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Stadtsparkasse RS erweitert Vorstand um Herbert Thelen

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

In der Sitzung am 24. September  hat der Rat der Stadt Remscheid die Bestellung von Herbert Thelen zum stellvertretenden Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Remscheid  einstimmig bestätigt. Der 49-jährige ist seit 2012 bei der Volksbank RheinAhrEifel eG in Bad Neuenahr-Ahrweiler beschäftigt. Dort verantwortet er als Direktor und Prokurist den Regionalmarkt Eifel. Seit Mitte 2014 ist er zusätzlich Leiter der Baufinanzierung für das Gesamthaus. „Mit Herrn Thelen haben wir ein erfahrenes Vorstandsmitglied dazugewonnen und werden die erweiterten Verantwortlichkeiten unserer Vorstandsmitglieder an die strategischen Prioritäten unseres Hauses anpassen“, sagt Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid. So wird Herbert Thelen im Vorstand sämtliche Vertriebsbereiche und damit das gesamte Kundengeschäft der Sparkasse verantworten. „Ich freue mich auf die Herausforderungen und Möglichkeiten, mit einem starken und gut aufgestellten Vertriebsteam die weitere Entwicklung der Stadtsparkasse Remscheid aktiv mitzugestalten“, sagt Herbert Thelen. Er wird voraussichtlich zum 1. Januar 2016 nach Remscheid wechseln und seine Tätigkeit als stellvertretendes Vorstandsmitglied zum 1. April 2016 aufnehmen.

Ein paar Gedanken zum Hass und zu mehr Menschlichkeit

Menschen, die unsäglich viel Leid ertragen mussten und jetzt um Hilfe bitten, brauchen unser Mitgefühl und unsere Unterstützung und nicht Hass und Ablehnung!! Hass vergiftet alles, was mit ihm in Berührung kommt! Hass ist eine Folge von seelischen Verletzungen! Bei Menschen die hassen, nimmt dieses negative Gefühl sehr viel Raum in ihrem Leben ein. Erschreckend ist, dass Personen, die andere Menschen hassen, dieses Gefühl auch für sich selbst empfinden. Hass ist menschenverachtend und greift die Würde eines Menschen an, stellt seine Integrität in Frage. Schon G.B. Shaw schrieb: „Hass ist die Rache des Feiglings dafür, dass er eingeschüchtert ist!“ Und  Gandhi prophezeite: „Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt, droht Untergang!“ Waren Shaw und Gandhi „Traumtänzer“, die mit der rosaroten Brille durchs Leben zogen? Wir glauben nicht! Wir gehen davon aus, dass diese Aussagen auf vielfältige Erfahrungen im wertschätzenden menschlichen Miteinander beruhen.

Wir Kremenholler feiern unter der Federführung des Initiativkreis Kremenholl e.V. seit nunmehr 20 Jahren jedes Jahr im September ein wunderschönes Stadtteilfest, und wir sind stolz auf ein friedliches und respektvolles Miteinander. Hass hat in unseren Herzen, in unseren Gedanken, in unserem Stadtteil keinen Platz! Wozu auch, er führt zu nichts, sondern ist nur Nährboden für Unzufriedenheit, Unsicherheit und Ängste, die kein Mensch braucht, ganz gleich welcher Nationalität er angehört!

Wir Kremenholler wissen, dass der Austausch, die Interaktion mit anderen Menschen durchaus eine Bereicherung darstellt, und das pflegen wir schon seit Jahrzehnten in unserem Wohnquartier, und wir leben sehr gut und glücklich damit. Wer uns etwas anderes erzählen möchte, lügt oder lebt nicht in der Realität oder ist so voller Selbsthass, dass er diese zwischenmenschlichen Verhaltensweisen nicht mehr kennt oder sich vor ihnen verschließt. Schon Kinder lernen einen respektvollen Umgang von ihren Eltern (Vorbildfunktion). Was ist in der Sozialisation bei den Menschen schief gelaufen, die es, inzwischen im Erwachsenenalter angekommen, immer noch nicht gelernt haben, wertschätzend miteinander umzugehen? Sie sind  wahrlich  „arme“ Menschen!

