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Gottesdienst für Gehörlose in der Stadtkirche

In Remscheid treffen sich Gehör­lose und Schwerhörige einmal monat­lich zum evangelischen Gottesdienst. Der findet im­mer am 1. Sonntag im Monat um 15 Uhr in der Stadtkirche am Markt statt. Die Predigt wird in Gebärdensprache gehalten, ist aber auch für Hörende zu verstehen. An­schließend wird im Gemeindehaus bei einer Tasse Kaffee noch gemütlich ge­plaudert.
(Aus dem „Gemeindebrief Extra 2007“ der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Remscheid)

Integration (6): Schwerpunkte bei der Jugendhilfe

Aus den Remscheider "Handlungsempfehlungen zur ... Integration“:

  • Signet der Stadt Remscheid zur IntegrationÜberprüfung der gesamten Angebotsstruktur auf Erreichbarkeit, Integrationseig­nung und Bekanntheitsgrad
  • Enge Vernetzung der Angebote von Jugendhilfe, Schule, Migrantenselbstorganisationen und sonstigen Vertreterinnen und Vertretern der Migrantinnen und Migranten
  • Gezielte Maßnahmen zur Auseinandersetzung mit der Frage der Geschlechtergerechtigkeit und von Geschlechtsrollen
  • Interkulturelle Öffnung und Kompetenzen: verbindliche Fort- und Weiterbildungspro­gram­me/ ver­stärkter Einsatz von Personal mit Migrationshintergrund (insbesondere im ASD) / Entwicklung und Sicherstellung von mehrsprachigen Angeboten / Aufbau eines mehr­sprachigen niedrigschwelligen Informationssystems (mehrsprachige Flyer / Infoabende in Kindertagesstätten und Schulen)
  • Finanzielle Unterstützung von Integration fördernden Veranstaltungen und Projekten des Jugend­rates
  • Entwicklung von gezielten Beteiligungsverfahren (z. B. über Projektarbeit) für die Ju­gend­­lichen

Wupperverband bei Umweltausstellung in Schloss Bellevue

Zum dritten Mal haben der Bundespräsident und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt Unternehmen und Institutionen eingeladen, innovative Umweltschutzprojekte vorzustellen. Am 5. und 6. Juni werden rund 170 Aussteller im Park von Schloss Bellevue in Berlin auf ca. 3.000 Quadratmetern Fläche ihre Projekte und Technologien vorstellen. Der Wupperverband ist in diesem Jahr mit von der Partie; unter insgesamt 420 Bewerbern wurde er von einer Jury ausgewählt. Der Verband wird sich mit seinem Projekt „Flussgebietsmanagement und Gewässerbewirtschaftung auch in anderen Bereichen, z. B. Tourismus, Regionale 2010, Raumplanung, angewendet wird. (Wupperverband)

BARMAG hat Abbau von hundert Arbeitsplätzen angekündigt

Betriebsversammlungen bei der BARMAG in Lennep haben in den vergangenen Jahren selten für die Belegschaft etwas Gutes gebracht. Und die in dieser Woche machte da keine Ausnahme. Von „dramatischen Einbrüchen am Weltmarkt“ sprach da Geschäftsführer Martin Stillger und meinte das Herzstück der BARMAG-Produktion, die Textilmaschinen. In zwei Jahren sollen im Lenneper Werk keine Textilmaschinen mehr produziert werden, erfuhren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und waren verständlicherweise betroffen. Denn die Produktionsverlagerung nach China wird mit dem Abbau von 100 Arbeitsplätzen am Standort Lennep verbunden sein. Der im vorigen Jahr abgeschlossene Haustarifvertrag lässt zwar bis Ende 2007 keine betriebsbedingten Kündigungen zu; sollte aber ein Mitarbeiter schon vorher eine neue Stelle gesucht und gefunden haben (weil er nicht bis zum Produktionsende warten wollte), steht die Firmenleitung einem Aufhebungsvertrag gewiss nicht im Wege. Und sollten im Oerlikon-Konzern Stellen frei werden (dazu gehört die BARMAG seit Januar über die Saurer GmbH & Co KG), dann würden den Mitarbeitern der BARMAG angeboten, hat die Firmenleitung inzwischen versichert. So oder so bedeutet das jedenfalls einen weiteren Arbeitsplatzverlust in der wirtschaftlich arg gebeutelten Stadt Remscheid – mit Auswirkungen auf Kaufkraft und Gewerebesteuereinnahmen.

Neue Triebwagen für den "Müngstener" baldmöglichst

Am 14. März beschrieb der Waterbölles, „wie sich eine Resolution in vier Monaten in nichts auflöst“. Die sollte zuerst an den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und später an die Bahn AG gerichtet sein, kam aber nicht zustande. Acht Tage nach diesem Bericht, im Hauptausschuss, wurde die Idee einer Resolution neu geboren. Von Fritz-Sönke Ruddigkeit von den Grünen. Darin solle der VRR aufgefordert werden,  die Strecke des „Müngsteners“, wie nach dem bestehenden Vertrag mit der Bahn möglich, zwischen 2009 und 2011 neu auszuschreiben. Hans Peter Meinecke (SPD) leistete Schützenhilfe: „Schlechter als jetzt kann’s ja wohl nicht werden!“ Im Zuge der Neuausschreibung sei dann hoffentlich zwischen 2011 und 2012 mit neuen „Zuggarnituren“ zu rechnen. Denn was nützten neue Bahnsteige, ergänzte Baudezernent Helmut Kennepohl, wenn die dazu passenden Züge fehlten. Das will Elke Rühl (CDU) nun zusammen mit Vertretern der Verwaltung in dem für den 20. April  mit VRR und Bahn verabredeten Gespräch vortragen und auf eine schnellstmögliche Ausschreibung der Strecke drängen. Ob es dann noch einer Resolution bedarf, bleibt abzuwarten.

