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Mitarbeiter von 343 Betrieben in Remscheid arbeiten kurz

 

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Ute Ackerschott. Foto: Lothar Kaiser

Der Arbeitsmarkt in der Stadt Remscheid präsentiert sich zur Jahresmitte mit geringfügig mehr Arbeitslosen und auch noch mit einer höheren Zahl an Betrieben in Kurzarbeit. Da ist zum einen die Arbeitslosigkeit, die wieder leicht zugenommen hat, praktisch genau um den Wert, um den sie im vorigen Monat zurückgegangen war. In diesem Monat konnte das Plus bei den Zugängen aus den Betrieben und nach einer Ausbildung nicht durch entsprechende Abgangszahlen in diesen Bereichen kompensiert werden. Dabei sind beide Rechtskreise, wenn auch in unterschiedlicher Höhe betroffen. Daneben hat auch die Kurzarbeit weiter zugenommen. Die angespannte Auftragslage hat weitere Remscheider Betriebe veranlasst, sich unter den "Schutzschirm" Kurzarbeit zu begeben. Damit gibt es aktuell 343 (Vormonat: 312) Betriebe, die das Arbeitsmarktinstrument in Anspruch nehmen. Sie leisten damit auch einen wertvollen Betrag zur Sicherung der Beschäftigung und tragen zur Stabilisierung des heimischen Arbeitsmarktes nicht unwesentlich bei. Zudem liegen der Agentur insgesamt 24/22 Anfragen vor, die erfahrungsgemäß auch zu einem großen Teil in Kurzarbeit umgesetzt werden. In den 24 Betrieben sind rund 499 Männer und Frauen beschäftigt.

Das Stellenangebot der Remscheider Unternehmen für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist im Juni fast unverändert gegenüber dem Vormonat geblieben. Insgesamt wurden 146 (Vormonat: 149) sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse angeboten. Der Vergleichswert von Juni 2008 lag dagegen mit 289 Vakanzen fast doppelt so hoch. Aktuell sind noch 581 Stellen zu besetzen, darunter 304 Stellenangebote für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, unter anderem für die Bereiche Metallerzeuger und -bearbeiter (10), Schlosser und Mechaniker (34), Elektriker (14), Technische Berufe( 26), Warenkaufleute (55), Organisations-, Verwaltungs- Büroberufe (33), Gesundheitsdienstberufe (37) und Gästebetreuer (5).

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Kucharczyk: „Wir lassen das Bergische Land nicht allein“

Jürgen KucharczykPressemitteilung des SPD-Bundestagsabgeordneten Jürgen Kucharczyk

Jürgen Kucharczyk begrüßte heute Abend in Berlin die Vertreter der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land, unter ihnen Remscheids Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Solingens Oberbürgermeister Franz Haug. In der Parlamentarischen Gesellschaft stellten die bergischen Politiker Abgeordneten die dramatische Finanzsituation und dabei die Dringlichkeit einer neuen Initiative für eine wirksame Gemeindefinanzrefom dar. Bei dem Treffen betonte Jürgen Kucharczyk, dass sich die SPD als Kommunalpartei verstehe. „Wir sorgen für eine gute Finanzausstattung der Kommunen, die Daseinsvorsorge sichert und lokale Handlungsmöglichkeiten erweitert“, so Kucharczyk. Als Beispiel in der Vergangenheit nannte er die Stärkung der Gewerbesteuer als Einnahmequelle der Kommunen. „Wer die wichtigste Kommunalsteuer wie beispielsweise der Wunschkoalitionspartner der Union,  die FDP, abschaffen will, handelt unverantwortlich“, so Kucharczyk. „Erfreulich ist, dass das Konjunkturpaket II der Bundesregierung – maßgeblich von Frank-Walter Steinmeier geprägt – erste Wirkungen in den Kommunen zeigt."  In NRW seien bis Mitte Juni rund 1.000 Anträge mit 500 Millionen Euro Volumen angelaufen. In den Ferien folgen die übrigen mit 2,3 Milliarden Euro Umfang. „Das nenne ich ein gut gemachtes Programm, da bewegt sich vor allem im Bereich Bildung vieles“, resümiert Beate Wilding.