Gabriele und Volker Leitzbach

Das Oktoberfestzelt entsteht wieder auf dem Schützenplatz

Sieben Lastzüge haben inzwischen das Material für Zeltbau und Technik zum Lenneper Kirmesplatz gebracht für das 12. Lenneper Oktoberfest am kommenden Wochenende. In diesem Jahr ist der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. etwas später als sonst im Zeitplan, weil das Zelt noch bis Sonntagabend in Grevenbroich stand und erst nach Demontage erst am Montagabend angeliefert werden konnte Bis spät in die Nacht wollen aber die Arbeiter den Rückstand aufgeholt haben. Am Freitag,  pünktlich um 17 Uhr, soll das erste Fass durch Bürgermeister Kai Kaltwasser angeschlagen werden. Ex-Bezirksbürgermeister Dieter Rohrweck, der damit schon sechsfache Erfahrung hat,  will ihm dabei assistieren. Das Bier ist übrigens noch auf der Autobahn von München unterwegs, wo der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. es wie jedes Jahr geordert hat („Wiesn-Bier“). Oberbürgermeister Mast-Weisz wir am Sonntag zum Weißwurstfrühstück erwartet und wird vielleicht die Frage beantworten, wo 2016 gefeiert werden kann.

Stadt eröffnete Spendenlager an der Haddenbacher Straße

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Aus dem neuen, großen Spendenlager Haddenbacher Straße 38-42 (Einfahrt gegenüber Kipperstraße), werden künftig alle Notunterkünfte der Remscheider Flüchtlinge zentral und bedarfsgerecht mit den Sachspenden aus der Bürgerschaft versorgt. Gestern wurde das das Lager eröffnet. Heute ist es 15 bis 19 Uhr geöffnet. Eine Abholung der Sachen ist logistisch in aller Regel leider nicht möglich, es sei denn wir rufen speziell dazu auf. In jeden Fall gilt: Vielen lieben Dank für all Ihre Mühe und Ihr Engagement, um unseren notleidenden Gästen ihren Aufenthalt in Remscheid so angenehm wie möglich zu gestalten! Wir möchten uns an dieser Stelle für Ihre unglaublich hohe Spendenbereitschaft bedanken und Sie um folgende Dinge bitten:

  • Winterbekleidung für Kinder, Frauen und Männer (Jacken, Mäntel, feste Hosen, Pullover, Mützen, Handschuhe und Schneeanzüge für Kinder
  • Winterschuhe für Kinder, Frauen und Männer
  • Ungeöffnete Hygieneartikel des täglichen Gebrauchs für Kinder, Frauen und Männer (Deo, Duschgel, Shampoo, Rasierer, Rasierschaum, Zahnpasta, Zahnbürsten, Feuchttücher, Wundcreme, Bodylotion, Gesichtscreme, etc.)
  • Babypuder und Babywindeln

Bitte beachten Sie auch, dass die Flüchtlinge meist junge Familien sind, die sich natürlich gerne (wie wir alle) nach Möglichkeit altersgerecht kleiden möchten. Um uns und allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern die Arbeit zu erleichtern, bitten wir Sie,  nur saubere und intakte Kleidung spenden. Schuhe bitte mit den Schnürsenkeln zusammenbinden. Damit Spenden, die für die Flüchtlinge evtl. nicht benötigt werden, weitere Verwendung finden, behalten wir uns vor, diese an das Kaufhaus Remscheid zu übergeben. (Fotos: Hans Georg Müller)

IG Metall heißt geflüchtete junge Menschen willkommen

Die IG Metall Remscheid-Solingen heißt die Geflüchteten, die ihren Weg in die Region gefunden haben, herzlich willkommen. Im Zeichen einer gelebten Willkommenskultur hat die IG Metall gemeinsam mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gestern Nachmittag um 16 Uhr an der alten Schule an der Unterhölterfelder Straß3 50 geflüchteten junge Menschen fünfzig Fußbälle übergeben. „Die IG Metall setzt sich für eine solidarische Flüchtlingspolitik ein. Das heißt auch Begegnungen wie diese zu organisieren und den jüngsten unter den Flüchtlingen etwas Freude zu bereiten.“ sagte Marko Röhrig, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Remscheid-Solingen. Er betont, dass die IG Metall ihre Mitglieder und die Belegschaften zur Solidarität mit Flüchtlingen und allen gesellschaftlichen Kräften, die für die Rechte von Flüchtlingen und ihre Integration eintreten, aufgerufen habe. „Auch das Bergische Land steht angesichts steigender Flüchtlingszahlen vor einer enormen Herausforderung. Die IG Metall wird eine solidarische und nachhaltige Flüchtlingspolitik mit ihrer ganzen Kraft unterstützen!“

