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Der Waterbölles wünscht Frohe Ostern ...

Fotos:Hans Georg Müller.

... mit Fotos von Hans Georg Müller. Sie zeigen lang ersehnte Frühlingsboten (Krokusse und Christrose) nach einer kurzen Schneeschauer - hoffentlich der letzten in diesem Frühjahr - und einen Strauch voller bunter Ostereier. "Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick…" werden wir dieses Osterfest sicherlich nicht erleben. Aber dennoch wünscht der Waterbölles eine gute Osterzeit mit vielen bunten Ostereiern. Und bedauern wir gemeinsam den Osterhasen, der die Eier barfuß im Schnee verteilen muss.

Fotos:Hans Georg Müller.

Bagger machen mehr Platz für den Quellteich Mixsiepen

Der schützenwerte Quellteich im Gewerbegebiet Mixsiepen. Foto: Lothar Kaiser

von Hans Gerd Göbert

Was ist eigentlich seit ein paar Tagen in „Mixsiepen“ los? Bagger sind fleißig damit beschäftigt, die Erde aus dem Bereich der Abbruchkante hin zu den geschützen Quellbereichen wieder zu entfernen; sie nehmen quasi einen Rückbau dieses Bereiches vor. Die abgetragene Erde wird flächig auf der planierten Anschüttung verteilt und darauf wieder planiert. Was verbirgt sich wohl hinter dieser Maßnahme? Verkommt dieses bereits seit über fünf Jahren ungenutzte „Filetstück nahe der A1 endgültig zu einer neuen Brache? Aufmerksamen Beobachtern dürfte nicht entgangen sein, dass die schön planierte, neue Anschüttung im Baufeld 1b seit mehr als drei Wochen ruhte und nicht annähernd das angestrebte Bauziel einer bündigen Fläche mit der Lenneper Straße (B 229) erreicht hat. Daran fehlen noch bis zu fünf Metern Höhendifferenz. Anderseits haben selbst Laien bemerkt, dass eine weitere Anschüttung die zur Verfügung stehende Fläche immer weiter verkleinern wird. Was bei diesen Leuten zwangsläufig zu der Frage führt: „Was wollen die eigentlich dort bauen? Das reicht vielleicht noch für ein paar Kaninchenställe und für mehr nicht.“

Nach unseren eigenen Feststellungen und Messungen mit geeichten Maßen ist man mit der Anschüttung viel zu weit in die geschützten Quellbereiche (wie im B-Plan 599 klar festgelegt) vorgerückt. Damit hätte man gegen geltendes Baurecht verstoßen und dort unerlaubt Erde angeschüttet, die nun an dem Planziel der gewünschten bündigen Anschüttungshöhe sogar fehlen könnte. Die Verwaltung selbst nennt so etwas unseres Wissens nach eine Ordnungswidrigkeit. Im Klartext könnte es am Ende bedeuten, dass die ehemals vorhandene Natur völlig umsonst zerstört worden ist. Weil nämlich die Errrichtung neuer Hochbauten im neu angeschütteten Baufeld 1 b nach den geltenden Gesetzesvorschriften nicht möglich ist.

Selbst wenn wir uns mit dieser Aussage zum x-ten Male wiederholen, zum x-ten Male ist ihr auch seitens der Bauverwaltung nicht widersprochen worden. Das gesamte Gebiet befindet sich im Achtungsabstand eines „Seveso-Gefahrenbetriebes“ nach der Störfallverordnung – 12. BImSchV (KABAS-Lageplan) an der Wüstenhagener Straße (siehe Stellungnahme der Bezirksregierung Düsseldorf zur Teilaufhebung des B-599 vom 12. Juli 2012) Dort darf im Umkreis von 500 Metern kein neuer Hochbau errichtet werden. Und das Baufeld 1b liegt mittendrin!! Hinzu kommt noch, dass entlang des gesamten B-Planbereiches laut Bundesfernstraßengesetz § 9 (1) eine Anbausperre für neue Hochbauten von 20 Metern ab Bordsteinsteinkante B 229 einzuhalten ist.

