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Polizei sucht Zeugen: Fahrzeug beschädigte Brücke

In der Nacht zu Mittwoch fuhr auf der Ringstraße ein größeres Fahrzeug (vermutlich ein Tieflader mit aufgeladener Baumaschine) von der Hackenberger Straße kommend in Richtung Blume. Dabei beachtete der Fahrer nicht das Verkehrszeichen an der Brücke, dass auf ein Verbot für Fahrzeuge über 4 Meter Höhe hinweist und rammte die Brückendecke. Anschließend setzte er zurück und entfernte sich von der Unfallstelle. Die eingesetzten Polizisten fanden auf der Fahrbahn unter der Brücke diverse Fahrzeugteile und stellten sie sicher. Die Ermittlungen zur genauen Schadenshöhe und zu dem flüchtigen Unfallverursacher dauern an. Die Polizei bittet Zeugen, sich beim zuständigen Verkehrskommissariat in Remscheid unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden. (aus dem Polizeibericht)

Einzelhandelskonzept soll Konflikte mit Investoren vermeiden

Zusammen mit ein paar Nachzüglern waren es schließlich 18 interessierte Bürgerinnen und Bürger und sechs Kommunalpolitiker (fünfmal SPD und einmal W.i.R.), die Mittwochabend den Weg in den Großen Sitzungsaal des Rathauses gefunden hatten, um mehr zu erfahren über das neue Kommunale Einzelhandelskonzept der Stadt Remscheid. Unter den Zuhörern auch Bernhard Grunau vom Marketingrat und Klaus Kreutzer vom Verkehrs- und Förderverein Lennep sowie Ralf Wieber und Jochen Rohr vom Verein „ISG Alleestraße“. Die von Stadtplanerin Sigrid Burkhart geleitete Informationsveranstaltung war Teil der Öffentlichkeitsbeteiligung, die vorgeschriebener Bestandteil jedes Planverfahrens ist. „Die Einzelhandelslandschaft ist ein wahnsinnig dynamischer Prozess“, leitete die Stadtplanerin in das Thema ein. „Das führt dann an einigen Stellen zu Konflikten zwischen Investoren und den städtebaulichen Zielen der Kommune.“ Und dafür gibt es in Hasten, Lüttringhausen und im Südbezirk einige aktuelle Beispiele! Darauf zu reagieren sei nicht genug, meint Sigrid Burkhart. „Wir müssen Remscheid im Einzelhandel aktiv zukunftsfähig aufstellen!“

Die drei übergeordneten Ziele des Einzelhandelskonzepts: Stärkung der Zentren in ihrer jeweiligen Versorgungsfunktion, gleichzeitig schädliche Auswirkungen auf die Nahversorgung vermeiden; Sicherung und Stärkung der Nahversorgung: städtebauliche integrierte Standorte sichern, stärken und ergänzen, gleichzeitig schädliche Auswirkungen auf die Zentren vermeiden, Ortsteilspezifisch angepasste Nahversorgung in kleineren Ortsteilen; Bereitstellung von Ergänzungsstandorten: Abrundung des gesamtstädtischen Angebots mit nicht zentrenrelevantem Einzelhandel, Anpassung an Landesplanung, restriktive Handhabung zentrenrelevanter Sortimente.

Im Frühjahr vergangenen Jahres hatte der Rat der Stadt das Dortmunder Planungsbüro Stadt + Handel mit der Aufstellung des Einzelhandelskonzepts beauftragt. Der jetzt vorliegende Konzeptentwurf enthält eine umfangreiche Bestandserhebung und deren Auswertung nebst Empfehlungen des Gutachters. Das Einzelhandelskonzept soll der Entwicklung und Steuerung des Einzelhandels in der Stadt Remscheid unter Berücksichtigung der zu erwartenden demografischen Veränderungen und des Strukturwandels ebenso dienen wie einer rechtssicheren kommunalen Bauleitplanung. 

