„Durch Klinik-Abriss Platz für rund 100 neue Wohnungen“, titelte der Waterbölles am 14. Juli 2010, nachdem die Verwaltung interessierten Lenneper Bürger/innen in der Freiherr-vom-Stein-Schule an der Hardtstraße erläutert hatte, was der Bebauungsplans Nr. 612 für das Gebiet zwischen Hans-Potyka-Straße und Virchowstraße vorsieht, wenn dort das ehemalige Lenneper Krankenhauses erst einmal abgerissen ist: Je nach Planvariante 80 bis 105 neue Wohnungen in 30 bis 35 Doppel- und 20 bis 25 Einfamilienhäusern. Nur: Das alte Krankenhaus und das frühere Schwesternwohnheim stehen heute noch.
In dem schriftlichen Bericht über den Verfahrensstand, den die Bezirksvertretung Lennep am 1. Februar angefordert hatte und der nun zur Sitzung am 23. Mai vorliegt, teilt die Verwaltung mit, man sei der Empfehlung der unteren Landschaftsbehörde und des Landschaftsbeirates gefolgt und habe entlang der Virchowstr. und südlich des bestehenden Kindergartens eine „Fläche zum Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen und mit Bindungen für Bepflanzungen und für die Erhaltung von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen sowie von Gewässern“ vorgesehen. Dementsprechend sein eine Planergänzung erforderlich geworden nebst erneuter Offenlage bis zum 20. Februar, ohne dass allerdings weitere Stellungnahmen eingegangen seien. Die Entscheidung des Rates über die Planergänzung stehe noch aus. Der Satzungsbeschluss werde für die 2. Jahreshälfte angestrebt.
Und wann ist dann mit den ersten Bauarbeitern zu rechnen? Dazu findet sich in der Verwaltungsvorlage eine Stellungnahme der Darmstädter Projektentwicklungsgesellschaft ARCADIS vom 24. April: „Der Grundstückseigentümer, die Sana-Klinikum Remscheid GmbH, hat die Firma Arcadis Deutschland GmbH … mit dem Transaktionsmanagement der Liegenschaft beauftragt. Nach einer umfassenden Markt- und Standortanalyse und der gemeinsamen Entwicklung und Vorbereitung der verbindlichen Bauleitplanung (Bebauungsplan) mit der Stadt hat Arcadis in den vergangenen Monaten eine intensive Investorenansprache durchgeführt. Gegenwärtig steht Arcadis mit drei großen, deutschlandweit tätigen Projektentwicklern bzw. Bauträgern, die an der Entwicklung des Klinikgeländes zu einem Wohngebiet mit Einfamilien- und Doppelhäusern Interesse bekundet haben, in Verhandlung. Die Interessenten prüfen derzeit die Rahmendaten wie z.B. die notwendigen Investitionen für den Rückbau des Krankenhauses sowie des Wohnheims und die neue Erschließung mit Infrastruktur (Straßen, Ver- und Entsorgung sowie Grün- und Freiflächen) und die mögliche Erlössituation. Der Prüfprozess dauert derzeit noch an, so dass gegenwärtig noch keine konkreten Aussagen zu einem möglichen Baubeginn gemacht werden können. Arcadis ist allerdings zuversichtlich, dass der Prüfprozess der Investoren bald abgeschlossen ist und mit dem Rückbau des Klinikums als erster Maßnahme begonnen werden kann. Ziel der Stadt Remscheid wie des Grundstückseigentümers ist eine zeitnahe Vermarktung und Entwicklung des ehemaligen Klinikgeländes Lennep als attraktives Wohngebiet im Sinne des vorliegenden Bebauungsplanentwurfs.“
 Alle Werbeeinnahmen kommen gemeinnützigen Institutionen in Remscheid zugute.
