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Deutschlands größte Eisenbahnbrücke wird 120 Jahre alt

In Gegenwart des Prinzen Friedrich Leopold von Preußen wird die Müngstener Brücke am 15. Juli 1897 eingeweiht. Groß in Mode damals bei festlichen Anlässen: Der Zylinder.Am 28. und 29. Oktober wird der 120. „Geburtstag“ von Deutschland höchster Eisenbahnbrücke (107 Meter) gefeiert – der Müngstener Brücke zwischen Solingen und Remscheid. Die am 15. Juli 1897 durch Prinz Friedrich Leopold von Preußen eingeweihte und am 21. März 1897 fertiggestellte  Brücke, über die heute täglich der „Müngstener“ rattert, die Regionalbahn RB 47, hieß bis zum Ende der deutschen Monarchie Wilhelm-Brücke - zu Ehren Kaiser Wilhelms I. Kaiser Wilhelm II., der sich bei der Einweihung hatte vertreten lassen, besuchte die Brücke erst am 12. August 1899, was eine Gedenktafel unter der Brücke dokumentiert. Gerüchten zufolge boykottierte er den Festakt, weil die Brücke nicht zu seinen Ehren des hundertsten Geburtstags seines Großvaters benannt worden war. Auf einer zweiten Gedenktafel am Fuße der Brücke ist der Ingenieur Anton von Rieppel (1852-1926) genannt, Vorstandsvorsitzender der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG (M.A.N.).

Im Jahr 1893 wurde mit dem Bau der Brücke begonnen, vier Jahre nach Präsentation erster Entwürfe. "Der erste Spatenstich erfolgte am 26. Februar 1894. Die Eisenkonstruktion hat eine Gesamtlänge von 465 Metern; die Mittelöffnung des Überbaues, die die Talsohle überspannt, hat eine mittlere Stützweite von 170 Metern. Insgesamt wurden 5.000 Tonnen Stahlprofile verbaut und 950.000 Niete geschlagen.

Ursprünglich sollte die Brücke nur ein einziges Gleis tragen. Doch die damalige Königliche Eisenbahndirektion Elberfeld erwartete einen so starken Verkehr zwischen Remscheid und Solingen, dass die Planung auf zwei Gleise geändert wurde. Dafür genehmigt der preußische Landtag 1890 fünf Millionen Mark.

Remscheid und Solingen liegen zwar nur acht Kilometer (Luftlinie) voneinander entfernt, bis zum Bau der Müngstener Brücke musste aber ein Zug aber 42 Kilometer fahren, um von Solingen aus Remscheid zu erreichen. Die Fertigstellung des Rohbaus (Brückenschluss) fiel auf den 21. März 1897; am darauf folgenden Tag wurde während des Richtfestes der letzte von rund 950.000 auf der Baustelle gesetzten Niete geschlagen. Insgesamt waren während des Baus  bei Sprengungen 1.400 kg Dynamit und 1.600 kg Schwarzpulver gezündet worden.

***

„Im Jahre 1868 war der Eisenbahnbau von Barmen über Ronsdorf, Lüttringhausen und Lennep bis Remscheid so weit gediehen, dass am 11. Juni die erste Pro­belokomotive den alten Remscheider Bahnhof erreichte, und vom 1. September desselben Jahres an war Remscheid auch offiziell  an  das   Eisenbahnnetz  angeschlossen.   Allerdings konnte man die Stadt nur aus östlicher Richtung erreichen und in dieser Richtung wieder verlassen. Nach Westen gab es ein natürliches Hindernis, das zwischen Remscheid und So­lingen über 100 Meter tief in die Berge eingegrabene Tal der Wupper. Es dauerte fast dreißig Jahre, ehe auch hier Züge rollen konnten, über eine der kühnsten Brückenkonstruk­tionen, die je von Ingenieuren erdacht und gebaut worden ist. 1894 begann die Arbeit an dem Projekt.

Schon 1845 hatte der Reinshagener Lehrer Johann Heinrich Voßnack den Plan ausgearbeitet, das Tal der Wupper bei Müngsten zu überbrücken. Er ist der geniale Schöpfer einer Idee, die erst 50 Jahre später verwirklicht wurde. Zwei andere Männer wirkten an ihrer Stelle, mit nimmermüdem Eifer der eine, mit großem technischem Sachverstande der andere für das Gelingen des Werkes. Geheimrat Carl Friederichs räumte alle Schwierigkeiten aus dem Weg, wofür ihm die Remscheider am Vorabend der Brückeneinweihung mit einem Fackelzug dankten, wie ihn die Stadt noch nicht gesehen hatte.

