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316 Arbeitslose fanden im September eine Arbeitsstelle

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Der Arbeitsmarkt in Remscheid hat sich auch im September weiter günstig entwickelt. Das typische Sommerloch ist überwunden. Die Eintrübungen in einzelnen Branchen nicht zuletzt wegen der Krise in den USA haben sich nicht ausgewirkt, sie haben nicht einmal dazu geführt, dass der Arbeitsmarkt auf der Stelle tritt. Das zeigt sich auch im weiterhin guten Stellenangebot aus den Betrieben. Insgesamt wurde mit 196 neu gemeldeten Stellen für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung das gute Niveau der letzten Monate beibehalten. 316 vormals Arbeitslose konnten eine Erwerbstätigkeit aufnehmen. Im Ergebnis wurden 48 Arbeitslose weniger gezählt. Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,1 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 8,2 Prozent und vor einem Jahr bei 8,9 Prozent. Aktuell sind aber weiterhin 4.823 Männer und Frauen auf der Suche nach einer Beschäftigung.  Gegenüber dem Vorjahr waren es 568 oder 10,5 Prozent weniger.

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Langsam aber sicher meldet sich der Herbst

Blick vom Rathaus Lüttringhausen

Auf dem Rasen liegen die ersten gelben Blätter, und manche Bäume lassen, vor allem aus luftiger Höhe, gut erkennen: Nicht mehr lange, und die herbstlichen Tage beginnen. Da heißt es, frostempfindliche Pflanzen aus dem Freien ins "Winterquartier" zu holen. (Das Foto zeigt Lüttringhausen, aufgenommen vom Turm des Rathauses).

Depressionen an der Spitze der psychischen Erkrankungen

Die Häufigkeit psychischer Erkrankungen in der Bevölkerung steigt, zumindest für den Bereich depressiver Erkrankungen und Suchterkrankungen, was nicht losgelöst von den gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen zu sehen ist. Sozial bedingte individuelle Notlagen wie z. B. Arbeitslosigkeit führen verstärkt zu psychischen Krisen und mindern gleichzeitig die Heilungsressourcen der Betroffenen. Das informell unterstützende System wie z. B. die Familie ist den gesellschaftlichen Veränderungen unterworfen und federt Krisen nicht mehr im gleichen Maße ab. Das Gesundheitssystem steht insgesamt unter einem starken Verteilungsdruck. Der Versuch der Kosteneindämmung führt zur Verknappung von Möglichkeiten in der Behandlung: Die Klinik muss unter dem ökonomischen Druck der Kostenträger ihre Therapiezeiten verkürzen und kann manchen Patienten nicht völlig austherapieren, was nur zu einer Teilbesserung und vielleicht sogar Chronifizierung beitragen kann  Durch die Budgetierung verschreiben Hausärzte die teuren Medikamente für psychisch Kranke nicht mehr, sondern verweisen auf den Facharzt, mit der Folge der Verknappung der Kapazitäten dort.

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Remscheider SPD will Jürgen Kucharczyk wieder in Berlin

Jürgen Kucharzcyk, MdB. Foto: Lothar KaiserWenn es nach der Remscheider SPD geht, wird Jürgen Kucharczyk (51), der vor drei Jahren  im Wahlkreis 104 (Solingen-Remscheid-Wuppertal II) mit 43,3 Prozent der Erst- und 38,4 Prozent der Zweitstimmen gewann (die CDU erreichte 41 bzw. 32,9 Prozent), auch nach der nächsten Bundestagswahl wieder „der bergische Mann in Berlin“ sein. Die Wahlperiode des 16. Deutschen Bundestages, in den Kucharczyk damals erstmals einzog, begann am 18. Oktober 2005. Demnach müssen die Wähler  - sofern es nicht zu einer vorzeitigen Auflösung des Bundestages kommt - zwischen dem 19. August und dem 18. Oktober 2009 zu den Urnen gerufen werden. Wer dann für die SPD im Wahlkreis 104 kandidieren wird, entscheiden am 17. Oktober Delegierte der Partei aus den drei bergischen Großstädten auf einer Wahlkreiskonferenz in Solingen. Dieser Sitzung gehen in den einzelnen Städten Unterbezirksparteitage voraus. Für den Remscheider „UB-Parteitag zur Nominierung des Kandidaten für die Bundestagswahl 2009“, der heute Abend in der „Klosterkirche“ in Lennep stattfand, hätten 66 Delegierte anwesend sein sollen. Erschienen waren 56 (allein vom Ortsverein West fehlten sechs der elf Delegierten). Zwei enthielten sich bei der Abstimmung der Stimme, alle übrigen hoben in der offenen Abstimmung für Jürgen Kucharzyk ihre rote Stimmekarte. „Damit ist Jürgen einstimmig gewählt“, stellte Versammlungsleiter Sven Wolf fest.

