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Großbrand bei der Fa. Gertus: 1,5 Millionen Euro Schaden

Fotos: Lothar Kaiser

Löschschaum wirkt auf Fotos wie Pulverschnee: Ein Millionenschaden entstand in der vergangenen Nacht an dieser ca. 1.000 Quadratmeter großen Büro- und Produkthalle der Paul Dambacher GERTUS-Werkzeugfabrik GmbH + Co. KG, Schmiedestraße 10, in Klausen. Die Firma produziert seit 1931 unter ihren Markenname GERTUS in ihrem Werken in Remscheid und Teningen Gewindewerkzeuge und Sonderwerkzeuge. Doch damit scheint seit 0.23 Uhr in Remscheid für etliche Monate leider Schluss zu sein: Um diese Zeit entzündete sich nach Angaben der Polizei aus bisher unbekannter Ursache das Feuer. Der vordere zweigeschossige Gebäudeteil und Teile des mittleren Gebäudeteiles brannten bereits in voller Ausdehnung, so die Feuerwehr, als wenig später der erste Löschzug der Feuerwehr eintraf. Lichterloh schlugen die Flammen aus dem Dachstuhl (siehe dazu auch die 146 eindrucksvollen Fotos von Bernhard Ruthenberg aus der Nacht). Da war nichts mehr zu machen – die Halle brannte bis auf die Grundmauern nieder. Wegen Einsturzgefahr des Gebäudes hatte das Feuer nur von außen bekämpft werden können. Die Brandwache bis zum Nachmittag eingeschlossen, waren neben der Berufsfeuerwehr auch alle freiwilligen Feuerwehren Remscheid im Einsatz (insgesamt 50 Mann und 16 Fahrzeuge), unterstützt vom Technischen Hilfswerk. So konnte verhindert werden, dass der Brand auch auf das angrenzende Lagergebäude übergriff. Zitat aus dem Bericht der Feuerwehr: „Durch den Einsatz von Wenderohren über drei Drehleitern und mehreren B- und C-Rohren konnten im hinteren und angrenzenden Bereich mehrere Gebäudeteile gehalten werden.“ „Der Gebäude- und Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 1,5 Millionen Euro. Die Ermittlungen bezüglich der Brandursache dauern an“, heißt es im Polizeibericht. Personen seien bei dem Brand nicht zu Schaden gekommen. Über Brandgeruch beschwerte sich in der Nacht bei der Feuerwehr ein Remscheider, der an der Solinger Straße wohnt - von Klausen aus am anderen Ende der Stadt.

Stausee Beyenburg: Baubeginn am 2. Juni

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Am 2. Juni beginnt der Wupperverband mit den Arbeiten zur Wehrsanierung am Stausee Beyenburg. Zunächst wird die Baustelle auf der mit Blick in Fließrichtung rechten Seite des Stausees eingerichtet. Für die Dauer der gesamten Baumaßnahme muss der Wanderweg auf der rechten Seite des Stausees - in Fließrichtung gesehen - in Teilen aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Der Weg wird in Zusammenarbeit mit dem Sauerländischen Gebirgsverein umgeleitet und stößt hinter der Wehranlage wieder auf den ufernahen Wanderweg. Entsprechende Umleitungsschilder werden vom Wupperverband installiert. Der Liefer- und Baustellenverkehr wird über die L414 und die Straße Friedfeld geführt. So bleibt der historische Ortskern vom Baustellenverkehr verschont.

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"Vorsicht, diese Ausgabe erhöht den Schuldenberg!"

