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Eine Senioren-Wohngemeinschaft im Otto-Pfeiffer-Haus?

Die Nordwestansicht der neuen Kita an der Rosenhügeler Straße. PLan: GEWAG.

Interkulturelle Kindertagesstätte zieht zum Rosenhügel“, titelte der Waterbölles am 24. Januar. Kita-Leiterin Ute Holdorf berichtete damals über die Pläne der GEWAG,) auf eigenen Grund und Boden an der Rosenhügeler Straße 63 bis 69 für den Förderverein für Interkulturelle Erziehung e.V. (IKE) eine neue Interkulturelle Kindertagesstätte zu errichten. Der Grund: Im Otto-Pfeiffer-Haus wären eine vierte Kindergartengruppe und eine U3-Betreuung nicht möglich. Auch steht der Denkmalschutz der alten Mannesmann Villa den erforderlichen Brandschutzmaßnahmen entgegen.

GEWAG-Vorstand Hans-Jürgen Behrendt.Im Otto-Pfeiffer-Haus war die Kita auf drei Etagen untergebracht; der Neubau mit 760 Quadratmeter großer Nutzfläche auf einem 3.200 Quadratmeter großen Grundstück soll ebenerdig, barrierefrei und entsprechend werden. Ziel sei es, den Kita-Betrieb im Neubau schon zum 1. August zu beginnen, berichtete am Mittwoch in der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Süd GEWAG-Vorstand Hans-Jürgen Behrendt (Foto links). Dass könnte nur gelingen, indem die einzelnen Beton-Module des Baus in der Herstellerfirma vorgefertigt und dann auf dem Grundstück, auf dem früher so genannte Schlichtbauten standen, zu einem langgezogenen Bau parallel zur Straße zusammengestellt würden. Der Innenausbau erfolge dann anschließend. Behrendt: „Der Bauantrag liegt inzwischen im Rathaus vor.“

Auf die Frate aus der BV, was die Bewohner der umliegenden Häuser zu der neuen Kita sagen, meinte Behrendt: „Wo Kinder spielen, gibt es natürlich auch mal Lärm. Aber das ist zu dulden!“ Sozialdezernent Thomas Neuhaus sprach in der BV-Sitzung von einer „guten geschäftspolitischen Entscheidung der GEWAG, die Kita zu bauen und an den IKE zu vermieten“. Quadratmeterpreis: 10,60 Euro. Und was wird aus dem Otto-Pfeiffer-Haus? Das will die GERWAG verkaufen. Nicht ausgeschlossen, dass dort eine Senioren-Wohngemeinschaft einzieht.


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Lothar Kaiser am :

Man darf gespannt sein, ob daraus etwas wird. Am 6. September fragte Elfriede Korff (SPD) in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd nach. Mit Schreiben vom 16. November hat die GEWAG nun geantwortet, ohne allerdings den Käufer des Hauses oder den neuen Verwendungsweck der Immobilie zu nennen. Nur so viel: Der Notartermin für den Verkauf sei für den 23. November vereinbart. Und: „Wir gehen ... davon aus, dass das Gebäude nach der langen Phase des Leerstandes recht bald wieder in neuem Glanz erstrahlen wird“.

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