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Brennendes Stroh: Polizei nahm zwei Männer fest

Die Serie von brennenden Heu-, Strohballen reißt nicht ab. Um 21:36 Uhr gingen gestern zeitgleich zahlreiche Notrufe bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid ein, um einen Großbrand in Birgden I zu melden. Unverzüglich rückten die Berufsfeuerwehr Remscheid sowie die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren Lennep, Bergisch-Born und Lüdorf aus. Bei Eintreffen standen ca. 90 freistehend gepackte Strohballen, die bis zu drei Meter hoch gestapelt waren, auf einer Wiese im Vollbrand. Zwei Heuwagen, die in unmittelbarer Nähe standen, wurden durch das Feuer zerstört. Privatpersonen mit Traktoren und ein Radlader der Feuerwehr unterstützten die Löschmaßnahmen. Ein Feuerwehrmann zog sich bei den Löschmaßnahmen eine Verletzung zu und wurde durch den Rettungsdienst ins Sana-Klinikum gebracht.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 4.000 Euro. Während des Einsatzes fiel Remscheider Polizeibeamten ein Pkw auf, der vom Brandort wegfuhr. Als die Beamten das Fahrzeug kontrollieren wollten, flüchtete der Fahrer kurzzeitig, konnte aber nach wenigen Metern von weiteren Einsatzkräften angehalten werden. In dem Auto befanden sich zwei Männer (21, 66), die beide alkoholisiert waren. Der 21-jährige Fahrer hatte keine Fahrerlaubnis und zeigte Symptome einer Rauchgasvergiftung. Er wurde kurzfristig in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

Aufgrund von Zeugenangaben stehen die zwei Männer in Verdacht, die Strohballen angezündet zu haben. Erste Ermittlungen ergaben außerdem, dass der Pkw, ein silberner Ford-Puma, nicht zugelassen war und am Fahrzeug zudem gefälschte Kennzeichen angebracht waren. Beide Männer wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, auch hinsichtlich eines Zusammenhangs mit den Brandstiftungen der vergangenen Tage, dauern derzeit an. Die Polizei sucht weiterhin Zeugen, die Angaben zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen machen können. (aus den Berichten von Feuerwehr und Polizei)

"Lenneper Sommer" bringt wieder Leben in die Altstadt

Die Kölner "Räuber.29. Juli
Open-Air-Festival
Zehn Jahre Lennep Offensiv

Lennep Offensiv e.V. / www.lennep-offensiv.de

Lennep Offensiv feiert Geburtstag – und das richtig! Zu seinem 10-jährigen Bestehen lädt der Verein zu einem Open-Air-Konzert mit der bekannten Kölner Band „Die Räuber“ ein. Die Feier beginnt am Samstag, 29. Juli, 18 Uhr, auf dem Alten Markt. Es ist also wieder mal eine Gelegenheit, sich mit Freunden zu verabreden, oder alte Bekannte zu treffen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat.  Auf er Bühne geht es los mit einem abwechslungsreichen Vorprogramm mit Live-Musik, Gewinnspiel und Talk-Show. Das Programm wird charmant und humorvoll moderiert von Rüdiger Hockamp, den viele noch vom Altstadtfest her kennen. Es lohnt sich auf jeden Fall, dabei zu sein.

Ab ca. 20.30 Uhr kommen dann „die Räuber“. Sie spielen das komplette Programm ihrer Live-Tour 2017. Mit ihren Hits wie „Wenn et Trömmelche jeht“,  „Op dem Maat“ oder „Wer hat mir die Rose ...“ werden sie für Feierstimmung sorgen. Seit über einem Vierteljahrhundert versteht es die Kultband aus Köln in ihren Konzerten eine Mischung aus bekannten Stimmungskrachern und gefühlvollen Balladen in Einklang zu bringen. „Wir wollen unsere Konzertbesucher nicht nur zum Tanzen bringen, sondern auch die Herzen erreichen“, sagt Bandleader Torben Klein.

Für das leibliche Wohl wird natürlich auch gesorgt sein. Es empfiehlt sich aber auf jeden Fall, frühzeitig auf dem Alten Markt zu sein, da mit einer großen Besucherzahl zu rechnen ist.

