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Auch das letzte Teil des Nordstegs passgenau positioniert

Foto: Lothar Kaiser

Millimeterarbeit trotz tonnenschwerer Last wurde auch heute wieder von den Männern geleistet, die das letzte Teilstück des neuen Nordstegs zwischen Bahnhofsvorplatz und Bismarckstraße in Position brachten. Fertig waren sie allerdings noch nicht, als dieses Foto entstand (gegen 14.30 Uhr). Es mussten noch die Geländer angebracht werden.

Als am Zentralpunkt noch Straßenbahnen fuhren

So sah der Zentralpunkt vor dem Zweiten Weltkrieg aus.

Wann genau diese Aufnahme von der Straßenbahn am Zentralpunkt, Ecke Bismarckstraße/Burger Straße, entstand, ist nicht bekannt. Aber es dürfte sich um ein Bild aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg handeln. Irgendwie hat die Aufnahme etwas Beschauliches an sich. Ausgebaut wurde die Burger Straße schon im Jahre 1911. In der Gaststätte “Langerfeld“ trafen sich 1848 fortschrittliche Bürger, Mitglieder des „Bürgervereins Remscheid“, die der Demokratie den Weg ebnen wollten.

Ausbildung zu Gesundheits- und Krankenpflegeassistenten

Haben ihre Ausbildung erfolgreich gemeistert und können sich auf ihre beruflichen Zukunftsaussichten freuen: Die Schülerinnen und Schüler des Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz-Kurses

Pressemitteilung des Sana-Klinikums

In diesen Tagen haben zwölf Schülerinnen und Schüler ihre einjährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz im Sana-Klinikum Remscheid mit Erfolg beendet. Alle Absolventen dieser Pflegeausbildung haben Stellen in Aussicht oder planen die Weiterqualifizierung zum Gesundheits- und Krankenpfleger.„Insbesondere vor dem Hintergrund des sich verstärkenden Fachkräftemangels ist dieser Ausbildungsgang für den wachsenden Pflegebedarf in unserer Gesellschaft sehr wichtig“, betont Christian Jonda, Leiter des Sana-Bildungszentrums. Im Mai beginnt der nächste einjährige Ausbildungskurs mit 25 Schülerinnen und Schülern. Insgesamt erlernen im Sana-Klinikum Remscheid 120 junge Menschen einen Pflegeberuf. Damit gehört das Haus zu den größten Ausbildungsanbietern in Remscheid. Voraussetzung für die Ausbildung ist der Hauptschulabschluss. Ausbildungsbeginn in der Gesundheits- und Krankenpflege / Gesundheits- und Kinderkrankenpflege ist der 1. Oktober, Voraussetzung ist hier die Fachoberschulreife. Anschrift für Bewerbungen: Sana-Bildungszentrum, Sana-Klinikum Remscheid, Burger Str. 211, 42859 Remscheid. (Katrin Krause)

"Parteien- und Politikverdrossenheit gefährden Demokratie!"

Oberbürgermeisterin Beate Wilding und ihr Gast Claus-Harald Güster, der stellvertretende Bundesvorsitzenden

Rede des stellvertretenden Bundesvorsitzenden
der Gewerkschaft Nahrung- Genuss-Gaststätten,
Claus-Harald Güster, auf dem heutigen „Arbeitnehmerempfang“ im Rathaus.

"Remscheid ist ein traditionsreicher Industriestandort. Hier sind und waren zahlreiche oft sehr innovative mittelständische Unternehmen tätig. Auch ein mittelständisches Familienunternehmen der Lebensmittelindustrie hat in Remscheid seinen Sitz. Die Firma Steinhaus ist mit gut 300 Beschäftigten der wichtigste Industriebetrieb unserer NGG-Region Düsseldorf-Wuppertal. Steinhaus bekennt sich seit Jahren zum Standort Remscheid. Ein solches Bekenntnis ist nicht immer selbstverständlich in dieser Branche. Geschäftleitung und Betriebsrat gehen dort innovative Wege, die wir woanders auch gerne sehen würden. Aktuell wird die ehemals ausgegliederte Lagerhaltung und Kommissionierung zurück geholt. Unterm Strich entstehen zehn neue Arbeitsplätze. Dafür meinen Dank und meinen Glückwunsch an die hier anwesenden Kolleginnen und Kollegen der Firma Steinhaus.

