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DGB-Sprecher kritisiert Austritte aus Arbeitgeberverband

Er hat schon Tradition, der Arbeitnehmerempfang im Großen Sitzungssaal des Remscheider Rathauses am Vorabend der Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).  Diesmal hatte Oberbürgermeisterin Beate Wilding als Redner Hans Peters eingeladen, den Regionsvorsitzenden des DGB im Bergischen Land. Er bekannte eingangs, von Wilding „aus dem Konzept worden zu sein durch die Vorstellung ihren Plans einer Neuorganisdation der Stadtverwaltung in der vergangenen Woche. Peters: „Mit diesem Coup d‘ Etat, mit diesem Wiedererlangen der Handlungsfreiheit haben Sie, vielleicht etwas zu spät, auf den Dauerbeschuss aus der Hecke oder Ecke reagiert.“ Und Peters ließ seine Zuhörerinnen und Zuhörer nicht lange im Unklaren, wen er damit meinte: „Hier - und auch anderswo im Bergischen -  gebärden sich die Vertreter der Wirtschaft,  namentlich der IHK als diejenigen, die als Einzige die Weisheit gefressen haben. Allerdings, schauen wir einmal hinter die Fassade stellen wir auf einmal fest, sie kochen auch nur mit Wasser und oftmals versuchen sie ihr 60-Grad heißes Wasser als 100 Grad heiß zu verkaufen.“ Nachfolgend dokumentiert der Waterbölles den weiteren Verkauf der Rede von Hans Peters.

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Beim Blockflötenfestival in der EMA-Aula "ging die Post ab"

Von Heinz Majewski

Foto: Heinz MajewskiFür die Schülerinnen und Schüler, die in der gut gefüllten Aula des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums mit schwungvoller Flötenmusik ihr Können zeigten, war das Blockflötenfestival ein Erlebnis - ebenso wie für das interessierte Publikum. Zweitklässler der Gemeinschaftsgrundschulen Daniel Schürmann und Honsberg sowie Schüler-/innen der Musik- und Kunstschule Remscheid demonstrierten gemeinsam, wie man die üblicherweise so "brave" Blockflöte als Solo- wie als Ensemble-Instrument auch bei mitreißenden Rhythmen verwenden kann. Für viele Kinder war dies nicht nur ihr erster musikalischer Auftritt, sondern der erste Besuch einer Konzertveranstaltung überhaupt!

Viele der zum Teil mehrstimmigen und mit großer Spielfreude vorgestellten Stücke mit fantasievollen Namen wie "Café du festival", "Mr. Cool" oder "Easy Tiger" stammen aus dem englischsprachigen Raum. Cornelia Allenstein von der Musik- und Kunstschule hatte ihre Blockflötenschüler bestens präpariert; die kurzweiligen Arrangements in kleiner und großer Flötenbesetzung wurden von allen Mitwirkenden ausdrucksstark und formal diszipliniert vorgetragen..

In das Instrumentalensemble waren neben den Blockflöten auch Klavier, Kontrabässe, Celli und Schlagwerk eingebunden. Cornelia Allenstein gebührt große Anerkennung für ihre Einstudierung und die - vom Flügel aus - engagiert geleitete Aufführung, die die Zuhörer mit kräftigem Applaus bedachten. Durch die schon seit 2004 bestehende Kooperation mit der Musik- und Kunstschule erlernen die Schülerinnen und Schüler der Daniel-Schürmann-Schule innerhalb des regulären Musikunterrichts und in einer speziellen Flöten-AG das Blockflötenspiel als Einstieg in instrumentales Musizieren. Dieses auch in der Integrationsarbeit erfolgreich eingeführte Modell haben inzwischen einige Grundschulen übernommen.

Wie sich die Organisation der Verwaltung entwickelte (4)

