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Im Jobcenter eine Anlaufstelle für Flüchtlinge

Sozialdezernent Thomas Neuhaus. Foto: Thomas E. WunschZentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge im Gespräch“, titelte der Waterbölles am 9. November 2015, nachdem die Stadt Remscheid Gespräche mit den maßgeblichen Akteuren (u.a. Bundesagentur für Arbeit, Jobcenter, Arbeitgeberverband, Industrie- und Handelskammer, Wohlfahrtsverbände) angestoßen mit dem Ziel, Flüchtlinge, die auf Grund der politischen Situation in ihren Herkunftsländern mit hoher Wahrscheinlichkeit in Deutschland bleiben dürfen, schneller in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren. Unabhängig von der sog. Rechtskreiszugehörigkeit (AsylbLG, SGB II, SGB III) sollen künftig im Remscheider Jobcenter die Ressourcen und Kompetenzen dieser Flüchtlinge in einem so genannten „Integrationpoint“ rasch erkannt, gefördert und genutzt werden, um eine optimale berufliche Beratung und Unterstützung zu ermöglichen. Im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Wohnen berichteten Dirk Faust und Sabine Meiswinkel vom Jobcenter Remscheid am Dienstag,  dass die neue Anlaufstelle voraussichtlich am 1. Februar ihre Arbeit mit dann vier Mitarbeiter/innen offiziell aufnehmen werde.

Grundlage dafür wird eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Arbeitsagentur und der Stadt Remscheid sein, die Anfang Februar unterschriftsreif sein werde, wie Sozialdezernent Thomas Neuhaus (Foto) bestätigte. Die beteiligten Dienststellen sind sich einig: Je schneller die Integration von anerkannten, erwerbsfähigen Flüchtlingen in den heimischen Arbeitsmarkt gelingt, desto eher lässt sich städtische Sozialhilfe einsparen. In diesem Zusammenhang verwies Neuhaus auch auf die Bemühungen der Industrie- und Handelskammer, Flüchtlinge in Ausbildung zu bringen bzw. vorab Praktikumsplätze anzubieten.

Nicht ausgeschlossen, dass die neue Ablaufstelle für Flüchtlinge, der „Integrationpoint“, in absehbarer Zeit aus dem Jobcenter aus- und in die Albert-Einstein-Gesamtschule einziehen wird. Denn: Dass die Stadt mit einem ehrgeizigen Projekt  in ein Förderrennen gegangen ist, hatte der Waterbölles bereits am 28. November 2015 berichtet. Voraussetzung für den Umzug wäre: Die Stadt kommt bei diesem modellhaften, quartiersbezogenen Integrations- und Inklusionsprojekt des Bundes tatsächlich zum Zuge.


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