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Viel Phantasie, Wissen und kreativen Ideen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wie können Lennep und Remscheid bestmöglich von der Ansiedlung des Designer-Outlet-Centers profitieren? Wie lassen sich die Lenneper Qualitäten und Attraktionen so herausstellen, dass ein Besucher den Einkauf im DOC mit einem Besuch der Altstadt verbindet? Welche Orientierungshilfen leiten potentielle Gäste auf einfache und einprägsame Weise in die Lenneper Altstadt? Wie soll der Übergang zwischen DOC und Altstadt gestaltet sein, damit er keine Barriere darstellt? Am 9. März wird das Forum der Gemeinschaftsgrundschule Freiherr-vom-Stein im Stadtteil Lennep zum Arbeitsraum für Menschen, die hierauf gemeinsame Antworten suchen und mit viel Phantasie, Wissen und kreativen Ideen die Zukunft unserer Stadt mitgestalten wollen. Als Moderator der Zukunftswerkstatt steht der Stadt Remscheid das Planungsbüro Pesch Partner Architekten Stadtplaner GmbH aus Dortmund zur Seite.

Die Ansiedlung des Designer-Outlet-Centers in Lennep wird zunehmend greifbar – das Bauleitplanverfahren befindet sich in der letzten Beteiligungsstufe, die Planung für die Anpassung der technischen Infrastruktur ist schon weit fortgeschritten und die Architekturplanung für das DOC wurde bereits der Öffentlichkeit vorgestellt. Deswegen ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sich gemeinsam Gedanken zu machen, wie Lennep und Remscheid bestmöglich von der Ansiedlung des Designer-Outlet-Centers profitieren können und welche vorbereitenden Schritte auf dem Weg dorthin nötig sind. Aus diesem Grund hat die Stadt Remscheid in dieser Woche rund 60 lokale Akteure zur Auftaktveranstaltung einer mehrstufigen Zukunftswerkstatt eingeladen.

Bei der Abendveranstaltung am 9. März geht es darum, gemeinsam Ideen zur gelungenen Integration des Designer-Outlet-Centers in den Kontext Lennep zu entwerfen. Nach einer kurzen Einführung in die Veranstaltung, bei der auch die Planungsgrundlagen vorgestellt werden, tragen die Teilnehmenden ihr vorhandenes Wissen in verschiedenen Diskussionsrunden zusammen und entwickeln gemeinsame Zukunftsvisionen. Hierzu werden Arbeitsgruppen zu den Themen „Gastronomie“, Tourismus und Kultur“, „Nutzung des öffentlichen Raumes und Wege“, „Einzelhandel“, „Bewahrenswerte Qualität und Stadtgestaltung“ sowie „Platz Spielberggasse“ gebildet.

„In Lennep gibt es viele engagierte Menschen, die alle hervorragende Ideen haben, wie sich Lennep, Remscheid und die Region im Zuge der Ansiedlung des DOC positiv weiterentwickeln kann. Mit der Zukunftswerkstatt wollen wir gemeinsam mit diesen Menschen, die letztlich die Experten vor Ort sind, diese guten Ideen sammeln, bündeln und für zukünftige Konzepte nutzbar machen, um sie Realität werden zu lassen“, so Robin Denstorff, Leiter des Referats für Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaft zur anstehenden Zukunftswerkstatt. Außerdem verstehe er Bürgerbeteiligung nicht nur als wichtiges und wertvolles demokratisch-partizipatives Verfahren, das rechtlich geregelt sei. Es geht auch und insbesondere darum, auf die weitreichende Erfahrung der Menschen vor Ort nicht zu verzichten und dieses wertvolle Wissen und Potential zu aktivieren.


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Waterbölles am : Effekthascherei ist selten hilfreich!

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Waterbölles-Kommentar „Viel Phantasie, Wissen und kreativen Ideen“, titelte der Waterbölles am 25. Februar. Das alles sei gefragt, hatte die Stadt Remscheid in einer Pressemitteilung geschrieben, wenn interessierte Bürgerinnen und Bürger heute Aben

Kommentare

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Stadt Remscheid am :

In seiner heutigen Sitzung hat der Verwaltungsvorstand der Stadt Remscheid unter Vorsitz von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz erneut die Verlagerung der Brauchtumsfeste thematisiert, die mit der Realisierung eines Designer-Outlet-Centers im Stadtteil Lennep nötig werden. Er hat hierzu nochmals ausdrücklich bestätigt, dass er seiner Zusage gegenüber den Lenneper Vereinen nachkommt. „Wir werden der Politik noch zum Ende des ersten Quartals des Jahres einen Beschlussvorschlag für die Verlagerung der Brauchtumsfeste vorlegen“, bestätigt Oberbürgermeister Mast-Weisz das Festhalten am avisierten Zeitplan. Man sei auch weiterhin in gemeinsamen Gesprächen mit den Vereinen und habe für ein Abstimmungsgespräch für Mitte März eingeladen. Für ihn bestände kein Zweifel, dass die Politik bis Anfang April einen Beschlussvorschlag als Entscheidungsgrundlage erhäl. Dass die Verlagerung der Brauchtumsfeste nicht Gegenstand der Zukunftswerkstatt am 9. März ist, machte er in diesem Zusammenhang deutlich. An diesem Abend ginge es darum, gemeinsam Ideen zur gelungenen Integration des Designer-Outlet-Centers in den Kontext Lennep zu entwerfen. (Pressemitteilung)

Ursula Wilms am :

Zunächst eine Marginalie, die aber ehebliche Auswirkungen haben kann: Die Architekturplanung für das DOC" kann bisher noch keiner breiten Öffentlichkeit vorgestellt worden sein, da sie noch niemand genau kennt. In der Offenlage befindet sich derzeit der Bebauungsplan, der allgemeine Vorgaben zu Höhen und anderen Maßen enthält, gegebenenfalls noch Vorgaben zur stellenweisen Begrünung, sowie textliche Festsetzungen. Die äußere Gestaltung der geplanten Gebäude ist nicht Teil des Bebauungsplans, wurde auch nicht festgelegt und obliegt allein der Phantasie des Investors. Die vorgestellten Entwürfe von Pickard Chilton sind völlig unverbindlich und können morgen wieder gegen andere ausgetauscht werden, die auch die Maße des Bebauungsplanes einhalten. - Eine schlechte Voraussetzung, weitere Pläne zu schmieden.