Der Königliche Baurat von Rieppel aus Nürnberg garantierte mit seinen Ingenieuren für fehlerfreie Arbeit. (…) Die Erbauer der Brücke, die mit ihrem Bauwerk zahllose Bewunderer ins Tal der Wupper lockten, hatten den Charakter der Landschaft keineswegs zerstört, sondern ihr durch die scheinbare Leichtigkeit ihrer Kon­struktion einen völlig neuen Reiz verliehen. Zur Einweihung kam Prinz Friedrich Leopold von Preußen, der Schwager des Kaisers Wilhelm II. Bericht im »Remscheider General-An­zeiger«: »Den in den Herzen der gesamten Bevölkerung mit heißem Sehnen erwarteten bedeutungsvollen Tag begrüßte eine in prächtigem Festkleide prangende Stadt. Ein Sonder­zug empfing den Gast und brachte ihn auf dem jungen Schie­nenweg zur Riesenbrücke, und der Prinz übergab sie, im Namen Sr. Majestät des Kaisers und Königs, dem Verkehr«. Die letzte Niete war am 22. März 1897 angebracht worden. Beinahe 2,74 Millionen Mark waren verbaut, 5,1 Millionen kg Eisen verbraucht. Die Kaiser-Wilhelm-Brücke spannte sich mit einer Länge von 500 m und einer Höhe von 107 m über das Tal der Wupper.“  (aus: „Remscheid so wie es war“, von Dr. Gerd Courts, erschienen 1974 im Droste Verlag.)

Vaillant Nacht der Kultur und Kirchen 2017 (II)

45 Veranstaltungen am 28. OktoberVielfältig und kreativ, so zeigt sich Remscheid während der 13. „Vaillant Nacht der Kultur und Kirchen“ am Samstag, 28. Oktober, am Vortag des Röntgen-Laufs und auch diesmal wieder unter der Federführung der Stadt Remscheid. Ein Abend mit Musik, Theater, Gestaltung, Lesungen und Film. Insgesamt  mehr als 100 Kulturschaffende präsentieren an ca. 80 teils ungewöhnlichen Orten, an denen man sie nicht unbedingt erwarten würde, ihr Können und nehmen die Besucherinnen und Besucher mit auf den Weg in eine Welt abseits des Alltags. DieNacht der Kultur“, ist auch diesmal wieder verbunden mit der „Nacht der Kirchen“.

Hasten

1 ”Versuch einer Symbiose zwischen Historie und neuen  modernen Ideen“. 

Besichtigung des Hammergeländes sowie Schmiedevorführungen  im Hammer und an der Feldesse. Atmosphärische Illumination  des historischen Industrie-Ensemble. „Bergisches“ für das  leibliche Wohl. Musikalische Untermalung gestaltet das Duo Lei &  Uli. Lei Errenst war als Ensemble-Sopranistin an der Shanghaier  Philharmonie engagiert. Neben der Klassik ist sie auch noch  im Genre Pop aktiv. Ulrich Spormanns musikalische Karriere als  Gitarrist führt durch Rock, Pop, Skiffle und Blues. Am Plattkaller  Stammtisch kann unsere Mundart gepflegt werden. „Hie wüöd  uoch platt gekallt.“ Der Bürgerbus pendelt zwischen Edeka/Lidl  und Steffenshammer.  Veranstalter: Steffenshammer e.V.  Ort: Clemenshammer 3-5, 42855 Remscheid  Zeit: 18 - 24 Uhr

2 ”Als die Bilder laufen lernten … Großes Kino im DWM“. 

Wieder einmal lädt das Team des Deutschen Werkzeugmuseums  zu einem beeindruckenden Event ein. Die nächtlichen Besucher  erwartet ein stimmungsvoll beleuchtetes Museum, das  alleine schon einen Besuch wert ist. In der Halle des Museums  öffnet zum ersten Mal das Kino Café die Pforten. Dort werden  alte 16 mm-Filme gezeigt, die sich mit dem Thema Werkzeug  und Bergisches Land befassen. Leckereien erwarten die Besucher  am Grill und an der Candy Bar. Für passende Getränke ist  natürlich auch gesorgt. Genießen Sie die besondere Atmosphäre  im Museum!  Veranstalter: Deutsches Werkzeugmuseum  Ort: Cleffstraße 6, 42855 Remscheid  Zeit: 19 – 24 Uhr

3 ”Der Farbe die Form geben“.  Malerei: Gerda Schwarz  Fotografie: Tanja Beer  Schmuck und Accessoires: Brigitte Lindenbaum  Veranstalter: Atelier Schwarz  Ort: Moltkestraße 10, 42855 Remscheid  Zeit: 19 – 24 Uhr

4 ”Bergische Fenster“. 

Das alt hergebrachte bergische Fenster mit seinen grünen  Schlagläden erscheint heute bei uns in einem neuen Glanz. Wir  zeigen besondere Installationen verbunden mit ausgefallener  Blumenkunst.  Weiter werden Zeichnungen und Malereien von der  Remscheider Künstlerin Evelyn Havertz ausgestellt.  Mit fetziger Livemusik freuen sich auf einen tollen Abend  mit Euch Gerhard Röttger, Katja und Ralf Frings.  Veranstalter: Blumen Röttger GbR -Floristik für Anspruchsvolle  Ort: Hastener Straße 67, 42855 Remscheid  Zeit: 19 – 23 Uhr

5 ”Papiertheateraufführung ”Titan“. 

