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5.500 Fahrzeuge am Tag in der Spielberggasse und "Am Stadion"

Und wie soll nach den Vorstellungen von Verkehrsplaner Dr. Frank Weiser der Verkehr rund um das neue DOC laufen? Zitat:

„Von den untersuchten Varianten zur Gestaltung des Straßennetzes im unmittelbaren Umfeld des geplanten DOC hat sich aufgrund der vorhandenen Randbedingungen sowie im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens [eines von drei Modelle] „Netzfall 3“ als realistisch und ingesamt vorteilhaft erwiesen und wurde ... einer detaillierten Funktionsüberprüfung unterzogen. (...) [Hierbei] ... wird der motorisierte Individualverkehr in Fahrtrichtung von West nach Ost von der Wupperstraße auf den südlich parallel verlaufenden Straßenzug Am Stadion (südlicher Abschnitt) – Ringstraße verlagert. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Verlagerung aufgrund der vorhandenen Eigenschaften des Straßennetzes von selbst einstellt. In Fahrtrichtung Westen wird der motorisierte Individualverkehr auf den nördlich parallel verlaufenden Straßenzug Mühlenstraße – Spielberggasse – Am Stadion (nördlicher Abschnitt) verlegt. Diese Verteilung des heutigen Verkehrsaufkommens auf zwei verschiedene, jeweils annähernd parallel verlaufende Straßen kann dadurch erreicht werden, dass der an die Ringstraße angrenzende, südöstlichste Abschnitt der Straße Am Stadion in eine Einbahnstraße umgewandelt wird, in der nur die Fahrt in Richtung Ringstraße zulässig ist. Der Knotenpunkt Ringstraße / Am Stadion muss dabei aus Leistungsfähigkeitsgründen mit einer Lichtsignalanlage ausgestattet werden.

Durch die Unterbrechung der Wupperstraße und die ... zu Grunde gelegte Verkehrsführung ergibt sich in der Mühlenstraße westlich der geplanten Einfahrt zur Tiefgarage des DOC voraussichtlich eine durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke von etwa 6.500 Kfz/24h (heute etwa 2.500 Kfz/24h), in der Spielberggasse und dem nordwestlichen Abschnitt der Straße Am Stadion eine von etwa 5.500 Kfz/24h (heute etwa 1.100 Kfz/24h) sowie im südöstlichen Abschnitt der Straße Am Stadion eine von etwa 4.000 Kfz/24h (Prognosewerte jeweils auf 500er-Schritte gerundet). Zur störungsfreien Abwicklung des Verkehrsaufkommens sind Verbreiterungen der Straße Am Stadion und der Spielberggasse erforderlich. Die Buslinien werden in beiden Fahrtrichtungen über den nördlich parallel verlaufenden Straßenzug Mühlenstraße – Spielberggasse – Am Stadion (nördlicher Abschnitt) geführt. Auch zu diesem Zweck ist eine Verbreiterung der Straßen Am Stadion und Spielberggasse sowie der gemeinsamen Knotenpunkte dieser beiden Straßen untereinander sowie mit der Mühlenstraße erforderlich. Die Bushaltestelle „Wupperstraße“ kann zunächst unverändert beibehalten werden. Hier ist ggf. in einem späteren Arbeitsschritt eine Verlegung in die unmittelbare Nähe des DOC zu prüfen. Die Bushaltestelle „Rader Straße / Am Stadion“ ist in ihrer Lage an die erforderlichen umfangreichen Umgestaltungsmaßnahmen im Umfeld des Knotenpunktes Ringstraße / Rader Straße einschließlich der geplanten Zufahrt zum Parkhaus anzupassen" 


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Kommentare

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Markus Eschweiler am :

