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Armutsforscher Butterwegge kommt zu Vortrag

Prof. Dr. Christoph ButterweggeAuf Einladung des Kreisverbandes Remscheider der LINKEN referiert der Kölner Politikwissenschaftler Prof. Christoph Butterwegge am Mittwoch, 17. Februar, ab 19 Uhr in der Zentralbibliothek der Stadt Remscheid, Scharffstr. 4 – 6, über „Armut in einem reichen Land“. Butterwegge zählt zu den wenigen linken Armutsforscher der Bundesrepublik; als Wissenschaftler und als engagierter Bürger nahm er in der Vergangenheit wiederholt zu aktuellen und politisch brisanten Fragen öffentlich Stellung. Globalisierung und demografischen Wandel bezeichnet Butterwegge als die „zwei großen Erzählungen unserer Zeit“: Beide realen Prozesse würden missbraucht, um tiefgreifende marktbedingte Gesellschaftsveränderungen wie den Abbau des Sozialstaats und eine für ihn größtenteils unsoziale Reformpolitik zu rechtfertigen. Von ihm stammen die Bücher „Armut in einem reichen Land“, „Armut im Alter“ (beide Campus) sowie „Hartz IV und die Folgen. Auf dem Weg in eine andere Republik?“ (Beltz Juventa).  veröffentlicht. Der Kreisverband der LINKEN verbindet seine Einladung zum Vortrag mit dem Hinweis, „dass fremdenfeindliche, rassistische, antisemitische, islamophobe und homophobe Personen keinen Zutritt haben werden“.


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Kommentare

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Chronist am :

Vielen Remscheiderinnen und Remscheidern ist Professor Dr. Christoph Butterwegge schon lange bekannt als Politikwissenschaftler und Armutsforscher. DIE LINKE hat ihn als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten vorgeschlagen. Es ist ihr gelungen, Prof. Dr. Butterwegge als Gastredner für den Neujahrsempfang der Remscheider LINKEN zu gewinnen. Der traditionsreiche Empfang wird am Sonntag, 22. Januar, im Deutschen Werkzeugmuseum stattfinden.

Peter Lange am :

In der aktuellen Oxfam Studie ist es nachzulesen, die acht reichsten Männer der Welt besitzen so viel vermögen wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Diesen Trend gibt es auch in den führenden Industrienationen. Folge dieses Trends ist das Erstarken der politischen Rechten in Europa und in Amerika. Die ehemalige „Sozialstaatspartei“ SPD hat sich unter dem Einfluss der niedersächsischen Seilschaft um Schröder, Steinmeier, Oppermann und Gabriel voll und ganz dem neoliberalen Wirtschaftsmodell verschrieben, dadurch hat sie die Hälfte ihrer ehemaligen Wähler verloren und den Weg zur Rückkehr rechten Gedankengutes in weiten Teilen der Bevölkerung geebnet, dessen Ausfluss jetzt in Form der Afd zunehmend Einfluss in deutschen Parlamenten gewinnt. Die Aufspaltung unserer Gesellschaft in arm und reich dokumentiert wie kaum ein anderes Thema das Versagen der Regierungsparteien in Deutschland in den letzten 20 Jahren. Auch die Presse klammert dieses Thema welches die Ursache für so viel Unheil auf der Welt darstellt weitgehend von ihrer Berichterstattung aus. Der sozialdemokratische österreichische Bundeskanzler Kern hat unlängst in einer Rede einen bemerkenswerten Satz im Hinblick auf die ehemaligen SPÖ-Wählern die zur rechten FPÖ übergelaufen sind gesagt: „Nicht ihr habt unseren Weg verlassen, sondern wir haben unseren Weg verlassen!“ Dieser Satz ist 1 zu 1 auf die deutsche Sozialdemokratie übertragbar. So bitter es auch klingen mag, der Aufstieg der politischen Rechten findet ihre Begründung im Versagen der politischen Linken. Leider droht auch in den anstehenden Wahlkämpfen die Hysterie über die vermeintlich gefährdete innere Sicherheit, die längst überfällige Debatte über die Vermögensverteilung zu verdrängen, dies wäre für unsere Demokratie fatal, wie das Beispiel Amerika zeigt.

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