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Jochen Siegfried und der Wahlkampfauftakt der CDU

CDU-OB-Kandidat Jochen Siegfried

Auch der FDP-Kreisvorsitzende Hans Lothar Schiffer ist unter dem Gästen im Hotel „Remscheider Hof“, wo heute Abend die CDU Remscheid unter dem Motto „„Remscheid braucht Zukunft“ die heiße Phase ihres Kommunalwahlkampfes einläutet, intoniert von der Jazz AG des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums. Schiffer wird ein Grußwort sprechen. Die CDU-Kreisvorsitzende Elke Rühl (MdL) wird in ihrer Rede das Kommunalwahlprogramm der Remscheider CDU vorstellen. Und Jochen Siegfried, der Oberbürgermeister-Kandidat der CDU, wird sich – länger und kämpferischer – der amtierenden Oberbürgermeisterin Beate Wilding (SPD) widmen: „ Nach dem Motto „Schönfärben, stillhalten und stillschweigen“ lasse sich die Stadt nicht regieren, heißt es in seiner Rede, und er sieht dabei Partei und Fraktion an seiner Seite. Der Waterbölles dokumentiert die Rede nachfolgend, die Jochen Siegfried am Nachmittag zur Verfügung stellte:

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Neu: Eltern-AG Gemeinsamer Unterricht (GU) Remscheid

In Remscheid hat sich eine Elternarbeitsgemeinschaft zum gemeinsamen Schulunterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern gebildet: „GU Remscheid“. Denn glücklicherweise haben viele Kinder mit Handykaps fitte Eltern, die es gewöhnt sind, für ihre Kinder zu kämpfen. Um Lobbyarbeit für den GU zu machen, sollen auf  in der Arbeitsgemeinschaft KTE und Schulen zusammengeführt werden. Weiteres Ziel ist es, auch eine andere Schulform, aus dem SEKI-Bereich (außer der Hauptschule) für den GU zu sensibilisieren bzw. zu überzeugen. Der Waterbölles dokumentiert nachfolgend einen Brief der „Elternarbeitsgemeinschaft Gemeinsamer Unterricht (GU) Remscheid“ an interessierte Eltern:

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1.250 Euro aus Benefizkonzert für die Rathausbeleuchtung

Steinmetzmeister Thomas Hundhausen und Oberbürgermeisterin Beate Wilding bei der offiziellen Übergabe der Stele. Foto: Lothar KaiserVon Philipp Veit

Anlässlich des Bürgerempfangs 2007 – 100-Jahrfeier Rathaus Lüttringhausen – bot mir der Vorsitzende des Männergesangsvereins Niegedacht-Herbringhausen, Peter Dreibrodt, an, ein Benefizkonzert mit der Bigband des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr Hilden zu organisieren. Der Reinerlös sollte für das Rathaus Lüttringhausen bestimmt sein. Am 22. April diesen Jahres fand dieses zweieinhalbstündige Konzert im CVJM-Saal in Lüttringhausen statt. Unter der Leitung von Oberstabsfeldwebel Gerd Dammann verzauberte die Big Band den CVJM-Saal. Abgerundet wurde dieses Konzert durch Beiträge des Männergesangsvereins Niegedacht-Herbringhausen (Inhaber der Zelter-Plakette), geleitet von der charmanten Dirigentin Petra Rützenhoff-Berg. Liebhaber von Rock, Pop und Schlager kamen genauso auf ihre Kosten wie die von Oldies und Marschmusik. Höhepunkt des Abends war ein gemeinsamer Volksliederpotpourri. Für dieses sehr gut gelungene Konzert bedanke ich mich bei allen, die zu diesem Abend beigetragen haben, insbesondere bei dem Vorsitzenden Peter Dreibrodt. Der Reinerlös in Höhe von 1.250 Euro bringt uns in der Fertigstellung der Rathausbeleuchtung ein gutes Stück weiter. Nochmals meinen herzlichen Dank. Der Reinerlös wird in den nächsten Tagen auf das Spendenkonto des Heimatbundes eingezahlt.

