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Von Populismus, "heißer Luft“ und wortgewaltigen Sprachbildern

Waterbölles-Kommentar

Sollten Sie eine eigene Homepage mit Links auf andere haben, können Sie dieses Banner gerne verwenden.

Lothar Kaiser. Foto:privat

In einem Kommentar zu den jüngsten Äußerungen der Fraktionsvorsitzenden von SPD, FDP und Grünen zu den städtischen Sparzwängen im Allgemeinen  und den Bergischen Symphonikern im Besonderen hat der CDU-Fraktionsvorsitzende Jochen Siegfried Oberbürgermeisterin Beate Wilding aufgefordert, die ‚Ampelsprecher’ zur Ordnung zu rufen, wenn es in dieser Woche in den Verhandlungen mit Solingen weiter um „konstruktive Kompromisse“ gehe. Das „zarte Pflänzchen Hoffnung“ dürfe nicht durch deren „Äußerungen … mutwillig oder auch einfach unbedacht zertrampelt werden“. Indirekt räumte Siegfried damit ein, dass sich im Ringen um eine verträgliche Zukunft des Orchesters „konstruktive Kompromisse“ lediglich abzeichnen, ein unterschriftreifer Vertrag aber noch nicht vorliegt. Das sah auch die Stadtverwaltung so, als sie ihre jüngste Mitteilungsvorlage für den Haupt- und Finanzausschuss in einer Fußnote als Zwischenbericht bezeichnete.

Es verwundert, dass die Oberbürgermeisterin, die diese Vorlage aus dem Dezernat von Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann unterschrieben hat, nicht über den letzten Absatz gestolpert ist. Darin wird vollmundig verkündet, dass die Symphoniker zum Beginn des neuen Geschäftsjahr 2013/14 am 1. September „einer geregelten Zukunft entgegen sehen können“. Ich kann nachvollziehen, dass sich die Gestaltungsmehrheit von SPD, FDP und Grünen daraufhin genötigt sah, Wasser in den Wein zu gießen. Dass sie dabei auf „ihre“ Oberbürgermeisterin keinen Bezug nahmen, sie nicht direkt kritisierte – okay. Wer trägt schon gerne Meinungsverschiedenheiten in den eigenen Reihen in aller Öffentlichkeit aus! Daraufhin aber, wie die CDU dies getan hat, die „Ampel“ mit dem „Elefanten im Porzellanladen“ zu vergleichen, ihr das „erneute Aufzeigen von Drohkulissen“ vorzuwerfen, sogar eine „negative Grundeinstellung zu unserem Orchester“, mag vielleicht eingeschworene Orchesterfreunde freuen, die die Finanzmisere der Stadt hartnäckig leugnen oder geflissentlich übersehen. Eine ernsthafte Replik auf die Situationsbeschreibung von Hans Peter Meinecke, Wolf Lüttinger und Beatrice Schlieper ist der Kommentar von Jochen Siegfried jedoch nicht. Die CDU hat die Chance vertan, sich an der notwendigen Suche nach weiterem Sparpotenzial im städtischen Haushalt zu beteiligen. Wasser auf die Mühlen von Schlieper, die in der Pressekonferenz am vergangenen Freitag („Remscheid stehen finanziell noch schwere Zeiten bevor“) der CDU vorgehalten hatte, bislang mit eigenen Sparvorschlägen sehr gegeizt zu haben. Stimmt! Wo, bitte schön, hat sich die CDU in den vergangenen Monaten um politisches „Gestalten“ bemüht?

Wiederholt wurde der Fraktion der „W.i.R.“ in der laufenden Ratsperiode Populismus vorgeworfen. Auch von Seiten der CDU. Das geschah hin und wieder zu Recht, oft aber auch zu Unrecht. Weil es einfacher war, als sich mit den Inhalten der W.i.R. konkret auseinanderzusetzen. Und was macht die CDU jetzt? Populismus! „Heiße Luft“! Statt wortgewaltiger Sprachbilder hätte ich mir gewünscht, dass Jochen Siegfried auf diesen Satz von Hans Peter Meinecke eingegangen wäre „Sobald die Regierungspräsidentin unseren Haushaltssanierungsplan wegen einer Finanzlücke beanstandet, ist sofort Schluss; dann läuft gar nichts mehr!“ Aber das Finanzproblem blieb in der Stellungnahme des CDU-Fraktionsvorsitzenden komplett ausgeklammert. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Ein schwaches Bild!

