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Der Rap-Song "Remscheid" in der gestrigen Löwen-Version

Eigens zur Löwen-Parade hat die Remscheider Rap-Formation „DSK“ (Peat, Dan und Timaha), die schon seit 2007 Musik macht und alle ihre Lieder selbst schreibt, ihren Heimat-Song „Remscheid“ ein wenig umgeschrieben. Das Original ist bisher auf YouTube schon 50.000 Mal aufgerufen worden. Schaun mer mal, auf wie viele Klicks es der gestrige Live-Auftritt der Gruppe auf dem Remscheider Rathausplatz bringt, den der Waterbölles aufgezeichnet und ebenfalls bei YouTube eingestellt hat.

Löwenstark: Ganz Remscheid war gestern auf den Beinen

Foto: Lothar KaiserSo viele Menschen wie gestern hat die Alleestraße schon seit vielen Jahren nicht mehr erlebt (wenn überhaupt). Bei der gestrigen Parade von 162 fantasievoll bemalten Kunststoff-Löwen vom einstigen Kaufhaus Sinn zum Rathausplatz schien ganz Remscheid auf den Beinen zu sein. „Löwenstark“ fanden das alle, die der Waterbölles in diesem knapp acht Minuten langen Video zu Wort kommen ließ: Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, WDR-Chefreporter Horst Kläuser, Architekt Friedhelm Reska, Stadtführer Harald Blondrath alias Wilhelm Conrad Röntgen und die Malerin Christa Schwandrau. Die Stargäste in diesem Film sind allerdings, wie sollte es anders sein, die vielen Löwen. Bewacht von Security, werden sie noch bis zum Dienstagmorgen auf dem Theodor-Heuss-Platz zu besichtigen sein. Das komplette Programm des gestrigen Tages finden Sie unter http://www.waterboelles.de/archives/17107-Morgige-Parade-der-162-Loewen-dauert-mehr-als-vier-Stunden.html.

Wenn Sie im Video-Rahmen unten rechts auf "YouTube" anklicken, können Sie sich das Video bildschirmfüllend ansehen. 

Das Eisengewerbe im 14. und 15. Jahrhundert

Das Gerresheimer Register von 1312 nennt Eisenhandwerker in der Pfarrei Solingen: Tylo den Schmied und Gerhard den Schleifer, und in einem Brächten (Strafgelder)-Verzeichnis vom 20.2.1363 sind ein Schmied Gerlacus sowie der Scheidwörter (Scheidenmacher) von Gräfrath aufgeführt. Im Solinger „Stadtprivileg" von 1374 erscheinen dann u. a. Peter der Schmied, ein Haus „in der Schmitten" und ein Slyfers Gut.

Zeigen schon diese rein zufälligen Erwähnungen, dass die eisengewerbliche Entwicklung im Solinger Gebiet kontinuierlich weitergegangen war, so wird das noch deutlicher, wenn in der 1360 durch den flandrischen Grafen Ludwig III. von Male erneuerten Maklerrolle wieder die Solinger Faßgebinde erscheinen — „Item von alrehande grote bände, Frankenvords, Bremes ende Solinghe, von elken vate eenen groten" — und wenn in den Zollrollen der Zeit nach wie vor Fässer und Karren mit Schwertern aufgeführt sind. Aber das Solinger Klingenhandwerk hatte zu dieser Zeit auch schon eine feste Organisation gefunden. Nicht nur, dass Graf Adolf VIII. (VI.) von Berg (1308 -1348) den Schwertfegern und Reidern erste Privilegien verlieh; in der Amtsrechnung des Burger Kellners Dietrich Smende vom Jahre 1363 erscheint auch ein Beauftragter der Handwerker, der eine Abgabe „von dem Verbünde" entrichtet. Die Privilegierung der Feger und Reider sowie die Erwähnungen der Schmiede, Schleifer und des Scheidwörters von Gräfrath zeigen aber auch, dass schon eine Spezialisierung der Schwerthandwerker im Gange war. Nicht anders stand es in Ratingen, wo 1362 neben der Fraternitas fabrorum, der Bruderschaft der Schmiede, die Schleifer besonders genannt werden.