CDU: Wilding reist mit leeren Händen nach Berlin

Pressemitteilung der CDU

Oberbürgermeisterin Beate Wilding. Foto: Lothar KaiserCDU-Fraktionsvorsitzender Philipp Veit. Foto: Lothar KaiserAm heutigen Dienstag sprechen die bergischen Oberbürgermeister und Landräte in Berlin mit den fünf Bundestagsfraktionen. Auch Remscheids OB Beate Wilding (SPD) ist mit von der Partie. „Wir unterstützen die Initiative der bergischen Verwaltungschefs ausdrücklich. Wir brauchen in der Tat eine gerechte Gemeindefinanzreform nach der nächsten Bundestagswahl. Allerdings könnte Frau Wilding wesentlich glaubwürdiger in Berlin auftreten, wenn sie schon eigenen Sparanstrengungen unternommen oder zumindest konkrete Pläne im Gepäck hätte. Ich vermute allerdings, dass dies nicht der Fall ist. Auf jeden Fall ist die OB den Fragen der CDU-Fragen zu konkreten Sparplänen und -zielen mit einer großen Beharrlichkeit ausgewichen. Ich glaube nicht, dass sie bei ihrer Reise von Remscheid nach Berlin vom Saulus zum Paulus wird“, kommentiert Remscheids CDU-Fraktionsvorsitzender Philipp Veit. „Ohne Zweifel braucht Remscheid auch Hilfe von Land und Bund. Doch wer nur fordert, schwächt die eigene Verhandlungsposition. Wir dürfen uns nicht einfach in unser Schicksal ergeben, sondern müssen selbst gegensteuern und das Ruder für Remscheid herumwerfen. Remscheid kann seine Einnahmesituation nur verbessern, wenn die Stadtspitze eine aktive Wirtschaftsförderung betreibt und von der Politik der untätigen Hand ablässt. Doch hat Frau Wilding dazu noch die Kraft? Nur wenn wir bestehende Arbeitsplätze sichern und neue schaffen, können wir die Zuweisungen aus der Einkommenssteuer erhöhen und zugleich die notwendigen Sozialausgaben mindern. Gewerbeansiedlungen bieten die Chance für zusätzliche Steuereinnahmen. Doch wer ohne Ziel agiert, kann eben einfach nicht aktiv gestalten. Im Remscheider Rathaus fehlt die Führung,“

Thomas O. Schmittkamp führt jetzt "Lennep offensiv"

Der neue 'Offensiv'-Vorstand, v.l.n.r. Thomas Schmittkamp, Holger Häde, Sabine Schmittkamp, Ralf Hackländer und Dr. Gerhard Wollnitz.

„Lennep offensiv“ informiert:

Mit einem erweiterten Vorstand und Beirat, mit bewährten Aktionen und mit neuen Ideen für die Geschäftswelt will Lennep Offensiv seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Das ist die Quintessenz aus der jüngsten Mitgliederversammlung. Neuer 1. Vorsitzender ist Thomas O. Schmittkamp, nachdem der bisherige Vorsitzende, Stefan Freund, aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidiert hatte. Zum 2. Vorsitzenden wurde Dr. Gerhard Wollnitz gewählt. Kassierer ist Ralf Hackländer und Erster Beisitzer Holger Häde. Als Zweite Beisitzerin, die vom Beirat aus seinen Reihen gewählt wurde, fungiert Sabine Schmittkamp.