Wir befinden uns im Jahre 2359. Interplanetare Urlaubsreisen  liegen voll im Trend. Pauschalurlauber haben mittlerweile auch  den letzten Winkel des Sonnensystems erkundigt. Da gibt es  keine Überraschungen mehr. Oder etwa doch? Ein haarsträubendes  Science-Fiction-Abenteuer mit Raumschiffen, Aliens  und schwarzen Löchern. Und mittendrin eine Familie, die eigentlich  doch nur Urlaub machen wollte.  Veranstalter: Haases Papiertheater  Ort: Acker Straße 14, 42857 Remscheid  Zeit: Beginn: 19 und 21 Uhr  Anmeldung: telefonisch unter: 02191 / 77287

Remscheider Fußball Circus für Möhrchen e.V.

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit der dritten Auflage des Benefiz-Fußballturniers „Remscheider Fußball Circus“(rechts Video vom ersten Turnier)  wollen die Organisatoren neben dem Spaß am Sport einen möglichst hohen Erlös für „Möhrchen e.V.“ und damit für das Frühstück und Mittagessen benachteiligter Kinder an Remscheider Grundschulen erzielen. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz werden am Donnerstag, 2. November, von 18 bis 22 Uhr in der Sporthalle Neuenkamp verschiedene Mannschaften für den Möhrchen e.V. kicken – darunter auch eine Mannschaft der Stadtverwaltung mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und dem Beigeordneten Thomas Neuhaus, eine der Remscheider Politik, eine des Jugendrats und eine der Circus-Familie Casselly. Gesucht werden noch weitere Mannschaften (fünf Spieler/innen und ein Torwart) für das Turnier. Da die Zahl der Mannschaften begrenzt ist, erfolgt die Platzvergabe in Reihenfolge der Anmeldungen. Die Höhe des zu zahlenden Startgeldes, das vollständig als Spende an Möhrchen geht, bestimmt jede Mannschaft für sich selbst.

Beim Schätzspiel am Rande des Turniers können gespendete Sachpreise gewonnen werden, unter anderem ein Menü in Heldmanns Restaurant „Herzhaft klassische Küche“ und eine Fensterreinigung durch die Firma Schulten. Für das leibliche Wohl sorgt das Lokale Bündnis für Familie, die Getränke spendet das Kanne Café im Sana Klinikum. Im Verlauf der Veranstaltung besteht auch die Möglichkeit zur Spende für den Förderverein Möhrchen e.V.

„„Wir denken global und handeln lokal!“

Pressemitteilung der Remscheider Serviceclubs

Die Remscheider Serviceclubs und die Waldgenossenschaft Remscheid eG wollen am Samstag, 4. November, zwischen 10 und 16Uhr in einem Waldstück nahe „Eierkaal“ in Dörpholz gemeinsam 2 500 Bäume pflanzen. Teilnehmen werden die Rotary Clubs Remscheid und Remscheid-Lennep, die Lions Clubs Remscheid und Wilhelm-Conrad-Röntgen aus Lennep sowie die beiden internationalen Frauenvereinigungen „Inner Wheel“ und Soroptimisten. Besonders stolz sind wir, dass auch die  Jugendorganisationen der beiden weltweit größten Serviceclubs, die „Rotaracter Wuppertal- Bergisch-Land“ und die „LEOS“, uns tatkräftig unterstützen. Dank der professionellen Hilfe der Waldgenossenschaft Remscheid unter Leitung von Markus Wolff wollen wir die neuen Setzlinge fachgerecht und gründlich pflanzen. Damit wollen wir

  • einen Beitrag  leisten für den nachhaltigen Naturschutz in unseren heimatlichen Wäldern,
  • die Artenvielfalt des Remscheider Waldes erhöhen, um damit seine Widerstandskraft gegen den Klimawandel zu stärken und
  • die Freundschaft und das gemeinsame Engagement der Remscheider Serviceclubs fördern.

Das Projekt passt hervorragend zu unserem rotarischen Jahresmotto: „wir tun was – global denken, lokal handeln.“ Auf die Pflanzaktion folgt in der Scheune des „Eierkaal“ das gegenseitige Kennenlernen der Clubmitglieder mit deren Angehörigen bei einer gemeinsamen zünftigen Brotzeit. Die Aktion findet bei jedem Wetter statt.

