Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Ideeller Weihnachtsmarkt zog trotz trüben Wetters viele an

Trotz trüben Wetters war der heutige 38. Gemeinnützige Weihnachtsmarkt des Heimatbundes auf der Gertenbachstraße in Remscheid-Lüttringhausen wieder ein Publikumsmagnet. Wer ungern in Gedränge und Zeitlupentempo das Angebot der 54 teilnehmenden Vereine, Verbände und Gruppen in Augenschein nehmen wollte, kam nicht erst am frühen Nachmittag, sondern pünktlich um 11 Uhr zur Eröffnung.

Gegen Rechts, oder: Warum wir nicht schweigen sollten!

Waterbölles-Kommentar

Nadine Gaede.

von Nadine Gaede*

Die Anonymisierung im Internet oder das Verschwinden in der „virtuellen Masse“ scheint viele dazu zu verleiten, härtere und drastischere Kommentare zu veröffentlichen, als man sie im direkten Gespräch äußern würde, wenn man dabei seinem Gegenüber in die Augen schauen müsste. Die aktuelle Debatte um die notwendige Unterbringung von Flüchtlingen in unserer Stadt scheint diese Beobachtung leider einmal mehr zu bewahrheiten. Folgende „Argumentationsstrukturen“ sind mir dabei in den vergangenen Wochen immer wieder aufgefallen:

  • „Ich bin kein Rassist oder Nazi aber ...“,
  • „Ich habe ja nichts gegen Flüchtlinge, aber die Armutsflüchtlinge / Sozialbetrüger / Einwanderer ins Sozialsysteme ...“,
  • „Ich habe ja nichts gegen Flüchtlinge, aber wir haben doch eh schon kein Geld mehr ...“ (Bitte nicht in meiner Kommune, vor meiner Haustür).

 Auf Remscheid bezogen werden folgende „Argumente“ ins Feld geführt:

  • Anstatt Flüchtlinge unterzubringen, sollten wir uns erst um: Kinder, Rentner, etc. kümmern.
  • Wir haben zu wenige Jugendzentren, kaputte Straßen, hohe Schulden - aber für Flüchtlinge soll Geld da sein.
  • Einige implizieren gar, dass aufgrund der Flüchtlingsströme die Grundsteuer B erhöht wird und führen dazu unteranderem eine angeblich zu teuren Unterbringungspraxis (in Wohnungen, was einer guten und menschenwürdigen, aber auch konfliktfreieren Unterbringung entspricht, statt in Großunterkünften am Stadtrand nach dem Motto „Aus den Augen – aus dem Sinn“.).
  • Es werden Ängste geschürt mit einer angeblich fortschreitenden Islamisierung Deutschlands oder indem man behauptet man ließe Terroristen ins Land.

Am Schluss dieser Trias steht meist das Ausspielen mehrerer Gruppen gegeneinander:

  • Hartz IV - Empfänger vs. Flüchtlinge, Kinder vs. Flüchtlinge, Niedriglohnbeschäftigte vs. Flüchtlinge, da diese den Druck auf dem Arbeitsmarkt erhöhen.

Wenn man sich die Mühe macht, die oben genannten „Argumentationskette“ zu durchbrechen, erlebt man, dass:

  • das Thema gewechselt oder die nächste Baustelle aufgemacht wird - aber eben selten auf das eigentliche Argument eingegangen wird.
  • man beleidigt wird.
  • dem „Gegner“ seine Zugehörigkeit zum bösen „Gutmenschentum“ vorgeworfen wird.