 

30. Juli
Pilger- & Familienfest
Lennep Offensiv e.V. / www.lennep-offensiv.de

Am 30. Juli nachmittags findet  auf dem Alten Markt in Lennep ab ca. 15 Uhr das Pilgerfest statt. Kaffee und Kuchen, aber auch deftige Speisen und Getränke stehen für die Pilgerfreunde bereit. Natürlich fehlt auch die Unterhaltung mit Live-Musik nicht. Darüber hinaus wird ein kleines Jubiläum gewürdigt. Die Empfehlung des Europäischen Parlaments, die europäischen Pilgerwege und insbesondere den Jakobsweg zu fördern, wurde 1987, also vor genau 30 Jahren, umgesetzt. Der neu gegründete Verein „Lenneper Pilgerfreunde“  und Lennep Offensiv laden herzlich dazu ein.

Bereits am Morgen dieses Tages können Wanderfreudige mit der traditionellen Pilgerwanderung beginnen. Es geht los um 9 Uhr am Mollplatz in Lennep. Von hier fährt der Bus nach Schloss Burg. Dort findet um 10 Uhr in der St. Martinus-Kirche eine Pilgerandacht statt, die der frühere Lenneper Pfarrer Dr. Peter Schmedding hält. Nach der Andacht wird gewandert, und zwar von der Höhe hinab in das wunderschöne Tal der Wupper, durch den Brückenpark Müngsten zum Parkplatz. Die Wanderstrecke beträgt etwa 8 km. Mit dem Bus geht es dann zurück nach Lennep, wo die Wanderer rechtzeitig zum Pilgerfest wieder ankommen. Die Teilnahme an der Pilgerwanderung kostet 15,50 Euro, inklusive Busfahrt. Einige Plätze sind noch frei. Anmeldung ist erforderlich im Lennep Laden, Berliner Str. 5, Tel. RS 4625900.

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21 Arbeitsgänge für einen einfachen Ringschnellbohrer

Heintjeshammer 1918. Am Schornstein der Bliedinghaußer Kotten. Foto: Meier Etwa 200 Meter unterhalb des Bliedinghauser Kottens befand sich in alter Zeit der Heintjeshammer, auch Bliedinghauser Hammer genannt. Er wurde um 1650 von Heinrich Ernemann zu Bliedinghausen errichtet. Laut Burger Kellner betrieb 1692 die Witwe den Hammer. 1800 ist Wilhelm Hasenclever vom Hinkeshammer gegen Pohlhausen als Nachfolger der Wwe. Ernemann benannt. 1810 bis 1829 wurde der Raffinierstahlhammer von Wilhelm Hasenclever betrieben. Drei oberschlächtige Wasserräder treiben einen Hammer und zwei Herdgebläse an. Ein Ambos und zwei Herdfeuer sind in Gebrauch.  Zum 29.August 1839 wird der Hammer nach mehreren Versuchen von den Gebrüdern Busch in Remscheid durch Notar Rieger an Johann Friedrich Engels verkauft, der den Hammer sodann mit zwei Gehilfen für eigene Rechnung betreibt. Er raffiniert den Stahl mit Eisen und verkauft ihn an hiesige Schmiede. (…) 1853 ist zu lesen, das in dem Hammer 40.000 bis 50.000 Pfund Rohstahl jährlich verarbeitet werden. 1852 hatte Friedrich Engels den Hammer schon an Gottlieb Corts verpachtet. Er arbeitet mit einem Sohn in der Feilenfabrik. 12 bis 15 PS liefert das Wasserrad.

Belegschaft vor dem Hammer 1930. Foto: Engels An dieser Stelle  steht heute der Massivbau der Bohrerfabrik von Hermann Hasenclever, der aus einer der vielen Hasenclever-Familien stammt, welche schon im 17. Jahrhundert von den Remscheider Höfen hinabstiegen, sich die Wasser des Eschbachs nutzbar machten und so an der gewerblichen Erschließung der ehemaligen herzoglichen Jagddomäne dieses Gebietes maßgeblichen Anteil hatten. 1867 war der Platz noch unbewohnt.  Aus der Bohrerfabrik von Hermann Hasenclever wurde später die Bergische Spiralbohrerfabrik Hasenclever & Borstell. Dort wurden überwiegend Sonderbohrer (wie Überlangen usw.) gefertigt. Zuletzt hatte Herr Engels, wohnhaft zu Heintjeshammer 1, den Kotten gepachtet, 2003 wurde er geschlossen.

