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Der Russland-Ukraine-Konflikt dämpft die Konjunkturerwartungen

IHK-Präsident Thomas Meyer

Pressemitteilung der IHK

Das konjunkturelle Klima verdient zwar noch die Note befriedigend bis gut, ist aber merklich rauer geworden“, sagte IHK-Präsident Thomas Meyer heute auf der Konjunkturpressekonferenz der bergischen IHK in Wuppertal. „Eine abgeschwächte Nachfrage zur Jahresmitte sowie die politische Krise in Osteuropa haben die konjunkturelle Dynamik spürbar gebremst. Viele Unternehmen berichten, dass sie ihre künftige Entwicklung nicht mehr hinreichend genau vorausplanen können. Sie begründen dies auch mit der Sanktionsspirale, die wegen des Russland- Ukraine- Konflikts droht.“

Der Geschäftslageindex, das ist die Differenz der Antworten „gut“ und „schlecht“, ist im Jahresverlauf von 47 auf jetzt 19 Punkte abgestürzt. Er befindet sich damit auf dem niedrigsten Niveau seit vier Jahren. Trotz dieser schlechteren Entwicklung wird die Konjunktur – absolut betrachtet - überwiegend noch positiv bewertet. Gleiches gilt für die drei bergischen Großstädte. Diese Feststellungen ergeben sich aus der aktuellen IHK- Umfrage mit Antworten von 322 Unternehmen, die ca. 20.000 Mitarbeiter beschäftigen. Veränderungen gibt es im Städteranking: Derzeit liegt Wuppertal mit einem Indexwert von plus 28 deutlich vor Solingen (plus 14) und Remscheid (plus 7). Wie die drei Städte weisen auch die diversen Wirtschaftszweige eine durchaus noch komfortable Wirtschaftslage auf. Im Branchenvergleich sind jetzt die unternehmensnahen Dienstleister mit einem Indexwert von plus 25 vorn. Mit jeweils plus 17 folgen die Industrie und das Kreditgewerbe. Das Verkehrsgewerbe hat kräftig gegenüber den anderen Branchen aufgeholt (plus 13). Nur der Handel liegt mit einem Indexwert von minus eins unter der Nulllinie.

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Risiken nicht ausschließbar, derzeit jedoch nicht zu beziffern“

Dr. Christian Henkelmann.Am 31. Dezember 2020 läuft der Stärkungspakt aus, der der Stadt Remscheid in diesem und im nächsten Jahr Landesmittel („Konsolidierungshilfe“) in Höhe von 17,7 Millionen € beschert. 2017 sollen es nach dem gleichnamigen Gesetz 13,8 Millionen sein, 2018 10,2 Millionen, 2019 6,5 Millionen und 2020: 3,2 Millionen. Ab 2021 muss die Stadt dann finanziell alleine zurechtkommen. Einen ausgeglichenen Haushalt muss sie schon 2016 vorlegen. Das wird nicht einfach werden. Denn in diesem „Millionenspiel“ gibt es viele Unwägbarkeiten, wie interessierte Kommunalpolitiker gestern Abend im Großen Sitzungssaal des Rathauses erfuhren.Stadtdirektor Dr. Christian Henkelmann (Foto rechts), zugleich derzeit amtierender Stadtkämmerer, eröffnete die Sitzung mit einem Dank an Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz für dessen mehrjährige Arbeit als „Interimskämmerer“, um dann gleich die Schwachstellen in der Kalkulation von Steuereinnahmen, Sozialausgaben und Landeszuschüssen, zu nennen:

Im dem am 1. Juli im Rat eingebrachten Doppelhaushalt für 2015/2016 ging die Verwaltung für das laufende Jahr von Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 76 Millionen Euro aus. Tatsächlich zahlten die Remscheider Firmen bis zum gestrigen 29. September aber nur 52,8 Millionen Euro in die Stadtkasse ein. Das Minus gegenüber der kalkulierten Summe ergab sich weitgehend durch Steuerrückzahlungen: Im vergangenen Jahr hatten manche Unternehmen mehr Steuern vorausgezahlt, als sich dann zum Jahresende aus ihrer Bilanz ergab. Zwar attestierten Henkelmann gestern Gundula Michel, die stellvertretende Leiterin der Stadtkämmerei, und Bernd Imig, der Leiter der Stadtkasse- und Steueramtes, einen leichten Aufwärtstrend bei den Steuereinnahmen. Aber bis zum Jahresende werde ein Millionenloch bleiben. Wie groß das sein werde, wusste niemand zu sagen. Da war es für die Kommunalpolitiker nur ein geringer Trost, dass Henkelmann auf ebenfalls große Steuerrückgänge in anderen Kommunen verweisen konnte: Wuppertal minus 24 Millionen, Solingen minus 33 Millionen, Leverkusen minus 65 Millionen, womöglich gar minus 70 Millionen Euro. Der Stadtkämmerer: „Insbesondere größere Firmen betreiben gerne Gewerbesteuervermeidungsstrategien!“ Remscheid habe zum Glück noch zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen.

Den geringeren Steuereinnahmen steht in Remscheid ein (logischer) Anstieg der Kassenkredite gegenüber. Im PowerPoint-Vortrag des Stadtdirektors war von 623 Millionen € bis zum Jahresende die Rede. Doch Gundula Michel musste korrigieren: Es seien jetzt schon 640 Millionen. Da kommt es der Stadt sehr gelegen, dass sich die Schlüsselzuweisungen des Landes für dieses Jahr und die folgenden vier Jahre um 5,1 bis 6,8 Millionen Euro im Jahr erhöhen werden, in 2015 um 41,4 auf 46,5 Millionen. Das ergab die jetzt vorliegende 1. Modellrechnung. Doch der Name sagte bereits, was Henkelmann dann gestern in seinem Vortrag betonte: „Das steht unter Vorbehalt. Endgültige Zahlen werden im Oktober vorliegen. Wir müssen wohl von etwas geringen Zuwendungen ausgehen und planen diese daher eher zurückhaltend ein!“

Das Jahr 2013 schloss die Stadt Remscheid noch mit einem Defizit von 25,8 Millionen Euro ab, 2014 verringerte sich das Defizit auf 24,3 Millionen, in diesem Jahr ist ein Fehlbetrag von sieben Millionen eingeplant. Der Stärkungspakt verlangt von der Stadt für 2016 eine schwarze Zahl. Henkelmann bezifferte sie gestern mit 900.000 Euro. Ein Plus von einer Million ist für 2017 veranschlagt, 3,7 Millionen für 2018 und 6,9 Millionen für 2019. Ein eher wackeliges Finanzgerüst angesichts unabwendbarer Mehrausgaben. Weil die Zahl der Flüchtlinge, die das Land der Stadt Remscheid zuweist, von Monat zu Monat steigt, ergeben sich für dieses Jahr voraussichtlich Mehrausgaben von 445.000 € und in den folgenden drei Jahren von jeweils 417.000 €.

Erhöhungen der Beamtenbesoldung schlagen in diesem Jahr mit 800.000 Euro zu Buche, Baumaßnamen im Bereich der Kindertagesstätten im Rahmen der Umsetzung des Kinderbildungsgesetzes mit 580.000 Euro, Mehrausgaben nach dem Bildungs- und Teilhabepaketes für Kinderzuschlags- und Wohngeldberechtigte mit 94.000 Euro, Ausgaben von die Großveranstaltung „WDR 2 für eine Stadt“ mit 90.000 Euro. Dafür musste Deckung im Etat an anderer Stelle gefunden werden. Das gelang, wird aber zunehmend schwieriger. „Aktuell keine konkreten Gefährdungen für Maßnahmen und Projekte erkennbar.“, hieß gestern eine Zeile im PowerPoint-Vortrag von Henkelmann. Aber darunter stand: „Risiken nicht ausschließbar, derzeit jedoch nicht zu beziffern“.