Die schönsten Bilder vom Wald bekommen einen Rahmen

Das schönste Bild vom Frühlingswald zeichnet doch immer noch der Wald selbst. Und deshalb brauchten Revierförster Stephan Alexander Nöh und seine  Mitarbeiter im Forstreviers Küppelstein auch nur noch den Rahmen beizusteuern. Der Naturfreund findet das „Naturgemälde“ ca. 300 Meter entfernt vom Parkplatz „Lehmkuhle“ an der Straße von Westhausen ins Eschbachtal (Unterburg) am Ende eines kleinen Trampelpfades. Nach Angaben von Forstamtsleiter Markus Wolff  sollen auch an anderen markanten Stellen in Remscheider Erholungsgebieten "Waldbilder" entstehen. Und wie bei der neuen "Waldwissentour" an der Remscheider Talsperre soll an den Bilderrahmen QR-Code angebracht werden, der über das eigene Smartphone dann zu Informationen über den Wald im Allgemeinen und Besonderen führt.

16 Prozent der Beschäftigten arbeiten zu Niedriglöhnen

Pressemitteilung der Linken

„Es ist ein Skandal, wie viele Beschäftigte in mit Niedriglöhnen abgespeist werden. Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von zehn Euro pro Stunde ist längst überfällig“, erklärt der Kreisvorsitzende der Linken in Remscheid, Fritz Beinersdorf. Laut einer Anfrage seiner Partei im Bundestag bei der Bundesagentur für Arbeit liegt in Remscheid der Anteil der Vollzeitbeschäftigten, die lediglich einen Lohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von 1.802 Euro erhalten, bei 16,8 Prozent. Das sind in Remscheid 5.214 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. In Anbetracht dieser Zahlen fordert Fritz Beinersdorf: „Die Ausbreitung von Niedriglöhnen muss endlich gestoppt werden. Ein flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn nutzt nicht nur den Beschäftigten. Auch die Steuerzahler würden entlastet.“ In Remscheid bekommen 839 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Hartz IV-Leistungen, weil in der Regel ihr Lohn nicht zum Leben reicht“, so Beinersdorf weiter. Die Linken unterstützen die Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 1. Mai nach neuen Regelungen für gute Arbeit. Insbesondere den Beschäftigten im Einzelhandel versicherte die Partei ihre Solidarität und praktische Unterstützung in den kommenden Wochen: „Die Verkäuferinnen und Verkäufer kämpfen im Einzelhandel zurzeit für eine Erhöhung der Löhne und wollen die Angriffe der Arbeitgeber auf bestehende Regelungen zu Urlaub, Arbeitszeit und Zuschläge abwehren.“ (Axel Behrend)

