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Neuer Fachdienst verstärkt das Kulturdezernat

"Kulturmanagement“ heißt der neue Fachdienst 4.41, den Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zum 1. Januar im Kulturdezernat von Dr. Christian Henkelmann als zusätzliche Hierarchieebene eingerichtet hat. Geleitet wird der FD vom Leitenden Verwaltungsdirektor (Besoldungsgruppe A16) Arndt Zimmermann (55). Mit dem Schwerpunkt Kulturförderung/Verwaltung/Controlling werden er und die beiden Finanzfachleute, die er aus seinem bisherigen Aufgabenbereich (Verwaltungssteuerung) hatte mitnehmen können, für das Historische Zentrum, das Deutsche Röntgenmuseum und das Stadtmarketing zuständig sein, Unterstützer zum einen für seinen Chef Dr. Christian Henkelmann (Stadtdirektor, Kulturdezernent und „Theaterintendant“), zum anderen für die ihm selbst unterstellten drei Abteilungsleiter. Diese können sich auf Inhalte und Konzepte konzentrieren, während Arndt Zimmermann für das nötige Finanzcontrolling sorgen soll – und, so die Hoffnung des Oberbürgermeisters, für dringend benötigte Fördergelder. Das betrifft Haus Cleff, Schloss Burg, das Rönmtgenmuseum und die Musik- und Kunstschule in der früheren Städtischen Galerie an der Scharffstraße gleichermaßen. Den ersten Fpörderantrag beim Land NRW hat Zimmermann bereits gestellt; er betrifft die 50 veralteten und nur nioch teilweise nutzbaren Personalcomputer des Röntgenmuseums.

Für Haus Cleff, das Deutsche Werkzeugmuseum und das benachbarte Haus Berger entwarf der Oberbürgermeister gestern das „Bild einer „wunderbaren Kulturinsel auf dem Hasten“. Schade nur, dass der städtische Etat das nötige Geld dafür ebenso wenig hergibt wie für neuen „Raum für Bildende Kunst. Deshalb habe er mit dem Verein Pro Arte besprochen, künftig das frühere „Raucher-Foyer“ für Ausstellungen zu nutzen, berichtete der OB. Das beginnt am 20. März mit einer Ausstellung über das Schaffen des Remscheider Architekten Walters Arns (Allee-Center, Stadtsparkasse, Albert-Einstein-Schule, Berufskolleg Technik), der lange Jahre auch Fraktionsvorsitzender der FDP im Rat der Stadt war.

Burkhard Mast-Weisz versteht seine Personalentscheidung zu Gunsten von Arndt Zimmermann als neuen „BackOffice-Leiter“, die er längere Zeit erwogen habe, als „Signal nach innen und außen“, dass die Kultur in Remscheid auch künftig eine wichtige Rolle spielen müsse. „Als Standortfaktor, als Garant für die Erlebnis und Verbleibqualität in Remscheid“, wie Henkelmann ergänzte. Er sei dem OB deshalb „sehr dankbar, dass er trotz knapper Personalressourcen einen seiner besten Männer für die Kultur zur Verfügung gestellt“ habe. Zuvor war Zimmermann, seit 1980 bei der Stadt, schon in ganz unterschiedlichen Verwaltungsbereichen tätig – in der Ordnungsbehörde, in der Sozialverwaltung, im Gesundheitsamt und als Beschwerdemanager und als zentraler Verwaltungscontroller, zuständig auch für die kommunalen Beteiligungsgesellschaften.

Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann nutzte das gestrige Pressegespräch zu einer ausführlichen Gesamtbetrachtung der städtischen Kulturszene vor dem Hintergrund der bekannten Sparzwängen und der Verpflichtung, trotz eines von 760.000 auf 400.000 Euro abgespeckten Theateretats auch weiterhin für eine niveauvolle kulturelle Grundversorgung für Remscheid zu sorgen. Da kommt auf Arndt Zimmermann und seinen Stellvertreter Andreas Meike so manche große Baustelle zu.


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