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96 Millionen € in der Sicherheitsrücklage der Stadtsparkasse

Die 1841 gegründete Stadtsparkasse Remscheid - Träger ist die Stadt Remscheid – hat das Jahr 2007 mit einer Bilanzsumme von 1.568.067.008,97 Euro abgeschlossen. Das nahm der städtische Finanzausschuss am Donnerstag zusammen mit einem ausführlichen „Lagebericht“ zustimmend zur Kenntnis. Und empfahl dem Rat der Stadt, mit dem in der Bilanz ausgewiesenen Gewinn von 851.957,19 Euro die Sicherheitsrücklage auf dann 96 Millionen aufzustocken. Nachfolgend Ausschnitte aus dem „Lagebericht“:

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Im kommenden Jahr erwartet die Stadt mehr Geld vom Land

Die Stadt Remscheid kann für das kommende Jahr weitere Landesmittel einplanen. Wie Bernd Lindmeyer, der Leiter der Kämmerei, am Donnerstag im Finanzausschuss mitteilte, erhöhen sich die Schlüsselzuweisungen des Landes gegenüber der bisherigen Finanzplanung um mehr als 1,5 Millionen auf 25.139.000 Euro (im Vergleich zu 2008 ein Plus von 2.775.000 Euro). Einen höheren Betrag kann Lindmeyer nun auch bei der Investitionspauschale einsetzen(+13.000 Euro, =2.173.000 Euro). Die Investitionspauschale für Sozialhilfeträger bleibt mit 294.000 Euro nahezu gleich (-1.000 gegenüber der bisherigen Planung), ebenso die Sportpauschale (-17.000 Euro). Die Schulpauschale beträgt 3.821.000 Euro (199.000 Euro weniger als bisher geplant). Insgesamt summieren sich die Landesmittel für 2009 auf 31.734.000 Euro. Das sind 2.894.000 Euro mehr als 2008 und 1.335.000 Euro mehr als bislang erwartet.

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Staudammprojekt aus Lennep für Deutsch-Südwestafrika

Baurat Albert Schmidt (1841-1932). Fotografie aus dem Jahre 1903.

Von Wilhelm R. Schmidt

Im Jahre 1907 veröffentliche der Lenneper Baurat Albert Schmidt (1841-1932), der bereits auf eine bedeutende Karriere im Bereich des bergischen Industrie- und Talsperrenbaus zurückblicken konnte (mit dem Aachener Prof. Intze und gilt er bis heute als ein Vater der deutschen Talsperrenbewegung) eine Denkschrift.  Sie trug den  Titel: „Eine Talsperre im Kwandotal, Deutsch-Südwestafrika“. In dieser Denkschrift skizzierte er ein Staudammprojekt im östlichen Teil des sog. Caprivizipfels (Caprivi strip) in der damaligen Kolonie „Deutsch-Südwest“. Das in Frage kommende Gebiet grenzt im heutigen Namibia an die Staaten Sambia, Simbabwe und Botswana. Was hat den Wasserbauer aus dem Bergischen Land veranlasst, sich einem solchen Thema zu widmen, und was ist daraus geworden?

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Brüder Mannesmann AG mit 10 Cent Dividende je Aktie

Der Vorstand des in den Geschäftsfeldern Werkzeughandel und Armaturenhandel international tätigen Konzerns stand den Aktionären auf der gestrigen Hauptversammlung zum Geschäftsverlauf 2007 Rede und Antwort. Darüber hinaus wurde auch die aktuelle Entwicklung per erstem Halbjahr 2008 vorgestellt. Im ersten Halbjahr 2008 erreichte der Konzernumsatz demnach 40,9 Millionen Euro nach 48,5 Millionen im entsprechenden Vorjahreshalbjahr. „Dieser Rückgang ist nur auf den ersten Blick enttäuschend“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Schafstein den Aktionären. „Aber einerseits war die Ausgangsbasis des Vorjahres außergewöhnlich hoch, andererseits verlief die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der ersten Jahreshälfte 2008 mit einer im Vergleich zum Vorjahr abgeschwächten Dynamik“. Die Pressemiteilung der AG im vollen Wortlaut fionden Sie auf dieser Internetseite.