Eine Bohrschmiede wie die im Heintjeshammer brauchte eine Drahtschneidevorrichtung mit Hebel und Schwengel (Drootschear met Schwengel), einen Schmiedeherd mit Feuerungsanlage und Blasebalg (Bloosbalg), Feuerschuppe und Feuerhaken (Fuerschoppe on Sengerhooken),  Schmiedeambos (Ammelt) ohne Hornansatz, aber mit Furche und viereckigem Hammerschlagloch. In der Furche wurde der Sattel (Saadel) festgeklemmt. Der Sattel hatte eine Schmiederinne, worin mit einem Stempel die Schnecke geschmiedet wurde. Zum Anfertigen des Handringes wurde der Ringsattel in das Hammerschlagloch gesteckt. Dieser war ein Rundeisen mit terrassenförmigen Absätzen und dazu ein verstellbares Grosenrichtmaß. Hinzu kam ein Federhammer mit Fußantrieb, ferner ein Richtamboss, die Schraubstocke an der Feilbank vor der Fensterseite, die Hämmer zur Anfertigung der Bohrerspitze (Kuppen), der Griffspitze (Eal) zum Aufschlagen des Heftes, zum Richten einen Richthammer mit Loch im oberen Teil und gekrümmtem Stiel, ein Ringhammer und anderes mehr. Weiter wurden benötigt verschiedene Sorten von Feilen: die Packfeile, die Rundfeile und die Nasenfeile (Naasfiel), ferner die Zangen (Tangen), eine Einspannzange zum Schmieden, Feilen und Härten. Die Härtezangen hatten einen oder zwei Flügel. Schrubber wurden benötigt fur das Auskratzen der Löffel bei den Schweizerbohrern und ein Abdreheisen beim Aufschlagen des Heftes. Dann war da noch der Löschtrog, die Presse zum Richten des Halmes, zum Schlagen der Großennummer oder zum Stanzen der Messingplättchen und schließlich der Blauofen zum Blaumachen der mehrfachen Schneckengänge.

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Sommerprojekt für neuzugewanderte Jugendliche

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In diesen Sommerferien  bietet Stadt Remscheid – Dezernat Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport – neuzugewanderten Jugendlichen in Remscheid eine kostenlose Teilnahme an dem Projekt „Sprache + - Deutsch lernen in Aktion“ an. Die Interessierten konnten/können sich verbindlich für fünf Module anmelden. Das Projekt bietet Freizeit- und Begegnungsmöglichkeiten mit integrierter Sprachförderung. Die Teilnehmer*innen müssen im Team zusammen arbeiten, gemeinsam Aufgaben lösen und dabei die deutsche Sprache verwenden. Sie können ihren Wortschatz erweitern und sicherer im freien Sprechen/ in der mündlichen Kommunikation werden.

Durch das Erlernen der Sprache und die gemeinsamen Aktivitäten erwerben die Jugendlichen nicht nur vertiefende Kenntnisse in die deutsche Sprache, sondern sie erhalten auch Einblicke über die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, können eigene Interessen und Stärken erkennen, Kompetenzen erweitern(u.a. im sozialem, sportlichen und im handwerklichen Bereich) und erfahren sich im Austausch und Spiel mit anderen als Mitglied einer Gemeinschaft. Diese gilt es zu stärken, um auch langfristig Perspektiven zu schaffen für die persönliche Lebensgestaltung der Jugendlichen und eine gelingende Integration. Beteiligt an der Aktion sind das Regionale Bildungsbüro (Andrea Staudt), das Kommunale Integrationszentrum (Miriam Neuser), die Kinder- & Jugendförderung (Michael Ketterer), der  Sportbund Remscheid e.V. (Daniela Hannemann), die Arbeit Remscheid gGmbH (Ralf Barsties), das Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenkreis Lennep (Andreas Bunge) und das BZI GmbH, Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie (Suse Hartmann).

