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Ver.di zeigt sich entsetzt über Kündigungen im Sana-Klinikum

Den folgenden Brief zu den beabsichtigten Kündigungen im SANA Klinikum haben heute Fachbereichsvorsitzender Gerhard Walsken und Gewerkschaftssekretär Willi Oberländer vom Bezirk Rhein-Wupper der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di an Oberbürgermeisterin Beate Wilding und alle Ratsmitglieder geschrieben:

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Schaufenster: Stellungnahme der Stadt lässt auf sich warten

Eine offizielle Verlautbarung der Stadt Remscheid gibt es immer noch nicht. Deshalb an dieser Stelle wegen der Bedeutung der Angelegenheit noch einmal der Waterbölles-Bericht von Sonntag, 6. Mai:
Die Risikobereitschaft der Remscheider Unternehmer beim „Schaufenster der Wirtschaft“ scheint größer zu sein als erwartet. Das macht
Rückfragen der Stadtverwaltung bei der Bezirksregierung in Düsseldorf beinahe zur Formsache. Denn wie Klaus W. Kühn (Erbschloe) und Dr. Wolfgang Pütz (RGA) am  Donnerstag, 3. Mai, beim Gespräch mit Oberbürgermeisterin Beate Wilding, den Vorsitzenden der fünf Ratsfraktionen und leitenden Verwaltungsmitarbeitern erläuterten, will die heimische Unternehmerschaft nicht nur das   „Schaufenster der Wirtschaft“ über eine eigene GmbH betreiben, sondern der Stadt offenbar auch das finanzielle Risiko abnehmen, das mit dem 1,6 Millionen Euro Landeszuschuss für den Fall verbunden ist, dass das Projekt scheitern sollte.

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BV will sich mit Entwässerung der "Blume" näher befassen

Da hatte sich Wieland Gühne, der Fraktionsvorsitzende der W.I.,R., doch ziemlich verschätzt. Am 21. Februar zitierte ihn der Waterbölles mit dem Satz, den Entwurf eines Bebauungsplans zum neuen Gewerbegebiet ‚Blume’ erwartet er in ca. sechs Wochen. Das wäre somit der 29. März gewesen. Tatsächlich fertig wurden die umfangreichen Vorlagen für die Bezirksvertretung Lüttringhausen, den Bauausschuss, den Umweltausschuss und schließlich den Rat der Stadt (er soll am 14. Juni darüber das letzte Wort haben) aber erst am 14. Mai. An diesem Tag setzte Baudezernent Helmut Kennepohl unter anderem seine Unterschrift unter den vom Lüttringhauser Heimatbund schon für verschollen gehaltenen Entwurf einer Gestaltungssatzung. Wo die 822 Seiten danach „schlummerten“, bis sie den Kommunalpolitikern kurz vor Pfingsten zugestellt wurden, blieb in der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Lüttringhausen unausgesprochen. Jedenfalls habe die verspätete Zustellung nicht am Baudezernat gelegen, stellte Kennepohl richtig. Er sei deshalb dankbar für den Vorschlag von Bezirksvorsteher Phillipp Veit (CDU), den „Komplex Blume“  erst in zwei Wochen, am Tage der Ratssitzung, in der BV zu behandeln, um allen BV-Mitgliedern Gelegenheit zu geben, sich mit den Unterlagen eingehend zu befassen. (Die Besitzer der im nebenstehenden Plan rot eingezeichneten Grundstücke sind nach Angaben des Heimatbundes weiterhin nicht verkaufsbereit.)

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Kyrill: Neuer Wald entsteht auch ohne menschliches Zutun

Natürliche Aufforstung kommt ohne Kredite aus: Klärendes Gespräch „vor Ort“ zwischen Markus Wolf, Klaus Kowakowski, Herbert Steinmann und Stefan Nöh (von links nach rechts).

Manchmal müssen auch Binsenweisheiten aufgefrischt werden: Ein Treffen auf feuchtem Waldboden, im „Schimmelbusch“ nahe dem Kinderheim „Waldhof“, hat heute bestätigt, dass sich Missverständnisse viel besser im persönlichen Gespräch klären lassen als durch einen Briefwechsel. Mit Unverständnis hatte Klaus Kowakowski, engagierter Bürger aus RS-Stachelhausen, auf die Äußerung des Remscheider Forstamtsleiters  Markus Wolff im Umweltausschuss reagiert, zur Beseitigung der Schäden, die der Orkan „Kyrill“ in den Remscheider Wäldern angerichtet hat, brauche die Stadt keine Kredite aufzunehmen. Das werde die Natur weitgehend alleine regeln. Auf diese "Selbstaufforstung" zu setzen und „geschädigte Flächen tatenlos zu belassen“, entspräche „in keiner Weise gebotenen Notwendigkeiten“, befand Kowakowski. Der Wald könne sich ohne menschliches Dazutun nicht aus eigener Kraft regenerieren. Dabei sei er als Lebensraum für Wildtiere, Wasserspeicher, Luftfilter und Klimaverbesserer und für Freizeit und Erholung unverzichtbar. Letzterem stimmte Markus Wolf zu, erstem nicht. Und vor allem nicht der These Kowakowskis, entwurzelte Baumstümpfe, Reste abgebrochener Stämme, große Mengen Äste und Zweige würden jeden Lichtdurchlass verhindern und so junge Pflanzen schnell ersticken. Wolf: „Genau das Gegenteil ist der Fall!“

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"Citybrunch" zum kleinen Preis künftig einmal im Monat

