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Neu: Master in „Editions- und Dokumentwissenschaft“

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Die Bergische Universität bietet ab dem Wintersemester einen neuen Master-Studiengang „Editions- und Dokumentwissenschaft“ an. Der zweijährige, interdisziplinäre Studiengang vermittelt Schlüsselqualifikationen für Berufe, die professionell Texte und Dokumente verarbeiten – Verlage, Archive, Bibliotheken, Museen, Redaktionen, Medienunternehmen. Der Studiengang wurde soeben erfolgreich akkreditiert.   Angesiedelt in der Germanistik/Literaturwissenschaft vermittelt Editions- und Dokumentwissenschaft neben Kompetenzen in Theorie und Praxis der wissenschaftlich gesicherten Herstellung, Erschließung und Darstellung von Texten zum Zweck ihrer kulturellen Überlieferung, modernes informations- und medientechnologisches Wissen zur Struktur und maschinellen Aufbereitung von Dokumenten, designwissenschaftliche Kompetenzen zu Gestaltung und Präsentation von Texten sowie medienjuristische Kenntnisse. Der Studiengang will gezielt die Schnittstelle Philologie/Informatik bedienen bzw. dafür ausbilden. In der Wahlpflichtphase kommt deshalb die Wuppertaler Medientechnologie zum Zuge. Voraussetzung für die Einschreibung ist der erfolgreiche Abschluss eines Bachelorstudienganges mit mindestens 60 ECTS-Leistungspunkten in einem geistes-, sprach- oder literaturwissenschaftlichen Studiengang; die Gesamtnote darf nicht schlechter sein als 2,5. Bewerbungen bis 30. September online unter http://www.uni-wuppertal.de/studium/bewerbung/.

Rosenhügel: Autofahrer müssen mit Umleitungen rechnen

Die Rosenhügeler Straße bekommt eine neue Asdphaltdecke. Foto: Lothar KaiserPressemitteilung der Stadt Remscheid

Der städtische Fachdienst Straßen und Brückenbau beginnt in Kürze mit dem Vollausbau der Rosenhügeler Straße. Gleichzeitig verlegen die Remscheider Entsorgungsbetriebe dort einen Kanal. Die Baumaßnahme beginnt am Montag, 6. September, und betrifft den Bereich zwischen Hausnummer 2 (Zentrum Süd) und 28 (Ecke Ewaldstraße). Zwischen Zentrum Süd und dem Parkhaus wird die Rosenhügeler Straße im ersten Bauabschnitt für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Die Andienungszone unmittelbar vor dem Eingang des Zentrum Süd ist dann noch von der Bismarckstraße aus zu erreichen, während das Parkhaus über Burger Straße und Stephanstraße von der anderen Seite der Baustelle aus angefahren werden muss. Hinweistafeln und eine Umleitungsbeschilderung weisen auf diese geänderte Verkehrsführung hin.

In der Woche ab dem 6. September ist auch das Linksabbiegen aus der Bismarckstraße in die Rosenhügeler Straße nicht möglich, da in Kombination mit der vorgenannten Baustelle an einem Versorgungsschacht der EWR gearbeitet wird, der in dieser Linksabbiegerspur liegt. Während dieser Zeit kann das Zentrum Süd nur durch Rechtsabbiegen von der Unterführung her angefahren werden. Der Linksabbieger wird voraussichtlich ab dem 13. September 2010 wieder freigegeben.

Die Bushaltestelle Rosenhügel wird mit allen dort verkehrenden Linien (658, 673, NE 12) in die Josefstraße verlegt. Wegen des geänderten Linienwegs der Busse werden in der Ewaldstraße, Fischerstraße, Josefstraße und Stefanstraße abschnittsweise Haltverbote eingerichtet. Da diese die notwendige Durchfahrtsbreite für die Busse sicherstellen, sind sie unbedingt zu beachten und werden dementsprechend überwacht. Die Vollsperrung dauert voraussichtlich bis Ende Oktober 2010 an. Danach sind die Arbeiten zwar noch nicht abgeschlossen, die Rosenhügeler Straße wird aber als Einbahnstraße in Richtung Rosenhügel wieder befahrbar sein. Fußgänger können den Baubereich während der gesamten Bauzeit passieren. Es ist jedoch möglich, dass sie zeitweise auf die gegenüberliegende Straßenseite verwiesen werden. (Büro der Oberbürgermeisterin)

163 offene Ausbildungsstellen und 494 Bewerber/innen

Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR und der Stadtwerke Remscheid GmbH, links im Bild, mit den neuen Auszubildenden der EWR GmbH und der Stadtwerke Remscheid GmbH sowie den Ausbildern und dem Ausbildungsleiter.