Somit ist das gesamte Gewerbegebiet gleich von zwei rechtskräftigen, im vorliegenden Fall sehr hinderlichen Bundesgesetzen in die Zange genommen. Das scheint jedoch die Bauverwaltung nicht zu beeindrucken, die nun so argumentiert: „Als der B-Plan 599 aufgestellt wurde, haben die beiden Behörden keine Stellungnahmen abgegeben. Also können wir dort wie geplant bauen, ohne Einschränkungen durch rechtskräftige Gesetze.“ Dann stellt sich ganz eindeutig die Frage, warum diese beiden Behörden damals keine Stellungnahmen abgegeben haben? Wahrscheinlich, weil sie gar nicht gefragt wurden. Außerdem hätten die beiden Behörden damals (2006) gar nicht die Antworten wie am 12. Juli 2012 geben können, weil Gesetze danach noch geändert und angepasst wurden.

Das gilt auch für die aktuellen Fassungen der hier nun zum Tragen kommenden Verordnungen. Dazu ein Beispiel: Wer vor zehn Jahren ein baureifes Grundstück gekauft hat, es hat brachliegen lassen und jetzt darauf bauen möchte, kann nicht für sich reklamieren, dass für ihn die alten Gesetze Anwendung finden müssen, wenn ihm die neuen nicht in sein „städtebauliches“ Konzept passen. Dann hätte er eben früher bauen müssen! So dürfte man es Bauherren mitteilen, wenn sie einen Bauantrag stellen. Die Stadt Remscheid hatte über fünf Jahre die Gelegenheit, Grundstücke in „Mixsiepen“ zu verkaufen. Es ist ihr aber nicht gelungen (die Gründe sind uns bestens bekannt). Und nun wir sie mit den veränderten Bedingungen konfrontiert. Das ist bedauerlich, denn auch wir sind stets für eine Bebauung des Baufeldes 1a, also der ersten Anschüttung gewesen. Das Baufeld 1b (die aktuelle Anschüttung) ist eine gänzlich andere Geschichte. Falls die Verwaltung am Ende noch meinen sollte, ohne Berücksichtigung bestehender Gesetze und Verordnungen die Grundstücke vermarkten zu können, müsste sie auch die Verantwortung für das tragen, was auf sie zukommen könnte.Wir werden uns bemühen, stets über den aktuellen Fortschritt zu berichten. [Hans Gerd Göbert ist Sprecher der Bürgerintitiative gegen das Gewerbegebiet Mixsiepen (297 Unterzeichner, gegründet 2003)]

Polizei sucht jungen unfallflüchtigen Seat-Fahrer

In Remscheid beschädigte ein noch unbekannter Autofahrer am Mittwoch gegen 22:35 Uhr einen am Fahrbahnrand der Reinshagener Straße abgestellten Mercedes. Aufmerksame Zeugenvernahmen einen lauten Knall und konnten einen silbernen Seat mit einem etwas höher gelegenen Heck erkennen, der nach einem kurzen Stillstand in Richtung Güldenwerth davonfuhr und mindestens 2.500 Euro Sachschaden hinterließ. Die Streifenwagenbesatzung stellte an der Unfallstelle später Teile eines abgebrochenen Außenspiegels sowie eine zerbrochene Radzierblende der Marke Seat sicher. Bei dem silbernen Seat mit einem roten Kotflügel soll es sich möglicherweise um einen Leon - ab dem Baujahr 2000 - mit Remscheider Kennzeichen handeln. Der junge Fahrer war Anfang 20 und hatte eine Kurzhaarfrisur. Das zuständige Verkehrskommissariat in Remscheid bittet den Unfallverursacher, sich hinsichtlich der Schadensregulierung zu melden. Darüber hinaus werden Zeugen, die Angaben zu dem Unfallwagen bzw. dessen Verbleib oder sonstige Hinweise gegeben können, gebeten, die Polizei unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu kontaktieren. (aus dem Polizeibericht)

Kälte verhindert Frühjahresbelebung auf dem Arbeitsmarkt

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Die kalte Witterung verhindert die Frühjahresbelebung auf dem Arbeitsmarkt, trotzdem sind einige Menschen weniger arbeitslos gemeldet“, erläutert Werner Schneider, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die aktuelle Situation. „Sobald das Klima milder wird, wird die Frühjahresbelebung einsetzen, denn dann können beispielsweise die Außenberufe wieder voll durchstarten und die Menschen werden wieder konsumfreudiger. Schon jetzt warten die Unternehmen darauf, bei milderen Temperaturen ihre Aufträge ausführen zu können und der Kräftebedarf in Remscheid ist weiterhin auf einem hohen Niveau.“ Die Arbeitslosenquote in Remscheid sank von 9,5 Prozent im Februar auf aktuell 9,4 Prozent. Trotz des leichten Rückgangs liegt die Quote damit im März nun zum ersten Mal höher als in den beiden Jahren zuvor. Im März 2012 betrug die Arbeitslosenquote 8,8 Prozent. Aktuell sind in Remscheid 5.466 Männer und Frauen ohne Job, 54 weniger als im Februar, aber 331 mehr als im letzten Jahr. Davon werden 1.537 von der Agentur für Arbeit Remscheid und 3.929 vom Jobcenter Remscheid betreut. Die Arbeitslosigkeit ist in diesem Monat im Vergleich zum letzten Monat ausschließlich in der Grundsicherung beim Jobcenter Remscheid gestiegen, während sie in der Arbeitslosenversicherung bei der Agentur für Arbeit sank.