H2O bietet ab sofort Ladestation für Elektrofahrräder

Im Bild von li. n. re. Thomas Hoffmann (Geschäftsführer Stadtwerke Remscheid), Christian Liese (Bereichsleiter H2O) und Carsten Seidel (Marketingleiter EWR).Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Bereits seit Juni 2010 werden sämtliche elektrischen Anlagen im Sauna- und Badeparadies mit 100 Prozent Ökostrom der EWR betrieben. Diese nachhaltige Entscheidung passte hervorragend zum natürlichen und ökologischen Anspruch des H2O, war es doch eine der ersten Freizeitanlagen, die auf Ökostrom umgestellt hatte. Seither werden jährlich mehr als 2.000 Tonnen CO2 eingespart! Gestern nun wurde ein weiterer Baustein in der Nachhaltigkeitsstrategie eingeweiht: Ab sofort können Besucher, die mit einem Elektrofahrrad zum Hackenberg anreisen, ihr Gefährt mit umweltfreundlichem Ökostrom aufladen, während sie selbst die Bade- oder Saunalandschaft genießen. Direkt am Eingang wurde eine Ladestation errichtet, an der gleich vier Elektrofahrräder parallel geladen werden können. Die Station ist identisch mit den beiden, die von der EWR bereits im vergangenen Jahr an der umgebauten Balkantrasse in Lennep und Bergisch Born installiert wurden. „Immer mehr Gäste finden in jüngster Zeit auf ihrem Pedelec den Weg zu uns und fragen dabei natürlich gleich nach einer Lademöglichkeit, während des Besuchs unserer Einrichtung“, so Bädermanager Christian Liese. „Diesem Wunsch kommen wir nun gern nach und bieten unseren Kunden ab sofort die Möglichkeit, ihr Elektrofahrrad mit 100% Ökostrom aufzuladen.“ Die neue Ladestation ist für Pedelecs, E-Bikes, Elektroroller oder die trendigen Segways gedacht. An allen Ladestationen fließt 100 Prozent Ökostrom EWR natur, damit die Elektrofahrzeuge auch wirklich umweltschonend unterwegs sind.

Um an eine der jeweils vier Steckdosen der Fahrrad-Ladestation zu gelangen, benötigen die Radler einen Schlüssel. Diese Schlüssel sind leihweise während der Öffnungszeiten am Empfang des H2O erhältlich. Das eigene Ladegerät kann während des Ladevorgangs nebst Helm sicher in einem Fach verschlossen werden. Ebenso lässt sich das hochwertige Elektrofahrrad selbst an einem stabilen Edelstahlbügel anschließen. Somit wird die Zeit der Entspannung im H2O gleichzeitig genutzt, um den Akku des Elektrorads aufzuladen, damit der Heimweg auch wieder entspannt in Angriff genommen werden kann. Für diejenigen, die noch nicht im Besitz eines Elektrofahrrades sind, gibt es übrigens auch ein EWR-Förderprogramm: EWR Ökostrom-Kunden erhalten beim Kauf eines neuen Elektrofahrrades 100 € Fördergeld hinzu! „Elektrofahrräder mit CO2-freiem Strom stellen eine umweltfreundliche Möglichkeit dar, unsere schöne Landschaft zu erkunden“, so H2O-Geschäftsführer Prof. Dr. Hoffmann. „Mit der neuen Fahrrad-Ladestation am H2O gehören wir sicher wieder zu einer der ersten Freizeitanlagen, die eine solche Ladeinfrastruktur anbieten. Und als besonderes Highlight tanken die Pedelec-Fahrer an unseren Ladestationen sogar zum Nulltarif!

8. Philharmonisches Konzert: „Der alte Meister“

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Die Bergischen Symphoniker laden zu ihrem 8. Philharmonischen Konzert für den 7. Mai im Konzertsaal in Solingen und den 8. Mai  im Teo Otto Theater in Remscheid ein, jeweils um 20 Uhr. Auf dem Programm steht zu Beginn die Orchestersuite für Flöte, Streicher, Basso continuo von Johann Sebastian Bach. Die Flöte wird von der Soloflötistin des Orchesters Frau Izabela Czajkowska gespielt. Die Bergischen Symphonikern freuen sich, erneut den bekannten Geiger Christian Tetzlaff begrüßen zu dürfen. Er spielt von Schostakowitsch das Konzert für Violine Nr. 2 in cis-Moll. Dieses Werk komponierte Schostakowitsch für seinen Geigerfreund David Oistrach zu seinem 60. Geburtstag. Das Konzert, dirigiert von Generfalmusikdirektor Peter Kuhn, endet mit der Symphonie Nr. 4 e-Moll von Johannes Brahms. Es handelt sich hierbei um seine letzte Symphonie. Einführungsvorträge zu beiden Konzerten hält Ulrich Mutz jeweils um 19.15 Uhr. Karten für das Solinger Konzert sind erhältlich ab 17,10 € unter der Tel. 0212 / 20 48 20 und für das Remscheider Konzert ab 18 €; Jugendticket fünf €,  unter der Tel. RS 162650. (Manuela Scheuber)