Die nächste Stufe auf der Eskalationsleiter ist dann erreicht, wenn einem vorgeworfen wird:

  • man würde Deutschland in den Untergang führen und sei implizit ein „Volksverräter“.
  • dass man sich immer nur um Minderheiten kümmere, nie um „das deutsche Volk“, wobei da dann ausschließlich Herkunftsdeutsche gemeint sind, sprich Deutsche deren Eltern Deutsche sind

Ich stelle mir, wenn ich mir mehrere Stunden solche Beiträge durchgelesen und Kontrapunkte gesetzt habe, die Frage, ob man diese Hass schürenden Personen nicht einfach sich selber überlassen soll, schließlich könnte man ja meinen, die virtuelle Welt in Sozialen Netzwerken und die „reale Welt“ seien zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich denke aber, dass es falsch ist, gewisse Umtriebe in Sozialen Netzwerken zu ignorieren. Auch wenn man die aktiven Akteure in ihrer Meinung selten beeinflussen kann, muss man die Lügen und perfiden Argumentationsstrukturen doch offen legen. Wenn man diesen nicht widerspricht, werden sie geglaubt. Oft wirken die Argumente in sich konsistent und schön einfach und sind daher nicht für jeden sofort als Lüge erkennbar.

Man sollte versuchen sachlich zu bleiben, auch wenn mir das zugegebenermaßen ab einem gewissen Punkt schwer fällt. Man muss keine rassistischen Äußerungen „akzeptieren“! Man darf und muss ihnen widersprechen! Häufig wird dann das Argument der „Meinungsfreiheit“ ins Feld geführt, wenn man die eigene, unhaltbare Position rechtfertigen möchte. Meinungsfreiheit heißt meines Erachtens aber nicht, dass einem nicht widersprochen werden darf – bei falschen, manipulierenden oder hetzerischen Aussagen ist Widerspruch geradezu geboten.

Auch wenn es schwerfällt, seine freie Zeit am PC mit dem Lesen und Beantworten unhaltbarer Kommentare zu verbringen, wäre es doch schön, wenn mehr Remscheiderinnen und Remscheider, die nicht empfänglich sind für braune Parolen, auch in den Sozialen Netzwerken die Fahne Remscheids als tolerante und friedliche Stadt hochhalten würden. Rechten Tendenzen sollte überall entgegengetreten werden, gerade auch im Internet, denn was sich dort, in sozialen Netzwerken, an rechten Tendenzen formiert, tritt auch ein in die „reale Welt“. Und dort geht es um das Schicksal von ganz realen Menschen, die unseren Schutz brauchen.

* (Nadine Gaede, 25, ist Studentin und Vorsitzende der Remscheider Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD)

Bergischer Löwe als Neuzugang beim FC Remscheid

Das neue Maskottchen des FCR.Pressemitteilung des FC Remscheid

Pünktlich zum letzten Heimspiel der Hinrunde präsentiert der FC Remscheid ein neues Gesicht: Ein „Bergischer Löwe“ ist das neue Maskottchen des Vereins. Bislang ist der Glücksbringer noch namenlos, was sich jedoch bald ändern soll. Alle Freunde und Fans des FCR sind dazu aufgefordert, sich an der Namensgebung zu beteiligen. Hierfür startet der Verein ein Gewinnspiel, bei dem bis zum 31. Januar 2015 Namensvorschläge für das neue Maskottchen an den FCR abgegeben werden können Unter allen Einsendungen werden attraktive Preise verlost, z. B. Trikots, Dauerkarten, Bälle. Die Firma Wiegand Metalltechnik aus Remscheid hat außerdem zur Begrüßung des neuen Maskottchens 1.000 Aufkleber gesponsert. Sie werden, gegen eine Spende zugunsten der Jugendabteilung des FCR in die von der Volksbank Remscheid bereitgestellten Sparschweine abgegeben. Die Aktion startet am morgigen Sonntag im Röntgenstadion sowie auf dem Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen, am Stand des Heimatbundes.

Das neue Maskottchen wird erstmals beim ersten Heimspiel am 8. März 2015 persönlich im Stadion sein, um die Mannschaft anzufeuern. Es bleibt spannend, mit welchem Namen die Fans und Freunde den Löwen begrüßen werden.

