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Gleich drei Anzeigenblätter machen dem "LA" Konkurrenz

Seit Anfang dieses Jahres wird das Wochenblatt „Lüttringhauser Anzeiger“ (LA), herausgegeben vom Heimatbund Lüttringhausen, nicht mehr in der Druckerei der J.F. Ziegler KG (RGA) gedruckt, sondern in der Rheinisch-Bergischern Druckerei der Bergischen Morgenpost / Rheinischen Post. Aber das hinderte Bernhard Boll, den Verleger des Solinger Tageblattes, der im vergangenen Oktober Remscheids Traditionszeitung, den „Tüpitter“, von der J. F. Ziegler KG erworben hatte, gestern nicht daran, der Einladung von Vorstand und Beirat des Heimatbundes zu folgen und am traditionellen Kottenbutteressen im Gemeindezentrum am Ludwig-Steil-Platz teilzunehmen. Vorsitzender Peter Maar begrüßte Boll als jemanden, der „eine wichtige Aufgabe für Remscheid“ übernommen habe. Damit war die Rettung des in eine finanzielle Schieflage geratenen RGA gemeint. In Zeiten des Internets und Geschäftsaufgaben des heimischen Einzelhandels ist es nicht leicht ist, eine Lokalzeitung – oder auch nur ein Anzeigenblatt – herauszugeben. Das merkt auch der Heimatbund, dessen Lüttringhauser Anzeiger „die Zeitung im Dorp“, im vergangenen Jahr 80 Jahre alt wurde (und deshalb eine 90seitige Beilage herausbrachte). Peter Maar: „Ein kleines Wochenblatt mit einer Aufgabe von 9.300 Exemplaren finanziell tragfähig zu halten, das bewegt uns und  macht uns Sorgen!“ Zumal sich inzwischen gleich drei Anzeigenblätter in Lüttringhausen um Inserenten bemühen. Maar in der Rückschau: „Wer durch Lüttringhausen geht, der sieht, dass so manches Einzelhandelsgeschäft verloren gegangen und demzufolge auch das Anzeigenaufkommen rückläufig ist!“

Im Übrigen zog der Vorsitzende des Heimatbundes gestern eine durchweg positive Bilanz des Jahres 2011. Wieder sei der Heimatbund „Wetsmeister im Spendensammeln“ gewesen bei17.000 Einwohnern und einem Spendenaufkommen von 21.000 Euro für eine neue Weihnachtsbeleuchtung (41 Herrnhuter Sterne und sieben Strahler für die Lüttringhauser Stadtkirche). Allerdings müsse sich der Heimatbund für den Ideellen Weihnachtsmarkt am 1. Avent eine Aufwertung reinfallen lasen, nachdem es mittlerweile in jeder Stadt und jedem Dorf einen Weihnachtsmarkt gebe. Lobend erwähnte der Vorsitzende des Heimatbundes die in den vergangenen zwei Jahren entstandene gute Zusammenarbeit mit Lenneper Vereinen, etwa beim Protest gegen die (nur teilweise verhinderte) Schließung des Bürgerbüros Lüttringhausen und den (verhinderten) Verkauf des Lenneper Röntgenstadions. Bei Oberbürgermeisterin Beate Wilding seien die Vereine Ende vergangenen Jahres vorstellig geworden mit der Bitte, einige Kulturveranstaltungen des „Remscheider Sommers“ nach Lennep und Lüttringhausen zu verlagern. Leider hätten sie aber keinen Erfolg damit gehabt. Scherzhaft schlug Wieland Gühne (W.i.R.) daraufhin eine öffentliche Ratssitzung auf der Heimatbühne hinter dem Gemeindezentrum vor. Und Peter Maar ging darauf ein: „…zu gestalten als Heimatspiel!“

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Chronist am :

Wie Bezirksbürgermeister Dr. Heinz Dieter Rohrweck am Mittwoch in der Sitzung der BV Lennep mitteilte, wird künftig ein Pressevertreter (Hans Kadereit) weniger unter den Zuhörern sitzen: das "SonntagsBlatt", Wochenendzeitung für Ronsdorf, Lüttringhausen und Umgebung, habe seine Lenneper Ausgabe eingestellt.

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