Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt gilt als saisontypisch

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Der März zeigte eine ganz saisontypische Entwicklung bei stabiler Konjunktur und brachte den erwarteten Rückgang der Arbeitslosigkeit im Bergischen Städtedreieck. Dank eines Rückgangs der Arbeitslosigkeit in Wuppertal und nur leichten Anstiegen in Solingen und Remscheid ist diese im Städtedreieck insgesamt gesunken. Ich freue mich, dass insbesondere junge Menschen von dieser Entwicklung profitieren konnten. Die jungen Fachkräfte wurden nach ihren Ausbildungen nach zweieinhalb oder dreieinhalb Jahren nicht übernommen und hatten sich im Januar und Februar nach der bestandenen Prüfung zunächst arbeitslos gemeldet. Jetzt haben viele schon wieder eine Arbeitsstelle gefunden. Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften hat sich in den drei Städten unterschiedlich entwickelt. In der Summe ist diese im März im Bergischen Städtedreieck gesunken, weil ein Anstieg in Solingen die  Rückgänge in Remscheid und Wuppertal nicht auffangen konnte“, erklärt Franz Heuel, Geschäftsführer „Operativ“ der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die aktuelle Situation. Von Februar auf März nahm die Zahl der Arbeitslosen um 51 auf jetzt 30.414 ab. Die Jugendarbeitslosigkeit profitiert von der positiven Entwicklung, während die Arbeitslosigkeit von Ausländern deutlich gestiegen ist. „Hier bildet sich erstmalig in der Arbeitslosenstatistik der Zuzug der Flüchtlinge in unsere Region ab, denn in diesem Monat ist die Zahl der arbeitslosen Ausländer bei den Jobcentern deutlich gestiegen“, so Franz Heuel.

Artikel vollständig lesen

Vier jugendliche Räuber im Allee-Center unterwegs

Eine 26-jährige Frau war gestern um 18.15 Uhr im Allee-Center unterwegs, als sie von vier Jugendlichen beraubt wurde. Das Quartett näherte sich der Remscheiderin von hinten, schubste sie um und entwendete eine Plastiktüte mit Einkäufen. Anschließend flüchteten die Jugendlichen mit ihrer Beute. Täterbeschreibung: Vier Jugendliche, alle männlich, ca. 15 Jahre alt, etwa 165 cm groß, schlank, dunkel gekleidet. Ein Jugendlicher hatte eine auffällig schräg gestylte Frisur. Die Kriminalpolizei Remscheid bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0202 / 284-0 zu melden.

Gartenlaube brannte:  Gegen 20 Uhr entdeckte gestern ein 31-jähriger Remscheider eine brennende Gartenlaube an der Arturstraße in Hasten. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, es entstand ein geschätzter Sachschaden von 500 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0202 / 284-0 entgegen.

Zur Geschichte des Areals Ecke Kölner Straße / Wupperstraße

von Dr. Wilhelm R. Schmidt 

In einer bergischen Aufzeichnung, die nun auch schon über siebzig Jahre alt ist, fand ich vor einiger Zeit Informationen über das Areal, auf dem im Jahre 1910/11 das Lenneper Kaufhaus Dörrenberg erbaut wurde, das mit seiner langen Geschichte und dem auch schon langjährigen Leerstand die Lenneper Gemüter bis heute laufend beschäftigt. Just an dieser Ecke der Kölner Straße zur Wupperstraße hatte zuvor die Gaststätte von Julius Vollmer gestanden. In ihr tagte die Gesellschaft Union. Die Gesellschaftsräume bei Vollmer standen überwiegend nur der Gesellschaft Union zur Verfügung, sie wurden aber auf Antrag auch weiteren Vereinen überlassen, so dem Schützenverein für seine Generalversammlungen und besonderen Festlichkeiten.

Die Vereinsabende der „Union“ wurden in der ersten Zeit des Bestehens mit Kegelspiel, Lesen von Zeitungen und Zeitschriften sowie mit Unterhaltungen verbracht. Das erinnert an englische Clubs, und man fragt sich, ob sich nicht auch das eine oder andere Mitglied dort einfand, um abseits des Geschäftslebens und vielleicht auch abseits der Familie ein gehöriges Schläfchen im Sessel zu halten, natürlich mit einer Zeitung über den Augen, so wie wir dies aus alten Filmen kennen. Später veranstaltete man auch Vortragsabende, Theatervorstellungen und Konzerte, in der Hauptsache aber pflegte man den Lenneper Kontakt und war unter sich.