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Hörfunkpreis für Alexandra Becker und Daniel Vossems

Alexandra Becker und Daniel VossemsPressemitteilung von Radio RSG

Für „herausragende journalistische Leistungen im privaten Hörfunk“ sind zwei Radio RSG-Redakteure mit dem Hörfunkpreis 2008 der Landesanstalt für Medien (LfM) ausgezeichnet worden: Alexandra Becker und Daniel Vossems gewannen den Vollpreis in der Kategorie „Information, Bildung, Beratung“ für ihre Beitragsreihe „60 plus und Schluss? Im Alter, im Leben“. Die fünfteilige Serie lief Anfang April im Programm des Senders. Darin ging es um die Frage, warum sich die Mitsechziger von heute längst noch nicht als Senioren fühlen und wie sich die Gesellschaft auf die "jungen Alten" eingestellt hat.

Für den LfM-Hörfunkpreis die Lokalradios aus NRW in diesem Jahr für die insgesamt acht Kategorien mehr als 120 Beiträge eingereich. Über die Vergabe entscheidet eine Fachjury. Der Preis für die beiden Kollegen sei zugleich Lohn und Ansporn für die gesamte Redaktion, erklärte RSG-Chefredakteur Thorsten Kabitz. Der Lokalsender hat die prämierten Beiträge noch einmal im Internet zum Anhören bereitgestellt.

15 Psychotherapeuten könnten eine Praxis eröffnen

Mit der Verabschiedung des Psychotherapeutengesetzes 1998 wurden die psychologischen Psychotherapeuten und die nicht-ärztlichen Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen in die kassenärztliche Versorgung integriert. In Remscheid sind derzeit 39 psychologische PsychotherapeutInnen für Erwachsene und außerdem sechs Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen niedergelassen. Von diesen bieten 32 Verhaltenstherapie und sieben tiefenpsychologische und psychoanalytische Therapie an. Aktuell sind in Remscheid noch 15 Praxissitze offen, die allerdings im Rahmen des Psychotherapeutengesetzes zunächst über zehn Jahre für ärztliche Psychotherapeuten reserviert wurden. Wünschenswert wäre eine möglichst baldige Klärung von Seiten der Kassenärztlichen Vereinigungen , was die noch offenen Praxissitze für ambulante Psychotherapie betrifft, um die noch möglichen Niederlassungen auch zu verwirklichen und dabei gezielt auf Angebotsengpässe zu achten, die aktuell besonders im Bereich der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie liegen.

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Wie finden Sie zwölf Euro Standmiete pro laufenden Meter?

6. Remscheider Herbstmarkt bei bestem Wetter. Foto: Lothar KaiserDas Wetter hätte nicht besser sein können, und so war heute der Flohmarkt auf der Hindenburgstraße gut besucht – bezogen auf Schnäppchenjäger und Schaulustige. Ein paar Trödelhändler mehr hätten es dagegen schon noch sein können: Zwischen den Ständen auf der Trödelmeile von der Alleestraße bis zur Lessingsstraße klafften einige unübersehbare Lücken. Lag`s an der Standmiete? Sie war mit zwölf Euro pro laufenden Meter nicht gerade niedrig, wie ein Preisvergleich des Waterbölles im Internet ergab. In Göttingen beispielsweise werden für den laufenden Meter acht Euro verlangt (überdachtes Parkdeck), und in Berlin-Tempelhof kostet ein überdachter Flohmarkt-Stand (!) für zwei Tage lediglich pauschal 15 Euro.

Sehen und gesehen werden bei Kaffee und Kuchen.  Foto: Lothar Kaiser„Viel Geld kann man ohnehin nicht machen“, sagte ein junges Verkäufer-Paar auf Nachfrage. „Es bleibt natürlich unterm Strich was übrig, aber die Hauptsache ist der Spaß.“ Am meisten Kasse machten auch auf diesem 6. „Remscheider Herbstmarkt“ der IG Hindenburgstraße e.V. die Betreiber der verschiedenen Imbiss- und Getränkestände. Auch ein Café (Foto unten) war gut besucht. Die einen feilschen halt gerne, die anderen gucken halt gerne Leute…