Unterstützung erfährt die IG Metall in der Region von der Zentrale in Frankfurt. Um eine solidarische Flüchtlingspolitik zu unterstützen, hat die IG Metall in Frankfurt Sofortmaßnahmen in die Wege geleitet. Für lokale Aktivitäten zur Unterstützung von Flüchtlingen stellt die IG Metall ihren örtlichen Gliederungen insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung. Dabei geht es vor allem um Maßnahmen zur Integration in den Arbeitsmarkt. Aber auch andere Aktivitäten werden gefördert. So plant die IG Metall Remscheid-Solingen mit weiteren Akteuren wie z.B. dem DGB Remscheid, der Initiative »Respekt! Kein Platz für Rassismus«* und die Jugendinitiative Wermelskirchen e.V. (AJZ Bahndamm) momentan ein großes Willkommenskonzert, um Solidarität und Zusammenhalt in der Region zu fördern. In diesem Zusammenhang erteilt Marko Röhrig dem Versuch einzelner Arbeitgeber, die Flüchtlinge als billige Arbeitskräfte einzusetzen, eine Absage: „Wenn über niedrigere Einstiegslöhne für Flüchtlinge diskutiert wird, sollte man wissen, dass das nicht der Integration der Flüchtlinge dient, sondern Belegschaften und die Gesellschaft spaltet, weil damit Lohnkonkurrenz geschürt wird. Die IG Metall will integrieren durch qualifizieren. Dafür bietet zum Beispiel unser Tarifvertrag zur Förderung von Ausbildungsfähigkeit (TV FAF) eine hervorragende Grundlage!“

10. Jugendkonferenz: „Auf die Eltern kommt es (auch) an!“

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Alle Eltern und Interessierte lädt das Jobcenter Remscheid gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und der Arbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit für Donnerstag, 1. Oktober von 17.30 bis 21 Uhr zur 10. Jugendkonferenz in den Neuen Lindenhof in Honsberg ein. Bei mehr als 350 Ausbildungsberufe in Deutschland ist es für junge Menschen gar nicht so leicht, die richtige Wahl zu treffen. Auch Eltern, die ihre Kinder bei der Berufswahl begleiten möchten, haben viele Fragen. Gleichzeitig sind die Erwartungen an Eltern häufig hoch: Sie sollen die persönlichen Interessen und Stärken ihrer Kinder erkennen und über Informationen der verschiedenen Bildungswege und Berufe verfügen. Diese wichtige Rolle der Eltern im Berufswahlprozess ihrer Kinder möchten die Veranstalter der Jugendkonferenz hervorheben und Eltern mit wichtigen Tipps helfen. Die 10. Jugendkonferenz steht unter dem Motto: „SOS-Traumberuf für den Nachwuchs?! Auf die Eltern kommt es (auch) an“. Die Eltern der Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen 10 werden erleben, wie sie ihre Rolle im Berufswahlprozess positiv gestalten können. Auf sie warten folgende Informationsstände:

  • Berufswahl/Berufsorientierung: Wie kann ich mein Kind bei der Berufswahl unterstützen?
  • Regionaler Ausbildungsmarkt: Was ist im Bergischen gefragt?
  • Bewerbungen: Wie macht Mann/Frau es richtig?
  • Ausbildungsreife – Stärken – Schwächen - Schlüsselqualifikationen
  • Ausbildungsbeginn/in der Ausbildung (Hilfen, Rechte, Pflichten)
  • Alternativen: Wenn es mit dem Traumberuf nicht direkt geklappt hat

Eltern, die an der 10. Remscheider Jugendkonferenz teilnehmen möchten, benötigen keine v orherige Anmeldung. Bei Fragen zur Jugendkonferenz ist Silke Wieck vom Jobcenter Remscheid unter Tel. RS 9518 528 erreichbar. (Claudia John)

