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WTT: „Kunst kommt von Kürzen“ hat am 2. Juni Premiere

Mit den Möglichkeiten, die Theater bietet, beteiligt sich das Westdeutsche Tourneetheater (WTT) an der aktuellen Spardebatte in Remscheid: mit einem selbstgeschriebenen Theaterstück. Die Hinterbühnensatire „Kunst kommt von Kürzen“ des Autorentrios LRS hat am Samstag, 2. Juni, um 20 Uhr im WTT an der Bismarckstraße Premiere. Inhalt: „Eine kleine Bühne in der Provinz. Was tun in Zeiten klammer Kassen? Ein Förderprogramm aus Brüssel kommt da wie gerufen. Ein neues Theaterformat soll geschaffen werden, das jeden Geschmack bedient und als gewinnbringende Franchise-Idee europaweit etabliert werden soll. Ermutigt machen sich die Schauspieler daran, alle Zutaten zusammenzutragen. Angerichtet wird ein Kunstsalat, der zwar leicht konsumierbar ist, jedoch nachher schwer im Magen liegt.“ Mit diesem selbstgeschriebenen Stück macht das WTT darauf aufmerksam, wohin es mit der deutschen Theaterlandschaft gehen kann, wenn Kultursubventionen ausbleiben. Platzreservierungen sind unter Tel. RS 32285 oder E-Mail wtt-remscheid@t-online.de">wtt-remscheid@t-online.de empfehlenswert.

Trackbacks

Waterbölles am : Eigene Sparvorschläge gleichen Ja zum Orchester nicht aus

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Als zweite Ratsfraktion – die W.i.R. hatte sich bereits vergangenen Freitag zu Wort gemeldet – hat die CDU gestern zu der von der Verwaltung überarbeiteten Sparliste zum Stärkungspakt des Landes Stellung genommen. In Arbeitskreisen und mehreren Fraktio

Kommentare

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Marion Heßler, Stadtteilbüro Rosenhügel am :

Am Samstagabend hatte im WTT „Kunst kommt von Kürzen“ Premiere vor einem vollständig begeisterten, ausverkauften Haus. Das Stück nimmt sich auf sehr charmanter Weise – wie der Titel schon sagt -des Themas „ knappe Kassen“ an. Dabei geht es ausdrücklich nicht ums Lamentieren! Am kommenden Samstag, 9.Juni, um 20 Uhr wird das Stück vor der Sommerpause noch einmal gezeigt. Eigentlich müsste sich jeder, der mit dem Thema „Sparen“ und dem Spagat „Erhaltung von Einrichtungen“ beschäftigt ist - sei es nun Jugendzentrum, ein Schwimmbad, ein Stadtteilbüro, ein Bücherei, ein Bürgerbüro oder ein Theater, für dieses Stück interessieren. Ich selbst war - wie viele Zuschauer - sehr berührt. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des WTT.

Marlies Baumert am :

Public viewing. Drauf gesch…hustet, ich hab in Kultur gemacht. Bin im WTT gewesen, Herr Gott haben wir gelacht. Fußball wird es immer geben, Theater leider nicht. Wo gebrüllt wird, lass dich nieder, doch der Kunst schlag ins Gesicht. Die Kultur, die braucht man nicht mehr, fällt nicht richtig in Gewicht. Alles Schöne muss man kürzen, so verkümmert der Verstand. Sofa – eine Pizza - in der Hand ne Flasche Bier, ja so soll mein Leben werden Danke nein, so sag ich mir! Frei nach dem Motto halt sie arm, ich halt sie dumm, so kriegen sie die Menschen rum. Zum ärgern habe ich keine Kraft, wart bis sich Remscheid abgeschafft.

Chronist am :

"Habe selten eine so erfrische Aufführung gesehen", lobte heute im Kulturausschuss Karl Heinz Humpert (CDU) das WTT. Gleichwohl werde der Rat der Stadt wohl nicht umhin kommen, dem Sparvorschlag der Verwaltung zu folgen. "Aber das WTT ja zweieinhalb Jahre Zeit, sich neu aufzustellen. Wir sollten uns dann mit dem Theater noch einmal befassen!" Zumal, wie Volker Leitzubach (SPD) ergänzte, das WTT "für das Bergische Städtedreieck steht". Ottmar Gebhard (CDU) schlug vor: "Einfach mal häufiger hingehen!"

Ingeborg Heller am :

Habe mit viel Lachen diese ganz besondere Aufführung verfolgt. Und dann legte sich zum Schluss hilflose Traurigkeit umso schwerer auf mich. Habe schlecht geschlafen und mich gefragt, was denn verloren ginge, wenn… Kunst soll sichtbar machen; ich verstehe nicht so viel davon. Stehe staunend vor Fettflecken in Badewannen oder z.B. vor so manchen modernisierten Opern. Lasse mich aber immer wieder gerne berühren. Und das gelingt in dem kleinen Theater. Tja, was ist es denn, was mich berührt? Da gibt es doch die tollsten, perfekten Filme. Schauspiele und musikalische Aufführungen werden in schärfster HD-Qualität übertragen. Und selbstverständlich mit Darstellern von Weltrang. Nun ja, ob Weltrang gleichbedeutend mit Qualität ist, ließe sich ja noch hinterfragen. Vielleicht werde ich ja berührt von der Persönlichkeit, die sich Inhalte errungen hat. Vielleicht werden Inhalte erst durch dieses Erringen für mich aufgeschlossen. Es gibt sie, wohl diese Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich nicht messen, erfassen lassen, die aber umso wirksamer sind. Und wenn jetzt Mittel für Kultur gestrichen werden, ist das bestenfalls himmelschreiende Ignoranz. Dann bleibt kulturelle Fastfood, die für Fettleibigkeit sorgt und nicht mehr sättigt. Kennt man ja schon. Habe viel und herzlich gelacht bei Eurer Aufführung. Aber die Traurigkeit will nicht weichen. Mal sehen, wie sich Mut zusammen kratzen lässt. P.S. Glaube übrigens nicht daran, dass Fußball der große Kulturtöter ist… Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

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