Auch zum 7. Wagenhallen-Konzert kamen wieder 3.000

Bei untergehender Sonne Warten auf den Konzertbeginn. Foto: Lothar Kaiser

Die untergehende Sonne bescherte den gut 3.000 Remscheiderinnen und Remscheidern, die  in der Wagenhalle der Stadtwerke Remscheid an der Neuenkamper Straße auf den Beginn des Konzertes warteten, einen goldenen Haarglanz, während draußen vor dem Tor zwei Dutzend vergeblich darauf hofften, doch noch durchgelassen zu werden. „Wer zu spät kommt….“, der hatte das Nachsehen. „Rechtzeitiges Erscheinen wird empfohlen! Einlass ist ab 18 Uhr", hatte Stadtwerke-Chef Thomas Hoffmann nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre gemahnt. Generalmusikdirektorin Romelie Pfund trat im weißen Frack auf. Foto: Lothar KaiserUnd viele hatten sich daran gehalten. Um 18.45 Uhr war deshalb für die Nachzügler am Tor zur Wagenhalle Endstation. Die Feuerwehr, für den Brandschutz zuständig, hatte die Botschaft ausgegeben „Nichts geht mehr“: Auch beim 7. Konzert der Bergischen Symphoniker, zu dem die Stadtwerke als Dankeschön für ihre Kunden unter dem Motto „Welcome to Symphonic Pop & Rock!“ eingeladen hatten,  blieb kein einziger Stuhl frei. Es war das letzte Konzert in der Wagenhalle unter der Leitung von Romelie Pfund, die die Bergischen Symphoniker bekanntlich verlässt. Zwei unterhaltsame Stunden voller musikalischer Ohrwürmer, klassischer wie moderner. Wobei die Symphoniker und die fünfköpfige Band `Westwood Slickers´ sehr gut miteinander harmonierten.

Zum traurigen Fado frischer "grüner" Wein aus Portugal

Portugiesische Volkslieder und Fado - eine gelungene Mischung. Foto: Lothar KaiserVollbesetzt waren die Bänke vor der Konzertmuschel im Stadtpark nicht, als dort heute ab 19 Uhr beim Schein einiger Fackeln Musik aus Portugal erklang. Doch zufrieden waren die Veranstalter, der Verein „Os Campinos de Remscheid“ und das Stadtmarketing, gleichwohl. Schließlich war dieses erste Konzert eine Art Versuchsballon. Trotz freier Sitzbänke waren die Veranstalter zufrieden. Fotos: Lothar KaiserUnd wenn man bedenkt, dass zeitgleich die Bergischen Symphoniker in der Wagenhalle an der Neuenkamper Straße spielten, war es allemal ein Achtungserfolg. Fado, die traditionelle melancholische Musik Portugals, vertrat an diesem Abend das Trio „Gerações“. „Garota“ (Mädchen) nennen sich die aus Portugal stammenden Frauen aus Remscheid, die dem Multikulti-Publikum Volksliedern ihrer Heimat vorstellten. Dazu passten portugiesische Snacks und frischer, „grüner“ Wein aus dem sonnigen Süden.

Theateraufführung als Dank für ehrenamtliches Engagement

Uraufführung eines Krimis als Dank für Ehrenämtler. Foto: Lothar Kaiser

„Das Ehrenamt hält unsere Gesellschaft zusammen“, stellte heute Nachmittag im Teo Otto Theater Oberbürgermeisterin Beate Wilding fest. Mit der Einladung an die Vorsitzenden von Remscheider Vereinen, Verbänden, Stiftungen und anderen gemeinnützig tätigen Organisationen zur Uraufführung des dritten „Talort-Krimis“ aus dem Bergischen würdigte sie deren bürgerschaftliches ehrenamtliches Engagement.

Der dritte Talort-Fall führt den liebenswert-trotteligen Privatdetektiv Rick Ronsberg nach Remscheid. Denn aus dem Röntgenmuseum ist die Mumie gestohlen woren. Die Story entwickelt sich dank witziger Dialoge, Filmeinspielern, schrägem Slapstick und musikalischen Ohrwürmern rasant.

In der Vergangenheit trafen sich die „Ehrenämtler“ der Stadt bei einem Empfang des Schützenvereins aus Anlass des Schützenfestes; erstmals war fand er nun auf Einladung der Stadt im festlichen Rahmen des Theaters statt. Und im Anschluss an die Theateraufführung war im Foyer bei Imbiss und Getränken Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Nachfolgend dokumentiert der Waterbölles die Rede der Oberbürgermeisterin:

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