Den Serviceclubs gemeinsam ist das Motto „Selbstloses Dienen“. Das kann der wohltätige Dienst in unserer Stadt, die Hilfe für benachteiligte Kinder, ältere Mitbürger und Zuwanderer, die Unterstützung einer Schule oder einer sozialen Institution oder die Förderung des Jugendaustauschs sein. In Privat- und Berufsleben sehen sich die Mitglieder grundlegenden mitmenschlichen Werten über alle Grenzen hinweg verpflichtet. (Michael Birker)

Nicht ohne Übergangs- und Ausnahmeregelungen

Zur Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 5. Oktober hatte die SPD-Fraktion bei der Verwaltung angefragt, ob auch städtische Dieselfahrzeuge von Manipulationen betroffen sind, und, wenn ja, ob gegen die Hersteller geklagt werden soll. Ferner wollte die SPD wissen, welche Straßen/Gebiete von einem Fahrverbot betroffen wären. In einigen Städten gebe es bereits rechtskräftige Urteile der Verwaltungsgerichte, die die zuständigen Behörden verpflichten, bestehende Luftreinhaltepläne zu verbessern und mit neuen Maßnahmen die Grenzwerte einzuhalten. Zur Sitzung am vergangenen Donnerstag lag nun die Antwort vor.

Frage: Sind Fahrzeuge der Stadt Remscheid von Manipulationen betroffen?
Antwort: Nein. (damit entfällt Frage nmach Klagen gegen Hersteller)

Frage: Wie viele Fahrzeuge in Remscheid sind insgesamt betroffen?
Antwort: Mit Stand vom 1. Januar waren in Remscheid insgesamt 63.501 Kraftfahrzeuge zugelassen. Davon verfügten 20.878 Fahrzeuge über einen Dieselmotor.  Diese Zahl setzte sich zusammen aus 17.308 Pkw, 2.650 leichten Nutzfahrzeuge, 562 Lkw, 257 Sattelzügen und 101 Busse. Zu diesem Zeitpunkt galt bereits ein Fahrverbot für insgesamt 2.485 in Remscheid zugelassene Dieselfahrzeuge für den Bereich der Umweltzone.  Daneben waren zusätzlich auch 216 Fahrzeuge mit einem Ottomotor vom Fahrverbot in der Umweltzone betroffen. Die Anzahl der von diesen Fahrverboten betroffenen Fahrzeuge ist stetig rückläufig. Ob alle Dieselfahrzeuge von einem möglichen Fahrverbot in der Umweltzone in Zukunft betroffen sein könnten, kann derzeit noch nicht abgesehen werden.
Das Bundesverwaltungsgericht wird voraussichtlich am 22. Februar.2018 über eine Klage der Deutschen Umwelthilfe e.V. gegen das Land Nordrhein-Westfalen entscheiden. Bei diesem Rechtsstreit geht es um die Frage, ob schon nach der bestehenden Rechtslage ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge ausgesprochen werden kann oder hierfür zunächst eine spezielle Rechtsgrundlage durch den Bundesgesetzgeber geschaffen werden muss.
Wenn eine spezielle Rechtsgrundlage erforderlich sein sollte, hängt es davon ab, welche Voraussetzungen der Gesetzgeber für ein Fahrverbot von Dieselfahrzeugen festlegen wird. Dazu liegen noch keine Informationen vor. Die kommunalen Spitzenverbände setzen sich für den Fall, dass es zu Dieselfahrverboten kommt, für die Einführung einer sog. „Blauen Plakette“ ein. Nur damit kann erreicht werden, dass die von einen möglichen Fahrverbot ausgenommenen Fahrzeuge schnell und eindeutig, z.B. im Rahmen von Überwachungsmaßnahmen, erkannt werden können.
Grafik: Stadt Remscheid.Sollten die bestehenden Rechtsvorschriften für den Erlass eines Dieselfahrverbotes ausreichen, so ist für die Remscheider Umweltzone ebenfalls nicht kurzfristig mit einem Dieselfahrverbot zu rechnen. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat mitgeteilt, dass sie zunächst die Luftreinhaltepläne für die Städte mit höheren Grenzwertüberschreitungen vorrangig fortschreiben wird. Die Stadt Remscheid gehört zu den Städten, deren Luftreinhaltepläne wegen einer geringeren Grenzwertüberschreitung erst nachrangig aktualisiert werden sollen.
Unabhängig von einer Fortschreibung des Luftreinhalteplanes wird sich die Verwaltung selbstverständlich weiterhin um eine Verringerung der Immissionsbelastung bemühen. Derzeit ist noch nicht bekannt, welche finanzielle Förderung unter welchen Voraussetzungen aus dem Mobilitätsfonds möglich sein wird, der aus der Verhandlung der Bundesregierung mit den Ländern und den Kommunen vom 04.09.2017 letztendlich hervorgegangen ist. Die entsprechenden Förderrichtlinien befinden sich noch in der Entwicklung.