 

Heute begann für acht Auszubildende im Unternehmensverbund Stadtwerke Remscheid das Berufsleben. Geschäftsführer Dr. Thomas Hoffmann und Personalleiter Klaus-Dieter Goral begrüßten die „Neuen“, deren Eltern sowie die Ausbildungsleiter. Ausbildung bedeutet nach dem Selbstverständnis der Unternehmensleitung einerseits die Erfüllung der gesellschaftlichen Verpflichtung, jungen Leuten eine Chance zum Berufseinstieg und damit zur Schaffung der persönlichen Lebensgrundlage zu eröffnen. Andererseits die Möglichkeit – je nach individuellem Potenzial und dem zu-künftigen Personalbedarf der Unternehmen – im Rahmen der Personalplanung auf gut ausgebildete Fachkräfte zurückgreifen zu können.

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Viele haben bereits am Monatsanfang ihre Ausbildung begonnen, weitere werden am 1. September folgen. Aber 494 junge Menschen in Solingen und Remscheid haben noch keinen Ausbildungsplatz. Da heißt es sich sputen. Zwar werden rein rechnerisch nicht alle zum Zuge kommen können, aber bei 163 könnte es klappen. Denn das ist das gegenwärtige Stellenangebot. Dabei verändern sich die Zahlen täglich, weil Ausbildungsplätze nicht angetreten werden oder sich schnell zeigt, dass es zwischen Azubi und Ausbilder nicht harmoniert. Und das ist eine Chance, auf die man ruhig lauern darf. Dabei hilft der enge Kontakt zum Berufsberater und auch zum BIZ.

Insgesamt haben die Arbeitgeber in Solingen und Remscheid ihr Ausbildungsplatzangebot gegenüber dem Vorjahr erhöht. So meldeten Solinger Firmen insgesamt 734 Stellen nach 643 im Jahr zuvor. Remscheider Unternehmen gaben 621 Ausbildungsplätze an nach 544 im Jahr 2008/2009. In beiden Fällen hat sich das Angebot um 14,2% erhöht. Im Vergleich dazu war es im letzten Jahr noch um 22,6% bzw. 21,6% zurückgegangen. Von den gemeldeten Stellen sind aktuell noch 163 Stellen zu besetzen, davon 79 in Solingen und 84 in Remscheid. Dem gegenüber sind von 2.455 Bewerber/innen (SG:1487/RS:968) insgesamt 494 (SG:312/RS:182) noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Die Top 10 der offenen Stellen in Remscheid: Verkäufer/in (11), Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (6), Industriemechaniker/ in (5), Friseur/in (5), Maler/- und Lackierer/in (5), Industriemechaniker/in (4), Kaufmann/frau im Einzelhandel (4), Koch/Köchin (3), Anlagenmechaniker/in Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik (3), Elektroniker/in (3) und Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk Schwerpunkt Bäckerei (3).

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Attraktive Straßenbahn vom Bahnhof bis zum Schützenplatz

Reste der alten Straßenbahntrasse, die über die Alte Bismarckstraße. führte.von Angela Wende

Angeregt durch den Leitartikel des Ronsdorfer Sonntag-Blattes vom 29. August, der sich mit der Wiederbelebung der Barmer Bergbahn beschäftigt (siehe unter http://www.sonntagsblatt-online.de/index.htm), möchte ich einige Gedanken zur Wiederbelebung der - unserer(!) - Remscheider Innenstadt beitragen. Ich weiß natürlich, dass sich weit kompetentere Mitbürger und Kommunalpolitiker schon damit befassen, aber ich denke, angesichts des für jedmann sichtbaren „Sterbens“ der Alleestraße kann jeder Beitrag nützlich sein. Mir schwebt eine Idee vor, die auch die Wuppertaler haben: die Belebung der Stadt - und zwar der ganzen Innenstadt - durch eine touristische Attraktion, die anknüpft an alte Zeiten, in denen Remscheid voller Entdeckergeist und Innovationen war. Damals verlief in meiner Heimatstadt Remnscheid die steilste Straßenbahnspur Europas (Alte Bismarckstrasse). Sollten sich in diesen Zeiten leerer öffentlicher Kassen genügend Liebhaber, Interessenten und Freunde der alten Straßenbahn finden -  besonders: zahlungskräftige Sponsoren -, dann könnte man vielleicht ein großartiges Projekt auf den Weg bringen: Eine (einspurige) Straßenbahn-Spur vom Bahnhof bis zum Schützenplatz!

