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Märchenhaft wohnte man in der Villa im Eschbachtal

An der Straße von Preyersmühle nach Unterburg weitet sich der Blick rechterhand auf einen ansehnlichen Teich. Der Graureiher sitzt auf dem Staudamm, im Blick: die nächste Fischmahlzeit. Einige Schafe grasen am Ufer. In eine Saga von Pilcher fühlt man sich versetzt, wenn der Blick bergan auf eine weiße, wohl unbewohnte Villa fällt. Links davon in einiger Entfernung kauert eine "Industrieanlage" auch im Dornröschenschlaf. Es ist die Feilenfabrikation Ehlis, schon einige hundert Jahre im Eschbachtal ansässig. Ein altvorderer Ehlis baute anno 1900 die weiße Villa, von der er jeden Morgen in seine Firma hinab stieg. Von Ferne konnte er das "Tup - Tup - Tup" seiner Feilenhauerproduktion schon hören. Nun ist die  Unternehmerdynastie in die Jahre gekommen, und die äußerlich noch schmucke Villa soll in andere Hände kommen. Ein landschaftlich reizvoller und geschichtsträchtiger Wohnort für jemanden, der bereit und fähig ist, in den denkmalgeschützten Bau viel Geld zu investieren. Mehr darüber weiß Rechtsanwalt Till Büssem, Tel. RS 29996.


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Kommentare

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Jürgen Koball am :

Die Villa Ehlis ist mir schon vor einigen Wochen aufgefallen. auf einer Fahrt von Unterburg Richtung Remscheid. Meine Tochter schoss damals von dem Anwesen zahlreiche Fotos; in der Tat eine Villa im Dornröschenschlaf. Warum lebt niemand mehr in der Villa? Gestern befuhr ich die Straße nach Unterburg. Bei der Einfahrt zur Fabrik Ehlis machte ich Halt. Ein Mann pflegte den Garten. Er fragte mich ob er mir helfen könnte. Wir kamen ins Gespräch, über knapp eine Stunde. Unter Vorbehalt der Richtigkeit, was der Mann mir erzählte: Die Villa ist seit 50 Jahren nicht mehr bewohnt. Frau Ehlis habe sich in dem großen Haus totunglücklich gefühlt. Zur Gartenseite hat die Villa zwei Haustüren, für das Personal. Mit Wohneinheiten. Es gab Aufzüge für Speisen etc. bis unter das Dach. Der Grund des Teiches bzw. des Sees sei einst durch Ton aus dem Sauerland abgedichtet worden, herbeigeschafft mit Pferdefuhrwerken.

Paul H. Peiseler am :

Die Villa Ehlis ist seit den 1940er Jahren schon nahezu unbewohnbar. Ich wohnte selbst am Heintjeshammer und kannte die Fam. Ehlis. War auch etliche Male im Haus. War vom Zahn der Zeit befallen. Wer dort investieren will, muß nicht nur viel Geld in die Hand nehmen, sondern "sehr" viel. Ein Liebhaber halt.

Günther Schmidt am :

Sehr schade drum. Vom Äusserlichen her könnte man wirklich eine gute Eventlocation daraus machen. In Solingen gibt es als Museum die ehemalige Gesnkschmiede. Hendrichs. Dort hat man die Fabrikantenvilla und die Fabrik als Dauerausstellung zur Besichtigung im Angebot. Eine ganz tolle Sache. :-) So etwas müsste es hier auch in Zukunft geben. Feilenfabrik und Fabrikantenvilla als Kombi - ene klasse Verbindung. Würde gerne mal Fotos von den Innenräumen der Villa machen.

Klaus R. Schmidt am :

Ich habe mir die Augen gerieben. Ist die Zuschrift wirklich vom 08.08.2017 oder von 2014, wo sie noch hingepasst hätte. In den drei Jahren ist so viel geschehen, dokumentiert durch zahlreiche Presse- und Fernsehberichte, auch durch den Waterboelles. Der Hinweis auf die Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen ist auch amüsant, denn es handelt sich seit vielen Jahren um ein LVR-Industriemuseum, während sich das komplette Ehlis-Ensemble in privatem Besitz befindet. Schon der damalige Kommentar von Herrn Koball entsprach nicht den Tatsachen.

Lothar Kaiser am :

Der Leser-Kommentar ist in der Tat ganz aktuell.

Günther Schmidt am :

Danke Herr Klaus R. Schmidt für Ihre Kritik. Es war lediglich nur ein Gedankenastoss mit der Kombination von Villa und Fabrik. Ja es stimmt, die Gesenkschmiede Hendrichs wird von der LVR betrieben.Ob ein ähnliches Projekt möglich ist oder nicht, steht dann auf einem anderen Blatt. Stimmt, ich bin erst 2017 auf dieses schöne Haus aufmerksam geworden. Mir sind nicht alle Berichte und Einzelheiten hierüber bekannt. Ich hoffe, Sie können das verzeihen. Sie scheinen einiges mehr darüber zu wissen. Teilen Sie doch einfach Ihr Wissen mit uns hier per Revue nochmal ins Kurzfassung mit :-) Ich wäre Ihnen sehr verbunden . Danke im Voraus.

Günther Schmidt am :

Zu meiner Freude entnahm ich, das Klaus R. Schmidt zu dem Thema Ehlis und Mannesmann eine Führung am 18 August gibt. Leider bin in ich an diesem Tag nicht in Remscheid. Wenn es noch einen weiteren Führungstermin in diesem Jahr zum Thema Feilenfabrik Ehlis, Mannesmann usw gibt, wäre ich gern mit dabei. Grüsse

Klaus R. Schmidt am :

Ich darf auf den Vortrag im Veranstaltungsprogramm des Deutschen Werkzeugmuseums am 14. September um 19 Uhr verweisen unter dem Titel "Die Feile - Geschichte und Herstellung" am Beispiel der bis zuletzt in Remscheid-Schlepenpohl produzierenden Feilenfabrik Ernst Ehlis. Die dortige Sonderausstellung "Ganz schön ausgefeilt!" ist bis zum 05.11.2017 zu den normalen Öffnungszeiten zu besichtigen.

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