 Frage: Welche Straßen/Gebiete wären von einem Fahrverbot betroffen?
Antwort: Soweit die Bezirksregierung Düsseldorf künftig bei einer Fortschreibung des Luftreinhalteplans für das Gebiet der Stadt Remscheid ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge festsetzen sollte, ist gegenwärtig davon auszugehen, dass sich ein solches Fahrverbot auf das Gebiet der Umweltzone beziehen wird. Wie schon bei der Einführung der Umweltzone zum 1. Januar 2013 ist gegebenenfalls damit zu rechnen, dass es erneut Übergangs- und Ausnahmeregelungen geben wird.“

Vaillant Nacht der Kultur und Kirchen 2017 (I)

45 Veranstaltungen am 28. OktoberVielfältig und kreativ, so zeigt sich Remscheid während der 13. „Vaillant Nacht der Kultur und Kirchen“ am Samstag, 28. Oktober, am Vortag des Röntgen-Laufs und auch diesmal wieder unter der Federführung der Stadt Remscheid. Ein Abend mit Musik, Theater, Gestaltung, Lesungen und Film. Insgesamt  mehr als 100 Kulturschaffende präsentieren an ca. 80 teils ungewöhnlichen Orten, an denen man sie nicht unbedingt erwarten würde, ihr Können und nehmen die Besucherinnen und Besucher mit auf den Weg in eine Welt abseits des Alltags. DieNacht der Kultur“, ist auch diesmal wieder verbunden mit der „Nacht der Kirchen“.

Innenstadt, Honsberg, Süd

1 ”Abendgottesdienst mit Orgelkonzert“

19.15 – ca. 21 Uhr: 3x 20 Minuten Orgelkonzert mit Musik von Ch.-M. Widor und J. M. Michel, an der Orgel: Jörg Martin Kirschnereit. Treff auf der Empore.  Veranstalter: Ev. Luther-Kirchengemeinde Remscheid.  Ort: Lutherkirche Remscheid, Martin-Luther-Str. 59a,

2 ”Kultur im Hutsalon“.

S.A.M Saxophon And More: Ein Trio spielt Quartett. Hajo Müller, Frank Mund und Jürgen Blass mit Sängerin Ute Kiel. Geschliffene Sätze, scharfe Satire, pointierte Wortwahl – und dabei immer menschlich: Das Kurt Tucholsky Projekt von: Heiner Waniek: Rezitation Jürgen Blass: Gitarre und Gesang. Veranstalter: Hutsalon Bollmann. Ort: Hindenburgstraße 26, Zeit: 19 – 23 Uhr

3 ”Ausstellung eigener Bilder mit Malaktion und Live-Musik“.

Dazu spielt das Gitarren-Duo „Feu de Camp“ Balladen der  1960-er und 70-er.  Veranstalter: Rechtsanwaltkanzlei Stephan Böhne  Ort: Hindenburgstraße 27, 42857 Remscheid  Zeit: 19 – 24 Uhr

4 ”Live Konzert der Rhythm Blues Band „The Upsetters“.

The Upsetters – the rhythm of the blues. Kerniger Blues mit  schaurig schönen Soulmomenten. Die Band wird geprägt durch  die virtuose Harp von Uwe Placke, der alle Spielarten des Blues  beherrscht – von fetzigen Jump Nummern bis hin zu gefühlvollen  Soul und Jazz Anleihen. Gitarrist und Sänger Oliver Sorge  – eine große Stimme spielt den Blues, das man die Alligatoren  durch das Gras kriechen hört. Druck, unbeändige Spielfreude  und messerscharf akzentuierte Beats – das sind die Markenzeichen  der „Shuffle Kings“ Arnold Rissel und Thomas Liesen.  Veranstalter: POM  Ort: Hindenburgstraße 12a, Zeit: 20 – 24 Uhr

Geänderte Standorte

Aufgrund einer Doppelbelegung des Vaßbendersaales musste leider für drei Künstler der diesjährigen Nacht der Kultur ein Ausweichstandort gefunden werden. Die Künstler sind am Samstag in folgenden Räumen zu finden:

  • Karola Krämer – Marktlücke im Alten Gemeindehaus an der Stadtkirche
  • Hannelore Hannes & Kunstverein Wermelskirchen – Gemeindesaal des Alten Gemeindehauses an der Stadtkirche.

5 ”Flachwitzeabend – Logik, Humor und Magie“.

Wenn zwei magische Mentalisten und ein lustiger Künstler zusammen  treffen, dann verschwimmen hin und wieder die Grenzen  zwischen Logik, Humor und Magie. In der ErlebBar in der  Hindenburgstraße laden Thomas Willis, Sven Combs und Jonas  Didjurgis zu einem verrückten Flachwitzeabend bei dem Lacher  und leckeres Remscheider Bier garantiert sind!  Veranstalter: ErlebBar  Ort: Hindenburgstraße. 8, Zeit: 17 – 24 Uhr (Flachwitze von 20-23 Uhr)

6 ”Beatles & Co. – Eine Reise durch die 50er und 60er Jahre“.

Wir entführen Sie auf eine Reise in die angesagten Songs der  50er und 60er Jahre mit Acoustic Gitarrensound und Gänsehautfeeling.  Mitsingen ist unbedingt erwünscht!  Veranstalter: LebensArt  Ort: Hindenburgstraße 57, Zeit: 18 – 23 Uhr

7 ”Offene Textilkunst Werkstatt“.