Diese Bahn sollte bestückt sein mit ausschließlich historischen (kleinen!) Wagen; siehe auch http://www.wisoveg.de/rheinland/museum/kohlfurt/mu-kohl.htm. An mehreren Stellen sollte die Bahntrasse zweigleisig sein zum Aussteigen und zum Pssierenlassen der Gegenbahn. Haltestellen? Beispielsweise am Markt, an der Wiedenhofstraße, bei „Foto Kaiser“/“Café Sahnetörtchen“, an der „Zange“, an der Oberen Hindenburgstraße, am Gertrud-Bäumer- Gymnasium, usw. bis zu einer Schleife am Stadtpark („Schützenhaus“)!

Die Bahn sollte mit einem Tagesticket zu benutzen sein, das preislich akzeptabel - sprich: günstig(!) - ist. Wer jemals in San Francisco war und erleben konnte, wie begeistert Touristen auf eine „historische“ Bergbahn reagieren, der kann sich vorstellen, dass so etwas auch in unseren Breiten auswärtige Besucher/innen anlocken könnte. Einmal abgesehen davon, dass eine solche Bahn auch für uns Bürger, speziell für die Älteren unter uns (von denen es ja zunehmend mehr gibt), die körperlich nicht mehr so beweglich sind und/oder nicht mehr Auto fahren, von besonderer Bedeutung sein könnte, weil man eben gemütlich einen Einkauf auf der Alleestraße bewältigen kann oder zum Stadtpark fahren oder zum Bahnhof. Die Bahn könnte nicht nur ein belebendes Element der örtlichen Gastronomie sein, sondern auch zur attraktiveren Gestaltung des Schützenplatzes motivieren.

Das klingt in den Ohren der Pragmatiker sicher traumtänzerisch. Aber es wäre eine Attraktion, die Leben bringen könnte in unsere Stadt. Und die auch für uns alle nützlich sein könnte: So käme z.B. ein Reisender ohne besondere Schwierigkeiten vom Bahnhof in die Innenstadt, könnte dort einkaufen oder ein Café besuchen, er hätte also von Anfang an einen guten Eindruck von unserer Stadt. Und Autofahrer könnten im Parkhaus am Bahnhof ihre Autos abstellen und zu Fuß, per „Nostalgie-Bahn“, unsere Stadt erkunden. Eine Vision? Nein, so neu ist die Idee eigentlich gar nicht. Die Bergischen Museumsbahnen machen es vor.  

Wirtschaftsjunioren laden zu „Wirtschaft erleben“ ein

Es gibt den Tag des offenen Denkmals (12. September), den Internationalen Museumstag (der nächste am 15. Mai 2011), die „Nacht der Kultur“ (30. Oktober), und beinahe hätte es in Remscheid auch noch den „Tag der offenen Wirtschaft“ gegeben. Doch es blieb beim Arbeitstitel. Stattdessen entschieden sich die Wirtschaftsjunioren (Wiju) für „Wirtschaft erleben“. Aus Sorge, sonst mit einer Kneipentour verwechselt zu werden, wie Wiji-Sprecher Oliver Knedlich gestern auf einer Pressekonferenz in den Räumen der Stadtsparkasse verriet. Genau 80 Remscheider Unternehmen und Institutionen beteiligen sich am 11. September an dem groß angelegten „Tag der offenen Tür“. Den Flyer, der dazu in den Filialen der Stadtsparkasse ausliegt (30.000 Exemplare) und von dieser mit 8.500 Euro gesponsert wird, erhalten am kommenden Samstag auch alle 23.000 Abonnenten des RGA kostenlos. Er enthält einen Stadtplan mit Markierungen, wo an diesem Tag überall ein „Blick hinter die Kulissen“ möglich ist, ferner ein Grundwort von Oliver Knedlich: „Wann haben wir schon mal die Gelegenheit, bei einer Produktion zuzusehen, Handwerkern und Dienstleistern über die Schulter zu schau­en, Geschäftsbereiche zu entdecken, die sonst für die Öffentlichkeit verschlossen bleiben? Remscheid hat viel zu bieten und wir wollen es an diesem Tag mit Ihnen erleben.“ Die Stadtsparkasse beteiligt sich daran mit einer „ImmobilienBörse“.