 

Wie Torsten Döring vom Büro Stadt + Handel am Mittwoch im Rathaus berichtete, habe er im vergangenen Jahr in Remscheid insgesamt 642 Einzelhandelsbetriebe ermittelt mit einer Gesamtverkaufsfläche von rd. 169.730 m², also 1,5 m² pro Einwohner. Diese Quote entspräche zwar dem Bundesdurchschnitt, sei aber für ein Mittelzentrum wie Remscheid zu niedrig. Auch der Zentralitätswert – er ergibt an, in welcher Höhe die Kaufkraft der Kommune in die „eigenen“ Läden fließt und nicht ins Umland – ist mit 94 Prozent nach Auffassung des Gutachter „eher unterdurchschnittlich und ausbaufähig“. Die Zahlen dazu: Die Kaufkraft der Remscheider Bevölkerung liegt bei 616 Millionen gegen über einem Umsatz von rd. 582 Millionen in den örtlichen Geschäften.

Im Einzelnen besteht das Einzelhandelskonzept aus folgenden Bausteinen:

  • Zentren- und Standortkonzept
  • Nahversorgungskonzept
  • Sortimentsliste
  • Ansiedlungsleitsätze für Vorhaben und Erweiterungen.

 

Von zentraler Bedeutung für die Feinsteuerung des Einzelhandels in Bebauungsplänen sei, so Torsten Döring, die erarbeitete ortsspezifische Sortimentsliste. Das gilt auch für den Bereich des geplanten Designer-Outlet-Centers (Röntgen-Stadion/Jahnplatz) als zentralen Versorgungsbereich; er ist sogar eine der Voraussetzungen für ein rechtssicheres Bauleitplanverfahren zum DOC. Der Gutachter unterscheidet zwischen Innenstadtzehtrum (CIty Remscheid), einem Stadtbereichszentrum mit besonderer Versorgungsfunktion (DOC in Lennep) und vier Stadtbereichszentren (Lennep, Lüttringhausen, Süd, Hasten).

  • Zum zentrenrelevanten Sortiment gehören Augenoptik, Bettwaren, Bekleidung (ohne Sportbekleidung und inkl. Küschnerwaren), Bücher, Computer (PC-Hardware und -Software), Elektrokleingeräte, Foto und optische Erzeugnisse und Zubehör, Glas/ Porzellan/ Keramik, Haus-/ Bett-/ Tischwäsche, Hausrat/ Haushaltswaren, Heimtextilien/ Gardinen, Kinderwagen, Kurzwaren/ Schneiderbedarf/ Handarbeiten, sowie Meterware für Bekleidung und Wäsche, Medizinische und orthopädische Geräte, Musikinstrumente und Musikalien, Papier/ Bürobedarf/ Schreibwaren (PBS), Schuhe, Lederwaren, Spielwaren, Sport- und Campingartikel*, Telekommunikationsartikel, Uhren/ Schmuck, Unterhaltungselektronik, Wohneinrichtungsbedarf (ohne Möbel), Bilder/, Poster /Bilderrahmen/ Kunstgegenstände, Papier/ Bürobedarf/ Schreibwaren (PBS), Schuhe, Lederwaren, Spielwaren, Sport- und Campingartikel, Telekommunikationsartikel, Uhren/ Schmuck, Unterhaltungselektronik, Wohneinrichtungsbedarf (ohne Möbel), Bilder/, Poster /Bilderrahmen/ Kunstgegenstände.
  • Zum zentren- und nahversorgungsrelevanten Sortiment gehören (Schnitt-) Blumen, Drogerie/ Parfümerie/ Kosmetik, Nahrungs- und Genussmittel, Pharmazeutische Artikel (Apotheke), Zeitungen/ Zeitschriften, Zoologischer Bedarf (nur Heim- und Kleintierfutter)
  • Zum nicht zentren- und nicht nahversorgungsrelevanten Sortiment gehören Baumarktsortiment im engeren Sinne, Elektrogroßgeräte, Erotikartikel, Fahrräder und Zubehör, Gartenbedarf (ohne Gartenmöbel), Kfz-Zubehör (inkl. Motorrad-Zubehör), Leuchten/ Lampen, Möbel (inkl. Garten- und Campingmöbel), Pflanzen/ Samen, Teppiche (ohne Teppichböden), Waffen/ Jagdbedarf/ Angeln, Zoologischer Bedarf (außer Heim- und Kleintierfutter) und lebende Tiere.

