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Jetzt geht es darum, 6.647.108 Euro optimal zu investieren

Für November hat Stadtkämmerer Sven Wiertz am vergangenen Donnerstag in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses eine Liste mit Maßnahmen angekündigt, mit denen sich die Stadt um Zuschüsse im Rahmen des neuen Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes bewerben könnte. Die Investitionsmaßnahmen werden mit bis zu 90 Prozent gefördert. Die Kommunen müssen nicht mehr als den bundesrechtlich vorgeschriebenen Eigenanteil erbringen. Der Stadt Remscheid werden Fördergelder in Höhe von insgesamt 6.647.108,60 Euro zur Verfügung stehen. Für den vollständigen Abruf dieser Mittel ist ein Eigenanteil in Höhe von 738.567,62 Euro erforderlich. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt 7.385.676,22 Euro.

Der Landtag Nordrhein-Westfalen hatte das Ausführungsgesetz zum Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG NRW) am 1. Oktober beschlossen. Es wurde am 7. Oktober 2015 im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Nordrhein-Westfalen verkündet, trat somit am 8. Oktober in Kraft. Die Fördermittel werden den nordrhein-westfälischen Gemeinden und Kreisen pauschal zur Verfügung gestellt. Es gilt die sog. Trägerneutralität, d.h. auch nicht-kommunale Träger können gefördert werden, ein Eigenanteil vorausgesetzt.

Die städtischen Fachdienste und die Technischen Betriebe sind nun aufgefordert, dem Verwaltungsvorstand geeignete Maßnahmenvorschläge zu melden. Bis zum 29. September wurden die folgenden Vorschläge eingereicht:

  • 1 Städt. Röntgen-Gymnasium, Fassaden- und Fenstersanierung (Energetische Erneuerung bzw. Ertüchtigung), 1.600.000 Euro
  • 2 Käthe-Kollwitz-Berufskolleg, Turnhalle, Fassadensanierung (Energetische Erneuerung bzw. Ertüchtigung) 750.000 Euro
  • Städt. Albert-Einstein-Gesamtschule, energetische Erneuerung bzw. Ertüchtigung / Herstellung der Fassadensanierung mit Nutzung der Fassade für regenerative Energien und Anbau eines Aufzuges, 1.850.000 Euro
  • Hauptfeuerwehrwache, Austausch Wärmeerzeuger, Warmwasserbereitung und Installation eines Blockheizkraftwerks ((Energetische Erneuerung bzw. Ertüchtigung), 275.000 Euro
  • Teo Otto Theater, Austausch Wärmeerzeuger (Energetische Erneuerung bzw. Ertüchtigung), 170.000 Euro
  • Schulzentrum Hackenberg (Forum), Austausch der Lüftungsanlage (Energetische Erneuerung bzw. Ertüchtigung), 80.000 Euro
  • Städt. GHS Hackenberg, Fassaden- und Fenstersanierung (Energetische Erneuerung bzw. Ertüchtigung), 2.000.000 Euro
  • Deutsches Werkzeugmuseum, Austausch Wärmeerzeuger (Energetische Erneuerung bzw. Ertüchtigung), 120.000 Euro
  • Freiheitstraße, Erneuerung der Lichtzeichenanlagen (Luftreinhaltung), 675.000 Euro
  • Besonders lärmbelastete Straßen im Stadtgebiet, Austausch von Fenstern (Lärmschutz), 120.000 Euro
  • Bergisch-Born, ehem. B 51 – Ortsdurchfahrt, Ausbau mit lärmoptimierten Asphalt (Lärmschutz) im Zuge der Kanalbaumaßnahme, 2.000.000 Euro

Für Maßnahmenvorschläge nicht-kommunaler Träger lief die Vorschlagsfrist am 27. Oktober ab. Das Die Sana Klinikum Remscheid GmbH hat die Errichtung eines Hubschrauberlandeplatzes auf dem Gelände des Klinikums als regionales Traumazentrums vorgeschlagen. Investitionsvolumen: 1.800.000 Euro.

Auf die Haddenbacher Straße fällt mehr Licht als früher

Mit einem so genannten  Fällkran rückte in diesem Monat in den Herbstferien im Auftrag der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) eine Spezialfirma aus Süddeutschland an und entfernte beiderseits der Haddenbacher Straße (L 81) zwischen dem Abzweig Am Brodtberg und der Straße „Am Hasenclev“ etliche große und kleinere Bäume. Was Autofahrer als „tabula rasa“ empfunden haben mögen, war für Forstamtsleiter Markus Wolff eine „nicht länger aufschiebbare Notwendigkeit“ zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit, zumal dort im vergangenen Jahr schon zwei Bäume (im Winter unter ihrer Schneelast) auf die Straße gestürzt waren. Ein kleines Waldstück an dem Steilhang zum Steinberg - zwischen den beiden kahlen Bearbeitungsstreifen gelegen - das bislang von den Baumfällen verschont wurde, soll nach Möglichkeit noch in diesem Jahr von der Spezialfirma ebenfalls "durchforstet". Vorteil der Abholzaktion  für die Autofahrer und die wenigen Anwohner: Die Haddenbacher Straße wirkt nicht mehr so dunkel wie früher.

