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Vormittags Gasbrand in Keller an der Sauerbronnstraße

Um 10:29 wurde die Feuerwehr Remscheid zu einem Kellerbrand im Haus Sauerbronnstr. 23 gerufen. Brandrauch drang aus einem Kellerfenster. Bei Eintreffen der Feuerwehr um 10:34 Uhr stellte sich heraus, das die Gasleitung brannte, die zur Gasuhr führte. Diese konnte wegen der großen Hitze nicht im Haus abgeschiebert werden. Die Feuerwehr ließ das ausströmende Gas unter Kontrolle weiter abbrennen, Alle Räume im Haus wurden dabei ständig kontrolliert und mit einem Hochdrucklüfter belüftet. Aus dem Haus und den Nachbarhäusern wurden mehr als 20 Personen evakuiert. Hierfür wurden ein Bus der Stadtwerke und Kaltgetränke bereitgestellt. Das Wohnhaus wurde stromlos geschaltet. Die EWR aus Remscheid ließ den Bürgersteig aufbaggem, um die Gasleitung anschließend abschiebern zu können. Die Polizei sperrte die Einsatzstelle weiträumig ab und unterstützte bei der Evakuierung der Gebäude. Die Freiwillige Feuerwehr aus Lennep besetzte die Hauptfeuerwache. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wurde alarmiert, um den Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr zu unterstützen. Es entstand hoher Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. (Hartmut Sturm, Einsatzleiter)

Pflegeberatung: CDU droht mit einer Untätigkeitsklage

An den Antrag der CDU von Februar 2009, die Pflege- und Wohnberatung zusammenzuführen, erinnerte gestern im Sozialausschuss Ottmar Gebhardt. Und fuhr schweres Geschütz auf: Sollte es auch zur nächsten Sitzung keine Verwaltungsvorlage geben, werde seine Fraktion die Möglichkeit einer Untätigkeitsklage prüfen. Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz antwortete mit dem Hinweis auf verwaltungsinterne Arbeiten an einem „integrierten Versorgungskonzept“. Es sei bestrebt, „das Thema konstruktiv vom Tisch zu bekommen. Eine Klage sei jedenfalls „völlig überflüssig“. Zuletzt hatte die CDU im April die Forderung nach "Beratung unter einem Dach" wiederholt.

Frage nach Bergischem Gesundheitsamt bleibt noch offen

„Angesichts der schwierigen Haushaltslage in den drei bergischen Großstädten führt kein Weg an einer stärkeren interkommunalen Zusammenarbeit vorbei. (…) „Die drei bergischen Großstädte sind blank. Und auch wenn wir es aus eigener Kraft nicht aus der finanziellen Misere schaffen, müssen wir schauen, wo wir sparen können", zitiert die CDU-Fraktion in einer Anfrage an die Verwaltung Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz von Juli 2009 und erinnert an seine Ankündigung, bis zum Jahresende 2009 wolle man der Politik in allen drei Städten eine Empfehlung vorlegen über die künftige Arbeit der Gesundheitsämter. Daraus ist nichts geworden. Es wird wohl Ende 2010 werden, wie Mast-Weisz am Donnerstag im Sozialausschuss berichtete. Für 19./20.August werde es unter seiner Leitung einen Workshop mit Verwaltungsmitarbeitern aus Solingen, Remscheid und Wuppertal geben, bis Jahresende dann eine Beschlussvorlage an die Politik. Ob das auf ein zentrales bergisches Gesundheitsamt hinausläuft – in welcher Stadt ansässig? – und mit Außenstellen in den übrigen beiden Städten oder nur auf eine intensivere Zusammenarbeit, ließ der Stadtdirektor offen. Frank Neveling, der Leiter des Remscheider Gesundheitsamtes, antwortete auf die Frage von Ottmar Gebhardt (CDU), gegenwärtig würden die drei Ämter teilweise noch sehr unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen.