Rat der Stadt bewilligte halbe Stelle für die Kunstschule

Eine Halbtagsstelle zur Rettung der städt. Kunstschule?“, titelte der Waterbölles am 22. Oktober 2012, nachdem der Kulturausschussvorsitzende Karl Heinz Humpert (CDU) im „Presseclub“ der Denkerschmette auf den Ruhestand von Charles Wesseler hingewiesen und die Einrichtung einer halben Planstelle für einen Nachfolger in der Leitung der Kunstschule in Aussicht gestellt hatte. Nun ist es amtlich: Der Stellenplan des städtischen Doppelhaushaltes 2015/2016 wird zum 1.1.2015 entsprechend geändert, d.h. eine Vollzeitstelle (Wesseler) fällt weg und wird durch eine in der Musikschule durch Ausscheiden freigewordene Stelle ersetzt. Allerdings nur zur Hälfte; die andere Hälfte soll der Musiklehrerinnen-Stelle soll wegfallen.

Dem hat der Rat der Stadt am Donnerstag zugestimmt. Zitat aus der Beschlussvorlage der Verwaltung: “Zur Sicherstellung der Arbeit des Kunstschulbereichs sowie der dortigen Landesfördermittel in Höhe von durchschnittlich 13.000 bis 15.000 Euro p.a. ist zeitnah nach Fortfall der o.g. Vollzeit-Stelle die Bewilligung und Neueinrichtung von mindestens einer 0,5-KunstpädagogInnen-Stelle vonnöten.“ Die (halbe) Kunstpädagog/innen-Stelle sei für die Kinder und Jugendlichen in Remscheid, aber auch für das Kommunale Bildungszentrum, das einen besonderen Fokus auf die Förderung von Bildungskompetenzen und -fertigkeiten bei Kindern und Jugendlichen lege, unverzichtbar. - „Zu wenig“, kritisierte im Rat Fritz Beinersdorf (Linke) vergeblich. Sein Antrag auf eine volle Planstelle war zuvor schon im Haupt- und Finanzausschuss mit großer Mehrheit abgelehnt worden. „Das ist eine Missachtung der Arbeit des bisherigen Stelleninhabers“, ärgerte sich Beinersdorf. Der Kulturausschussvorsitzende Karl Heinz Humpert wies die Kritik zurück.

Zu Besuch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin

Pressemitteilung der Albert-Einstein-Gesamtschule (AES)

Eine besondere Ehre wurden 19 Schülerinnen und Schüler aus dem diesjährigen und letzten Jahrgang 13 der Albert-Einstein-Schule Remscheid (AES) zuteil : Als Anerkennung für ihre besonders gelungenen Projekt- und Wettbewerbsbeiträge in den vergangenen Monaten, so z.B. im Rahmen der EU-Comenius AG (Leitung : PatrickTaeger, Ulrich Leikauf, Dirk Becker) bzw. des Kurses Interkulturelle Begegnungen von Ute-Anne Stillert-Loreng, waren sie gemeinsam mit einigen anderen bundesweit ausgewählten Schülergruppen drei Tage (23. bis 25. November) von der Bundesregierung nach Berlin eingeladen worden: Sirin Seydo, Elena Wolf, Vanessa Jung, Miriam Giusti, Delia Heinrich, Hümeyra Yildirim, Nilüfer Yildirim, Amra Mujakovic, Khadija Ouzaouit, Aybüke Savci, Julia Schubert, Nina Scharwächter, Maxi Milanda, Daniel Garcia da Silva, Emrullah Temizyürek, Muhammed Tan, Burak Yüksel, Erijon Gashi und Daniel Hantelmann.

Die Remscheider Schülergruppe durfte in Berlin an der Großveranstaltung „EineWelt Zukunftsforum“ teilnehmen.Dabei konnten die Jugendlichen im Rahmen zahlreicher Workshops, Infostände und Vorträge hautnah über die Zukunft unserer Erde diskutieren und entwicklungspolitische, ökologische und soziale Zielvorstellungen erörtern - zusammen mit Vertretern verschiedenster Vereine und Initiativen (NGO), Botschaftsdelegierten aus 20 afrikanischen und asiatischenLändern sowie hochkarätigen Politikern ( u.a. die Bundesministerinnen und -minister Dr. Müller, Dr. Hendricks, Dr. Böhmer, Schmidt und Nahles, UNICEF-Generaldirektor Anthony Lake). Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war, neben einer persönlichen Video-Grußbotschaft von Bill Gates, der Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die in ihrer Rede das Engagement der Schülergruppen nachdrücklich lobte und die Jugend in Deutschland aufrief, auch weiterhin eine weltweite Vorreiterrolle in Sachen Umweltschutz, faire Lebens- und Arbeitsbedingungen und Bekämpfung des Hungers zu übernehmen. In Rückblick auf ihre eigene Schulzeit in der DDR beneidete sie die heutige Generation um ihre vielfältigen technischen Errungenschaften und auch um die Möglichkeit, weltweit reisen und so mit Jugendlichen aller Länder in einen friedlichen und konstruktiven Kontakt treten zu können. Und lernt Fremdsprachen !“ gab sie spontan am Ende allen noch als handfeste Empfehlung mit auf den Weg. In dem abschließenden Festakt überreichten Jugendliche und Experten Angela Merkel im „Blitzlichtgewitter“ der Fotografen die gemeinsam erarbeitete „Zukunftscharta“.