Jetzt müsste jedem Remscheider Bürger klar sein, wer hier das Kamel durchs Nadelöhr treibt. Die Belange des Investors werden in devoter Weise zufriedengestellt (…“im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens.“). Die Belange der Stadt Remscheid und ihren Bürgern werden in keiner Weise berücksichtigt. Integration der Lenneper Altstadt sieht anders aus. Im Verkehrsgutachten wird mit keinem Satz erwähnt, wie der ambitionierte DOC-Besucher gefahrlos in die Lenneper Altstadt gelangen soll. Mit etwas Fantasie könnten "in einem späteren Arbeitsschritt" im Bereich der Spielberggasse nicht nur Linienbusse sondern auch Reisebusse halten. Liest man sich jetzt noch den Standard-Antwortsatz aus der Veranstaltung im Forum Hackenberg Juli 2013 auf die Fragen nach altstadtnahem Parkraum durch („Infolge der Umsetzung des Projektes werden einige Parkflächen [z. B. Jahnplatz, Kirmesplatz] ersatzlos wegfallen. Um die sich hieraus ergebenden Auswirkungen zu untersuchen und um entsprechende Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten, wurde das Büro Brilon-Bondzio-Weiser beauftragt.“), kann man nur zum Schluss kommen, dass Synergieeffekte so nicht erzielt werden können.

Kay Voigt am :

McArthurGlen hat schon ein ureigenes Interesse an einem fließenden Verkehr. Kunden, die länger im Stau stehen als Zeit im Outletcenter verbringen, kommen sicher so schnell nicht wieder. Man sollte also darauf vertrauen, daß es nicht so schlimm kommt, wie die DOC-Gegner unablässig unken.

Klaus Konkel am :

Wo bleibt der Kommunikationsberater hier im anerkannten, kommunalpolitischen Forum im Remschei? Und wird er dieses gepflegte Forum nutzen, um den Bürgern den Sinn des Doc nahe zu bringen? Diese Gelegenheit sollte sich ein Mediator doch eigentlich nicht entgehen lasssen. (Eine neue Homepage so, wie im Angebot der Mediation, kann sich die Stadt Remscheid dann locker sparen) Was sagen eigentlich die Vereinsvertreter aus Lennep zur Lage? Abwarten bis das Feinstaub-Gutachten vorliegt? Können diese Information, jeweils der Kenntnisstand per Amtsblatt, für die vielen älteren Bewohner der Neustadt (an die ohne Internetanschluß) ausgegeben werden? Wer wird Bürgemeister in Lennep?`Was wollen Kandidaten in Zukunft tun, wie ist Ihre Haltung bitte? Ich möchte vorschlagen, eine neue gewichtete Abstimmung pro contra Doc zu bedenken.

Klaus Konkel am :

Wenn ich als Besucher dann derzeit an einem der Problempunkte, Kreuzung Trecknase, stehe, kann ich aus zwei Möglichkeiten wählen und überlegen, welche Strecken sich bieten. Eine Möglichkeit ist die Kölner Straße. Also links ab und dann mal gucken. Falls ich dort auch stehe, kann ich mir überlegen, ob ich rechts in die Friedrichstraße biege und einen der kleinen Wege versuche. Ich bleibe auf der Kölner Straße, und mit der Herrmannstraße bietet sich der nächste kleine Weg. Wenn ich dann am Kreishaus stehe, überlege ich mir vielleicht nach der Bushaltestelle (oder davor?) nicht doch einen Versuch eines kleinen Weges zu fahren. Ich will ja weiterkommen. An dieser Stelle würde ich an einer "neuen" Schule in der Leverkuser Straße vorbei fahren. Ich bleibe also nach dem Kreishaus weiter auf der Kölner Straße. Vor der Karstadtkreuzung, wo ich später nach rechts abbiegen muß, habe ich noch die Gelegenheit der Rotdornalle als kleinen Weg - oder ganz verwegen, links rauf durch die Bahnhofstraße. An der Karstadtkreuzung werde ich dann mit dem Verkehrsstrom aus Lüttringhausen zusammengeführt. Wahrscheinlich, wenn ich das Doc noch einmal besuchen würde, dann entscheide ich mich an der Kreuzung Trecknase geradeaus das Ziel anzusteuern. Als erstes bietet sich die Leverkuser Straße zum links abbiegen (in Richtung Schule) an.. Frage zur Machbarkeitanalyse: Wollen wir wirklich diesen Verkehrsirrsinn nach Lennep holen, oder gibt es nicht doch andere Machbarkeiten, um Remscheider Stadtteile zum Magneten für Besucher zu gestalten? Ich will nicht meckern, nur mir wäre es mir lieber, wenn Lennep ein Medienstandort wird und/oder unsere Lenneper Sportstädte für Fußball- und Sportbildung gewinnbringend konzipert wird.

