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Das 1.000. Baby in 2010 kam pünktlich zum Jahresende

Sohn Efe und seine glücklicher Mutter Meyrem Berber.Pressemitteilung des Sana-Klinikums

Knapp vor Jahresschluss hat gestern um 13.14 Uhr in der Frauenklinik des Sana-Klinikums Remscheid das 1.000. Baby dieses Jahres das Licht der Welt erblickt. Der Junge mit Namen Efe ist 3.850 Gramm schwer, 50 Zentimeter groß und genauso wohlauf wie seine Mutter Meyrem Berber. „Seit Anfang Dezember hat es sich abgezeichnet, dass wir die 1000-er Marke für das Jahr 2010 noch knacken könnten. Dann wurde es ab Weihnachten von Tag zu Tag spannender“, meint Frauenklinik-Chefarzt Dr. Dirk Michael Forner schmunzelnd. „Allein über die Weihnachtstage kamen bei uns zehn Kinder zur Welt.“ Ein wahrer Babysegen für 2010, denn bis zum heutigen Tag kann die Frauenklinik 130 Geburten mehr als im Vorjahr verzeichnen. (Katrin Krause)

Am "Garten der Sinne" sollen 20 Bäume gefällt werden

Der 'Garten der Sinne' im Stadtpark. Archivfoto: privat

Wie lange wird es dauern, bis hier wieder ein Wald steht? Archivfoto: Lothar KaiserDie Schäden, die der Orkan Kyrill im Stadtpark angerichtet hatte (Foto links), zwangen im Herbst 2008 im Stadtpark im Bereich nördlich der Konzertmuschel bzw. westlich des Stauden- und Rosengartens zu einem Kahlschlag. Ganz so schlimm wird in im nächsten Jahr am „Garten der Sinne“ (Foto rechts) nicht kommen. Aber immerhin 20 Bäume sollen dort in nächster Zeit gefällt werden, acht davon „im Rahmen der Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit“. So der städtische Fachdienst Grünflächen und Friedhöfe in einer Mitteilung zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 11. Januar. Zitat: „Bei den betroffenen Bäumen liegt erheblicher Pilzbefall vor, oder aber, Baumkronen drohen auseinander zu brechen.“ Zugleich sei  eine Durchforstung des weiteren Baumbestandes vorgesehen; dies führe „zu einer zusätzlichen Entnahme von zwölf Bäumen“, zumeist Buchen und Eichen. Dadurch soll jüngeren Bäume, die „langfristig den erhaltenswerten Bestand darstellen“, mehr Raum geboten werden, um sich entfalten zu können. Die Durchforstung komme aber auch dem Rhododendronbestand zu gute. Dessen Wuchs- und Blühleistung sei durch Verschattungen bereits erkennbar zurückgegangen. Im Frühjahr werde eine Instandsetzung der wassergebundenen Wege am „Garten der Sinne“ erforderlich. Deshalb will die Verwaltung die 20 Bäume  bis Ende Februar gefällt haben. Die Kosten dafür werden mit 6.000 € angegeben, die Materialkosten für die Wegeinstandsetzung - die Arbeiten werden mit eigenem Personal ausgeführt - mit 1.900 €.

Gutachten zu Kultur-Kooperationen kommt im Frühjahr

Im April 2011 werden es fünf Jahre her sein, dass der städtische Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann sich in einem mündlichen Sachstandsbericht im Rat der Stadt (am 3. April 2006) als Antwort auf eine Anfrage der SPD-Fraktion mit möglichen Kooperationen der bergischen Großstädte auf dem Theatersektor befasste:

„Die deutschen Stadttheater sind seit zwei Jahrzehnten in der Finanzkrise – viele Theater auch in einer künstlerischen Krise. Die Theaterkrise eskaliert auch in Abhängigkeit von der Finanzkrise der öffentlichen Haushalte. Verstärkende Krisenfaktoren sind der Bevölkerungsrückgang und ein deutlicher gesellschaftlicher Wandel vom grundsätzlich theaterinteressierten – meist allgemeingebildeten älteren – Kulturbürger zum – meist jugendlichen, aber auch mittelalten – eher aktionistisch orientierten „Event-Bürger“, der sich spontan für einen Theaterbesuch entscheidet (…). Ein Gastspieltheater wie das Teo Otto Theater mit einem schmalen Personalstamm hat gegenüber einem personalintensiven festen Ensembletheater wie der Wuppertaler Bühnen GmbH den riesigen Vorteil, sich auf dem deutschen und internationalen Theatermarkt theatrale Spitzenproduktionen aller Art relativ kostengünstig einkaufen zu können. Die Frage ist: Wie kann man ein gut funktionierendes Gastspielhaus wie das Teo Otto Theater mit einem kostenaufwändigen Ensemblehaus wie den Wuppertaler Bühnen für beide Seiten sinnvoll verknüpfen? Festzuhalten bleibt für Vorschläge einer sinnvollen engeren Zusammenarbeit der Theater im Bergischen Städtedreieck: Wuppertal legt seinen zukünftigen Theater-Schwerpunkt auf das Musiktheater mit Opernensemble, Chor und Symphonieorchester und öffnet sich dem Gastspieltheater.“

Zu einem möglichen Zusammengehen des Wuppertaler Sinfonieorchesters mit den Bergischen Symphonikern zu „Bergischen Sinfonikern“ – einem „A-Orchester mit Sternchen“ – äußerte sich Henkelmann damals ebenfalls. Und begann mit einem Zitat: „ ‚Auf Dauer kann man sich jedenfalls keine zwei Orchester im Bergischen leisten’! So der Präsident der IHK, Friedhelm Sträter, in einem Gespräch mit dem Remscheider Generalanzeiger am 19. Februar 2005. Auch wenn ich nicht alle Ansichten des IHK-Präsidenten, was die Bergische Kooperation angeht, teile – ein Zusammengehen der Bergischen Symphoniker mit dem Wuppertaler Sinfonieorchester zu einem A-Orchester mit Sternchen, getragen von den drei Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal, würde sich künstlerisch sofort und finanziell auf längere Sicht rechnen. Ich behaupte:  Jedem Orchesterfreund und Kulturbürger im Bergischen Städtedreieck ist bereits heute bewusst, dass die drei Städte sich in Zukunft nur ein gemeinsames Orchester werden leisten können. Eine heute eingeleitete, sozialverträgliche Zusammenführung der Orchester käme mit ihren Kosteneinsparungen erst in zehn bis fünfzehn Jahren zur Geltung. Dem IHK-Präsidenten ist sicher Recht zu geben, wenn er sagt: „Da muss auch Wuppertal etwas los lassen können. ... Da müsste Wuppertal dann einen Beitrag leisten, indem es den Bergischen Symphonikern beitritt.“ (rga 19.2.5). Wie man dieses Zusammengehen organisiert, ist eine zweite Frage. Tatsache ist,  dass die Gespräche über einen abgestuften Zeitplan hierzu alsbald beginnen sollten.“

Der Waterbölles fragte gestern bei Dr. Christian Henkelmann nach und erhielt die folgende Antwort:

„Auch heute - nach fast fünf Jahren - habe ich keine Veranlassung, meine damaligen Ausführungen zu revidieren und irgendwo Abstriche zu machen. Vielleicht mit Ausnahme des Wörtchens "alsbald" aus dem letzten Satz - hat es nun doch fast vier Jahre gebraucht, bis das gemeinsame Gutachten über die Kooperationsmöglichkeiten der Bergischen Theater und Orchester im letzten Frühjahr in Auftrag gegeben werden konnte. Ermöglicht wurde dies überhaupt erst dank der ganz erheblichen finanziellen Unterstützung durch das Land NRW und dank der in allen Phasen sehr konstruktiven Haltung und Mitwirkung der beteiligten Vertreterinnen und Vertreter der drei Städte, hier sind insbesondere die Kollegen Kulturdezernenten und die Kämmerer unserer Nachbarstädte Solingen und Wuppertal zu nennen, und der Kulturverwaltung des Landes.  Im Gegenteil sehe ich mich heute in meiner persönlichen Auffassung in allen Punkten bestätigt. Dennoch kann und will ich den Ergebnissen des Actori-Gutachtens und der in den politischen Gremien der drei bergischen Städte zu führenden Debatte nicht vorgreifen. Im Frühjahr des kommenden Jahres liegt das Gutachten vor - das Für und Wider der darin aufgezeigten Möglichkeiten zur Bergischen Kooperation wird dann öffentlich zu diskutieren sein.“ Man darf also gespannt sein.