Mit meinem Beitrag möchte ich auf einige für Arbeitnehmer/innen zentrale Problemstellungen aufmerksam machen. Ich möchte hierfür sensibilisieren und sie einladen, gemeinsam mit den Gewerkschaften nach Lösungen zu suchen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 hat eine tiefe Verunsicherung in der politischen Landschaft und bei unseren Kolleginnern und Kollegen hinterlassen. Die Welt hat in einen Abgrund gesehen und nur mit den größten Anstrengungen konnte das Schlimmste verhindert werden. Keiner konnte vor zwei Jahren vorhersagen, wie sich die Krisendynamik entwickeln würde. Das ist entschuldbar. Unverzeihlich aber ist, keine Konsequenzen aus dieser schweren Krise zu ziehen.

Die Finanzmärkte müssen neu reguliert werden, sie müssen wieder der Realwirtschaft dienen und nicht umgekehrt. Allein, dass ist eine Herkulesaufgabe. Allerdings, passiert ist nicht viel. Es ist nicht einmal gelungen, den eigenen europäischen Haushalt in Ordnung zu bringen. Die Eurokrise zeigt das mehr als deutlich. Das Signal der Finanz- und Wirtschaftskrise muss allen als schriller Alarm in den Ohren schellen, die meinen „Weiter so- wie bisher“.

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Produktivkräfte enorm entwickelt. Beispiel Internet. Wir haben alle materiellen Voraussetzungen, um den uralten Traum der Menschheit zu erfüllen: Ein gutes Leben für alle. Wir haben die besten Voraussetzungen ein vorbildliches Gemeinwesen zu schaffen. In einem noch nie vorhandenen Maß haben wir heute die materiellen Möglichkeiten dazu in der Hand. Nur kommt so wenig bei der Masse der Menschen an! Wir haben in den meisten Wirtschaftszweigen seit den 1980-er Jahren keine nennenswerten Reallohnsteigerungen mehr! Der Mittelstand schrumpft! Die Gesellschaft polarisiert sich, statt zusammenzuwachsen! Wir haben mit 21 Prozent den größten Niedriglohnsektor nach den USA! Seit Jahrzehnten kämpfen wir mit dem Problem der Massenarbeitslosigkeit. Es ist beschämend, dass 1,6 Millionen Kinder von Hartz IV leben müssen! Es muss uns doch gelingen, aus unserem zweifellos vorhandenen Reichtum mehr zu machen als goldumrandete Bilanzen!

Dazu kommt auch: Die Atompolitik dieser Bundesregierung ist spätestens seit Fukushima an Unglaubwürdigkeit nicht zu überbieten. Wir verfügen in Deutschland über die Potenziale von Hochtechnologie, die für nachhaltiges Wirtschaften unentbehrlich sind. Nachhaltigkeit muss daher politisch auf Platz 1 gesetzt werden. Die Kündigung des Atomkompromisses war dafür kein gutes Signal. Und wie sich bedauerlicherweise durch die Nuklearkatastrophe in Japan heraus gestellt hat, auch ein falscher Weg. Ein Weg in die Sackgasse! Wir brauchen eine Industriepolitik, die den ökologischen Umbau der Wirtschaft im Auge hat, ohne die soziale Gerechtigkeit aus den Augen zu verlieren. Es muss doch gelingen, an einem neuen Entwicklungspfad für Deutschland zu arbeiten, der Ökologisches und Soziales mit einem mehr an Demokratie verbindet.  Ja, dass ist anstrengend. Ich ziele nicht auf kosmetische Veränderungen. Es reicht nämlich nicht, die Straßenseite zu wechseln und in die gleiche Richtung weiter zu marschieren. Wir brauchen einen gründlichen Kurswechsel.

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OB Wilding hält an Tradition des Arbeitnehmerempfangs fest

Foto: Lothar KaiserDer „Arbeitnehmerempfang“ von Oberbürgermeisterin Beate Wilding für geladene Gäste (aus Politik und Gewerkschaften) hat mittlerweile Tradition. Im Großen Sitzungssaal des Remscheider Rathauses begrüßte die OB dazu heute Abend auch die SPD-Europaabgeordnete Petra Kammerevert, den SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf,  Bürgermeister Lothar Krebs, die Fraktionsvorsitzenden Hans Peter Meinecke (SPD), Beatrice Schlieper (Grüne), Jochen Siegfried (CDU) und Fritz Beinersdorf (Die Linke) sowie etliche Mitglieder des Rates, vor allem aber den diesjährigen Remscheider Mai-Redner Claus-Harald Güster, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Nahrung- Genuss-Gaststätten (hier seine Rede). Dem gelernten Brauermeister ist das Bergische Land nicht fremd; 25 Jahre arbeitete er bei Wicküler in Wuppertal, bevor seine Funktionärskarriere begann.

