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Das "Schaufenster der Wirtschaft" gab es schon einmal

Das war vor 100 Jahren das Schaufenster der Wirtschaft

von Jürgen Breidenbach

Das „Schaufenster der Wirtschaft“ war vor 100 Jahren keine Computeranimation, sondern stand ganz real mitten in Remscheid. Damals empfahl der Stadtführer des Verkehrsvereins den Besuchern der Stadt - nach einem Rundgang durch die “Neustadt” (so nannte man damals das Viertel um Realgymnasium, Turnhalle, Lutherkirche und Königlicher Fachschule der Kleineisen-Industrie) - als sehr lohnend die “sehr sehenswerte ständige Ausstellung sämtlicher Eisenwaren im Vereinshause des Fabrikanten-Vereins in der Elberfelderstraße“. Diese Ausstellung war - in bergischer Kooperation - privat finanziert.

Man war also damals in dieser Hinsicht gar nicht so unmodern...

"Holiday Final Party" am Sonntag im Stadion Reinshagen

Am Sonntag, 5. August 2007, veranstaltet die Stadt Remscheid mit vielen Partnern ein großes Ferienabschlussfest im Stadion Reinshagen. Von 14 bis 19 Uhr verwandelt sich das gesamte Gelände des Stadions in eine große Aktionsfläche für Jung und Alt: In Sport- und Spiele-Parcours kann die Geschicklichkeit erprobt und als Preis ein Shirt mit nach Hause genommen werden. Hüpfburgen, eine Riesen-Wasserrutsche, Mitmachaktionen und Ballspielfelder - Badminton, Soccer-Feld, Menschenkicker, Streetbasketball - laden zum Spielen ein. Darüber hinaus können Modellautos bei spektakulären Rennen bewundert und Buttons selbst gestaltet werden. Auch beim Kinderschminken sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die Sportvereine VfB Marathon und der AFC Remscheid Amboss sorgen im Gartenbistro für das leibliche Wohl mit Kaffee, Kuchen und „Leckerem“ vom Grill. Die Kinder- und Jugendförderung und der Fachbereich Sport und Freizeit der Stadt Remscheid wollen mit dem Fest den Familien in Remscheid ein weiteres, attraktives Ferienangebot und einen schönen Ausklang der Schulferien bieten. Es bildet den Abschluss des erfolgreichen Sommerferienprogramms „Macht Mit“, an dem mehr als 1.500 Kinder in 88 Angeboten teilgenommen haben. (Heike Springer, Stadt Remscheid, Büro der Oberbürgermeisterin)

Nur eine Stelle für Behinderte, Sucht und Datenschutz?

Was ist den Wirtschaftsprüfern von Rödl & Partner auf der Suche nach Sparmöglichkeiten für die Stadt nicht alles eingefallen:

"Die Stadt Remscheid verfügt über eine Gleichstellungsbeauftragte, einen Schwerbehindertenbeauftragten, einen Suchtbeauftragten sowie einen Datenschutzbeauftragten. Für jede dieser Funktionen wird eine Vollzeitstelle bereitgestellt. Die Beauftragten nehmen wichtige und bedeutungsvolle Aufgaben wahr. Einerseits sind sie als Interessenvertretung einer speziellen Zielgruppe für ihre Belange und Probleme bzw. für die Wahrung der ihnen obliegenden Schutzaufgaben zuständig. Andererseits sind sie aber auch direkter Vermittler zum Arbeitgeber. … Nach § 16 Abs. 2 Landesgleichstellungsgesetz NRW muss in Dienststellen mit mehr als 500 Beschäftigten die Gleichstellungsbeauftragte eine Entlastung aufweisen, die mindestens der vollen regelmäßigen Arbeitszeit entspricht. Da diese Rahmenbedingung für Remscheid zutrifft, sollte die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten in vollem Umfang beibehalten werden. Andere Rechtsgrundlagen wie SGB IX in Verbindung mit dem Behindertengleichstellungsgesetz NRW oder das Datenschutzgesetz NRW spezifizieren die Entlastung des Beauftragten jedoch nicht so detailliert. Unter Wahrung der Funktion der Beauftragten schlägt Rödl & Partner daher vor, die Stellen des Behinderten-, Sucht- sowie Datenschutzbeauftragten zu einer Beauftragtenstelle zusammenzufassen.“ (Aus dem Konsolidierungsgutachten der Wirtschaftsprüfer von Rödl & Partner, komplett als pdf-Datei hier.) Was halten Sie davon?  

