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Was hat Sie in 2013 besonders erfreut oder geärgert?

Liebe Leserinnen und Leser des Waterbölles, aktivieren Sie Ihr Gedächtnis! Was hat Sie in 2013, bezogen auf Remscheid, besonders erfreut oder geärgert? Sollte Ihnen etwas einfallen, klicken Sie bitte auf die Überschrift. Dann finden Sie unter dem Text, den Sie gerade lesen, am Ende der Seite ein Miteilungsfeld für Ihren ganz persönlichen Kommentar.

Festgenommener Einbrecher hatte Schmuck bei sich

Gestern gegen 18 Uhr wurden an der Gartenstraße zwei Personen beobachtet, die einen Balkon erkletterten. Die alarmierte Polizei konnte in Tatortnähe einen 23-jährigen Mann festnehmen, der aufgrund der Beschreibung als Täter in Frage kam. Die Einbrecher hatten alle Wohnräume durchsucht und Schmuck im Wert von rund 3.000 Euro erbeutet. Am Tatort konnten zahlreiche Spuren gesichert werden, die auch den Verdacht gegen den Festgenommen erhärteten. Zudem wurde bei dem Mann Schmuck aufgefunden. (aus dem Polizeibericht)

Ein letzter Brief vom Stinthengst zum Jahreswechsel

Bekennerschreiben vom 4.12.13

Ich, Niko aus dem Nikolaiken, Botschafter Ostpreußens, und in ungekündigter Anstellung als Heilsbringer des Bergischen Landes tätig, erkläre hiermit, mich selbst aus freien Stücken, von meinen Ketten befreit und entführt zu haben. Auch für einen Fischkönig meines Standes geht die Geduld einmal zu Ende! Mein Zuhause ist längst nicht mehr schön. Wie soll ich Euch den Wohlstand bringen, wenn keine Beute in dieses trübe Wasser will! Darum wende ich mich ab, gehe auf Wanderschaft, und werde erst dann heimkehren, wenn mein Lebensraum erneut eines Stinthengstes würdig ist.

Aus Liebe zu den Bürgern der Stadt am Berge, insbesondere der Kinder, lasse ich ab und an von mir hören - auf meiner Reise, vielleicht auch nach Sensburg.

P.S.: Liebe Bürger von Remscheid, SEIT IHR BEI MIR? Auf bald, Euer Niko Nikolaiken

Diese Krikatur lag dem jüngsten Schreiben bei.

Ich, Niko Nikolaiken, Fischkönig aus dem Stadtparkteich Remscheids,
möchte Euch mitteilen:

Es werden immer mehr, die mir in diesen schweren Zeiten zur Seite stehen und meine Flosse halten! Es gibt da meinen Schirmherren, Helmuth Tomscheit, der im kommenden Jahr erneut versuchen möchte, über ein Spendenkonto die Rekultivierung des Stadtparkteiches, meines Zuhauses, zu ermöglichen! Auch Otto, der freundliche Kinder- und Seniorenpolizist, steigt mit ins Boot und möchte dolmetschend helfen. Die Seniorenunion unter dem Vorsitz des netten Gregor Gregull möchte ich auch Mut machen, etwa zur Gründung eines „Fischfonds"!

Ist meine Bitte und Idee erst weitergetragen zu den Bürgern der Stadt, aus dem Stadtpark, der einzigen Wasserfläche auf dem Berg Remscheids, wieder eine Quelle der Erholung werden zu lassen, dann habe ich Hoffnung, erneut in diesem Wasser schwimmen zu können.

Hier noch ein Kalauer: Journalisten und Polizisten bilden auf der Suche nach mir zwar eine Symbiose, doch hoffentlich geht dabei die Pressefreiheit nicht in die Hose. Zur allgemeinen Beruhigung möchte ich anmerken: Ich werde nun mit meinen engsten Freunden ein fröhliches Weihnachtsfest feiern, und sogar neben einem Karpfen schwimmen. Gehen Sie davon aus: Ich werde es überleben!

Bekennerschreiben vom 11.12.13

Ich, Niko aus dem Nikolaiken, Fischkönig aus dem Stadtparkteich Remscheids,
widerspreche der Darstellung,

gestohlen worden zu sein. Meine Helfer sind keine Diebe. Ich bin in Begleitung guter Freunde, und seit Neuestem schwimmt die Sympathie mit. An dieser Stelle bedanke ich mich bei den Menschen, die verhindern konnten, aus meinem Weiher eine Rasenfläche werden zu lassen! Längst wäre ich, wie jetzt auch mein Freund, der Rübezahl-Felsen, aus dem Park verbannt. Offensichtlich konnte ich mich gerade noch rechtzeitig retten.

Inzwischen haben mich meine Begleiter von den Spuren des trüben Wassers gesäubert. Jetzt ist erkennbar, wie sehr ich gelitten habe. Bislang kümmerten sich fürsorgliche, grün gekleidete Menschen einmal im Jahr um mein Äußeres. Danke dafür.

