Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Arbeitsmarkt: Deutlich bessere Entwicklung als in Solingen

Ute Ackerschott. Foto: Lothar KaiserPressemitteilung der Agentur für Arbeit

Von Juli bis August ist die Zahl der Arbeitslosen in Remscheid um 67 Personen auf 4.850 Frauen und Männer gesunken. Die Arbeitslosenquote in der Stadt Remscheid sank damit von 8,4 Prozent auf aktuell 8,3 Prozent. Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote in Remscheid noch 10,1 Prozent. Gegenüber August des vergangenen Jahres lag die Zahl der Arbeitslosen jetzt um rund 1.050 oder knappe 18 Prozent niedriger. Entgegen der Entwicklung in der Nachbarstadt Solingen sank die Arbeitslosigkeit in diesem Monat vor allem in der Grundsicherung (-55 = -1,5 Prozent). Aber auch im Versicherungsbereich der Agentur für Arbeit Remscheid konnte der saisonalen Entwicklung im ganzen Land NRW eine Reduzierung der Arbeitslosenzahl (-12 Personen = -0,9 Prozent) entgegengesetzt werden. Das Jobcenter Remscheid betreut nun 3.564 Arbeitslose und die Agentur für Arbeit Remscheid 1.286 Kunden.

Ebenfalls im Vorjahresvergleich kann das Jobcenter auf eine deutlich bessere Entwicklung als beim Solinger Pendant verweisen. Während die Solinger die Arbeitslosigkeit um 6,1 Prozent verringern konnten, reduzierte sich die Zahl in Remscheid um deutliche 13,5 Prozent. Aber auch der Remscheider Agenturbereich war mit einer Senkung um knapp 28 Prozent noch mal ein wenig erfolgreicher als die Solinger Agentur für Arbeit (-23,6 Prozent).

„Erfreulich ist, dass in diesem Monat vermehrt ältere Arbeitnehmer aus Remscheid einen Job finden konnten“, kommentiert Ute Ackerschott, Leiterin der Agentur für Arbeit Solingen, die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt in Remscheid. Im August fanden rund 150 Menschen von 55 bis 65 Jahre einen Job und damit gut 13 Prozent mehr als vor einem Jahr, ein Trend der sich aus der Entwicklung der letzten Monate stabilisierte. „Die Remscheider Unternehmen wollen außerdem noch weitere Mitarbeiter einstellen und haben uns deshalb wieder 431 freie Stellen zur Besetzung gemeldet. Das ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass sich der Arbeitsmarkt weiter positiv entwickelt.“

Artikel vollständig lesen

Müngstener Brücke: Bahn plant drei weitere Stilllegungen

Im Juni/Juli und September/Oktober nächsten Jahres will die Bahn AG die Lager der Müngstener Brücke erneuern. Das bedeute wiederum Vollsperrungen der Bahnstrecke zwischen Solingen-Mitte und Remscheid-Güldenwerth und damit Unannehmlichkeiten für die Pender, wie  die Rheinische Post, Solingen, berichtet. Ein Jahr später, 2013, sei dann ab März eine dritte Streckenstilllegung vorgesehen – für sieben Monate. Dann soll der der Rostschutz der Brücke erneuert werden. Mit diesen Zeitangaben zitiert das Blatt einen Sprecher der Bahn AG.

Unterführung: Sperrung der rechten Spur ist ein Test!

Fotos: Lothar Kaiser

Bald Abriss der alten Brücke Lenneper Straße“ stand am 8. Juli 2010 im Waterbölles über einer Pressemitteilung der Stadt. Darin wurde für die Zeit der Bauarbeiten an der neuen Brücke eine Verkehrsführung angekündigt, die „stark (eingreift) in die Verkehrsströme auf verschiedenen Hauptstraßen“ und die den Fahrzeugführern viel Verständnis und Geduld abfordern werde. Das galt in erster Linie dem Verkehr aus Richtung Burger Straße/Südbezirk in Richtung Autobahn und Lennep. Denn der musste über die Bismarckstraße zur Neuenkamper Straße umgeleitet werden. Die rechte Fahrspur der Bismarckstraße im Bereich der Unterführung fiel damit für den Geradeausverkehr Richtung Fichtenstraße, Kipperstraße und Haddenbach weg. Mit anderen Worten: Für die gerade aus fahrenden oder nach links zum Hauptbahnhof abbiegenden Linienbusse, Lkw und Pkw blieb nur eine Fahrspur übrig, die linke. Das hatte zur Folge, dass sich in Hauptverkehrszeiten vor der Ampel auf der linken Fahrspur ein Stau bildete, der bis über den „Kaufpark“ hinaus bis zur Industriestraße reichte. Der Verkehr auf der rechten Fahrspur floss dagegen meist ungehindert.  

