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Hübsches Weihnachtskleid für mageres Tannenbäumchen

Foto: Lothar Kaiser„In diesem Jahr werden Kinder der städtischen Kindertageseinrichtung Bergisch Born gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Bürgermeister David Schichel den Weihnachtsbaum schmücken, der traditionell im Foyer des Rathauses Remscheid seinen Platz findet“, hatte die städtische Pressestelle am Montagmittag mitgeteilt. Erst eine Woche zuvor hatte die Nachricht die Erzieherinnen der Kindertagesstätte erreicht. Und da hieß es denn sich sputen bei den Bastelarbeiten, denn für heute 10 Uhr war das Baumschmücken im Eingangsbereich des Rathauses terminiert.

Da stand sie also denn oberhalb der Eingangstreppe, die etwa 2,50 Meter hohe Edeltanne, für die Jungen und Mädchen aus Bergisch Born in den vergangenen Tagen fleißig gemalt, geschnippelt und geklebt hatten. Ein wenig abseits der aufgebauten Krippe stand sie, als schäme sie sich dazuzugehören. Der traditionelle „Weihnachtsbaum der Verwaltung“ war diesmal aber auch wirklich mickrig geraten: Schief im unteren Stamm, schüttrig in den Ästen. Hatte bei der Auswahl die Finanzlage der Stadt eine Rolle gespielt, oder hatte man die dem Lieferanten überlassen? Sei`s drum. Bislang ist selbst aus dem magernsten Bäumchen noch immer ein stattlicher Weihnachtsbaum geworden. Und da machte die Tanne im Rathaus keine Ausnahme, auch wenn das Foto den Beweis dafür nicht liefert. Es entstand zu Beginn der Baumschmückaktion, da hatten die Erzieherinnen Anette Horvat und Julia Scholz die von den acht Vorschulkindern selbst gebastelten Schnee- und Weihnachtsmänner, Sterne, Engel und vergoldeten Tannenzapfen, die an die Äste gehängt werden sollten, gerade erst ausgepackt. Am besten, Sie schauen sich den Baum in den nächsten Tagen selbst einmal an …

Zehn mal tausend Euro für Remscheider Vereine

Foto: Lothar Kaiser

Ein Stück vom Spendenkuchen abschneiden…“, titelte der Waterbölles am 24. September 2009, nachdem in der Stadtsparkasse Remscheid die Vertreter von zehn Vereinen je einen Scheck über 1.000 Euro im Empfang genommen hatten, die Gewinne aus einem Preisausschreiben, das die Stadtsparkasse ihrem Geschäftsbericht beigelegt hatte. Wer die Fragen richtig beantwortet hatte, kam in die Endausscheidung (Losverfahren), vorausgesetzt, er hatte auf seinem Teilnahmeschein vermerkt, welche gemeinnützige Institution in Remscheid „seinen“ Preis erhalten sollte.

Gestern war es wieder mal soweit: Im Konferenzraum der Sparkasse begrüßte Vorstandsvorsitzender Frank Dehnke die Gewinner des dritten Preisausschreibens und die Empfänger der ausgelobten Spenden zu „einem meiner Lieblingstermine; denn alle Anwesenden sind glücklich!“ Eine Stadt funktioniere nicht zuletzt dank eines guten und regen Vereinslebens, für das sich viele ehrenamtlich engagierten oder einen finanziellen Beitrag leisteten, meinte der Sparkassenchef. Und deshalb unterstütze die Stadtsparkasse das Ehrenamt nun schon seit 170 Jahren – durch das persönliche Engagement zahlreicher Mitarbeiter des Hauses, vor allem aber durch Spenden aus der Sparkassenstiftung (pro Jahr zwischen 500.000 und 600.000 Euro). Dehnke: „Das Ehrenamt ist ein wichtiger und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Ich kenne kaum eine Stadt, in der das so ausgeprägt ist wie in Remscheid.“ Es sei deshalb eine gute Idee gewesen, über ein Preisausschreiben Helfer und Unterstützer zusammenzubringen. Dehnke: „Die Resonanz auf die Postkarten im Geschäftsbericht war wieder überwältigend!“