Einbrecher im Allee-Center an Geldautomat festgenommen

Gestern gegen 22:45 Uhr versuchte ein Einbrecher, im Allee-Center einen Geldautomaten aufzubrechen. Der aus dem Ausland stammende 28-Jährige überkletterte eine Gitterabsperrung, um zu dem Automaten zu gelangen. Als er sich an dem Gerät zu schaffen machte, löste der Dieb den Alarm aus, der den Wachdienst auf den Plan rief. Das Wachpersonal konnte den Täter bis zum Eintreffen der Remscheider Polizei dingfest machen. Der 28-Jährige wurde vorläufig festgenommen. (aus dem Polizeibericht)

Zeitplan beginnt, sobald DOC-Konzept abgestimmt ist

In einer Pressekonferenz forderte die W.i.R.-Fraktion Anfang April einen Vertrag mit dem DOC-Investor MacArthurGlen, der „keine Fragen offen lässt“. Für Peter Maar, Vorsitzender des Heimatvereins Lüttringhausen, der Anlass, an die „ehrgeizige Arbeits- und Zeitplanung“ zu erinnern, die die Stadt Anfang Dezember 2012 im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplanes für den Bereich des geplanten Outlet-Centers und der erforderlichen Änderung des Flächennutzungsplanes aufgestellt habe und die Bestandteil des mit dem Investor abgeschlossenen Vorvertrages sei. Ihm sei beispielsweise „nicht bekannt, dass die für das 1. Quartal 2013 von der Stadt geplante Öffentlichkeitsbeteiligung stattgefunden hat.“ Stimmt. Das hat die Verwaltung inzwischen eingeräumt: Zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am vergangenen Donnerstag kündigte sie den Fraktionen und der interessierten Öffentlichkeit einen überarbeiteten Zeit- bzw. Masterplan an, „sobald der Investor seine Planung soweit qualifiziert hat, dass in die landesplanerische Anpassung sowie die frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung eingetreten werden kann und in Folge dessen aufbauend auch die in unmittelbarerem Zusammenhang stehenden Planungen (z. B. Verlagerung Sportanlagen, Schule, Feuerwehr, Brauchtumsveranstaltungen) weiter vorangetrieben werden können.“ In kurzen Worten: Erst muss der Investor Pläne vorlegen, wie er sich das Designer-Outlet-Center vorstellt, und dann erst können die (Grundstücks-)Verhandlungen beginnen.

Dieses Konzept, so die Verwaltung, sei der „Kernpunkt für die Fortführung des Projektes und somit für die Fortschreibung bzw. Aktualisierung des Zeitplans zu dem Bebauungsplan Nr. 657 und zur 5. Änderung des Flächennutzungsplanes sowie für die Fortschreibung bzw. Aktualisierung des Masterplans“.  Dazu gehörten dann auch die Ausmaße des Projektes, die Anordnung von Parkplätzen und verkehrliche Erschließungsfragen. Den folgenden (beauftragten) Fachgutachten käme dann eine besondere Bedeutung zu:

  • Kommunales Einzelhandelskonzept
  • Städtebauliche Auswirkungsanalyse (Teil 1 – Bestandsaufnahme),
  • Umweltbezogene Fachgutachten,
  • Fachgutachten Verkehr.

Zu der zu erarbeitenden Städtebaulichen Auswirkungsanalyse sei für den 15. Mai ein Auftaktgespräch mit den betroffenen Nachbargemeinden terminiert; parallel hätten die betroffenen Nachbargemeinden Handlungs- und Entwicklungskonzepte bezüglich des Einzelhandels angefordert, um diese in die Städtebauliche Auswirkungsanalyse einfließen zu lassen und somit zu einer schlüssigen Argumentation zu gelangen. Für den noch zu verhandelnden Grundstückskaufvertrag  – aufbauend auf dem bereits abgeschlossenen Städtebaulichen Vorvertrag – seien weitere Gutachterleistungen erforderlich:

  • Teil 2 der Städtebaulichen Auswirkungsanalyse,
  • Abwicklung Bauleitplanverfahren,
  • Objektplanung Verkehrsanlagen.