Auf der Seite des städtischen Bauleiters Uwe Hein war das gelbe Band längst schon gefallen, da mühte sich Oberbürgermeisterin Beate Wilding noch mit einer stumpfen Schere ab - und hatte einen Heidenspaß dabei. Foto: Lothar KaiserDass es durch diese Verkehrsregelung „insbesondere in den Stoßzeiten zu größeren Verkehrsbehinderungen durch Rückstaus“ kommen werde, hatten die städtischen Verkehrsplaner vorausgesehen – und damals angekündigt. Doch wer erwartet hätte, nach Ende der Bauarbeiten würde die rechte Fahrspur für den Geradeausverkehr wieder freigeben, der irrte sich. Zwar konnte der Waterbölles am 6. August berichten: „Umleitung passé: Brücke Lenneper Straße für Verkehr frei“ (Foto rechts). Doch an der (für die Zeit der Baustelle!) eingerichteten Verkehrsführung an der Unterführung änderte sich dadurch nichts.

Aus dem Rathaus dazu kein Wort. Und die Remscheider Autofahrern nahmen`s mit einer geradezu stoischen Gelassenheit hin, so sehr hatten sie sich an die einstige „Umleitung“ offenbar inzwischen gewöhnt. Dem Waterbölles kam das langsam spanisch vor. Und so fragte er denn gestern Nachmittag im Rathaus nach dem Grund für die weitere Sperrung der rechten Spur für den Geradeausverkehr. Erst dadurch kam heraus, dass die Verkehrsplaner still und leise einen Test gestartet hatten. Sie möchten herausfinden, ob und wie die Kreuzung leistungsfähiger gemacht werden kann. Dies sei, so die Auskunft von Pressesprecherin Viola Juric, von den Mitgliedern der „Verkehrsbesprechung“ (Ordnungsbehörde, Polizei etc.) beschlossen worden.

Im Prinzip ist daran nichts auszusetzen. Auch wenn der Waterbölles sich fragt, wie Verkehr auf einer Spur besser fließen soll statt auf zweien – mit zusätzlichen Behinderungen durch sich (trotz geschlossener weißer Linie) von rechts nach links einfädelnde Fahrzeuge (siehe Foto oben rechts). Aber, zugegeben, ein Verkehrsexperte ist der Waterbölles nicht. Also muss er das Ergebnis des Tests abwarten. Dazu hätten auch Verkehrszählungen gehört, so Juric. Kommenden Samstag werde der Test beendet. Dann werde die rechts Spur wieder Richtung Haddenbach freigegeben. Zu welchen Erkenntnissen die um vier Wochen verlängerte "Umleitung" bei den Verkehrsplanern geführt hat? Irgendwann werden die Remscheider Autofahrer es gewiss erfahren…

Sieben Parkhäuser und drei Parkplätze für 2.300 Autos

  • Ralph Scheerer: Angesichts der gebotenen Leistungen sind die Parkgebühren der kommunal bewirtschafteten Parkflächen zu hoch, auch fehlen Kurzparkplätze bzw. sog. „Brötchentasten" an den Parkautomaten. Und: Die Parkautomaten wechseln kein Geld. 
  • Stadtverwaltung: Es gibt in der Innenstadt sieben Parkhäuser und drei Parkplätze mit zusammen mehr als 2.300 Stellplätzen, auf die mit einem Parkleitsystem über dynamische Schilder mit Restplatzanzeige hingewiesen wird. Zusätzlich werden durch 17 Parkscheinautomaten ca. 300 öffentliche Parkplätze durch die Stadt bewirtschaftet. Die Höchstparkdauer ist an diesen Parkplätzen auf eine Stunde beschränkt. Die Gebühren dafür betragen einen Euro. Zusätzlich gibt es für den schnellen Einkauf („mal eben Brötchen kaufen“) die Möglichkeit, für zehn Cent einen Kurzparkschein für die Dauer von 15 Minuten zu erwerben. Die Funktion des Geldwechselns ist an den Automaten nicht vorgesehen, da dies größere Automaten (wie in den Parkhäusern) und eine aufwändigere Technik zur Folge hätte. Dafür kann an allen Automaten bargeldlos mittels Geldkarte oder per Handy bezahlt werden. 
    (aus der Eingabe von Ralph Scheerer, die am 20. Juli von der Beschwerdekommission nicht abschließend behandelt wurde, und die Antwort der Verwaltung)