Das eingangs erwähnte Protokollbuch sagt über die Gesellschaft Union aus, dass sie am 28. Februar 1828 gegründet wurde. Das Buch selbst stammt jedoch aus späterer Zeit, nämlich aus den Jahren um 1850, die ersten Niederschriften des Vereins waren damals wohl auch schon verlorengegangen. Man liest darin über die Wahl einer Kommission (mit den Mitgliedern Salomon Engels, H. Wallbracht, Franz Hasselkus sowie die Lehrer Werner und Richard Werner), die eine neue Satzung der Generalversammlung vorzulegen hatten. Darin wurde als Zweck der Gesellschaft angegeben, dass man die Geselligkeit und das Vergnügen pflege, verbunden mit strenger Ordnung und Sitte. Zwar konnte sich jeder gebildete Mitbürger von unbescholtenem Ruf zur Aufnahme melden, aber man sorgte wohl dafür, dass sich kein Unberufener, wie es damals hieß, in diesen Kreis einschlich, denn das Protokollbuch vermerkt auch häufig eine Ablehnung von Aufnahmeanträgen. Abgestimmt wurde zu dieser Zeit geheim mit farbigen Billardkugeln.

In dem Protokollbuch finden sich viele Namen von Lenneper Bürgern, deren Nachkommen auch heute noch in Lennep ansässig sind, oder aber die wir aus den der Lenneper Geschichte kennen, wie Spicker, Schmitz, Peipers, Hammacher, Hackenberg, Frowein, Grüderich, Groß, Sieper, Lambeck, Berghaus, Seringhaus, Girardet, Pitscher, Hausmann, Kluthe, Boucke, Hilger, von Pollheim, Bellingrath, Brückelmann, Schüssler, Kühner, Dürholt, Schmidt und Haas, Schlieper, Leysieffer, Mosblech, Trautwein, Witscher, Johnen, Wehner, Temsfeld, vom Berg, Zimmer, Mühlinghaus und viele andere. Wenn man genauer hinsieht, so handelte es sich weit überwiegend um Vertreter des bürgerlichen Mittelstands, auch wenn sie ggf. schon reich geworden waren (die wirklich „Großkopferten“ wie die Familie Hardt sucht man in dem Buch vergebens; diese verkehrten in anderen, oft auch überregionalen Kreisen).

Die Gesellschaft Union bezog in er Mitte des 19. Jahrhunderts für ihre Mitglieder zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften. Da finden wir außer dem Lenneper Kreisblatt die Elberfelder Zeitung, die Tribüne, den Kladderadatsch und die Gartenlaube, den Humorist, die Leipziger Illustrierte Zeitung, Westermanns Monatshefte, die Augsburger Allgemeine Zeitung, die Berliner Volkszeitung und in den 1870er Jahren noch das seinerzeit aktuelle Organ „Der Kriegsschauplatz“. Die Zeitungen und Zeitschriften wurden übrigens in gewissen zeitlichen Abständen an Interessenten versteigert, und ich selbst kann mich erinnern, gehört zu haben, dass noch im Jahre 1932, als mein Urgroßvater an der Lenneper Knusthöhe starb, im Garten ein großer Haufen derartiger historischer Publikationen verbrannt wurde..

Wie vieles dem Wandel der Zeiten unterworfen ist, so änderte sich im Laufe der Jahre auch das gesellschaftliche Leben, so auch in Lennep. Entscheidend war nach der Wende ins 20. Jahrhundert dafür vor allem der Erste Weltkrieg mit seinen allumfassenden Folgen. Auch die Gesellschaft Union wurde bereits 1914 ein Opfer der Verhältnisse, was durchaus nicht nur an dem Verlust des traditionellen Vereinslokals lag. Die Zeiten einer solchen Gesellschaft waren sozusagen vorbei, die Welt wurde hektischer und die Nachrichten schneller und weitaus umfassender. In früheren Zeiten bestand ein großes Bedürfnis nach Gesellschaften wie der der Union, denn außer gelegentlichen Theatervorstellungen auswärtiger Truppen und Konzerte gab es Lennep eigentlich nur die Schützenfeste als allgemeine und für alle Schichten und Bevölkerungsgruppen wichtige Ereignisse. Im Gegensatz dazu waren die Gesellschaften meist sehr schichtspezifisch angelegt und vereinigten jeweils bestimmte Kreise bzw. Berufsgruppen. Es heißt wohl zu Recht, dass in der Kreisstadt Lennep die Standesunterschiede im Öffentlichen Leben sehr ausgeprägt waren. Außer der Gesellschaft Union bestand noch die Kaufmannsgesellschaft, die zunächst in den oberen Räumen des Amtsgerichts am Alten Markt zusammenkam, und später das Gebäude an der Bergstraße unterhalb des Bahnhofs bauen ließ. Auch diese Gesellschaft kam während des Weltkriegs an ihr Ende, ebenso die um 1848 gegründete Parlamentsgesellschaft, die in der Berliner Straße und zeitweise gegenüber dem Berliner Hof tagte, sowie die Gesellschaft zum Roten Ochsen an der unteren Kölner Straße.