L’una Theater zeigt Kinderstück „Hans im Glück“

Foto: Stadt Remscheid Sonntag, 30. Juli, 16 Uhr,
Konzertmuschel im Stadtpark

Zwei Schauspielerinnen des L'UNA und CHAPITEAU Theaters präsentieren eine herzerfrischende Inszenierung des beliebten Märchen-Klassikers. Unter dem Motto „Lebenslust statt Lebenslast“ wird von den unglaublichen Tauschgeschäften des Lebenskünstlers Hans erzählt. In einem Feuerwerk fantastischer Ideen, gespickt mit flotter Musik, frechen Tanzeinlagen und spritzigen Dialogen geht es durch die Geschichte, bis Hans zum guten Schluss von sich behaupten kann: „So glücklich wie ich ist kein Mensch unter der Sonne.“
Federleicht und voller Humor führen Gabi Mohr und Beatrice Hutter durch die rund einstündige Vorstellung, schlüpfen von einer Rolle in die nächste und würzen ihre grandios gespielte Geschichte mit musikalischen, artistischen und clownesken Einlagen. Groß und Klein werden ihre Freude dabei haben! Der Eintritt ist, wie bei allen Veranstaltungen des „Remscheider Sommer“, frei.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Vorsicht bei Kellerlüftung im Sommer: Bei hohen Temperaturen können problemlos die Wohnräume gelüftet werden – keiner friert, und Heizenergie geht auch nicht verloren. „Der perfekte Zeitpunkt um auch den feuchten, muffigen Keller zu lüften“, so mögen Hausbesitzer denken. Aber weit gefehlt! Wer jetzt unüberlegt Kellerfenster und -türen aufmacht, riskiert einen Feuchte- oder sogar Schimmelpilzschaden; und der sorgt dann erst recht für muffige Kelleratmosphäre. Sommerkondensation nennt sich dieses Phänomen. Die warme Außenluft dringt in die Kellerräume ein und kühlt sich dort an den kalten Kellerwänden ab. Es kommt zur Kondensation, die Feuchtigkeit schlägt sich an den Wänden nieder. Denn warme Luft kann mehr Feuchtigkeit halten als kalte Luft. Als Folge des falschen Lüftungsverhaltens können Feuchteschäden entstehen; schlimmstenfalls breitet sich jetzt Schimmel aus.
Um Feuchtigkeit und Schimmelschäden im Keller zu vermeiden, rät der Fachdienst Umwelt dazu, nur dann zu lüften, wenn die Luft draußen trockener und merklich kühler ist als im Keller. In der Regel ist das an warmen Sommertagen morgens, abends sowie in den Nachtstunden. Jetzt darf kräftig stoßgelüftet werden. Weiterführende Informationen zum optimalen Raumklima finden Interessierte in der aktuell erschienenen ALTBAUNEU-Broschüre „Gesundes Raumklima – Mit Energieeffizienz zu behaglichem Wohnen ohne Schimmel“ sowie unter www.alt-bau-neu.de/remscheid.

Bürgerdialog in Bergisch Born: Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz lädt Interessierte herzlich dazu ein, mit ihm am Dienstag, 25. Juli, in Bergisch Born ins Gespräch zu kommen. Von 16 bis 18 Uhr ist er in „Der Wein-Freund“, Bornefelder Straße 4a, anzutreffen. Außerhalb seines Dienstzimmers in lockerer Atmosphäre hofft der OB auf viele Anregungen, die zum guten Miteinander von Bürgern, Verwaltung und Politik beitragen.

Feriengeschichten: Jeden Mittwoch ab 16.45 Uhr wird in der Kinder- und Jugendbibliothek, Scharffstr. 4-6, eine halbe Stunde lang vorgelesen. Am 26. Juli sowie am 2. August liest Lydia Stillger Kindern zwischen vier und zehn Jahren Feriengeschichten vor.

Das neue Semesterprogramm der VHS Remscheid: Das Weiterbildungsprogramm für das 2. Semester 2017 ist sowohl in gedruckter Form als auch im Internet veröffentlicht. Sie finden es an den gewohnten Auslagestellen sowie im Internet unter www.vhs.remscheid.de. Schon die Seitenzahl des neuen VHS-Herbstprogramms (16 Seiten mehr als im aktuellen Sommersemester) zeigt, dass das Kurs- und Veranstaltungsangebot der Volkshochschule für das kommende Semester nochmals ausgeweitet wurde. So dürfen sich Fremdsprachen-Interessierte endlich wieder über einen Chinesisch-Anfängerkurs und Frankreich-Freunde über einen Fotovortrag in französischer Sprache freuen. Neu sind vor allem aber auch diverse Angebote mit Kooperationspartnern, wie u.a. dem Kompetenzzentrum "Frau und Beruf" im Bergischen Städtedreieck zum Berufswiedereinstieg nach der Babypause sowie spezielle Zertifizierungsangebote für Schülerinnen und Schüler und Berufstätige.