Weihnachtsbaumsammlung der REB im Januar 2011

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Remscheider Entsorgungsbetriebe (REB) sammeln auch im kommenden Jahr die Weihnachtsbäume der Remscheider Haushalte ein. In Alt-Remscheid kommen die REB am Samstag, 8. Januar 2011, und in Lennep und Lüttringhausen am darauffolgenden Samstag, 15. Januar 2011. Die REB bitten darum, die Bäume am Sammeltag bis 7 Uhr unverpackt und ungeschmückt auf dem Bürgersteig - also nicht an der Mülltonne - abzulegen. Geschmückte Bäume können nicht mitgenommen werden. Bäume, die länger als zwei Meter sind, sollten in der Mitte durchgesägt werden. Informationen zu den Remscheider Entsorgungsbetrieben (REB) unter http://www.reb-info.de/de/home/Ergänzender Hinweis: Weihnachtsbäume können nicht auf dem Schützenplatz oder auf dem Lenneper Kirmesplatz abgegeben werden, da auf diesen Plätzen - anders als in den vergangenen Jahren - keine Sammlung und Weiterverarbeitung der Bäume erfolgt.(Büro der Oberbürgermeisterin)

Weitere elf Ampelanlagen werden 2011 nachts abgeschaltet

Zur Umsetzung des Haushaltsicherungskonzeptes der Stadt Remscheid wird im kommenden Jahr auch gehören, dass des Nachts eine Reihe von Signalanlagen (LZA) zeitweise dunkel bleiben. „Die zeitweise Abschaltung von LZA beinhaltet immer eine Güterabwägung zwischen verringerten Stromkosten einerseits und einem (eventuellen) Sicherheitsverlust für die Verkehrsteilnehmer anderseits“, heißt es in einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung, die die im Juni vorausgegangene ergänzt und mit der sich im Januar die Bezirksvertretungen und der Haupt- und Finanzausschuss beschäftigen werden. Von den 60 Lichtsignalanlagen (LSA) im Zuständigkeitsbereich der Stadt Remscheid werden 24 derzeit bereits nachts abgeschaltet, von den 19 Fußgängerschutzanlagen (FSA) nur vier. Die Ampelanlage Barmer Straße / Beyenburger Straße / Masurenstraße hatte auf Grund von Verkehrsunfällen während der Nachtstunden wieder durchgängig betrieben werden müssen. Alle für eine Nachtabschaltung in Frage kommenden Anlagen wurden von den zu beteiligenden Dienststellen (Kreispolizeibehörde Wuppertal, Straßenverkehrsamt und A,t für Straßen und Brückenbau) sowohl bei Tageslicht als auch nachts begutachtet. Zugrunde gelegt wurde auch die Unfallstatistik der Polizeibehörde. Fazit: im kommenden Jahr sollen weitere elf Anlagen - nicht nur zur Freude der Taxifahrer - mit einer Nachabschaltung ausgerüstet werden sollen:

  • LSA Borner Straße / Flurweg; 20.30 bis 6 Uhr
  • LSA Borner Straße / Höhenweg; 20.30 bis 6 Uhr
  • LSA Bergisch - Born B 51 / B 237 (Bornefelder Straße); 22 bis 6 Uhr
  • FSA Blumenstraße / Mandtstraße; 22 bis 6 Uhr
  • FSA Hindenburgstraße / Wilhelmstraße; 22 bis 6 Uhr
  • FSA Hastener Straße / Scharnhorststraße; 22 bis 6 Uhr
  • FSA Reinshagener Straße / Schimmelbuschweg; 20.30 bis 6 Uhr
  • FSA Menninghauser Straße / Schule; 20.30 bis 6 Uhr
  • FSA Burger Straße / Schule Mannesmann; 20.30 bis 6 Uhr
  • FSA Steinberger Straße / Hägener Straße; 20.30 bis 6 Uhr
  • FSA Ronsdorfer Straße / Wolfstraße; 22 bis 6 Uhr

Die einmaligen Kosten zur Einrichtung der Nachtabschaltungen in diesen Anlagen betragen nach Angaben der Verwaltung insgesamt 5.000 Euro; die dadurch zu erzielenden Einsparungen durch die verringerte Betriebsdauer betragen insgesamt 1.750,- Euro pro Jahr. In den genannten Einsparungen sind die Anlagen Borner Straße / Flurweg, Borner Straße / Höhenweg und Menninghauser Straße / Schule nicht berücksichtigt, da sie auf Grund ihres Alters im nächsten bzw. übernächsten Jahr ausgetauscht werden müssen und dann erst LED-Technik und Nachtabschaltung erhalten werden. Die FSA Barmer Straße soll auf Beschluss der BV Lüttringhausen vom April demontiert und durch eine Fußgänger-Querungshilfe (Mittelinsel) ersetzt werden. - Die Ampelanlagen, die der Landesbetrieb Straßenbau NRW auf dem Gebiet der Stadt Remscheid betreibt, bleiben auch künftig die ganze Nacht über in Betrieb. Der Landesbetrieb lehnt die Nachtabschaltung mit Hinweis auf Verwaltungsvorschriften grundsätzlich ab.

Vielfältige Förderung durch Stiftungen in Remscheid

Stiftung

Stiftungskapital

Stiftung der Stadtsparkasse Remscheid

5.800.000 €

Marianne und Emil Lux Stiftung

6.000.000 

Thomas Labetzke Stiftung

830.000 €

Walter-Frey-Stiftung

788.456 €

Eugen Moog Stiftung

500.000 €

Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung

315.000 €

Ria-Fresen-Stiftung

256.000 €

Remscheider Sportstiftung

80.000 €

Friedrich Krefting-Stiftung

50.000 €

Stiftung Dausend

46.000 €

Lerose-Stiftung

25.000 €

Bürgerstiftung Remscheid

k.A.

 

 

Bisher nach Erkenntnis des Waterbölles in der Öffentlichkeit

als Stifter noch weitgehend unbekannt:

Dirk Herrmann Stiftung

Bergische Stiftung für Berufsausbildung

Gebrüder Beitzel Stiftung

Bruno und Elisabeth Schmitz-Stiftung

Gebrüder-Braun-Stiftung

Zündende Tipps für unbeschwertes Silvestervergnügen

Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf

Krachen, Zischen, Himmelsleuchten ... Höhepunkt vieler Neujahrsfeiern wird auch in diesem Jahr das Silvesterfeuerwerk sein. Vom 29. bis zum 31. Dezember sind Böller, Raketen und Co. wieder im Handel. Doch wer denkt beim Anblick der bunten Verpackungen schon an den explosiven und damit auch gefährlichen Inhalt. Leider führt der sorglose Umgang mit Feuerwerkskörpern alljährlich zu Unfällen und Schäden in Millionenhöhe. Für ein sicheres Silvestervergnügen empfiehlt die Bezirksregierung Düsseldorf nur Feuerwerkskörper mit einer BAM-Nummer oder einer BAM-Nummer und zusätzlichem CE-Zeichen zu kaufen. Artikel mit dieser Kennzeichnung sind von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung getestet und zugelassen - im Gegensatz zu ungeprüften und häufig gefährlichen Billigprodukten.
Sicherheit ist Trumpf, deswegen dürfen Pyrotechnik-Artikel der Kategorie 2 auf keinen Fall an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verkauft und von ihnen gezündet werden. Hierzu zählen praktisch alle Sortimente, die in verschlossenen Plastikverpackungen angeboten werden, z.B. Raketen, Kanonenschläge, Böller oder Schwärmer. Erlaubt ist die Abgabe von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 in diesem Jahr vom 29. bis zum 31. Dezember und nur innerhalb von Verkaufsräumen, nicht aber in Passagen oder aus einem Kiosk heraus. Anders ist es übrigens bei Feuerwerksartikeln der Kategorie 1 wie z.B. Knallerbsen oder Knallteufel. Diese dürfen während des ganzen Jahres verkauft werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass diese Produkte nur an Kinder älter als 12 Jahre abgegeben werden sollten. Silvesterfeuerwerk darf nur am 31. Dezember und am 01. Januar und auf keinen Fall in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen gezündet werden.