Integration (5): Von der Schule in die Berufsausbildung

Aus den Remscheider "Handlungsempfehlungen zur ... Integration“:

  • Signet der Stadt Remscheid zur IntegrationBesondere Qualifizierungsmaßnahmen für Abgänger ohne Schulabschluss zur Erlan­gung der Ausbildungsreife / Fortführung und Weiterentwicklung der Kooperation und Abstimmung der Maßnahmen zwischen der Agentur für Arbeit, der ARGE und den Maßnahmeträgern im Bereich der Jugendberufsbildung
  • Aufbau von Kooperationen mit Betrieben im Besitz von Ausländerinnen und Ausländern zur gezielten Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und zur Eröffnung/Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Entwicklung von speziell auf (junge) Migrantinnen und auf Gruppen spezifischer Her­kunft zugeschnittenen Maßnahmen durch die Agentur für Arbeit / ARGE und weiterer Maßnahmeträger sowie Schaffung der Voraussetzungen für eine zügige Umsetzung dieser Maßnahmen auf lokaler Ebene / Berücksichtigung der besonderen Benachteiligung von Mädchen und (allein erziehenden) Frauen bei der Berufsförderung
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Das war happig: 6.000 Euro für vier Tannen

Wir müssen uns auf stürmischere Zeiten einstellen. Das ist nicht politisch gemeint, sondern bezieht sich auf die Ankündigungen der Meteorologen, künftig werde es häufiger Stürme geben – und heftigere. Wenn „Kyrill“, der jüngste schwere Sturm, ein Vorbote dessen gewesen sein soll, was uns erwartet, dann gute Nacht. Da sollten Grundstücksbesitzer, die hohe Bäume ihr Eigen nennen, deren Standfestigkeit vorsichtshalber mal genauer unter die Lupe nehmen. Bei größeren Laubbäumen in ihren Gärten können sie nicht einfach zur Säge greifen (da hat auch die Stadt ein Wort mitzureden). Bei Tannen und Fichten braucht es zum Abholzen dagegen keine Genehmigung. Allerdings sollte das in beiden Fällen Experten überlassen werden. Damit der Baum nicht doch auf einem Dach landet (schon vor dem nächsten Sturm). Trauen Sie dabei übrigens keinesfalls dem ersten Angebot eines Baumfällers. Ein aktuelles Beispiel: Auf einem Remscheider Grundstück sollten vier hohe Tannen abgeholzt werden. Zwei Kostenvoranschläge wurden eingeholt. Der eine Holzfäller wollte  insgesamt 1000 Euro haben, der andere 1.700 Euro – allerdings für jeden der vier Bäume.

Grünen-Vorstand RS bleibt weiterhin schlagkräftig

Die Remscheider Grünen haben ihren Kreisvorstand einstimmig gewählt. Frank vom Scheidt bleibt auch im kommenden Jahr Sprecher des Remscheider Kreisverbandes. Daneben wurde David Schichel, der auch als Kreisgeschäftsführer für die Partei arbeitet, als Beisitzer bestätigt. Zum neuen Kassierer wurde Harald Sellner gewählt, nachdem sein Vorgänger Joachim Herrmann Anfang des Jahres seinen Umzug in die Bretagne angekündigt hatte.

Wie im vergangenen Jahr besteht der Grünen-Vorstand somit aus nur drei Personen. „Diese Variante hat sich als äußerst schlagkräftig erwiesen“, so Frank vom Scheidt.

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Die evangelische Tonbandgemeinde feiert nachträglich mit

Für blinde, seh- oder gehbehinderte Menschen gibt es die Möglichkeit, am Gottesdienst und Gemeindeleben der evangelischen Stadtkirche teilzunehmen; sie können sich den Sonntagsgottesdienst wöchent­lich als Kassette zuschicken lassen, und das kostenlos. Das Gleiche gilt für den Gemeinde­brief. Alle drei Monate, wenn der Ge­meindebrief neu erschienen ist, wird er auf Tonband gesprochen und an diejenigen verschickt, die gerne „hören" möchten, was in der Gemeinde geschieht. Nähere Infos bei Schwester Line Wurms, Tel. 780545. (Aus dem „Gemeindebrief Extra 2007“ der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Remscheid)

Integration (4):Schulische Bildung ohne Niveauunterschied

Aus den Remscheider "Handlungsempfehlungen zur ... Integration“:

  • Signet der Stadt Remscheid zur IntegrationMittelfristiges generelles Ziel: Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund er­reichen bei den Quoten zum Schulbesuch und den Abschlüssen ein gleiches Niveau wie die ohne Migrationshintergrund / Zwischenziel: sukzessive Verbesserungen bei den Quoten
  • Erstellung und Erarbeitung entspre­chender individueller Sprachförderkonzepte durch alle Schulen (aller Schultypen) in Remscheid (für die deutsche Sprache und die Muttersprache) / Sicherstellung der Sprachförderung an allen Schulen und insbesondere auch an den Gymnasien (Definition der Sprachförderung als Querschnitts­aufgabe an allen Schulen)
  • Initiierung von verbindlichen Gesprächen zum Aufbau und zur Verbesserung der Zusammenarbeit und zur Abstimmung von Maßnahmen zwischen den Schulen durch das Mig­ra­tionsbüro
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