Die Remscheider Wijus folgen mit „Wirtschaft erleben“ dem Beispiel von Solingen und Wuppertal. Der Grundgedanke dabei, so Knedlich: „Wir haben in Remscheid viele innovative Firmen. Gewiss, 340 Unternehmen waren in jüngster Zeit von Kurzarbeit betroffen. Aber wir können ja nicht nur jammern…!“ So wurde denn der Entschluss gefasst, auch in Remscheid ortsansässigen Firmen die Möglichkeit der Präsentation zu bieten und interessierten Bürger/innen, die Betriebe näher kennenzulernen. Herausgekommen ist eine bunte Mischung, von Weltmarktführern aus Stahlbranche und Maschinenbau bis hin zur Hundeschule. Im Flyer vertreten sind auch der Förderkreis Steffenshammer e.V., das Röntgenmuseum (wieso und wenn ja, warum nur dieses Museum?), das „Remscheider Weindepot“, das Restaurant „Grund“, das Turmzimmer im Rathaus (wegen des weiten Blick auf den bergischen Wirtschaftsraum?), zwei Autohäuser, ein Möbelhaus, Versicherungsmakler, EDV-Supporter, das Alleecenter (der Besichtigungszeitraum ist mit 11 bis 15 Uhr angegeben, doch ob besichtigt werden kann, was normalerweise verborgen bleibt, wird im Flyer nicht verraten). Oliver Knedlich räumte gestern ein, gerne hätte er (neben Dirostahl, Kempkes, Erotec, Wenezit, Klauke, Robust, Famag, Wiegang und Hazet) noch weitere metallverarbeitende Betriebe in das Programmheft aufgenommen. Aber: „Manche Firmenchefs befürchteten, unter den Besuchern könnten auch örtliche Konkurrenten sein, um sich die Maschinen in den Hallen mal ganz genau anzusehen…“

Die Wirtschaftsjunioren Remscheid, 1951 gegründet,  sind ein Zusammenschluss von jungen, aktiven Führungskräften und Un­ternehmern aus Remscheid und Umgebung, organisiert innerhalb der bergischen Industrie- und Handelskammer. Die knapp 60 Mitglieder, als „Junioren" sind wir alle jünger als 42 Jahre kommen aus allen Bereichen der heimischen Wirtschaft (Industrie-, Handel, Dienstleistungsgewerbe und Handwerk).

Waterbölles-Kurzkommentar: „Wirtschaft erleben“, im Prinzip eine prima Sache. Jedenfalls dann, wenn es wirklich etwas zu besichtigen gibt, was man nicht alle Tage sieht. Und davon findet sich im Flyer doch einiges.

 

12.9.: 6. Remscheider Familienlauf mit neuem Programm

Zum sechsten Mal findet am Sonntag, 12. September, von 9.30 bis 15 Uhr im Reinshagener Stadion der Remscheider Familienlauf statt. Dieses Mal haben die beiden Veranstalter, die DAK und das Sana-Klinikum Remscheid, ein neues Programm auf die Beine gestellt: Neben dem reinen Familienlauf über fünf Kilometer wird diesmal auch auch eine Biathlonstaffel für Familien und Freunde geboten. „Mit der Veranstaltung Remscheider Familienlauf wollen wir Kindern den Spaß an der Bewegung vermitteln und sie dazu motivieren, mehr Sport zu treiben“, so Dr. Bernhard Ibach, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche am Sana-Klinikum. Bernd Koch, Leiter der Vertriebsregion der DAK Remscheid, fügt hinzu: „Es gibt kein besseres Gefühl, als etwas für sich und die eigene Gesundheit getan zu haben. Daher unterstützen wir Eltern und ihre Kinder mit speziellen Gesundheitsangeboten.“