Als Perspektive 2018/2023 in dem neuen Einzelhandelskonzept nannte Torsten Döring: „Kurzfristige nennenswertes Potential zur Ausbau der Nahversorgung (insb. in den Warengruppen Nahrungs- und Genussmittel sowie Blumen/ zoologische Bedarf) mittelfristig Entwicklungspotential insbesondere für die Warengruppe „Baumarkt!“

Die übergeordneten Entwicklungsziele für den Zentralen Versorgungsbereich Innenstadtzentrum: 

  • Sicherung und Stärkung der Vielfalt an kleinen Fachgeschäften
  • Sicherung der (großflächigen) Magnetbetriebe
  • Weiterentwicklung der Funktionsmischung in der Innenstadt: Gastronomie, Kultur, Verwaltung, Wohnen, Bildung, Verkehr …
  • Profilierung/ Etablierung der Innenstadt als Hauptzentrum gegenüber dem DOC in Lennep
  • Wechselwirkungen zwischen der City und dem DOC (Shoppingtourismus, Gastgewerbe) seien anzustreben
  • Konzentration der Weiterentwicklung auf den Kernbereich der Innenstadt.

 

 

Remscheid City

Hasten

Süd

Lüttringhausen

Lennep

           

Einzelhandelsbetriebe

181

21

46

28

48

Anteil gesamtstädtisch

28%

3%

7%

4%

7%

Verkaufsfläche (in m²)

45.660

5.870

13.020

6.080

6.610

Leerstände

27

2

7

2

14

Noch bis zum 14. Februar können die Planunterlagen im Zentraldienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften, Ludwigstr. 14, zu den üblichen Öffnungszeiten eingesehen und dazu Anregungen und Bedenken abgegeben werden (Terminvereinbarungen unter Tel. RS 163339). Stellungnahmen zum Kommunalen Einzelhandelskonzept nimmt der Zentraldienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften schriftlich – auch per E-Mail unter staedtebauentwicklung@remscheid.de">staedtebauentwicklung@remscheid.de - entgegen. Die endgültige Beschlussfassung über das städtebauliche Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 Baugesetzbuch (BauGB) durch den Rat der Stadt ist für die Sitzung am 3. April vorgesehen. Erst danach werde die eigentliche Arbeit beginnen, so Burkhart am Mittwoch. Denn auf der Grundlage des neuen Konzeptes müssten bestehende Bebauungspläne verändert oder gar neue entwickelt werden.

 

 

LVR verleiht Prädikat „kinderfreundlich“ an Bürgerhaus Süd e.V.

Mit dem Prädikat „kinderfreundlich“ zeichnet der Landschaftsverband Rheinland (LVR) Projekte aus, die besonders kinderfreundliche Taten, Leistungen und Angebote darstellen, um Anreize für die Gestaltung einer kinder- und familienfreundlichen Umwelt zu schaffen. Prof. Dr. Jürgen Rolle, Vorsitzender des Landesjugendhilfeausschuss hob bei der Preisverleihung hervor, dass man unter vielen Vorschlägen den Bürgerhauses Süd e.V. gewählt habe, weil durch das bürgerschaftliche Engagement ein ganzer Stadtteil aufgewertet werde. Der vor acht Jahren gegründete Verein fand großen Zuspruch in der Bevölkerung des Stadtteiles und hat inzwischen mehr als 200 Mitglieder. Er arbeitet zurzeit mit 36 ehrenamtlichen generationenübergreifend und in der offenen Jugendarbeit. Beispiele: Hipphopptanz, Gitarrespielen, Backkurse und Freizeitfahrten. Der Verein trägt in großem Maße dazu bei, das Leben im Remscheider Süden attraktiver zu machen. Dass das auch von öffentliche Seite gewürdigt wird, zeigte die Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Wilding bei der Preisverleighung. Mit dabei auch Mitglieder des Jugendhilfeausschusses: Karl Richard Ponsar, Thea Jüttner, Susanne Pütz und Ottmar Gebhardt. (og)

