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Jung und engagiert, der neue Vorstand der IGBB

Quasi in letzter Sekunde hat die „Interessengemeinschaft Bergisch Borner Bürger“ (IGBB) im Herbst vergangenen Jahres doch noch „die Kurve gekriegt“. Als der bisherige Vorstand nicht mehr weitermachen wollte und die IGBB einzuschlafen drohte, fand sich um Melanie Monßen, Viola Schwanicke und Petra Bosbach ein neuer, junger Kreis von Ehrenamtlern, die bereit waren, die Arbeit fortzusetzen. Inzwischen ist der neue Vorstand mit Melanie Monßen an der Spitze im Vereinsregister eingetragen – und der Kreis der Aktiven weiter gewachsen. Was aber nicht heißen soll, dass nicht noch weitere engagierte Bergisch Borner hinzustoßen könnten, wie die neue Vorsitzende gestern Abend beim Neujahrsempfang der IGBB im evangelischen Gemeindehaus betonte. Schließlich sollen auch die Aktivitäten der IGBB weiter zunehmen: Stammtisch, Vorträge, kleine „Geburtstagsfeiern“ – vieles ist denkbar.

Einige „Geburtstage“ stehen schon fest. Der Jahrestag des „blauen Wunders“ (Brücke) soll am 8. Februar (Rosenmontag) ab 18 Uhr mit einem Fässchen an Ort und Stelle begangen werden. Und der „Geburtstag“ der „Balkantrasse“ folgt am Sonntag, 5. Juni. Auch der Termin des nächsten Martinszuges ist schon vereinbart: 4. November. Der Umzug des vergangenen Jahres sei für den neuen Vorstand eine Art „Feuertaufe“ gewesen, berichtete Melanie Monßen. Aber den Rückmeldungen der Kinder und Eltern zufolge sei er „allseits gut angekommen“.  Auch beim „Picobello“-Großreinemachen im Stadtteil am 9. April wird sich der IHBB-Vorstand beteiligen – und hofft natürlich auf eine große Schar weiterer Saubermänner und –frauen.

Von einem zurückliegenden Termin berichtete Angelika Macholl von der evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Born: Am 14. Februar kamen sechs neue Presbyter in ihr Amt, und das ohne Wahl. Weil die Zahl der Kandidaten kleiner war als die er möglichen Mandate (sieben). Pastor Reinhard Feyka ist im alten wie im neuen Presbyterium „geborenes Mitglied“. Bis zu seiner Pensionierung. Dass die Pastorenstelle im Zuge von Sparmaßnahmen nicht wieder besetzt werden wird, habe der evangelische Kirchenkreis Lennep der Gemeinde im vergangenen Jahr klar gemacht, berichtete Macholl. Daraufhin wurde ein Arbeitskreis gebildet und eine Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde in Hückeswagen beschlossen (keine Fusion!“). Wie diese Kooperation aussehen soll, wollen die beiden Kirchengemeinden am 23. Januar ab 10 Uhr im Gemeindehaus Lindenberg in Hückeswagen beraten (Interessenten sind eingeladen, sich dazu bei Pastor Feyka unter Tel. RS 668000 anzumelden). Ziel soll es sein, „beiden Gemeinden eine selbständige Zukunft zu ermöglichen". -  „Das kann gelingen, wenn möglichst viele Menschen sich einbringen und mitdenken“, heißt es auf einem Flyer zur „Zukunftswerkstatt Kirche 2020“.

Eine Zusammenarbeit vereinbarten im September 2014 auch die beiden Freiwilligen Feuerwehren Bergisch Born und Lüdorf _ sie gründeten eine gemeinsame Jugendfeuerwehr. Die zwölf Jungen und Mädchen zwischen zehn und 14 Jahren treffen sich jeden Donnerstag, mal in Lüdorf, mal in Bergisch Born, zu technischen Übungen, aber auch zu Sport und Ausflügen, wie Jens Clever berichtete. „Herzlich willkommen wären und auch ältere Jugendliche bis 18 Jahre!“

Das Thema „Kanalbau“ deckte Clever gestern Abend gleich mit ab; er arbeitet bei den Technischen Betrieben Remscheid TBR) in diesem Bereich als Bauleiter. Seine gute Nachricht: Die B 51 wird im Bereich Bergisch Born einen lärmoptimierten Asphaltbelag bekommen. Die weniger gute: Ein Teil des Abwasserkanals im Bereich der Hauptverkehrsstraße muss erneuern werden, beginnend in Höhe Raiffeisenstraße über die große Kreuzung hinaus Richtung Wermelskirchen und Richtung Hückeswagen (bis ALDI). Geplant sei eine Einbahnstraßenregelung unter Einbeziehung des Schwarzen Wegs für ca. acht Monate! (Waterbölles: Da dürfte es für den Durchgangsverkehr ratsam erscheinen, in dieser Zeit einen weiten Bogen um Bergisch Born zu machen.)
Mit einem neuen Schulweg von der Raiffeisenstraße zum Schwarzen Weg rechnet Jens Clever frühestens zu Ostern, und auch das nur, wenn es keine lange Winterperiode mehr gibt.

Wenig Hoffnung auf eine neue Ortsumgehung (B 51n) konnte gestern Annette Borner den Gästen der IGBB machen: Was sie schon in der Dezember-Sitzung des Rates der Stadt Remscheid erfahren hatte, habe ihr inzwischen auch der CUD-Landtagsabgeordnete Jens Nettekoven bestätigt: Der Landesbetrieb Straßen NRW sei personell mit der Sanierung von Autobahnbrücken so ausgelastet, dass mit einer neuen Ortsdurchfahrt – im Bundesverkehrswegeplan 2015 ohnehin nur als „nachrangig“ aufgeführt – „langfristig nicht zu rechnen“ sei.

„Aus eins mach zwei“ sagten sich im vergangenen Jahr die Mitglieder des SSV Bergisch Born. Dieser wurde wieder zu einem reinen Fußballclub (auch im Breitensport aktiv), und die übrigen Aktivitäten werden in einem neuen Verein fortgesetzt, dessen Namen in der Öffentlichkeit noch gar nicht bekannt ist. Von der Entscheidung, künftig zweigleisig zu fahren, berichteten gestern SSV-Vorsitzender Klaus Pohl und Peter Allefeld, seit 50 Jahren beim  SSV für den Breitensport zuständig, speziell für die Sportabzeichen. Er vertrat gestern den neuen, „namenlosen“ Verein und zeigte sich optimistisch, dass dieser künftig (wie bisher der SSV) bei Sportabzeichen die Nummer 1 in Remscheid sein werde.

Der Einladung des IGBB-Vorstandes waren auch eine ganze Reihe von Kommunalpolitikern gefolgt: Sven Wolf, Markus Kötter. Kai Kaltwasser, Klaus Lellek und Gabriele Kemper-Heibutzki sowie von „Lennep Offensiv“ Vorsitzender Thomas O. Schmittkamp und sein Stellvertreter Dr. Gerhard Wollnitz. Sie alle bat die IGBB-Vorsitzende Melanie Monßen, sich doch schon mal den ersten Freitag im Januar 2017 im Kalender anzustreichen. Dann werde es wieder einen Neujahrsempfang der IGBB geben.


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