„LICHTgestalten“ mit XXL-Fotos und ElektroMisteln

Pressemitteilung der Kraftstation, Freie Jugendarbeit Remscheid Mitte e.V.

Wir freuen uns sehr, die zweite Auflage von ankündigen zu dürfen. Hierbei präsentieren wir verschiedene Lichtkunstobjekte, die zum einen von professionellen Künstlern, aber auch von Besuchern unseres Hauses erarbeitet werden. So gestalten zurzeit beispielsweise Kinder aus dem Stadtteil einen Lichtwunschbaum, der unsere gesamte Veranstaltungshalle zum Leuchten bringen wird. Die Theatergruppe der GHS Wilhelmstraße beschäftigt sich mit Lichtfotografie. Ihre schönsten Werke werden in einer XXL Fotoausstellung an die Außenwand der Kraftstation projiziert. Bunte Lichtinseln und verschiedene Installationen laden zum Entdecken ein. Als künstlerisches Highlight installieren die „RaumZeitPiraten“ aus Wuppertal energieautarke Lichtskulpturen („“) an den Hofbäume der Kraftstation. Die angrenzende Gebäudefassade wird zur Projektionsflächen für die Bildwelten der ElektroMisteln. „Über selbstentwickelte, energieeffiziente Projektionsgeräte, Sensoren und Motoren wird der Wirtsbaum zum Bildgeber und sein windbewegtes Blattwerk, vorbeifliegende Insekten und herabfallende Samen werden vergrößert in die Umgebung projiziert“ (Quelle: RaumZeitPiraten).

Die Fassade der Kraftstation ist im Fokus einer weiteren Lichtanimation. Konstantin Hantel unterlegt das gesamte Gebäude in unterschiedliche Lichtkontraste. Diese versetzt er in einer 15. minütigen Licht- und Soundshow in Bewegung. „LICHTgestalten“ in der Kraftstation bedeutet aber auch, selbst aktiv zu werden. So haben wir „TwinFire“ aus Bochum gewinnen können, die nicht nur mit einer Feuershow unseren Hof einheizen werden, sondern auch Einiges zum Ausprobieren mitbringen. Die ganz mutigen Besucher/innen können sich das Spektakel aus der Höhe anschauen, denn auch in diesem Jahr bieten wir Stirnlampenklettern an. Gemütlich wird es bei unserem offenen Lagerfeuer mit  Stockbrot oder dem Grillen von Marshmallows, Würstchen, Glühwein und anderen Getränken. Hier zur Einstimmung ein kurzer Clip vom letzten Jahr: (https://www.youtube.com/watch?v=gVGwZUArC7Y.  (Julia Dill)

Auf Kremenholl einstudiert, gestern im Theaterfoyer

Das Kremenholler Kindertheaterprojekt ist gestartet“, titelte der Waterbölles am 13. Mai. Und gestern war es soweit: Große Aufführung vor erwartungsvollen Jungen und Mädchen im Foyer des Teo Otto Theaters. Mit dabei Markus Heip vom Durchsholzer Marionetten- und Puppentheater  sowie Gabriele und Volker Leitzbach vom Initiativkreis Kremenholl e.V.

von Volker Leitzbach

Kleinen und großen „Leseratten“ reicht die knappe Personenbeschreibung vollkommen, um den Protagonisten aus Otfried Preußlers  Kinderbuch „Der kleine Wassermann“, als die Person zu identifizieren, die am vergangenen Freitag im Teo Otto Theater im Mittelpunkt allen Interesses stand. Euphorisch erkundet der kleine Wassermann zunächst die Unterwasserwelt, in die er hineingeboren wurde, um dann doch schnell dem Drang zu erliegen, auch das Leben außerhalb des Weihers zu erforschen, welches ihm so fremdartig und faszinierend zugleich erscheint.