D I E  Z E I T  V O N  1 9 9 1  B I S  1 9 9 6

Die in der Vorperiode dargestellten Erkenntnisse aus externen und internen gutachterlichen Stellungnahmen sind in der Folge nicht durchgängig umgesetzt worden. Diese unstete Entwicklung lässt sich aus heutiger Sicht durch die besondere Situation der Kommunen zu Beginn der 90er Jahren begründet werden. Die Organisationsentwicklung der Kommunen in Deutschland wurde durch die Ergebnisse des sog. Tilburger Modells geprägt. Die Diskussion zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltungen erreichte auf diesem Wege auch die Kommunen. Zur Erinnerung: Die niederländische Stadt Tilburg war in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts gezwungen, neue Wege zu beschreiten, um den stark defizitären Haushalt der Stadt zu stabilisieren. Ab 1986 wurde die Verwaltung bewusst von der kameralistischen auf die kaufmännische Rechnungsweise umgestellt. Gleichzeitig wurde die Aufbauorganisation von einer Ämterstruktur in eine Konzernstruktur mit einer Holding überführt. Diese Bemühungen mündeten 1989 schließlich in einem Haushalt, der erstmals wieder eine freie Spitze auswies. Das Tilburger Modell wurde damit zu einem Vorbild für Reformen im Öffentlichen Dienst in den Niederlanden und weltweit, so beispielsweise in Deutschland für die Neue Verwaltungssteuerung, das Neue Steuerungsmodell und das New Public Management. Eine Übertragung in die deutsche Verwaltung war und ist aber nur teilweise möglich, da sich das Personalmanagement zwischen den Niederlanden (keine Beamten auf Lebenszeit) und Deutschland (üblicherweise Lebenszeitbeamte) unterscheidet.

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Unterführung und Bismarckstraße mit Südstadtplatz

Foto: Lothar KaiserDer Bahndamm soll zurückgebaut und auch die Fiußgängerunterführung am Südstadtplatz soll verkürzt werden. Dort endet dann die "Florentinische Treppe", über die man künftig auf die Rasenrampe und von dort auf den Südsteg gelangt. Der führt über die Bahngleise zum Bahnhofsgebäude auf der nördlichen Seite der Bahngleise.

"Das Land greift ungeniert in die Kassen der Kommunen"

„Kinder und junge Menschen haben einen Anspruch auf Betreuung, Förderung und die beste Bildung. Die Voraussetzungen hierfür werden vor Ort geschaffen“. - „Integration, Gewaltprävention und posi­tive wirtschaftliche Entwicklung sind untrennbar mit Chancengleichheit verbunden“. In diesem beiden Sätzen aus der Rede des SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans Peter Meinecke auf dem jüngsten Unterbezirksparteitag steckt viel Geld.  Denn ohne Geld sind Betreuung, Förderung, Bildung, Gewaltprävention etc. nun mal nicht zu haben. Hier seien Bund und Land in der Verpflichtung, die Stadt Remscheid zu unterstützen, die schon seit vielen Jahren mit dem so genannten Nothaushaltsrecht lebt, d.h. nur für gesetzliche Aufgaben und für vertragliche Angelegenheiten Geld ausgeben darf. Auf diese Weise sei für Remscheid wie für viele andere Städte in unserem Land ist die kommunale Selbstverwaltung – „ein heiliges Recht der Kommunen seit den Stein-Hardenbergischen Reformen in Preußen“ - auf kaltem Wege eingeschränkt, ja geradezu abgeschafft worden, betonte Meinecke. Und ging sodann auf die Finanzsituation ein:

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Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ sucht noch Sponsoren

Foto: Lothar Kaiser

So wie diese Kinder der 3. Klasse der Dörpfeld-Grundschule werden inzwischen an acht weiteren Remscheider Grundschulen Kinder intensiv an praktisches Musizieren herangeführt. In Kooperation der Musik- und der Kunstschule sollen in den nächsten Jahren noch viele Kinder über den Vormittagsunterricht für Musik und das Erlernen eines Instrumentes begeistert werden. Die Remscheider Initiative reiht sich ein in das landesweite Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKi), das von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers unterstützt wird und flächendeckend in NRW ausgebaut werden soll. Thomas Holland-Moritz, Leiter der Städtischen Musikschule: "Wir konnten dank vieler Finanzhilfen privater Sponsoren die nötigen Instrumente beschaffen und z. T. die Kosten für den Unterricht zumindest in einer Anlaufphase sicherstellen. Unser Ziel in Remscheid ist es, in den kommenden Jahren ein flächendeckendes Angebot zu realisieren. Wir hoffen dabei auf weitere Hilfen von Sponsoren aus Remscheid!"