Um mein Inneres ist es nicht gut bestellt. Was wird aus meiner Zukunft und meiner tiefen Sorge um die Stadt Remscheid, Seit ihr, so wie ich, auch auf der Suche nach einem lebenswerten Platz, oder genügt es, öffentlich Wasser zu predigen und Wein zu trinken!

Ich Niko Nikolaiken, Heilsbringer des Bergischen Landes, wünsche mir von und Euch die Rekultivierung des Stadtparkgewässers. Nennt mir den Einen, der den Mut und die Entschlossenheit besitzt, federführend ein Spendenkonto bei der Stadtsparkasse Remscheid einzurichten. Meine Freunde sind die Ersten, die eine Spende in meinem Namen mit diesem Schreiben einbringen.

P.S.: Jetzt, wo ich gewaschen und gekämmt wurde, bin ich weiter auf der Walz. Und Ihr, liebe Bürger von Remscheid? SEIT IHR BEI MIR? Auf bald und einen besonderen Gruß an die lieben Kinder und Enten und Schildkröten. Euer Niko Nikolaiken

In SoWi-Kursen des GBG großes Interesse an Politik

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Viele Fragen zum Werdegang eines Abgeordneten und zu seinen Aufgaben stellten die Schülerinnen und Schüler von zwei SoWi-Kursen des Gertrud-Bäumer Gymnasiums bei ihrem Besuch imLandtag Nordrhein-Westfalen dem Remscheider Abgeordneten Sven Wolf. Von Verdienst und Ausgaben eines Abgeordneten über die Funktion des Landtags bis zur Bildungspolitik und zur großen Koalition zeigten sich die Jugendlichen wissbegierig, aber auch gut informiert. Welche Ausbildung man als Politiker braucht, wollte eine Schülerin wissen. „Formal gibt es keine Voraussetzungen“, meinte Sven Wolf und fügte angesichts des Erstaunens der Jugendlichen hinzu: „Mit der Aufstellung als Kandidat seitens der Partei ist es ja aber noch nicht getan. Man muss genug Wählerinnen und Wähler überzeugen, die einen dann auch wählen.“ Er beschrieb seinen Weg und die gewonnenen Erfahrungen vom politischen Engagement an der Hochschule über den Parteieintritt, das Stadtratsmandat bis zum Abgeordnetenmandat. 
Ob Jura denn ein schwieriges Studium sei, hakte ein anderer Schüler ein. „Ich bin damit gut zurechtgekommen“, erwiderte Sven Wolf. „Man muss auch nicht so viel auswendig lernen, wie oft behauptet wird. Ich glaube, dass man im Medizinstudium viel mehr auswendig wissen muss. Im Studium der Rechtswissenschaften darf man in der Regel die Gesetzestexte zum Nachschlagen verwenden. Worum es geht, ist, sich die formale und logische Denk- und Vorgehensweise anzueignen. Ich kann ein Jurastudium bei Interesse nur wärmstens empfehlen. Damit stehen einem viele Berufswege offen – von Richter- und Staatsanwaltsämtern über die Anwaltstätigkeit bis hin zu Tätigkeiten in der Verwaltung und in der Wirtschaft.“ (Antonio Scarpino)

Verwaltung: Neues Gelände für Festzelt und P&R-Plätze

Das neue Gewerbegebiet am Lenneper Bahnhof aus der Luft. Foto: Karsten Weidner - bergischair.de.

Die Stadtverwaltung möchte das Gewerbegebiet „Bahnhof Lennep“, das derzeit erschlossen wird, um 1.677 Quadratmeter vergrößern. Auf dieser Fläche westlich des neuen, winkelförmig angelegten Fußweg zwischen Karlstraße und Bahnsteig hatte die Bezirksvertretung Lennep in der Sitzung am 25. September einstimmig einen Park-and-Ride-Parkplatz mit 40 Plätzen vorgesehen, der künftig auch für Brauchstumsfeste dienen sollte. Doch wie sich inzwischen herausgestellt hat, ist der Platz für ein Festzelt zu klein. Deshalb hat die Verwaltung der BV Lennep für die Sitzung am 15. Januar als „Ausweichquartier“ den Schotterplatz vorgeschlagen, der an der Robert-Schumacher-Straße an den „Drogeriemarkt DM“ (auf dem Luftbild vorne links) angrenzt und an dessen südlichem Ende seit zwei Wochen der Ein-Mann-Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg steht, der an der Karlstraße im Wege war. Vorteil des Grundstückstausches: Auf dem neuen Platz (in städtischem Besitz) ließen sich 48 Pkw abstellen, „ohne dass der Parkplatzbedarf des angrenzenden Einzelhandels beeinträchtigt wird“, wie es in der Vorlage heißt. Und: Die Ausbaukosten für Aufschotterung des Platzes und eine Asphaltfahrbahn in der Mitte würden mit ca. 25.000 Euro wesentlich geringer ausfallen als auf der gegenüberliegenden Seite des Bahngeländes. Vor allem aber: Dort wäre für ein Festzelt ausreichend Platz. (Foto: Karsten Weidner - bergischair.de)