Spätere Termine/Veranstaltungen auf der nächsten Seite:

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In Unterburg rollt morgen der Bagger an

Pressemitteilung der Stadt Solingen

In Unterburg beginnt in dieser Woche die "heiße Phase": Die städtische Stützwand an der Eschbachstraße wird auf einer Länge von rund 300 Metern neu gebaut. Dabei kommt ein großer Bagger zum Einsatz, der die Eschbachstraße ab Mittwoch, 26. Juli, im jeweiligen fortschreitenden Baubereich (50 bis 70 Meter) während der täglichen Arbeitszeit (montags bis freitags 7 bis 18 Uhr) komplett versperrt. Für diese Arbeiten ist innerhalb des Gesamtprojektes eine Bauzeit von sechs bis acht Monaten geplant.  

Wer an der Eschbachstraße wohnt, kann von der jeweils freien Seite bis zur Baustelle fahren. Aus Solingen kommend sind die Häuser bis zur Nummer 52a und 57 erreichbar, aus Richtung Remscheid / Wermelskirchen die Hausnummern 56/58/60 und ab 71 aufwärts. Die Straße Mühlendamm ist über die Mühlendammbrücke erreichbar. Außerhalb der Arbeitszeiten können Anlieger die Baustelle einspurig passieren. Für den Durchgangsverkehr gilt weiterhin die großräumig Umleitung. Wer aber die Restaurants und Cafés in Unterburg besuchen und mit der Seilbahn zum Schloss hinauffahren möchte, kann wie gewohnt die Parkplätze in Unterburg nutzen. Aufgebaut wird das Bohrgerät am Mittwoch, 26. Juli, spätestens am Donnerstag nimmt es seine Arbeit in Höhe der Mühlendammbrücke auf und arbeitet sich bachaufwärts vor. Damit das Betonbett rund um die einzelnen Bohrpfähle aushärten kann, wird dabei zunächst erst jeder fünfte Pfahl gesetzt, nach und nach werden dann die Lücken dazwischen gefüllt. Parallel dazu werden die Kanalbauarbeiten an der Eschbachstraße stromaufwärts weitergeführt, Versorgungsleitungen umverlegt und mehrere Gebäude unterfangen. Mit diesen Arbeiten wird die Tieferlegung des Bachbettes zum Schutz vor Hochwasser vorbereitet.

Bergische Initiative „Die Zukunft sind wir!“ zieht Kreise

Jörg Heynkes, Vizepräsident der Bergischen Industrie- und Handelskammer, und die Remscheider Unternehmerin Inga Bauer gehören zu den Initiatoren und Erstunterzeichnern der Internet-Initiative „diezukunftsindwir.de“, die binnen weniger Tage weit über Wuppertal hinaus schon 200 Mitunterzeichner gefunden hat. „Die Zukunft sind wir!“ geht von der Erkenntnis aus, dass sich unsere Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland, Europa und darüber hinaus in den kommenden zehn bis 15 Jahren stärker verändern werden als in den vergangenen 60 Jahren.“ Daher seien die europäische und gerade auch die deutsche Politik gefordert, die notwendigen Strukturen und Rahmenbedingungen für diesen umfassenden Transformationsprozess zu gestalten. Erhoben werden „zehn Forderungen für eine bessere Zukunft“:

  • Klimaschutz - Potentiale nutzen. Klimaschutz hat höchste Priorität für staatliches Handeln. Denn die Überlebensfähigkeit der Menschen hängt davon ab, ob die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreicht werden. Deshalb müssen, soviel wie noch möglich, der fossilen Energieträger Öl, Kohle und Gas im Erdboden verbleiben. In jedem Fall muss ihre Verbrennung schnellstens gestoppt werden. Auch die künftige Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft hängt davon ab, dass die Unternehmen hier die Frontrunner der Weltwirtschaft werden.
  • Nachhaltige Ernährung und Tierschutz: Unsere Erde braucht die Menschen nicht, aber die Menschen brauchen diese eine Erde und ihre Biosphäre. Das Arten- und insbesondere auch das Insektensterben nehmen wir als lauten Weckruf wahr. Der Umbau unserer Landwirtschaft - weg von Massentierhaltung und der Vergiftung unserer Böden und unseres Grundwassers, hin zu ökologischen Verfahren, artgerechter Tierhaltung und bäuerlicher Landwirtschaft - ist zwar im Gange, muss aber deutlich beschleunigt werden. Nur so erreichen wir das Ziel einer nachhaltigen Ernährung der Menschen.
  • Nachhaltige und innovative Mobilität: Die Zukunft der Mobilität ist nachhaltig, effizient und kostengünstig. Denn „nachhaltige Mobilitätskonzepte“ sind die Voraussetzung zur Erreichung der Klimaziele. Durch effiziente und saubere elektrische Antriebe und die Verknüpfung von individueller und öffentlicher Mobilität mit intelligenten Steuerungssystemen wollen wir in wenigen Jahren klimaneutrale und ressourcensparende Mobilität im Personenverkehr erreichen. Alle Verkehrsteilnehmer müssen endlich gleichberechtigt sein. Schwerlast-, Schiffs- und Flugverkehr müssen so schnell wie möglich in diese umweltfreundlichen Systeme integriert werden.
  • Innovationen nutzen - Demographie gestalten: Die Gesellschaften genießen schon lange, spätestens seit dem Siegeszug des Internets und des Smartphones, die Faszination des technischen Fortschritts im Alltag. Die Aufgabe der Politik ist es, die Bedingungen zu schaffen, um den gesellschaftlichen Diskurs dazu auf allen Ebenen zu organisieren. Nur so können die technologischen Innovationen, z.B. durch die Digitalisierung, genutzt und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Transformationsprozesse vorangetrieben werden. Dazu gehört auch, völlig neue Bildungskonzepte und Anwendungskompetenzen unter Einbeziehung der neuen Technologien zu entwickeln und umzusetzen. Die Gewinnung von Fachkräften mit unterschiedlichsten Qualifikationen ist für unsere Gesellschaft existenziell. In diesem Sinne brauchen wir endlich ein modernes Einwanderungsgesetz, welches die kommenden Zuströme von Einwanderern in unser Land bzw. nach Europa regelt. Sie brauchen eine schnelle Integration in unsere Gesellschaft und klare Perspektiven, sich hier eigenverantwortlich entwickeln zu können.
  • Sozial Verantwortliches und Nachhaltiges Wirtschaften: Wir müssen unser Wirtschaftssystem in Richtung einer „Nachhaltigen Kreislaufwirtschaft“ entwickeln. Ressourceneinsparung, Energieeffizienz, vollständiges Recycling sind die Eckpunkte der zukünftigen Produktion. Hier wollen wir einen Spitzenplatz in Europa und weltweit. Gerade in Zeiten der zunehmenden Automatisierung und Digitalisierung von Produktion und Dienstleistungen ist eine Stärkung der Gemeinwohlwirtschaft unverzichtbar für die Lebensqualität und Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft. Hierfür braucht es einen umfänglichen gesellschaftlichen Dialog, vor allem auch mit den Verbänden der Wirtschaft und den führenden Unternehmerinnen und Unternehmern unseres Landes. Die Wirtschaft muss den Menschen in unserem Land dienen – nicht umgekehrt!
