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Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit profitieren meist Männer

Ute Ackerschott. Foto: Lothar KaiserPressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wie immer im September haben künftige Facharbeiter ihre Ausbildung begonnen, und ein weiterer Teil junger Menschen besucht weiterführende Schulen, womit sich die Jugendarbeitslosigkeit im Agenturbezirk wieder zurückgebildet hat. Der Herbst bringt aber noch zusätzlichen Wind in den Arbeitsmarkt. Die gute Stimmung hat weitere Bereiche der heimischen Wirtschaft erreicht: es wurden deutlich weniger Mitarbeiter/innen entlassen als im Vormonat, und mehr als Männer und Frauen konnten eine Beschäftigung finden. Die günstige Situation in den Betrieben hat dazu geführt, dass die Zahl der Arbeitslosen um 3,8 Prozent gesunken ist, die Kurzarbeit sich weiter reduziert hat und aus den Betrieben ein höheres Stellenangebot eingegangen ist, das um 14,3 Prozent gegenüber dem Vormonat und gegenüber dem Vorjahr sogar um 27,6 Prozent höher ausfällt. Die Unternehmer in Remscheid bieten nunmehr zur aktuellen Besetzung 582 offene Stellen für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung an. Den Arbeitslosen werden diese Stellen vom Arbeitsvermittler angeboten, sie können sich aber auch zu jeder Tag- und Nachtzeit über das Internet- Portal der Agentur für Arbeit über die neuesten Angebote schlau machen. Den Betrieben steht beim gemeinsamen Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und ARGE gut ausgebildetes Personal zur Verfügung, das den vielleicht sich schon abzeichnenden Facharbeitermangel behebt und gleichzeitig die demographische Lücke im Betrieb schließt. Fazit: Fachkräfte jetzt einstellen und damit den betrieblichen Erfolg sichern.

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Werkhaus mit neuen Gemälden, Collagen und Skulpturen

Fotos: Hans Georg Müller.

Im ersten Stock des Remscheider Rathauses wird zur Stunde die diesjährige Ausstellung der Gruppe „Werkhaus“ eröffnet. Die Gemälde, Collagen und Skulpturen – hier ein kleiner Ausschnitt – sind dort noch bis Ende Oktober zu sehen. Im vergangenen Jahr fand die Werkschau unter dem Eindruck des 30. Gründungstages der Künstlergruppe statt. Der Waterbölles berichtete damals ausführlich. (Foto: Hans Georg Müller)

Mini-Oldtimer soll nach der Ausstellung verlost werden

Derweil die Stadtwerke auf dem Ebert-Platz die automobile Zukunft präsentieren (Elektroautos), können im Alleecenter kleine und große Automobilisten für „Veterane“ schwärmen, etwa für eine Isetta. Bis 9. Oktober zeigt der BMW-Veteranen-Club Deutschland e. V. dort aber auch ein BMW-Dixie, einen 328-er, einen Rennwagen und ein R 75-Motorrad, und das in Kulissen, die die für die jeweiligen Fahrzeuge typische Zeit widerspiegeln. Auf Informationstafeln und in Vitrinen erfahren die Passanten Wissenswerte über die historischen Vehikel, ihre Bauweise und Erfolgsgeschichte. So begann beispielsweise die Herstellung des „Dixie“ 1928; mit einem modifizierten Wagenaufbau kam er im März 1929 als BMW 3/15 in einer Stückzahl von über 25.000 Fahrzeugen auf den Markt kam. Bei einem Preisausschreiben können die Besucher eine Oldtimerfahrt und mehrere BMW-Bildbände gewinnen;  Kinder bis 7 Jahre können sich auf einem original BMW-Tretauto fotografieren lassen. Wird das Bild per E-Mail an info@allee-center-remscheid.de">info@allee-center-remscheid.de oder per Post an Allee-Center Remscheid, Theodor-Heuss-Platz 7, 42853 Remscheid, geschickt, nimmt der Einsender gegen Ende der Ausstellung an der Verlosung des Treuautos teil.

Klares Wort des Investors zu Ärztezentren ist überfällig

Waterbölles-Kommentar

Sollten Sie eine eigene Homepage mit Links auf andere haben, können Sie dieses Banner gerne verwenden.