Im Schuljahr 2010/11 hatte in Nordrhein- Westfalen mehr als jede(r) vierte (26,2 Prozent) der rund zwei Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen (ohne Weiterbildungskollegs und freie Waldorfschulen) eine Zuwanderungsgeschichte (in Remscheid 39,1 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wird bei mehr als der Hälfte der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte zu Hause überwiegend nicht deutsch gesprochen. Das sind 15 Prozent der gesamten Schülerschaft (in Remscheid 25,1 Prozent). Die Hauptschulen hatten mit 25,6 Prozent den höchsten Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte, bei denen zu Hause überwiegend nicht deutsch gesprochen wurde. Bei den Gymnasiast(inn)en war der Anteil mit fünf Prozent am niedrigsten. Diese und weitere interessante Ergebnisse zur Bildungsbeteiligung junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in NRW sowie methodische Hinweise hat der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen jetzt in der Reihe "Statistik Kompakt" unter dem Titel "Bildungsbeteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte" veröffentlicht. Unter http://www.it.nrw.de/wl/statistik_kompakt.html steht die Analyse zum kostenlosen Download bereit. 1) ohne Weiterbildungskollegs und freie Waldorfschulen – 2) an der gesamten Schülerzahl

„Mit Strohhut und Regenschirm auf Vatertagstour“, titelte der Waterbölles am Himmelfahrtstag 2011 (2. Juni) und zeigte zwei vergilbte Fotos aus alten Tagen, als der „Vatertag“ noch groß in Mode war. Heute nun zwei Fotos zum gleichen Thema, die sich im Buch „Hämmer- und Kottenforschung in Remscheid. Vom Blombach bis Eschbach“ von Günther Schmidt finden. Das rechte hat er selbst aufgenommen und „Himmelfahrt 1920 im Eschbachtal“ betitelt. Das linke stammt aus der Sammlung Meier und zeigt den Burger Bahnhof im Eschbachtal nahe der Straße nach Oberburg zu Zeiten, in denen im dortigen Ausflugslokal an „Himmelfahrt“ reger Betrieb herrschte. Im Bild zu sehen such die Straßenbahn, die damals noch zwischen Remscheid und Unterburg verkehrte.
Pressemiteilung der Stadtwerke Remscheid
Seit einigen Wochen erneuert die EWR die Gasleitungen auf der Freiheitstraße zwischen Papenberger Straße und den Hausnummern 19 und 20 auf beiden Straßenseiten. Die bisherigen Erfahrungen mit der Verkehrsführung an der aktuellen Baustelle der EWR auf der Freiheitstraße haben dazu geführt, das sich die Beteiligten (EWR und Ordnungsamt der Stadt Remscheid, Polizei, Feuerwehr u.a.) erneut mit der Frage auseinander gesetzt haben, ob eine zeitweise Schließung der Unterführung unumgänglich ist. Besonders kritisch ist, dass die Baustelle sehr nah an den Tunnelausgang heranrückt und die Strecke um die beiden Verkehrsströme – zum Einen aus dem Tunnel und zum Anderen vom Kreisel kommend – zu vereinen sehr kurz wird. Trotz dieser Problematik wurde jetzt festgelegt, den Verkehr durch den Tunnel auch in dieser Bauphase zuzulassen und den Tunnel nicht zu schließen. Es wird im Wesentlichen die jetzige Verkehrsführung beibehalten. Um das Gefährdungspotential so gering wie möglich zu halten, werden Maßnahmen zur Geschwindigkeitsregulierung getroffen. Auf beiden Spuren werden Temposchwellen ausgelegt und im Tunnel Markierungen und Leitbaken angebracht, womit erreicht werden soll, dass beide Fahrbeziehungen ungefähr gleich schnell (bzw. langsam...) fahren und das Einfädeln mittels Reißverschluss Prinzip gefahrlos von statten gehen kann (vgl. Anlage). Ab Montag, den 21.05.2012 wird mit dieser Bauphase gestartet. Da die Leitungen auf beiden Straßenseiten erneuert werden müssen, wird diese besonders schwierige Bauphase im direkten Tunnelbereich ca. vier bis fünf Wochen dauern. Mit der Erneuerung der Leitung auf der südlichen Seite von Hausnummer 31 bis 37 wird dann die Baumaßnahme beendet.