Klaus Konkel am :

Was sagen die Bürgermeisterkandidaten? Mich interessiert, ob es nach den Erkenntnissen der Machbarkeitsanalyse evtl. eine Meinungsverlagerung gibt.

Peter Maar am :

Wenn ich das richtig interpretiere, dann schlägt der Gutachter vor, dass der gesamte Verkehr aus Richtung Hasenberg/Radevormwald/Ringstraße, der jetzt über die Wupperstraße in Richtung Altstadt/Einkaufszentrum Wupperstraße/früheres Herti-Kaufhaus fährt, in Zukunft um das ganze DOC herumfahren soll (Mühlenstraße, Spielberggasse, Am Stadion), um dann wieder auf der Wupperstraße zu landen. Als Auswirkung dieser Verkehrsführung soll sich dabei an dem Übergang vom DOC zur Lenneper Altstadt (Spielberggasse) das heutige Verkehrsaufkommen von 1.100 Fahrzeugen täglich auf 5.500 Fahrzeuge verfünffachen. Dieser Vorschlag kann ja wohl nicht ernst gemeint sein. Ernst gemeint kann ja wohl nur eine Lösung sein, die zwischen DOC und Altstadt einen vom Verkehr freien Übergang schafft. Mein Vorschlag: Wenn der Investor im Bereich des Stadions schon eine riesige Tiefgarage bauen will, dann dürfte es doch wohl kein Problem sein, im Rahmen dieser Baumaßnahme die unmittelbar angrenzende Wupperstraße zu untertunneln.

Klaus Konkel am :

Sehr geehrter Herr Maar, falls sich in einem Wupperstraßentunnel etwas Unvorhergesehenes ereignet, ein Unfall, ensteht auch Abgas-Stau im Tunnel. Wenn Untertunnelung, dann möchte ich eine ausreichende, gut belüftete Untertunnelung von den Autobahnausfahrten aus direkt ins Center vorschlagen.

Lothar Kaiser am :

Träumen führt in puncto DOC-Verkehr zu nichts. Wir sollten das Projekt weiter realistisch angehen.

Hans Gerd Göbert am :

Es ist richtig, lieber Lothar, Träume helfen an dieser Stelle sicher nicht weiter. Aber ist es nicht doch für die (wenn man nur die Kommentare liest, anscheinend deutlich weniger werdenden) Befürworter ein Traum und für die Kritiker ein Alptraum? Warum also nicht, wenn schon innerhalb von drei Tagen seitens der Planer in Sachen Verkehrsführung der staunenden Öffentlichkeit Märchen aufgetischt werden, die offenbar sowohl den Träumern als auch den von Alpträumen geplagten gerecht werden sollen? Alles dem großen Ziel unterordnend, am Ende entweder ein kurzwelliges Strahlen oder immerwährende Bauchschmerzen verursachend. Es muss eine neue Bürgerfragung her, alles andere wäre in der Situation Harakiri, wahrscheinlich sogar für beide Seiten.

Armin Gerhardts am :

Die Befürwörter werden nicht weniger, haben aber durch den Fortgang der Entwicklung in Sachen DOC weniger Anlass noch weiter zu kommentieren. Darum müssen sich die Gegner bemühen. Und sie bemühen sich ja redlich. Sie vermissen doch nicht etwa Spielpartner?

Kay Voigt am :

Ja Armin, das wundert mich auch. Ein seltsames Demokratieverständnis, wenn man nach einem demokratisch erlangten Entscheid so lange Bürgerbefragungen durchführen möchte, bis man endlich ein persönlich genehmes Ergebnis erlangt.

Klaus Konkel am :

Solange ich noch träumen darf, kann ich die Welt noch verbessern wollen. Das unmögliche Denken. Möglichkeiten erkennen. Einer Realität kommt man mit Argumenten nahe.