Seit Februar kommt Heide Rieth einmal in der Woche zum Musikunterricht an die Gemeinschaftsgrundschule Dörpfeld, wo die 23 Schüler und Schülerinnen der Klassen 3a und 3b sind mit ihren Klassenlehrerinnen Heidrun Raatz und Annegret Nass das Angebot „Klassenmusizieren mit der Blockflöte“ sehr motiviert angenommen haben. Heide Rieth: „Die Freude in der ersten Stunde über die neuen Flöten war groß. Mittlerweile erklingen schon die ersten Töne in Gestalt des Kuckuck-Rufs. Ganz passend zur Jahreszeit.“

Hummelschweber sieht aus wie ein kleiner Kolibri

Hummelschweber. Foto: Hans Georg MüllerAn Pflanzenblüten und an sonnigen Standorten findet der Naturbeobachter  jetzt den Großen Hummelschweber. Wie ein Kolibri steht er vor seiner Nektarquelle. Er impft seine Nachkommenschaft in die Gelege von Wespen und Hummeln, die sich dort von diesen ernähren. Für den Menschen ist er ungefährlich. Das Foto gelang Hans Georg Müller vom Club Narur Remscheid.

Kooperation im Remscheider Immobiliennetzwerk

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Rahmen des Remscheider Immobiliennetzwerkes kooperiert der Fachbereich Wirtschaftsförderung erfolgreich mit den privaten Anbietern gewerblicher Immobilien am Standort Remscheid. Das Angebotsportfolio des Netzwerkes umfasst Gewerbeflächen, Lager- und Produktionshallen sowie Büroflächen in Privatbesitz. Im gewerblichen Immobiliennetzwerk der Wirtschaftsförderung sind u. a. folgende Anbieter vertreten:

  • Baucon Grundbesitz GmbH, Köln, mit dem Areal des Alexanderwerkes
  • Oerlikon BARMAG mit dem Industrie- und Dienstleistungszentrum IDC
  • B. u. S. Immobilienverwaltung
  • Hübeler Immobilienverwaltung
  • Industriehof Lüttringhausen GmbH
  • Knebes Projektentwicklungs GmbH
  • Rickmers Immobilien, Hamburg, mit dem Edscha-Areal
  • Stadtsparkasse Remscheid
  • Treureal Property Management GmbH mit der Technologiefabrik
  • Volksbank Remscheid-Solingen eG

Die im Remscheider Immobiliennetzwerk zusammengeschlossenen Partner leisten gemeinsam einen wertvollen Beitrag zu einem effizienten Gewerbeflächenmanagement am Standort Remscheid und ermöglichen die Ansiedlung und Erweiterung von Unternehmen im Bereich von Bestandsimmobilien.

Alle Anfragen von Investoren und Unternehmen mit Erweiterungsbedarf werden von der Standortberatung der Wirtschaftsförderung unverzüglich und unbürokratisch per E-Mail-Verteiler an die Netzwerkmitglieder weitergegeben. Diese setzen sich daraufhin mit dem jeweiligen Interessenten in Verbindung und offerieren ihre verfügbaren Immobilien. Auf diese Weise kann ein großer Teil der Anfragen erfolgreich bearbeitet werden.

Hier die Ansprechpartner des Fachbereiches Wirtschaftsförderung:       

Karin Schellenberg                      Hans-Gerd Deuß                  Thomas Hildebrand-Effelberg Fachbereichsleiterin                    Standortberater                     Standortberater                 Telefon: (0 21 91) 16 – 36 22       Telefon: (0 21 91) 16 – 36 47   Telefon: (0 21 91) 16 – 36 46 E-Mail: schellenberg@str.de        E-Mail: deuss@str.de            E-Mail: hildebrand@str.de       (Büro der Oberbürgermeisterin)

Stellenbesetzungen im Rathaus nach zentralen Vorgaben

Titelseite des mehr als 90 Seiten umfassenden Maßnahmekatalog, der in der heutigen Ratssitzung den Politikern übergeben wurdeDie Stadt Remscheid befindet sich wie zahlreiche andere Kommunen auch in einem, bereits viele Jahre andauernden, tiefgreifenden Konsolidierungsprozess. Das zu Beginn der 1990er Jahre in vielen Kommunen als Problemlösung eingesetzte „Neue Steuerungsmodell“ hat in diesem Zusammenhang nicht zu den erhofften Effekten geführt. Mehrere Aufgabenkritikrunden haben seitdem stattgefunden, jedoch nicht die dringend erforderliche finanzielle Wirkung erzielt. Ein im Auftrag des Rates der Stadt von der Unternehmensberatung Rödl & Partner erstelltes Gutachten kommt zu dem Fazit, dass die Stadtverwaltung dass auf Grund mehrerer Konsolidierungsrunden in den vergangenen Jahren personell nicht überbesetzt ist. Gleichwohl hat der Rat die Oberbürgermeisterin mit Beschluss am 25. Oktober 2007 aufgefordert, ein Personalabbaukonzept vorzulegen.  