Die Textilkünstlerin Annette Valtl demonstriert wie ein Quilt  entsteht und zeigt ihre neusten Werke.  Veranstalter: Annette Valtl Quiltstation  Ort: Hindenburgstraße 134, Zeit: 16 – 22 Uhr

8 ”Schreinerei Bach auf Abwegen“.

Knallerabend im SPAN-AB-HUB  DJ“Der Schmidt“legt auf  Die Freedes Bochum Musikspektakel live  ca. 19.30 Uhr: Dönekes in Remscheider Platt  ca. 22.00Uhr: Poleldance: sportlicher Stangentanz  mit Spezialeffekten  Ausstellungsobjekte bergischer Künstler  Leckeres Essen aus Pippos Wohnküche  Bier vom Remscheider Bräu usw.  Neue Sanitäranlagen u. a. mit Damenurinal + Klöntüre  Veranstalter: H. und J. Bach  Ort: Schützenstraße 48, Zeit: 18 Uhr – Ende offen.

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Das Problem: Sprachkurse ohne Kinderbetreuung

In Remscheid bieten derzeit neun Institutionen insgesamt 31 Integrationskurse  an – allgemeine Integrationskurse, Alphabetisierungskurse, Zweitschriftlernerkurse, Jugendkurse, Wiederholerkurse. Diese Kurse zielen auf ein Sprachniveau der Stufe B1 ab (nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen). Das heißt konkret: „Kann die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Kann die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Kann sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Kann über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.“  Darum bemühen sich in Remscheid

  • AWO Familienbildungswerk
  • B.I.W. – Bergisches Institut für Weiterbildung
  • Grone
  •  IB – Internationaler Bund
  • ISS- Bildungsakademie
  • KBW – Katholisches Bildungswerk
  • SBH West
  • Tertia und
  • VHS

Darüber hinaus führen einzelne Träger berufsbezogene Deutschsprachförderung durch, die bis zu einem Sprachniveau von C2 („Kann praktisch alles“) ausbilden können. Aus der durchschnittlichen Teilnehmerzahl von 15 bis 20 Personen ergibt sich ein Kreis von insgesamt 550 bis 600 Teilnehmern (alle, d.h. nicht nur Flüchtlinge, sondern auch EU-Bürger). Weitere 80 Personen haben einen Einstufungstest bei einem Sprachkursträger absolviert und warten nun auf ihren Kursbeginn.

„Seit Januar 2017 ist es möglich eine flankierende Kinderbetreuung zu Integrationskursen durch eine Förderung des BAMF anzubieten. Aktuell zeigen sich drei Träger in Remscheid interessiert diese Kurse anzubieten. Die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten stellt ein Hürde dar, sowie die Rekrutierung von qualifiziertem Lehr- und Kinderbetreuungspersonal“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung an den Haupt- und Finanzausschuss, die am vergangenen Donnerstag auf der Tagesordnung stand. Es sei damit zu rechnen, dass die ersten zwei Kurse Ende 2017/Anfang 2018 beginnen könnten. Aktuell hätten, geschätzt, 60 Frauen Interesse an Integrationskursen bzw. Alphabetisierungskursen mit Kinderbetreuung.  Tendenz steigend.

Als Problemfelder nennt die Mitteilungsvorlage „immer noch Schwierigkeiten, Lehrkräfte mit BAMF-Berechtigung für die Integrationskurse zu finden. Die räumliche Kapazität der Träger gerät sehr an ihre Grenzen. Auch wenn Teilnehmende und Lehrkräfte vorhanden sind, fehlt es an zusätzlichen Räumen. Wünschenswert wären mehr Sprachlernangebote für Menschen im laufenden Asylverfahren, die nicht aus einem Land mit guter Bleibeperspektive kommen oder eine Duldung haben. Hierfür müsste eine flexible Finanzierungsmöglichkeit gefunden werden.“ Darauf reagierten in der Sitzung Jens Peter Nettekoven (C DU)und Sven Wolf (SPD) mit dem Angebot, Ihre Sitzungsräume in den Geschäftsstellen der beiden  Parteien am Ebertplatz für derartige Kurse zur Verfügung zu stellen.  Ob die Räume die Bedingungen für die erforderliche Zertifizierung erfüllen, soll nun geprüft werden.

Niedrigschwellige Deutschkurse für das Sprachniveau A1 bieten in Remscheid derzeit acht Träger an. Dabei handelt es sich um Kurse, die in der Regel zweimal  pro Woche von ehrenamtlichen Sprachtrainer*innen und Honorarkräften geleitet werden. Aktuell werden in den 18 Kurse 120 bis 200 Personen erreicht, zumeist solche, die auf die Teilnahme an einem Integrationskurs warten bzw. dafür Integrationskurs nicht berechtigt sind, oder Frauen, die wegen fehlender Kinderbetreuung daran nicht teilnehmen können.