Ulrich Stein am :

Bei der aktuellen finanziellen Planung bleibt sicher kein Spielraum für den großflächigen Ausbau der Verkehrswege. Die jetzt "angezeichneten" Verbreiterungen sind und bleiben Stückwerk. Lennep wird für die Aufwertung zum Verkaufsdorf mit einem vier- bis fünffach höherem Verkehrsaufkommen leben müssen. Das haben wir u.a. denen zu verdanken, die die verkehrstechnisch logische Ansiedlung an der Blume verhindert haben. Jetzt heißt es nachverhandeln und dem Investor klar machen, daß er mit seinem Wunsch-Kaufpreis nicht in einen gültigen Vertrag kommt. Gibt es in Remscheid wohl jemanden, der dazu das Format hat?

Peter Maar am :

Zur Klarstellung der Bemerkung von Herrn Stein: Die Landesregierung von NRW, der Regionalrat und die Bezirksregierung Düsseldorf, die das DOC Blume auf Grund einer eindeutigen gesetzlichen Grundlage abgelehnt haben (kein großflächiger Einzelhandel mehr auf der grünen Wiese) haben zu keinem Zeitpunkt vorgeschlagen, das DOC am jetzt geplanten Standort zu errichten. Der Vorschlag kam von unserer jetzigen Oberbürgermeisterin und wurde vielfach hoch gelobt.

Brigitte Kieslich am :

Wem trauen wir ernsthaft zu, noch nachzuverhandeln, da doch der Grundstückskaufvertrag bereits so "hart verhandelt" war, dass die Ersatzmaßnahmen schon ohne zusätzliche Kosten für weiteren Ausbau der Verkehrswege, Lärmschutz- und Umweltschutzmaßnahmen nicht finanzierbar sind? Das Tor zur Altstadt, das die DOC-Touristen in die Altstadt locken soll - jetzt eine auszubauende Gasse mit Bus-Begegnungsverkehr. (alb-)traumhafte Planung!

Peter Maar am :

Ergänzend kann noch darauf verwiesen werden, dass beim Bau des Allee-Centers die Untertunnelung der Konrad-Adenauer-Straße auch möglich gemacht wurde; und dies sogar nur, um eine Durchfahrt für Busse und Taxen sicherzustellen.

Rolf Haumann am :

Die geforderte Integration der Lenneper Altstadt ist auf diesem Wege nicht gegeben. Ich gebe Herrn Maar recht, das kann ja nicht ernst gemeint sein mit einer Verfünffachung der Belastung der Straßen rund um das geplante DOC. Insgesamt ist das Verkehrsgutachten nur eine große Enttäuschung, konstruktive Vorschläge wie ein Kreisverkehr wurden nicht beachtet, sondern nur die Ergebnisse vom Juli 2013 fortgeschrieben. Interessant wird, ob Politik und Verwaltung sich daran erinnern, dass gesagt wurde ein "Ausreichend" für die Verkehrsführung reiche eben nicht aus.

Heike Koch-Eschweiler am :

Ich frage mich, was der ganze Zirkus rund um die Ansiedlung eines DOC eigentlich noch für einen Sinn macht? Die Gewerbesteuereinnahmen gehen an andere Orte, der Verkaufserlös läuft auf ein Nullsummenspiel heraus, der bislang sehr begehrte Wohnstandort Lennep wird nachhaltig zerschlagen, so dass viele Steuerzahler demnächst ihr Soll in einer anderen Stadt entrichten werden, und nun lesen wir im Verkehrsgutachten, dass sich die integrative Verknüpfung zwischen Altstadt und DOC (einer der als am wichtigsten propagierten Gründe für die Ansiedlung des DOC!!!) aus wirtschaftlichen Interessen seitens des Investors nun auch nicht verwirklichen lässt.Wo gibt es denn durch die Ansiedlung eines DOC auch nur einen einzigen Vorteil für die Menschen, die in dieser Stadt leben? Ich sehe nur Nachteile - und diese nicht zu knapp!