Das Motto des diesjährigen 1. Mai („Das ist das Mindeste! Faire Löhne! Gute Arbeit! Soziale Sicherheit!“) drücke auch die Forderung nach einer solidarischen Gesellschaft aus, betonte Beate Wilding in ihrer Rede. Solidarität sei für die meisten Menschen in unserem Land ein hoher Wert. „Sie möchten, dass es gerecht zugeht. Doch mehr als zwei Drittel aller Deutschen zweifeln daran, dass unser Wirtschaftssystem den sozialen Ausgleich genügend berücksichtigt. Damit formulieren die Menschen in unserem Land einen klaren Anspruch: Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Gesellschaft auseinanderfällt. Dass sie sich aufsplittet in Arme und Reiche, in Alte und Junge, in Einheimische und Zugewanderte, in Menschen, die Arbeit haben, und die, die keine haben, oder in Heranwachsende, die eine gute Schul- und Ausbildung bekommen, und andere, die genau dies nicht bekommen. An all diesen Lebensbereichen macht sich soziale Gerechtigkeit fest. Und deshalb sind alle, die hier Verantwortung tragen, zum Gegensteuern aufgerufen!“

Es könne doch  nicht angehen, dass sich die Banker schon wieder hohe Bonuszahlungen gönnten, ohne große Leistungen erbracht zu haben. Doch wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine deutliche Lohnsteigerung förderten, würden sie schnell mit dem Vorwurf des Sozialneids konfrontiert. Wilding: „Dabei sind ihre Ansprüche auf höhere Löhne durchaus berechtigt: In Deutschland sind die Löhne und Gehälter in den vergangenen zehn Jahren wesentlich langsamer gestiegen als in vergleichbaren europäischen Ländern. Auch im vorigen Jahr, als das Volkseinkommen wieder kräftig zunahm, bekamen die Arbeitnehmer nur ein kleines Stück vom großen Kuchen. Ein Plus in der Lohntüte jedoch stärkt die Binnennachfrage und schafft damit einen guten Ausgleich in unserer stark vom Export bestimmten Wirtschaft. Wir brauchen ein ausreichendes Einkommen für alle.“

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Kein Aprilscherz: Bahn fährt am 2. Mai doch noch nicht

Foto: Hubert Kaiser (1960)Gestern erst hatte die Bahn AG Befürchtungen zurückgewiesen, die Triebwagen des „Müngsteners“ seien für die Müngstener Brücke zu schwer. Heute nun sieht alles wieder ganz anders aus: Um 17.04 Uhr ging beim Waterbölles eine E-Mail der Pressestelle der Bahn AG mit der Überschrift ein: „Regionalbahn 47 kann Betrieb über die Müngstener Brücke mit Reisenden am 2. Mai nicht aufnehmen“. Unterzeile: „Fehlerhafte Gewichtsangabe im Antrag an das Eisenbahn-Bundesamt“. Text: „Der planmäßige Personenverkehr (Regionalbahn 47, Solingen-Remscheid-Wuppertal) über die Müngstener Brücke kann am 2. Mai noch nicht wieder aufgenommen werden. Durch eine fehlerhafte Gewichtsangabe im Antrag der Deutschen Bahn reicht der Bescheid des Eisenbahn-Bundesamtes nicht aus, um mit den Fahrzeugen der Baureihe VT 628.4 mit Reisenden über die Brücke zu fahren. Die Züge müssen als Leerfahrt verkehren. Bis einem berichtigten Antrag stattgegeben wird, bleibt der Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Remscheid-Güldenwerth und Solingen-Mitte bestehen. Die zusätzlichen Züge von und nach Remscheid in und aus Richtung W-Oberbarmen/Düsseldorf verkehren nicht mehr. Wir bitten für die weitere Verzögerung der Wiederaufnahme des Betriebes auf diesem Teilstück um Entschuldigung.“

Waterbölles-Kurzkommentar: Wie viele Pannen kann sich dieses bundeseigene Verkehrsunternehmen eigentlich noch erlauben? Unglaublich!