Mehr als  200 Kunden der Sparkasse hatten diesmal die drei Fragen des Preisausschreibens richtig beantwortet. Zehn von inen konnten gestern jeweils 1.000 Euro an Vereine weiterreichen, damit „manches Projekt von der berühmt berüchtigten langen Bank runter geholt und schon bald in die Tat umgesetzt werden kann“, wie es Jörg Koch to Krax formulierte, der Marketingleiter der Stadtsparkasse. Nachfolgend die zehn Gewinner, die begünstigten Vereine und Institutionen und den Bestimmungszweck der jeweiligen 1.000 €-Spende:

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Bedürfnisse von Behinderten und älteren Menschen

von Herbert Güthe

Mit großem Bedauern habe ich in der Remscheider Presse gelesen, dass, wie bereits schon 2005,  in Remscheid Behindertenparkplätze zurückgebaut werden sollen. Es war ein sehr steiniger Weg, die Rechte der Menschen mit Behinderung in Remscheid umzusetzen. Doch damit noch nicht genug. Der Beirat der Menschen mit Behinderung hat seit vielen Jahren bei allen Bebauungsplänen der Stadt immer dafür Sorge getragen, dass auf die Bedürfnisse der Behinderten und älteren Menschen geachtet wird; dazu gehörten auch Behindertenparkplätzc. Darüber hinaus hat der Behindertenbeirat auch zum Ausdruck gebracht, dass bei dem Bau von Seniorenwohnanlagen nicht nur ein normaler Parkplatz, sondern die Norm eines (breiteren) Behindertenparkplatzes Berücksichtigung findet. Denn diese Bewohner, wenn Sie es einmal genau beobachtet haben, öffnen beim Ein und Aussteigen die PKW-Türcn oft bis zum Anschlag.

Wenn Sie einmal in der 30-jährigen Dokumentation des Beirats für die Menschen mit Behinderung vom 12. Januar 2009 nachlesen, gab es in Remscheid 111 Behindertenparkplätze, davon 29 in Lennep. Für mich als betroffener Bürger ist die geplante Maßnahme nicht nachvollziehbar. Zumal Deutschland als eine der ersten Staaten das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen am 30. März 2007 unterzeichnet hat. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die betroffenen Menschen in Remscheid anders denken als ich.

„RS muss in Düsseldorf bessere Lobbyarbeit machen!“

Pressemitteilung der CDU

„Die CDU-Fraktion begrüßt, dass wir vom Land NRW Geld aus dem so genannten ‚Stärkungspakt Stadtfinanzen’ erhalten. Nur hierdurch bekommen wir die Chance auf dauerhafte Entschuldung unseres Haushaltes. Leider macht sich – was die vermutliche Höhe der Entlastung angeht – nun für Remscheid Ernüchterung breit. Sowohl Stadtdirektor Mast-Weisz als auch der Landtagsabgeordnete Wolf gaben sich sehr optimistisch und sagten, Remscheid könne mit rund 23 Millionen Euro aus Düsseldorf rechnen. Herr Wolf hat dies bei einem Vortrag in unserer Fraktion ausdrücklich bestätigt. Leider zeigt sich nun angesichts einer vom Innenministerium erstellten Modellrechnung, dass unsere Stadt noch mit viel weniger Geld klar kommen muss http://www.mik.nrw.de/fileadmin/user_upload/Redakteure/Dokumente/Themen_und_Aufgaben/Kommunales/kommunale_finanzen/Verteilung.pdf. Aus dem Stärkungspakt sollen 9.698.000 Euro nach Remscheid fließen“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Jochen Siegfried. „Andere Städte, die ebenfalls verpflichtend am Stärkungspakt teilnehmen müssen, haben offensichtlich bessere Lobbyarbeit in Düsseldorf gemacht. So erhält die Nachbarkommune Wuppertal nach jetzigem Planungsstand 70.891.000 Euro. Wenn man bedenkt, dass Wuppertal dreimal so viel Einwohner hat wie wir, dann kommt man zu dem rechnerischen Ergebnis, dass Remscheid bei einer vergleichbaren Ausgangslage runde 23 Mio. Euro zugestanden hätte.  Andere Verwaltungsspitzen und Landtagsabgeordnete haben offensichtlich in Düsseldorf deutlich mehr für ihre Heimatstadt herausgeholt.
Aber auch Oberhausen (65.476.000 Euro), Duisburg (51.802.000 Euro), Hagen (39.858.000 Euro) und Hamm (21.711.000 Euro) bekommen wesentlich höhere Summen als Remscheid. Wir fordern Stadtspitze und Landtagsabgeordneten auf zu erklären, wie es zu dieser letztlich doch sehr enttäuschenden Summe für Remscheid gekommen ist. Hierzu ist insbesondere im Rahmen der Sonder-HuF-Sitzung am 07.12.2011 Gelegenheit, wo der mehrfach geschobene Antrag der CDU-Fraktion zum ‚Stärkungspakt Stadtfinanzen’ endlich behandelt wird“, so Siegfried.