Die Konzentration von Arztpraxen in größeren Ärzte-Zentren hat Folgen: Leerstehende Immobilien in den Stadtteilen (in Honsberg und Kremenholl soll es bereits keinen praktizierenden Hausarzt mehr geben) und unzufriedene Patienten. Für eine wohnortnahe ärztliche Versorgung plädiert deshalb der Vorstand des Remscheider „Arztnetzes“. Die im August 2009 bekannt gewordenen Pläne der Kölner Health-Center-Consulting GmbH (HCC), in Lennep und am Remscheider Hauptbahnhof zwei Facharztzentren zu errichten, betrachten der Kadiologe Dr. Andreas Streeck, die Allgemeinmedizinerin Martina Wetter und der Internist Dr. Christoph Manske mit einem gewissen Argwohn, wie gestern auf einer Pressekonferenz deutlich wurde (übrigens auch die Aktivitäten des Sana-Klinikum im ambulanten Bereich, sprich: der Dünkelohklinik). Zumal Bemühungen, mehr über das Projekt zu erfahren, beispielsweise über die künftigen Mieter, fehlgeschlagen sind. Jürgen Gronewold von der HCC zeige sich da „äußerst bedeckt“. Ob das am geforderten Mietpreis liegt, vor dem die Remscheider Ärzteschaft zurückschreckt? Er soll bei fast 14 Euro liegen, gab Streeck gestern auf einer Pressekonferenz weiter.  Und auswärtige Ärzte können sich in Remscheid so ohne Weiteres gar nicht niederlassen; das regelt die Kassenärztliche Vereinigung. Demgegenüber hatte Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein kürzlich erklärt, nach  Aussagen des Investors seien die Praxen in beiden Ärztehäusern inzwischen vermietet. Das würden Kommunalpolitiker, Ärzte und Patienten jetzt gerne mal von Jürgen Gronewold selbst hören.

Ärzte miteinander vernetzen ist wie dicke Bretter bohren

Im Bild von li. N. r. Annette Kapell (Netzmanagement), Martina Wetter (Allgemeinmedizinerin), Dr. Andreas Streeck (Kardiologe), Dr. Christoph Manske (Innere Medizin) und Ute Schlüter (Koordination).

Schon zweimal – im August 2007 und im Juni 2008 -  berichtete der Waterbölles über ein Projekt, durch das ärztliche Behandlungsfehler vermieden werden sollen: Das „Arztnetz“. Im Juni 2008 hatte der Vorsitzende dieser Genossenschaft, der Kardiologe Dr.  Andreas Streeck, den Mitgliedern des städtischen Sozialausschuss den Zusammenschluss von damals 45 Ärzten  im Raum Remscheid, Wermelskirchen, Radevormwald und Hückeswagen vorgestellt, im August 2007 in einer Vortragsreihe der Volkshochschule. Inzwischen hat die Genossenschaft, eine Arbeitsgruppe des Trägervereins, der ärztlichen Qualitätsgemeinschaft Bergisch Land e.V. (AEQBL e.V.), zehn weitere Ärzte hinzugewonnen und bietet im Souterrain des Hauses Mandtstraße 5 Patientenseminare an für Asthmatiker und, Diabetiker, zur Raucherentwöhnung, über Heilfasten und gegen Stress.  Dem großen Ziel des „Arztnetzes“, Haus- und Fachärzte mit Zustimmung der Patienten elektronisch so zu verknüpfen, dass beide Ärzte im Behandlungsfall alle Untersuchungsergebnisse, Diagnosen und verschriebenen Medikamente auf Knopfdruck parat haben. Das vermeidet Doppeluntersuchungen, spart also Zeit (bei den Ärzten) und Geld (auf Seiten der Krankenkassen. Und was hat der Patient davon? Er bekommt, je nach Schwere der Erkrankung, unter Umständen schneller einen Termin beim Facharzt als sonst. Und er kann sicherer sein, dass sich beispielsweise das vom Hausarzt verschriebene Medikament mit dem verträgt, das der Facharzt verordnet. Weil beide nur auf ihren PC-Bildschirm schauen müssen um zu erfahren, welche Arzneien der Patient gerade einnimmt und wie dringend eine Behandlung ist.

