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Bürgerpreis für Beate Wilding und Ehrenvorsitz für Hans Peter Meinecke

Mit einer Schweigeminute für die Opfer der terroristischen Aktionen in Paris begann gestern um 11 Uhr der Neujahrsempfang der Remscheider SPD im Neuen Lindenhof auf dem Honsberg. „Dieser Angriff in Frankreich auf Freiheit und Toleranz in Europa hat erschreckt und traurig gemacht“, betonte der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf (MdL). „Toleranz“ ist auch auf einem der Betonblöcke auf dem Vorplatz des neuen Gemeinschaftshauses zu lesen. Das sei ihm positiv aufgefallen, sagte NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD MdL), in seiner Rede. Er kritisierte Versuche rechter Gruppierungen, aus diesem Terroranschlag politisches Kapital zu schlagen und rief dazu auf, „Flagge zu zeigen für unsere Demokratie“, wie dies in Remscheid durch „Remscheid Tolerant e.V. geschehe. Mit „demokratischen Kräften“ innerhalb der Pegida-Bewegung kann sich Kuschatky zwar noch Gespräche vorstellen, ansonsten aber plädierte er für „klare Kante gegen restradikales Gedankengut“. Dass ausgerechnet in Dresden mit einem Ausländeranteil von nur zwei Prozent Pegida so groß geworden sei, habe ihm verwundert. Um in den Kommunalparlamenten eine weitere Zersplitterung der Politik durch Gruppierungen verhindern zu können, die mit fremdenfeindlichen Sprüchen auf Stimmenfang gingen, sei eine moderate Sperrklausel im Wahlgesetz“ von Nöten, betonte der Essener (der Rat seiner Heimatstadt besteht inzwischen aus zehn Fraktionen und Ratsgruppen).

„Stolz auf Remscheid“ war bei der Kommunalwahl 2015 der Slogan der Remscheider SPD. Daran knüpfte gestern Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz an. „Remscheid ist eine Stadt, auf die ihre Einwohnerinnen und Einwohner zu Recht stolz sein können! Remscheid hat Potenzial für die Zukunft, ist eine Stadt, für die es sich lohnt sich zu engagieren. Und das machen viele hundert Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Hierfür sind wir als Remscheider SPD dankbar.“ Deshalb hat der Vorstand des SPD-Unterbezirks Remscheid einen Preis aus der Taufe gehoben, mit dem künftig einmal im Jahr ein Bürger / eine Bürger ausgezeichnet werden soll, der / die sich Verdienste um die Stadt erworben hat. Der Preis „Stolz auf Remscheid“ 2015, eine moderne Glas-Skulptur, ging an Beate Wilding. Burkhard Mast-Weisz in seiner Laudatio: Zwanzig Jahre lang habe die SPD-Sozialpolitikerin und Gewerkschafterin dem Rat der Stadt angehört, zwei Amtsperioden als Oberbürgermeistern. „Liebe Beate, die Bürgerinnen und Bürger lieben Dich wegen Deiner Menschlichkeit und Herzlichkeit. Du hast in Remscheid viel bewegt. Die SPD ist stolz darauf. dass die unsere Oberbürgermeisterin warst!“

Mast-Weisz erinnerte daran, dass Wilding den Honsberger Stadtteil e.V. und „Remscheid Tolerant“ e.V. mit begründet und den Förderverein Möhrchen e.V. initiiert habe. Und dass sich der DOC-Investor MacArthurGlen für den Standort Lennep habe begeistern können, sei ebenfalls ihr zu verdanken. Beate Wilding an ihre Zuhörerinnen und Zuhörer: “Der Preis macht mich stolz. Aber ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen. Es ist auch Euer Preis!“

Geehrt wurde anschließend auch der frühere Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke. Sein Nachfolger Sven Wolf hielt die Laudatio und überreicht Meinecke eine Urkunde, die den Beschluss des Fraktionsvorstandes dokumentiert, ihn zum Ehrenvorsitzenden der Ratsfraktion zu erklären (siehe Video rechts).

In den vergangenen Jahren hatten sich die Remscheider SPD-Mitglieder im Saal des alten Lindenhofs unter sich auf das neue Jahr eingestimmt. Nun, im größeren Saal des Neuen Lindenhofs, war auch Raum für Gespräche und Begegnung mit geladenen Gästen aus Vereinen, Verbänden, sozialen Einrichtungen, Gewerkschaften, Kirchen- und Religionsgemeinschaften. Und sie kamen zahlreich. Dass damit eine neue Tradition begründet worden sei, wünschte sich Sven Wolf in seiner Begrüßung. Neu war bei diesem Neujahrsempfang auch die musikalische Begleitung durch ein Streichquartett [Viola Fey (Violine), Friederike Frericks (Violine), Wolf-Stefan Steinröhder (Viola) und Mechthild Steinhausen-Lohrmann (Violoncello)]. Die Musikauswahl (darunter zwei Tangos) im Stile eines Salonorchesters kam beim Publikum sehr gut an. 


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