Im März meldeten sich insgesamt 869 Personen bei der Agentur für Arbeit Remscheid oder dem Jobcenter Remscheid neu oder erneut arbeitslos, das waren 99 mehr als im Februar aber 187 weniger als im vergangenen Jahr. Auf der anderen Seite konnten in diesem Monat 918 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden, das waren 93 mehr als im Februar und auch 96 mehr als im März vor einem Jahr. Die Kräftenachfrage bleibt auch im März trotz der kalten Witterung auf hohem Niveau. Dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal wurden in diesem Monat insgesamt 241 neue Stellen von Arbeitgebern aus Remscheid gemeldet. Das waren acht weniger als im Februar aber 14 mehr als vor einem Jahr. In Remscheid werden derzeit insbesondere Fachkräfte in der Kraftfahrzeugtechnik, bei den Post- und Zustelldiensten, in der Metallbearbeitung, in der Lagerwirtschaft, im Maschinenbau, in der Steuerberatung sowie in der Kunststoff- und Kautschukherstellung gesucht. Daneben gibt es gute Jobchancen für Krankenpfleger, Maler und Lackierer, Floristen, Kaufleute im Groß- und Außenhandel, Buchhalter, Medizinische Fachangestellte, Heilerziehungspfleger, Maschinen- und Anlagenführer, Berufskraftfahrer, Tourismuskaufleute sowie Bürofachkräfte und Erzieher. (Claudia John)

W.i.R. möchte „Dreck weg App“ nach dem Beispiel Dresdens

Zur Sitzung des Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz, Ordnung am 22. Mai hat die Fraktion der W.i.R. den Antrag gestellt, die Verwaltung möge prüfen, welche Konsequenzen und mögliche Kosten es für die Stadt Remscheid die Einrichtung eines so genannten „Dreck weg App“ mit sich bringt, wie ihn die Stadt Dresden eingerichtet hat. Begründung: ‚Dreckecken, wilde Müllkippen, verdreckte Haltestellen, Graffitis, illegale Plakatierungen, ...... sind seit Jahren Themen in Remscheid. Die Stadt Dresden hat einen völlig neuen Lösungsansatz umgesetzt. Zitat aus dem Bericht des NDR vom 13. März: „Mit Hilfe der App können Sie ein Foto von der Dreckecke machen. Damit der Standort ermittelt und mit dem Foto übermittelt werden kann, müssen am Handy die GPS-Daten eingeschaltet sein. Einen Kommentar zu Ihrem Foto können Sie dabei auch noch einfügen. Die Informationen gehen dann an das für den Bezirk zuständigen Ortsamt. Von dort aus werden die Daten an einen Fachmann weitergeleitet, der sich der Sache annimmt. Wenn Sie möchten, werden Sie über die Beseitigung Ihrer gemeldeten Dreckecke informiert.‘ - Aus Sicht der W.i.R. Fraktion erscheint uns die Lösung auch für Remscheid interessant, da eine schnelle und eindeutige Meldung möglich ist, welche die „inneren Abläufe“ strafft und eine umgehende Abarbeitung des Problems ermöglicht. Die nötige Finanzierung ist nach Meinung der W.i.R.-Fraktion, durch die Mehreinnahmen aus Bußgeldern gedeckt.“

308 freie Ausbildungsstellen und 421 Jugendliche auf Suche

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Heute ist die Halbzeit des Ausbildungsjahres, das vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 dauert, daher zieht die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal eine Zwischenbilanz. Werner Schneider, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal rät auch im Jahr des doppelten Abiturjahrgangs zu mehr Gelassenheit, denn entscheidend ist, wie die die Vorbereitung aussieht. „Keine Panik! Lass dich beraten!“ lautet seine Botschaft. „Wer bis jetzt noch nicht weiß, wie es nach der Schule weitergeht, sollte sich schnellstens bei der Berufsberatung melden. Die Berufsberaterinnen und Berater sind Experten für die Berufs- und Studienwahl und beraten über die 360 Ausbildungsberufe sowie Alternativen zu Wunschberufen. In diesem Jahr wird es in Nordrhein-Westfalen den sogenannten doppelten Abi-Jahrgang geben. Dann werden zwei Jahrgänge gleichzeitig die Allgemeine Hochschulreife erhalten. Das bedeutet aber keine tatsächliche Verdoppelung der Abiturienten. In Remscheid werden in diesem Jahr knapp 800 Schülerinnen und Schüler die Schulen mit Abitur verlassen und damit etwa 300 Jugendliche mehr als im letzten Jahr.

