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Neugestaltung des Lindenbergplatzes beginnt dieses Jahr

Neugestaltung des Richard-Lindenberg-Platzes auf Feld, von der Hastener Straße aus gesehen.

Die Bushaltestelle ganz links in der Vergrößerung. An dieser Stelle soll die neue Wartehalle entstehen (im Modell rechts im Bild). Archivfoto: Lothar Kaiser

Neugestaltung des Richard-Lindenberg-Platzes weiter unklar“, titelte der Waterbölles am 2. September 2010. - „Dieses Jahr wird es noch was“, waren gestern die Mitglieder des Bauausschusses und Gerald Hein, Leiter des Amtes für Straßen- und Brückenbau der Stadt Remscheid einer Meinung, was die Neugestaltung betraf. Einstimmig begrüßte der Ausschuss das nun endlich vorliegende Gestaltungskonzept und reichte es an die Bezirksvertretung Alt-Remscheid weiter. Sobald die zugestimmt hat – die Sitzung ist am 13. März – wird sich Gerald Hein mit dem Vorstand der Interessengemeinschaft Hasten in Verbindung setzen, um den weiteren Zeitplan zu besprechen. Das ehrenamtliche Engagement der IG-Mitglieder lobte Otto Mähler (SPD) gestern ausdrücklich. Sie können nunmehr damit rechnen, dass sich die Stadt an der Finanzierung der geplanten Glas- und Metallkonstruktion (Pergola/Laubengang) mit Wartehalle mit 45.000 € und aus der diesjährigen Haushaltsplanberatungen beteiligen wird. An die Bushaltestelle (im Bild oben ganz links) sollen sich rechts Einheitselementen anschließen, die sich ggf. kostengünstig und unkompliziert reparieren und (de)montieren ließen. Zusätzliche Ausstattungsmerkmale wie Rankgitter, Sitzbänke oder Schutzwände sollten je nach Bedarf einbaubar sein. 4. Die Konstruktion sollte in Einzelbereiche aufgeteilt bzw. errichtet oder ergänzt werden können (Module). Unter der Voraussetzung, dass mit diesen Standardelementen gearbeitet wird, haben sich die Verkehrsbetriebe bereiterklärt, die Unterhaltung der Konstruktion zu übernehmen. Im Einzelnen sind folgende Maßnahmen geplant:

  • Herstellung bzw. Änderung der Gehweg- bzw. Platzoberflächen in einer Größenordnung von ca. 100 qm. Neuverlegung der Bordsteinanlage nebst behindertengerechten Absenkungen und Oberflächenangleichung in Asphalt (für befahrbare Flächen) und Gehwegplatten.
  • Herstellung einer der Örtlichkeit angepassten neuen Fahrgasthalle mit fünf Einzelfeldern in einer Breite von ca. 12.5 Metern und einer Tiefe von ca. 2,50 Metern (die übliche Wartehallenbreite liegt bei sechs Metern und einer Tiefe von 1,25 Metern). Die Halle soll als Witterungsschutz eine Rück- und Seitenwandverglasung erhalten, eine Dachabdeckung mit beschichteten Stahlblechen und entsprechenden Sitzgelegenheiten und Informationstafeln sowie eine Beleuchtung.
  • Das historische Richard-Lindenberg-Denkmal soll auf den Platz zurückkehren, ebenso ein Fahnenmast sowie eine Werbe- und Infosäule (zur Werkzeugtrasse etc.). Auch an ein zweifeldriger Unterstandelement, z.B. für Fahrräder, sowie an eine Erweiterung Stützenkonstruktion ohne Dacheindeckung mit der Möglichkeit von zusätzlichen Einbauten wie Bänken, Rankgitter, Pflanztrögen, normalen Baumplanzungen etc. ist gedacht.

Die Herstellung der Oberflächen ist ca. 15.000 € veranschlagt, beizusteuern von der Hastener Interessensgemeinschaft. Die 45.000 Euro für die Wartehalle kommen aus dem städtischen Etat (Nahverkehrspauschale), die 10.000 Euro für die Aufstellung des Denkmals und die 17.000 € für den Unterstand sind wiederum von der IG Hasten zu finanzieren. Für jede Felderweiterung sind zunächst ca. 4.000 € (x 9 = 36.000€) kalkuliert. Insgesamt ergeben sich aus dieser Aufstellung Gesamtkosten von ca. 123.000 €. Um mit dem ersten Bauabschnitt, der die Bushaltestelle einschließt, beginnen zu können, muss die IG Hasten 25.000 € übernehmen. Sodann kümmert sich die städtische Bauverwaltung um die Planungen und bauvorbereitenden Maßnahmen.

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Kommentare

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Michael Dickel am :

Vielleicht sollte man den Lindenbergplatz dann auch in Hauptbahnhof umbenennen. Denn diese geplanten Unterstellmöglichkeiten würde ich mir auch am Hauptbahnhof wünschen. Am Sonntagabend durfte ich mal wieder das Wetter "live" genießen, da ich Hornochse ohne Schirm zum Bahnhof gegangen bin. Bei der Wartezeit auf den Zug fing es an - bis der Zug kam, waren alle Wartenden naß bis auf die Knochen - okay, vielleicht ein paar nicht, die das Glück hatten, sich ganz links hinten in die Wartehäuschen zu quetschen. Unmöglich dieser Zustand und noch ein Grund mehr für mich, meinen Standpunkt, der Busbahnhof hätte direkt an die Schienen und nicht in die Mitte einer ohnehin überlasteten Kreuzung gehört, zu wiederholen. So hätte man auf dem Kreisel noch mehr bepflanzen oder ein Willy Brandt Denkmal errichten können.

Gerda Spaan am :

Man könnte das gesamte Esemble ja auch als "Remscheider Futurismus" entdecken.4Fy

Chronist am :

Inzwischen wurden die Pläne zur Umgestaltung des Lindenberg-Platzes, mit dem noch vor den Sommerferien begonnen werden soll, von den Mitgliedern der Bezitrksvertretung Alt-Remscheid gut geheißen. Das gilt auch für die 45.000 Euro aus der Nahverkehrspauschale.

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