Zurzeit laufen die Planungen für eine weitere Baustelle auf der Freiheitstraße. Zur Erneuerung der Wasserleitung muss ein Gewebeschlauchrelining einer Wassertransportleitung auf der Freiheitstraße zwischen Südstraße und Königstraße durchgeführt werden. Bei dieser Maßnahme wird in die vorhandene Trinkwassertransportleitung mit einem Durchmesser von 60 cm zur Abdichtung ein Gewebeschlauch eingebracht, ähnlich dem Verfahren, welches aus der Kanalsanierung bekannt ist. Auf Grund der zu Sanierenden Leitungslänge von etwas über 600 m wird die Sanierung in 5 Teilabschnitten durchgeführt. Durch die hierfür notwendigen Baugruben wird es auf dem angesprochenen Teil der Freiheitstraße zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Als Ausführungszeitraum sind die Sommerferien vorgesehen. Ein genauer Plan für die Verkehrsführung wird rechtzeitig von der EWR veröffentlicht. Die EWR bittet alle Bürger um Verständnis für diese erforderlichen Baumaßnahmen.
Karate macht fit und glücklich! - Gesundheitskarate ist eine Sportart, mit der Sie sich auch in hohem Alter noch fit halten können. Wie im Fernsehbericht des NDR vom 24.04.2012 berichtet haben Wissenschaftler der Universität Regensburg haben dies belegt. Die Depressionswerte im Fragebogen ergaben, dass die Teilnehmerinnen sich seit Sportbeginn sich glücklicher und zufriedener fühlten und weniger Beschwerden hatten. Das Kämpferische steht beim Senioren-Karate nicht so sehr im Vordergrund - es geht mehr um die Gesundheit. Ziele sind das Erhalten der Beweglichkeit und der Koordination, Sturzprophylaxe und die Steigerung des Selbstwertgefühls. Bei motorischen Lernübungen ist eine große kognitive Leistung erforderlich, wodurch die grauen Zellen angeregt werden. Das ist gut für das Gehirn und man beugt auch der Demenz vor. Die Lenneper Turngemeinde 1860 e.V. biete Karate für Senioren zu zwei Terminen an in der Moll’schen Fabrik, Neugasse 4, 42897 Remscheid an. Sie sind eingeladen Montag 20:15 - 21:30 und Freitag 19:30 - 21:00 zu einer Probestunde vorbeizukommen. Durch Sport mehr erleben! Kontakt und Anmeldung: Lenneper Turngemeinde 1860 e.V. Herrn Ben Vieler, Neugasse 4, 42897 Remscheid, Tel.: 02191 460590, Fax.: 02191 4605919; http://www.LTG-SPORT.de/page.php?page=pages&id=654
Samstag, 19.05.2011, 18.00 Uhr Führung durch unsere Stadtkirche Remscheid Die Evangelische Stadtkirche am alten Remscheider Markt ist die älteste Kirche Remscheids. Nachweislich wird an ihrem heutigen Standort seit dem 11. Jahrhundert Gottesdienst gefeiert.Citypfarrer Martin Rogalla und Kreiskantorin Ruth Forsbach führen durch „ihre“ Kirche. Eintritt: Spende http://www.stadtkirchengemeinde.de/veranstaltungen
Sonntag, 20.05.2012, 09.30 Uhr Die Orgel erzählt biblische Geschichten Ort: Evangelische Stadtkirche Remscheid Im Anschluss an diesen „Erzählgottesdienst“ werden an verschiedenen Orten in und um die Stadtkirche herum ErzählerInnen des Festivals ihre Geschichten darbieten. Eine Veranstaltung im Rahmen des Remscheider Erzählfestivals 2012. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Flyer zum Erzählfestival. http://www.stadtkirchengemeinde.de/veranstaltungen
Am Samstag, 2. Juni, zwischen 9 und 11.30 Uhr findet auch in diesem Jahr das große Fußballturnier um den Pokal des Familienzentrums Lüttringhausen auf dem Sportplatz des 1. FC Klausen, Klausener Str. 156, statt. Jede Kindertagesstätte aus dem Familienzentrum Lüttringhausen stellt ihr eigenes Team aus Kindern und deren Vätern zusammen. Die sechs verschiedenen Mannschaften treten gegeneinander an – jeder gegen jeden. Das Finale bestreiten dann die beiden Sieger aus diesen Spielen. Für das Turnier erhält das Familienzentrum große Unterstützung vom 1. FC Klausen. Das Familienzentrum Lüttringhausen hofft auf eine große Fan-Gemeinde mit Fahnen und Trompeten. Weitere Informationen unter der Tel. RS 953392 (Kindergarten Windvogel, Sven Loos).
Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker
Die Bergischen Symphoniker laden für Sonntag, 27.Mai, um 11.15 Uhr zu ihrem 5. Kammerkonzert ins obere Foyer des Teo Otto Theaters ein. Das Kammermusikensemble setzt sich dieses Mal zusammen aus Marlies Klumpenaar (Klarinette), Alexei Serebrianyi (Violine) und Kira Ratner (Klavier). Die Musiker beginnen ihr Konzert mit dem dreisätzigen Trio für Klarinette, Violine und Klavier von Aram Chatschaturjan. Danach erklingt die Sonate für Klarinette und Klavier von Francis Poulenc. Nach der Pause folgt die Sonate für Violine und Klavier vom gleichen Komponisten. Das Trio verabschiedet sich mit der Suite für Violine, Klarinette und Klavier von Darius Milhaud. Eintrittskarten zu sechs Euro (Jugendticket fünf Euro) sind erhältlich unter der Tel. RS 162650. (Manuela Scheuber)
Mit dem neuen Fachbuch „Studio Basiswissen, Licht und Beleuchtung“, das sich speziell an Anfänger und Einsteiger wendet, will der Remscheider Fotograf Helmut Harhaus den Fotointeressierten den Einstieg in die Studiofotografie leicht und überschaubar machen durch zahlreiche Tipps und Kniffe, wie sich mit geringem finanziellen Aufwand gute und attraktive Fotos im Studio machen lassen. Helmut Harhaus, Jahrgang 1953, ist Berufs-Fotograf und Augenoptikermeister. Seit vielen Jahren betreibt er ein Fotostudio in Lennep, Kölner Straße 27, das dem Optik-Geschäft „blickpunkt Harhaus“ angeschlossen ist. Bei seinen Sach- und Produktaufnahmen für Industrie und Werbung legt er Wert auf Detail-Strukturen – gut genug auch für Formate von zwei mal sechs Metern. („Studio Basiswissen, Licht und Beleuchtung“, Verlag Photographie, Gilching. ISBN: 978-3-933131-69-9).
Pressemitteilung des Sana-Klinikums
Der Rückenschmerz ist die „Schmerz-Volkskrankheit“ Nr. 1. Etwa jeder Dritte leidet deutschlandweit daran. Die Gründe dafür sind vielfältiger Natur. Patienten, Angehörige und Interessierte können sich am Donnerstag, 24. Mai, im Rahmen eines interdisziplinären Patientenseminars im Sana-Klinikum Remscheid über die Vielschichtigkeit dieses Leidens und die diversen Behandlungswege informieren. Die beteiligten Mediziner aus den Fachbereichen Neurologie, Orthopädie/Unfallchirurgie und Schmerzmedizin möchten deutlich machen, dass insbesondere der Rückenschmerzpatient von einer frühen Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachrichtungen profitieren kann. Das Patientenseminar findet von 18 bis 20 Uhr im Forum Ovale des Sana-Klinikums statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Auf dem Programm stehen die Vorträge „Der Rückenschmerz aus der Sicht des Neurologen“ (PD Dr. Ulrich Junghans), „Rückenschmerzen bei Osteoporose - minimal invasive Therapie osteoporotischer Wirbelbrüche“ (Dr. Bernhard Fortmeier) sowie „Wann, welches Medikament - wann spielt die Seele eine Rolle?“ (Dr. Uwe Junker). Im Anschluss haben Interessierte die Möglichkeit, Fragen mit den Experten zu besprechen. „Die Volksweisheit ‚Jeder hat sein Päckchen zu tragen’, kommt nicht von ungefähr“, betont Dr. Uwe Junker, Chefarzt des Zentrums für Anästhesie, Intensiv-, Schmerz- und Palliativmedizin am Sana-Klinikum. „Kaum eine Schmerzart ist so häufig Ausdruck seelischer oder sozialer Probleme wie der Rückenschmerz.“ (Katrin Krause)
Alle Werbeeinnahmen kommen gemeinnützigen Institutionen in Remscheid zugute.