Bei der Vielzahl der Aktivitäten habe sich gezeigt, dass es sinnvoll sei, die Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen, erklärte Thomas Schmittkamp zu der dafür beschlossenen Satzungsänderung. Zum Glück gebe es viele aktive und kompetente Mitglieder, die sich auch bereit zeigten, Verantwortung zu übernehmen. So wurden bei den Wahlen des Beirats auch gleichzeitig entsprechende Verantwortungsbereiche zugewiesen. Zu Beiratsmitgliedern wurden gewählt:

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Forstverband verlängert den Bewirtschaftungsvertrag

Im Rahmen der Eröffnung des Lauf & Nordic Walking Parks Remscheid besiegelten Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz sowie Ronald Paas als Vorsitzender und Karl-Bernhard Krämer als stellvertretender Vorsitzender des Forstverbandes Remscheid die Verlängerung des bereits seit 1947 bestehenden Bewirtschaftungsvertrags bis zum Jahr 2021. In diesem Vertrag verpflichtet sich die Stadt zur Übernahme der forstlichen Betriebsleitung und Beförsterung des im Forstverband zusammengeschlossenen Waldbesitzes der rund 700 Remscheider Waldbesitzer.

Bei der Vertragsunterzeichnung von li. n. re. Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Karl-Bernhard Krämer, stellvertretender Vorsitzender des Forstverbandes Remscheid, Ronald Paas, Vorsitzender, und Markus Wolff, Geschäftsführer. Foto: Lothar KaiserIm Gegenzug berücksichtigen die Remscheider Waldbesitzer über das übliche Maß der allgemeinen Sozialpflichtigkeit ihres Waldeigentums hinaus die Belange der städtischen Bevölkerung bei der Erhaltung und Entwicklung der Erholungsinfrastruktur, beispielsweise bei der Entwicklung von Wander-, Lauf und Reitwegen, Aufstellung von Bänken, Schildern und Aussichtspunkten. Wegen der äußerst prekären Haushaltssituation haben die Vertreter von Stadt und Forstverband eine neue vertragliche Regelung bis zum Jahr 2021 vereinbart. Sie erspart der Stadt Kosten in einem Gesamtvolumen von rund 80.000 Euro gegenüber der vorherigen vertraglichen Regelung. Der Rat der Stadt hatte den Abschluss des neuen Vertrags bereits in seiner Mai-Sitzung einstimmig beschlossen.

 

Stele der Steinmetz-Innung schmückt Bahnhofsgarten

Steinmetzmeister Thomas Hundhausen und Oberbürgermeisterin Beate Wilding bei der offiziellen Übergabe der Stele. Foto: Lothar Kaiser

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Steinmetz- und Steinbildhauer-Innung Bergisch Land hat die Innung der Stadt Remscheid eine Stele gespendet. Seit einigen Tagen steht der Basaltstein mit den Wappen von Remscheid, Lennep und Lüttringhausen, geschaffen vom Steinmetzbetrieb Thomas Hundhausen aus Lennep, im neuen Hauptbahnhofsgarten. Beim „Bahnhofsfest“ nahm Oberbürgermeisterin Beate Wilding das Kunstwerk im Namen der Remscheider Bürgerinnen und Bürger dankend entgegen, und würdigte die künstlerische Arbeit des Steinmetzmeisters Thomas Hundhausen unterstrich die Bedeutung des gewählten Ausstellungsortes: "Der Bahnhofsgarten soll alle Remscheiderinnen und Remscheider dazu einladen, den Alltag für einen Moment zu vergessen. Hier, inmitten des Stadtzentrums und umgeben von regem Leben, ist ein Ort zum Verweilen entstanden. Ein Haltepunkt für die Menschen aus allen Teilen unserer Stadt - das symbolisiert für mich diese Stele mit den Wappen von Remscheid, Lennep und Lüttringhausen".