Wieland Gühne. Foto: Lothar Kaiser2013 wird die Stadt überschuldet sein. Dann wird die Bezirksregierung in Düsseldorf jeden Schritt der Stadtverwaltung überwachen, dann müssen wir jede Woche Bericht erstatten!“, sagte Remscheids neue Stadtkämmererin Bärbel Schütte am 6. Mai beim „Presseclub“ in der Denkerschmette. „Irgendwann ist Schluss, dann gibt keine Bank der Stadt Remscheid mehr einen Kredit“, hatte Hilmar Somborn (CDU), der Vorsitzende des städtischen Finanzausschusses, bereits am 12. März erklärt. Und dieser Zeitpunkt könnte schon früher eintreten als 2013, auch wenn Regierungspräsident Jürgen Büssow (siehe seine Pressemitteilung vom 15. Mai) erst dann damit rechnet, dass das gesamte Eigenkapital der Stadt verbraucht sein werde und eine bilanzielle Überschuldung eintrete. Wie auch immer – aus der Sicht der Wählergemeinschaft W.i.R. sollte der Rat der Stadt alles tun, um die Einsetzung eines „Sparkommissars“ in Remscheid durch die Kommunalaufsicht in Düsseldorf so weit wie möglich hinauszuschieben. Fraktionsvorsitzender Wieland Gühne gestern auf einer Pressekonferenz: „Dass wir pleite gehen werden, wissen wir inzwischen alle. Und dass wir dagegen wenig tun können, wissen wir auch. Aber der Rat der Stadt sollte sich seinen Entscheidungsspielraum so lange wie möglich bewahren – und damit die kommunale Selbstverwaltung!“

In diesem Jahr sei wegen der Wirtschaftskrise und der rückläufigen Gewerbesteuereinnahmen damit zu rechnen, dass der Jahresvelust der Stadt Remscheid von ursprünglich angesetzten 73 auf 85 bis 90 Millionen Euro steigen werde. Gühne: „Deshalb sollte sich der Rat der Stadt schon jetzt verhalten wie der zu erwartende Sparkommissar, d.h. er sollte streng nach den Leitlinien des Landes NRW verfahren!“ Zur Sitzung des Rates am 25. Juni hat die W.i.R.-Fraktion  deshalb beantragt, die Oberbürgermeisterin zu beauftragen, ab sofort bei allem Verwaltungshandeln nach diesem Leitfaden (vom 6. März 2009) zu verfahren. Die W.i.R. stellt sich das so vor:

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Die Entwicklungssatzung steht der "Blume" im Wege

Blume-Befürworter vor dem geordneten Rückzug?“, fragte Peter Maar, der Vorsitzende des Heimatbundes Lüttringhausen am 5. Januar 2009 in einem Beitrag für den Waterbölles. Kurz zuvor, beim traditionellen Kottenbutteressen des Heimatbundes, hatte der FDP-Fraktionsvorsitzende Wolf Lüttinger festgestellt, dass es ein großer Fehler gewesen sei, eine Entwicklungssatzung für das Gewerbegebiet „Blume“ zu beschließen. Denn diese Satzung hindere die Stadt nun daran, die Planungen zu realisieren. Kaum lag in der Ratssitzung am 7. Mai ein Bericht der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) vor, die die Stadt mit der Erschließung des Gewerbegebietes beauftragt hatte, konnte der Heimatbund frohlockend feststellen: „Nachdem über Jahre hinweg in dieser Angelegenheit von dem früheren Baudezernenten Kennepohl die Unwahrheit gesagt worden ist, wird jetzt endlich … eingestanden, dass der Grunderwerb an der Blume gescheitert ist.“

Unter Kennepohl war die „Blume“ ursprünglich damit begründet worden, dass das „Gleisdreieck“ in Bergisch Born über viele Jahre hinweg nicht als Gewerbegebiet erschlossen werden könne. Das sieht inzwischen völlig anders aus. Doch deshalb lässt die Wählergemeinschaft W.i.R., stets ein Befürworter der „Blume“, das Projekt noch lange nicht fallen, sondern möchte, dass die Stadt zweigleisig fährt, das eine tut, ohne das andere zu lassen. Fraktionsvorsitzender Wieland Gühne heute auf einer Pressekonferenz: „Die Grundstücksbesitzer haben bisher nicht verkauft, weil ihnen der Preis zu niedrig war, den ihnen die LEG anbieten durfte. Wenn die Grundstücksbesitzer ihr Gelände selbst vermarkten könnten – es besteht schließlich Baurecht -, könnte es um das Gewerbegebiet vielleicht ganz anders aussehen!“ Logische Konsequenz für die W.i.R. : Die Entwicklungssatzung muss weg! Zur Sitzung des Rates am 25. Juni haben die Freien Wähler den Antrag gestellt, „die Entwicklungssatzung zum Bebauungsplan Nr. 533 Gewerbegebiet Blume aufzuheben und den Vertrag mit dem Entwicklungsträger LEG aufzulösen.“ Zitat aus der Begründung:

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Trotz Rezession positives Betriebsergebnis von 0,5 Millionen €

Pressemitteilung der Brüder Mannesmann AG

Der Umsatz des Brüder Mannesmann-Konzerns lag per 31. März 2009 bei 17,1 Mio. EUR nach 21,9 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Damit zeigt die Rezession deutliche Auswirkungen auf das Geschäftsvolumen. Während hiervon die Sparte Werkzeughandel besonders umfangreich betroffen war, konnten die Umsätze in der Sparte Armaturenhandel sehr nah an die Dimension des Vorjahresquartals herangeführt werden. Somit hat sich das strategische Konzept des konzerninternen Risikoausgleichs mittels zweier operativ tätiger Unternehmenssparten erneut bewährt. Trotz der Rezession wurde ein Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) von 0,5 Mio. Euro erreicht, wozu beide Sparten einen positiven Beitrag leisten konnten. 

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Die W.i.R.: "'Gleisdreieck' mit Bau der B 51n koppeln!"

Am 21. Juni hatte die Fraktion der W.i.R. bei der Verwaltung um Einsicht in die Akten zum Gewerbegebiet „Gleisdreck“ in Bergisch Born gebeten. Gestern nun kam dieser Termin zustande. Und dabei sah die W.i.R., wie Fraktionsvorsitzender Wieland Gühne heute auf einer Pressekonferenz erklärte, die Sachdarstellungen des Stadtplaners Hans Gerd Sonnenschein bestätigt. Demnach stehen die Planungen des Landesbetriebs Straßen NRW zur B 237n (Anbindung nach Wermelskirchen) - nach Sonnenschein „noch nicht konkret“ - und zur B 51n in Bergisch Born der Erschließung des neuen Gewerbegebietes nicht im Wege. Gühne: „Der Kauf der ehemaligen Bahntrasse durch die Stadt ist in Kürze unterschriftsreif, und der Landesbetrieb muss innerhalb eines vertretbaren Zeitpunkts von etwa einem Jahr erklären, ob er sich den Planungen der Stadt anschließen kann!“

Frühestens im Jahre 2014 kann mit dem Bau der B51n begonnen werden, hatten Mitglieder des Bauausschusses und der Bezirksvertretung Lennep am 13. Mai erfahren (siehe Bericht im Waterbölles). Und auch das neue Gewerbegebiet wird sich nicht von heute auf morgen realisieren lassen. Bedenken der CDU aufgreifend (CDU: "Mehr Verkehr in Bergisch Born wäre unzumutbar!"), will die W.i.R. beide Projekte miteinander verknüpfen. Zur nächsten Sitzung des Hauptausschusses haben die Freien Wähler beantragt, mit den ersten Erschließungsarbeiten zum Gewerbegebiet Gleisdreieck in Bergisch Born (BP 629 – Gebiet Am Borner Feld) möge die Stadt Remscheid frühestens mit den ersten Bauarbeiten der B 51 n im Bereich Bergisch Born beginnen. Wieland Gühne: „Mit einem solchen Beschluss wollen wir erzwingen, dass die Stadt dem Landesbetrieb Straßen NRW Druck macht, die B 51 n nicht über 2014 hinaus zu verschieben. Die Bagger sollten zeitgleich anrollen.“

In der schriftlichen Begründung ihres Antrages hat die W.i.R. das noch näher ausgeführt: „Die Bürgerschaft in Bergisch Born leidet seit Jahren unter extremem LKW-Verkehrsaufkommen. Dieser Verkehr wird durch die Nähe der Industriegebiete in Hückeswagen und Bergisch Born, dem Versandcenter von OBI in Wermelskirchen sowie durch ‚Mautsparer’ zwischen der A 45 und A 1 hervorgerufen. Dazu soll nun in Zukunft der Verkehr zum Gewerbegebiet Gleisdreieck kommen. Seit mehr als 20 Jahren gibt es die Zusage für den Bau der Umgehungsstraße B 51 n. Immer wieder wurden den Anwohnern Hoffnung für eine schnelle Lösung gemacht. Auch jetzt, da es um die Eröffnung eines Bebauungsplans am Gleisdreieck geht. Die W.i.R.-Fraktion ist nur bereit, dem Verfahren zuzustimmen, wenn die spätere Umsetzung des Gewerbegebiets verbindlich für die Bürger an die Realisierung der B 51 n gekoppelt wird. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Politik. Dabei ist es für die W.i.R.-Fraktion unerheblich, ob durch diese Kopplung der Baubeginn des Gewerbegebiets verzögert würde.“

Wie die CDU-Fraktion zu diesem Vorschlag steht, ist bislang nicht bekannt. Sie hat bislang eine Erweiterung des Gewerbegebietes in Bergisch Born kategorisch abgelehnt.