Förderschule „Karl Kind“ auf Bundesebene ausgezeichnet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ein tolles Ergebnis hat die Remscheider Förderschule „Karl Kind“ beim bundesweiten Wettbewerb des Zeitbild-Verlages um den Seneca-Preis 2007/08 erzielt: Eine 16-köpfige Jury unter dem Vorsitz von Dr. Angelika Hüfner hatte im Bundeswirtschaftsministerium aus den von 200 Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet eingereichten Konzepte die besten auszuwählen. Dabei ging an die Karl-Kind-Schule ein zweiter Preis in der Kategorie „Konzepte für Jugendliche mit Migrationshintergrund“; sie ist damit die einzige Preisträgerin in Nordrhein-Westfalen. Mit dem Seneca-Preis werden Schulen ausgezeichnet, die mit selbst entwickelten Ideen und Konzepten Jugendlichen zu einem gelungenen Start in Ausbildung und Beruf verhelfen und sie fit für die Wirtschaft machen. Die Preisverleihung erfolgt durch das Bundeswirtschaftsministerium - hierzu wird die Schule mit einer Delegation zu einem dreitägigen Aufenthalt nach Berlin eingeladen. Der Termin steht noch nicht fest.

Das Tierheim braucht dringend eine Finanzspritze

Tierheim an der Schwelmer Straße beschäftigen. Diesen Auftrag erteilte am Donnerstag der Finanzausschuss auf Anregung von Lothar Krebs (SPD, Foto). Er hatte sich persönlich von „erheblichen baulichen Mängeln“ am Gebäude überzeugt (Risse in Mauerwerk und Estrich). Die könnten noch zu weit größeren Schäden führen, berichtete Krebs, und verwies auf eine bedrohliche Finanzlage des Trägervereins: „Nur noch für einen Monat ist Geld vorhanden, um die Gehälter der hauptamtlichen Mitarbeiter zu bezahlen!“ All dies sei Grund genug für einen ausführlichen Sachstandsbericht der Verwaltung. Denn: „Muss das Tierheim schließen, müsste die Stadt von Rechts wegen selbst eines betreiben.“

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Extremsportler: Manchmal kann man sich nur wundern

Am 1. August, einen Tag, nachdem ein Mann aus Düsseldorf von der Müngstener Brücke gesprungen und in das Geäst eines Baumes gekracht war, weil sich sein Fallschirm nicht richtig geöffnet hatte, wunderte ich mich sehr. Nicht über den „Base-Jumper“, sondern über die Überschrift im RGA: „Rettungskosten zahlt der Steuerzahler“.  Und im Text wurde die Remscheider Feuerwehr mit den Worten zitiert „"Wir werden unsere Kosten nicht in Rechnung stellen." Schlussfolgerung des RGA: „Die bleiben damit beim Steuerzahler!“

Heute nun habe ich mich noch mehr gewundert. Nicht über die Nachricht in der Lokalzeitung, dass der Fallschirmspringer, der am 31. Juli gegen 23 Uhr mit Knochenbrüchen im dunklen Wald gefunden und geborgen worden war, doch 753 Euro zahlen soll (365 Euro an die Remscheider und 388 an die Solinger Feuerwehr). Es hatte sich schließlich um einen Großeinsatz der Feuerwehren aus Remscheid und Solingen (mit 14 Fahrzeugen, darunter geländefähige Unimogs, vier Dutzend Männern und einem Schlauchboot) gehandelt. Gewundert habe ich mich vielmehr darüber, dass sich der Mann bei Oberbürgermeisterin Beate Wilding beschwert hat. Die Bergung mittels Schlauchboot sei unnötig und die Zeit bis zum Eintreffen des ersten Feuerwehrmannes (40 Minuten) viel zu lang gewesen. Der RGA zitiert den verunglückten Jumper mit dem Satz „Über die Höhe der Summe wird zu reden sein.“

Das finde ich auch. Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan sollte noch mal nachrechnen. Denn in der Summe muss er sich vertan haben. Berechnet wurde eine Einsatzstunde; es waren aber zwei.