Pressemitteilung des Krankenhauses Radevormwald
Mit einer offenen Mitarbeiterversammlung starten heute die Johanniter GmbH und die Sana Kliniken AG den Trägerwechsel im Johanniter-Krankenhaus Radevormwald und in den Altenpflegereinrichtungen. Zugleich stellt Sana als neuer Träger den Fahrplan zur Neuausrichtung vor. Oberste Priorität hat die Sicherstellung der medizinischen Versorgung durch die Umsetzung einer zukunftsfähigen Krankenhausstruktur. Jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter wird mit dem bestehenden Arbeitsvertrag von den Sana Kliniken übernommen. Die Verträge zwischen der Johanniter GmbH und der Sana Kliniken AG werden zum 1. Juni 2012 wirksam. Das Krankenhaus wird künftig von einer Doppelspitze geleitet: Als neue Geschäftsführer werden Oliver Bredel (50) und Gunnar Schneider (34) berufen. Beide Klinikexperten verfügen über langjährige Erfahrungen. Sie sind zugleich im Sana-Klinikum Remscheid tätig - Oliver Bredel als dessen Geschäftsführer und Gunnar Schneider als kaufmännischer Leiter. Mit umfangreichen Investitionen in Höhe von drei Millionen Euro bekennen sich die Sana Kliniken klar zum Standort Radevormwald. Um das Krankenhaus zukunftsfähig aufzustellen und auszubauen, fließen die Finanzmittel in die Sanierung der Station 1, in die medizinische Infrastruktur sowie in die Verbesserung der Ablaufprozesse.
Pressemitteilung der Daniel-Schürmann-Schule
Ein lustiges Familienmusical zu den Abenteuern von Till Eulenspiegel wird am 29. Mai im Remscheider Teo-Otto-Theater aufgeführt. Schülerinnen und Schüler der Daniel-Schürmann-Schule beteiligen sich dabei singend und tanzend an einer Kooperation mit der ChorAkademie Bergisch-Land. Das Singspiel wurde von Marcia Müller (Chorakademie Bergisch Land) während des schulischen Musikunterrichts einstudiert. Alle kleinen und großen Zuschauer dürfen auf dieses Familienmusical gespannt sein. Aufführungen: Dienstag 29. Mai, 10.30 und 16.30 Uhr (M. Majewski)
Am 15. Dezember vergangenen Jahres hatte der Rat der Stadt die Verwaltung beauftragt, die Möglichkeiten eines Neubaus für das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung sowie die Flächenerweiterung des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs zu untersuchen. Dass Handlungsbedarf besteht, wurde bereits im November deutlich, als sich der Schulausschuss mit einem ersten Zwischenbericht zum Schulentwicklungsplan für die Remscheider Berufskollegs beschäftigte (Entwicklung der Schülerzahlen bis 2016, Raumanalyse und Funktionalplanung). Zur Raumsituation hat die Verwaltung nunmehr in einer Vorlage für den am 24. Mai tagenden Ausschuss für Schule und Sport ergänzend festgestellt: „Für das Berufskolleg Käthe-Kollwitz käme eine Erweiterung der Raumressourcen am bisherigen Standort Freiheitstraße in Betracht. Für das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung ist das bisherige Gebäude am Standort Stuttgarter Straße völlig unzureichend. Weder die Brandschutzauflagen und Sanierungen im Gebäude sind zu vertretbaren Kosten zu realisieren noch sind notwendige und vor allem ausreichende Erweiterungen auf dem Geländes des Berufskolleg möglich. Problematisch ist, dass ein Großteil der im Gebäude vorhandenen Unterrichtsräume nur mit erheblichen Einschränkungen nutzbar sind, weil die nach den Schulbaurichtlinien erforderliche Mindestgröße teilweise wesentlich unterschritten wird.“ Lediglich für das Berufskolleg Technik an der Neuenkamper Straße seien ausreichende Raumressourcen vorhanden.