Spezialisierte Handwerker waren auch die Schleifer, die in jener Zeit in den rheinnahen bergischen Gemeinden tätig waren. Bereits 1230 erscheint ein Hermann, genannt Scleiph, in der Umgebung von Kaiserswerth, das selbst sogar eine Scleiverstraße besaß. 1327 wird eine Schleifmühle am Muhrbach bei Leichlingen erwähnt, und der bereits genannte Graf Adolf VIII. (VI.] von Berg verlieh zwischen 1308 und 1348 einer Bruderschaft von Messerschleifern in Bergisch-Gladbach Ordnung und Privileg. Aus dem Bruderschaftsbrief geht hervor, dass die Zunftgenossen außer Messern auch andere Waffen schliffen. Sie arbeiteten wohl, wie die Leichlinger Schleifer, in der Hauptsache für Köln, während in Kaiserswerth die heimischen Harnischmacher den Schleifern Beschäftigung gaben.

1355 und 1385 erscheinen auch Schleifer in der Herrschaft Hardenberg, was darauf hinweist, dass in dieser Gegend ebenfalls ein Eisengewerbe bestand. Überhaupt treten uns in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts immer wieder Schmiede und Schleifer in bisher noch nicht genannten Orten entgegen, so, um nur einige zu nennen, 1359 Tilmann, der Schmied zu Eiperkusen (Eipringhausen bei Wermelskirchen], 1362 die Sporenmacher Johann und Gerhard in Vohwinkel und im gleichen Jahre der Schmied Conrad und der Schleifer Gobel in Angermund. In Vohwinkel war damals auch Johann, der Sohn des Tacken, zuhause, dessen Name uns an die Lüttringhauser Sylverentacken des Jahres 1312 erinnert. Und in Angermund trägt 1362 ein Einwohner namens Henricus den bezeichnenden Beinamen Stahlofen (stailouen]! Aus allem ergibt sich, dass im Laufe des 14. Jahrhunderts der Eisenbedarf im Bergischen erheblich gestiegen war. Das erkennen wir vor allem, wenn wir uns klarmachen, dass neben den für die Ausfuhr produzierten Gütern, Schwertern, Sicheln, Sensen und Scheren, auch die vielen Kleineisenwaren des bäuerlich-bürgerlichen Eigenbedarfs, wie Nägel, Haken, Krampen, Tür- und Fensterbeschläge, Ketten, Ringe, Hufeisen usw., herzustellen waren. Das alles mag zum Teil noch Bauernarbeit aus „hausgemachtem" Rennfeuereisen gewesen sein. Aber es ist unverkennbar, dass damals auch das Kleinschmiedehandwerk zu seiner Ausprägung kam.

Im 15. Jahrhundert wird die Entwicklung deutlicher. Die Solinger Schwerthandwerker erhalten in dem Zeitraum von 1401 bis 1472 neue Privilegien, die sämtlich auf älteren Begünstigungen aufbauen und erkennen lassen, dass sie im vorhergehenden Jahrhundert wurzeln. Die alte Ratinger Fraternitas fabrorum erscheint jetzt als Bruderschaft St. Loye, unter dem Schutz des hl. Schmiedes und Bischofs Eligius. Aber auch sonst treten überall Schmiedezünfte auf den Plan, die bereits im 14. Jahrhundert vorgebildet waren.

Die 1462 im Wupperviereck beheimatete Bruderschaft der Sichtschmiede wurde bereits genannt. In der Stadt Wipperfürth bestand um die gleiche Zeit eine Schmiedezunft. Und auch in der Tuchmacherstadt Lennep werden Schmiede genannt. In Radevormwald hatte sich ein Stahlschmiedeambacht gebildet, das, wie 1491 bekundet wird, schon seit Menschengedenken und darüber hinaus bestand. Ebenfalls in Radevormwald wurden damals auch Büchsen, Feuerrohre, hergestellt. Dasselbe war im oberbergischen Engelskirchen der Fall. Ein anderes Erzeugnis Engelskirchener Schmiede waren Pfannenscheiben, die wiederum auch im Eigen von Eckenhagen ausgeschlagen wurden. Alle diese Handwerker brauchten Eisen, um existieren zu können. Aber trotzdem der Eigenbedarf des Landes an diesem Werkstoff so gewaltig angestiegen war, wurde auch noch Eisen und Stahl aus dem Bergischen ausgeführt! In der Hauptsache lief diese Ausfuhr über Köln. Aber auch Dortmund wird — vor allem in der ältesten Zeit — daran beteiligt gewesen sein. (nach: Geschichte des Hütten- und Hammerwesens im ehemaligen Herzogtum Berg. Von E. Erwin Stursberg. Remscheid 1964. Beiträge zur Geschichte Remscheids, herausgegeben vom Stadtarchiv Remscheid)

