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Keine Erkenntnisse über besonders überfüllte Papierkörbe

Pech mit dem Wetter hatte die CDU, als sie am Samstag die Fußgängerzone der Alleestraße 'unter die Lupe nahm'. Foto: Lothar Kaiser

CDU auf ‚Kontrollgang’ über die Fußgängerzone“, titelte der Waterbölles am 15. März. Heraus kam damals Anregungen und ein Antrag, der Ende Mai auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid stand. Zitat: „Die BV möge die Verwaltung beauftragen, verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung von Sauberkeit und Sicherheit auf der Alleestraße zu prüfen. (…) So sollten die Papierkörbe auf der Allee regelmäßig geleert werden. Außerdem sind die Baumscheiben teilweise stark verunreinigt. Hier sollte man das Gespräch mit den Paten (z. B. Volksbank, GEWAG) suchen, um sie auf diese Missstände hinzuweisen. Zudem bieten einige Müllcontainer, die neben Gastronomiebetrieben stehen, kein schönes Bild – insbesondere jetzt im Frühling und Sommer. Eine mögliche Versetzung dieser Container in die Seitenstraßen wäre aus unserer Sicht wünschenswert und sollte von der Verwaltung ebenfalls geprüft werden.“ Ferner sei an Schwer- und Brennpunkten wie zum Beispiel am Markt ist zu prüfen, ob eine ordnungspolitische Partnerschaft für eine Probephase mit der Firma de Blois eingegangen werden könnte. Die CDU-Fraktion hatte sich das Konzept von Alexander de Blois in einer Fraktionssitzung erläutern lassen und war zu dem Entschluss gekommen, eine Zusammenarbeit für „zwei, drei Monate auf Probe“ in Erwägung zu ziehen.

Zur ersten Sitzung der BV am 21. August liegt nun die Antwort der Verwaltung vor, unterzeichnet von REB-Chef Michael Zirngiebl: „In der Fußgängerzone der Alleestraße und im fußläufigen Bereich Markt sind zur Zeit insgesamt 68 öffentliche Papierkörbe aufgestellt. Diese werden montags bis samstags jeweils zweimal täglich durch die REB geleert. Die letzte Leerung samstags erfolgt zwischen 19 und 20.30 Uhr. Bei besonderen Veranstaltungen auf der Alleestraße erfolgt darüber hinaus eine außerplanmäßige Leerung sonntags morgens. Das täglich zur Verfügung stehende Papierkorbvolumen beträgt somit ca sieben Kubikmeter.“

Erkenntnisse über besondere Überfüllungen dieser Papierkörbe lägen den REB aktuell nicht vor. In der Vergangenheit habe man  bei entsprechenden Feststellungen durch Aufstellung zusätzlicher Behälter, Veränderung des Volumens oder mit Sonderleerungen seitens der REB kurzfristig reagiert, so Zirngiebl. Und weiter: „Da früher häufig großvolumige Abfälle wie z.B. Pizzakartons die Einwurföffnungen der Papierkörbe verstopften, wurden bei der aktuellen Ersatzbeschaffung Papierkörbe mit größerem Einwurf gekauft. Diese neuen Papierkörbe wurden bereits in der Alleestraße angebracht. Verbesserungen der Sauberkeit sind auch durch die neu angebrachten Aschenbecher an den Papierkörben zu beobachten.“ Die Pflege und Reinigung der Baumscheiben obliege grundsätzlich dem Fachdienst 3.67 (Grünflächenamt). Allerdings würden die Mitarbeiter der manuellen Straßenreinigung, die wochentags zweimal täglich die Fußgängerzone reinigen, debai auch grobe Verunreinigungen auf den Baumscheiben beseitigen.

