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Internationale Wochen gegen Rassismus

Mit INTERNATIONALEN WOCHEN GEGEN RASSISMUS will der Verein „Remscheid Tolerant“ e.V. zum friedlichen Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt beitragen. Sie sind eingeladen, die dabei angebotenen Chancen zum Austausch, zum neugierigen Zuhören und Zuschauen und zur Besinnung wahrzunehmen. Und sie sind aufgerufen, nicht resigniert abseits zu stehen, sondern durch ihr Interesse zu bekunden, wie wichtig es ist, rassistischem Denken zu widersprechen und gegen rassistisches Handeln vorzugehen, weil es die Würde aller Menschen verletzt - die Würde der ins Abseits gedrängten Menschen ebenso wie die Würde der Menschen, die verletzen und diskriminieren.

Freitag, 1. April, 19.30 Uhr, Klosterkirche Lennep
„Singen können die alle!“, Kabarett mit Marius Jung, Köln
Gerade in schwierigen Zeiten tut es gut, das Lachen nicht zu verlernen. Dazu hilft Marius Jung mit offensichtlichem und hintergründigem Humor. Aus seinen Beobachtungen als „schwarzer Deutscher“ hat er ein Programm gemacht und Bücher geschrieben. Beides bieten wir an: das Programm „Singen können die alle!“ und auf einem Büchertisch die beiden Werke von Marius Jung. Der Autor über sein Buch: 2013 kam mein Erstlingswerk in die Buchhandlungen. Während andere Verlage die Neger aus ihren Büchern verbannten und gegen politisch unverfängliche Messerwerfer und Südseebewohner austauschten, beschloss ich, das N-Wort direkt auf das Cover meines Buchdebüts beim Hamburger Carlsen-Verlag zu setzen: "Singen können die alle: Handbuch für Negerfreunde" ist ein satirischer Rundumschlag gegen Alltagsrassisten und verklemmte Gutmenschen, die in Gegenwart eines schwarzen Deutschen wie mir vor lauter Politischer Korrektheit kaum noch den Mund aufkriegen. Zunächst wollte es kaum eine Buchhandlung verkaufen. Nun ist es ein Bestseller. Veranstalter: REMSCHEID TOLERANT in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Klosterkirche. Vorverkauf: 15 €, Jugendticket: 10 € Vorverkauf über Remscheid live und den F(l)air- Weltladen-Lüttringhausen, Gertenbachstraße 17. Abendkasse: 18 €, Jugendticket: zwölf €.

Martin Sternkopf und Johannes Haun vom Vorstand von „Remscheid Tolerant“: „An der Vorbereitung der Veranstaltungsreihe waren  Denise Abé, Erden Ankay-Nachtwein, André Carouge, Jürgen Behr, Axel Behrend, Dara Franjic, Ralf Gassen, Rolf Haumann, Arthur Herzog, Mehmet Keser, Olivia Klose, Antonio Scarpino, Hans Lothar Schiffer, Hans Heinz Schumacher, Bettina Vollmer und  Rainer Withöft betgeiligt.. Ihnen sagen wir herzlichen Dank.“


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Kommentare

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SPD Remscheid am :

Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung "Auf dem Weg zu deutschen Einheit" haben wir Ehrenamtliche eingeladen, die Flüchtlinge unterrichten. Unter dem Motto: „Auf die Sprache kommt es an! – Worauf kommt es uns an?“ werden sie selbst und ihre Arbeit am Freitag ab 19 Uhr in der SPD-Geschäftsstelle am Ebertplatz vorzustellen, ihre Erfahrungen schildern und eventuelle Defizite aufzeigen.

Rainer Hildebrand am :

Mit welchem Recht schließt DIE LINKE bestimmte, Ihnen evtl. unbequeme oder unliebsame Personen von der Veranstaltung am 23.März im neuen Lindenhof Honsberg aus? So etwas ist doch rechtlich überhaupt nicht haltbar. Eine öffentliche Versammlung - und um eine solche handelt es sich ja wohl in der Einladung - darf erst mal von allen besucht werden. Falls sich im Verlauf der Versammlung dann Störungen durch einzelne Besucher ergeben, so hat der Veranstalter selbstverständlich das Recht, diesen Personenkreis von der Versammlung auszuschließen. Aber ein Auswahlverfahren vor Beginn der Veranstaltung halte ich für rechtlich äußerst bedenklich. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass DIE LINKE durch ein solches Verhalten ihre Toleranz anderen gegenüber in Frage stellen will.

Lothar Kaiser am :

Da täuschen Sie sich, Herr Hildebrand. Ein Veranstalter hat immer noch Hausrecht. Ein Diskothekenbesitzer beispielsweise lässt das durch seinen Türsteher ausüben; da haben Sie auch keine Chance, wenn dem Ihre Nase nicht passt. Da halte ich die Beweggründe der Linken doch für viel nachvollziehbarer...

Fritz Beinersdorf am :

Es ist ganz einfach, Herr Hildebrand: Bei Rassisten, Antisemiten und Neonazis aller Art endet die Toleranz der LINKEN.

Rainer Hildebrand am :

Ich denke nicht das ich mich in diesem Fall täusche, Herr Kaiser. Ich verweise auf einen aktuellen Artikel im rga http://www.rga.de/lokales/wermelskirchen/setzt-zwei-buerger-6242470.html. Dort wurde auch zwei Bürgern der Zutritt zu einer Versammlung verwehrt. Dieses Verhalten entspricht aber nicht dem Versammlungsrecht. Übrigens ist der Besuch einer Diskothek rechtlich nicht einer Versammlung gleichzusetzen.

Wolfgang Zöller am :

§ 6 des Versammlungsrechts ist eindeutig: "(1) Bestimmte Personen oder Personenkreise können in der Einladung von der Teilnahme an einer Versammlung ausgeschlossen werden." Dieses Recht wird vom Veranstalter kontextspezifisch genutzt, nicht mehr und nicht weniger. Sicherlich ist dies auch den Erfahrungen anderer Veranstaltungen geschuldet.

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