Umfrage ergab: Bergische Wirtschaft in sehr guter Verfassung

Pressemitteilung der IHK

„Die bergische Wirtschaft zeigt sich zum Jahresanfang 2014 insgesamt in einer sehr guten Verfassung.“ Mit diesen Worten fasste Thomas Meyer, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid, heute (30. Januar) die Ergebnisse der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage zusammen. An dieser hatten sich 374 Unternehmen mit 24.200 Beschäftigten beteiligt. „Der Geschäftslageindex hat sich im letzten Quartal auf 47 Punkte verdoppelt und damit wieder das Niveau des Jahres 2011 erreicht“, freut sich Meyer. Im Städtevergleich liege jetzt Wuppertal mit einem stark gestiegenen Indexwert von plus 52 vorn, gefolgt von Solingen mit plus 44 und Remscheid mit plus 39. Bei den Wirtschaftszweigen meldet die Kreditwirtschaft die beste Lageeinschätzung, gefolgt von der Industrie. Aber auch die Situation bei den sonstigen Dienstleistungen, dem Handel und der Verkehrswirtschaft ist überwiegend positiv. „Mit der guten Wirtschaftslage hellen sich auch die Erwartungen auf. Bei den Investitionen scheint der Knoten zu platzen: sie werden voraussichtlich auf breiter Front steigen“, so der IHK-Präsident.
Auch das Vertrauen der Unternehmen in die Zukunft steigt. Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen werden nicht mehr so risikoreich beurteilt wie im vergangenen Jahr, auch wenn viele Unternehmen die renten- und arbeitsmarktpolitischen Pläne der Bundesregierung bedenklich fänden. Dafür scheint die Euro- und Staatsschuldenkrise etwas in den Hintergrund zu rücken. Expansive Impulse kommen verstärkt aus dem Auslandsgeschäft. So erwartet beispielsweise jedes zweite Industrieunternehmen steigende Auslandsumsätze. Dabei wird der Export in die klassischen Industrieländer wieder wichtiger, nachdem die Aufträge zuletzt immer öfter aus den sogenannten Schwellenländern stammten. Die gute Ertragsentwicklung sowie die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank erleichtern die Finanzierung von Investitionen. Demgegenüber werden die Personalpläne nicht mehr nach oben angepasst, obwohl es drei von zehn Unternehmen an Arbeitskräften mangelt. Mit Blick auf die weitere Entwicklung halten die Unternehmer die Arbeitskosten – neben den Energie- und Rohstoffpreisen – für den größten Risikofaktor. Wohl deshalb wird Ratio­nalisierung zum wichtigsten Investitionsmotiv.

Städtische Wirtschaftsförderung sollte Potenziale aktivieren

Zur Sitzung des Rates am 13. Februar möchte die CDU-Fraktion von der Verwaltung mehr über die Sinnhaftigkeit der finanziellen Ablösung von (fehlenden) Stellplätzen wissen: Welchen Geldbetrag hat die Stadt Remscheid in den vergangenen fünf Jahren durchschnittlich Per Annum durch die Erhebung von Gebühren für „Stellplätze und Garagen, Abstellplätze für Fahrräder“ (§ 51 der Bauordnung NRW) eingenommen? Tragen diese Einnahmen in Remscheid – so wie in § 51, Absatz 6 der Bauordnung NRW vorgeschrieben – zur Herstellung zusätzlicher Parkeinrichtungen im Gemeindegebiet, zu investiven Maßnahmen zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs oder zu investiven Maßnahmen zur Verbesserung des Fahrradverkehrs bei? Hat die Verwendung dieser Geldbeträge – so wie in § 51, Absatz 6 der Bauordnung NRW ebenfalls vorgeschrieben – für die Erreichbarkeit der getätigten Bauvorhaben, welche die Zahlungspflicht auslösen, einen Vorteil“ erbracht?