  • Wertschöpfung gerecht verteilen: Wir brauchen neue zukunftsfähige Sozialversicherungs- und Steuersysteme, die die großen Veränderungen des Arbeits- und Gesellschaftslebens der nächsten Jahrzehnte bewältigen können. Wohlstand und Wertschöpfung müssen gerechter verteilt werden. Nur so können wir für soziale Sicherheit in den kommenden Zeiten der Transformation sorgen. Dafür benötigen wir auch eine radikale Steuerreform, die einfach, verständlich, ergiebig und gerecht ist und die zunehmend geringere Bedeutung der menschlichen Arbeitskraft bei der Wertschöpfung berücksichtigt. Dafür ist es aber ebenfalls notwendig, Steuerflucht- und Hinterziehung auf internationaler Ebene konsequenter zu bekämpfen und die grenzüberschreitenden Gestaltungsmöglichkeiten für international tätige Konzerne drastisch einzuschränken.
  • Bürokratieeffizienz und Eigenverantwortung stärken: Die staatlichen Anpassungsprozesse müssen der Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts angepasst werden. Dazu ist es notwendig, Bürokratie auf allen staatlichen Ebenen effizienter zu machen, die Verwaltungsstrukturen umzubauen und die Vielzahl der Hierarchien und Institutionen deutlich zu reduzieren. Gleichzeitig müssen die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch der Institutionen verbessert werden. Dies ist auch die Voraussetzung einer modernen, freiheitlichen Sicherheitspolitik, die vor allem präventiv wirkt. Flüchtlinge, die auch in Zukunft bedingt durch unterschiedliche Katastrophen zu uns kommen werden, brauchen schnelle Rechtssicherheit über ihren Status. Aber die, die kein Bleiberecht bekommen oder straffällig werden, müssen auch umgehend abgeschoben werden, soweit keine besonderen Abschiebehemmnisse vorliegen.
  • Ein starkes Europa - Nah an den Menschen: Die Zusammenarbeit und das Zusammenwachsen in Europa ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Gestaltung der Zukunft. Dafür benötigen wir eine gemeinsame Wirtschafts-, Finanz-, und Arbeitsmarktpolitik in der EU und die Solidarität unter den Völkern Europas. Dazu gehört es aber auch, das Subsidiaritätsprinzip konsequent durchzusetzen, denn die Entscheidungen sollen immer so nah an den Menschen fallen, wie es nur möglich ist.
  • Zeitgemäße Partizipation - auf allen Ebenen: Nicht nur die geringen Wahlbeteiligungen, auch die Mitgliederverluste von Parteien, Gewerkschaften und Vereinen zeigen, dass sich viele der bestehenden Organisations- und Integrationsmechanismen der Gesellschaft überholt haben. Es braucht neue Partizipationsformen für die Bürger. Wir brauchen auf allen staatlichen Ebenen frühzeitige Einbeziehung der Bürger. Die Mitwirkung muss den modernen Kommunikationsgewohnheiten der Bürger angepasst sein und Elemente der direkten Demokratie beinhalten. Politik muss wieder viel stärker in den Quartieren unserer Städte organisiert werden - dort, wo sich die Lebenswirklichkeit der Menschen abspielt.
  • Respekt, Gerechtigkeit und Verantwortung: Wir wollen eine offene Gesellschaft, in der jeder nach seiner eigenen Fasson glücklich werden kann. Der Staat darf sich keine Bewertung der Lebens- und Liebesmodelle anmaßen, die sich die Menschen wählen, die füreinander Verantwortung tragen wollen. In unserem Land soll Respekt für die Lebensleistung der Menschen gelten. Biographien dürfen nicht entwertet werden und Altersarmut wollen wir nicht zulassen. Es müssen Chancengleichheit, Gleichberechtigung, Leistungs- und Generationengerechtigkeit gelten und von jedem einzelnen eingefordert werden können. Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Die Initiative erwartet von den politisch Verantwortlichen in unserem Land, dass sie sich konsequent im Sinne dieser zehn Hauptforderungen für unsere Zukunft einsetzen. Sie fordert alle Bürger dieses Landes auf, bei der anstehenden Bundestagswahl konsequent die Einhaltung dieser zehn Punkte einzufordern und dieses bei ihrer persönlichen Wahlentscheidung zu berücksichtigen. Zitat: „Die Unterzeichner und Initiatoren dieser Erklärung wissen, dass es nicht leicht wird, diesen Weg zu gehen. Aber wir wissen auch, dass es notwendig ist, dieses nun zu tun. Es ist jetzt an der Zeit, und wir haben keine Zeit mehr zu verlieren. Deshalb diese Aufforderung an alle Politikerinnen und Politiker, an alle Bürgerinnen und Bürger unserer Republik, jetzt kommt es auf Euch an! Es braucht Euren MUT! JETZT! Mut zum Diskurs. Mut zu Veränderungen. Mut zu Entscheidungen. Mut zur Freiheit.“