Die Suche nach Mehreinnahmen hat bereits begonnen. So soll sich der Konsolidierungsbeitrag der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) zum städtischen Etat im kommenden Jahr um 500.000 auf 2,5 Millionen Euro erhöhen. Und auch die Einführung einer Wettsteuer bleibt auf der Agenda. Aber vorher will die Stadt, so Henkelmann, „sichergehen, dass wir mit dieser Steuer rechtlich auf festem Boden stehen. Nach weiteren Mehreinnahmen will der Verwaltungsvorstand in einer Klausursitzung am 25. Oktober suchen. „Nichts gefunden!“ scheidet als Ergebnis aus.

Und noch ein Problem: Das für 2018 und 2019 veranschlagte Investitionsprogramm übersteigt die von der Kommunalaufsicht genehmigte Kreditlinie von jeweils 4,5 Millionen Euro. Im PowerPoint-Vortrag fand sich dazu der Satz, der Verwaltungsvorstand wolle in seiner Klausur die Sachverhalte kritisch diskutieren und an die realistischen Erwartungen anpassen bzw. überarbeiten. Vielleicht hätte es besser heißen sollen: „... aus den Sachverhalten und den realistischen Erwartungen die notwendigen Konsequenzen ziehen“.

Chefplanerin Sigrid Burkhart soll bald mehr Verantwortung übernehmen

Sigrid Burkhardt. Foto: Lothar Kaiser
Ingo Lückgen.

Sie sei „gut, richtig gut“, sagt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz von Sigrid Burkhart (Foto links). Und in der Tat: Die Leiterin des Zentraldienstes Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften, Nachfolgerin von Hans Gerd Sonnenschein, hat sich binnen kürzester Zeit in ihrem Arbeitsgebiet so gut eingearbeitet – dazu gehört derzeit insbesondere das geplante DOC -, dass der OB das durch eine Beförderung honorieren möchte. Um der Chefplanerin zu zeigen, dass sie von Rat, Verwaltung und Bürgerschaft wertgeschätzt wird, aber auch, um sie nach Möglichkeit langfristig an Remscheid zu binden. Kurzum: Zum 1. Februar soll das neue „Referat für Wirtschaftsförderung, Bauen/Liegenschaften und Stadtentwicklung“ geschaffen werden. Dessen Leitung wird Sigrid Burkhart dann übernehmen. Mast-Weisz verspricht sich davon, dass die Verwaltung in diesem Bereichen „mehr Geschwindigkeit entwickelt“.

Dass Sigrid Burkhart die Dinge zügig und zielstrebig angeht, hatte sie in den vergangenen zwölf Monaten nicht nur beim DOC gezeigt, sondern auch hinsichtlich der Entwicklung der Innenstadt und der unteren Alleestraße. Da dürfte das nächsten Vierteljahr ausreichen, um Ingo Lückgen (Foto rechts) als neuen Wirtschaftsförderer einzuarbeiten. Er tritt zum 1. Oktober seine neue Stelle im Rathaus an. Der Oberbürgermeister versteht die Erweiterung des Aufgabenbereichs von Sigrid Burkhard und die Einstellung von Ingo Lückgen als ein Zeichen dafür, dass er als Chef der Verwaltung bestrebt sei, "den Wirtschaftsstandort Remscheid zu optimieren".

Wenn man den politischen Vorhang ein wenig lüftet ...

Die Kanzlei der Rechtsanwälte Frowein & Partner, mitten im Zentrum Wuppertals gelegen, zählt wohl zu Recht zu den traditionsreichsten Kanzleien des Bergischen Landes. Gegründet im Jahre 1907 besteht die Sozietät bereits in dritter Generation – „wirtschafts- und zivilrechtlich ausgerichtet“, wie es auf ihrer Internetseite heißt. Darin werden auch alle in ihr tätigen Fachanwälte und spezialisierten Rechtsanwälte in Bild und Text vorgestellt.