Doch viele betroffene Schülerinnen und Schüler sowie Eltern befürchten, dass sich mit der Welle an zusätzlichen Schulabgängern die Chancen für die berufliche Zukunft verschlechtern. Im Zuge des demografischen Wandels werden aber gerade junge, gut ausgebildete Menschen auf dem Arbeitsmarkt dringend benötigt. Die Hochschulen und viele Arbeitgeber haben sich auf den doppelten Abiturjahrgang eingestellt, denn anschließend werden jedes Jahr weniger Jugendliche die Schulen verlassen. Während der Doppeljahrgang eine Herausforderung für die Universitäten darstellt, sind die Folgen auf dem Ausbildungsmarkt geringer. Denn nur ein kleiner Teil der Abiturienten strebt eine Ausbildung an, hinzu kommen noch andere Alternativen zur Überbrückung, wie beispielsweise Auslandsaufenthalte oder Freiwilligendienste. So spiegeln sich die Folgen des doppelten Abijahrgangs auch in der Halbjahresbilanz der Agentur für Arbeit auf den ersten Blick nicht wider. Denn in den vergangenen sechs Monaten meldeten sich bisher 723 Bewerberinnen und Bewerber bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle bei der Berufsberatung in Remscheid. Das sind 75 weniger als vor einem Jahr.

Auf der anderen Seite blieb bisher auch der große Schwung an zusätzlichen Ausbildungsstellen aus. In den letzten sechs Monaten meldeten Wirtschaft und Verwaltung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal 564 Ausbildungsstellen für Remscheid. Dies sind 11 Stellen mehr als im letzten Jahr. Davon sind aktuell noch 308 Ausbildungsstellen frei und damit 11 weniger als im letzten Jahr. Das Angebot der Stellen ist sehr breit. Offene Stellen gibt es beispielsweise aktuell noch als Verkäufer, Köche, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung und Klimatechnik, Friseure, Bürofachkräfte, Kaufleute im Groß- und Außenhandel, Steuerfachangestellte, Maler und Lackierer, Fachlageristen, Gebäudereiniger, Dachdecker, Werkzeugmechaniker, Maschinen- und Anlagenführer, Zahnmedizinische Fachangestellte, Speditionskaufleute sowie Medizinische Fachangestellte.

Eine Ausbildungsstelle suchen aktuell noch 421 Jugendliche, das sind 65 weniger als im letzten Jahr. Auch in diesem Jahr wählen sechs von zehn Mädchen und fünf von zehn Jungen in Remscheid ihren Beruf nur aus einem der zehn beliebtesten Wunschberufe aus und haben damit eine große Konkurrenz. Bei Jungen steht in diesem Jahr immer noch der Zerspanungsmechaniker auf Platz eins der Wunschberufe, gefolgt vom Teilezurichter und Industriekaufmann. Mädchen möchten am liebsten Verkäuferin, Medizinische Fachangestellte oder Kauffrau im Einzelhandel werden. Werner Schneider appelliert zur Halbzeit auf dem Ausbildungsmarkt an die Arbeitgeber der Region: „Geben Sie jungen Menschen eine Chance und sichern Sie sich damit die Fachkräfte von Morgen. Melden Sie uns Ihre Ausbildungsstellen.“ Arbeitgeber, die ihre Ausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit melden möchten, erreichen den Arbeitgeber-Service unter Telefon 01801 66 44 66. Im Berufsinformationszentrum (BiZ) können sich Jugendliche ausführlich über alle Ausbildungsberufe informieren und nach freien Stellen. Einen Termin bei der Berufsberatung können Jugendliche unter Telefon 01801 555 111 vereinbaren. Das BiZ Solingen in der Kamper Str. 35 ist montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr geöffnet. Das BiZ ist auch in den Osterferien geöffnet.