W.i.R.: Ehrenamtskarte soll Ehrenamt attraktiver machen

Pressemitteilung der W.i.R.

Zur Sitzung des Rates am 15. Dezember hat die Fraktion der W.i.R. den Antrag gestellt, die organisatorischen Voraussetzungen für das Projekt "Wir unterstützen das Ehrenamt" (Ehrenamtskarte) zu schaffen und die nötigen Anträge beim Land zu stellen Vorschläge zu unterbreiten, welche Möglichkeiten die Stadt Remscheid sieht, Inhabern von hrenamtskarten Vorteile zu ermöglichen, auf der städtischen Homepage eine Plattform zu schaffen, um privaten Anbietern die Möglichkeit zu geben, sich an dem Projekt zu beteiligen und Freie Träger anzusprechen, die bereit sind, die Kartenanträge zu bearbeiten und zu verwalten.

Hintergrund: Das Land NRW stellt Materialien in Form von Flyern, Plakaten und Aufklebern zur Verfügung. Auch das von der Kommune bestellte erste Kartenkontingent wird vom Land kostenlos zur Verfügung gestellt. Sobald die Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte unterzeichnet ist, wird der Kommune die sogenannte Anschubfinanzierung ausgezahlt. Diese ist nach Einwohnerzahlen gestaffelt.

Alle rufen nach dem Ehrenamt und viele, sehr viele Remscheider Bürgerinnen und Bürger setzen sich unentgeltlich mit großem Engagement und Herzblut für Ihre Mitbürger ein. Ohne sie würde das öffentliche Leben nicht mehr funktionieren, ohne sie wäre Remscheid mehr als nur ein bisschen ärmer. So wird ehrenamtliches Engagement auf den unterschiedlichsten Ebenen beschrieben. Durch die von den teilnehmenden Kommunen ausgegebene so genannte Ehrenamtskarte erhalten die ehrenamtlichen Mitarbeiter der verschiedensten Bereiche des gesellschaftlichen Lebens spezielle Vergünstigungen. Bislang haben bereits 126 Kommunen aus Nordrhein-Westfalen die Ehrenamtskarte eingeführt und insgesamt wurden schon über 13.500 Karten ausgegeben. Rund zehn weitere Kommunen werden noch in diesem Jahr die ersten Ehrenamtskarten ausgeben - das Projekt läuft also sehr erfolgreich. Im Klartext heißt das, dass mit der „Remscheider Ehrenamtskarte“ alle Vergünstigungen der teilnehmenden Städte und Gemeinden in NRW genutzt werden können. In Solingen und Wuppertal gibt es die Ehrenamtskarte bereits. In Bayern, wo es die Karte schon länger gibt, engagieren sich 36 Prozent der ab 14-Jährigen ehrenamtlich - das sind fast 3,8 Millionen Bürger. Die Ehrenamtskarte fördert also auch die Bereitschaft zum Engagement. Durch Berichte in den Medien sind W.i.R. auf die Idee gekommen, auch für Remscheid die Einführung einer Ehrenamtskarte vorzuschlagen. W.i.R. sind gespannt wie der Rat am 15.12.2011 auf unseren Antrag reagieren wird.