Am 6. November 2007 hat der Verwaltungsvorstand der Stadtverwaltung den Entwurf einer Zielvereinbarung zwischen der Oberbürgermeisterin und dem Rat der Stadt Remscheid zur Absenkung der Personalkosten beschlossen. Diese wurde in der Lenkungsgruppe zum Rödl & Partner- Gutachten vorgestellt, beschlossen und von der Oberbürgermeisterin sowie mehrheitlich von den Fraktionen des Rates am 29. November 2007 unterzeichnet. Demnach sollen bis zum Jahr 2012 sechzig Stellen zur Einsparung vorgeschlagen werden und der damit verbundene Personalabbau realisiert werden. Dabei ist eine bloße Verschiebung von Personal- zu Sachkosten nicht zielführend und wird – falls erforderlich – im Einzelfall in der Gesamtbetrachtung ausgewiesen. Evtl. notwendige Stellenneueinrichtungen und Neueinstellungen auf Grund neuer gesetzlicher Verpflichtungen (wie zum Beispiel: Übernahme der Umwelt- und Versorgungsverwaltung) sind nicht von dieser Zielvereinbarung betroffen und werden somit nicht zugerechnet. Die Verantwortung für die Umsetzung dieser Zielvereinbarung liegt bei der Oberbürgermeisterin, die sich dazu des Projektbüros bedient.

Der Verwaltungsvorstand verabschiedete in seiner Klausurtagung vom 7. August 2007 ein Eckpunktepapier. Alle in Frage kommenden Personalentwicklungsbausteine werden umgehend überprüft bzw. entwickelt. Eschpunkt dieses Konzepts können sein:   

  • �� Arbeitszeitkonten, zum Beispiel in Form von Jahres- oder Lebensarbeitszeitkonten;   
  • �� Altersteilzeit ermöglichen, dazu müssen andere Modelle geprüft werden, die eine weitergehende Lösung als die derzeitige ermöglichen;   
  • �� Umgang mit kw-Stellen: Besetzung von NN-Stellen, Nutzung für Altersteilzeitverfahren;    �� Prüfung einer Regelung für Beamte, um über Abfindungen und Ausgleichszahlungen ein Ausscheiden ab 58 Jahre ermöglichen;   
  • �� Abfindungen, um das Arbeitsverhältnis vorzeitig zu beenden;    
  • �� Leistungsanreize für besondere Leistungen oder bei verstärkter Arbeitsverdichtung bei Personalabbau im Aufgabengebiet;   
  • �� Befristete Arbeitszeitreduzierung ohne Nettoeinkommensverlust unter Ausnutzung der Steuerprogression bei gleichzeitiger Ersparnis beim Arbeitgeber-Brutto.

Ein weiterer Personalabbau wird jedoch nicht ohne die Änderung der Arbeitsorganisation und die Reduzierung bzw. den Verzicht auf bisher wahrgenommene Aufgaben einhergehen können. Es wurde weiterhin vereinbart, Veränderungen in der Arbeitsorganisation im Rahmen eines gesteuerten Prozesses durchzuführen, da nur so Personalkostenreduzierungen zu erreichen sind. Das Personalamt hat ein Konzept für ein zentrales Personaloptimierungsmanagement bei der Stadtverwaltung Remscheid erarbeitet.

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In diesem Jahr ein Walnuss-Baum in Remscheid mehr

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Kuratorium „Baum des Jahres“ wählt seit 1989 in jedem Jahr eine schützenswerte Charakterbaumart als Baum des Jahres. in diesem Jahr ist es der Walnussbaum (botanisch: Juglans regia). Das Landschaftsamt der Stadt Remscheid pflanzt mittlerweile traditionell in jedem Jahr den Baum des Jahres; in diesem Jahr wird also an geeigneter Stelle ein Walnussbaum angepflanzt. Der Tag des Baumes wird in Deutschland jedes Jahr am 25. April begangen und soll die Bedeutung von Bäumen und des Waldes für den Menschen im Bewusstsein halten.

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