Den Finanzbedarf für die beiden Berufskollegs Käthe-Kollwitz und Wirtschaft und Verwaltung beziffert die Verwaltung in ihrer Vorlage mit rund 20 Millionen Euro (Wirtschaft und Verwaltung 15.927.700 Euro, Käthe-Kollwitz 2.264.800 Euro) zuzüglich eventueller Grundstückskosten für einen neuen Standort des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung. Zusätzlich seien auch die notwendigen Sporthallenkapazitäten der Berufskollegs zu berücksichtigen. Der Finanzbedarf ist Bestandteil des Bildungsinvestitionsplanes, der derzeit erarbeitet wird und dem Rat der Stadt am 28. Juni vorgelegt werden soll. Derzeit untersuchen die zuständigen Fachämter der Verwaltung mögliche Standorte innerhalb des Remscheider Stadtgebietes für einen Neubau des Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung. Nicht ausgeschlossen wird auch die Bündelung mehrerer Berufskollegs an einem Standort sowie Kooperationen mit den Nachbarstädten Solingen und Wuppertal.
Die CDU-Fraktion hat zur Sitzung des Schulausschusses den Antrag gestellt, die Verwaltung möge „die Möglichkeit eines Public-Private-Partnership-(PPP)-Vertrags prüfen, um die räumliche Situation der Berufskollegs nachhaltig zu verbessern: „Die Finanzlage der Stadt Remscheid ist dramatisch. Die Stadt muss sich im Wesentlichen auf die Erledigung ihrer Pflichtaufgaben konzentrieren. Um als Wirtschafts- und Bildungsstandort auch in Zukunft attraktiv zu bleiben, müssen wir jedoch auch Gelder in den Schulbereich investieren. Dies wird immer schwieriger, da zusehends ein Großteil der Schul- und Bildungspauschale für den Kita-Ausbau verwendet wird. Um aus dieser Misere herauszukommen, sind kreative Lösungen gefragt. Für die CDU-Fraktion haben unsere Berufskollegs eine eminente Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt und die Ausbildung von Fachkräften. Die Stadt Leverkusen habe sich „das Mammutprojekt der Sanierung der Berufskollegs im Rahmen eines PPP-Projekts vorgenommen“; dadurch spare Leverkusen 15 Prozent der Kosten ein.