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Diakonisches Werk / Sommerpause des Remscheider Reparaturen-Cafés: Am 26. Juli bleiben das Reparaturen-Café und der City Brunch wegen eines gemeinsamen Ausflugs der Ehrenamtlichen geschlossen! Weiter geht’s nach der Sommerpause am Mittwoch, 13. September.  Dann ist das Reparaturen-Café wieder einmal zu Gast im Werkzeugmuseum in Remscheid-Hasten, Cleffstraße 2 – 6. Bitte beachten: Nach der Sommerpause gibt es keine Samstag-Termine mehr: Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat ist zur gewohnten Zeit von 11 – 13 Uhr am Ambrosius-Vaßbender-Platz 1 geöffnet. (Thomas Grzeschik)

SPD Unterbezirk Remscheid / Auf den Spuren von Willy Brandt: Die SPD Remscheid lädt für den 29. Juli ein zu einer Tagesfahrt nach Unkel und Remagen an den Rhein. Auf Vermittlung von Klaus-Peter Lohest (ehemaliger Remscheider Juso der Generation 1972) besuchen wir das Willy-Brandt-Forum in Unkel am Rhein. Der Vorsitzende des Forums, Christoph Charlier, wird uns persönlich durch das Haus führen und nach dem Rundgang für ein Gespräch mit uns Zeit haben. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr vor frm Teo-Otto-Theater. , Konrad-Adenauer-Straße.Der ehemalige Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt lebte von 1979 bis 1992 in Unkel. Am 20. März 2011 wurde im Zentrum der Altstadt das „Willy-Brandt-Forum“ eröffnet. Herzstück des Museums ist das Arbeitszimmer des Politikers, das originalgetreu rekonstruiert wurde; daneben gibt es viele weitere Exponate, Dokumente und Fotografien, die Willy Brandts Leben und Wirken greifbar machen. Im Untergeschoss des Museums hängt das berühmte Meistermann-Portrait des Kanzlers, das für die Kanzlergalerie bestimmt war.
Das gemeinsame Mittagessen nehmen wir in einem traditionellen Weinlokal in Unkel ein und fahren anschließend nach Remagen. Dort besichtigen wir das „Friedensmuseum Brücke von Remagen“. Nach so viel Geschichte können wir durch Remagen bummeln oder an der Rheinpromenade spazieren gehen. Gegen 18 Uhr treten wir die Rückreise, so dass wir um ca. 20 Uhr in Remscheid ankommen. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 35 Euro und ist auf folgendes Konto zu überwiesen: SPD-Unterbezirk Remscheid, IBAN:  DE20340500000000013144. Anmeldungen unter Tel. RS 4600622 oder E-Mail UB.Remscheid.NRW@spd.de">UB.Remscheid.NRW@spd.de.

Remscheider Sportverein 1897 e.V. / Remscheider Stadtmeisterschaft im Tennis: Vom 23. bis 29. Juli findet die Stadtmeisterschaft im Tennis um den Pokal der Stadtsparkasse Remscheid statt. Ausrichter sind die Remscheider Tennisvereine (siehe Anlage) mit dem Hauptveranstalter RSV. Als Organisationschef fungiert Andreas Wiedenhoff, Abteilungsleiter Tennis im Remscheider SV. Am Samstag, 29. Juli, findet zudem ab 19 Uhr die „Players Night“ auf der Anlage von Grün-Weiß Lennep in Schneppendahl statt. Die weiteren Spielorte werden Blau-Weiß Remscheid (Baisiepen) und der Remscheider SV (Fürberger Str.) stellen. Die Stadtmeisterschaft wird auf der Fürberger Anlage vom RSV am Sonntag, 23.7., um 10 Uhr eröffnet. Die finalen Spiele am 29.7. finden auf der Anlage von GW Lennep statt, anschließend auch die Siegerehrung und Abschlussparty. Unter www.remscheider-sv.de findet sich der Zugang zur Turnierausschreibung; dort sind auch Anmeldungen ab sofort möglich. (Peter Brinkmann)

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... und zum Glück spielte auch das Wetter mit

Gut besucht: "Lennep lecker" am, Samstag. Foto: Lothar KaiserBergische Tapas und Waffeln, Kaffeespezialitäten aus der Privatrösterei, Hamburger aus dem Smoker und italienischen Spezialitäten – nicht zu zählen das vielfältige Angebot in den umliegenden Lokalen – lockten  am Samstag zahlreiche Besucher bei zum Glück trockenen Wetter auf dem Alter Markt in der Lenneper Altstadt. „Lennep lecker“ hatte die Augusta Hardt Horizonte gGmbH ihren Beitrag zum diesjährigen „Lenneper Sommer“ überschrieben. Und in die Tat umgesetzt wurde er von vielen: Klienten, Angehörige, Mitarbeitern, ehrenamtliche Förderern und der Geschäftsführung. Für Dönekes sorgte Stadtführer Lothar Vieler, und punkt 19 Uhr steuerte die Gruppe „Circle of Friends“ unüberhörbare rockige Musik bei.