Opern schlagen Silvester musikalische Purzelbäume

Pressemitteilung des „Burgtheater – ein Papiertheater e.V.“

"Don Giovanni, die Wahrheit" heißt das erlogene Stückchen, das Peter Schauerte-Lüke, Impresario und Spielleiter des papierenen Burgtheaters von Solingen-Oberburg, geschrieben und arrangiert hat. Nebst der Inquisition und einigen sehr hübschen Teufelinnen werden Humboldt, Don Quixote, Sancho Pansa und natürlich das Personal der Mozartoper darin vorkommen. Eine phantastische Kollage und Verquickung so unterschiedlicher und gegensätzlicher Figuren, die zu erhellenden, erfreuenden und erheiternden Situationen, Verwicklungen und Konstellationen führen. Auch musikalisch sind die Pappfiguren in der Guckkastenbühne nicht nur zwischen den Flachkulissen, sondern auch in drei Jahrhunderten unterwegs. Eine bunte Mischung aus Sinn und Unsinn, so recht geeignet, das alte Jahr damit zu verlassen. Der „Papiertheater-Sylvester-Scherz“ wird am 31. Dezember um 18 Uhr beginnen, etwa 90 Minuten dauern und der Eintritt kostet  16 € (ermäßigt zwölf). Gespielt wird im alten Schulhaus von Schloss Burg. Kartenreservierungen unter Telefon: 0160-5542447.

Stiftungen in RS. Heute: Auf Kontinuität wird Wert gelegt

Im Stiftungsverzeichnis des Landes NRW sind 16 Stiftungen aufgeführt, die ihren Sitz in Remscheid haben. Seit dem 31.Augst 1976 gehört auch die  Eugen Moog Stiftung.  Der Vorstand dieser Stiftung des privaten Rechts besteht derzeit aus Werner Schaaf, Ass. Gernot Tödt und Dr. Urs Diederichs. Das Stiftungsvermögen beträgt derzeit etwa 500.000 € . Die durchschnittliche jährliche Förderung liegt bei etwa 20.000 €. Gernot Tödt: „Wir fördern grundsätzlich nur Projekte in Remscheid, allerdings mit zwei Ausnahmen: Zum einen Schloss Burg bzw. den Schlossbauverein, zum anderen das Völkerkundemuseum in Wuppertal, das aus der Sammlung der Rheinischen Mission hervorgegangen ist.“

Zweck der Stiftung ist nach der Satzung: Beschaffung von finanziellen Mitteln zur Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, der Kunst und Kultur, der Heimatkunde, der Volksbildung auf dem Gebiet der Astronomie sowie auf dem Gebiet der Röntgenwissenschaft, sowie die Unterstützung des Historischen Zentrums mit Archiv, Deutschem Werkzeugmuseum und Heimatmuseum, ferner die Unterstützung des Deutschen Röntgenmuseums. Tödt: „Obwohl es uns in erster Linie darum geht, die Arbeit der vorgenannten Institutionen mit einer gewissen Kontinuität in jedem Jahr zu unterstützen, haben wir in gewissen Abständen auch besondere Projekte mit erheblichen Beträgen unterstützt und damit deren Umsetzung eigentlich erst ermöglicht. Dazu zählen beispielsweise:

  • Anschaffung der Hiby-Plastik vor der Stadtbücherei
  • Ankauf der bemalten Bildstöcke von Gerd Arntz  
  • Ankauf des Bildatlasses von Gerd Arntz
  • Anschaffung von 100 Stühlen für den Vortragssaal in der Stadtbücherei
  • Reparatur des Steffenshammers sowie
  • etliche Projekte im Deutschen Werkzeugmuseum , im Stadtarchiv und im Röntgenmuseum
  • Denkmal für die jüdischen Mitschüler in der EMA

Der Gründer Eugen Moog jr., gebürtiger Remscheider, gründete 1950 zusammen mit seinem Vater an der Salemstraße eine kleine Werkzeugfabrik. Die Fa. Moog stellte Bohrer her und handelte sehr erfolgreich mit Werkzeug. Dank sparsamster Geschäftsführung und äußerster Bescheidenheit im privaten Bereich konnte er ein kleines Vermögen aufbauen. Eugen Moog war verheiratet mit Irmingard Moog geb. Debusmann. Das Ehepaar hatte keine Kinder. 1976 wurde die Moog-Stiftung gegründet, die Mittel stellte Eugen Moog und seine Ehefrau zur Verfügung. Das Stiftungskapital wurde später aus seinem Erbe, dem Erlös des Unternehmens und der Erbschaft nach dem Tod seiner Ehefrau erhöht.

Keine Hoffnung mehr auf Bezirksverwaltungsstelle Le./Lü.

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen

Die Hoffnungen, die der Heimatbund Lüttringhausen und die ihn unterstützenden Vereine aus Lennep und Lüttringhausen in die Bezirksregierung Düsseldorf gesetzt hatten, von dort aus Unterstützung für eine leistungsfähige Bezirksverwaltungsstelle Lennep/Lüttringhausen im Lüttringhauser Rathaus zu erhalten, werden wohl nicht in Erfüllung gehen. Im November hatte sich der Heimatbund nochmals an die Bezirksregierung Düsseldorf gewandt und die Bitte vorgetragen, das Vorgehen der Stadt Remscheid im Zusammenhang mit der faktischen Schließung des Lüttringhauser Bürgerbüros zu überprüfen. Nunmehr hat die Bezirksregierung mit Schreiben vom 20.12.2010 dem Heimatbund geantwortet. U.a. teilt die Bezirksregierung mit, dass sie „Verständnis für Ihre Besorgnis bezüglich der Planungen der Oberbürgermeisterin der Stadt Remscheid habe, die vorsehen, dass es künftig nur noch einen eingeschränkten Service bei der Bezirksverwaltungsstelle Lüttringhausen geben soll.“ Weiter stellt die Bezirksregierung fest: „Es gibt verschiedene Variationen, die Funktion der Bezirksverwaltungsstellen zu organisieren. Zudem hat die Oberbürgermeisterin im Rahmen ihrer Organisationshoheit die Möglichkeit, Einfluss auf die Aufgabenintensität und die personelle Ausstattung der Bezirksverwaltungsstelle zu nehmen. Bei einem reduzierten Service, der sich z.B. nur auf eine Bürgerberatung und Antragsannahme beschränkt, handelt es sich nicht um einen Verstoß gegen die Gemeindeordnung.“ Schließlich teilt die Bezirksregierung mit, dass für „ein kommunalaufsichtliches Einschreiten“ derzeit weiterhin keine Veranlassung bestehe, dass man aber dennoch die Oberbürgermeisterin gebeten habe, die Bezirksregierung über die neueste Entwicklung in der Angelegenheit zu informieren. Die Vermutung des Heimatbundes, dass der nunmehr vorgesehene „Mini-Bürgerservice“ im Lüttringhauser Rathaus nur deshalb eingerichtet worden ist, um an der untersten Grenze der Zulässigkeit die gesetzlichen Vorgaben der Gemeindeordnung so eben noch zu erfüllen, scheint sich somit zu bestätigen.