Plus für Solingen und Wuppertal, leichtes Minus für Remscheid

 

2013 lebten in Nordrhein-Westfalen 17 571 856 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Bevölkerungszahl im Vergleich zum Vorjahr um 17.527 (+0,1 Prozent) Ein Plus wurde auch für Solingen und Wuppertal verzeichnet. In Remscheid sank die Einwohnerzahl dagegen weiter. Einwohner. In Remscheid Das Wachstum im bevölkerungsreichsten Bundesland im Jahr 2013 resultierte aus einem positiven Saldo bei den Wanderungsbewegungen: Es zogen 67.848 Personen mehr nach Nordrhein-Westfalen als im selben Zeitraum das Land verließen. Bei der so genannten natürlichen Bevölkerungsbewegung fiel die Bilanz hingegen negativ aus: Im Jahr 2013 starben mehr Menschen (200.067) als Kinder geboren wurden (146.420). Da der "Wanderungsgewinn" höher als der "Sterbefallüberschuss" (-53.647) war, ist die Einwohnerzahl im Verlauf des Jahres 2013 angestiegen.  (*Wie die Statistiker weiter mitteilen, beruhen die Daten auf der Fortschreibung des  Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011.)

Das A-capella-Quartett "Vierklang" bietet „Song hopping“

Das Quartett "Vierklang". Foto: privat.Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Kommunale Bildungszentrum präsentiert am Sonntag, 7. September, um 17 Uhr in der Kirche der Evangelischen Stiftung Tannenhof, Remscheider Straße 76, in der Reihe „MKS and friends“ das Quartett „Vierklang“ mit ihrem Programm „Song hopping“ – A-capella-Musik von hier bis Hawaii. „Vierklang“, das sind Kristina Strack (Sopran), Patricia Vis (Alt), Simon Vis (Tenor) und Stefan Steinröhder (Bass). Kaum im Reich der französischen Madrigale angekommen, geht es auch schon weiter mit romantischer Musik aus Skandinavien, dicht gefolgt von Liedern aus aller Welt, Jazz und Rock – ›Song hopping‹ vom Feinsten! Dass sich Themen wie Liebe, Eifersucht oder Lebensfreude und Trauer genauso wiederfinden wie ergreifende Naturmalereien versteht sich dabei von selbst. Das A-capella-Quartett Vierklang entführt seine Zuhörerinnen und Zuhörer in einen Tagtraum verschiedener musikalischer Welten. Freude am Singen sowie vokale und musikalische Qualität bilden das Markenzeichen des Quartetts, das sein Publikum mit einem emotional abwechslungsreichen Programm immer wieder in seinen Bann zu ziehen versteht.

Anmeldeschluss zur "Nacht der Kultur" ist der 18. September

45 Veranstaltungen am 28. OktoberErleben Sie auch in diesem Jahr wieder die Kulturstadt Remscheid: Am Samstag, 25. Oktober, zwischen 19 und 1 Uhr haben Sie die Qual der Wahl unter einer Vielzahl interessanter Veranstaltungen im Rahmen der „Nacht der Kultur“, auch diesmal wieder verbunden mit der „Nacht der Kirchen“.

Pressemitteilung des Vereins KulturStadt Remscheid e.V.