Die AES-Gruppe nutzte die Reise nach Berlin darüber hinaus aber auch, um im selbst organisierten Rahmenprogramm weitere kulturelle und historische „Highlights“ der Bundeshauptstadt wahrzunehmen : u.a. Führung durch das historische Zentrum ( mit Reichstag, Brandenburger Tor, Holocaust-Gedenkstätte, Museumsinsel), Besuch der Theateraufführung „Frühlings Erwachen“ von Wedekind im Berliner Ensemble und Begehung der Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße. Alles in allem eine sehr lohnenswerte Kursfahrt, bei der die Schülerinnen und Schülern nicht nur für ihre schulische Laufbahn, sondern auch für die Entwicklung ihrer eigenen Lebensperspektiven sicherlich wichtige Eindrücke und Anregungen mitgenommen haben. (Ulrich Leikauf, Projektkoordinator Internationale Kontakte)


 

Städtepartnerschaft mit Kirsehir wird im Februar besiegelt

Der Rat der Stadt hat am Donnerstag der Reise einer städtischen Delegation nach Anatolien zugestimmt. Ziel ist die Stadt Kırşehir. Anlass: Am 3. April hatte der Rat der Stadt den Abschluss einer Städtepartnerschaft mit Kırşehir beschlossen, aus der zahlreiche türkische Familien stammen, die heute in Remscheid wohnen. Um die Partnerschaftsurkunde zu unterzeichnen. wird die Remscheider Delegation, der Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Karl Heinz Humpert (CDU), Stefanie Bluth (SPD), Beatrice Schlieper (Grüne) und Fritz Beinersdorf (Linke) angehören werden, in der Zeit vom 9. bis 14. Februar die künftige Partnerstadt besuchen. Ein Vertreter des Freundschaftsvereins Kırşehir–Remscheid die Delegation begleiten.

Kenntnisse in Logistik werden stark nachgefragt

Die Stadt Remscheid hat bei der Bezirksregierung Düsseldorf den Antrag gestellt, zum Schuljahr 2015/2016 am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung einzügig den Bildungsgang „dreieinhalbjährige Fachschule für Wirtschaft, Fachrichtung Betriebswirtschaft, Schwerpunkt Logistik“ einzurichten (mit der Option zur Zweizügigkeit). Dem stimmte der Rat der Stadt am vergangenen Donnerstag zu. Der Ausschuss für Schule hatte zuvor eine entsprechende Empfehlung abgegeben. Das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung hatte den neuen Studiengang dort im Mai beantragt und damit begründet, „dass kaufmännischen Fachkräften der Bereiche Industrie und Handel die Möglichkeit eröffnet werden soll, sich in einer Fachschule mit Schwerpunkt Logistik weiter zu qualifizieren und so die Chancen auf dem Arbeitsmarkt allgemein als auch ihre Aufstiegschancen innerhalb ihrer Betriebe zu verbessern.“ Auf diese Weise könne eine gehobene Tätigkeit in Betrieben der Logistikbrache angestrebt werden oder auch in Betrieben, die nicht primär zur Logistikbrache gehören, jedoch qualifiziertes Personal in diesem Bereich benötigen.

Artikel vollständig lesen

Aus der gestrigen Sitzung des Rates der Stadt Remscheid