Am Rande der Pressekonferenz der Gestaltungsmehrheit sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke am Samstag, die Zeit zur Aufstellung des Bebauungsplanes – mindestens 18 Monate – könne erst beginnen, wenn das Konzept des Investors vorliege und mit Rat und Verwaltung abgestimmt worden sei. Um die Verpflichtung zu einer zeitaufwendigen europaweite Ausschreibung des Grundstücksgeschäftes auszuschließen, solle die Stadt (und nicht der Investor) die meisten Arbeiten selbst vergeben, etwa im Zusammenhang mit der Verkehrsplanung. Die Ausgaben dafür könnten dann ja beim Grundstückspreis berücksichtigt werden. Erst wenn die Grundstücke verkauft und die Einnahmen sicher seien, so Wolf Lüttinger (FDP), könne die Stadt mit der Planung neuer Sportstätten in Lennep beginnen.

Verwaltung rät von Einbahnregelung für Buchenstraße ab

Kann die Buchenstraße in Fahrtrichtung Ahornstraße zur Einbahnstraße werden? Diese Frage der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung (BV) Süd hat die Verwaltung inzwischen erörtert. Die Antwort klingt zunächst wie eine von Radio Eriwan: „Im Prinzip ja!“, in diesem Fall: „Rechtlich spricht nichts gegen die Einrichtung einer Einbahnstraße.“ Doch nach einer Ortsbesichtigung mit Vertretern der Polizei, des Straßenbaulastträgers und der Straßenverkehrsbehörde werde die Einrichtung einer Einbahnstraße dennoch nicht empfohlen. Der erfahrungsgemäß höheren Geschwindigkeit, mit der in Einbahnstraßen gefahren werde, könne man zwar entgegenwirken, indem die Parkflächen alternierend angeordnet würden. Dies sei jedoch nur durch umfangreiche Beschilderung oder Parkmarkierung möglich. Vor allem aber: Durch alternierende Parkmarkierungen würde (im Gegensatz zur jetzigen Parkregelung) Parkraum in erheblichem Umfang „vernichtet“. Deshalb empfiehlt die Verwaltung der BV zur Sitzung am Mittwoch, 8. Mai, um 17.30 Uhr in der Heinrich-Naumann-Förderschule, auf die Einrichtung einer Einbahnstraße zu verzichten.

Lennep Offensiv: Programm der Röntgen-Festwoche 2013

Röntgen-Party 2013 mit Tamfish

Anlässlich der Röntgen-Festwoche lädt "Lennep Offensiv" für Freitag, 10. Mai, 19 Uhr, Vereine, Verbände, Institutionen, Politik, Verwaltung und Lenneper Bürger in die Klosterkirche ein, sich gemeinsam über die neuesten Entwicklungen und Projekte in Lennep auszutauschen. Die Zumba-Tanzgruppe der "Welle" wird zu Beginn mit Schwung und Rhythmus auf den Abend einstimmen. Ein junger Nachwuchskünstler aus Remscheid, „Tamfish“ (alias Sascha Thamm) - 2010 und 2011 stand er im Finale der NRW- Meisterschaft im PoetrySlam -  erzählt im Laufe des Abends Geschichten aus dem Alltag (über den Schrottsammler, die Bever-Talsperre,oder über Sylt- Aufkleber auf Heckklappen) - allerdings in einer Art und Weise, dass kein Lachmuskel unbeschäftigt und kein Zwerchfell unerschüttert bleibt. , Im Anschluss sorgt wie im vergangenen Jahr der in Lennep bestens bekannte Martin „Too Saxy“ Kuske für Saxophonunterhaltung auf höchstem Niveau.

Während der ganzen Röntgen-Festwoche wird die Lenneper, Festbeleuchtung erstrahlen. Ebenfalls über die gesamte Woche läuft wieder das Schaufenster-Suchspiel in Lenneper Geschäften mit Archivbildern aus dem Deutschen Röntgen-Museum. Den Gewinnern winken attraktive Preise. Teilnahmebögen in den teilnehmenden Geschäften.