Das Weiterbildungskolleg soll zur Bökerhöhe umziehen

Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 wird die Albert-Schweitzer-Realschule an der Hackenberger Straße  schritt- bzw. jahrgangsweise in eine gebundene Ganztagsschule umgewandelt. Mit dem entsprechenden Ratsbeschluss war damals der Auftrag an die Verwaltung verbunden, sich nach neuen Räumen für das Weiterbildungskolleg umzusehen. Denn der Ganztagsunterricht der Albert-Schweitzer-Realschule endet nachmittags um 16 Uhr, der Unterricht des Weiterbildungskolleg beginnt aber bereits um 13.50 Uhr. Klar: Eine Doppelnutzung der Räume ist somit bei weiteren Ausbau der Ganzstagsschule unmöglich. Und eine Verlagerung lediglich der Nachmittagskurse des Weiterbildungskollegs an einen anderen Standort scheidet aus organisatorischen und fachlichen Gründen aus, da sich teilweise der Nachmittagsunterricht mit dem Abendunterricht überschneidet. Für das Schuljahr 2011/2012 ergibt sich somit der der dringende Handlungsbedarf zur Verlagerung des Weiterbildungskollegs, in dem derzeit 293 Schülerinnen und Schüler in 13 Klassen einen qualifizierten Schulabschluss (nach beendeter Regelschulzeit) anstreben. Und diese Zahl wird nach Angaben der Verwaltung voraussichtlich künftig auch nicht sinken.

Am Schulstandort Hackenberg belegt das Weiterbildungskolleg derzeit in Doppelnutzung mit der Albert-Schweitzer-Realschule einen Multimediaraum, zwei naturwissenschaftliche Räume inklusive der Sammlungs-/ Nebenräume sowie zwölf Klassenräume im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss. Das künftige Mindest-Raumprogramm an einen neuen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbaren Standort sieht so aus: Neun Klassenräume (Normalgröße gemäß Schulbaurichtlinien: ca. 60 qm), eingroßer Klassenraum für Klausuren etc.,  Fachräume (1x Informatik, 1x Chemie, Biologie, Physik, ggf. auch zusammengefasst in einem Raum) und Verwaltungsräume (Rektor-, Konrektor-, Lehrerzimmer, Besprechungsraum). Die Prüfung verschiedener Standortmöglichkeiten durch die Verwaltung ergab:

Die GHS Rosenhügel , ein „Auslaufmodell“, stünde für das Weiterbildungskolleg vollständig erst zum Schuljahresanfang 2015/2016 (01. August.2015) zur Verfügung. Die GHS Klausen befindet sich ab dem Schuljahr 2011/2012 in der so genannten schrittweisen Selbstauflösung, eine vollständige Nutzung des Raumbestandes der GHS Klausen durch das Weiterbildungskolleg wäre erst ab dem Schuljahr 2015/2016 möglich. Bleibt noch die GHS Bökerhöhe; sie wird zum Schuljahr 2010/2011 jahrgangsweise auslaufend aufgelöst. Die verbleibenden Schüler wurden rechtlich und organisatorisch der GHS Rosenhügel zugeordnet. Eine vollständige Schließung des Schulstandortes Bökerhöhe wird bis zum Schuljahresende 2012/2013 (31. Juli 2013) angestrebt. Danach steht das Schulgrundstück zum Verkauf an. Vorschlag der Verwaltung zur nächsten Sitzung des Schulausschusses: „Ohne größere Nutzungsüberschneidungen wäre es möglich, das Schulangebot des Weiterbildungskollegs ab dem Schuljahr 2011/2012 zum Standort Bökerhöhe zu verlagern, da dort der Raumbedarf der Hauptschule  von Jahr zu Jahr geringer wird.“