Was dort nicht gesagt wird: Die Kanzlei verfügt über beste Drähte zur CDU. Beispiel Jürgen Müller (CDU). Von 1989 bis 2008 war er Beigeordneter der Stadt Remscheid. Wegen verlustreicher Swap-Geschäfte zu Lasten der Stadtkasse wurde er im Mai 2008 abgewählt. Noch im gleichen Jahr erhielt der Jurist seine Zulassung als Rechtsanwalt. Sein Schwerpunkt bei Frowein&Partner ist das Verwaltungsrecht.

Wie Müller trat dort 2008 auch Barbara Reul-Nocke ein. Die Schwester des CDU-Europapolitikers Herbert Reul  hat sich ebenfalls auf Verwaltungsrecht spezialisiert. In der vergangenen Woche wurde sie auf Vorschlag der CDU-Fraktion vom Rat der Stadt zur Rechts- und Ordnungsdezernentin der Stadt Remscheid gewählt. Und trat damit mittelbar die Nachfolge ihrer Parteifreundin Bärbel Schütte an, die 2009 als Beigeordnete für Finanzen, Bürger und Ordnung auf Jürgen Müller gefolgt war (bis zu ihrem Ruhestand 2011 aus gesundheitlichen Gründen).

Um Näheres zu Qualifikationen und Erfahrungen von Barbara Reul-Nocke zu erfahren, brauchte der Remscheider CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Peter Nettekoven den früheren Stadtdirektor Jürgen Müller nicht anzurufen, da gab es einen viel kürzeren Draht. Denn Nettekovens Ehefrau Barbara hat ihre Zulassung als Rechtsanwältin seit 2006 und gehört ebenfalls zur Wuppertaler Anwaltskanzlei Frowein&Partner.

Und damit zurück zu den jüngsten Dezernentenwahlen in Remscheid. Ob die drei Gewählten (Barbara Reul-Nocke, Stadtkämmerer Sven Wiertz und Sozialdezernent Thomas Neuhaus) auch nach Ansicht der Bezirksregierung die Voraussetzungen für ihr Amt erfüllen, muss sich erst noch entscheiden. In vier Wochen geht der Daumen rauf (womit die Remscheider Politik rechnet) oder runter (eher unwahrscheinlich).

Wie hart solch ein Veto sein kann, hat vor Jahren Karl Heinz Humpert erfahren, als er Kulturdezernent werden wollte. Und auch Matthias Nocke, der Ehemann der frisch gewählten Rechtsdezernentin der Stadt Remscheid: Als er im März 2009 Beigeordneter der Stadt Wuppertal für den Bereich Schule, Kultur und Sport werden sollte (und vom Rat gewählt worden war), sagte die Bezirksregierung in Düsseldorf Nein. Der Grund aus ihrer Sicht: Mangel an Führungserfahrung. Aber Oberbürgermeister Peter Jung hielt an Nocke fest, stellte ihn befristet ein und übertrug ihm die kommissarische Leitung des städtischen Kulturressorts. Da konnte sich Nocke dann die fehlende Erfahrung erwerben - und bekam die Beigeordnetenstelle eben ein Jahr später.

Betreuungsplatz für Kind muss nach KiBiz beantragt werden

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Durch eine Neuerung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) ergibt sich ab sofort für die Eltern in Nordrhein-Westfalen eine Änderung, wenn sie auf der Suche nach einem Betreuungsplatz sind. Die Inanspruchnahme eines Betreuungsplatzes setzt nunmehr grundsätzlich voraus, dass Eltern dem Jugendamt spätestens sechs Monate vor Inanspruchnahme den für ihr Kind gewünschten Betreuungsbedarf schriftlich anzeigen. (§ 3b Kinderbildungsgesetz NRW – KiBiz)