Wer soll das bezahlen? Auf eine diesbezügliche Nachfrage teilte das Familienministerium folgendes mit: „Die Sorge, dass im Falle der Einführung der Karte Kosten und Einnahmeverluste entstehen, kann mit folgenden Argumenten begegnet werden: Kommunen (auch die, die sich in der Haushaltssicherung oder im Nothaushalt befinden) werben Vergünstigungen Dritter ein bzw. stellen von kommunaler Seite solche Vergünstigungen zur Verfügung, die kostenneutral sind (z.B. Stadtführungen mit dem/r Bürgermeister/in oder Backstage-Besuche im städtischen Theater). Eine Nutzerbefragung aller Ehrenamtskarteninhaber hat ergeben, dass die Vergünstigungen im Durchschnitt nur einmal pro Monat genutzt werden und dass 38 % der Befragten die Karte zusammen mit einer Begleitperson (die den vollen Preis bezahlt) einsetzen. Auch die Nutzwertanalyse am Beispiel der Stadt Würzburg hat ergeben, dass jeder von der Stadt in die Förderung des Ehrenamtes investierte Euro einen Rückfluss von 7 Euro generiert“. Auch Preisnachlässe auf Einkäufe und Dienstleistungen sind daher möglich.“ - In Remscheid könnte „Die Brücke“ zentraler und neutraler Anlaufpunkt für eine RS-Ehrenamtskarte sein. Der Kreativität aller, denen die Ehrenamtlichen am Herzen liegen, sind keinerlei Grenzen gesetzt um aus der Ehrenamtskarte mit vielen interessanten Angeboten ein echtes Erfolgmodell zu machen.

„Stark! Ausgezeichnet! Jugend engagiert in Remscheid!“

Foto: Gösta Mennenöh

Mit ihrer diesjährigen Aktion „Stark! Ausgezeichnet! Jugend engagiert in Remscheid“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Beate Wilding wollte das Lokale Bündnis für Familie hat Gruppen und Einzelpersonen zwischen 14 und 24 Jahren würdigen, die sich für die Verbesserung der Lebensqualität in Remscheid einsetzen. Und die Resonanz war mit mehr als 80 Nominierungen erfreulich groß. Daraus wählte die Jury acht aus für die Verleihung eines Preises und weitere 35 für die „Auszeichnung für junges Engagement“. Zur Verleihung der Auszeichnungen und Preise traf man sich vor wenigen Tagen in der Kraftstation an der  Honsberger Straße.  Und Oberbürgermeisterin Wilding zeigte sich beeindruckt, wie viele junge Menschen in Remscheid in den unterschiedlichsten Bereichen ehrenamtlich aktiv sind: „Neben Schule oder Ausbildung nehmen Sie sich Zeit, um sich für andere einzusetzen. Das finde ich toll und stimmt mich zuversichtlich für die Zukunft unserer Stadt!“ Die Jury habe die Qual der Wahl gehabt, stellte die OB fest. „Weil jeder einzelne Vorschlag und damit Ihrer aller Engagement die Jury tief beeindruckt hat, fiel ihr die Entscheidung sehr schwer. Engagement auch in den Schulen. Urkunden erhielten die Bühnenbau-AG der Rudolf-Steiner-Schule sowie vom Gertrud-Bäumer-Gymnasium das Technik-Team, die Schulsanitäter und die Streitschlichter. - In den Kirchengemeinden leiten junge Erwachsene Kinder- und Jugendgruppen, führen Ferienfreizeiten durch, gestalten Ferienprogramme und begleiten Gottesdienste musikalisch. Nebenbei organisieren sie seit Jahren die Garderobe der Anti-Drogen-Discos mit mehr 800 Besuchern. Urkunden erhielten das Mitarbeiter/innen-Team der evangelischen Jugend Lennep, die Leiterrunde der katholischen jungen Gemeinde St. Marien, die Leiterrunde der katholischen jungen Gemeinde St. Josef, die Band „Vizitors“ der evangelischen Luther-Kirchengemeinde und das „Jesus Power Team“ der evangelischen Luther-Kirchengemeinde.

