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"Absolut schleierhaft" & "in keiner Weise nachvollziehbar"

Offener Brief des Heimatbundes Lüttringhausen e.V. an den
Zentraldienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften – ZD 0.12 – der Stadt Remscheid

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rahmen der ersten Offenlage des Bebauungsplanes Nr. 657 – DOC Lennep – hatten wir mit Schreiben vom 26.5.2015 angeregt, im Zuge des bei einer Realisierung des DOC Lennep erforderlich werdenden Aus- und Umbaus der Lüttringhauser Straße und der Autobahnanschlussstellen einen Radweg einzuplanen. Dieser Radweg würde nicht nur einen späteren Anschluss an die „Balkantrasse“ von Lüttringhausen aus ermöglichen, sondern auch eine weniger gefahrvolle Radwegeverbindung zwischen Lüttringhausen und Lennep herstellen. Mit Schreiben vom 23.12.2015 teilten Sie uns mit, dass der Rat der Stadt Remscheid unter Beteiligung u.a. der Bezirksvertretung Lüttringhausen unsere Anregung abgelehnt hat.

Diese Ablehnung wird wie folgt begründet: „Die vorgeschlagene Fortführung des Radwegs „Balkantrasse“ in Richtung Blume ist nicht Gegenstand des hier vorliegenden Bauleitplanverfahrens und wird auch durch diese nicht tangiert.“ Diese Begründung ist für uns in keiner Weise nachvollziehbar, denn wir haben lediglich die Anlage eines Radweges im Zuge der erforderlich werdenden Aus- und Umbauarbeiten eines Teilstücks der Lüttringhauser Straße und der Autobahnanschlussstellen angeregt. In der heutigen Zeit müsste es eine Selbstverständlichkeit sein, im Zuge des Neu- und Umbaus stark belasteter innerstädtischer Straßen Radwege – oder alternativ kombinierte Rad- und Fußwege – anzulegen. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die jetzt aktuell von der Stadt Remscheid veröffentlichte Broschüre „Mobilität in Remscheid“, in der u.a. die steigende Bedeutung und die positiven Auswirkungen des Radverkehrs auch für Remscheid hervorgehoben werden.

Weiter wird in der Begründung zur Ablehnung der Anlage eines Radweges ausgeführt: „Ebenso ist im Zusammenhang mit der Realisierung des DOC-Lennep kein Ausbau der Lüttringhauser Straße erforderlich und vorgesehen. Aus diesem Grunde wird im Zusammenhang mit der hier vorliegenden Bauleitplanung die Integration eines möglichen Radwegs in der Lüttringhauser Straße nicht berücksichtigt.“ Wie Sie zu der Aussage gelangt sind, dass im Zusammenhang mit der Realisierung des DOC kein Ausbau der Lüttringhauser Straße erforderlich und vorgesehen sei, ist uns absolut schleierhaft. In dem Verkehrsgutachten zur verkehrlichen Anbindung des DOC kommt der Autobahnanschlussstelle an der Blume und des entsprechenden Teilstücks der Lüttringhauser Straße eine Schlüsselrolle zu. Denn laut Gutachten sollen über 60 Prozent des ankommenden und abfließenden DOC-Verkehrs über diese Anschlussstelle und des Teil-stücks der Lüttringhauser Straße abgewickelt werden. Der Verkehrsgutachter hat u.a. in diesem Bereich einen bis zu 5-spurigen Ausbau der Straße vorgeschlagen. Der beauftragte Gutachter Dr. Weiser hat uns gegen über im Übrigen die Anlage eines Radwegs in diesem Bereich befürwortet.

Im Rahmen der erneuten Offenlage des Bebauungsplanes sprechen wir die Erwartung aus, dass sich der Rat der Stadt Remscheid und die Bezirksvertretung Lüttringhausen mit unserer Anregung ernsthaft auseinandersetzen und im Sinne unseres Antrages eine Entscheidung treffen werden. Eine Kopie dieses Schreibens haben der Oberbürgermeister, der Bezirksbürgermeister von Lüttringhausen, die Ratsfraktionen/Gruppen und die Medien erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
HEIMATBUND LÜTTRINGHAUSEN E.V.
Peter Maar
Vorsitzender


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