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Hilfe bei „Sehschwäche“ erbeten

Tun Sie mir einen Gefallen? Bitte! Unter all meinen Schwächen ist eine, die sich im „Waterbölles“ bemerkbar macht. Und Sie können sie ausbügeln. Ich meine Tippfehler. Denn ich sehe sie einfach nicht, wenn ich einen Text schreibe. Und auch beim letzten Durchlesen bleiben immer noch ein paar unerkannt. Lese ich den Text dann so wie Sie, fällt mir das eine oder andere zum Glück noch auf. Also schnell „Bearbeiten“ angeklickt und das Wort korrigiert. Las ich doch gerade eben im Text unterhalb das Wort „Szanario“. Wie kam das bloß dahin? Die Kollegen der Presse gaben früher in solchen Fällen immer dem „Druckfehlerteufel“ die Schuld. Aber den Bleisatz gibt es längst nicht mehr in einer Druckerei. Also habe ich nicht lange drum rum geredet und meine „Sehschwäche“ (J) zugegeben. Finden Sie dafür in nächster Zeit im „Waterbölles“ einen Beweis, schreiben Sie mir bitte eine kurze Mail. Damit ich den Tippfehler korrigieren kann. Und damit man mich nicht für einen Legastheniker hält.

Es heißt übrigens „Szenario“. Ich habe es gerade verbessert.

Über ein Lob, das freut, und einen Film, der erschreckt

Ist man erst mal „aus dem Geschäft“, hört man von den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen nur noch selten. Und ich bin da keine Ausnahme von der Regel. Ich beklage das nicht; das ist halt so in unserer stressigen Zeit. Doch heute bekam ich eine E-Mail von einem ehemaligen Studio-Kollegen aus Wuppertal. Und die hat mich auch wegen des Inhalts gefreut: „Ich lese mit großem Interesse Ihren Blog und bin begeistert. Gerade mit den Kommentarmöglichkeiten erhalten Nachrichten eine ganz andere Dimension.“

Und dann schickte mir der Radio- und Fernsehmacher noch einen Link zu einem Flash-Film von Robin Sloan und Matt Thompson. Dieser Film entwirft das Bild einer Informationsgesellschaft in den nächsten 15 Jahren.

Ich habe den Link natürlich gleich angeklickt. Ein faszinierender und zugleich erschreckender Film. So wünsche ich mir die Medienlandschaft der Zukunft nicht. Aber utopisch ist dieses Szenario keineswegs. Sehen Sie selbst. Weitere Infos hier.

Letzter Protest gegen die Schließung der Honsberg GmbH

Die Geschäftsleitung ließ sich nicht blicken, und die Lokalpresse (incl. Kamerateam der WDR Lokalzeit aus Wuppertal) hatte „Hausverbot“, als heute um 12 Uhr die Rest-Belegschaft der Honsberg GmbH in Remscheid-Hasten, Hersteller von Sonderwerkzeugmaschinen für die Automobilindustrie, bei dichtem Schneetreiben vor den Werktoren ein letztes Mal gegen die Schließung des traditionsreichen Betriebes protestierte. Die übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren am offiziell letzten Arbeitstag gleich Zuhause geblieben; der Chef hätte ihnen auch keine Arbeit mehr anbieten können. „Ich bin entsetzt, wie hier mit Menschen umgegangen ist, wie man hier in kürzester Zeit Fakten geschaffen hat“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Jürgen Kucharzyk. Er war zu dieser „Beerdigung“ erschienen, die im 14 Uhr mit der letzten Betriebsversammlung von Honsberg Lamp endete.

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Ein Lehrer und sein politischer Sachverstand

Okay, ich weiß, wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Ich tu’ s heute trotzdem mal. Spontan und im Überschwang. Günther Jauchs „Wer wird Millionär?“ ist gerade zu Ende gegangen. (RTL im allgemeinen ist ja noch keine Schande für einen Fernsehzuschauer). Und da habe ich gerade (wieder mal) bitter erfahren müssen, wie wichtig es ist, lesen zu können. Die Einstiegsfrage lautete ungefähr so: „Beschreiben Sie die Geschichte des Verkehrs, vom Einbaum bis zum ... Flugzeug“. Ein Klacks? Flötepiepen! Ich hatte das kleine Wörtchen „rückwärts“ überlesen. Der Kandidat hat null Punkte, der Kandidat kann gehen. Allein deswegen würde ich mich nie bei Jauch bewerben. Null Punkte in der Eingangsfrage! Schon diese Vorstellung peitscht mich!

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Karneval ...

-          ist ein ästhetisches Spektakel, das die Akteure zu kulturellen Leistungen in den verschiedenen Bereichern schöpferischen Gestaltens anregt.

-          stützt sich auf Kulturpraktiken, derer sich alle Kulturen bedienen.

-          Ist geeignet, einen integrierenden Handlungsrahmen für unterschiedliche kulturelle Initiativen zu schaffen.

-          ist Ausbrechen aus engen Verhältnissen.

-          ist Stolz und die Freude an der Selbstinszenierung, an der Selbstdarstellung im sozialen und kulturellen Zusammenhang einer Gruppe.