Bereits Anfang Juli wurden die Anmeldeunterlagen zur „10. Vaillant: Nacht der Kultur und Kirchen“ am 25. Oktober per E-Mail verschickt. „Viele haben sich bereits angemeldet“, berichtet Hans Lothar Schiffer vom Verein „KulturStadt Remscheid e.V.“ „Einige Teilnehmer, die bisher immer dabei waren und auch ein paar Neuzugänge fehlen aber noch“, berichtet Schiffer weiter und bittet alle Interessenten um baldige Anmeldung. Der Meldeschluss ist zwar auf den 18. September festgelegt worden. Je früher die Meldungen jedoch vorliegen, umso sorgfältiger kann das Programmheft für die Veranstaltung bearbeitet werden. Die Meldeunterlagen wurden heute noch einmal per E-Mail versandt. Wer die Unterlagen nicht bekommen hat, kann diese per E-Mail unter info@kulturstadt-remscheid.de oder telefonisch unter Tel. RS 927731 anfordern. Auch Fragen zur   „10. Vaillant: Nacht der Kultur und Kirchen“ werden dort beantwortet. Unter www.kulturstadt-remscheid.de kann der Anmeldebogen heruntergeladen werden.

Verfall der Verkehrswege gefährdet Wirtschaftsstandort

Pressemitteilung der IHK

„Die Unterfinanzierung und der dadurch ausgelöste Verfall der Verkehrsinfrastruktur hat mittlerweile ein solches Ausmaß angenommen, dass der Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen – und damit auch die Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck - in Gefahr gerät.“ Mit diesen deutlichen Worten beginnt eine Resolution der Vollversammlung der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK), die in der gestrigen Sitzung des „Parlaments der Wirtschaft“ einstimmig verabschiedet wurde. Allein die Sperrung der Leverkusener A1-Brücke für Lkw verursache durch lange Umwege und Staus auf den Umleitungsstrecken erhebliche Mehrkosten für tausende betroffene Unternehmen. Darunter seien auch viele aus dem Bergischen Städtedreieck. Und die Leverkusener Brücke sei nur eine unter tausenden maroder Brücken und Tunnelbauwerke in NRW, die in den nächsten Jahren saniert oder neugebaut werden müssten.

Die Unternehmer fordern Bundes- und Landesregierung deshalb dazu auf, endlich mehr Geld in die Verkehrswege zu investieren. Dabei müsse überregional wichtigen Verkehrsachsen besondere Priorität eingeräumt werden. Die notwendigen Mittel sollten durch Umverteilung allgemeiner Steuereinnahmen in den Verkehrsetat bereitgestellt werden. Angesichts von Rekordsteuereinnahmen und der Wichtigkeit der Verkehrsinfrastruktur für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sei dies möglich und notwendig. Die geplante Pkw-Maut für Ausländer lehnen die Unternehmer dagegen ab: Sie würde kaum mehr als ihre Erhebungskosten einbringen, aber voraussichtlich massive wirtschaftliche Nachteile insbesondere für Grenzregionen in NRW bedeuten. Notwendig sei außerdem, dass die Kapazitäten bei den zuständigen Behörden ausgebaut würden. Allein beim Landesbetrieb Straßenbau NRW seien in den letzten Jahren hunderte Stellen abgebaut worden. Diese fehlten jetzt für die Planung wichtiger Verkehrsprojekte. Das habe dazu geführt, dass NRW im Jahr 2013 sogar über 40 Millionen Euro Bundesmittel zurückgeben musste, weil nicht genug planreife Projekte vorhanden waren. „Ergänzend dazu ist es notwendig, die Gesetzgebungsverfahren bei wichtigen Infrastrukturprojekten deutlich zu verkürzen und insbesondere die Widerspruchsverfahren zu vereinfachen“, so die Unternehmer abschließend.