Technologie Fabrik Remscheid fast voll vermietet

Seit rund einem Jahr, und damit erstmals in der mehr als 25-jährigen Geschichte, verzeichnet die Technologie Fabrik Remscheid (TFR) eine Vollvermietung ihrer Büro- und Gewerbeflächen. Aktuell haben sich verschiedene Firmen aus der näheren und weiteren Umgebung Remscheids sogar als Mietinteressenten vormerken lassen. Darin sieht sich Inhaber Rüdiger Weiss mit seinem Service-Konzept bestätigt, Montag bis Freitag während der üblichen Geschäftszeiten von 8 bis 16 Uhr im so genannten Zentralsekretariat der TFR „für (fast) alle Wünsche und Anregungen der Mieter persönlich ansprechbar zu sein, bei Bedarf deren Post und Pakete anzunehmen, den Mietern zu vergünstigten Konditionen möblierte und mit moderner Technik ausgestattete Konferenzräume anzubieten, regelmäßig wechselnde Kunst-Ausstellungen („Kunst Fabrik“) durchzuführen sowie die Möglichkeit, sich in der „Genuss-Fabrik" kulinarisch verwöhnen zu lassen“. Das habe sich offensichtlich herumgesprochen und zum Erfolg beigetragen, so Weiss. Betreiber der „Genuss-Fabrik“ Ist als exklusiver Gastronomie- und Catering-Partner der TFR seit September die Firma „Team Gastronomie GmbH“, die das Schützenhaus, die Klosterkirche und Schloss Burg bewirtschaftet; sie hat den Lounge-Bereich komplett neu möbliert und ausgestattet. Rüdiger Weiss: „Das Angebot für jedermann, in der ‚Genussfabrik‘ preiswert lecker Mittag zu essen, wird äußerst gut angenommen!“

Die Technologie Fabrik Remscheid (TFR) startete 1990 auf Initiative der Stadt Remscheid gemeinsam mit verschiedenen Remscheider Unternehmen als erstes Gründer- und Technologiezentrum im Bergischen Land. Citynah und verkehrstechnisch bestens erreichbar habe sich die TFR stetig weiterentwickelt, heißt es auf der Homepage der TFR. Im Angebot: Diverse Räume in der „Konferenz Fabrik“ für Veranstaltungen mit für bis zu 300 Personen. den geeigneten Rahmen. Die TFR verteilt sich auf einem rund 15.000 Quadratmetergroßen, parkähnlichen Grundstück auf historische Lofts, eine denkmalgeschützter bergische Villa und moderne Neubauten mit Glasfassaden (Foto). Auf insgesamt 11.500 qm Nutzfläche lässt sich mit Hilfe eines flexible Wandsystem die Raumaufteilung den Anforderungen der Mieter individuell anpassen – je nach Arbeitsumfeld, ob Büro, Atelier, Lager oder Fertigung. Zu den Mietern gehören derzeit sowohl Existenzgründer als auch mittelständische Unternehmen.

Mitglieder mit Mut zur kontroversen Diskussion

Pressemitteilung der SPD

Warum hat die SPD zum dritten Mal in Folge bei einer Bundestagswahl weit weniger als 30 Prozent der Stimmen geholt? Warum hat es eine rechtspopulistisch bis rechtsextreme Partei geschafft, bei 13 Landtagswahlen in Folge und auch bei der Bundestagswahl ins Parlament einzuziehen? Wird die SPD eigentlich noch gebraucht? Und wenn ja: mit welchen Themen können wir wieder mehrheitsfähig werden? Diese und viele Fragen mehr führten rund 70 Mitglieder der Remscheider SPD am ersten Samstag der Herbstferien in die Räumlichkeiten der BAF an der Wülfingstraße in Lennep zusammen. Der Unterbezirksvorstand der Remscheider SPD hatte nach den beiden verlorenen Wahlen in diesem Jahr – der Landtagswahl im Mai und der Bundestagswahl im September – beschlossen, nicht einfach zur Tagesordnung überzugehen.

Der Vormittag begann mit einer Vollversammlung, auf der der Ralf Gassen (51) zu einem von drei stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden nachgewählt wurde. Diese Funktion war seit Juli vakant, nachdem Christine Krupp zur neuen Unterbezirksvorsitzenden der Remscheider SPD gewählt worden war. Gassen gab in seiner Vorstellungsrede zwar an, ein Seiteneinsteiger zu sein, weil er „erst“ 2011“ SPD-Mitglied geworden sei. SPD-Wähler und Sozialdemokrat sei der katholische Gemeindereferent aber bereits seit Mitte der 1980er Jahre. Gassen, der seit rund 15 Jahren mit seiner Familie in Remscheid wohnt, ist u.a. in der Stadtteilarbeit am Honsberg und in Stachelhausen stark verankert. Nicht zuletzt aus dieser Arbeit heraus ist eines seiner Hauptanliegen der Dialog und der Austausch mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Glaubensüberzeugung. „An erster Stelle steht für mich immer der Mensch – und nicht die Wirtschaft!“ so Gassen. Er wurde mit 55 Ja-Stimmen, neun Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen mit einem sehr guten Ergebnis gewählt.