Die Lenneper Gastronomie offeriert in dieser Woche spezielle „Röntgen-, Menüs“. Achten Sie auf die Angebote der gastronomischen Betriebe.

Freitag, 3. Mai,
Röntgen-Classic 2013, 18 Uhr, Alter Markt, Eröffnungsabend mit Oldtimer-Schau und Benzingesprächen, Reibekuchen und andere deftigen Speisen sowie zünftigen Getränken, Live-Musik. Veranstalter: Lennep Offensiv e.V.

Samstag, 4. Mai,
Röntgen-Classic 2013,
09 Uhr Start der Rallye, Volksbank, Tenter Weg, ab 16.30 Uhr Zielankunft Autohaus Kaltenbach, Borner Straße. Veranstalter: Deutscher Automobil-Veteranen-Club e.V., Landesgruppe Nordrhein-Westfalen.
11 Uhr, Röntgen-Gymnasium, Verleihung der Röntgen-Plakette an Professor Dr. Gillies McKenna,, MRC Gray Institute für Strahlenonkologie und Biologie, Universität, Oxford, durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Remscheid. Öffentliche Veranstaltung im Deutschen Röntgen-Museum, anschließend: Empfang.
14.30 Uhr Führung, Rund um Lennep – entlang der Wallstraße, Stadtgeschichte und eindrucksvolle Gebäude der historischen Altstadt, Führung: Christine Otto, Anmeldung bei J. Holtschneider, Tel. RS 7913052. Treffpunkt: Röntgen-Museum; Dauer: eine Std. Veranstalter: IG Remscheider Stadtführer, Preis: vier Euro.
20 Uhr, Rotationstheater, Vocal Recall, (Details unter www.rotationstheater.de), Veranstalter: Rotationstheater, Vorverkauf: 18,70 und 15,40 Euro (erm.),, Abendkasse 19 und 17 Euro (erm.).

Sonntag, 5. Mai,
Verkaufsoffener Sonntag in Lennep
13–18 Uhr. Die Geschäfte haben geöffnet und laden ein mit, vielen Aktionen und Frühlingsangeboten, Familienprogramm mit Attraktionen auf dem Alten Markt:, • Große Blumenschau und Blumenmarkt, • Automobil-Ausstellung, • Eisenbahn-Anlage, • Kinderkarussell, • Angebot an Speisen und Getränken, Veranstalter: Lennep Offensiv e.V.
11 Uhr Rotationscafé, Danilo Vujovic-Trio, Jazzfrühstück im Rotationscafé, Eintritt frei, Spenden erbeten, Vorbestellungen unter Tel. RS 661422.
13 – 18 Stadtteilbibliothek, Bücherbasar, Abgabe von Taschenbüchern gegen eine Spende, Basteln mit Kindern, Veranstalter: Lenneper Büchereifreunde
15 Uhr Deutsches Röntgen-Museum, Führung durch die Welt der Röntgenstrahlen, für Einzelpersonen, Familien und Kinder, Dauer: ca. eine Std, Führung: vier Euro und erm. Eintritt zwei Euro, Anmeldung erbeten unter Tel. RS 163384.
17 Uhr Evangelische Stadtkirche Lennep, Konzert des Bergischen Blechbläserensembles, Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde.

Montag, 6. Mai,
19.30 Uhr Gemeindezentrum Hasenberg, Höhenweg 2-4, Prof. Dr. rer.nat. Hans Joachim Blome, „Diesseits und jenseits des Urknalls“, Im Grenzbereich zwischen Naturwissenschaft und Glaube, (im Rahmen der „Hasenberger Vorträge“), Eintritt frei, Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde.

Sascha Thamm (tamfish).Dienstag, 7. Mai,
11 Uhr, Dr. Wilhelm R. Schmidt: „Mit schrägen Typen durch die Altstadt“. Die Lenneper Geschichte kennt neben den mittelalterlichen Sagen auch zahlreiche Erzählchen von markanten Persönlichkeiten, die als Originale, oder schräge Typen bezeichnet werden. Der Rundgang illustriert anhand der zugehörigen Örtlichkeiten in der Lenneper Altstadt Geschichten und Geschichte im alten Lennep. Dauer: 1,5 bis zwei Stunden, Start und Ziel am Röntgenmuseum, Eintritt frei.