Und was mich an der Geschichte am meisten wundert: Bei dem Jumper handelt es sich nicht um einen „dummen Jungen“ in der Pubertät, sondern um einen 44 Jahre alten Ingenieur. Mir fällt dazu nichts mehr ein. Ihnen vielleicht?

Baldige Prüfung der Rechtslage wäre wünschenswert

Waterbölles-Kommentar

Sollten Sie eine eigene Homepage mit Links auf andere haben, können Sie dieses Banner gerne verwenden.

Äußerst ärgerlich“ findet es Beatrice Schlieper von den Grünen, dass ein galvanischer Betrieb in Insolvenz geht und der angerichtete Schaden (Chrom im Grundwasser) nun die Stadt zum Handeln zwingt. Und da dürfte es eigentlich niemanden geben, der ihr widerspricht. Doch was hilft der schönste Grundsatz („Wer etwas verbockt hat, muss auch dafür gerade stehen“), wenn bei dem Verursacher nichts mehr zu holen ist. Ist das im Falle der in Konkurs gegangenen Firma Otto Blasberg GmbH & Co. KG auf Reinshagen wirklich so? 

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Gerd Arntz und sein für unseren Alltag bedeutsames Werk

Fabrikbesetzung: Gerd Arntz bekannt sich nach dem Ersten Weltkrieg öffentlich zum Rätesozialismus. Abbildung: HIZ RemscheidVon Dr. Urs Diederichs,
Leiter des Historischen Zentrums Remscheid

Am 26. September 1945 – der zweite Weltkrieg war wenige Monate zuvor zu Ende gegangen - erhielt ein alliierter Kriegsgefangener, der in Remscheid geborene Gerd Arntz, Post von der amerikanischen Botschaft in London. Eine dort tätige Mrs. Ruth Hooper übersandte ihm einen Brief eines gewissen Otto Neurath und bot ihm die Möglichkeit, Neurath zu antworten, nicht ohne hinzuzufügen: „We should be very glad indeed to forward your letter to Dr. Neurath“ (1). Dies war nach langen Jahren der erste Kontakt zwischen zwei Menschen, die sich seit dem deutschen Einmarsch in Holland 1940 aus den Augen verloren hatten. Beide waren Gegner des nationalsozialistischen Gewaltregimes gewesen und hatten Deutschland beziehungsweise Österreich 1933 oder in den Folgejahren verlassen müssen. Beide lebten zum Zeitpunkt des deutschen Überfalls auf Holland in der Stadt Den Haag.

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"Barmag-Mutter" Oerlikon fährt Millionenverlust ein

Der Anlagenbauer OC Oerlikon, zu dem auch die Barmag gehört, steckt nach einem Bericht der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) tief in den roten Zahlen. Demnach zwingen erhebliche Wertanpassungen und Verluste von mehr als 300 Millionen Schweizer Franken auf den Textil- und Halbleitermärkten den Konzern zum Abbau von 1.000 Stellen im Textilbereich und zur Halbierung der Produktionsstandorte. Ob und wenn ja, in welchem Maße die Barmag davon betroffen ist, bleibt abzuwarten. Darüber sagt der NZZ-Bericht nichts. Oerlikon Barmag ist nach eigenen Angaben (siehe die firmeneigene Internetseite) Teil von Oerlikon Textile mit mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern  am Standort Remscheid, mehr als 300 Mitarbeitern in Chemnitz und mehr als 1.700 Mitarbeitern weltweit. Das 1922 gegründete Unternehmen (Barmag AG) gilt als Weltmarktführer im Bereich Spinnanlagen für Chemiefasern wie Polyester, Nylon und Polypropylen sowie Texturiermaschinen.