Remscheider Spezialisten unterwegs in ganz NRW

Pressemitteilung des Sana-Klinikums

Das Sana-Klinikum setzt im Bereich der Kardiologie auf den weiteren Ausbau der Leistung. Mit Prof. Dr. Burkhard Sievers konnte ein Chefarzt gewonnen werden, der die Klinik für Kardiologie im Bereich allgemeine und interventionelle Kardiologie, kardiologische Intensivmedizin sowie Pneumologie und Angiologie übernehmen wird. Prof. Sievers bringt in diesem Bereich ein hohes Maß an nationaler und internationaler Erfahrung mit und erweitert das Kompetenzspektrum der Klinik um die Bereiche der komplexen Koronarinterventionen, kathetergestützten Herzklappenimplantationen, modernen kardiovaskulären Bildgebung und der Angiologie. Der habilitierte Mediziner ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Nach Tätigkeiten an mehreren anerkannten Universitätsklinika sowie am Royal Brompton Hospital in London und der renommierten Duke University in den USA, war Prof. Sievers zuletzt als Oberarzt im Leitungsteam und Stellvertreter des Klinikdirektors in der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie am Universitätsklinikum Düsseldorf tätig. Besonderen Wert legt Prof. Sievers auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kommunikation mit den niedergelassenen Ärzten. Seinen Dienst im Klinikum wird Prof. Sievers am 15.04.2013 aufnehmen.

Prof. Dr. Uwe Wiegand, der die Abteilung bisher allein geleitet hat, wird als Chefarzt des Spezialbereiches Rhythmologie und Elektrophysiologie künftig dieses Gebiet nicht nur im Sana-Klinikum Remscheid, sondern an allen Sana-Standorten in Nordrhein-Westfalen vertreten und überregional weiter ausbauen. Geschäftsführer Oliver Bredel, „Wir freuen uns über die positive Entwicklung in unserer Kardiologie, die dazu führt, dass wir zum einen ein attraktives Arbeitsumfeld für hochqualifizierte Chefärzte bieten können und darüber hinaus Remscheider Spezialisten auch überregional gefragt sind. Mit dem Ausbau der kardiologischen Leistungen und dem Aufbau der Angiologie können wir unseren Patienten ein noch besseres und breiteres Versorgungsangebot bieten und sind in der Lage, in Remscheid das gesamte Spektrum der Kardiologie und Angiologie auf höchstem Niveau abzubilden“.

SPD-Mitglieder verteilen am kommenden Samstag Ostereier

Pressmitteilung der SPD

Der SPD-Orthlesverein Stadtmitte–Hasten verteilt am Ostersamstag, 30. März, ab 10.30 Uhr auf dem Theodor–Heuss–Platz (Wochenmarkt) wie alljährlich Ostereier. Bezirksvertreter und Ratsmitglieder nehmen aber auch gerne Stellung zur aktuellen politischen Lage in Remscheid. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen. Der SPD Remscheid-West verteilt am Samstag ab 12 Uhr Ostereier auf der oberen Alleestraße . „Wir wollen damit den Remscheiderinnen und Remscheidern einen kleinen Ostergruß übermitteln und gerne auch ins Gespräch kommen. Tatkräftigte Unterstützung erhalten wir in diesem Jahr von unserem Bundestagskandidaten Sven Wiertz,“ berichtet Ernst-Peter Wolf, Mitglied im Vorstand des Ortsvereins und Sprecher in der BV Alt-Remscheid, über die geplante Aktion. „Die Resonanz in den vergangenen Jahren war durchweg positiv, so dass wir uns auch in diesem Jahr hierzu mit vielen Mitgliedern unseres Ortsvereins auf der Alleestraße treffen.“