Mittwoch, 8. Mai,
11.30 Uhr Lüttringhausen, Haltestelle Eisernstein, Wandertag zur Röntgen-Festwoche, „Die Gläserne Frau ist wieder da“, Veranstalter: Sauerländischer Gebirgsverein, Dauer ca. drei Stunden, anschließend Museumsführung und Einkehr ins Museumscafé, Kostenbeitrag für Eintritt und Führung: fünf Euro. Wanderführer: Reinhard Wolff. Anmeldung bis 1. Mai, unter Tel. RS 64266.
20 Uhr, Klosterkirche, farfarello in concert – „Glück“, Veranstalter: Klosterkirche, Vorverkauf: 17 bis 21 Euro, (13,60 bis 16,80 Euro erm.), Abendkasse: 19 bis 23 Euro ( 15,20 bis 18,40 Euro erm.).

Donnerstag, 9. Mai (Christi Himmelfahrt),
11 Alter Markt, Feiertags-Gottesdienst auf der Bühne, Evangelische Kirchengemeinde Lennep.
14 – 18 Uhr Alter Markt, Vatertags-Abschluss-Party für die ganze Familie, Abschluss der Vatertags-Wanderungen mit Live-Musik, Kinderbelustigung, Hüpfburg, Speisen und, Getränke, Veranstalter: Lenneper Turngemeinde, Turnverein „Frisch Auf“ Lennep,, Lenneper Schwimmverein.

Freitag, 10. Mai,
19 Uhr, Klosterkirche, Minoritensaal, Röntgen-Party mit Sascha Thamm (tamfish) (Foto rechts), Veranstalter: Lennep Offensiv e.V., Vorverkauf zehn Euro (+VVK-Gebühr), Kartenverkauf durch die Klosterkirche und die üblichen Vorverkaufsstellen,, auch über Internet: www.klosterkirche-lennep.de, Abendkasse: 13 Euro.
20 Uhr, Rotationstheater, Ham & Egg – „Ich freu mich…“, Travestieshow, Veranstalter: Rotationstheater · Vorverkauf: 25 Euro, Abendkasse: 29 Euro.

Samstag, 11. Mai,
20 Uhr, Rotationstheater, Sascha Gutzeit – „Der Mörder ist immer der Täter“, Musikalische Kriminalkomödie, Veranstalter: Rotationstheater, Vorverkauf: 18,70 und 15,40 Euro (erm.), Abendkasse: 19  und 17 Euro (erm.).

Vorauszahlung von Erschließungsbeiträgen angekündigt

Die Unterführung der Karlstraße, die wegen neuer B etriebe am Lenneper Bahnhof abgesenkt werden soll. Foto: Lothar Kaiser

Erschließung des Gewerbegebietes beginnt mit Kanalbau“, titelte der Waterbölles am 28. März. Bis 2015 soll das Gelände am Lenneper Bahnhof, das durch die Karlstraße erschlossen wird, komplett für neue Betriebe aufnahmefähig sein. Dazu gehört auch die Absenkung der Bahnunterführung (Foto); für Lkw ist die Unterführung derzeit zu niedrig. Die Kosten dieser Absenkung flössen jedoch nicht in die Erschließungsbeiträge ein, mit denen die wenigen privaten Grundstücksbesitzer zu rechnen haben, sagte am Mittwoch am Rande der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Lennep Amtsleiter Gerad Hein. Dier BV n ahm die Mitteilung der Verwaltung zur Kenntnis. Demnach wird die Verwaltung im Juni alle Anlieger an der Karlstraße über eine beabsichtigte Vorauszahlung von Erschließungsbeiträgen informieren. Zwei Beispiele sollen aufzeigen, mit welchen Kosten die Anlieger zu rechnen haben:

  • Wohnbebauung: ein Geschoß; 500 qm = ca. 4.500-€.
  • Gewerbliche Nutzung: höchst mögliche Bebauung; 500 qm = ca. 10.000 €.