Wirtschaftsförderin eröffnet neues VHS-Semester mit Vortrag

Am 3. September 2007 beginnt das neue Semester der Volkshochschule mit einem reichhaltigen Programm. Zur Eröffnung referiert  am Donnerstag, 30. August, um 19:30 Uhr die Leiterin der Remscheider Wirtschaftsförderung, Karin Schellenberg, über „Remscheid - Provinzstadt von Weltrang“. Gegen den Strom des allgemeinen Klagens über Schulden will sie ein positives Bild von Remscheid zeichnen und auf die enormen Leistungen der Remscheider Wirtschaft verweisen, die oft gar nicht gewürdigt würden.

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Gemeinsame Wirtschaftsförderung mit Wuppertal & Solingen

Was ist den Wirtschaftsprüfern von Rödl & Partner auf der Suche nach Sparmöglichkeiten für die Stadt nicht alles eingefallen:

„Das Bergische Städtedreieck Remscheid-Solingen-Wuppertal verfügt über eine seit Jahren eingeübte regionale Zusammenarbeit vieler Akteure. Dabei sind insbesondere die jüngeren Erfahrungen mit der Regionale 2006 und die daraus entstandene Kooperation der Wirtschaftsförderungen der drei Städte, der Industrie- und Handelskammer und weiterer Akteure unter der Dachmarke "kompetenzhoch³" hervorzuheben. Diese Kooperationen bilden...

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Swing im Stil von Basie, Hodges, Ellington und Goodman

Zum kompletten Programm hier klicken

Swing im Park“ heißt es  am kommenden Sonntag ab 11 Uhr beim Remscheider Sommer 2007“, wenn in der Konzertmusel im Stadtpark das VSSO spielt, das Victory-Street Swing Orchestra spielt (Dietrich Geese, Erwin Kuckartz, Manfred Wörder, Thomas Rittershaus, Jochen Müller, Peter Heidemann, Manfred Bucher und Michael Krautstein). Seit gut 30 Jahren ist das VSSO nicht nur im Bergischen Land unterwegs, sondern in vielen renommierten Clubs von Berlin bis Aachen und von Hamburg bis München.  Inspiriert durch die Band des englischen Trompeters Humphrey Littleton verschrieb sich das VSSO Anfang der 80iger Jahre dem Stil der großen Jazz Orchester. Mit dem fünfstimmigen Bläsersatz aus Trompete, Posaune und drei Saxophonen (Alt, Tenor, Bariton) verband das VSSO den Sound einer Big Band mit der Flexibilität und Beweglichkeit einer Combo. Ein Soundkonzept, das bis heute Bestand hat. Das Repertoire des VSSO besteht hauptsächlich aus Swing im Stil von Basie, Hodges, Ellington und Goodman neben klassischem Chicago und modernen Arrangements.

 

Auch externe Wirtschaftsprüfer können Amtsdeutsch

„Im Kinderfall unserer Stadtgemeinde ist eine hierorts wohnhafte, noch unbeschulte Minderjährige aktenkundig, welche durch ihre unübliche Kopfbekleidung gewohnheitsrechtlich Rotkäppchen genannt zu werden pflegt.“ So beginnt eine Seite im Internet, auf der ein unbekannter Autor das Märchen vom Rotkäppchen ins Amtsdeutsch mit all seinen Sprachwucherungen übertragen hat. Dieses „Beamtendeutsch“ bestimmt nach Wikipedia mit seiner „sehr förmlichen Ausdrucksweise“ nicht nur den geschäftlichen Schriftverkehr vieler Behörden und Verwaltungen, wird auch in vielen Privatfirmen und Konzernen leider allzu gerne benutzt. So auch im „Spar-Gutachten“ der Wirtschaftsprüfer von Rödl & Partner, das derzeit im Remscheider Rathaus einiges Kopfzerbrechen bereitet. In erster Linie nicht wegen der teilweise recht „gewundenen“ Formulierungen, sondern wegen der darin enthaltenen Sparvorschläge. Aber es enthält auch Sprachblüten:

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