Remscheid sowie die von der Stadt Remscheid durchzuführenden Straßen- und Kanalbaumaßnahmen wurden als verbindliche Grundlage bestätigt. Die Planung, die zwischen der Stadt Remscheid und dem Investor McArthurGlen in einem persönlichen Gespräch am 17. Oktober zwischen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und dem Managing Director Development McArthurGlen, Gary Bond, abgestimmt wurde, dient als verbindliche Grundlage der weiteren Bearbeitung. „Der Weg für das Designer Outlet in Remscheid ist klar definiert. Wir hoffen, mit der Umsetzung zügig beginnen zu können“ sagt Remscheids Oberbürgermeister Mast-Weisz. Diese Umsetzung soll, unter Beachtung der rechtlichen Voraussetzungen, so schnell wie möglich beginnen. Der von allen Beteiligten angestrebte Zeitpunkt ist Frühjahr/Sommer 2018.

Nach Abschluss der noch notwendigen Ausführungsplanungen wird die Bauzeit für das Designer Outlet circa 30 Monate betragen. Mit der Eröffnung des Center rechnen Stadt und McArthurGlen Ende 2020. „Das Designer Outlet in Remscheid ist ein einmaliges und komplexes Bauprojekt, eine Bauzeit von 30 Monaten ist für ein Vorhaben dieser Komplexität normal. Mit der jetzt vorliegenden Grundlage haben wir, gemeinsam mit der Stadt, Planungssicherheit für alle Beteiligten geschaffen und die nächsten Schritte klar definiert“, sagt Henning Balzer, Development Director Deutschland für McArthurGlen. „Mit der Eröffnung Ende 2020 haben wir nun ein für alle Projektpartner verlässliches Datum“, fügt Balzer hinzu.

Erfreulicherweise ist die von den Gegnern des Designer Outlet angekündigte große Klagewelle gegen den Bebauungsplan, die Baugenehmigungen und die Einziehung der Wupperstraße ausgeblieben. Insgesamt liegen derzeitig zwei Normenkontrollanträge und zwei Klagen gegen die Straßeneinziehung vor. Weiterhin haben fünf Kläger gegen die Baugenehmigungen geklagt. Gemeinsames Ziel von Stadt und Investor ist es nun, in diesen Verfahren schnell Entscheidungen und damit Rechtssicherheit für die Weiterführung des Projektes zu erhalten, damit der Baubeginn im Sommer 2018 sichergestellt werden kann.

Der Bauzeitenplan (hier als pdf abrufbar) wird dem Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss des Rates der Stadt Remscheid in seiner heutigen Sitzung (19.10.2017) von Michael Zirngiebl, Betriebsleiter der Technischen Betriebe Remscheid, mündlich vorgestellt. Die Angaben in den jeweiligen Internetauftritten werden dann in den nächsten Tagen entsprechend angepasst.

Waterbölles:

Obige Grafik ist keine moderne Kunst, sondern eine Tabelle aus dem Bauizeitenplan zum DOC, den TBR-Chef Michael Zirngiebl heute Nachmittag im Haupt- und Finanzausschuss erläuterte. Darin werden  die Baumaßnahmen zum DOC, zum Parkhaus und der gesamten Infrastruktur mit Straßen, Kanälen und sämtlichen Versorgungsleitungen in insgesamt 154 Einzelschritte zerlegt – „und danach wieder in der zeitlichen Reihenfolge zusammengesetzt“, so Zirngiebl. Bei Einhaltung der im Bauzeitenplan dargestellten Ausführungsfristen und des Ablaufplanes der Maßnahmen könne die zeitgleiche Fertigstellung des DOC/Parkhauses und der notwendigen Infrastruktur einschl. der Verlagerung des Feuerwehrgebäudes sowie der Grundschule sichergestellt werden. Allerdings bleibe der Baubeginn des DOC abhängig von der Bestandskraft der Baugenehmigung, darin bestehe Einigkeit zwischen der Stadt und dem Investor McArthurGlen. Vereinbart wurde ein monatliches Monitoring zum Bauzeitenplan ab Januar 2018.

Als „sehr angenehm“ bezeichnete Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz in der Sitzung das Gespräch mit Gary Bond und Henning Balzer. Einhellig stehe man „voll und ganz zum DOC-Projekt „trotz überflüssiger Kommentare aus der Nachbarstadt“ (Wuppertal). Stadt und Investor stimmen darin überein, dass der Bauzeitenplan fristgerecht bis zum 30.September gemeinsam abgestimmt wurde und daher das Rücktrittsrecht für die Vertragsparteien gemäß § 6 des Städtebaulichen Vertrages zum Bebauungsplan Nr. 657 nicht mehr besteht. Es gilt die verbindlich festgelegte Kostenübernahmeverpflichtung des Investors für die verkehrlichen Infrastruktur, die Umlegung von Gas-, Strom-, Telekommunikations-, Wasser- und öffentliche Kanalleitungen, und zwar unabhängig von dem Zeitpunkt der Baumaßnahme. Bei einem Baubeginn im Sommer 2018 nennt der Bauzeitenplan als Termin für die Fertigstellung der notwendigen Infrastruktur und des DOC „bis Ende 2020“.

Als ca. 100 Seiten umfassende Präsentation soll der Bauzeitenplan am 9. November auch den Entwicklungsausschuss beschäftigen und damit über das Ratsinformationssystem der Stadt auch für die interessierte Bürgerschaft einsehbar werden.