Drei Mitglieder des Jugendrates ziehen in den Landtag ein

Vom 4. bis 6. September findet in Düsseldorf der 6. Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen statt. 237 Jugendliche aus ganz NRW – so viele Abgeordnete hat der Landtag auch - werden dann auf deren Stühlen im Plenarsaal und in den Sitzungssälen Platz nehmen. Sie werden die parlamentarischen Abläufe von Fraktionssitzungen über Ausschusssitzungen und öffentliche Anhörungen von Experten bis hin zur Plenarsitzung simulieren. Darüber hinaus haben die Jugendlichen im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren die Möglichkeit, Eilanträge und Aktuelle Stunden zu formulieren. Ziel ist es, die Jugendlichen über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu langfristigem politischem Engagement zu ermuntern. Die Plätze der Remscheider Landtagsabgeordneten Jens-Peter Nettekoven (CDU), Jutta Velte (Grüne) und Sven Wolf (SPD) werden von den Remscheider Jugendlichen Ertugrul Altun (16), Anne Marie Faßbender (17) und Philipp Wisniowski (17) besetzt werden. Alle drei sind Mitglieder des amtierenden Jugendrates der Stadt Remscheid. Von dessen 15 Mitgliedern und fünf Stellvertretern hatten sechs Interesse an der Teilnahme geäußert. Daraufhin waren die drei Plätze ausgelost worden. Anne Marie Faßbender, die Vorsitzende des Jugendrates, freut sich darauf, „den Landtagsalltag einmal hautnah mitzuerleben“. Das könne spannend werde, meinte Philipp Wisniowski, als die drei Remscheider Landtagsabgeordneten gestern Abend im Parteibüro der Grünen die jungen „Nachwuchspolitiker“ der lokalen Presse vorstellten.

Die politischen Themen, mit denen sie sich in der kommenden Woche befassen werden, sind teilweise schon vorgegeben – vom Jugend-Landtag 2013: Erkennungsmarken für Polizisten („Ja“, sagt Anne Marie Faßbender) und die „Kindergartenpflicht“ – als Gegenmodell zur gegenwärtigen „Herdprämie“? Auch das ein spannendes Thema. Doch die Vorsitzende des Remscheider Jugendrates würde gerne noch ein drittes diskutieren: Die Frage nach G 9 oder G8. Dass es Schülern untersagt ist, freiwillig ein Schuljahr zu wiederholen, weil sie sich noch nicht so sicher sind, ärgert sie. Und auch Ertugrul Altun hält den von früh bis spät durchgeplanten Schulalltag für ein gutes Thema während des Jugend-Landtags 2014. Der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf gab gestern den guten Rat: „Sucht Mitstreiter, bildet Koalitionen, und dann stellt einen Eil-Antrag!“ – die Beschlüsse des Jugend-Landtags landen übrigens nicht in irgendeiner Schublade der Landtagsverwaltung, sondern auf den Schreibtischen der Abgeordneten, wenn diese ihre reguläre Arbeit am 8. September wieder aufnehmen.

Natur-Schule: Noch mehr sinnliches Erleben der Natur

Die Natur-Schule Grund freut sich über weiteree Element in ihrem Sinnesgarten, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fa. Johnson Controls erstellt worden ist. Zehn Mitglieder eines internationalen Teams der Hauptverwaltung in Burscheid und anderer deutscher und europäischer Firmenstandorte bauten im Rahmen der firmeneigenen Freiwilligen-Initiative "Blue Sky Involve" eine rollstuhlgeeignete Aromastation und den Rahmen für ein Waldxylophon im Garten der Natur-Schule, die damit dem sinnlichen und barrierefreien Erleben der Natur weitere Möglichkeiten eröffnet. Jörg Liesendahl, pädagogischer Leiter der Natur-Schule, freute sich nicht nur über die ehrenamtliche und fachlich hochqualifizierte Arbeitsleistung, sondern auch über die mit dem Projekt verbundene Spende in Höhe von 1000 US-$, mit der das benötigte Material finanziert werden konnte.

Den Kontakt zwischen dem international aufgestellten Wirtschaftsunternehmen Johnson Controls und der Natur-Schule Grund hatte Rosina Wastl von der Remscheider Freiwilligenzentrale "Die Brücke e.V." hergestellt, die mit zwei weiteren Vertreterinnen der Brücke an der Aktion beteiligt war. Die Aromastation und das Waldxylophon wurden zunächst in der Werkstatthalle der Umweltwerkstatt Remscheid, dem in der Natur-Schule angesiedelten Projekt des Vereins Leben lernen e.V., zusammengebaut, deren Werkanleiter Axel Schmidt gemeinsam mit Jörg Liesendahl das Material beschafft und vorbereitende Planungen durchgeführt hatte.