„Auf Gehwegen haben Ross und Reiter nichts zu suchen“, titelte der Waterbölles am 29. Mai 2008, nachdem sich die Mitglieder der Bezirksvertretung Lennep mit dem „Spannungsfeld Reiter – Spaziergänger“ und speziell mit der Verpflichtung der Reiter beschäftigt hatten, die Hinterlassenschaften ihrer Pferde („Pferdeäpfel“) unverzüglich zu entfernen § 32 StVO). Zur Sitzung der BV am 23. Mai ist nun eine Fortsetzung fer damaligen Debatte zu erwarten. Denn den Kommunalpolitikern liegt die Eingabe eines verärgerten Bürgers vor. Zitat: „Immer wieder fällt uns auf, dass es Reiter gibt, die grundsätzlich nicht die für diesen Sport angelegten Reitwege benutzen, sondern verbotenerweise die Fußwege. Ich habe verschiedene Reiter, die ich auf den Fußwegen angetroffen habe, angesprochen und darauf hingewiesen, dass die Fußwege für Reiter verboten und… sind. Nachfolgend einige der Antworten: ‚Ich habe nicht gewusst, wo ein Reitweg in den Wald führt’ – ‚Ich gehe doch nur am Rand des Weges’ – ‚Es ist doch nichts passiert“ und ‚Ich bin ja gleich weg’. (…) Nicht nur die breiten, einigermaßen befestigten Fußwege (werden) zweckentfremdet, sondern auch die sogenannten „Trampelpfade“, die durch jahrzehntelanges Benutzen entstanden sind. Diese Wege sind mittlerweile so zermatscht und glatt, dass man mit allergrößter Vorsicht dort entlang gehen muss. (…) Ein beschlagenes Pferd hinterlässt kleine Dellen im Boden, die sich bei Regen mit Wasser füllen und so den Weg bereiten für den nächsten Reiter, der dann eine noch größere Zerstörung verursacht. Ich denke, dass hier unbedingt etwas passieren muss, wenn wir die Fußwege noch ein paar Jahre erhalten wollen. Da die Stadt kein Geld hat, wer soll dann für die Instandsetzung/Instandhaltung aufkommen? Das wäre ein großer Verlust für die vielen Spaziergänger, die den Wald zur Naherholung nutzen. (…) Außerdem hinterlassen Pferde auch schon einmal größere Haufen, die genau wie bei Hunden entfernt werden müssten, was aber … nicht geschieht.“ Nach der BV-Sitzung von Mai 2008 sei zwar ein „Runder Tisch“ eingerichtet worden, an dem auch Stallbesitzer teilnähmen. „Es gibt in der Umgebung aber auch einige Privatreiter, die keinem Reitstall angeschlossen sind. Festgestellt habe ich auch, dass einige Reiter ohne Plakette reiten. Außerdem gibt es Pferde die Angst vor Hunden haben. Was ist, wenn ein Pferd auf einen Hund trifft, dann scheut und durchgeht? Wer haftet, wenn der Reiter nicht auszumachen ist, da er keine Plakette hat oder die Plakette nicht vorschriftsmäßig ‚gut sichtbar’ angebracht wird?“,fragt der besorgte Bürger.
„Das Reiten im Wald ist in Remscheid nur auf den entsprechend gekennzeichneten Wegen zulässig. Verstöße hiergegen stellen eine Ordnungswidrigkeit gem. § 3 Abs. 1 e 2 Landesforstgesetz (LFoG) dar. Zuständig für die Ahndung ist die Untere Forstbehörde (UFB) mit Sitz in Gummersbach. Falls städtische Bedienstete derartige Verstöße feststellen sollten und die Personalien der Reiter zu ermitteln sind (was mit angemessenem/vertretbarem Aufwand meist leider in der Praxis nicht möglich ist), ist der Vorgang an die zuständige UFB abzugeben“, erklärt sich die Stadtverwaltung ich ihrer Antwort auf diese Bürgereingabe indirekt für nicht zuständig. Die Stadt Remscheid verfüge bekanntermaßen auch nicht über die personellen Voraussetzungen, um systematische Kontrollen der Reiter im Wald sowie in der Landschaft durchzuführen. Der 2008 eingerichtete „Runder Tisch“ habe unter Beteiligung verschiedenster Interessengruppen des Naturschutzes, der Jagd, der Waldbauern, der Landwirtschaft sowie des SGV wiederholt stattgefunden, „zuletzt aber nur in kleinem Kreis“, da man sich mit den Reiterverbänden darauf verständigt habe, die durch die Landesregierung angekündigte Novellierung der gesetzlichen Regelungen des Landschaftsgesetzes zum Thema Reiten abzuwarten.