In sechs Jahren 116 Stellen durch Alterfluktuation frei

„Um welche Mitarbeiterzahl, bezogen auf die Einzeljahre 2010 bis- 2015, wird sich die Verwaltung durch Altersfluktuation verkleinern?“, wollte die Wählergemeinschaft von der Verwaltung wissen. Als Antwort erhielt sie die folgende Tabelle:

Jahr

Stellen, deren Inhaber im Laufe des Jahres ausscheiden

Korrespondierende Mindestreduzierung des Perso­nalaufwandes im jeweiligen Jahr

2010

5

 144.000

2011

4

 100.000

2012

21

 708.000

2013

26

 779.000

2014

34

1.085.000

2015

26

 867.000

Grabstein erinnert an die Erbauer von "Haus Cleff/Hilger"

Überraschende Gabe für das 'Haus Cleff', vormals 'Haus Hilger'. Museumschef Urs Diederichs packte beim Transport mit an. Foto: Lothar Kaiser

Ein Grabstein ging heute auf Reisen. Aber nicht irgendein Grabstein, vielmehr eine Erinnerung an die Bauherren des heutigen "Haus Cleff", Museum für bergische Wohnkultur im Historischen Zentrum der Stadt Remscheid. Remscheider Kaufleute, die Gebrüder Peter Caspar Hilger (1747 – 1803)  und Johann Peter Hilger (1752 – 1816), ließen 1778/79 jenes prächtige Doppelhaus der Rokoko-Zeit errichten, das während der napoleonischen Ära zeitweise auch als Rathaus der neu geschaffenen Municipalität Remscheid diente. Sie waren auch dessen erste Bewohner. Später über mehrere Generationen im Eigentum der Werkzeugkaufleute-Familie Cleff, zeigt das Gebäude heute als „Museum Haus Cleff“ im Inneren beeindruckende Beispiele bürgerlicher Wohnkultur des Bergischen Landes. Älteren Remscheiderinnen und Remscheidern ist es noch als „Heimatmuseum“ bekannt.

Aufgewachsen im „Haus Hilger“ (später „Haus Cleff“) ist Johann Peter Hilger (1775 – 1842), der in Remscheid geboren wurde, hier als Kaufmann tätig war und auch hier starb. Er war der Sohn des später nach Danzig verzogenen und dort verstorbenen Peter Caspar Hilger. Der Grabstein des Johann Peter Hilger befand sich über Generationen im Besitz der Familie. Eine Nachfahrin von ihm, Marianne Burghof geborene Hilger, entschloss sich nun, den Stein dem Historischen Zentrum der Stadt Remscheid zu schenken. Heute wurde vom „Museumsteam“ in Remscheid-Ehringhausen abgeholt und und von Museumsleiter Dr. Urs Diederichs zunächst im niedrigen Keller (da gab`s dann beim Transport eine dicke Kopfbeule) von Haus Cleff deponiert. Später soll sie hinter dem Haus an einer Bruchsteinmauer ihren endgültigen Platz finden. Diederichs: „Es wäre schön, wenn sich ein Sponsor oder eine Sponsorin finden würde, der oder die eine Aufstellung des Steines - einschließlich fachgerechter Befestigung und eines Wetterschutzes - an der Hangmauer neben der Stirnseite des Hauses ermöglichen würde.“ Mit dieser großzügigen Sachspende, die einmal mehr die Verbundenheit der Remscheider Bürgerinnen und Bürger mit ihren historischen Museen zeige, so Diederichs weiter, „werden wir ein sichtbares Zeugnis der Familie im Museumsbereich haben, die das Haus einst errichten ließ. Das Exponat wird es dort deren Namen wach halten.“ Nachfolgend weitere Infos zum "Haus Cleff", die das Museum für die Besucher/innen bereit hält:

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Apotheker Geiger war der letzte „verbeamtete“ Mitarbeiter