Andere Jugendliche und junge Erwachsene helfen bei Veranstaltungen in den Jugendhäusern, engagieren sich im Stadtteil Kremenholl, trainieren Kinder und Jugendliche in Ihren Sportarten, unterstützen die Stadtteilbibliothek Lüttringhausen, wirken im CVJM und Kirchengemeinden mit oder  pflegen den deutsch-französischen Jugendaustausch: Dennis Wildemann, Tobias Günther, Jennifer Sander, Markus Müller, Michelle Wiebel, Alina Sieckendieck, Matthias Lauer, Tobias Koch, Katrin Leimgardt, Alexander Steuer, Hakan Eren, Nadine Steinebach, Ramona Werdelhoff, Carina Müller, Hasan Yalci, Beate Pelzer, Frederik Erkens, Patrick Ziert, Rene Meys und Daniel Mach. Auch sie erhielten Urkunden, ebenso die „Schüler-helfen-Schülern-Tutoren“ des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums. Wilding: „Sie kümmern sich um ihre jüngeren Mitschülerinnen und Mitschüler: Sie helfen ihnen bei den Hausaufgaben, sie schulen sie in Organisation und Sprache, bieten Seminare zum Thema „Keine Angst vor Klassenarbeiten“, „Textanalyse leicht gemacht“ und Lesetraining an. Das alles in ihren Freistunden und nach ihrem Unterricht!“

In der Jugendfeuerwehr Hasten beschränkt man sich nicht nur aufs Feuerlöschen. Die OB: „Diese rührige Truppe kümmert sich außerdem um den Spielplatz Richardstraße, unterstützt verschiedene Aktivitäten in Hasten, organisiert Zeltlager und Fahrradtouren und vieles mehr. Kein Wunder, dass sich die Freiwillige Feuerwehr Hasten um ihren Nachwuchs keine Sorgen machen muss.“ Neben einer Urkunde erhielt die Gruppe aucheinen Preis, der zur Gestaltung des neuen Jugendraums verwendet werden soll.

Das Lehrteam der Sportjugend ist seit rund sechs Jahren ehrenamtlich bei Wind und Wetter im Einsatz. „Remscheids Sportlandschaft wurde durch sie sehr erfolgreich weiterentwickelt,“ lobte Wilding. „Kein Event, ob Weltkindertag, Röntgenlauf, Sportlerehrung, Wochenendfreizeiten oder Vereinsfeiern, kein Lehrgang findet ohne diese drei hoch motivierten jungen Leute statt. Ihr Einsatz ist ein Gewinn für den Sport in Remscheid.“ Der Preis, den die Gruppe neben einer Urkunde erhielt, soll der Gruppenhelfer-Ausbildung zugute kommen.

Eine Urkunde erhielt das Dalit-Team des Röntgen-Gymnasiums; es engagiert sich für die benachteiligte und ärmste Bevölkerungsgruppe Indiens, die Dalit. Während einer Projektwoche 2006 entstand die Idee, sich dauerhaft für die Verbesserung der Lebenssituation dieser Menschen einzusetzen. Ausgezeichnet wurden ferner:

Franziska Engels ist seit vier Jahren in der Schülervertretung Gertrud- Bäumer-Gymnasiums, seit zwei  Jahren Schülersprecherin – „höchst engagiert und ein Organisationstalent; auch in schwierigen Situationen behält sie den Überblick“, lobte die Oberbürgermeisterin. - Ende der 90er Jahre musste eine syrische Familie muss ihre Heimat verlassen. Sie bezog mit ihren Kindern zwei Zimmer in einem Remscheider Übergangswohnheim. Wilding: „Die Brüder Mahir und Hani Seydo verbringen mehr als Jahre in diesem Heim mit der ständigen Sorg,e möglicherweise abgeschoben zu werden. Dennoch absolvieren sie ihre Schule, und darüber hinaus bringen sie sich aktiv in vielen Bereichen für junge Menschen in Remscheid ein: Hani engagiert sich für Projekte in der Kraftstation, organisiert Konzerte, hilft jugendlichen HipHop Musikern im Tonstudio und ist im Jugendrat. Sein Bruder Mahir ist im Sport aktiv, er ist ausgebildeter Schiedsrichter, Vorstandsmitglied im Hastener TV und ehrenamtlicher Leiter der dortigen Seniorenabteilung. Auch er war im Jugendrat tätig. Damit sind Sie beide nicht nur ein Beispiel für gelungene Integration, sondern auch Vorbilder für junges Engagement in Remscheid.“