Rotarier fördern zwei Jahre Hauptschüler/innen

Pressemitteilung des  Rotary Clubs Remscheid

Nicht nur die vielfachen Klagen der Medien, Verbände und Unternehmer über unbesetzte Ausbildungsplätze oder die mangelnde Ausbildungsfähigkeit vieler Schülerinnen und Schüler waren für den Rotary Clubs (RC)Remscheid Motivation genug, das Projekt „Startbahn Zukunft“ zu initiieren. Der RC Remscheid möchte auch praktisch zeigen, dass die Mitglieder des Clubs Verantwortung für die jungen Menschen unserer Stadt übernehmen wollen, die bei der Berufswahl Unterstützung benötigen. Der amtierende Präsident des Rotary Clubs Remscheid, Dr. Horst Sieg und die verantwortlichen Projektleiter Jörg Bergemann und Oliver Knedlich stellten gestern das zentrale Projekt des laufenden RC-Jahres dert Lokalpresse vor: Acht Hauptschüler/-innen der Jahrgangsstufe 9 werden bis zu ihrem Abschluss (also zwei Jahre lang) vom RC Remscheid intensiv gefördert, aber auch gefordert („Lern- und Lebenscoaching“), denn alle Schritte des Projekts finden in der Freizeit statt. Das Fernziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in einen Ausbildungsberuf zu bringen. In den zwei Jahren soll gewährleistet werden, dass sich die jungen Menschen orientieren, entwickeln und festigen können. Jeder Teilnehmer an dem Projekt soll mit seinen individuellen Fähigkeiten und Schwächen wahrgenommen und gefördert werden.

Die acht Schülerinnen und Schüler (fünf von der Hauptschule Wilhelmstraße, drei von der Hauptschule Hackenberg) die sich für das Projekt gemeldet hatten, werden im ersten Jahr in jedem Monat in einen Betrieb eines RC-Mitglieds vermittelt. Am Ende des Schuljahres sind die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, eine Bewerbung für ein mindestens zweiwöchiges Praktikum an einen Betrieb zu richten, den sie im Laufe des Jahres kennengelernt haben. Dieses Praktikum sollte/muss in den Sommerferien absolviert werden. In der zweiten Phase des Projektes, also in der Klasse 10, werden für die Schülerinnen und Schüler drei zentrale Coaching-Termine (bis Dezember 2016) angeboten. Dabei werden dann u.a. Vorstellungstermine simuliert, Hilfen für die schriftlichen Bewerbungen gegeben und Einstellungstests geübt. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihren mittleren Bildungsabschluss gemacht haben, wird ein kurzer Abschlussbericht verfasst. Im Sommer 2016 werden für das neue rotarische Jahr neue Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 ausgewählt, um eine Fortsetzung des Projektes zu gewährleisten.

Bürger-Treff zur Schule Kremenholl als Notunterkunft

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Über die Unterbringung von Flüchtlingen in der Schule Kremenholl, Tersteegenstr. 1 - 5, informiert die Stadt Remscheid bei einem Bürgerinformationstreffen am 1. Oktober. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz lädt Bürgerinnen und Bürger aus der Nachbarschaft der Schule dazu ein, sich aus erster Hand über die künftige Notunterkunft am Donnerstag, 1. Oktober, ab 19 Uhr vor Ort zu informieren. Die Veranstaltung findet in der Aula der Schule statt. Auch ein gemeinsamer Rundgang mit Vorstellung des Unterbringungs- und Betreuungskonzeptes für Flüchtlinge sowie eine Fragerunde ist vorgesehen. Das Gebäude der Schule Kremenholl wird vorübergehend zur Notunterkunft für rund 220 flüchtige Menschen, die unsere Stadt in den kommenden Tagen und Wochen auf dem Wege der Amtshilfe aufnehmen wird. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat die Stadt Remscheid  dazu aufgefordert, sämtliche Vorbereitungen zur Aufnahme weiterer Flüchtlinge in die Wege zu leiten. Auf Anforderung seien die Unterbringungskapazitäten für mindestens sechs Monate bereitzustellen. Ungewiss ist zum heutigen Zeitpunkt, wann diese Menschen eintreffen und welcher Herkunft sie sind. Gewiss ist aber, dass auch in der künftigen Notunterkunft am Standort Kremenholl rund um die Uhr für eine Betreuung und Sicherheit der zugewiesenen Personen und des Umfelds gesorgt ist. Noch heute wird ein Einladungsschreiben an die Anwohnerinnen und Anwohner der Schule Kremenholl per Einwurf an die Haushalte verteilt. Für Rückfragen wurde ein Bürgertelefon eingerichtet, das Tel. RS 16 35 91 zu erreichen ist.