Begründung: „Die wichtigste Aufgabe in unserer Heimatstadt ist es, Arbeitsplätze zu schaffen. Denn Arbeit bedeutet Einkommen, Sicherheit und Würde für jeden Einzelnen und seine Familie. Kluge Wirtschaftsförderung kann die Schaffung neuer Arbeitsplätze ermöglichen. Die CDU-Fraktion tritt für eine gezielte Wirtschaftsförderung für die „Kleinen“ ein. Unser gemeinsames Ziel in dieser Stadt muss es sein, Kleingewerbetreibende zu aktivieren und Selbstständigkeit zu fördern. Die Existenzgründung wird oft dadurch erschwert, dass die Bauordnung des Landes NRW in Kombination mit der Satzung der Stadt Remscheid denjenigen, die ein Gewerbe eröffnen möchten, den Nachweis von Stellplätzen vorschreibt. Die Belastung mit Ablösezahlen bei einer Nutzungsänderung leer stehender Ladenlokale beträgt unter Umständen das Mehrfache einer Jahresmiete. Die CDU-Fraktion will mit dieser Anfrage durch die Verwaltung klären lassen, ob durch die Erhebung von Ablösezahlen positive Entwicklungen in unserer Innenstadt und den Stadtteilzentren erschwert oder sogar verhindert werden.“ Auf die Idee zu dieser Anfrage kam die CDU durch einen Geschäftsmann aus Lüttringhausen, der sich außer Stande sah, die geforderte Ablösesumme zu zahlen.

Anstieg der Arbeitslosigkeit geringer als in vergangenen Jahren

Martin Klebe. Foto: Lothar KaiserPressemitteilung der Agentur für Arbeit

Im Januar ist die Arbeitslosigkeit in Remscheid erwartungsgemäß angestiegen. „Dies hat hauptsächlich mit dem Jahres- bzw. Quartalsende zu tun, zu dem häufig Kündigungen wirksam werden oder befristete Beschäftigungsverhältnisse enden“, erläutert Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Der Anstieg fiel jedoch geringer aus als in den vergangenen Jahren. Der Remscheider Arbeitsmarkt zeigt sich insgesamt stabil“, so Klebe weiter. „Der milde Winter erlaubt es in den traditionellen Außenberufen weiter aktiv zu bleiben und es mussten sich weniger Menschen arbeitslos melden, als zum Jahresbeginn 2013.“

Die Arbeitslosigkeit in Remscheid ist im Januar um 212 Personen gestiegen. Damit sind nun 5.480 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 103 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Januar in Remscheid 9,4 Prozent und ist somit um 0,4 Prozentpunkte zum Vormonat gestiegen. Im Januar 2013 betrug die Arbeitslosenquote 9,6 Prozent. Regelmäßig weist die Bundesagentur für Arbeit die Unterbeschäftigung aus. Diese bildet die zusätzliche Entlastung des Arbeitsmarktes durch arbeitsmarktpolitische Instrumente (z.B. Weiterbildungen, Arbeitsgelegenheiten, Vorruhestand) ab. Die Unterbeschäftigungsquote ist mit 11,3 Prozent im Januar konstant zum Vormonat geblieben.