Pressemitteilung der Stadt Remscheid
Autoliebhaber kommen am Samstag, 19. Mai, zwischen 10 und 19 Uhr auf der Alleestraße wieder voll auf ihre Kosten. Dann geht es mit Vollgas in die 10. Runde der Remscheider Motorshow. Auch in diesem Jahr treffen sich rund 20 Autohäuser aus Remscheid und Umgebung auf der Einkaufsmeile zum Boxenstopp, um Novitäten, Raritäten und viel Information und Service rund um das Thema Auto zu präsentieren. Mehr als 200 Fahrzeuge verschiedenster Marken, Preis- und Leistungsklassen werden vorgestellt – und das verpackt in ein tolles Rahmenprogramm, das spannenden Tag für die ganze Familie garantiert. Ein kleiner Vorgeschmack: Für die kleinen Freunde von vier Rädern wird auf der Alleestraße ein BIG-Bobby-Car-Racing-Track aufgebaut, in dem auch die allerkleinsten Gäste herumflitzen dürfen. Außerdem sorgt die Band „The Cagle Family“ in der "Boxengasse Alleestraße" für sommerliche Klänge.(Büro der Oberbürgermeisterin)
Was ich da am sonnigen Sonntagvormittag sah, hat mich sehr verwundert und die Elternliebe der Blaumeisen zu ihren Vogelkindern in Frage gestellt. Am Einflugloch des Nistkastens räkelte sich der Altvogel und hangelte mit einer Kralle ein nacktes Vogelkind aus dem Kasten, um es dann auf den Gartenboden zu werfen. Das Küken (im Bild direkt unter dem Altvogel) atmete und war warm anzufühlen. Also beschloss ich, es wieder zu den anderen Vogelkindern zurückzusetzen. Immer wieder kontrollierte ich, ob es wohl noch ein zweites Mal "aussortiert" worden war. Doch bis jetzt blieb ein weiterer "Rausschmiss" aus. Warum der kleine Vogel den sicheren Tod erleiden sollte, ist mir unklar. Beide Altvögel fliegen nach wie vor den Nistkasten an und füttern, als wären sie mit der Brut nicht überfordert.Von höherer Expertenstelle in Sachen Naturschutz konnte ich bis jetzt keine Antwort auf diese Situation bekommen. Habe ich mich richtig verhalten mit meiner "Vogelrettung"? Tierfreunde sind gefragt. (Foto: Hans Georg Müller)
Ab jetzt droht weniger Zoff, wenn Kunden von Telekommunikationsunternehmen während der Vertragslaufzeit umziehen. Bislang bestand in diesem Fall grundsätzlich kein Kündigungsrecht, so dass Kunden oft fast zwei Jahre für einen Festnetz- oder DSL-Vertrag bezahlen mussten, den sie am neuen Wohnort nicht mehr nutzen konnten. Wer weiterhin erreichbar sein wollte, musste einen zweiten Vertrag abschließen, doppelte Kostenbelastung inklusive. Diesen Missstand hat der Gesetzgeber nun beseitigt. „Wer umzieht, kann zukünftig seine Verträge – ganz gleich ob Festnetz, Internet oder Mobilfunk – ohne Änderung der Laufzeit oder sonstiger Vereinbarungen an den neuen Wohnort mitnehmen. Vorausgesetzt, der Anbieter bietet die vereinbarte Leistung dort auch an“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW und hat noch weitere Hinweise: „Für den Aufwand darf das Unternehmen ein Entgelt verlangen, das allerdings nicht höher sein darf als für die Schaltung eines Neuanschlusses. Bietet die Firma die bisherige Leistung am neuen Wohnort nicht an, kann der Kunde den Vertrag mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende vorzeitig kündigen. Noch schneller aussteigen kann man, wenn eine kürzere Frist vereinbart wurde.“ Damit ein Umzug entspannt über die Bühne geht, sollten Kunden folgende Tipps beachten:
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