OB wehrte sich gegen Beschäftigungstherapie für Vielarbeiter

„Das ist eine Beschäftigungstherapie für Leute, die ohnehin schon viel zu viel zu tun haben“, wehrte sich in der Ratssitzung am Donnerstag Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gegen einen Antrag der Ratsfraktion der Linken. Diese hatten eine detaillierte Übersicht aller Förderanträge der letzten fünf Jahre beantragt unter Angabe des Projektes, der geplanten Kosten des Projektes, der Höhe der beantragten Fördergelder, der Voraussetzungen für die Bewilligungen, bereits bewilligter Fördergelder und deren Höhe, ausstehender Bewilligungen, des verbleibenden Eigenanteil der Stadt bzw. Anteil Dritter sowie – 8. - der abgelehnte Förderanträge Der Antrag endete mit: „Um eine realistische zeitliche und finanzielle Einschätzung der mit Fördermittel zu finanzierenden geplanten Projekte vornehmen zu können, bitten wir um Darstellung des aktuellen Sach- bzw. Bearbeitungsstandes der beantragten Fördergelder.“ Das aber, so der Oberbürgermeister, lege „die Verwaltung lahm“. Im Übrigen helfe den Kommunalpolitikern kein Blick zurück, wenn es um die Steuerung wichtiger Zukunftsaufgaben gehe. Das hatte Wirkung. „Wir werden unseren Antrag in der Fraktion noch einmal diskutieren und präzisieren“, kündigte Fraktionsvorsitzender Fritz Beinersdorf an. Die Mehrarbeit im Rathaus war somit erfolgreich abgewehrt – zumindest vorläufig.

TÜV erneuerte sein Prüfsiegel für Baufinanzierung

Pressemitteilung der Volksbank Remscheid-Solingen eG

 

Bei der Volksbank Remscheid-Solingen eG bekommen die Privatkunden eine ausgezeichnete Beratung für ihre Baufinanzierung – darauf gibt der TÜV Saarland ihnen Brief und Siegel. 2006 erhielt die Volksbank als erste Bank in Nordrhein-Westfalen das TÜV-Siegel für die geprüfte Beratung, seither stellte man sich jährlich erfolgreich der erneuten Prüfung. Jetzt wurde das Siegel wieder um ein Jahr verlängert. Vor Ort überzeugten sich die Prüfer von der Qualität der Arbeit, die in den Filialen der bergischen Bank geleistet wird. Den Mitarbeitern in den 18 Filialen, die die Kunden in Fragen der Baufinanzierung beraten, bescheinigten sie freundliches Auftreten, gründliche und schnelle Arbeit sowie fachliche und methodische Kompetenz. Die Volksbank-Mitarbeiter, die im Hintergrund für die Abwicklung der Kredite zuständig sind, arbeiten nach dem Urteil der TÜV-Prüfer zuverlässig sowie risiko-, qualitäts- und prozessbewusst. Volksbank-Vorstandsvorsitzender Frithjof Grande freut sich über die Erneuerung des Qualitätssiegels – für seine Mitarbeiter und ganz besonders für die Kunden.

Sie nahmen stellvertretend für ihre Kollegen das TÜV-Siegel für die Baufinanzierungs-Beratung im Empfang (v.l.): die Regionalleiter Uwe Schmidt und Oliver Wenzel sowie Markus Franken, Fachbereichsleiter in der Kreditabteilung.