Wer kauft die denkmalgeschützte 'Schule Glocke' in Lennep?

Die alte Schule Glocke in Lennep mit Blick Richtung Kölner Straße. . Foto: Lothar Kaiser

Mitten in der Lenneper Neustadt steht die alte Schule „Glocke“ zum Verkauf. Die Stadt Remscheid möchte das Gebäude Kölner Straße baldmöglichst loswerden, wie die Bezirksvertretung Lennep (BV) durch eine Anfrage erfuhr. Zitat aus der Mitteilungsvorlage: „Da das unter Denkmalschutz stehende ehem. Schulgebäude stark sanierungsbedürftig ist, soll … auch im Sinne der Unteren Denkmalbehörde der Verkauf des Objektes schnellstmöglich vorangetrieben werden.“ Derzeit würden die erforderlichen Verkaufsvorbereitungen getroffen; hierzu gehöre u. a. die Einholung einer gutachterlichen Stellungnahme zum Verkehrswert des Objektes. Nicht verkauft werden soll die im hinteren Grundstücksteil befindliche Turnhalle, wie der Beigeordnete Dr. Christian Henkelmann am Donnerstag in der BV-Sitzung berichtete. Diese werde weiterhin für den Schul- und Vereinssport benötigt.

Der Waterbölles fragt seine Leserinnen und Leser: Würden Sie eine alte Schule (mit hohen Räumen und noch höherem Sanierungsbedarf) kaufen – und sei der Preis auch noch so niedrig –, wenn Denkmalschützer beim Umbau ein gewichtiges Wort mitzureden haben? Handelt es sich – hier sind die alteingesessenen Lenneper angesprochen – wirklich um ein erhaltenswertes Baudenkmal? Oder wäre es nicht besser, dieses Innenstadtgrundstück neu zu bebauen? Fände sich für die „Glocke“ kein Käufer, würde das Gebäude womöglich auf längere Zeit leer stehen, denn die Stadt Remscheid hat bekanntlich für eine Sanierung kein Geld. Und was dann passieren würde, zeigte sich bei der alten „Villa Otto Führer“, Schüttendelle 16. Zu deren Abbruch titelte der Waterbölles im September 2007: „Der „Zahn der Zeit“ bleibt Sieger, wenn man ihn lässt“.

An den rückwärtigen Schulhof grenzt ein großes Freigelände an. Das steht nicht mit zum Verkauf. Weil es schon verkauft worden ist – an jemanden, der dort Einfamilienhäuser bauen will/wollte (um das Projekt ist es seltsam ruhig geblieben). Deshalb noch eine Frage an die Kommunalpolitiker, die dem Verkauf dieses Geländes damals zugestimmt haben: Hätte es nicht Sinn gemacht, das gesamte Areal (also mit Schule und Turnhalle) zum Kauf anzubieten und sich im Gegenzug vom Käufer an anderer Stelle eine moderne Turnhalle errichten zu lassen?

Kritik an "Fernsehexperimenten" mit kleinen Kindern

Nicht auszuschließen, dass auch die massive Kritik im Vorfeld der Sendung am 3. Juni weitere Zuschauerinnen und Zuschauer einbringen wird – sehr zur Freude des Privatsenders RTL. Denn „mehr Zuschauer“ ist gleichbedeutend mit „höhere Einschaltquote“. Und damit steigen dann auch die Werbeeinnahmen. Nach diesem Prinzip läuft „Big-Brother“. Und nach dem gleichen sollen in der neuen RTL-Doku-Soap "Erwachsen auf Probe" Teenager getrennt von ihren Eltern – für die Dauer von rund vier Tagen den Umgang mit Kleinkindern üben. Mit echten Säuglingen, stets beobachtet von Kameras und Fachleuten. Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat zwar erhebliche Bedenken angemeldet. Doch rein rechtlich scheint sich die Ausstrahlung der Sendung nicht verhindern zu lassen. Das berichtete Karl-Richard Ponsar vom Deutschen Kinderschutzbund gestern im städtischen Jugendhilfeausschuss. "Diese Sendung ist Kindeswohlgefährdung und nicht hinnehmbar", hatte sich vor einigen Tagen die Kinderschutzbund-Bundesgeschäftsführerin Paula Honkanen-Schoberth zu Wort gemeldet und damit der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) widersprochen, die den Fernsehmachern eine "positive pädagogische Absicht" attestiert hatte.