  • Wie erfahren die Eltern von dieser Neuregelung und was müssen sie dann tun? Alle Eltern, deren Kinder zwischen dem 01.08.2011 und 31.07.2014 geboren sind, erhalten in diesen  Tagen ein Schreiben des Jugendamtes Remscheid. In diesem wird das Verfahren ausführlich erläutert und es wird ein Formular zur Bedarfsanzeige beim Jugendamt zur Verfügung gestellt. Dieses füllen die Eltern aus und senden es zurück. Sollten Eltern, deren Kind nicht im genannten Zeitraum geboren ist und sie daher keine schriftliche Information erhalten, eine Betreuung für ihr Kind suchen, können sie den Vordruck unter  www.remscheid.de herunterladen, ausfüllen und an das Jugendamt senden. Auch bei der Anmeldung in der Kindertageseinrichtung kann das Formular vor Ort ausgefüllt werden. Innerhalb eines Monats erhalten die Eltern eine schriftliche Bestätigung des Remscheider Jugendamtes, dass ihre Bedarfsanzeige eingegangen ist. Gleichzeitig werden sie über die Höhe der einkommensabhängigen Elternbeiträge informiert.
  • Wo können sich Eltern beraten lassen? Wenn Fragen zu diesem neuen Verfahren auftreten, bieten alle Kindertageseinrichtungen in Remscheid den Eltern ihre Beratung vor Ort an. Selbstverständlich steht das Jugendamt für Rückfragen zur Verfügung unter Telefon-Nr. 16-3390.
  • Ist eine Anmeldung im Kindergarten weiterhin erforderlich? Ja, eine frühzeitige persönliche Anmeldung in einem Kindergarten ist unbedingt weiterhin erforderlich. Auch Anmeldungen in mehreren Kindergärten sind weiterhin möglich.
  • Wie können Eltern ihr Kind in der Kindertagespflege anmelden? Sollten Eltern für ihr unter dreijähriges Kind einen Betreuungsplatz bei einer Tagesmutter wünschen, können sie mit dem Jugendamt unter den Rufnummern 16-3517 und 16-3307 Kontakt aufnehmen.
  • Wann und durch wen werden die Betreuungsplätze vergeben? Nach dem 15. Januar 2015 vergeben die Remscheider Kindertageseinrichtungen die freien Plätze für die Betreuung ab dem 01.08.2015. Bis Mitte März schließen die Einrichtungen mit diesen Eltern ihre Betreuungsverträge ab. Die Kindertageseinrichtungen melden dem Jugendamt die Vergabe des Platzes. Wird die Betreuung erst für ein späteres Kindergartenjahr gewünscht, werden die Betreuungsverträge zu einem späteren Zeitpunkt abgeschlossen.
  • Wenn Eltern keine Zusage erhalten: Auf Grund der teilweise hohen Nachfrage ist es möglich, dass die bevorzugte Einrichtung ein Kind zum 01.08.2015 nicht aufnehmen kann. Sollten Eltern kein Platzangebot erhalten, obwohl sie ihr Kind in mehreren Einrichtungen angemeldet haben, so hat das Jugendamt die Aufgabe Betreuungsmöglichkeiten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege zu eruieren und zu vermitteln. Spätestens sechs Wochen vor der gewünschten Aufnahme erhalten die Eltern schriftlich im Juni 2015 die Zuweisung eines Betreuungsplatzes durch das Jugendamt.
  • Was ist Ziel des Verfahrens? Zielsetzung des Verfahrens ist es, den Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz zu erfüllen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Remscheid zu fördern. Das Jugendamt erhält unmittelbar Informationen, die zur Planung einer ausreichenden Anzahl an Betreuungsplätzen von grundsätzlicher Bedeutung sind. Kontakt für Rückfragen: Petra Hellmann-Wien, Fachdienstleiterin Jugend, Soziales und Wohnen, Tel. RS 16 – 3702.