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Auf Prof. Bernd Wille folgt im Februar Georg Wulf

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Beim Wupperverband vollzieht sich zum 1. Februar ein Wechsel im Vorstand. Prof. Bernd Wille (rechts im Bild) geht Ende Januar in den Ruhestand. Der studierte Bauingenieur mit Wohnsitz in Erkelenz stand 17 Jahre an der Spitze des Wupperverbandes. Ab 1. Februar ist Georg Wulf (links) neuer Vorstand des Verbandes. Der Verbandsrat des Wupperverbandes hatte in seiner Sitzung im Juli 2013 Wulf als neuen Vorstand gewählt. Eine Amtszeit beträgt fünf Jahre. Wulf ist Jurist und bereits seit 1991 beim Wupperverband tätig, seit 2001 als Geschäftsbereichsleiter Personal und Verwaltung und ständiger Vertreter des Vorstandes. Er lebt mit seiner Familie seit 1987 in Wuppertal. Bei der offiziellen Verabschiedung von Prof. Wille am 16. Januar 2014 in Wuppertal überreichte dieser dem neuen Vorstand Georg Wulf symbolisch das Steuerrad für den Wupperverband.

Ein zentraler Themenschwerpunkt in der Arbeit des Verbandes ist seit einigen Jahren die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie mit der ökologischen Entwicklung der Wupper und ihrer Nebenflüsse. Dies wird auch in den kommenden Jahren unter Georg Wulf eine große Herausforderung und Aufgabe für den Wupperverband sein, ebenso wie weitere Themenfelder, z. B. die Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie, Zukunftsthemen wie Klimawandel und Spurenstoffe im Abwasser und insbesondere die Entwicklung der Mitgliedsbeiträge angesichts des demografischen Wandels.

In den vergangenen Jahren stand beim Verband die Entwicklung von einem zuvor eher hoheitlich denkenden hin zu einem kundenorientierten Unternehmen im Fokus. Zum Amtsantritt von Prof. Wille 1997 war die Umsetzung des Abwasserbeseitigungskonzeptes die vordringliche Aufgabe. Durch Kostensteuerung und Controlling sowie durch die Einführung von Zielvereinbarungen mit den Verbandsgremien ist es gelungen, bei einem Investitionsvolumen von rund 500 Mio. Euro im Geschäftsbereich Kläranlagen, Sammler und Entsorgung dennoch die Beiträge für diesen größten Geschäftsbereich des Wupperverbandes in den vergangenen 17 Jahren mit einer Entwicklung von durchschnittlich 0,5 % pro Jahr nahezu stabil zu halten. Weitere Themen in der Amtszeit von Prof. Bernd Wille waren unter anderem ein auf das gesamte Flusssystem Wupper bezogenes ganzheitliches Flussgebietsmanagement zu etablieren und ein Strategiepapier für die wesentlichen Aufgabenfelder des Verbandes zu entwickeln.