Hans Gerd Göbert am :

Ich glaube, mit der Vorlage dieses Verkehrgutachtens hat man sich frühzeitig vom DOC Lennep verabschiedet. Damit will ich keineswegs die Leistung der Gutachter infrage stellen. Sie sitzen ebenso wie die Stadt und die Politik, gemeinsam mit dem Investor, in der großen Verkehrsfalle fest. Wer zu solch einem bevorzugten Planungsmodell greifen muss, wie den Abfluss der Kundenfahrzeuge über die Mühlen- und Hardtstr. und Spielberggasse zu führen, dem kann planungstechnisch das Wasser nur bis an die Oberlippe stehen. Wie gesagt, das ist nicht die Schuld der Gutachter, es sind einfach die Gegebenheiten vor Ort, die sich offenbar vorher nie einer richtig angesehen hat. Die Spielberggasse ist wie ihr Name bereits sagt, keine Straße, nicht einmal eine schmale, es ist überwiegend eine sehr schmale Gasse, die am Ende vor der angedachten Einmündung in die Wupperstraße zwischen Hardtpark und Finanzamtzufahrt kaum für eine Spur reicht. Dort ist es mehr ein Weg. Und zwischen den Häusern der Spielberggasse, wie breit ist es dort, damit wenigstens die drei Meter für die Feuerwehrdurchfahrt gewährleistet sind? Nehmen die Anlieger ihre und die Fahrzeuge der Gäste mit ins Wohnzimmer und die Kinder im Haus unter Verschluss, wenn zukünftig dort 5.500 PKW pro Tag durchstarten würden? Also, wenn die Variante mit der Untertunnelung der Wupperstraße nicht voll vom Investor finanziert wird, schnappt die Falle zu. Dann kann er sein DOC in Wermelskirchen, Hückeswagen, Radevormwald oder Wuppertal bauen. Die sind doch nach Ansicht einiger so furchbar scharf darauf. Auf Seite 42 wird unter 23 eine zusätzliche Abbiegespur von der A1 Ausfahrt Lennep dargestellt. Wer ist dort Eigentümer, und wer ändert dort mal eben Landschaftsschutzgebiet in Fahrstraße? Wer bezahlt die Änderung der Autobahnausfahrt? Etwa der Landesbetrieb Straßen NRW? Die keine fünfzig Meter später folgende Ampelkreuzung mit bisweilen starkem Rücksstau der Kremer-Kundschaft scheint keinen ernsthaft zu stören. Anscheinend nicht einmal die Familie Kremer. Die träumen bestimmt von unzähligen neuen Kunden. Auf Seite 44 wird in Abb.26 die Zukunft des Knotens Trecknase behandelt. Es wird eine Überarbeitung und Optimierung der Signalsteuerung empfohlen- sonst nichts! Konnte man eigentlich bei den seit Jahren bekannten Problemen in diesem Bereich nicht schon viel früher auf dieses Wundermittel kommen? Kreisverkehre kommen natürlich sowohl an diesem Knoten als auch den anderen nicht in Betracht. Dafür zieht man noch zusätzlich Ampeln im Bereich der Ringstraße in Erwägung. Das Wort Änderung und Anpassung der Ampelschaltungen geister von vorne bis hinten durch das Gutachten. Dazu würde ich sehr gerne die Meinung des Ampelfachmanns in der Verwaltung hören. Wenn einer die Situation der Remscheider Kreuzungen kennt, dann er. Auf Seite 43 dann die Lösung für die A1-Anschlussstelle Remscheid, Rampe Ost Richtung (Anlalge 186, Knoten 21). Eine längere Spuraufweitung als bisher. Frage: Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Wer ist der Eigentümer, und wer bezahlt diese Kleinigkeit? Von der Trecknase bis zur Kreuzung Rader Straße hat man nicht ansatzweise eine Lösung für die einspurige Verkehrsführung gefunden. Aber wo wollte man sie auch hernehmen? Um es zu wiederholen. Die Gutachter haben einen guten Job im Rahmen ihrer Möglichkeiten gemacht, den sicher kaum einer besser amchen könnte. Das Ergebnis ist jedoch mit ausreichend mehr als schön geredet und gehört schnell in die Tonne gekloppt. Damit man im Rathaus und der Politik auch kurz vor der Kommunalwahl noch merkt, wie sich die Stimmung und der Stadt, ganz besonders in Lennep gewandelt hat, gibt es doch nur eine befriedigende Lösung: Eine Bürgerbefragung nur für den Stadtteil Lennep. Wenn die positsiv für das DOC enden sollte, hätte man wenigstens ein Pfund in der Hand, mit dem man sogar vor dem Kadi wuchern könnte. Jetzt muss auch niemand mehr mit 800 fraglichen, mies bezahlten Arbeitsplätzen aufwarten. Die Rahmenbedingungen stimmen von vorne bis hinten nicht. Wir sollten alle Kräfte bündeln, um unsere Stadt mit kleinen, praktikablen Schritten aufzuhübschen und damit attraktiver zu machen. Mit dem DOC würde sie zum einem ungeliebten Verkehrsmoloch mutieren. Das wünsche ich mir jedenfalls nicht!