 

Können Inkassofirmen "tote" Forderungen der Stadt "beleben"?

Wie steht es um die Zahlungsmoral der Stadt und ihrer Bürger?“, wollte im Januar die CDU-Fraktion wissen. Zur jüngsten Ratssitzung hat sie nachgelegt: Durch den Einsatz externer Dienstleister ließen sich Forderungen der Stadt wirksamer als bisher eintreiben, meint die CDU-Fraktion. Gegenwärtig bleibe die Stadt auf rund 27 Millionen offenen Zahlungen sitzen. Die CDU bezweifelt, dass „aktiv und unvoreingenommen alternative Wege geprüft wurden“. Andere Kommunen in Nordrhein-Westfalen hätten alternative Wege geprüft. So habe zum Beispiel die Stadt Xanten Inkassounternehmen damit beauftragt, niedergeschlagene Forderungen einzuziehen; in Medienberichten sei von einer Erfolgsquote von 25 Prozent die Rede. Die CDU: „Auf Remscheid umgerechnet hieße dies, dass man rund 6,75 Millionen Euro der 27 Millionen Euro Außenstände beibringen könnte.“ Die personellen Ressourcen der Stadt Remscheid beim Forderungsmanagement seien begrenzt. Externe Dienstleister könnten über mehr Ressourcen verfügen, um eine niedergeschlagene Forderung über einen langen Zeitraum zu überwachen. Einige Schuldner würden nach einer gewissen Zeit wieder zahlungsfähig. Hier würde sich das Halten von schriftlichem und telefonischem Kontakt mit den Schuldnern über einen längeren Zeitraum im wahrsten Wortsinne „bezahlt“ machen. Sollte sich die Finanzlage der Schuldner verbessern, könnten zum Beispiel neue Zahlungsvereinbarungen getroffen werden. „Es kann und darf es nicht sein, dass beispielsweise Väter ihren Unterhaltsverpflichtungen gegenüber dem eigenen Nachwuchs einfach nichts nachkommen und die Kosten der Allgemeinheit aufbürden!“

Die Landesregierung NRW hatte am 25. November 2013 als Antwort auf eine Kleine Anfrage eines CDU-Landtagsabgeordneten mitgeteilt, dass Kommunen nach einer Einzelfallprüfung selbst entscheiden können, ob sie ein Inkassounternehmen im Wege der sogenannten Verwaltungshilfe beauftragen. Voraussetzung sei, dass sie selbst bereits erfolglos eine Realisierung der Forderung versucht hätten. Die CDFU-Fraktion folgert daraus: „Als Stärkungspakt Kommune sollte Remscheid diesen Weg aktiv und zeitnah prüfen.“ Die Verwaltung teilte dazu in der Ratssitzung am Donnerstag schriftlich mit, sie habe mit Schreiben vom 25. März 2015 die Bezirksregierung Düsseldorf um Mitteilung gebeten, ob diese Rechtsauffassung weiterhin Bestand hat. Zugleich habe die Stadt die Stadtverwaltung von Xanten gebeten, über ihre Erfahrungen beim Einsatz so genannter Verwaltungshelfer im Forderungsmanagement zu berichten. „Die Verwaltung wird über die Ergebnisse der Rückfrage berichten“, heißt es in der Vorlage abschließend.

Lions spenden Adventskalender-Erlös von 12.000 Euro

Pressemitteilung des Lions Clubs Remscheid

Diese Summe ließ beide Seiten strahlen, die Spender genauso wie die Beschenkten: 12.000 Euro hat der Lions Club Remscheid „Wilhelm Conrad Röntgen“ im vergangenen Jahr durch den Verkauf seines Adventskalenders erzielt. Er konnte diese Summe komplett an Remscheider Einrichtungen spenden, weil  Sponsoren die Produktion des Kalenders finanziert hatten. Mit jeweils 6.000 Euro bedachten die Lions jetzt die Ärztliche Kinderschutzambulanz, die sich um misshandelte, missbrauchte und vernachlässigte Kinder kümmert, sowie das Projekt „Famos“ des Sozialdiensts katholischer Frauen (SkF), das alleinerziehenden jungen Müttern ein Zuhause gibt. Und weil die Lions selbst eine zweckgebundene Spende erhielten, konnte der zweite Vizepräsident Michael Frowein der Kinderschutzambulanz sogar 7.000 Euro überreichen.