Regina Breder ist ehrenamtliche Kirchenmusikerin und Chorleiterin, von ihrem Talent profitieren sowohl die Senioren als auch die Kinder in der katholischen Kirchengemeinde St. Suitbertus. Die OB: „Herausragend und preiswürdig wird ihr Engagement aber dadurch, dass sie in einem ganz besonderen Umfeld tätig ist: Regina Breder bringt die Inhaftierten der Justizvollzugsanstalt Lüttringhausen zum Singen! Eigenständig leitet sie diese Chorgruppe und übernimmt regelmäßig den Organistendienst in den sonntäglichen Gottesdiensten.“ Wilding dankte sodann allen, die „engagierte junge Menschen in ihrem Ehrenamt unterstützen und fördern - Eltern, Betreuer, Lehrer und anderen“, bevor sie sich an Tom Becker wandte und ihm neben einer Urkunde auch ein Präsent überreichte: „ Seit vielen Jahren hast Du Dich als Schülersprecher und bis heute im Jugendrat engagiert. Du nimmst unzählige Termine war, übernimmst Verantwortung für viele Projekte und machst das sehr professionell, zuverlässig und äußerst sympathisch. Auch die heutige Veranstaltung trägt mit Deine Handschrift! Für Deine Zukunft und Deinen bevorstehenden Auslandsaufenthalt wünsche ich Dir alles Gute. Die Chinesen können sich freuen, doch Remscheid wird Dich vermissen!“ (Foto: Gösta Mennenöh)

Als sich in Vieringhausen Straßen- und Eisenbahn kreuzten

Wo heute eine Ampel Fußgängern und Radfahrerin die Überquerung der stark befahrenen Bundesstraße 229 eerleichtert, die auf der "Trasse des Werkzeugs" unterweg sind, war im Juni 1934 noch ein ganz anderer Verkehr: Da kreuzten sich dort die Schienen von Straßenbahn und Eisenbahn. Und Vieringhausen hatte noch einen Bahnhof, besser: Haltepunkt auf der Strecke nach Hasten. „Um die Jahrhundertwende hatte der Eisenbahnverkehr in und um Remscheid mächtig zugenommen. Die Müngstener Brücke erlaubte Fahrten nach Westen. Unfälle blieben nicht aus. Am 7. Juli 1899 entgleiste dieser Zug in Remscheid-Hasten. Personenschaden gab es nicht, wohl aber zahlreiche Passanten, die im entgleisten Zug eine geeignete Kulisse für eine fotografische Aufnahme erblickten.“ (aus: „Remscheid so wie es war“, von Dr. Gerd Courts, erschienen 1974 im Droste Verlag.) Am Bahnhof Vieringhausen im Juni 1934.

„Goldenberger Gespräch“ zu Ehrenamt in Remscheid

Pressemitteilung des Goldenberger Turnvereins

Zum ersten „Goldenberger Gespräch“ mit dem Thema „Ehrenamt in Remscheid“ lädt der Goldenberger Turnverein gemeinsam mit dem Heimatbund Lüttringhausen ein. Als Referenten konnten Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid, und Oberbürgermeisterin Beate Wilding gewonnen werden. Frank Dehnke referiert zum Thema „Wieso unterstützt die Stadtsparkasse Remscheid das Ehrenamt?“, während sich der Vortrag von Frau Oberbürgermeisterin Wilding mit dem Thema „Wieso ist das Ehrenamt für eine Stadt wie Remscheid so wichtig?“ befasst. Im Anschluss moderiert Kurt Bass eine Frage-/Diskussionsrunde. Das 1. „Goldenberger Gespräch“ findet statt am 23. Januar 2012 um 19 Uhr in der Turnhalle am Goldenberg, Remscheider Strasse 241. Der Eintritt ist frei – es wird jedoch um Voranmeldung bis zum 13. Januar unter gespraeche@goldenberger-tv.de">gespraeche@goldenberger-tv.de oder per Fax 02191-929964 gebeten.