„Keine Angst vor dem gläsernen Patienten“, fordert  Andreas Streeck. Denn die persönlichen Daten lägen nicht auf einem zentralen Server, sondern würden von einen auf den anderen Arzt erst im Bedarfsfall übermittelt – und auch nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Patienten. Das aber erfordert in jeder Praxis technische Investitionen. Da kommen dann schnell mal 10.000 Euro zusammen. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Vorstand des „Arztnetzes“ so seins Schwierigkeiten hat, „den Kollektivgedanken nahe zu bringen“, wie die Allgemeinmedizinerin Martina Weber gestern auf einer Pressekonferenz sagte. Dazu ein paar Zahlen: In Remscheid arbeiten zurzeit insgesamt 184 Ärzte,  73 Hausärzte und 110 Fachärzte. Davon sind 33 Haus- und 22 Fachärzte (zusammen also 55) Mitglied von „Arztnetz“. Vernetzt ist davon gerade mal ein knappes Drittel. Dabei könne eine „attraktive technische Struktur“ helfen, junge Ärzte nach Remscheid zu holen, meint Dr.  Andreas Streeck. Es gebe zahlreiche Ärzte in Remscheid, die kurz vor dem Rentenalter stünden und Nachfolger suchten. Werde diesen kein modernes Umfeld geboten (dazu zählt das „Arztnetz“ auch seine strukturierten Weiterbildungsmöglichkeiten), entschieden sie sich womöglich für eine andere Stadt. Für die verbleibenden Ärzte in Remscheid bedeute das, so Streeck, in gleicher Zeit mehr Patienten versorgen zu müssen als vorher.

Ärzte über einheitliche Software miteinander zu vernetzen scheint gleichwohl ähnlich schwierig zu sein wie dicke Bretter zu bohren. Solingen ist in da schon weiter als Remscheid. Dort sind 70 Ärzte vernetzt, rechnen langfristig mit günstigeren Verträgen mit den Krankenkassen, weil zum Beispiel Doppelmedikationen wegfallen und durch schnelle Behandlungswege Krankenhausaufenthalte vermieden werden können. Inzwischen wird in beiden Ärztenetzen über eine engere Zusammenarbeit nachgedacht. Während sich alle drei Krankenhäuser in Solingen dem Netzwerk angeschlossen haben, scheint das Sana-Klinikum Remscheid noch zu zögern.

Für Untreue anderthalb Jahre Gefängnis auf Bewährung

Vom 1. Mai 2005 bis 31. Dezember 2008 war Stefan G. Geschäftsführer des Schlossbauvereins von Schloss Burg. Seitdem ist er arbeitslos; seine Ehefrau verdient als Lehrerin den Lebensunterhalt für die Familie. Und in dieser Woche haben sich die Chancen des Ehemanns  auf eine neue Festanstellung vermutlich weiter verschlechtert. Denn das Amtsgericht Solingen verurteilte den 49 Jahre alten Archäologen am Dienstag zu einer 18-monatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung. Wegen Untreue. Ihm hatte nachgewiesen werden können, in vier Fällen die Standmieten des Handwerkermarktes auf dem Schlossgelände für Sonderzahlungen an Mitarbeiter, Betriebsausflüge, Feste und für persönliche Ausgaben „zweckentfremdet“ zu haben. Die Schadenssumme von 47.525 Euro hatte der Angeklagte eingeräumt. Weil er seine Verfehlungen zugab, verzichtete das Gericht auf die Vernehmung von 100 Zeugen; der Prozess endete bereits nach einer halben Stunde mit dem Urteil. S. G. hatte angegeben, die Praxis der Schwarzen Kassen von seinem Vorgänger D. S. übernommen zu haben. Auch gegen diesen wurde ermittelt. Und wird es noch. Doch es heißt, lediglich ein einziger Fall mit einem Schaden für den Schlossbauverein in Höhe von 1.100 Euro sei inzwischen noch nicht verjährt. Ob es zur Anklage kommt, ist noch ungewiss.

"Ampel": "Die Mitwirkung von Senior/innen neu gestalten!"