Die Bewerbungsfrist für den 6. Jugendrat wurde verlängert

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Frist für die Bewerbung als Kandidatin oder Kandidat für den 6. Jugendrat wird bis zum 7. Februar, 14 Uhr, verlängert. Bisher liegen 21 Bewerbungen für den Jugendrat vor. Die städtische Jugendförderung legt großen Wert auf weitere Bewerbungen, damit die Remscheider Jugendlichen auch eine Wahl haben. Bis dann müssen die Bewerbungen in der Geschäftsstelle des Jugendrates, Haddenbacher Str. 38-42, 42855 Remscheid, Raum 012, vorliegen. Alle Jugendlichen, die am 17. März bereits 14 und noch nicht 18 Jahre alt sind, können eine Bewerbung einreichen. Bewerberbögen können auf der Startseite des Jugendrates unter www.jugendrat-remscheid.de heruntergeladen werden (QR-Code). In vielen Schulen liegen Bewerbungsbögen in den Sekretariaten aus. „Wenn sich in Remscheid etwas bewegen soll, musst Du damit anfangen!“, appelliert Gerd Dietrich-Wingender, Geschäftsführer des Jugendrates, an die 4.727 Wahlberechtigten. „Wir sind interessiert an dem, was Ihr wollt, und sind gespannt auf Eure Ideen!“.
Die Zeit, die ein Jugendrat für sein Amt aufwenden muss, ist variabel. Es wird von den Jugendräten erwartet, dass sie möglichst an den zehn Sitzungen im Jahr teilnehmen, und dass sie sich in einer Projektgruppe engagieren. Projektgruppen existieren von der Gründung bis zur Durchführung eines Projektes, also nicht zwangsläufig über die gesamte Amtszeit hinweg. Wer mehr Zeit hat, kann sich natürlich in mehreren Projektgruppen engagieren. Darüber hinaus steht dem Jugendrat während der gesamten Amtszeit ein Mitarbeiter des Fachdienstes Jugend als Geschäftsführer, Berater und ständiger Ansprechpartner zur Seite. Für Fragen rund um den Jugendrat steht der Geschäftsführer Gerd Dietrich-Wingender unter der Rufnummer (0 21 91) 16 – 27 80 oder Email unter jugendrat@remscheid.de">jugendrat@remscheid.de gerne zur Verfügung. Kontakt auch über Facebook: https://www.facebook.com/jugendrat.derstadtremscheid. Auch die Internetseite www.jugendrat-remscheid.de  hält weitere Informationen bereit.

Persönliche Briefe von Niko Nikolaiken (zurzeit auf Tour)

Lieber Herr Ernst-Otto Mähler,

vielen Dank für Ihr Vermittlungsangebot. In Ihrer Funktion als Bezirksbürgermeister sind Sie zweifellos ein Idealist und waschechter "Streetworker". Doch in Ihnen steckt auch, nach wie vor, der rechtstreue Polizist. Deshalb befürchte ich, dass Sie kein zweifelloser "Stintworker" sind, oder doch? Meine Freunde haben nur eines im Sinn, und das ist die Rekultivierung meines Lebensraums - des Stadtparkteichs. Diese polizeilich zu jagen, ist dem Projekt sehr abträglich. So komme ich nicht voran! Also wie wollen Sie helfen, sehr geehrter Herr Mähler? Ich möchte niemanden in meiner Nähe wissen, der mich zur Aufgabe überreden, oder gar überführen will. Doch gerne jemanden, der mir und meiner Sache hilft. Am liebsten mit der Spendenbüchse und positiver Publicity.

Lieber Herr Mast-Weisz,

auf meiner Lieblings-Internetseite sind Sie nahezu pausenlos im Fokus. Wichtige Menschen wählten Sie sogar eifriger als einen beliebten Wolf zum Kandidaten des höchsten Amtes der Stadt. Da Sie nun offensichtlich zu Höherem berufen wurden, als nur die Stadt zu „kämmen", könnte doch aus dem Kämmerer nicht nur ein Ober-Bürgermeister, sondern auch ein Ober-Kümmerer werden. Ich würde Sie engagieren - ehrenamtlich natürlich. Nein, sammeln müssten Sie nicht, aber meinen Teich und mich ins Wahlprogramm aufnehmen, ginge doch, oder? Ich bin mir sicher, wir wären auch nach Ihrer Wahl ein starkes Team, und die im Sommer auflaufende Löwenbande würde gegen uns beide echt alt aussehen. Wie wäre es? Burkhard und Niko - ein königliches Gespann.

Lieber Herr Wilhelm Wunderlich,

ich finde es großartig, Sie auf meiner Seite zu wissen. Wie gerne würde ich Ihrem Angebot nachkommen, bei Bierchen und Fischbrötchen in der urgemütlichen Denkerschmette über große Taten zu erzählen. Doch wie soll ich wissen, ob nicht ein eifriger Fischfänger vor dem Hause lauert, um mich "einzukäschern". Drum habe ich da eine Idee: Lassen Sie uns über den Waterbölles kommunizieren. Hier soll der virtuelle Teich sein, in dem sich all die kleinen Stinte tummeln - vorausgesetzt, der liebe Herr Kaiser hat nichts dagegen. Des Weiteren möchte ich Sie als Freund des Stadtparkteichs dazu ermutigen, ebenfalls ein Spendenkonto einzurichten. Es kann nicht schaden, verschiedene Institutionen in Remscheid in dieser Sache zu motivieren.