Bei der 2.Mannschaft des SSV sponsert der Coach selbst

Pressemitteilung des SSV Bergisch Born 1931 e.V.

Mit neuen Trikots und neuem Sponsor wird in Zukunft die zweite Mannschaft des SSV Bergisch Born auflaufen: „SHELL STATIONEN LORKOWSKI“ wird in Zukunft auf den Trikots zu lesen sein. Der SSV Bergisch Born freut sich über das doppelte Engagement von Dirk Lorkowski, der ansonsten als Trainer der 2.Mannschaft fungiert, die sich durch einen tollen Zusammenhalt auszeichnet und sich immer wieder herausragend in den Verein einbringt. (Thomas Brützel)

Weihnachtsmarkt mit Kinder-Programm im Allee-Center

Pressemitteilung des Allee-Centers

Stimmungsvolle Vorweihnachtszeit im Allee-Center Remscheid – und einmal mehr stehen die Kinder dabei im Mittelpunkt. Vom 24. November bis zum 23. Dezember findet im Center ein Weihnachtsmarkt statt, dazu gibt es auf der Aktionsbühne ein buntes Programm. Gebastelt oder gebacken wird zu folgenden Terminen: 1.12., 5.12, 6.12., 8.12., 12.12., 13.12., 15.12., 19.12., 20.12. und 22.12. Die Aktionen dauern jeweils von 15 bis 18 Uhr. Termine für das Kinderschminken sind an allen vier Freitagen des Weihnachtsmarktes, ebenfalls von 15 bis 18 Uhr. Am Freitag, 2. Dezember (14 bis 18 Uhr), und am Samstag, 3. Dezember (11 bis 13 und 14 bis 17 Uhr), besteht für alle Kinder die Möglichkeit, sich zusammen mit dem Weihnachtsmann fotografieren zu lassen. Dieser verteilt dann am Sonntag, 4.12. in der Zeit von 14 bis 18 Uhr etwas Süßes an die Kinder. Am 10.12. in der Zeit von 12 bis 20 Uhr liegt die Gestaltung des Programms komplett in den Händen der Lerose-Stiftung. Salvatore Lerose verspricht ein ideenreiches Programm für Kinder mit vielen verschiedenen Aktivitäten. Zudem gibt es um 14 und 18 Uhr ein Weihnachts-Konzert mit dem Gesangstrio „Stimmig“. Was wäre Weihnachten ohne Musik? Am verkaufsoffenen Sonntag am 4. Dezember wird irische Weihnachtsmusik durch das Center klingen, am Mittwoch, 7. Dezember, singen und musizieren die Schüler der Katholischen Grundschule Menninghausen/Spriestersbach. Die KGS zeichnet am Samstag, 17.12. (15 Uhr) auch für das Musical vom „Igel und seinen Freunden“ verantwortlich. Ausklingen wird dieser Tag mit einem bunten Abend der Tanzschule Wieber (ab 20 Uhr). Die „Whackerkids“ der Grundschule Eisernstein, eine Gruppe Schüler, die sich wöchentlich zum Musizieren und Rappen trifft, gibt am Mittwoch, 7. Dezember (15.30 Uhr) einen Einblick in ihr Können. Gleich zweimal im Center zu Gast ist in der Vorweihnachtszeit „Violettas Puppenbühne“. Am Samstag, 26.11. (15, 16, 17 Uhr) wird das Stück „Kasper und der Wunschzettel“ gespielt, ehe am Mittwoch, 21.12. (15, 16, 17 Uhr) der „Verträumte Weihnachtsmann“ Hauptdarsteller auf der Bühne ist. Für alle Aktionen gilt: Der Eintritt für Kinder und ihre Eltern ist frei. (Christine Matlage)