(Gefunden auf einer Internetseite über den Berliner Karneval der Kulturen.)

 Was ist Karneval für Sie?

Neubaugebiet Hohenhagen wurde stark abgespeckt

Wie sich doch die Zeiten ändern. Und die Ansichten. Städteplaner und Kommunalpolitiker machen da keine Ausnahme. Daran dachte ich, als ich im RGA (18.2.2006) las, was Oberbürgermeisterin Beate Wilding (SPD) über den Wohnungsbau in dieser Stadt wegweisend gesagt hat: „Wir müssen ... weg vom Neubau, hin zur Bestandspflege und zur städtebaulichen Aufwertung bestehender Wohnviertel. (...) Wir brauchen bezahlbares Eigentum, gehobenen Wohnungsbau, ein senioren- und behindertengerechtes Wohnungsangebot.“ Wie wahr. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Neubaugebiet Hohenhagen hatte es im November 1999 noch von Seiten der Stadt geheißen: „Im Stadtgebiet von Remscheid besteht ein erheblicher Mangel an Wohnbauflächen“.

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Impfmobil kommt zum Honsberg

In Deutschland wird zu wenig geimpft. In manchen Gebieten des Rheinlandes zum Beispiel sind 80 Prozent der Kinder nicht einmal gegen Kinderlähmung geschützt. Nach einer Studie des Instituts für Gesundheits-System-Forschung Kiel werden lediglich 59 Prozent der "wünschenswerten und notwendigen" Impfungen ausgeführt. Im Durchschnitt gebe es in der Bundesrepublik jährlich 10 000 Grippetote, fast 5000 Menschen erkrankten an Masern, bis zu 50 000 infizierten sich mit Hepatitis-B. In Remscheid, wo mehr als die Hälfte aller Einschüler nicht ausreichend gegen Masern, Mumps und Röteln geschützt ist, wird gegen Impfmüdigkeit jetzt etwas getan.

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Spielautomaten in Remscheid schlucken mehr als acht Millionen Euro

In Remscheid wird so mancher Euro verspielt. Etwa 400 Spielautomaten warten im Stadtgebiet darauf, mit Münzen gefüttert zu werden. Und dabei wird für die Betreiber Vergnügungssteuer fällig. Wie diese Steuer berechnet wurde, war im vorigen Streitpunkt in einem Verfahren vor dem Verwaltungsgerichtes Düsseldorf, das für die Stadt Remscheid ungünstig ausging: Das Gericht erklärte die Vergnügungssteuersatzung für rechtwidrig und die Berechnungsgrundlagen für unwirksam. Was blieb dem Rat der Stadt also anderes übrig, als eine Satzungsänderung zu beschließen.

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Honsberg am Ende

"Manche Finanzinvestoren verschwenden keinen Gedanken an die Menschen, deren Arbeitsplatz sie vernichten. Sie bleiben anonym, haben kein Gesicht, fallen wie Heuschrecken über Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter."

(Franz Müntefering, damals SPD-Bundesvorsitzender, im April 2005)

Erinnern wir uns daran, wenn wir über Betriebsstillegungen und „Freistellungen“ (was für ein schiefes Wort) lesen. Seit heute ist amtlich: In fünf Tagen wird die Honsberg GmbH in Remscheid-Hasten, Hersteller von Sonderwerkzeugmaschinen für die Automobilindustrie, dicht gemacht. Das teilte die Geschäftsleitung heute dem Betriebsrat mit. 109 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet Honsberg, eine Tochtergesellschaft der Maxcor-Gruppe, für drei bis zwölf Monate (abhängig von der Betriebszugehörigkeit) die Übernahme in eine Transfergesellschaft an (bei 15 Prozent weniger Nettoeinkommen). Von dort aus sollen sie dann in andere, „normale“ Arbeitsverhältnisse vermittelt werden. Als ob das so einfach wäre. Den übrigen 64 Mtarbeitern will man Stellen in anderen Betriebsteilen des Konzerns anbieten - wo, welche und zu welchen Konditionen ist noch nicht bekannt. Gegenüber der Öffentlichkeit hüllt sich die Geschäftsleitung ohnehin in Schweigen.

Ich kann die Wut der Arbeitnehmer und ihrer Familien verstehen. Und ihre Niedergeschlagenheit.

Die Losung des Tages: Ein Schlips muss her!

Die Krawatte ...

... ist etwa 140 cm lang, an ihrem unteren Ende etwa zwei- bis dreimal so breit wie an ihrem oberen Ende, das nach dem Knoten hinter das sichtbare breite Ende gesteckt wird. Die Krawatte sollte in der Länge so gebunden werden, dass die Spitze auf Höhe des Hosenbundes zu liegen kommt. Für besonders lange Männer gibt es in Spezialgeschäften extralange Binder. (Auszug aus Wikipedia)

Alles klar, Ihr Männer? Nein? Dann hier ein kleiner Kursus in Brauchtum. Schneller geht’s, wenn Ihr eine Kollegin fragt! Die hilft bestimmt. Oder Ihr besucht so gegen 11 Uhr Beate Wilding im Rathaus, unsere Oberbürgermeisterin. Der fällt bestimmt auch was Nettes ein. Schnipp!