Die Eigentümer der vorhandenen Gewerbegrundstücke wurden im Rahmen von Grunderwerbsverhandlungen über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen informiert. Die  meisten Grundstücke im neuen Gewerbegebiet befinden sich im Besitz der Stadt und sollen zur gewerblichen Nutzung veräußert werden, wobei ebenfalls Erschließungsbeiträge anfallen. Zusätzlich befinden sich an der Erschließungsanlage Karlstraße lediglich drei nicht gewerblich genutzte Grundstücke von Privatleuten.

ImmobilienBörse mit Experten am 4. Mai von 10 bis 16 Uhr

Foto von der Immibilienbörse des vergangenen Jahres.

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Für Samstag, den 4. Mai, lädt die Stadtsparkasse Remscheid zu ihrer großen Immobilienmesse in die Hauptstelle in der Alleestraße ein. Von 10 bis 16 Uhr präsentiert das ImmobilienCenter der Sparkasse gemeinsam mit lokalen Bauträgern und Maklern aktuelle Immobilienangebote in Remscheid. „Gegenüber dem Vorjahr konnten wir weitere Aussteller dazu gewinnen und unser Immobilienangebot erweitern“, freut sich Thomas Christ, Leiter des ImmobilienCenters der Stadtsparkasse Remscheid. Von den insgesamt 21 Ausstellern stellen zehn Unternehmen aktuelle Projekte, Grundstücke, Häuser und Wohnungen vor.

Das historisch niedrige Zinsniveau sorgt dafür, dass viele Remscheider ihren Traum von den eigenen vier Wänden jetzt verwirklichen. Mit einem Neugeschäft von 45 Millionen Euro in der Baufinanzierung übertraf die Stadtsparkasse Remscheid im Jahr 2012 ihr ohnehin sehr gutes Vorjahresergebnis. Auch die Immobilienvermittlung legte noch einmal zu. Insgesamt wechselten Immobilien im Gesamtwert von 6,6 Millionen Euro mit Hilfe des ImmobilienCenters im vergangenen Jahr den Eigentümer. Derzeit ist die Nachfrage nach Immobilien größer als das Angebot. „Kaufwillige müssen inzwischen intensiv suchen und dürfen keine Gelegenheit auslassen, ihre Traumimmobilie zu finden“ erläutert Sparkassendirektor Frank Dehnke. Die große Nachfrage nach Immobilien liefert auch Eigentümern, die ihr Objekt verkaufen möchten, optimale Marktchancen. Die ImmobilienBörse der Stadtsparkasse bietet in diesem Marktumfeld eine ideale Plattform, um die eigene Immobilie einem großen Interessentenkreis anzubieten. Sparkassenchef Dehnke ist sich sicher: „Bei uns treffen Angebot und Nachfrage erfolgversprechend aufeinander!“ Daneben bietet die diesjährige ImmobilienBörse auch zahlreiche Informationen für Eigenheimbesitzer, die ihre Immobilie aufwerten möchten. Remscheider Fachbetriebe informieren darüber, wie man durch energetische Sanierung und Modernisierung Energiekosten sparen und gleichzeitig den Wohn- und Wiederverkaufswert der eigenen Immobilie erhöhen kann. Wie die geplanten Maßnahmen günstig unter Einbindung öffentlicher Mittel finanziert werden können, zeigen die Berater des Sparkassen-ImmobilienCenters. Außerdem können sich Immobilienbesitzer über Maßnahmen zur Einbruchprävention und zum Brandschutz informieren. Abgerundet wird die ImmobilienBörse durch Expertengespräche auf der Messe-Bühne. Ab 11 Uhr interviewt Bernd Hamer von Radio RSG Experten zu den Themen „Erben und Vererben einer Immobilie“, „Immobilie als Anlageobjekt aus steuerlicher Sicht“ und „Immobilien- und Mietrecht“. Fragen aus dem Publikum sind ausdrücklich erwünscht. Zwei Rechtsanwälte und ein Steuerberater geben kostenlos hilfreiche Antworten und Tipps für die Praxis. Jeweils zur vollen Stunde referieren die Experten auf der Messebühne.