Pressemitteilung des Sana-Klinikums

Hans-Peter GeigerHeute beendet Hans-Peter Geiger seine Tätigkeit als Leiter der Zentralapotheke am Sana-Klinikum Remscheid und verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand. Die Leitung der Apotheke übernimmt sein bisheriger Stellvertreter Dr. Christian Gerke. Hans-Peter Geiger blickt auf insgesamt 39 Berufsjahre als Apotheker zurück, davon fast 34 Jahre im Remscheider Klinikum. Sein Pharmaziestudium absolvierte er in Würzburg und München. Nach Berufsjahren in Hessen und Niedersachsen begann er am 2. November 1976 als Mitarbeiter in der Zentralapotheke des städtischen Krankenhauses Remscheid. Im März 1984 wurde ihm die Leitung der Apotheke übertragen. Geiger hat während seiner Zeit am Klinikum das Aufgabenspektrum der Apotheke erweitert und weitere Remscheider Kliniken in die Versorgung der Krankenhausapotheke überführt. Frühzeitig hat er erkannt, dass neben dem traditionellen Versorgungsauftrag einer Apotheke auch Beratung und Übernahme weiterer Dienstleistungen zum Aufgabengebiet gehören. So werden seit 1992 alle Präparate für die onkologischen Patienten im Haus individuell und zentral in der Apotheke hergestellt. Die Apotheke ist anerkannte Ausbildungsstelle für klinische Pharmazie. Hans-Peter Geiger hat in seiner Remscheider Zeit mehr als 30 Pharmaziepraktikanten ausgebildet und damit in der letzten Phase ihrer Ausbildung begeleitetet.

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Geänderte Öffnungszeiten des Standesamtes ab 1. Juli

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ab  dem 1. Juli  ändern sich die Öffnungszeiten des Remscheider Standesamtes im Remscheider Rathaus. Künftig stehen die Mitarbeiterinnen des Standesamtes montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8.15 bis 12.15 Uhr und dienstags zusätzlich von 14 bis 17.30 Uhr für alle Anliegen rund um das Standesamtswesen zur Verfügung. Die bislang mittwochs angebotenen Öffnungszeiten entfallen. Grund hierfür ist, dass die Mitarbeiterinnen des Standesamtes nach einer Neuregelung des Personenstandsgesetzes erheblich mehr Arbeitsaufwand bei der Registerführung betreiben müssen. Das bindet zusätzlich Arbeitskraft - und das geht leider zulasten des Angebots an Öffnungszeiten. Getraut wird auch weiterhin montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr, freitags von 9 bis 14 Uhr und an einem Samstag im Monat von 9 bis 12.45 Uhr. Wer möchte, kann sich auch am Sonntag, 10.10.2010, trauen lassen. Vier freie Termine sind an diesem Tag noch zu haben. Für die Anmeldung der Eheschließung bittet das Standesamt um Terminvereinbarung unter der Rufnummer (0 21 91) 16 - 00 (Service-Center), Fax: (0 21 91) 16 - 32 87, E-Mail standesamt@str.de">standesamt@str.de. (Büro der Oberbürgermeisterin)

Im Dezember soll die Seniorenwohnanlage fertig sein

„Bauzeit Nov. 2009 bis Dez. 2010“ steht auf dem Bauschild links neben dem einstigen Altenheim an der Schwelmer Straße. Ob der eingehalten werden kann? Noch ist an dem Bau, entkernt und fensterlos, viel zu tun. Mit Förderung durch das Land NRW und in Zusammenarbeit mit der Stadt Remscheid lässt die „Wiedenhof – ev. Altenbetreuung GmbH“, Schulgasse 1, die neue Seniorenwohnanlage errichten. Sie umfasst 80 Bewohnerplätze für Hausgemeinschaft und Pflege sowie zwölf Bewohnerplätze für neurologisch Erkrankte. Wer sich schon jetzt für einen Heimplatz interessiert: Auskunft wird unter Tel. RS 4696712 („Haus Abendfrieden“) erteilt.

Ministerialrat Roland Borosch zur UN-Konvention

Am 2. Juli von 10 bis 12 Uhr will der Beirat für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen im Großen Sitzungssaal des Rathauses, das Thema ,,UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen’’ diskutieren und hat dazu als Referenten Ministerialrat Roland Borosch vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Soziales des Landes NRW eingeladen. Besonders interessiert den Beirat die Frage, wie das Ziel der Konvention, die vollständige gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe für die Menschen mit Behinderungen zu fördern, auf Landesebene umgesetzt werden kann. Die Moderation obliegt dem ehemaligen Behindertenbeauftragten der Stadt Remscheid, Edwin Behrens, der sich in einem Forschungsvorhaben an der Universität Wuppertal mit Fragen der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen beschäftigt.

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