Martin Roggenkamp und Astrid Döring von der Ärztlichen Kinderschutzambulanz berichteten beim Clubabend, wohin die Lions-Spende fließt: in die Anschaffung teurer, aber notwendige Diagnostik-Tests sowie die Einrichtung der Räume. Denn damit sich die traumatisierten Kinder ihren Therapeuten öffnen können, ist eine angenehme Umgebung unverzichtbar. Vom SkF waren Geschäftsführerin Martina Sturm-May und Alexandra Krause, die das Wohnprojekt „Famos“ koordiniert, zu Gast. Auch sie möchten mit Hilfe der Spende in die Infrastruktur der Einrichtung investiert, beispielsweise in eine neue Küche sowie Waschmaschine und Trockner für die Bewohnerinnen.

Dr. Lenin Raghuvanshi spricht am 5. Mai im Rathaus

Geld für mehr Raum für Bildung in indischer Dorfschule“, titelte der Waterbölles am 19. August 2011. Die Deutsch-Indische Gesellschaft Remscheid und das Röntgen-Gymnasium mit seinem „Schüler -Dalit -Team“ suchten damals in der Öffentlichkeit Sponsoren, um eine Schule im indischen Dorf Baghwanala (Foto) ausbauen zu können, damit dort noch mehr Dalit-Kindern eine Chance auf Schulbildung eröffnet wird. Die Dalit gehören zu den Unterprivilegiertesten in der indischen Gesellschaft. Die Schule selber war bereits 2009 ausschließlich mit Geldern Remscheider Sponsoren und der Deutsch-Indischen Gesellschaft errichtet worden. Am 7. Oktober 2011 folgte auf Initiative des „Dalit-Team“, ein Benefizkonzert in der Aula des Röntgen-Gymnasiums. Daran nahm auch Dr. Lenin Raghuvanshi, Gründer der indischen Hilfsorganisation People's Vigilance Committee on Human Rights (PVCHR) aus Varanasi in Indien teil. Am Dienstag, 5. Mai, kommt er erneut nach Remscheid und spricht auf Einladung von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und der Deutsch-Indischen Gesellschaft Remscheid im Großen Sitzungssaal des Rathauses zum Thema „Pluralität, Inklusion und Menschenwürde -Die Säulen für eine friedvolle Welt?“ Dr. Lenin Raghuvanshi ist seit 2002 Partner der Deutsch-Indischen Gesellschaft Remscheid.

Pflegekurs zum richtigen Umgang mit Demenzkranken

Pressemitteilung es Sana-Klinikums

Die Diagnose „Demenz“ ist nicht nur für den Betroffenen sondern auch für die Angehörigen schwer zu verkraften. Im Laufe der Erkrankung kann sich der geliebte Partner oder das Elternteil stark verändern, das stellt eine hohe Anforderung an die pflegenden Angehörigen, die oft auch psychisch und physisch sehr belastet ist. Das Sana-Klinikum Remscheid lädt für Samstag, 11. April, Angehörige und Interessiert zu einem Pflegekurs ein, der grundlegendes Wissen über die Demenzformen und die Stadien der Demenz vermittelt soll. Außerdem bietet der Kurs Orientierungs- und Informationshilfen für die Versorgung des Erkrankten zu Hause. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Umgang mit Menschen mit Demenz. „Es ist nur schwer zu ertragen, wie sich der geliebte Mensch durch die Demenzerkrankung verändert. Hier kann sich der pflegende Angehörige schnell verunsichert oder überfordert fühlen. In unserem Kurs stellen wir unter anderem diese krankheitsbedingten Veränderungen vor und erklären gleichzeitig auch einen möglichen Umgang mit der Situation. Ebenso wichtig ist uns der Erfahrungsaustausch der Kursteilnehmer untereinander“, erklärt Petra Möller von der Pflege- und Sozialberatung am Sana-Klinikum Remscheid. Der Kurs umfasst drei Termine und beginnt am 11. April in der Zeit von 10 bis 13.30 Uhr. Treffpunkt ist der Raum im Bettenhaus Nord im 2.OG. Der Kurs ist kostenfrei. Eine Anmeldung zum Kurs sollte bis eine Woche vor dem Start bei Petra Möller (E-Mail: petra.moeller@sana.de">petra.moeller@sana.de, Tel.: 02191/13-6037) erfolgen.