Bürger wollen Klarheit über Lärmschutz-Bau an der A1

Pressemitteilung der CDU

„Schon seit Jahren begleiten Bevölkerung und Politik den notwendigen Ausbau der A1. Leider treten immer wieder neue Probleme beim Ausbau auf, so dass eine zügige Fertigstellung in weite Ferne gerückt ist“, sagt Hans-Herbert Wilke, Sprecher der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Süd. Kürzlich hätten die Medien über Schwierigkeiten beim Bau der Lärmschutzwände berichtet. Um Klarheit für die Bürger zu bekommen, hat die CDU-Fraktion in der BV für die Sitzung am 14. September eine Anfrage gestellt. „Wir verlangen einen Bericht über den derzeitigen Ausbaustand der Bundesautobahn A1 zwischen den Anschlussstellen Wermelskirchen und Remscheid“, erläutert Wilke. „Uns interessiert, welche Schwierigkeiten die Lärmschutzwände bereiten. Überdies sollte ein Bericht der Verwaltung aufzeigen, welche weiteren Probleme beim Ausbau in der Vergangenheit aufgetreten und welche eventuell noch zu erwarten sind. Zudem möchten die Bürger wissen, wann an diesem Abschnitt der A1 mit der Fertigstellung zu rechnen ist und wie es sich mit dem Ausbaustand zwischen Leverkusen und Hagen verhält. Über alle diese Fragen soll ein Bericht Aufschluss geben.“ Wilke betont die Verpflichtung des Bauherrn, Bevölkerung und Politik direkt, schnell und umfassend zu informieren: „Wir erwarten, dass unser Fragenkatalog in der Sitzung der BV am 14. September schriftlich beantwortet wird.“

GWG: Kombination von Heizungsanlage und Solarenergie

Die neue Solaranlage der GWG an der Stockder Straße. Im Hintergrund die Dächer der Alexander-von-Humboldt-Realschule an der Grunerstraße

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Die Bewohner der Häuser mit den Hausnummern 30 bis 30 b) an der Stockder Straße müssen sich über ihre Heizungsanlage sowie über ihre Warmwasserbereitung keine Gedanken machen. Die Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG (GWG) Remscheid und die EWR GmbH haben erstmals eine Kombination von Heizungsmodernisierung mit Solarenergie realisiert und dadurch Energie und Kosten in großem Umfang eingespart. Berechnet auf die drei Häuser kann sich die Energie- und Kosteneinsparung durchaus sehen lassen: Verbrauchte die alte Anlage noch 160.000 kWh Gas, so sind es bei der neuen Anlage nur 123.000 kWh. Das bedeutet eine Einsparung von ca. 23 Prozent. Allein für die Heizung werden ca. 94.000 kWh von den 123.000 kWh benötigt, die restlichen 29.000 kWh für die Warmwasserbereitung. Von den 29.000 kWh werden wiederum 60 Prozent nur durch die Solaranlage erbracht. Rechnet man die Solarenergie mit ein, erreicht man sogar eine Energieeinsparung von ca. 34 Prozent. Insgesamt werden ca. 30 Prozent der Kosten für die Heizung und die Warmwasserbereitstellung eingespart. Die alte Heizungsanlage hatte einen CO2-Ausstoß von 48 t, die neue Anlage setzt nur die Hälfte davon frei – eine erhebliche Entlastung der Umwelt.