Planungswerkstatt wird heute und morgen fortgesetzt

Gestern bei ThyssenKrupp: Planungswerkstatt Stachelhausen. Foto: Lothar Kaiser

Zuerst, am 19. Juni, der „Runde Tisch“ in der „Kraftstation“ mit Planern und Bürgern aus Stachelhausen. Gestern nun die Auftaktveranstaltung der „Planungswerkstatt“ in einem Saal von Thyssen-Krupp an der Papenberger Straße. Auch sie dem „Stadtumbau West“ an der Freiheitstraße und im angrenzenden Stadtteil Stachelhausen gewidmet. Im Saal und angrenzenden Räumen setzen vier Architektenteams heute und morgen ihre Arbeit fort. „Kommen Sie vorbei, schauen Sie den Teams über die Schulter und geben Sie ihnen Anregungen, forderte gestern Abend Prof. Dipl.-Ing. Martin Hoelscher vom Planungsbüro BKR Essen die Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil auf, denen er zuvor die Teams im einzelnen vorgestellt hatte. Oberbürgerneisterin Beate Wilding: „Wir brauchen Ihre Beteiligung, Ihre Akzeptanz. Nur was Sie den Planern sagen, können die auch umsetzen!“ Stachelhausen sei ein „schwieriger“ Stadtteil. „Da werden wir viel anpacken müssen, um ein weiteres Abrutschen zu verhindern.“ Ziel: Mehr Wohn- und Lebensqualität in dem von kleinteiligem Gewerbe durchzogenen Viertel.

Drei der vier Teams, die sich gestern vorstellten, waren über eine Ausschreibung im April in Fachmedien aus 20 Bewerbungen ausgewählt worden. Das vierte Team ("Sequenz4") hatten BKR und Stadt „gesetzt“. Es wird von Prof. Dr.-Ing. Manfred Walz angeführt, der vier Studierende des Masterstudiengang Städtebau NRW - eine Kooperation der Fachhochschulen Bochum, Dortmund, Köln und der Universität Siegen - in Stachelhausen „Schlüsselpersonen“ zum geplanten „Stadtumbau West“ befragen ließ. Die übrigen drei Teams:“B.A.S.“ um Christian Moczana aus Weimar, „Club L 94“ um Frank Flor aus Köln sowie Thomas Schüler & Klaus Mersmann aus Düsseldorf.

Hoelscher: „Eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Teams, hochmotiviert und hochqualifiziert“ - jeweils bestehend aus einem Verkehrsplaner, einem Landschaftsarchitekten, einen Stadtplaner und einem Hochbauplaner. Sie sollen Ideen und Maßnahmen entwickeln, „um bestehende Brachflächen zukunftsfähig zu nutzen und in die weitere Stadtentwicklung zu integrieren, stadtverträgliche Lösungen für die Randnutzungen der Bundesstraße 229 zu etablieren und bestehende Potenziale der Freiraumstrukturen zu vernetzen und neue Qualitäten aufzubauen.“ Wie sich die Teams die Freiheitstraße und Stachelhausen künftig vorstellen, werden sie der Öffentlichkeit am 17. August verraten. Für diese Arbeit erhält jedes Team 4.000 Euro. Am 17. August wird eine Fachjury dann entscheiden, welches der vier Konzepte weiter verfolgt werden soll.

Das ca. 12,8 ha große Planungsgebiet reicht von der Südstraße im Westen bis zur Honsberger Straße im Osten, sowie von der Freiheitstraße im Norden bis zur Alexanderstraße im Süden und liegt im Grenzbereich der Stadtteile Honsberg und Kremenholl. Insgesamt seien ca. 5,4 ha des Plangebietes „in unterschiedlicher Intensität zu überplanen“, hieß es gestern im Vortrag von Prof. Hoelscher. Im Gegensatz zu Honsberg und Blumental habe sich in Stachelhausen die Einwohnerzahl zwar in etwa gehalten; doch wegen des negativen Image werde des Viertel lediglich als „Durchgangsraum“ genutzt, bis sich eine bessere Wohngegend finde. Deutsche und Migranten wohnen größtenteils nebeneinander, aber nicht miteinander – was auch der „Bürgerkreis Stachelhausen“ kritisiert. Hoelscher: „Die Zuwanderer sind Arme, Arbeitslose und MIgranten.“ Ein „Multikulti-Schmelztiegel“ sei Stachelhausen jedenfalls nicht. Das hatten auch die Interviews der Studienrenden ergeben. Und noch etwas: Verbesserungen des Wohnumfeldes könne die Bereitschaft zu privaten Investitionen erhöhen.