Einsatz für Remscheider Senioren nur noch bis 2014?“, fragte der Waterbölles am 26. August. Kaum hatte der Rat der Stadt am 8. Juli auf Antrag und mit den Stimmen der „Ampel-Koalition“ (SPD, FDP und Grüne) beschlossen, den Seniorenbeirat der Stadt mit der  2014 endenden Wahlperiode auslaufen zu lassen, da hatten sich Mitglieder anderer Seniorenbeiräte in Briefen und Telefonanrufen „betroffen“ über diese Entscheidung geäußert. Auch er sei aufgefordert worden, doch „an Bewährtem festzuhalten“, berichtete gestern in einer Pressekonferenz im Rathaus der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke vom Anruf eines auswärtigen (!) Parteimitglieds. Gemeinsam mit Betrice Schlieper (Grüne) und Wolf Lüttringer (FDP) erläuterte Meinecke den Pressevertretern den Antrag der so genannten Gestaltungsmehrheit zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 28. Oktober, „die Mitwirkung von Seniorinnen und Senioren neu gestalten“.  Die Verwaltung wird darin gebeten, ein „Konzept zur Mitwirkung von Seniorinnen und Senioren zu erarbeiten, das

  • die Vielfalt der in Remscheid aktiven Menschen der älteren Generation widerspiegelt und
  • eine politische Interessenvertretung von Seniorinnen und Senioren jenseits der Parteien ermöglicht“.

Die beiden Lokalzeitungen und der Waterbölles hatten noch keine Zeile über diesen Antrag geschrieben, da ging in den Redaktionen bereits eine Stellungnahme der CDU ein: „Finger weg vom Seniorenbeirat! CDU unterstützt politische Teilhabe der älteren Generation.“ Als ob der politische Gegner genau dies mit seinem Antrag beabsichtige. Für die CDU ist es ein Widerspruch, dass sich die „Ampel“ in ihrer Koalitionsvereinbarung dazu bekannt habe, dass sich Remscheid auf den demographischen Wandel einstellen müsse, und nun ein bewährtes Gremium mit der populistischen Argumentation einkassieren wolle, es sei eine rein parteipolitische Interessenvertretung. Eine Institution, deren Mitglieder „in demokratischer Ur-Wahl bei einer sehr ansehnlichen Wahlbeteiligung von mehr als 50 Prozent gewählt wurden“. Der Seniorenbeirat koche kein parteipolitisches Süppchen. Das habe er unter Georg Gregull (CDU) nicht getan, und das tue er heute auch unter Rita Jungesblut-Wagner (SPD) nicht.  Es sei bedauerlich, dass sich die Mitglieder der Fraktionen von SPD, FDP und Grünen offensichtlich nicht gegen den SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans Peter Meinecke hätten durchsetzen können.

Hans Peter MeineckeBeatrice SchlieperWolf LüttingerDen Eindruck, von Meinecke zu etwas gedrängt worden zu sein, was nicht ihrer eigenen Überzeugung entspräche, machten in der Pressekonferenz aber weder Beatrice Schlieper noch Wolf Lüttinger. Und auch nicht die ebenfalls anwesenden Fraktionsgeschäftsführer Martin Brink (SPD) und Philipp Wallutat (FDP) sowie der grüne Kreisgeschäftsführer David Schichel. Worum es der „Ampel“ mit ihrem Antrag geht, geht aus der ausführlichen Begründung klar hervor: „Die Debatte um die Auflösung des Seniorenbeirates geht am Kern der Fragestellung, wie die Belange älterer Menschen in Remscheid auch im politischen Raum berücksichtigt werden, vorbei. Bei den vergangenen Wahlen zum Seniorenbeirat wurden die zur Wahl stehenden Listen ausnahmslos von in Remscheid aktiven politischen Parteien aufgestellt. Nicht parteigebundene Seniorinnen und Senioren engagieren sich stärker in den vielfältigen Angeboten in dieser Stadt, in Vereinen, Tagesstätten, in zahlreichen Gesprächskreisen und Initiativen und nicht zuletzt am Runden Tisch 50+. Daraus ergibt sich strukturell ein Unterschied zwischen der Teilhabe von Seniorinnen und Senioren, die in Parteien aktiv sind (und damit auch die Möglichkeit haben, ihre Belange innerhalb ihrer Partei und ihrer Fraktion zu vertreten) und für den Seniorenbeirat kandidieren, und denen, die sich in anderen Zusammenhängen für ihre Belange einsetzen.“

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Alter Steinbruch der Ziegelei Schäfer wächst langsam zu

