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De Pitter un de Mattematik

De Pitter is jo mien Jong un en lieven (lieben) iegentlech (eigentlich), evver dat rechen (rechnen), dat is nit so sinn Fall. Da woar he ne Niete seed de Schuolmiestersche (Lehrerin).
Nit datt he arregant (arrogant) unn dösig (dumm) wöhr, evver letztens seed he doch to dem Liehrer (Lehrer), he woad de Cäsar, Jullegus (Julius), wie he no de Namen frocht (fragt). Oh seed de Liehrer „wie der große römische Feldherr?“. Da seed min Pitter: „Jo, do wüöd mien Vatter ömmer met verwehßelt (verwechselt)“. 
Unn de Liehrer: „Intereseant, und wo habt ihr euren Palazzo?“ 
Do seed de Pitter: „En Rengßesen – Küppelstiener Strote dre’i B – em Hengerhus – reits öm de Ecke, twedde Husdüör“. (auf Reinshagen, Küppelsteiner Straße drei B – im Hinterhaus – rechts um die Ecke, zweite Haustür)
Dott joff (gab) enn Ientrach (Eintrag) een datt Klassenbuak unn ech moat alt wiear in de Schual (Schule) kuomen. 
Evver watt ech iegentlech (eigentlich) erzählen woar, datt woar mit de Mattematik. De Pitter giat neuerdings opp enn kattolische (katholische) Schual mit Nönnekes (Nonnen) un die sind jo strenger. Opp ienmol (einmal) giät de Pitter wenn he vonn de Schual nohieme (nachhause) kümmt pielreitut (direkt, unverzüglich) opp sinn Zimmer töm learnen (zum lernen). Noo dem Eeten (Essen) giät he direkt widder no oven töm liarnen. Datt iss jo komisch sach ich tem Kaal, datt hand wer jo noch garnit erlevt (erlebt) mit dem Jong. So jing (ging) datt widder (weiter) de janze Tied, wiar hand enn dann in Ruhe geloaten (gelassen). 
Dann brengt he uns noch enn Rechenarbeet mit „1“ nohieme, dann haar (habe) ich enn doch gefrocht (gefragt): Watt iss passiert Pitter, woaren datt de Nönnekes, woaren die wat strenger, datt du so juat (gut) lernen däss.
Nee, sacht de Pitter: Wie ech am ierschten Dag (ersten Tag) in de Schual kuam, unn denn Burschen sah, den se an datt „Pluszeichen“ jenaalt (genagelt) hann, wusst ech, see verstond hier kienen Spass. 
Ick glüöv (glaube) datt hatt he vang sin Muader.
 

Bis strackes önker Klärchen

 


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