Doch der Aktionstag ist nicht nur von den Läufen geprägt. So können Interessierte darüber hinaus auf dem DAK-Gesundheitsparcours mit „fünf Stationen für jedermann“ u.a. ihren Gleichgewichtssinn und ihr Lungenvolumen testen. Außerdem sorgen die beiden Remscheider Schülerbands „Blue Stars“ und „Jazz AG“ für musikalische Unterhaltung. Karatevorführungen runden das vielfältige Rahmenprogramm des sportlichen Events ab. Für das leibliche Wohl ist mit gesunden Speisen und Getränken gesorgt. Der Familienlauf ist ganz im Sinne der Präventionskampagne „mobil & gesund“, die über die Folgen von Übergewicht bei Kindern aufklärt und die vielen guten Ansätze in Remscheid öffentlich herausstellt. „Wir wissen, dass Prävention besonders wirksam ist, wenn sie Spaß macht. Darum freuen wir uns, dass ein Krankenhaus und eine Krankenkasse gemeinsam zeigen, wie man ganze Familien in Bewegung bringt“, lobt Frauke Türk, Geschäftsführerin der Remscheider Gesundheitskonferenz. Anmeldungen für den Fünfkilometerlauf und die Biathlonstaffel nimmt das Sana-Klinikum Remscheid noch bis Freitag, 10. September, entgegen – und zwar per E-Mail unter sascha.velten@sana.de">martina.zeisler@sana.de. Die Teilnahme an den Läufen am 12. September ist wie immer kostenfrei.

Bewerber Röttgen und Laschet kommen nach Remscheid

Zitat aus einem Brief des Remscheider CDU-Kreisvorsitzenden Jens Nettekoven an die Parteimitglieder: „Mit dem Ende der Sommerferien in NRW sollte auch die 'politische Sommerpause' enden. Seit dem jüngsten Kreisparteitag hat der neue Kreisvorstand die Arbeit aufgenommen und sich mit voller Kraft dem Landtagswahlkampf gewidmet. Leider ist es uns nicht gelungen, das Direktmandat für unsere Landtagskandidatin, Roswitha Müller-Piepenkötter, zu holen und somit die erfolgreiche Arbeit der Landesregierung fortzusetzen. Resultierend aus der Wahlniederlage der CDU NRW steht Dr. Jürgen Rüttgers nicht mehr für das Amt des CDU-Landesvorsitzenden zur Verfügung. (…) Wie Sie bereits den Medien entnehmen konnten, bewerben sich Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und der ehemalige NRW-Integrationsminister Armin Laschet um dieses Amt. Wer zukünftig den mit 160.000 Mitgliedern stärksten Landesverband in den kommenden Jahren führen und somit auch der Herausforderer von Ministerpräsidenten Hannelore Kraft (SPD) wird, sollen auch Sie mitentscheiden.“ Deshalb hat Nettekoven  die Bewerber Röttgen und Laschet nach Remscheid eingeladen. Röttgen diskutiert am Montag, 20. September, ab 18 Uhr in der CDU-Kreisgeschäftsstelle an der Konrad-Adenauer-Straße mit den Parteimitgliedern, Laschet am Dienstag, 28. September, ab 19 Uhr. Nettekoven in seinem Brief an die „Parteibasis“: „Nutzen Sie die Möglichkeit und melden Sie sich verbindlich unter Tel. 9333560 oder info@cdu-remscheid.de an und sichern Sie sich einen Platz in unserer CDU Geschäftsstelle!“ Wer dort keinen Platz mehr bekommt, kann am 5. Oktober mitdiskutieren. Für diesen Tag ist ein Kreisparteitag angesetzt.

2.9: Seniorensicherheitsberater im BBZ Wiedenhof

Der Runde Tisch 50+ bietet im Rahmen der BBZ (Begegnungs- und Beratungszentren) am Donnerstag, 2. September, um 15 Uhr im Altenpflegezentrum Wiedenhof, Offene Tür (Cafeteria), Wiedenhofstr. 7, einen Vortrag des Seniorensicherheitsberaters Peter Lewe zum Thema "Allgemeine Verhaltensprävention" an. Er berichtet über die Tücken bei Kaffeefahrten. Anschließend klärt Grudrun Strangfeld-Schmahl über Trickbetrügereien an der Haustür auf. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Ansprechpartner für das BBZ Wiedenhof ist Dieter Janke, Tel. (0 21 91) 49 77 00.