Künfig jeden letzten Montag im Monat im Gemeindessal am Markt

Brunch ist ein Kunstwort aus dem Englischen und setzt sich aus „Breakfast“ (Frühstück) und „Lunch“ (Mittagessen) zusammen. Ein solcher Brunch ist das gemeinsame neue Angebot der evangelischen City-Kirche (Stadtkirche) am Markt und des Arbeitslosenzentrum des Diakonischen Werkes. Jeden letzten Montag im Monat wendet sich der „Citybrunch“ im Gemeindesaal künftig an alle, die gerne ausgiebig frühstücken und folglich Freude haben an einem reichhaltigen Brunch mit kalten und warmen Speisen zu einem günstigen Preis. Und das ist wörtlich zu nehmen: Nicht nur Alleinstehende, Rentner, Arbeits- und/oder Mittellose sollen sich angesprochen fühlen, sondern tatsächlich jedermann, Jung und Alt.  Denn schließlich hat ja auch jeder das Bedürfnis, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Und weil das erfahrungsgemäß gegen Ende des Monats bei manchen wegen „Ebbe in der Kasse“ etwas schwerer fällt, ist der neue, überkonfessionelle Frühstückstreff eben an jedem letzten Montag im Monat zwischen 9 und 13 Uhr geöffnet.

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Auch in diesem Jahr gibt's wieder Geld für Fassadenanstrich

Im Laufe dieses Jahres soll noch mehr „Farbe in den Stadtteil Rosenhügel kommen“, berichtete die Verwaltung in der gestrigen Sitzung des Sozialausschusses. Dafür soll privaten Investoren insgesamt 148.000 Euro (104.000 Euro Landesmittel, 26.000 Euro aus dem städtischen Haushalt und 18.000 „Überhang“ aus 2006) zur Verfügung gestellt werden. Es lägen mehrere Anfragen von Privateigentümern vor, insgesamt sei die Nachfrage jedoch rückläufig.

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So sollte der Internetauftritt einer Grundschule aussehen

Die Daniel-Schürmann-Schule ist die älteste Schule Remscheids - sie - hat ihre Ursprünge in der Mitte des 17. Jahrhunderts – und zugleich eine der modernsten Grundschulen dieser Stadt, dem neuen Internetauftritt der Schule unter http://www.daniel-schuermann-schule.de nach zu urteilen. Derzeit besuchen etwa 180 Schüler-/innen die zweizügige Gemeinschaftsgrundschule im Stadtzentrum, die seit Schuljahrsbeginn 2006/2007 als Offene Ganztagsgrundschule geführt wird. Den Namen des früheren Lehrers Daniel Schürmann trägt sie seit dem 11. Februar 1927. Auf den neuen Internetseiten der Schule zu surfen, kann auch für Erwachsene interessant sein, die keine Kinder (mehr) in der Grundschule haben.

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Synode des Evangelischen Kirchenkreises Lennep am 2. Juni

 Zur Kreissynode versammeln sich 148 Synodale am Samstag, 2. Juni 2007, im Gemeindehaus der Evangelischen Johannes-Kirchengemeinde, Eschenstraße 23, in Remscheid. Die Synode beginnt um 8.30 Uhr mit einem Abendmahlsgottesdienst; die Tagesordnung wird voraussichtlich um 9:30 Uhr eröffnet. Das wichtigste Leitungsgremium des Evangelischen Kirchenkreises Lennep, dem alle PfarrerInnen im Kirchenkreis und gewählte PresbyterInnen aus den Gemeinden des Kirchenkreises angehören, tagt wie immer öffentlich: Interessierte Gäste sind herzlich willkommen! Thematischer Schwerpunkt der Synode ist „die wirtschaftliche Globalisierung und ihre Herausforderungen für die Kirchen". Außerdem besetzen die Synodalen durch Neuwahlen verschiedene Ämter neu. Die vollständige Tagesordnung finden Sie unter www.kirchenkreis-lennep.de. Während der Kreissynode, gegen 13:45 Uhr, soll ein „Kirchentags-Fass“ mit Wasser aus den Gemeinden des Kirchenkreises gefüllt werden. Sein Inhalt wird dann beim Kirchentag in Köln zusammen mit den Wässern aus allen anderen Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche im Rheinland in den Rhein gegossen - unter dem Motto "Das Rheinland strömt zusammen". (Ingo Klein, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Lennep)

Zuschüsse an freie Träger zwischen 200 und 9.500 Euro

Bereits im vorigen Jahr bekamen die freien Träger die städtische Finanzmisere zu spüren. Und in diesem Jahr wird es nicht anders sein. Über insgesamt zwanzig Zuschussanträge hatte der städtische Kulturausschuss heute zu entscheiden. Und er tat es ohne Diskussion, in dem er einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung folgte. Im vorigen Jahr hatten 18 Institutionen insgesamt 107.658 Euro beantragt, erhielten zusammen aber nur 20.900 Euro. Diesmal betrug die Antragssumme 115.263 Euro, verteilt werden aber nur 27.300 Euro. Hier die Antragsteller und die ihnen bewilligten Zuschüsse: Die Welle e.V. (2.000 Euro), The Jazzbrothers (300 Euro), Rotationstheater (5.000 Euro), GHS Klausen (1.500 Euro), Klosterkirche e.V. (9.500 Euro), Lenneper Karnevalsgesellschaft (500 Euro), Folkinitiative Remscheid 500 Euro), Werkstatt-Galerie (200 Euro), St. Suitbertus (250 Euro), Deutsch-Indische Gesellschaft (1.000 Euro), Ev. Kirchengemeinde Hasten (600 Euro), Kooperation Kraftstation/Die Welle (2.000 Euro) und Yehudi-Menuhin-Stiftung (1.650 Euro). Das Kinder- und Jugendtheater der Kraftstation, der Remscheider Künstler Meik Puppe, die Denkerschmette, ein Theaterprojekt von Guido Sauer und die Krippenausstellung der Ev. Luther-Kirchengemeinde gehen damit leer aus.