Brigitte Kieslich am :

Eine echte Zukunftswerkstatt in einem echten demokratischen Prozess hätte viel früher ansetzen müssen - bereits vor der Abstimmung über ein DOC an der Blume. Zum jetzigen Zeitpunkt wird nur noch einem Schildbürgerstreich das Deckmäntelchen demokratischer Beteiligung umgehängt. Es gibt weder einen echten demokratischen Entscheid über ein DOC am jetzt geplanten Standort noch gibt es die oben angesprochenen verbindlichen Architektenpläne. Der Gipfel sachlicher Bürgerinformation waren die "mit künstlerischer Freiheit" gestalteten Darstellungen, die der Öffentlichkeit werbewirksam präsentiert wurden. Noch habe ich Hoffnung, dass die angekündigten Klagen bewirken werden, was sachliche Argumente bisher nicht vermocht haben - dies Monstergebilde in Lennep zu verhindern!

Peter Lange am :

Die sogenannte „Zukunftswerkstatt“ Lennep geht von der Voraussetzung aus, dass das Outlet realisiert wird. Diese Realisierung ist jedoch keineswegs sicher, sowohl mehrere Städte als auch Lenneper Bürger werden mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen das Outlet klagen, hinzu kommt das zur Zeit die zweite Offenlage zum Bebauungsplan 657 läuft und die Abwägung der hier vorgebrachten Bedenken und Anregungen durch den Rat erst noch bevorsteht. Wer heute bereits das Outlet als Ausgangspunkt einer „Zukunftswerkstatt“ darstellt, wie die Verwaltung dies tut, verweigert sich in Wirklichkeit einer ergebnisoffenen Abwägung zur zweiten Offenlage des Bebauungsplans 657. Diese Vorwegnahme des Ergebnisses der Abwägung, schon bevor die zweite Offenlage endet, führt die Bürgerbeteiligung ad absurdum. Rat und Verwaltung stellen mit dieser Vorgehensweise wiedermal eindrucksvoll unter Beweis, dass sie nicht wirklich bereit sind sich mit den Bedenken und Anregungen der Bürger ernsthaft zu beschäftigen. Erst kürzlich zeigten sich einige Bezirksvertreter (BV-Sitzung) überrascht, dass es sich bei den geplanten 1.500 m² Gastronomie innerhalb des Outlets nur um die Innen-Gastronomie handelt und die Außen-Gastronomie noch mit etlichen Quadratmetern dazu kommt, hätten die Bezirksvertreter die Abwägungsunterlagen gewissenhaft studiert wären sie hiervon nicht überrascht worden.

Peter Lange, Bürgerinitiative Lennep e. V. am :

Die Bürgerinitiative Lennep e.V. bedankt sich für die Einladung zur ersten Veranstaltung der mehrstufigen Zukunftswerkstatt Lennep, welche am 9.März stattfinden soll. Wir nehmen an dieser Veranstaltung gerne teil, weil wir der Auffassung sind, dass es zwingend erforderlich ist, die Zukunft Lenneps zu diskutieren und zu planen. Auch stimmen wir mit Ihnen überein, dass es notwendig ist, hierzu gemeinsam Ideen und Anregungen zu erarbeiten. Die vorgeschlagenen Diskussionsbereiche Gastronomie, Tourismus und Kultur, Nutzung des öffentlichen Raumes und Wege, Einzelhandel, bewahrenswerte Qualität und Stadtgestaltung erscheinen uns für die Zukunft Lenneps äußerst bedeutsam. Im Unterschied zu dem Tenor Ihrer Einladung sind wir jedoch der Auffassung, dass die Diskussion der genannten Themen nicht von der Prämisse eines zu errichtenden DOC ausgehen darf, sondern sich als eine echte, also ergebnisoffene Zukunftswerkstatt für Lennep darstellen muss, zumal die Realisierung des DOC angesichts erst noch bevorstehender Entscheidungsprozesse und zu erwartender Klagen längst noch nicht klar ist. Wir sind - wie Ihnen sicherlich bekannt ist - in Übereinstimmung mit einem großen Teil der Bürger der Auffassung, dass das geplante DOC Lennep und Remscheid schweren Schaden zufügen wird und daher keinesfalls realisiert werden darf. Die Bürgerinitiative Lennep e.V. wird sich daher durch ihre Teilnahme nicht dazu missbrauchen lassen, einem Planungsprozess, der ohne jegliche Einbeziehung der Bürger und Bürgerinnen ausschließlich zur Durchsetzung der privatwirtschaftlichen Interessen des Investors durchgeführt wurde, einen Deckmantel demokratischer Beteiligung umzuhängen. Vielmehr wird unsere Mitarbeit darauf zielen, dass in einer echten Zukunftswerkstatt Alternativen zur 'alleinseligmachenden' Planung des DOC aufgezeigt und Entwürfe zu einer nachhaltigen Stadtplanung für ein Lennep ohne DOC erarbeitet werden.

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