Artikel vollständig lesen

„Remscheider Sommer“ endet am Sonntag mit Comedy

Signet: Lothar KaiserPressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit „Menue Confus – die etwas andere Kochshow“ beendet das  UPART–THEATER“ am Sonntag, 4. September, um 16 Uhr in der Konzertmuschel im Stadtpark den diesjährigen „Remscheider Sommer“. Ein gehaltvolles Arrangement aus scharfer Messerjonglage, prickelnder Akrobatik, süßer Kochtopfzauberei und würziger Comedy.  Baltuin, der französische Starkoch, und Fortuna, Chefin de Service, wollen vor laufender Kamera ihr weltberühmtes „Menue Confus“ kreieren. Die Zutaten sind gewürzt, die Messer geschärft, der Ofen ist heiß – es kann also losgehen mit - mit was? Leider sind die beiden Gourmets im falschen Studio und live auf Sendung bei „SonnenStar TV“ gelandet. Olala, grand malheur?! Mais Non: Pas de Problem für unsere französischen Gaumenspezialisten, deren Kreativität jede neue Herausforderung spielend meistert. Und schon geht es los mit einer rasanten Gratwanderung zwischen grandioser Kochkunst und köstlichen Urlaubsphantasien, bei der so manches schief geht, aber kein Auge trocken bleibt.

Neues Umfeld für Forschung, Lehre und Produktzertifizierung

Im Bild v. li. n. re. Peter Spelsberg (Fa. Dohrmann), Architekt Harald Schlösser, Jan Wilhelm Arntz, OB Wilding, Henner Blecher (Beiratsvorsitzender), Thomas Küll (Vorstand) und Peter Dültgen.. Foto: Lothar Kaiser

Forschungsgemeinschaft übernimmt Thyssen-Gelände“, titelte der Waterbölles am 17. September 2010. Dass die 1952 gegründete Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. (FGW) von der Thyssen-Krupp AG ein knapp 11.000 Quadratmeter großes, seit langem brachliegendes Grundstück an der Papenberger Straße gekauft hatte, löste damals bei den städtischen Wirtschaftsförderern im Rathaus Freude und Erleichterung aus. Schließlich war zeitweilig auch eine Umsiedlung nach Solingen im Gespräch. Doch vom Grundsatzbeschluss des FGW-Vorstandes, die insolvente Technologiefabrik an der Berghauser Straße zu verlassen und in Remscheid mit eigenen Mitteln neue Büros, Forschungs- und Prüflabore in einer Gesamtgröße von rund 2.500 Quadratmetern zu errichten, bis zum Baubeginn dauerte es dann doch länger, als zunächst erwartet. Nicht im Mai, wie von Geschäftsführer Dr. Peter Dültgen noch Ende Februar angekündigt, sondern erst heute Nachmittag trafen sich auf dem alten BSI-Gelände die Mitglieder der Vorstandes und des Beirates der FGW mit Vertretern der ausführenden Baufirma (Dohrmann) und des Architektenbüros (Schlößer und Herbers), Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein zum offiziellen ersten Spatenstich. Eigens dafür waren Geröll und Bauschutt auf ca. 20 Quadratmeter so tief durch Sand ersetzt worden, dass mit den Spaten ohne große Mühe „Bodenaushub“ bewegt werden konnte.

Die Brachfläche an der Papenberger Straße unterhalb von ThyssenKrupp. Archivfoto: Lothar Kaiser

Bis die 35 Mitarbeiter der Forschungsgemeinschaft ihr neues Domizil beziehen können, wird es wohl Sommer 2012 werden.  Von einer Fertigstellung des Neubaus Ende dieses Jahres, wie noch im Februar, war gestern nicht mehr die Rede. Statt dessen bekannte der FGW-Vorstandsvorsitzende Jan Wilhelm Arntz: „Was lange währt wird endlich gut!“ Im Laufe der Verhandlungen und Abwägungen habe man sich nicht für einen Containerfertigbau entschieden, nicht für einen auswärtigen anonymen Industriebauer, und auch nicht für ein Grundstück im Solinger Stadtgebiet, sondern für den Standort Remscheid, kreative Remscheider Architekten und einen „Ur-Remscheider Bauunternehmer“ und damit „für einen  soliden, individuellen, funktionellen aber nicht minder attraktiven Industriebau auf historischem Gelände“.