Marita Friedrich am :

5500 Fahrzeuge täglich…. Was ich da lese, ist ein schlechter Februarscherz! Aber ich muss annehmen, dass es ein ernstgemeinter Vorschlag ist. Ich möchte nur wissen, ob jemand vom Planungsbüro mal vor Ort war und sich die Gegebenheiten angesehen hat. Und wenn ja, kann ich noch weniger verstehen, wie man diese Meinung öffentlich äußern kann. Mir kommt der Vorschlag irrsinnig vor. Vor allem unzumutbar für die Anwohner. Und nicht alle Fahrzeuge werden nur von der Spielberggasse in die Mühlenstraße einbiegen, sondern viele werden auch die Hardtstraße hochfahren. Und da denke ich, es kann doch nicht wahr sein: da wird die kath. Grundschule verlegt, nicht nur um den Platz für das DOC zu haben, sondern mit der fadenscheinigen "Fürsorge", um die Kinder vor dem vielen Verkehr zu schützen. Aber an die Kinder von der Grundschule „Freiherr vom Stein“ und den beiden Kindergärten wird kein Gedanke verschwendet. Wie ist das zu verstehen? Sind sie nicht auf dem Weg zur und von der Schule gefährdet? Welche Maßnahmen werden für ihren Schutz eingeplant? Und nicht zu vergessen sind dann weiter oben am Thüringsberg die Bewohner von der Lebenshilfe. Irgendetwas läuft in Remscheid total schief!!

Klaus Runge am :