Als störend empfanden die meisten Teilnehmer der Workshops die beiden Pavillons auf der Alleestraße - auch wegen  der 'Schmuddelecken'. Foto: Lothar KaiserThema Müllbehälter an den Pavillons: „Die Gastronomiepavillons auf der Alleestraßen wurden seinerzeit durch die Wirtschaftsförderung Remscheid GmbH entgegen der Bedenken der REB ohne einen innenliegenden Standplatz für Mülltonnen in Betrieb genommen. Eine Verlegung der Behälter in Nebenstraßen wird seitens der REB nicht empfohlen, weil hier aufgrund des Gefälles in der Wiedenhofstraße und der Mandtstraße die Gefahr besteht, dass die Container wegrollen“, so der REB-Betriebsleiter. Auch könnte eine missbräuchliche Nutzung der Container und damit eine Verlagerung des Problems nicht ausgeschlossen werden. Die REB empfehlen den Betreibern bzw. Vermietern der Pavillons die Aufstellung von Müllbehälterschränken.


Trackbacks

Waterbölles am : Sind einst erlassene Vorschriften tatsächlich praktikabel?

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Waterbölles-Kommentar Wer sorgt für Sauberkauf auf Remscheids Fußgängerzone, der Alleestraße? Es sind in erster Linie die Bürgerinnen und Bürger selbst, die dort flanieren. Indem sie die benutzten Pappbecher und –schalen nach Fastfood-Konsum in einem

Kommentare

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Chronist am :

Gestern stand der CDU-Antrag auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid, ergänzt durch die Anregung, auf der oberen Alleestraße, im Bereich der „Zange“, möge die Verwaltung verstärkte Kontrollen des ruhenden Verkehrs durchführen, weil dort häufig Zweiräder widerrechtlich abgestellt würden. „Um insbesondere das ‚Eingangstor’ unserer Alleestraße optisch aufzuwerten, sollte dies kontrolliert und abgestellt werden“, so CDU-Sprecherin Alexa Schmitz. Heiko Susic, stellvertretender Ordnungsamtsleiter, wandte ein, in der Innenstadt fehle es an Parkplätzen für Zweiräder. Im Übrigen betrachtete der Ausschussmehrheit den CDU-Antrag durch die Stellungnahme der REB als erledigt. Beatrice Schlieper von den Grünen: „Ordnungssheriffs auf der Alleestraße sind unnötig!“ Das bezog sich auf den Vorschlag der CDU, zu prüfen, ob eine Ordnungspolitische Partnerschaft z.B. für eine Probephase, mit der Firma de Blois eingegangen werden könne.

Hans Schwingen am :

Mit schwindender Kaufkraft und schwindender Attraktivität der Läden und des Warenangebots der Allee erledigt sich das Problem der Zweiräder sicherlich bald von selbst. Wer das Auto stehen läßt und mit dem Fahrrad den Holscheidsberg herauffährt, um ausgerechnet auf der Allee seine Einkäufe zu erledigen, dem muß man schon Respekt zollen. Man sollte mal die CDU in Münster, Düsseldorf oder Krefeld fragen, wie man dort mit solchen tiefschürfenden Problemen umgeht.

Chronist am :

Zur Sitzung der Bezirksvertretung am 23. Oktober hat die SPD die Verwaltung um Antwort auf folgende Fragen gebeten: 1. Welche Regeln / Vorschriften gelten für die Pavillonbetreiber bezüglich der Lagerung von Abfällen in der Alleestraße? 2. Entspricht der behelfsmäßige Anbau (Zelt) an einem der Pavillons der Sondernutzungssatzung? Und wenn ja, wie wird er klassifiziert?3. Ist das Parken auf der Fläche unterhalb des Cafés am Markt zulässig? Begründung: Neben den Pavillons werden zum Teil werden Abfälle im Außenbereich gelagert. „Dieses führt zu einem unschönen Bild in der Öffentlichkeit und beeinträchtigt die Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone. Ferner wird um Auskunft darüber gebeten, nach welchen Kriterien ein behelfsmäßiger Anbau an einem Pavillon baurechtlich zu bewerten ist. Unterhalb des Cafés in der Markthalle werden Fahrzeuge und kleine Anhänger abgestellt. Auch hier wird gebeten, die Rechtmäßigkeit zu überprüfen und der Bezirksvertretung zu berichten.

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