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Neubaugebiet vertraglich jetzt unter Dach und Dach

Termin für Abriss des Krankenhauses zeichnet sich ab“, titelte der Waterbölles am 23.April. Der Bebauungsplan 612 für das Gebiet zwischen Hans-Potyka- und Virchowstraße in Hackenberg stehe kurz vor der Beschlussfassung durch den Rat der Stadt, hieß es damals. Aber gut Ding will bekanntlich Weile haben: Der Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan steht erst jetzt auf der Tagesordnung – in der der Sitzung des Rates der Stadt am kommenden Donnerstag. Was die „Weber Grund und Boden GmbH“, vertreten durch ihre bevollmächtigten Geschäftsführer Dieter Reininghaus und Jan Weber, auf dem Gelände des ehemaligen Sana-Klinikums Lennep zwischen Hans-Potyka-Straße und Virchowstraße bauen darf, regelt aber nicht nur der neue Bebauungsplan Nr. 612, sondern auch ein Städtebaulicher Vertrag zwischen der Stadt und dem Bauträger.

Das ehemalige Schwesternwohnheim in Lennep-Hackenberg. Foto: privat.Diesen Vertrag hat die Fa. Weber am 11. September unterzeichnet. Darin geht es insbesondere um die mit den beabsichtigten öffentlichen und privaten Bauvorhaben verbundenen Eingriffe in Natur und Landschaft. Dafür wurden Kompensationsmaßnahmen vereinbart. Dafür erwartet die Stadt von der Weber GmbH aus Pforzheim innerhalb von sechs Monaten die Zahlung von 58.175 €. Da der Bebauungsplan in einem Verfahren gem. §§ 2 ff. BauGB und nicht in einem beschleunigten Verfahren gem. § 13 a BauGB aufgestellt wird, sind die durch den Bebauungsplan ausgelösten Eingriffe in Natur und Landschaft, gem. § 1a (3) BauGB finanziell auszugleichen.


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Chronist am :

In einem Brief an die Pforzheimer Investoren haben Anwohner des ehemaligen Lenneper Krankenhauses dessen Abriss begrüßt, zugleich aber auch um Sorgfalt beim Abriss des alten Schwesternwohnheims gebeten, das mit Asbestplatten verkleidet sei. Zitat: „Die Nachbarschaft im Umfeld des Objekts nimmt einerseits mit großer Erleichterung zur Kenntnis, dass die geplante Wohnbebauung vor kurzem mit ersten Abrissmaßnahmen am Hauptgebäude ihren Anfang genommen hat. Bei der Beseitigung der gefahrenträchtigen Gebäude besorgt mich und auch viele betroffene Anwohner jedoch die Frage, durch welche Maßnahmen Asbestemissionen entgegengewirkt wird. Dieses betrifft insbesondere den Abriss des 12stöckigen ehemaligen Schwesternwohnheims. Dessen Fassade ist vollständig mit Asbestpaneel verkleidet. Das Gebäude steht (noch) in unmittelbarer Nachbarschaft zur städt. Kindertagesstätte Stresemannstraße. Ab ca. 100 Metern Entfernung Luftlinie befindet sich in nördlicher und westlicher Richtung zudem dichte Wohnbebauung (Ein- und Mehrfamilienhäuser.“ Konkret wird in dem Brief nach geeigneten Maßnahmen gefragt, „um der Gefahrenproblematik entgegen zu wirken“.

Weber-Consulting Beratungs GmbH am :

Die Fassade des Wohnheims besteht aus Betonsteinplatten des Herstellers Braas ohne Asbestanteil. Braas ist Referenzhersteller klassischer Betonstein-Dachpfannen. Die vorliegend anzutreffenden Fassadenplatten entsprechen dieser Materialzusammensetzung. Die Fassadenplatten sind mit rückseitig befestigten Metallankern ohne weitere Fixierung in eine waagerechte Unterkonstruktion eingehängt. Die seinerzeitige Montage erfolgte falzüberlappend von unten nach oben. Dementsprechend erfolgt die zerstörungsfreie Demontage händisch durch Aushängen von oben nach unten. Die waagerechten Leisten der zunächst verbleibenden Unterkonstruktion bestehen aus fest gebundenem Asbestzement und sind mit den Massivaußenwänden verschraubt. Die Demontage dieser Unterkonstruktion erfolgt durch Lösen der Schrauben unter Einsatz von Restfaserbindemittel. Die Leisten werden als ganze Elemente zerstörungsfrei abgeschraubt und an der Demontagestelle in Big-Bags verpackt. Eine unkontrollierte Freisetzung von Asbestfasern findet bei diesem Verfahren nicht statt. Die Arbeiten erfolgen von Plattformen, wahlweise mit Kranaufhängung oder vom Flachdach. Für die Fassadenarbeiten am Wohnheim werden nächste Woche vorbereitende Baumfällarbeiten um das Schwestern-Wohnheim, insbesondere in Richtung Kindergarten durchgeführt. Zur Beschreibung der folgenden, auf der Seite zu dem Kindergarten hin stattfindenden Arbeiten, insbesondere in Bezug auf die Änderung der angrenzenden Baustellenabsperrung wird am kommenden Montag, 14. Dezember, ein Gesprächstermin mit der Kindergartenleitung stattfinden. (Dieter Reininghaus)

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