Was als Machbarkeitsstudie begann, heißt bisher Verkehrsuntersuchung und nicht Gutachten. Der Schlusssatz klingt allerdings auch nicht so richtig gut. Da steht nur gut überlegt: „Das Vorhaben ist unter verkehrsplanerischen Gesichtspunkten machbar.“ Eine flotte Remscheider Zeitung hat schon die erwünschte Kurzform gefunden. „Das DOC ist machbar.“ Aber es ist so vieles, auch Unanständiges, machbar, und es gilt immer, gut zu überlegen, was, wann, wie, wo, warum und zu wessen Nutzen als machbar angesehen wird oder angesehen werden soll. An vielen Stellen der Untersuchung gibt es teure Vorschläge zum Ausbau des Lenneper Straßensystems und die wiederholte Erinnerung, dass das alles nur mit vielen optimal aufeinander abgestimmten Ampelanlagen, zusätzlich dreieinhalb neuen, funktionieren wird. Bei dem dahinter steckenden Kostenaufwand für die Verkehrsmaßnahmen zusätzlich zum Infrastrukturersatz ahnen weitsichtige Rechner, dass die anfangs erhoffte Remscheider Schuldentilgung durch den Verkauf des Stadions und anderer Werte nicht machbar sein wird. Es sei denn - Sport ist schließlich Mord -, der Stadionersatz löst sich irgendwo im Planungsnebel auf. Dann haben wir möglicherweise sogar ein finanzielles Polster, das wirklich die unausweichliche Verteuerung des Projektes auffangen kann. An sehr unauffälliger Stelle, sozusagen im klein Gedruckten der Verkehrsuntersuchung steht auch, dass die Wartezeiten an den Knotenpunkten, die über die erreichte Verkehrsqualität entscheiden, „mittlere“ Wartezeiten sind. Es sollte machbar sein, den Unterschied zwischen „Wartezeit unter/= 70 Sek.“ und „mittlere Wartezeit unter/= 70 Sek.“ herauszuarbeiten. Da es auch gut zur bisherigen Diskussion in diesem Forum passt, möchte ich noch erwähnen, dass zum Vorschlag „Tunnellösung für die Wupperstraße“ die Verkehrsuntersuchung zunächst zwar anerkennt: „Hierdurch könnten die heute vorhandenen Verkehrsbeziehungen, die heute [!] über diese Straße verlaufen, unverändert abgewickelt werden,“ dann geht es aber weiter mit „Allerdings ist eine solche Maßnahme unter den vorhandenen topografischen Randbedingungen als schwierig einzustufen und darüber hinaus mit besonders hohen Kosten verbunden, so dass damit keine wirtschaftlich sinnvolle Umsetzung des Bauvorhabens möglich erscheint. Aus diesem Grund wurde diese Variante nicht weiter verfolgt.“ Die Variante ist ausnahmsweise einfach nicht machbar. Stattdessen wurde der „Netzfall 3“ mit den 5500 Fahrzeugen/Tag in der Spielberggasse entwickelt. Der hat sich „aufgrund der vorhandenen Randbedingungen sowie im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens allein als realistisch und insgesamt vorteilhaft erwiesen.“ Eine Erläuterung von „insgesamt vorteilhaft“ fände ich spannend. Die Verlagerung des Problems nahe vor die Tore des DOC folgt dem bewährten Prinzip - Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren - und ist sicher vorteilhaft. Nachdenklich macht dabei die Idee, dass der DOC-Kunde, solange er innerhalb der Mauern im Einkaufsdorf des Investors verweilt, durch Verlagerung des Wupperstraßenverkehrs vor diesem Verkehr sorgfältig und zu wessen Kosten auch immer in Sicherheit gebracht wurde. Wenn der Kunde aber den Remscheider Sehnsüchten folgen und die Lenneper Altstadt besuchen möchte, dann hat er sich diesem Verkehr zu stellen. Das ist fair, denn er hat diesen Verkehr selber mit verursacht. Vielen Einheimischen gegenüber ist das Alles aber nicht fair. Denn die haben mit dem DOC nichts am Hut.

Hans Gerd Göbert am :

"Der Boden könnte belastet sein. Hoffnung für den Haddenbacher TV auf neuen Zuweg schwindet", berichtet heute der RGA. Hier an der falschen Stelle, könnte man denken? Keineswegs. Hält doch Herr Schubert von der Verwaltung die Wünsche des Vereins praktisch nicht für umsetzbar, weil es sich um einen Streifen Landschafts-schutzgebiet handelt. Dieses zu ändern, wäre nicht so einfach wie bei einem Hausbau. Dazu wären langwierige Änderungen des Bebauungsplanes und des landschaftspflegerischen Begleitplanes notwendig. Außerdem seien Gutachten für Umwelt, Immissionen und Artenschutz erforderlich, die an dieser Stelle, für einen Durchbruch von vielleicht 20 Metern Breite! schnell mit € 25.000 zu Buche schlagen könnten. Gut und was hat das jetzt mit dem DOC zu tun? Weil genau die Fläche, die man an der A1-Ausfahrt Lennep für eine Abbiegespur nach rechts vorgeschlagen hat, LANDSCHAFTS- SCHUTZGEBIET ist. Wie heißt es nach dieser neuen Erkenntnis so schön, leider auch für die DOC-Planungen: Das Leben ist nun einmal kein Ponyhof! Achso, in der Straße Am Rather Kopf wohnen in unmittelbarer Nähe des geplanten Durchstichs zwei Ratsmitglieder. Das erklärt nicht alles, aber vielleicht einiges? (Ich überlasse es dem lieben Chronisten, auch den letzten Absatz zu drucken. Das kann aber auch woanders aufgegriffen werden.)