Eine Vorlage, bei der man sich einen Dolmetscher wünscht

Wann die Prešover Straße (vorm. Ladestraße) Richtung Möbel Knappstein weiter ausgebaut werden wird, steht noch in den Sternen. Archivfoto: Lothar KaiserOstbahnhof: Neuordnung der Fläche durch Rahmenplan“, titelte der Waterbölles am 4. September 2009. Den Plan hatte damals der Haupt- und Finanzausschuss bei der Stadtverwaltung in Auftrag gegeben. Ziel: Die Freihaltung und damit Sicherung von zwei Straßen – der Bundesstraße 229 n und einer Kreisstraße (K3 Richtung Intzestraße). Darauf geht nun, mehr als vier Jahre später, der „Umsetzungsbericht Rahmenplanung Ostbahnhof“ ein, den die Verwaltung der Bezirksvertretung Süd zur Sitzung am 8. Januar vorgelegt hat. Es handelt sich um eine Beschlussvorlage. Beschließen soll die Politik die „Klarstellung zur Beschlussfassung Rahmenplanung Ostbahnhof“. Die Vorlage findet sich in vollem Wortlaut auf der Internetseite der Stadt Remscheid. Als Paradebeispiel für Amtsdeutsch sei sie zur Lektüre empfohlen. Im Übrigen bleibt zu hoffen, dass an der Sitzung ein sachkundiger Mitarbeiter der Fachverwaltung teilnimmt – was nicht immer der Fall ist -, um den BV-Mitgliedern notfalls die ärgsten Verklausulierungen „übersetzen“ zu können. Sie sollten ja schließlich genau wissen, was sie beschließen sollen. Auch wenn es in absehbarer Zeit wohl keine nennenswerten Auswirkungen haben wird. Zitat aus der Vorlage: „Die Rahmenplanung ist ein in formelles Planungsinstrument, welches keine Verbindlichkeit im Sinne des Planungsrechts schafft. (...) Die Umsetzung der Zielsetzungen des Rahmenplans ... kann für das rd. 30 ha große Plangebiet nur langfristig erreicht werden, da zum Teil erhebliche Neugestaltungen beabsichtigt sind. (...) Beabsichtigt ist gegenwärtig eine prioritäre und gelegenheitsabhängige Realisierung konsensfähiger Handlungsansätze.“ Alles klar??

Zumba-Kurs für Jungen und Mädchen von 10 bis 14 Jahre

Das Familienzentrum Lüttringhausen bietet erstmalig im neuen Jahr einen Zumbakurs für Jungen und Mädchen von zehn bis 14 Jahren an. Zumba kombiniert Aerobic mit lateinamerikanischen sowie internationalen Tänzen. Dabei stammen Musik und Tanzschritte aus unterschiedlichen Stilrichtungen, wie z. B. Flamenco, Tango, Bauchtanz oder HipHop. Die Tanz-Dozentin Zahia Sarikaya wird den Kurs mit abwechslungsreichen Choreographien gestalten. Der Zumba-Kurs startet am Montag, 13. Januar 2014, in der Zeit von 16.15 bis 17.15 Uhr im Familienzentrum Lüttringhausen (Kinder- und Jugendzentrum, Klausen 22). Anmeldungen und Informationen  unter Tel. RDS 953247.

Festnahme nach gefährlicher Körperverletzung

Gestern gegen 11 Uhr wurde ein 18-jähriger Mann in der Wohnung eines Bekannten an der Rosenhügeler Straße von einer dritten Person angegriffen. Der 26-jährige Täter schlug dem Opfer mehrmals mit einer Glasflasche auf den Kopf. Dabei zog sich der 18-jährige eine blutende Platzwunde zu. Nach kurzer polizeilicher Fahndung konnte der Täter auf der Stephanstraße festgenommen werden. Dabei leistete der unter Drogeneinfluss stehen Mann Widerstand. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl bestand. Der Mann wurde in die JVA Remscheid eingeliefert. (aus dem Polizeibericht)

Alter Luftschutzbunker gilt als Wohn- und Geschäftshaus

Foto:Lothar Kaiser

Foto:Lothar Kaiser

In der Rubrik „Renditeobjekte / Wohn- und Geschäftshaus“ findet sich im Internet der alte Luftschutzbunker (Baujahr:1943, Grundstücksfläche ca. 927 m², Fläche ca. 1.167 m²) aus dem Zweiten Weltkrieg Ecke Vieringhausen / Solinger Straße. Kaufpreis: 250.000 €. Zitat aus der Immobilienwerbung: „Es handelt sich hier um ein unterkellertes Wohn- und Geschäftshaus. Das Kellergeschoss bis zum 1. Obergeschoss werden gewerblich genutzt. Im Dachgeschoss befindet sich eine große Wohnung. Das Objekt verfügt über einen Personenaufzug vom Erd- bis zum Dachgeschoss.“ Ob die Panzerattrappe auf dem Rasen vor dem Gebäude im Kaufpreis eingeschlossen ist?
Im September 2009 hatte der Bund als damaliger Besitzer den Bunker mit seinen bis drei Meter dicken Außenmauern, damals wie heute (nach Recherchen im Internet) das Vereinsheim der Marinekameradschaft „Marika“, für 55.000 Euro zum Kauf angeboten.