Auf den „Kinderschutztagen 2009“ in Sindelfingen haben sich die Mitglieder des Deutsche Kinderschutzbundes, wie Ponsar gestern weiter berichtete, entschieden gegen die geplante Ausstrahlung ausgesprochen: „Kinder dürfen keine Objekte fragwürdiger Fernsehexperimente sein. Kinder so zur Verfügung zu stellen, verletzt ihre Würde. Vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern besteht zudem durch die Trennung von den Eltern die unmittelbare Gefährdung ihres Wohls, ihrer Bindungssicherheit und damit ihrer nachhaltigen Entwicklung!“

Thea Jüttner, die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses wunderte sich, „womit heutzutage alles rumprobiert wird. Kinder sind keine Versuchskaninchen. Diese Sendung entspricht nicht unseren ethischen Werten!“ Und da war niemand im Ausschuss, der ihr widersprochen hätte.

Resolution der DKSB: Kinderschutz braucht Ressourcen!

„Ich unterstütze die vom Deutschen Kinderschutzbund erhobene Forderung, Pflichtaufgaben der Jugendämter nicht weiter zu reduzieren und deren Ausstattung nicht weiter abzubauen“, begrüßte der Remscheider SPD-Bundestagsabgeordnete Jürgen Kucharczyk am 9. April 2009 die von der Mitgliederversammlung des Deutschen Kinderschutzbundes NRW unter dem Titel „Kinderschutz braucht Ressourcen“ verabschiedete ‚Remscheider Erklärung’. Eine Suche des Waterbölles nach dem kompletten Wortlaut dieser Erklärung im Internet mittels Google verlief damals ergebnislos. Auch auf Internetseiten des Deutschen Kinderschutzbundes fand sich die Erklärung nicht. Erst jetzt liegt sie schriftlich vor: Karl-Richard Ponsar vom Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) legte sie gestern den Mitgliedern des städtischen Jugendhilfeausschusses vor und berichtete über die Tagung. Das ermöglicht es dem Waterbölles nun, die „Remscheider Erklärung“ zu dokumentieren (auch wenn es ein Kinderschutzgesetz in dieser Legislaturperiode des Bundestages nicht mehr geben wird):

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140 starke Mütter wurden für Elternbildung zertifiziert

Etwa 140 Kursteilnehmerinnen, Kursleiterinnen sowie Leiter und Leiterinnen von Kindergärten und Schulen nahmen am 25. Mai an einer Abschlussveranstaltung der Eltern-Bildungs-Kurse 2008/2009 des IKE – Förderverein für Interkulturelle Erziehung e.V. -  in den Räumen des Stadtteil e.V. in der Lindenhofstraße teil. Die Schirmherrschaft hatte Oberbürgermeisterin Beate Wilding übernommen. Nachdem die Zertifikate in den vergangenen Jahren in den Einrichtungen statt fand, sollte in diesem Jahr das gemeinsame Abschlussfest mit Übergabe der Zertifikate nach einem Jahr regelmäßiger Bildungsarbeit der Öffentlichkeit zu zeigen, dass sich auch Migrantenfrauen für Bildung und Förderung ihrer Kinder interessieren. Deshalb hielten die Vorsitzende des IKE, Erden Ankay-Nachtwein und IKE-Geschäftsführerin Elke Wende anlässlich der Feier noch einmal Rückschau auf die Eltern-Bildungs-Kurse des IKE, die seit 1993 vom IKE angeboten werden und bedarfsgerecht weiterentwickelt wurden. Die Eltern-Bildungs-Kurse finden in Kindertagesstätten und Grundschulen statt. Sie beginnen im Herbst und schließen zu Beginn der Sommerferien des folgenden Jahres mit einem Zertifikat ab.

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