Wilhelm Wunderlich am :

Die in Nähe des geplanten Durchstichs zur Tennishalle wohnenden zwei Ratsmitglieder sind seit gut 40 Jahren auch meine Nachbarn, immer für das Gemeinwohl engagiert. Ist-Zustand: Zufahrt über die Rather Straße (30-er Zone) und dann weniger als 200m durch die enge Hofschaft Rath. Dies erfordert gegenseitige Rücksicht bei Gegenverkehr, aber es wird auf die Tube gedrückt, warum 30 und rechts vor links? Geplanter Zustand: Von der Rather Straße links auf den Rather Ring (immer noch 30-er Zone) und dann besser ausgebaut noch mehr auf die Tube gedrückt und nur noch einmal rechts vor links und bei Otto und Peter durchs Landschaftsschutzgebiet zur Halle. Lieber Hans Gerd, ich lade Dich in der Tennissaison ein, Dir mal ein eigenes Bild von etlichen sportlichen Tennisspielern zu machen (nicht auf dem Platz, sondern in ihren Autos).+

Hans Gerd Göbert am :

Lieber Fiete, Ich könnte mir denken, dass ich auch nach dem St. Floriansprinzip handeln würde, wenn ich dort wohnte. Das ist menschlich. Die Situation vor Ort und dass sich die beiden Anlieger seit Jahrzehnten für das Gemeinwohl engagieren, ist mir auch bestens bekannt. Ich wollte mit diesem durchaus treffenden Vergleich nur eines verdeutlichen. Dass der Mensch dazu neigt, vor seiner Haustüre Landschaftsschutzgebiete zu bemühen und demnächst wahrscheinlich an anderer Stelle ohne zu zögern für die Verkleinerung eines Landschaftsschutzgebietes stimmen könnte. Dort geht es dann aber nicht um die eigenen Interessen oder Landschaft, sondern um die sehr handfesten Interessen eines privaten englisch/ luxemburgisch/ österreichischen Investors. Das ist nicht mehr menschlich, sondern absurd. Obwohl nun wieder welche sagen werden, das stimme doch gar nicht, schließlich diene das Projekt doch auch dem Gemeinwohl. Gut, darüber sprechen wir erst wieder, wenn das Ding ne zeitlang steht.

Chronist am :

Zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 6. März hat die CDU-Fraktion die Verwaltung um Prüfung gebeten, ob sich Bereich zwischen dem DOC und der Lenneper Altstadt möglichst ohne Pkw-Verkehr planen ließe. Die bisherigen Planungen sollten über eine erweiterte Zufahrt zur Tiefgarage von der Ringstraße Höhe Straße am Stadion erweitert werden. Um das DOC an die Altstadt anzubinden und diese so zu beleben, sei eine fußläufige und möglichst verkehrsfreie Anbindung über die Spielberggasse erforderlich.

Brigitte Kieslich am :

Es ist schön zu hören, dass wenigstens geprüft werden soll, ob sich der Bereich zwischen DOC und Altstadt ohne PKW-Verkehr planen ließe. Allerdings steht bereits im Verkehrsgutachten, dass 3 Varianten zur Diskussion standen, wovon die erste (beste) mit der Tunnellösung aus wirtschaftlichen Gründen von vornherein ausscheidet, die zweite (Verlagerung des Verkehrs von der Wupperstraße in die Straße Am Stadion) ebenfalls aus wirtschaftlichen Gründen ausscheidet, weil diesem die Funbox im Weg steht, die dann auch noch abgerissen (und evtl. verlagert) werden müsste. Damit bleibt "aus wirtschaftlichen Gründen" nur noch die katastrophale Lösung mit dem Straßenring rund um das DOC. Natürlich könnte man, um die Anbindung zur Altstadt ohne Straßenverkehr zu erreichen, die Spielberggasse als Fußgängerzone gestalten und den Verkehr dann nach rechts um die ganze Altstadt herumführen - an den Kindergärten, der Schule und der Lebenshilfe vorbei. Wie wäre es mit dieser Idee von noch etwas mehr Schilda in Remscheid? Ein Verkehrsgutachten, das zu dem Schluss kommt, die Situation sei "machbar", allerdings nur unter der Voraussetzung, dass alle vorgeschlagenen Massnahmen ergriffen und perfekt umgesetzt weden, sagt für meine Begriffe deutlich aus, dass die Verkehrssituation für Lennep nicht beherrschbar sein wird (denn wer glaubt ernsthaft an die intelligente Ampelschaltung, die für grüne Welle und fließenden Verkehr sorgt?).

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