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Platz für Sprach-, Kunst- und Tanzkursen fehlt

Eine der großen Herausforderungen der Abteilung Volkshochschule wird es sein, gemeinsam mit der Verwaltung Sorge dafür zu tragen, dass – anders als derzeit – künftig ausreichend adäquate Unterrichtsräumlichkeiten für VHS-Kursangebote zur Verfügung stehen. Trotzdem in der Vergangenheit bereits mehrfach signalisiert wurde, dass die räumlichen Kapazitäten der Volkshochschule in Gänze erschöpft sind – und dies nicht erst seit Einführung der VHS-Integrations- und Sprachförderkurse – ist bislang wenig geschehen, der VHS weitere Unterrichtsräumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Im Gegenteil: mit dem im August verfügten Umzug des VHS-Abschlusskursbereich vom Gebäude Hölterfeld zur Bökerhöhe sind für die Volkshochschule wertvolle Unterrichtsräumlichkeiten fortgefallen, die zur Durchführung von Sprach-, Kunst- und Tanzkursen fest eingeplant waren. Die Situation wird sich weiter verschärfen, wenn der derzeitige VHS-Yogaraum im Untergeschoss des Ämterhauses einer anderweitigen Nutzung zugeführt wird. Ohne adäquaten und kurzfristig zur Verfügung stehenden räumlichen Ersatz wird die Volkshochschule einen Großteil ihrer Entspannungskurse – und damit mehreren hundert zumeist Stammteilnehmenden – absagen müssen. Diese Entwicklung ist äußerst bedenklich, insofern sie die ausgesprochen positive Entwicklung der VHS in den vergangenen Jahre behindert, die Qualitätsretestierung gefährdet und zu derzeit nicht absehbaren Einbußen an Teilnehmenden, Entgelteinnahmen sowie ggf. Landesfördermitteln führen wird. Letzteres ist dann der Fall, wenn das Pflichtangebot von 3.200 geförderten Unterrichtsstunden pro VHS-Bereichsleitung aufgrund fehlender räumlicher Kapazitäten nicht mehr durchgeführt werden kann.

Die skizzierte Situation ist umso bedauerlicher, als dass die Abteilung Volkshochschule in den kommenden Jahren einen umfassenden Personalwechsel im Bereich der Hauptamtlichen Pädagogischen Mitarbeiter/innen erleben wird, der viel an Potenzial für die Abteilung nach sich ziehen wird. So werden bis 2019 drei der insgesamt vier Bereichsleitungsstellen aufgrund des altersbedingten Ausscheidens der jetzigen Stelleninhaber aus dem Dienst neu zu besetzen sein. Für die Volkshochschule bedeutet dies, dass sie sich in etlichen Bereich neu aufstellen und in Ergänzung zum altbewährten Lehrprogramm mit innovativen Kursangeboten aufwarten wird. Dies alles wird allerdings nur dann möglich sein, wenn umgehend Strukturen und Rahmenbedingungen geschaffen werden, die den Raumbedarfen der Abteilung VHS adäquat Rechnung tragen und die Handlungsfähigkeit der Abteilung VHS dauerhaft sicherstellen. (aus einer Verwaltungsvorlage für den Kulturausschuss vom 23. Februar)


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