„Mit dem heutigen Spatenstich setzen wir einen Meilenstein in der mittlerweile fast 90-jährigen Geschichte der FGW respektive der VPA Remscheid. Als herausragendes Forschungs- und Prüfinstitut der deutschen Werkzeug- und Schneidwarenindustrie mit gelebter Einbringung in die universitäre Lehre wohnen und arbeiten wir bald in den eigenen vier Wänden. Ein modernes Umfeld für Forschung, Lehre und die Zertifizierung anspruchsvoller technischer Produkte wird geschaffen,“ fuhr Arntz fort. Leicht sei die Umsetzung der vor mehr als einem Jahr getroffenen Entscheidung nicht gefallen. Denn: „Mit uns als Laien vom Fach“ waren die Diskussionen mit den Architekten und Vertretern der Baufirma nicht immer von bautechnischer Kompetenz geprägt“. Und auch Stadtplaner Sonnenschein sei vermutlich „nicht immer beigeistert von unserer Wunschliste im Rahmen der Grundstückswahl“ gewesen.

Nun aber, so der FGW-Vorstandsvorsitzende weiter, hoffe er zuversichtlich darauf, „die FGW mit diesem für Remscheid wichtigen Projekt in einer Reihe von erfolgreichen weiteren Meilensteinen zu sehen. Remscheid hat es verdient, Remscheid hat es aber auch bitter nötig.“ Dafür wünschte Jan Wilhelm Arntz im Namen des Vorstandes, des Beirats und der Geschäftsführung den Ausführenden des Neubaus „eine glückliche Hand und wenige Terminverzüge und uns als zukünftigen Eigentümern und Bewohnern eine unterbrechungsfreie Vorfreude ohne bauseitige Überraschungen“. Glück bei der Umsetzung ihres Projektes wünschte auch Oberbürgermeisterin Beate Wilding. Es freue sie, dass die FGW der Stadt Remscheid erhalten bleibe; sie sei „ein Pfund in einer Stadt, die mit Werkzeugen groß geworden ist“. - „Der Neubau verkörpert das, was die FGW ausmacht, Modernität und Innovation. Wir freuen uns, dass es jetzt losgeht“, betonte Geschäftsführer Dr. Peter Dültgen. Mit dem derzeitigen Domizil der FGW habe man auf auswärtige Besucher keinen großen Eindruck machen können. In den Neubau seien Ideen aller Mitarbeiter eingeflossen.  Und zur langen Planungsphase: „Wissenschaftler brauchen dafür eben etwas länger als andere…!“

Oberstadtdirektor a.D. Dr. Günter Krug starb mit 85 Jahren

Dr. Günter KrugPressemitteilung der Stadt Remscheid

Der langjährige ehemalige Remscheider Oberstadtdirektor Dr. Günter Krug ist am 14. August im Alter von 85 Jahren verstorben. Auf Wunsch der Familie hat die Beisetzung im engsten Familienkreis stattgefunden. Herr Dr. Krug war nach seinem Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Köln und seinem Vorbereitungsdienst beim Land Nordrhein-Westfalen am 1. Juni 1954 in den Dienst der Stadt Remscheid als Leiter des Rechtsamtes eingetreten. Der Rat der Stadt Remscheid wählte den aus Remscheid stammenden Juristen am 21. Dezember 1959 einstimmig zum Beigeordneten. Am 20. Juli 1964 wurde er einstimmig zum Stadtdirektor gewählt. Im darauf folgenden Jahr wählte der Rat ihn für eine Amtszeit von 12 Jahren zum Oberstadtdirektor. Diese Wahl erfolgte wie seine Wiederwahl am 22. Februar 1977 einstimmig. Mit Erreichen der Altersgrenze wurde Herr Dr. Krug zum 31. Juli 1989 in den Ruhestand versetzt. Als Oberstadtdirektor war Herr Dr. Krug somit für 24 Jahre Leiter und höchster Beamter der Remscheider Stadtverwaltung.