144 Junghandwerker/innen in Gesellenstand erhoben

Vor rund 450 Gästen wurden gestern im Teo Otto Theater 144 Junghandwerkerinnen und Junghandwerker von Lutz Kotthaus, Lehrlingswart der Bau-Innung Remscheid, „losgesprochen“ und in den Gesellenstand erhoben. Das Foto zeigt die Jahresbesten eingerahmt von Ehrengästen: Siegfried Schrempf (l.), Vize-Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, David Schichel (2.v.l.), Bürgermeister der Stadt Remscheid, Dr. Thomas Köster (2.v.r.), Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf und Armin Hoppmann (r.), Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Remscheid. Nachfolgend die Jahresbesten:

Name

Alter

Beruf

Ausbildungsbetrieb

Amft, Julian

26

KFZ-Servicemechaniker

Stadtwerke Remscheid GmbH

Demiroglu, Gökan

23

Graveur

Bornemann GmbH

Friese, Franziska

23

Bürokauffrau

Willy Scheider GmbH & Co. KG

Hörnig, Sonja

22

Automobilkauffrau

Autopark Remscheid

Kilic, Derya

23

Friseurin

Rocio Calvo Nieto

Lambertz, Johannes

24

Zimmerer

A & O Holz- & Lehmbau GmbH

Özcelik, Ikbal-Rabia

21

Konditorin

Jürgen Jannasch

Peiffer, Stefano

25

KFZ-Mechatroniker

Auto Hilbert GmbH

Pfetzer, Viktoria

22

Friseurin

Germana Kernwein

Prinz, Patrick

20

Anlagenmechaniker

Eugen Schmalbein GmbH u Co. KG

Schiewer, Marina

23

Steinmetzin

Georg Staubes/Ulrich Hahn

Seifert, Benjamin

23

Tischler

Vorberg und Fleischer (Tischlerei Ahorn)

Weißer, Bianca

20

Gebäudereinigerin

Peter Raddatz

Wuttke, Tim

21

Elektroniker

Paffrath GmbH

Zielke, Janina

24

Fachverk. Konditorei

Jürgen Jannasch

"BlattGold" ist das neue Sprachrohr der Selbsthilfegruppen

Dem ersten „Tag der Selbsthilfe“, an dem sich am vergangenen Samstag  im „Forum ovale“ des Sana-Klinikums rund 20 Remscheider Selbsthilfe-Gruppen mit Info-Ständen beteiligten, sollen weitere folgen. Das kündigten zu Beginn der Veranstaltung Dieter Janke und Karl-Heinz Bobring vom Förderkreis für psychosoziale Betreuung und Selbsthilfeeinrichtungen e.V. an. Der Förderkreis, der 1981 gegründet wurde, versteht sich als Dach­verband der Remscheider Selbsthilfe-Gruppen und will deren Arbeit unterstützen - durch Beratung, Vorträge, Diskussionen und Sprechertreffen.

Beim Sprechertreffen des Jahres 2008  wurde die Idee geboren, die Arbeit der einzelnen Gruppen in einer eigenen Zeitung darzustellen, um so zusätzliches Interesse in der Bevölkerung zu wecken. Am Samstag nun lag die erste Ausgabe vor: „BlattGold". Zweimal im Jahr sollen die gehefteten Blätter künftig erscheinen.  Karl-Heinz Bobring, Vorsitzender des Förderkreises, zum Namen der neuen Zeitung: „Als ich in einer Kirche in Malta miter­leben konnte, wie deren Deckenver­zierung mit Blattgold neu renoviert und kostbar geschmückt wurde, kam mir dieser Titel in den Sinn: Wertvoll soll die Zeitung werden für die Selbsthilfe-Gruppen; sie könnte in deren Arbeit frischen Wind bringen!“

Am 23. September wollen sich die Sprecher der Remscheider Selbsthilfegruppen im Gesundheitshaus an der hastener Straße zur „Manöverkritik“ des ersten „Tages der Selbsthilde“ treffen und besprechen, in welcher Form es wann weitergehen soll. „In einer Zeit der leeren öffentlichen Kas­sen bekommt die Selbsthilfe heute wieder einen äußerst wichtigen Stellenwert in unserem Sozial- und Gesundheitswesen“, ist in „BlattGold“ zu lesen. „Wer seine Interessen nicht selbst in die Hand nimmt, muss immer öfter auf Hilfe von Dritten verzichten. Der Zusammenschluss von Menschen mit gleichen Prob­lemen oder Krankheiten wird zur Not­wendigkeit. Wer durch seine Erkrankung schon gehandicapt ist, braucht viel Unterstützung.“ Darauf hatte bei der Eröffnung des „Tages der Selbsthilfe“ auch  Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz hingewiesen.

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