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Flüchtlingskinder verändern Statistik der I-Dötze

Entsprechend der schulgesetzlichen Regelungen werden Kinder, die bis zum 30. September 2016 das sechste Lebensjahr vollendet haben, zum Schuljahr 2016/2017 (1.8.2016) schulpflichtig. Bislang wurden an den städtischen Grundschulen für das neue Schuljahr 934 „I-Dötze“ angemeldet. Hinzu kommen 14 vorzeitig einzuschulende Kinder; macht zusammen 948. Somit werden sind 41 Eingangsklassen zuzüglich zwei jahrgangsübergreifenden Montessoriklassen (GGS Hackenberg, GGS Siepen) zu bilden. Der Anteil der Kinder mit Zuwanderungsgeschichte wird rund 51 Prozent liegen (Vorjahr 46 Prozent). „Insgesamt betrachtet haben sich die Remscheider Schülerzahlen im Grundschulbereich stabilisiert. Betrachtet man lediglich die Geburtenzahlen, so wäre in den folgenden Jahren nur noch mit einem leichten Rückgang der Schülerzahlen an einzelnen Grundschulstandorten zu rechnen. Hieraus kann jedoch keine Prognose abgeleitet werden, da durch die Zuwanderung von geflüchteten Familien in den kommenden Schuljahren mit steigenden Schülerzahlen durch Asylbewerber zu rechnen ist“, heißt es in einer Verwaltungsvorlage zur Sitzung des Schulausschusses am 20. Januar.

Darin enthalten ist der Beschlussvorschlag, an der Stadt. Gemeinschaftsgrundschule Daniel-Schürmann und an der Stadt. Gemeinschaftsgrundschule Freiherr-vom-Stein für das Schuljahr 2016/2017 je eine zusätzliche (dritte) Eingangsklasse zu bilden. Empfohlen haben das Schulaufsicht und Schulleitungen, um allen Kindern einen möglichst wohnortnahen Schulplatz zur Verfügung zu stellen. An der GGS Daniel-Schürmann wurden bisher 62 Kinder angemeldet, an der GGS Freiherr-vom-Stein bisher 59 (Zweizügig maximal 58).

Die KGS Am Stadion ist eine dreizügige katholische Grundschule im Verbund mit dem Hauptstandort in Lennep und dem Teilstandort in Lüttringhausen (ehemals KGS Lüttringhausen). Für den Hauptstandort wurden 28 und für den Teilstandort 54 Kinder angemeldet. Damit können eine Klasse am Hauptstandort und zwei Klassen am Teilstandortstandort gebildet werden. An der GGS Siepen wurden 78 Kinder angemeldet. Da am Schulstandort die Raumressourcen für den Unterrichtsbedarf als auch die Betreuung in der OGS völlig ausgeschöpft sind, muss es bei zwei Eingangsklassenbleiben; 18 Kinder wurden unter Berücksichtigung der Wohnortnähe zu anderen Schulen umberaten bzw. abgewiesen (Alternativen: GGS Hasten und GGS Steinberg). Am Teilstandort Honsberg des Schulverbundes GGS Kremenholl wurden lediglich fünf Kinder angemeldet. Sie sollen (zunächst) innerhalb einer jahrgangsübergreifenden Klasse 1/2 beschult werden. Da aber mit weiteren Zuzügen von Asylbewerberfamilien im Bereich Honsberg zu rechnen ist, geht die Verwaltung davon aus, dass dort zusätzliche Kapazitäten für Unterricht und OGS bereitgestellt werden müssen. Zitat: „Gemeinsam mit der Schulaufsicht, dem Kommunalen Integrationszentrum, den Schulen und der Verwaltung sei es bisher gelungen, für Kinder aus Asylbewerberfamilien „wohnortnah" einen Platz an einer Grundschule bereitzustellen.“

Entsprechend der Anmeldezahlen an den einzelnen Grundschulen und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Klassenbildungswerte (Bandbreite: mindestens 15 Kinder, maximal 29 Kinder pro Klasse) bilden die GGS Eisernstem, die GGS Mannesmann, die GGS Steinberg und die GGS Hasenberg jeweils eine Eingangsklasse weniger, als es der vom Rat beschlossenen Zügigkeit entspricht. An folgenden neun Grundschulen wird Gemeinsames Lernen (GL) von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf angeboten: GGS Eisernstein, GGS Hackenberg, GGS Mannesmann, GGS Steinberg, GGS Am Stadtpark, GGS Hasenberg, GGS Reinshagen, GGS Dörpfeld, GGS Adolf-Clarenbach.

Das Montessoriangebot ist traditionell ein fester Bestandteil in der Remscheider Schullandschaft und wird nach wie vor nachgefragt. Aktuell verfügen die Grundschulen Hackenberg, Siepen und Adolf-Clarenbach am Standort Goldenberg zusätzlich zum Regelunterricht über ein Montessoriangebot. Für das Schuljahr 2016/2017 wurden insgesamt 55 Kinder (Vorjahr 40) für ein Montessoriangebot an folgenden Schulen angemeldet: GGS Hackenberg (25 Kinder), GGS Ad.-Clarenbach/Standort Goldenberg (18) und GGS Siepen (12). „Eine Ausweitung von Montessoriangeboten gestaltet sich aufgrund der knappen personellen Ressourcen von entsprechend ausgebildeten Lehrkräften schwierig. Dies könnte dazu führen, dass in den Folgejahren nicht allen Wünschen nach einem Montessoriangebot entsprochen werden kann“, heißt es in der Verwaltungsvorlage.


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Wilhelm Wunderlich am :

Aktuell: Einer jungen Grundschullehrerin in einem Stadtviertel mit gemässigtem Migrantenanteil wird ein Flüchtingskind ohne jede Kenntnisse der deutschen Sprache zugewiesen. Ihre Frage an das Schulverwaltungsamt "Gibt es da in RS nicht die Möglichkeit der Schaffung von Intergrationsklassen" war erfolglos. Watt nu?

Klaus Konkel am :

Sehr geehrter Herr Wunderlich, Ihre Frage hat mich auf die Idee zu dem Vorschlag gebracht, zum nächsten Weltkindertag einen Kinderrat gründen. Eine Kooperation, die der Problematik angemessen ist und die Gestaltungsmehrheit erweitert. Der Kinder-Rat hat die Aufgabe dafür zu sorgen, dass alle Kinder, die neu in unserer Stadt sind, zusammen mit heimischen Kindern spielen und lernen können. Von morgens bis abends mit begleitendem Unterricht. Ü-5 bis Ü-13, Freizeit+ als Schlagwörter. Als Orte sind die Förderschulen, die VHS und Programme im Freien (Kräwi, Stadtgärtnerei) möglich. Kinderstadt-Programm und Circus Casselli böten mit verlängerten Zeiten hohes Integrationspotential, wie es auch das Agot-Spielmobil und das Stadion Reinshagen. Wichtig ist vor allem, das tatsächlich auch Kinder im Kinderrat sind.

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