Brücke Intzeplatz ab 4. Oktober für rund zwei Wochen voll gesperrt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Um eine defekte Gasleitung reparieren zu können, wird die Brücke am Intzeplatz ab 4. Oktober für rund zwei Wochen voll gesperrt. Wegen der Sperrung gelten vorübergehend veränderte Verkehrsregelungen: Die Einfahrt in die Intzestraße ist bereits ab der Lenneper Straße nicht mehr möglich. Eine Umleitung (U1) über die Joachimstraße - während der Baumaßnahme als Einbahnstraße ausgewiesen - ist ausgeschildert. Anwohner der Jan-Wellem-Straße, der Engelbertstraße, der Straße Am Grafenwald und des Intzeplatz können über die Jan-Wellem-Straße (Ecke Berghauser Straße) und die Engelbertstraße ein- und ausfahren. Die Intzestraße ab Höhe Baisieper Straße ist während der Baumaßnahme nur als Einbahnstraße talwärts befahrbar. Bergwärts ist die Strucker Straße über die gesamte Länge bis zur Baisieper Straße ausschließlich als Einbahnstraße befahrbar. Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung der unteren Intzestraße in Richtung Lenneper Straße fahren möchten, folgen der Umleitung (U2) über die Strucker Straße – Baisieper Straße – Oststraße – Breslauer Straße  auf die Lenneper Straße. Fußgänger sind von der Vollsperrung nicht betroffen und können die Brücke weiterhin passieren.

Langfinger sind auch im Bergischen Städtedreieck unterwegs

Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Wuppertal

Steigende Fallzahlen beim Taschendiebstahl sind für die Polizei NRW alarmierend und Grund, die Bevölkerung im Rahmen einer landesweiten Aktionswoche von heute an bis zum 5. Oktober auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Viele Taschendiebe sind professionelle Täter und bedienen sich verschiedener effektiver Tricks, um die Unachtsamkeit ihrer Opfer auszunutzen. Auch die Polizei im Bergischen Städtedreieck möchte ihre Bürgerinnen und Bürger über diese arglistigen Vorgehensweisen aufklären. Dafür finden am kommenden Mittwoch in den drei Städten Straßenaktionen statt. Durch gestellte Situationen, in denen Polizeibeamte und ehrenamtliche Seniorensicherheitsberater Visitenkarten in Handtaschen, Einkaufskörben oder Jackentaschen platzieren, werden die "vermeintlichen Opfer" angesprochen und sensibilisiert. Des Weiteren erhalten die Menschen in persönlichen Gesprächen und durch Flyer Tipps rund um das Thema Taschendiebstahl. Standorte der Infostände in Remscheid sind am 1. Oktober von 9 bis 11 Uhr der Wochenmarkt auf dem Theodor-Heuss-Platz und auf dem Alter Markt in Lennep.

Einbrecher stahlen Metall von erheblichem Wert

Im Verlauf des Samstags rissen Einbrecher in eine Firma an der Wüstenhagener Straße mehrere Überwachungskameras mit einer Harke ab und entwendeten anschließend Metallteile im Wert von mehreren Zehntausend Euro. Aus einem Reihenhaus an der Platanenallee entwendeten "ungebetene Gäste" am Samstagabend zwei Tresore mit Schmuck und Geld. An der Hindenburgstraße gelangten Diebe in der Nacht zum heutigen Montag durch ein gekipptes Fenster in eine Erdgeschosswohnung und erbeuteten ein Portemonnaie. Hinweise zu den Einbrüchen nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0202/284-0 entgegen. Tipps zum Thema Einbruchsprävention erhalten Sie bei Ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter der Telefonnummer 0202/284-1801. (aus dem Polizeibericht)

