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Drei Jahre Landeshilfe für "altengerechtes Quartier"?

Im Stadtteilbüro Rosenhügel und beim Bürgerverein Rosenhügel werden die Daumen gedrückt: Die Stadtverwaltung Remscheid hat bei der Bezirksregierung Düsseldorf den Antrag gestellt, in das Projekt „Entwicklung altengerechter Quartiere in NRW“ des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes aufgenommen zu werden. Ein positiver Bescheid würde bedeuten, dass die Stadt für maximal drei Jahre mit jährlich 40.000 Euro rechnen könnte für eine altengerechte Quartiersentwicklung auf dem Rosenhügel. Mit Ausstrahlungen auch auf andere Stadtteile! „Ich bin hoffnungsvoll“, sagte gestern Abend Sozialdezernent Thomas Neuhaus im städtischen Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Wohnen. Die finanzschwache Stadt hatte sich vor einigen Jahren aus der Förderung des Stadtteilbüros zurückziehen müssen. Fördergelder des Landes könnten nun der Entwicklung des Rosenhügels zu einem altengerechten Quartier einen neuen Schub verleihen, auch bezogen auf die dort wohnenden Migranten.

Die jährlich 40.000 Euro wären einsetzbar für Personal- und Sachkosten sowie teilhabeorientierte Maßnahmen wie beispielsweise Informationsveranstaltungen. „Im Quartier benötigen wir maßgeschneiderte Konzepte, damit Menschen auch bei Unterstützungsbedarf so lange wie möglich in ihrem vertrauten Wohnumfeld leben können. Eine solche Quartiersentwicklung kann aber nur mit Hilfe eines erfolgreich gemanagten breiten Beteiligungsprozesses gelingen“, hatte Ministerin Barbara Steffens im vergangenen Jahr gesagt, als sie das Projekt vorstellte.

Bis 2050 sagen Prognosen für Nordrhein-Westfalen eine Zunahme der Zahl der über 65-Jährigen von 3,6 Millionen auf 4,9 Millionen voraus. Dabei wird sich der Anteil der über 80-Jährigen von 0,9 Millionen auf 2,2 Millionen mehr als verdoppeln. Zugleich wird die NRW-Gesamtbevölkerung um 2,2  Millionen Menschen abnehmen. Rund ein Drittel der Bevölkerung wird dann über 65 Jahre alt sein; derzeit ist es etwa ein Fünftel.


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