Lieber Herr Kaiser vom Waterbölles,

Sie sind augenscheinlich ein Mann der Tat. Sie würden ein Spendenkonto einrichten? Wie wunderbar. Ich bin mir sicher, Sie erreichen über Ihr Forum sehr viele "Gutmenschen" in Remscheid und weitläufiger Umgebung. Mein Beitrag wird es sein, interessante Geschichten und aufregende Aktionen zu liefern, die täglich größer werdende Fischleserschwärme in Ihr redaktionelles Netz schwimmen - und das Spendensäckchen zu einem ordentlichen "Kohlesack" anwachsen lassen. In diesem Sinne würde ich (vorerst) gerne in aller Öffentlichkeit von Ihnen hören. Da gewiefte Spurensucher unsere digitale Welt mit ihren unendlich vielen "Einsen und Nullen" längst erschlossen haben, wage ich es nicht, Ihnen auf Ihrer Homepage zu antworten.

In diesem Sinne würde ich (vorerst) gerne in aller Öffentlichkeit von Ihnen allen hören.
Flosse zum Gru
ße
Ihr
Niko Nikolaiken

Nur kein Kauderwelsch: Zuerst kommt die Muttersprache!

Delfin 4“ heißt das „Verfahren zur Diagnose und Förderung der Sprachkompetenz von Kindern zwei Jahre vor der Schule“, die Sprachstandserhebung für vierjährige Kinder in NRW. Der Sprachkompetenztest zeigt auf, bei welchen Jungen und Mädchen die Sprachentwicklung altersgemäß ist und bei welchen nicht. Die Teilnahme an dem Test ist verpflichtend, um sicherzustellen, dass alle Kinder die Unterstützung erhalten, die sie auch benötigen.  Im vergangenen Jahr haben 874 Jungen und Mädchen daran teilgenommen. 519 davon beherrschten die deutsche Sprache ihrem Alter entsprechend, 351 (rund 40 Prozent) leider nicht. Diese Zahlen nannte am Dienstag in der Sitzung des Integrationsbeirats Schulrätin Brigitte Dörpinghaus.

Bei Kindern mit Sprachdefiziten, die eine Kindertagesstätte besuchen, ist die sprachliche Förderung das normale Tagesgeschäft der Erzieherinnen und Erzieher. Die übrigen Kinder mit Förderbedarf müssen einmal wöchentlich einen Sprachkursus besuchen. Weigern sich die Eltern, müssen sie mit einem Bußgeld rechnen. Und was können die Eltern selbst tun, um die Sprachfähigkeit ihres Kindes zu fördern? Mit ihren Kindern reden, reden, reden! Nicht auf sie einreden, sondern sie zum Reden animieren, sie erzählen lassen, ihnen Fragen stellen.

Vor einer besonderen Schwierigkeit stehen Migranteneltern, zum Beispiel türkische. Wie sollen sie zuhause mit ihren kleinen Kindern reden? Auf Türkisch, auf Deutsch oder „zweisprachig“, wie es gerade kommt? Schulrätin Brigitte Dörpinghaus plädierte am Dienstag dafür, in den Jahren bis zum Beginn der Kita-Besuchs die Muttersprache zu pflegen, in unserem Beispiel also Türkisch. Denn weil viele Eltern mit ausländischen Wurzeln der deutschen Sprache selbst nicht mächtig seien, würden die Kinder die sprachlichen / grammatikalischen Fehler ihrer Eltern übernehmen. Diese Fehler dann in der Kita später wieder auszubügeln sei oft schwieriger, als ihnen Deutsch als erste Fremdsprache beizubringen.