Zwei irische Missionare sollen erschlagen worden sein

Links sieht man die drei Gockelshämmer im Morsbachtal. Sammlung Erich Kahl

Vor 375 Jahren, 1639, wurde im Heberegister die Morsbach mit zwölf weiteren Höfen "binnen Remscheid dem Brausholz (Bruscheid)" zugeordnet. Das alte Weistum des Remscheider Hofegerichtes wurde zweieinhalb Jahre nach der Parzellierung des Brausholzes durch eine "Erneuerte Rolle und Ordnung des Hofgerichts zu Remscheidt de anno 1564" abgelöst. Die neue Rolle des Remscheider Hofegerichtes stellt eine ausgesprochene Waldordnung dar, die in 47 Paragraphen die Waldbenutzung neu regelte und - neben allgemeinen Bestimmungen über die Entnahme von Bauholz, das Eintreiben von Vieh, das Laubstreifen, Heidhacken, Loheschälen, die Anlage von Saatkämpen usw.- vor allem genaue und einschränkende Vorschriften über den Köhlereibetrieb enthielt: Es sollten nur noch Stubben und Astholz zur Verkohlung kommen. Hier wurde also eindeutig ein Riegel vor den Raubbau der Köhlereien geschoben, die die Wälder nach und nach abholzten, um die Schmieden mit Holzkohle zu beliefern. Dennoch waren Verstöße tagtäglich an der Tagesordnung. Es entstanden auch in der Morsbach illegale Äcker, Wiesen und Felder, deren Vorhandensein entgegen den Bestimmungen des Erbpachtbriefes von 1562 der Burger Kellner lediglich noch feststellen und zur Erhebung des Rottenzehnten registrieren konnte. Die Herzöge räumten den Morsbachern das Recht ein, "Brauseholz" aus dem Kirchspiel "Kronenberg" zu nutzen. Die Jahrespacht betrug vier Gulden und drei Albus.

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"Ich möchte einen Kommentar loswerden !!" Aber wie??

Schickte mir doch heute morgen ein Remscheider eine Email mit dem Satz "Ich möchte einen Kommentar loswerden, weiß aber nicht, wie`s geht". Karl Moor in Schillers "Die Räuber": "Dem Manne kann geholfen werden". Konkret: Am Ende eines jeden Eintrages ist eine kleine Zeile - in zugegeben ziemlich kleiner Schrift - und darin heißt es in der Mitte "Kommentare". Wenn man darauf klickt, öffnet sich ein neues Windows-Fenster, und ganz unten auf dieser Seite wartet ein weißer Kasten dann nur darauf, mit Text gefüllt zu werden.

Oktoberfest: Freier Eintritt für Mitglieder am 3.und 5. Oktober

Pressemitteilung des Lenneper Verkehrs- und Fördervereins

Das Oktoberfest, die Traditionsveranstaltung des Lenneper Verkehrs- und Fördervereins findet bereits zum elften Mal in Lennep statt. Der Vorstand und Beirat haben auch in diesem Jahr wieder ein interessantes und stimmungsvolles Programm geschnürt. Die „Stieflziacha“ werden auch in diesem Jahr Freitag- und Samstagabend aufspielen und das Zelt in gewohnter Art zum Beben bringen. Traditionell werden sie  auch den Frühschoppen am Sonntag mit ihrer Musik unplugged begleiten. Am Freitag, 3. Oktober, um 14 Uhr wird Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz das Oktoberfest mit dem Fassanstich eröffnen, und es wird natürlich Freibier fließen. Dazu spielen die „Enzian Buam“, und vor dem Festzelt präsentieren die Treckerfreunde Remscheid ab 13.15 Uhr ihre historischen Fahrzeuge. Freier Eintritt ist am Freitag und Sonntag bis 17 Uhr. Es werden bayerische Speisen und natürlich Wiesenbier angeboten. Auch das Lebkuchenherz wird nicht fehlen. Die Abendveranstaltung am Samstag ist bereits ausverkauft. Für den Freitagabend, mit dem gleichen Programm, sind noch Karten zu bekommen. Alle Mitglieder des Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. und alle, die es werden möchten, haben am Freitag zur Abendveranstaltung freien Eintriitt.