Wissen über „andere Kulturen“ ist vielfach sehr gering

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

In dieser ersten Osterferienwoche führte der Caritasverband Remscheid e.V. in Kooperation mit der Schulsozialarbeiterin Silke Benattabou ein gemeinsam entworfenes kindgerechtes, pädagogisches Training zur Förderung eines respektvollen, vorurteilsfreien Miteinanders an der OGS Kremenholl (Standort Honsberg) durch. Das Projekt wurde gefördert durch den Deutschen Caritasverband. „Toll“, „das hat Spaß gemacht“ waren die durchgängigen Rückmeldungen der Kinder zum Pilotprojekt. Die Kinder der GGS Kremenholl/Standort Honsberg, eine Schule mit einem sehr hohem Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund, erleben tagtäglich die kulturelle Vielfalt in den Klassenzimmern. Das Wissen über die „anderen Kulturen“ ihrer Mitschüler ist in vielen Fällen jedoch gering. Ziel des Pilotprojektes war, vor allem durch ein „gemeinsames Erleben“, das Interesse der Kinder am Fremden zu wecken und so Verständnis und Toleranz aufzubauen. Obendrein sollte das persönliche Erleben die Erkenntnis fördern, dass Vorurteile und Rassismus häufig auf Unwissenheit und davon abgeleiteten Ängsten beruhen. Dies wurde vor allem spielerisch über die Anregung verschiedener Sinne – tasten, schmecken, riechen… - und künstlerisch umgesetzt. So gab es z.B. ein „interkulturelles Frühstück“ und eine „Schmeckbar“. Auch die Eltern der Kinder brachten hierzu unterschiedliche Spezialitäten aus ihren Heimatländern mit. Die meisten Kinder waren sehr neugierig und probierten alle möglichen Speisen aus. Beim Frühstück erzählten die Kinder unter anderem über die Herkunft ihrer Eltern, über die Bedeutung ihrer Namen und über die vielen Sprachen, die sie sprechen.

Obendrein begeisterte die Kinder das Nachahmen unterschiedliche Begrüßungsrituale aus verschiedenen Ländern und das Vorstellen eigner Rituale. Sie wollten wissen wo diese „unterschiedlichen Länder“ liegen und waren fasziniert von den verschiedenen Nationalfahnen, die sie freudig auf einer großen bunten Weltkarte entdeckten. Auch das Angebot, Collagen zum Thema „die Welt ist bunt, wir sind alle Anders und doch alle Einzigartig“- inspiriert von der Geschichte „Lena Dunkelblau“- wurde von den Kinder begeistert aufgenommen und mit ausgeprägter „künstlerischer Freiheit“ umgesetzt. Das Projekt wird in nächster Zeit auch an weiteren Grundschulen in Remscheid stattfinden, denn gerade die Vielfalt an multikulturelle Schulen bietet die Möglichkeit, den Umgang mit anderen Kulturen zu verbessern. Weitere Informationen über dieses Projekt bzw. andere Maßnahmen zur interkulturellen Sensibilisierung bzw. zur Antirassimusarbeit erhalten Sie beim Caritasverband bei Dara Franjić-Homberg, Tel.: 02191/20 98 467 oder Frau Sandra Engelberg Tel.: 02191/ 49 11 17.

Neue Trikots für die E-Jugend des TV Hasten

Roland Rehbold und Manuela Smets übergaben die neuen Trikots an Giuseppe Zizzi und die E-Jugend des TV Hasten.Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Die E-Jugend des TV Hasten e.V. freut sich über neue Trikots. Vor einigen Tagen übergaben Manuela Smets von der Provinzial Rheinland und Roland Rehbold von der Stadtsparkasse Remscheid die neue Spielkleidung an die glücklichen Nachwuchsfußballer und ihren Trainer Giuseppe Zizzi. Sparkasse und Provinzial engagieren sich schon seit langem in der Jugendsport-Förderung. Bis heute wurden 650 Mannschaften von Kleve bis Bad Kreuznach von der Provinzial Rheinland mit Trikots ausgestattet. Die Stadtsparkasse Remscheid schüttet jährlich über 180.000 Euro zur Förderung des Jugendsports an Remscheider Sportvereine aus. Roland Rehbold, Leiter der Sparkasse in Hasten, freute sich, dass gerade der TV Hasten in den Genuss neuer Trikotsätze kommt: „Der Verein ist eine feste Größe im Stadtteil und auch darüber hinaus.“

Zuletzt unterstützte das Kreditinstitut den Hastener Turnverein bei der Sanierung des Vereinszentrums. Wegen des Winterwetters der letzten Wochen stehen für die E-Jugend des TV Hasten in der nächsten Zeit zahlreiche Nachholspiele an. Trainer Zizzi gibt dafür schon mal das Ziel vor: „Wir wollen an die jüngsten Erfolge anknüpfen und weitere Siege einfahren.“ Zuletzt waren die Nachwuchskicker gegen den FC Remscheid erfolgreich und erreichten beim Turnier des TV Hasten in der Halle Neuenkamp den dritten Platz. „Schon vor der offiziellen Übergabe durften wir die neuen Trikots ausprobieren. Sie haben uns tatsächlich Glück gebracht“, berichtete der Jugendtrainer. Zurzeit belegen die jungen Fußballer den 3. Platz in der Kreisklasse, Gruppe D.