„Wir wollen neue Wege wagen und wollen einen ernsthaften und nachhaltigen Diskussionsprozess starten, um die Gründe für das enttäuschende Abschneiden bei  den vergangenen Wahlen aufzuarbeiten und Ideen zu entwickeln, wie wir wieder stärker werden können!“ so die im Juli diesen Jahres  neu gewählte Vorsitzende der Remscheider SPD, Christine Krupp in ihrer Begrüßung. Sie mahnte die Notwendigkeit einer ehrlichen wie schonungslosen Analyse an. Die Zeit der Schönrednerei müsse ein Ende haben, und anders als nach den  Niederlagen bei den Bundestagswahlen in 2009 und 2013 dürfe nicht wieder alsbald zur Tagesordnung übergegen werden.

Erstmals lud der Unterbezirksvorstand der Remscheider SPD daher im Anschluss an die Vollversammlung zu einem sogenannten World-Café ein, wo in mehreren Runden an fünf verschiedenen Thementischen parallel diskutiert wurde. So beschäftigte sich ein Tisch mit den Gründen für die Wahlniederlagen in 2017. An einem zweiten Tisch wurde über die Themen gesprochen, auf die die SPD in Zukunft setzen sollte. An Tisch drei wurde diskutiert, mit welchen Partnern man gemeinsam Ideen und Projekte umsetzen könne. Am vierten Tisch ging es um die Abfrage von Potenzialen unter der eigenen Mitgliedschaft. An Tisch fünf schließlich wurde über die Gründe für das Erstarken einer rechtspopulistischen Kraft in Deutschland diskutiert und darüber, wie man diese wieder zurückdrängen könne.

Die anfängliche Skepsis, ob sich überhaupt genügend Mitglieder einfinden würden und ob das Konzept des World-Cafés für jedermann verständlich sein werde, wurde sehr schnell wiederlegt. Das Konzept fand bei Jung und Alt, bei langjährigen Mitgliedern und erst vor Kurzem beigetretenen Personen sehr schnell Anklang.

An das World-Café schloss sich eine Podiumsrunde an, in der Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgemeinschaften der Remscheider SPD die zentralen Ergebnisse der fünf Thementischen diskutierten.  Der Schwerpunkt der Diskussion drehte sich um die Fragen der sozialen Teilhabe, die Frage des „richtigen“ Umgangs mit der Herausforderung des Rechtspopulismus und um Fragen des Zusammenlebens in unserer Stadt, die durch Interkulturalität geprägt sei. Erfreulich war nicht nur, dass eine so große Anzahl an Mitgliedern mitdiskutierte wie schon lange nicht mehr, sondern auch der Mut zur kontroversen Diskussion. Zu der „Ermahnung“ eines Mitgliedes, die Ergebnisse des heutigen Tages nicht in der Versenkung verschwinden zu lassen, antwortete die Moderatorin der Podiumsrunde, Stefanie Bluth: „Wir werden die Ergebnisse aufbereiten und weiter daran arbeiten!“ Einen krönenden Abschluss fand das SPD-Treffen mit der Begrüßung von nicht weniger als vier neuen Mitgliedern. (Antonio Scarpino)

 

Grundschule soll den Namen "Franziskus" tragen

Umzug der Grundschule sieben Wochen später“, titelte der Waterbölles am 10. Mai die Grundschule „Am Stadion“ gemeint, die am derzeitigen Hauptstandort Am Stadion 2 dem neuen Designer Outlet-Center Platz machen und deshalb an  den künftigen Schulstandort Leverkuser Straße 19 ziehen soll. Das geschieht erst jetzt, während der Herbstferien, weil sich umfangreiche bauliche Maßnahmen im Gebäude und auf dem Schulgrundstück an der  Leverkuser Straße in die Länge gezogen hatten. Ursprünglich war der Umzug für die Sommerferien vorgesehen. Der bisherige Name hat am neuen Standort keinen Sinn mehr, weshalb die Schulkonferenz den neuen Namen „Katholische Grundschule Franziskus“ empfohlen hat. Über die Namensgebung entscheidet der Haupt- und Finanzausschuss auf Empfehlung des Schulausschusses.  Dort steht das Thema am 8. November auf der Tagesordnung.

Im Vorfeld konnten die Eltern und Schüler Namensvorschläge abgeben. Rektorin Christiane Schmitz: „Dabei war es uns wichtig, dass der Name zu beiden Standorten (der zweite ist Lüttringhausen) passt und das katholische Profil der Schule unterstreicht!“ Einstimmig habe die Schulkonferenz am 28. September beschlossen, dass die Schule nach dem Umzug einheitlich nach Franziskus benannt werde. Es sei ihr wichtig gewesen, „ einen Namenspatron zu finden, zu dem Kinder eine Beziehung entwickeln können, weil er einen liebevollen Umgang mit Mensch und Natur vorgelebt hat“.

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