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Mit bunten Herzen gegen den (seelischen) Schmerz

Die nächsten Herzen gegen den Schmerz sind im Bergischen Brustzentrum am Sana-Klinikum angekommen: Grete Antons und Angelika Engel, (1.u.2.v.re.) mit Frauenstationsleiterin Angelika Grützmacher und Dr. Dirk Michael Forner, Frauenklinik-Chefarzt und Vorstandssprecher des Bergischen Brustzentrums, bei der Übergabe der kunterbunten Herzkissen.Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

„Mit Herzen gegen Schmerzen!“ Dieses Motto haben sich die Wermelskirchenerin Grete Antons und ihr Team auf die Fahne geschrieben und in den vergangenen Monaten erfolgreich umgesetzt: Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr überreichten sie den Ärzten und Pflegekräften des Bergischen Brustzentrums am Sana-Klinikum Remscheid einen Karton voller kunterbunter Herzkissen, die kostenlos an Brustkrebserkrankte und Frischoperierte verteilt werden. Sinn und Zweck der Aktion: Das speziell geformte Kissen mit extra langen Ohren können die Frauen unter die Achsel legen, um den Druckschmerz von der OP-Narbe sowie den Wundschmerz zu lindern. Auch soll es mögliche Blockaden des Lymphflusses verhindern. Gleichzeitig ist es gut für die Seele der erkrankten Frauen: „Ich bin selbst an Brustkrebs erkrankt und habe das Herzkissen lieben gelernt“, erzählt Grete Antons.  Denn in Momenten der Verzweiflung und Ratlosigkeit kann das Herz auch als Kuschelkissen dienen und ein wenig Trost spenden.“

Die Idee des Herzkissens stammt aus Amerika. Vor rund sechs Jahren brachte eine dänische Krankenschwester sie nach Europa. Mittlerweile ist in Deutschland ein großes Netzwerk entstanden, in dem sich bundesweit Frauen wie Männer in Gruppen zusammenfinden und die Kissen in ehrenamtlicher Arbeit herstellen. In Wermelskirchen und Umgebung bilden Grete Antons, Angelika Engel und Elfi Winter diese Gruppe in Sachen „Herz gegen Schmerz“. „Nach meiner eigenen Brustkrebs-OP las ich einen Zeitungsartikel des ostfriesischen Harlingerblatts über diese Herzen. Ich konnte mir ein Herz von dort besorgen, und da ist der Gedanke entstanden, den vielen Frauen mit diesen Kissen ein bisschen Trost zu spenden“, so Grete Antons zur Entstehung der Gruppe im Bergischen. „Außerdem versuche ich mit dieser Aufgabe, meine eigene Krankheit etwas zu verarbeiten. Mit zwei Freundinnen, die auch betroffen sind, habe ich mich Anfang dieses Jahres auf den Weg gemacht. Wir stehen noch am Anfang und hoffen auf ganz viel Unterstützung.“

Die ersten zehn Herzkissen zur kostenlosen Verteilung hat das Remscheider Team des Bergischen Brustzentrums noch im Januar erhalten. Die Aktion finanziert sich bisher aus eigenen Mitteln der drei Ehrenamtlichen. Für die Zukunft erhoffen sie sich aber Unterstützung von wohlwollenden Spendern und Firmen bzw. Geschäften, die insbesondere das Füllmaterial finanzieren. Zudem sollen die Mittel aus eigenen Aktivitäten aufgestockt werden, wie zum Beispiel durch das Aufstellen von Spendendosen in Geschäften sowie durch Straßenfest-Erlöse. „Auch für Stoffspenden sind wir sehr dankbar“, sagt Grete Antons. „Darüber hinaus würden wir uns über tatkräftige Hilfe beim Nähen und Stopfen freuen!“ Interessierte können per E-Mail an Grete.Antons@gmx.de">Grete.Antons@gmx.de Kontakt zu der engagierten Gruppe aufnehmen. Die neuerliche Lieferung dürfte demnach nicht die letzte Kissenaktion für die Patientinnen des Bergischen Brustzentrums gewesen sein. „Die nächsten sind bereits in Vorbereitung“, verrät Grete Antons. Über die Kissen freut sich auch das Brustzentrumsteam: „Das ist eine tolle Idee“, findet Angelika Grützmacher, Leiterin der Frauenstation am Sana-Klinikum, welche die Verteilung der Herzkissen übernimmt. „Auch unsere Patientinnen haben das Kissen gleich lieben gelernt. Besonders gut finde ich zudem die kleine Karte mit Genesungswünschen, die an jedem Kissen angebracht ist. Das macht die Aktion sehr persönlich!“


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