Oberbürgermeisterin Beate Wilding würdigte die Verdienste des Verstorbenen: „Herr Dr. Krug hat während seines knapp 40jährigen Dienstes für die Stadt Remscheid eine wichtige Epoche geprägt und sich dabei besondere Verdienste um seine Vaterstadt erworben. Als Leiter der Remscheider Verwaltung begleitete er maßgeblich die Bebauung des Hasenberges in Lennep, die Entstehung des Allee-Centers seit Mitte der 1970er Jahre und die Erschließung des Rather Kopfes für die Wohnbebauung. Während seines Wirkens wurde die Schullandschaft Remscheids durch den Neubau der Realschule Hackenberg, der Hilda-Heinemann-Schule und der Gemeinschaftshauptschule Hackenberg grundlegend verändert und ergänzt. Durch sein umsichtiges, freundliches und zurückhaltendes Wesen und seinen Sachverstand hat er sich über die Mitarbeiterschaft der Stadtverwaltung hinaus große Anerkennung erworben. Rat und Verwaltung der Stadt Remscheid trauern mit der Familie um den Verlust eines Menschen, dem Remscheid in Dankbarkeit verbunden bleibt.“ Die Funktion des Oberstadtdirektors wurde von der britischen Militärregierung in Nordrhein-Westfalen nach englischem Vorbild eingeführt. Damit wurde die im Rheinland traditionelle Einheit der Aufgaben des Repräsentanten und Ratsvorsitzenden auf der einen Seite und des Leiters der Stadtverwaltung aufgegeben. Mit der grundlegenden Reform der Gemeindeordnung zu Beginn der 1990er Jahre wurde diese Trennung wieder aufgegeben. Den Gemeinden wurde zwischen 1994 und 1999 die Möglichkeit eingeräumt, von der so genannten „Doppelspitze“ - bestehend aus einem ehrenamtlichen Oberbürgermeister und einem hauptamtlichen Oberstadtdirektor - zum hauptamtlichen Oberbürgermeister nach dem Vorbild der süddeutschen Ratsverfassung zu wechseln. Dieser Wechsel wurde in Remscheid zum 1. Januar 1995 vollzogen. (Büro der Oberbürgermeisterin)

Junge Firma aus Remscheid hofft auf den Telematik Award

Pressemitteilung von „GPS2all“

Mit dem Telematik Award werden auch 2011 die innovativsten Technologien ausgezeichnet, in diesem Jahr auf dem Gebiet der Human-Telematik. Dieser Bereich gewinnt im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung, da die Pflege- und Betreuungsbranche vor großen Herausforderungen steht und diese ohne innovative Ideen aus der IT- und Kommunikationsbranche nicht mehr zu bewältigen sind. In den 13 angebotenen Kategorien erhielt der Veranstalter Telematik-Markt.de 64 Bewerbungen, von denen 18 Unternehmen für den Telematik Award nominiert wurden. Über eine Nominierung freute sich auch das noch junge in Remscheid ansässige Unternehmen „GPS2all“. Im Rahmen Ihres PC & Büro-Services entwickelten Nicole und Dirk Rensmann GPS2all und bieten nun hierüber ein Ortungssystem mit unterschiedlichen Peilsendern in einem Komplettpaket an. Dabei war es ihnen wichtig, den Kunden ihre Unabhängigkeit zu lassen. Monatliche Kosten für einen Server, auf dem die empfindlichen Daten abgerufen werden können, gibt es bei GPS2all nicht. Vielmehr kann der Kunde das Ortungssystem bedarfsgerecht verwenden und zahlt auch nur bei Benutzung für die anfallenden SMS, und das in einem überschaubaren finanziellen Rahmen. Im Paket ist alles enthalten, was der Kunde für die Ortung von der an Demenz erkrankten Oma, dem teuren Oldtimer, dem unternehmungslustigen Hund oder der Tochter, die sich gerne verläuft, benötigt: GPS-Peilsender, PC-Modem, zwei SIM-Karten und die eigene, von GPS2all stetig weiterentwickelte Software. Ein kostenloser, telefonischer Service ist für beide Inhaber selbstverständlich. Über die Nominierung freut sich das Ehepaar sehr, schon allein deshalb, weil sie sich als kleines Unternehmen mit ihrer persönlichen Philosophie nun in der Gesellschaft der mitnominierten starken Konkurrenz befinden. Am 21. September stellt GPS2all sein Komplettsystem im Rahmen der Bergischen Demenzwoche im Remscheider Allee-Center vor. Der Telematik Award wird am 28. September in Leipzig durch den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretenden Ministerpräsidenten Sven Morlok verliehen.