Foto: Lothar Kaiser

Vom Dach des modernen Verwaltungsgebäudes der Remscheider Stadtwerke aus fotografierte der Waterbölles in der vergangenen Woche die rund 100 Busse fassende Wagenhalle der Verkehrsbetriebe auf dem großen Werksgelände an der Neuenkamper Straße für einen Vorbericht zum großen „Evergreen-Konzert“. Dabei kam die Erinnerung auf an die Ziegelei Schäfer, die einst gleich neben der Wagenhalle gestanden hatte. Wie lange wurden in ihr eigentlich Ziegel gebrannt? Wann war für die Stadtwerke endgültig klar, dass ihr lang gehegter Plan, auf dem knapp 189.000 Quadratmeter großen Areal der Ziegelei ihr neues Verwaltungsgebäude zu errichten, in Erfüllung geben würde? Für das Historische Archiv der Stadtwerke ist Wilhelm Matthies verantwortlich. Von ihm bekam der Waterbölles auf Anfrage die beiden untenstehenden Fotos. Das eine zeigt rechts oben die Wagenhalle.

Am 18. Dezember 1991 war es publik geworden: Die LEG (Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein-Westfalen) hatte das Gelände für einen zweistelligen Millionenbetrag (in D-Mark) gekauft, um es weiter zu vermarkten (Möbelhaus Knappstein / 51.000 Quadratmeter für die Stadtwerke). Der Landtagsabgeordnete Robert Schumacher (SPD) begrüßte damals gegenüber dem RGA den Deal, weil dadurch eine städtebaulich verträgliche Entwicklung ermöglicht und eine unkontrollierbare Vermarktung verhindert werde. Dass die verbliebenen 15 Mitarbeiter/innen der Ziegelei Schäfer davon hielten, ist nicht überliefert. Für die war am 30. Juni 1992 endgültig Schluss. Am 21. Mai 1999 wurde auf dem Gelände die neue Hauptverwaltung der Stadtwerke im Rahmen einer nachträglichen Grundsteinlegung und gleichzeitigen Einweihung feierlich eröffnet. Nicht zuletzt dem damaligen Einsatz des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) ist es zu verdanken, dass der alte Steinbruch als Refugium für Pflanzen und Tiere erhalten blieb (Foto oben). Über dem kleinen Naturschutzgebiet erhebt sich heute die Sophie-Scholl-Gesamtschule.

"Strom-Tankstelle" für Elektroautos bis Ende 2011 umsonst

Die neue 'Strom-Tankstelle' auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Foto: Lothar Kaiser„Wir wollen eine Duftmarke setzen“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der EWR GmbH, Manfred Schwick, gestern bei der Präsentation der neuen „Ökostrom-Tankstelle“ auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Dabei hinterlassen Elektro-Stadtfahrzeuge gar keine Abgase - weder gut noch schlecht riechende. Gemeint war: Die Stadtwerke Remscheid wollen aufzeigen, wohin in den nächsten Jahren der Automobiltrend gehen wird, und daran wollen sie partizipieren. Stadtwerke-Chef Dr. Thomas Hoffmann: „In 2020 werden wir in Deutschland eine Million Autos haben, die abends zu Hause in der Garage oder tagsüber in der Firma ihren Strom ‚tanken’!“ Sollten Remscheider/innen schon jetzt ein Elektroauto besitzen – ausländische Hersteller verlangen dafür ca. 20.000 Euro – können sie ab sofort bis Ende des nächsten Jahres am Ebert-Platz die Batterien kostenlos aufladen.

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Jungendliche Talente sind in der Kraftstation gefordert

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Samstag, 2. Oktober, findet ein spezielles Konzert in der Kraftstation (http://www.kraftstation.de/content/view/37/89/) statt. Im Rahmen der Interkulturellen Wochen wird explizit ein Fest für die Jugend gefeiert. Zu diesem Zweck treten verschiedene jungendliche Talente auf; Beatboxen, HipHop-Tanz, Breakdance, Rap- und Rockmusik stehen an diesem Abend problemlos nebeneinander. Da das gesamte Programm von Mitgliedern des Jugendrates organisiert und zusammengestellt wurde, kann tatsächlich von einem Konzert von und für Jugendliche gesprochen werden (Infos zum Jugendrat unter http://www.jugendrat-remscheid.de/). Als Initiatoren der Musikveranstaltung werden die Jugendratsmitglieder durch das Programm leiten. Inhaltlich ist das Kooperationsprojekt der Kraftstation und des Jugendrates für alle Remscheider 14- bis 18-Jährigen geplant und organisiert. Dabei gibt es vor allem zwei Ziele:

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