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Bücherei: Zahl der Ausleihen und Nutzer sinkt

Das Kommunale Bildungszentrum der Stadt (Fachdienst 4.44) hat gut vier Jahre nach seiner Gründung eine grundsätzlich positive Bilanz gezogen. Das Leistungsspektrum der einzelnen Abteilungen sei deutlich erweitert worden, z.B. im Bereich MKS durch zusätzliche Angebote speziell für Erwachsene und im Bereich VHS durch Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund (Integrationskurse, Kursangebote für Flüchtlinge zur Sprachförderung, etc.), heißt es in einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung für den städtischen Ausschuss für Kultur und Weiterbildung. Darüber hinaus sei in der Zentralbibliothek für Kinder und Jugendlichen ein Schülerlernzentrum eingerichtet und mit lerngruppengerechten Arbeitsplätzen sowie diversen neuen Medien ausgestattet worden. Die wirtschaftliche Entwicklung des Bildungszentrums wird als „im Ganzem stabil“ bezeichnet, „obgleich die Personalsituation aufgrund der doch erheblichen Stellenfortfälle innerhalb der letzten Jahre spürbar angespannter geworden ist und immer weniger Mitarbeiter/innen immer mehr und immer neuen Aufgaben gegenüberstehen“.

Die Öffentliche Bibliothek ist der Vorlage zufolge „ein Stück weit das Sorgenkind des Kommunalen Bildungszentrums“. Seit 2015  sei die Zahl der Nutzer um gut 1.400 gesunken, was sich auch in der Anzahl der Ausleihen niederschlage (444.083 Ausleihen in 2012 gegenüber 376.983 Ausleihen in 2015). Dafür werden drei Gründe genannt: Immer mehr Menschen holen sich ihre Informationen aus dem Internet statt aus Büchern, Zeitungen oder Zeitschriften. Auch hätten die sich seit 2012 hinziehenden baulichen Maßnahmen im Gebäude der Zentralbibliothek auf die Nutzer abschrecken gewirkt. Und drittens werden die signifikanten Etatkürzungen genannt, um neue Medien anzuschaffen und die Bibliothek für die Nutzer dauerhaft attraktiv zu gestalten. Hintergrund: 2008 standen der Bibliothek noch 219.500 Euro zur Anschaffung von Medien zur Verfügung. 2015 nur noch 74.300 Euro (ein Minus von  66 Prozent).

„Trotz der Haushaltskürzungen ... ist es gelungen, in 2015 ein Rechnungsergebnis zu erzielen, das ... deutlich besser ist als die ... Jahres-Soll-Vorgabe“, heißt es in der Vorlage. Der kommunale Zuschuss für das Jahr 2015  belaufe sich auf 695.208,89 Euro für die Abteilung Volkhochschule, auf 746.559,51 Euro für die Abteilung Musik- und Kunstschule und auf 1.382.482,85 Euro für die Abteilung Öffentliche Bibliothek. Damit liegt die VHS 77.341,11 Euro unter dem Ansatz für 2015 und sogar 79.300,76 Euro unter dem Rechnungsergebnis von 2014. Für die Abteilung Öffentliche wurde der Ansatz um 196.067,15 Euro unterschritten und das Ergebnis aus 2014 um 136.251,66 Euro. Im Bereich MKS wurde der Ansatz für 2015 um 27.659,51 Euro überschritten und gegenüber 2014 um 23.707,60 Euro verringert. Insgesamt bedeutet das für das Kommunale Bildungszentrum.  dass die Ansätze für 2015 um 245.748,75 Euro unterschritten wurden und das Vorjahresergebnis um 239.260,02 Euro verbessert werden konnte.

Im Bereich Weiterbildung (VHS) ist die positive Entwicklung insbesondere auf einen Zuwachs in Höhe von 67.538,37 Euro an Bundesfördermitteln zurückzuführen, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge für Integrationskurse gewährt wurden. Im Bereich Bibliothek reduzierten sich die Personalaufwendungen (-152.746,02 Euro) deutlich.  begründet. Darüber hinaus profitieren beide Abteilungen von verringerten Aufwendungen im Bereich ILV Aufwand kalkulatorische Miete, was dafür spricht, dass die durch den Umzug der VHS-Mitarbeiter/innen vom Ämterhaus in das Gebäude der Zentralbibliothek beabsichtigten Einsparungen nunmehr erstmals im Haushalt zu Buche schlagen. Die Mehrausgaben für die Musik- und Kunstschule werden mit gestiegenen Honoraren begründet. Positiv wird vermerkt, dass die 2014 auf den Weg gebrachte neue Nutzungs- und Entgeltordnung  der MKS zu einer deutlichen Stabilisierung der Anmeldezahlen geführt habe (1.700 Schüler/innen in 2015 gegenüber gut 1.500 Schüler/innen im Jahr 2012). Positiv entwickelt habe sich auch der Ausbau der Schulkooperationen (aktuell zehn) sowie der Kooperationen in der Kulturlandschaft z.B. mit dem WTT (seit 2014) und den Bergischen Symphonikern (seit 2015). Seit Schuljahresbeginn 2015 nimmt die MKS mit mehr als 60 Kindern der Grundschule Mannesmann.am Bildungsprogramm „Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ teil. Neu im Programm sind u.a. eine Keramik- und Druckwerkstatt sowie ein offenes Kursangebot in der Bökervilla an Samstagen. Als Problem wird genannt, dass die Bökervilla „sehr beengt und noch dazu in Teilen stark renovierungsbedürftig ist“ und für Kursangebote wie Musik- und Kunsttherapie keine barrierefreien Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.


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