Hauptschule Klausen vor der schrittweisen Auflösung

Die Stadt Remscheid plant, die städtische Gemeinschaftshauptschule (GHS) Klausen zum Schuljahr 2011/2012 (1. August 2011) schrittweise aufzulösen. Das geht aus einer Beschlussvorlage hervor, mit der sich der Ausschuss für Schule und Sport am 19. Mai beschäftigen wird. Vom Ausschuss erhofft sich die Verwaltung den Auftrag, das Genehmigungsverfahren nach § 81 Abs. 3 Schulgesetz NRW einzuleiten. Die sich hieraus ergebenden räumlichen, sächlichen und finanziellen Auswirkungen sollen dann bis Ende 2011 geklärt werden. Die Hauptschule Klausen wird derzeit noch zweizügig geführt mit 199 Schülern. Zum Schuljahr 2011/2012 wurden an der GHS Klausen lediglich elf Schülerinnen und Schüler angemeldet (sechs Remscheider und fünf auswärtige Schülerinnen/Schüler). 18 hätten es sein müssen, um eine Eingangsklasse bilden zu können. Die Verwaltung: „Damit befindet sich die GHS Klausen rechtlich in der so genannten Selbstauflösung“. Die Situation sei mit der Schulaufsicht, der Schulleitung und dem Schulträger am 21. März einvernehmlich besprochen worden. Vorschlag der Verwaltung: „Die bestehenden Jahrgänge an der GHS Klausen werden jahrgangsweise auslaufend am bisherigen Schulstandort solange beschult, wie ein ordnungsgemäßer Schulbetrieb aufrecht erhalten werden kann.“ Eine Stellungnahme der Schulkonferenz der GHS Klausen bis zur vorgesehenen Beschlussfassung in der Ratssitzung am 14. Juli wird erwartet. Was mit dem freiwerdenden Schulraum im Schulzentrum Klausen geschehen soll, will die Verwaltung bis Ende dieses Jahres in die politischen Gremien einbringen.

Vielen Ausländern blieb nur die Hauptschul-Empfehlung

Zur Sitzung am 11. Mai hat die Verwaltung dem Ausschuss für Schule und Sport das Ergebnis des Anmeldeverfahrens für die Jahrgänge 5 und 11 der weiterführenden allgemein bildenden Schulen zum Schuljahr 2011/2012 dargestellt, das am 20. April abgeschlossen wurde. Von den 1.039 Kindern, die in die Sekundarstufe I wechseln, sind 54,48 Prozent Deutsche und 45,52 Prozent Ausländer oder Deutsche mit Migrationshintergrund. Nachfolgend die Schulformempfehlungen der Remscheider Grundschulen im Einzelnen. Sie zeigt unter anderen den hohen Anteil an Hauptschulempfehlungen für Ausländer und Deutsche mit Migrationshintergrund (30,44 Prozent) gegenüber 12,01 Prozent für Deutsche. Diese Prozentzahlen musste der Waterbölles anhand der Verwaltungsvorlage allerdings selbst ermitteln. Es wäre hilffeich gewesen, den Schulformempfehlungen für Deutsche (Migranten) nicht nur die Gesamtzahl der Empfehlungen gegenüber zu stellen, sondern auch die für die deutschen Schüler.

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Eine Trauerweide erinnert an eine "grundehrliche Haut"

Gedenkstein mit Plakette. Foto: Lothar KaiserEin paar Gießkannen voll Wasser für die frisch gepflanzer Trauerweide. Im Bild von li. n. re. Bezirksbürgermeister Otto Mähler (im Hintergrund), Pierre Eisert, Klaus Ellenbeck (Personalratsvorsitzender der Stadt Remscheid), Beigeordneter Dr. Christian Henkelmann, Gertraud Eisert und Domenico Eisert. Foto: Lothar Kaiser.

Am 23. Dezember 2010 starb in Haan Rainer Eisert. Vom 1. September 1987 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 31. Oktober 2005 stand er – zuletzt als Leitender städtischer Verwaltungsdirektor – an der Spitze des  Grünflächenamtes, amtlich der Fachbereichs 67 für „Landschaft, Grünflächen, Friedhöfe“. Die einen schätzten ihn als Fachmann und Naturfreund, für andere war er ein „dufter Kumpel“. Seit gestern nun erinnert im Stadtpark ein Gedenkstein nebst Plakette sowie eine frisch gepflanzte Trauerweide an den Dipl.-Ingenieur (Landschaftspflege), der seinen Ruhestand nur fünf Jahre genießen konnte.

Warum es denn eine Trauerweide habe sein sollen, wusste keiner der Anwesenden genau zu sagen. Witwe Gertraud Eisert war mit zwei ihrer sieben Kinder schienen – Pierre und Domenico. Die Stadtverwaltung war durch den Beigeordneten Dr. Christian Henkelmann, vertreten sowie Eiserts Nachfolger im Amt, Karl Bernhard Wiedenhoff, den Personalratsvorsitzenden Klaus Ellenbeck und seine Frau Elke, die zu Eiserts engsten Mitarbeitern gehört hatte, sowie Reiner Malcher vom Grünflächenamt. Bezirksbürgermeister Otto Mähler beschrieb Rainer Eisert gestern als eine „grundehrliche Haut“, die gerne „Klartext geredet“ habe. Auf seinem Sachgebiet habe er sich viele Verdienste für Remscheid erworben.