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Pfiffige Ideen locken die Bürger in die Innenstadt

Waterbölles-Kommentar

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Die Remscheider Lions hatten am Samstag so ihre Mühe, 6.000 kleine Bälle  über die Alleestraße hinunter zum Markt zu bringen („… rollten gemächlich die Allee hinab“ [RGA], „…trudelten recht gemütlich die Straße hinunter“ [Bergische Morgenpost]). Da musste, wie ein Zeitungsbild verriet, auch schon mal ein wenig nachgeholfen werden, wenn es zwischen den beiden Feuerwehrschläuchen, die die Jugendfeuerwehr gelegt hatte und die den Parcours markierten,  zum Stau kam. Sogar Kehrbesen kamen laut RGA zum Einsatz. Gleichwohl hat diese Aktion gezeigt: Mit pfiffigen Ideen lassen sich die Bürger in die Innenstadt locken. Und wenn obendrein noch etwas herausspringt für soziale Institutionen in Remscheid – umso besser. In diesem Fall rechnen Stefan Böhmer und Martin Lambotte nach Abzug aller Kosten mit 12.000 bis 13.000 Euro als Reinerlös, den es dann zu verteilen gilt. Eine Summe, mit der die Veranstalter sehr zufrieden sein können.

Dass das so genannte Fundraising, also die Beschaffung finanzieller Mittel (über die womöglich bescheideneren eigenen hinaus) zugunsten gemeinnützige Organisationen, auch in Remscheid funktionieren kann, beweist die „Lerose-Stiftung“ schon seit einigen Jahren. Auch sie hat schon so manche gute Idee in die Tat umgesetzt, die Geld für einen guten Zweck in die Kasse spülte. Und auch die Freien Jugendträger haben in Zeiten knapper öffentlicher Gelder gelernt, dass es nicht reicht, auf Spenden aus der Bürgerschaft zu warten, sondern dass es sich lohnen kann, potenzielle Spender, beispielsweise die Vorstände der örtlichen Stiftungen, gezielt auf die Förderung eines bestimmten Projektes anzusprechen.

Lions und Lerose, zwei Beispiele, die Schule machen sollten. Erstens, weil viele soziale Einrichtungen in Remscheid finanzielle Unterstützung benötigen, und zweitens, weil die Alleestraße eine ganze Menge von Aktionen wie der am Samstag vertragen könnte. Das Ziel von 10.000 Bällen (gleich 30.000 Euro Einnahmen aus dem Losverkauf) erreichten die Lions bei ihrem ersten „Remscheider Ball-Rennen“ zwar nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Idee dieses Rennens ist jedenfalls ausbaufähig…


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