Drei Remscheider möchten im Südbezirk Streit schlichten

Die Qual der Wahl haben morgen die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) Süd, wenn sie um 17.30 Uhr im Gemeindehaus der ev. Christus-Kirchengemeinde an der Bürgerstraße zu ihrer nächsten Sitzung zusammenkommen. Denn gleich drei Remscheider – zwei Männer und eine Frau – bewerben sich um das vakante Amt des Schiedsmanns für den Südbezirk. Der bisherige Amtsinhaber Peter Brandt war bereits im vergangenen Jahr auf eigenen Wunsch vom Amtsgericht Remscheid vorzeitig aus seinem Amt entlassen worden. Seitdem werden die Fälle aus dem Südbezirk vom Schiedsmann für Lennep, Torsten Unshelm, übernommen. Eine dauerhafte Übernahme des Bezirks durch eine der amtierenden Schiedspersonen sei jedoch aufgrund der gestiegenen Fallzahlen ausgeschlossen, so die Verwaltung. Sie hatte daher das freie Schiedsamt öffentlich ausgeschrieben. Innerhalb der Bewerbungsfrist sind 4 Bewerbungen bei der Stadt Remscheid eingegangen.
Folgende Bewerber/innen erfüllen die Voraussetzungen nach dem Schiedsamtsgesetz NRW und stehen zur Wahl: Eva Dorfmüller (geb. 1964; Andreas Breidenbach (geb. 1963) und Ralf Krüger (geb. 1959). Alle Bewerber wohnen im Schiedsamtsbezirk. Eva Dorfmüller ist Diplom-Verwaltungswirtin und arbeitet bei der Stadtverwaltung Wülfrath.  Andreas Breidenbach ist Sozialwirt und arbeitet freiberuflich als Dozent und Verfahrenspfleger. Ralf Krüger ist Dipl.-Pädagoge und Dipl.-Sozialarbeiter. Bei der Stadt Remscheid ist er in Teilzeitarbeit als Behindertenbeauftragter/Mediation beschäftigt. Ferner betreibt er an der Burger Straße in Remscheid (früher in Wuppertal)  eine Praxis für Mediation und Begutachtung - als Sachverständiger und gerichtlicher Beistand von Kindern, als Mediator mit dem Schwerpunkt Familienmediation und im Bereich der Konfliktvermittlung in der Wirtschaft.

Sparkasssen-"Spritze" fällt 189.900 € geringer aus

„Von ihrem Jahresgewinn gibt die Sparkasse an die finanzschwache Stadt in diesem und im nächsten Jahr jeweils 1,2 Millionen Euro ab“, berichtete der Waterbölles 27. Februar unter der Überschrift „Mit anhaltender Niedrigzinsphase wird die Luft dünner“. Das hatten damals die beiden Vorstände der Stadtsparkasse Remscheid, Frank Dehnke und Ulrich Gräfe, im Gespräch mit der Presse erklärt und den Bilanzgewinn im zurückliegenden Geschäftsjahr mit zehn Millionen Euro beziffert. Aber auch für die Sparkasse werde die Luft von Jahr zu Jahr dünner. Weil jedwede Art von Krediten mit höheren Zinsen auslaufen und „jüngere“ Kredite weit niedrigere Zinseinnahmen erwarten lassen. Von dem im Jahresabschluss 2014 ausgewiesene Bilanzgewinn von 1.222.969,45 €  würden 1.200.000 € an die Stadt Remscheid ausgeschüttet und 22.969,45 € in die Sicherheitsrücklage eingestellt, heißt es in dem Beschluss, mit dem der Rat der Stadt vergangenen Donnerstag den Jahresabschluss der Stadtsparkasse zur Kenntnis nahm. Davon sind allerdings als Ertragssteuern 189.900 € abzuziehen. Im Haushaltsplan 2015 war die Stadt unter Berücksichtigung des Haushaltssanierungsplanes noch von einer Netto-Ausschüttung von 1.200.000 € ausgegangen gleich 1.430.000 € brutto. „Ein Jahresüberschuss in dieser Höhe konnte jedoch durch die Stadtsparkasse Remscheid  nicht erwirtschaftet werden“, so die Beschlussvorlage der Verwaltung. „Die nun vorgeschlagene Brutto-Ausschüttung wirkt sich bedingt durch einbehaltene Ertragssteuern ergebnismindern für den städtischen Haushalt aus.“