Auch die Kinder der beiden Kremenholler Kitas und der Ganztagsbetreuung der Gemeinschaftsgrundschule begaben sich auf einen beschwerlichen Weg, als sie zu Fuß, die Jüngsten ausgestattet mit Verkehrs-Sicherheitswesten, auszogen, den Stadtkegel mit ihren noch kurzen Beinchen zu erwandern um der wundervollen Welt des Theaters auf die Spur zu kommen. Aktive Verkehrsteilnahme als wichtige Lektion der Mobilitätserziehung soll jedoch hier genauso wenig weiter thematisiert werden, wie die logistische Meisterleistung der Betreuer und Eltern, ca. 150 Kinder in der Theaterpause mit Getränken und leckeren gesunden Snacks zu versorgen.

Angekommen im „Kulturtempel“ gab es für die Kids viel zu bestaunen, Garderoben, weite geschwungene Treppen, den verspielten Leuchter über dem Wandelgang, ein Blick in den riesigen Theatersaal und natürlich die Bühne der Puppenspieler, vor die sich die Kinder dicht gedrängt erwartungsvoll hockten. Wieso die Kremenholler überhaupt ins Theater pilgerten, wo der veranstaltende Initiativkreis Kremenholl (IK) doch für seine kulturelle Arbeit im Stadtteil bekannt ist, kann mit wenigen Sätzen erklärt werden: Die Gala bildete den Abschluss des diesjährigen Theaterprojekts des IK. Da die Aula der ehemaligen Hauptschule in der Tersteegenstraße und ansonsten Stamm-Spielort für Großveranstaltungen auf dem Kremenholl derzeit als Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge genutzt wird, musste ein Ersatzspielort gefunden werden. Bezeichnend für Remscheider Kulturschaffende und Verwaltung, dass schnell und unbürokratisch eine Lösung für das Problem gefunden wurde.  Infolge des Einsatzes von Leitung und Team des Teo Otto Theaters konnte das Foyer als Spielort für den kleinen Wassermann genutzt werden.

Dank Fördermittel der Aktion KulturAllianzen, der Ulrike und Lothar Kaiser Stiftung sowie der Agentur Allianz Arndt Köhler e.K., arbeiteten die Akteure des Durchsholzer Marionetten- und Puppentheaters um Markus Heip über einen Zeitraum von etwas mehr als einem halben Jahr mit Kremenholler Kindern und Jugendlichen in den Räumlichkeiten der Kinder- und Jugendwerkstatt „echt kremig e.V.“ an einer gemeinsamen Aufführung. Es drehte sich alles um Puppen und Marionetten. Hier wurde gemalt, gebastelt und das Spiel mit den Puppen erprobt sowie Kulissenbau und die Welt des Theaters als Miniatur Wunderland praktisch erkundet. Im Fokus standen dabei natürlich die Geschichten um den kleinen Wassermann. Schließlich galt es die Abenteuer durch die Puppen (er-) leben zu lassen.

Die teilnehmenden Kinder brachten sich den Fähigkeiten ihres Alters entsprechend ein. Leonie, Marcel, Alina, Anastasia und Anja, die Jüngsten im Kremenholler Ensemble schlüpften für die Aufführung am Freitag in die Rollen einiger Wesen, die der kleine Wassermann bei seinen Expeditionen kennenlernt. Kostümiert als Schmetterlinge und andere tierische Anrainer des Gewässers  oder als Müllerin und Müller agierten sie als reale Schauspieler  vor der Puppenbühne. Mit selbstgebauten Stabpuppen verkörperten sie inmitten der ersten Publikumsreihen kleine Wassergeister. Melina und Lena, zwei jugendliche Teilnehmer der Workshops, betätigten sich als Marionettenspielerinnen. Ganz souverän hauchten sie zum Beispiel den Gelenkfiguren der Mutter des kleinen Wassermanns sowie Gästen der Geburtstagsparty Leben ein. Ohne einen Hauch von Lampenfieber gab Melanie in bester Fischmanier mit einer Marionette „hin und her schwimmend“ und für das Publikum als Puppenspielerin sichtbar, den  Karpfen Cyprinus, des kleinen Wassermanns besten Freund.

Trotz der großartigen Leistung der jungen Laienspieler rundete erst das Zusammenspiel mit dem Team des Durchsholzer Marionetten- und Puppentheaters, namentlich Marie, Manuela, Bastian und Justin, die Inszenierung ab. Eine besondere Rolle übernahm sowohl in den Gestaltungs- und Spielphasen der Workshops, als auch während der Aufführung Markus Heip, Gründer des Theaters und Mitinitiator des Theaterprojekts, der das junge Publikum durch das Stück führte und mit kleinen „Anekdötchen“  insbesondere um Parallelen zwischen dem Stück und Remscheider Alltag sowie Bezügen zum Erfahrungsraum der Kinder das Publikum zu fesseln und jeder Zeit mitzunehmen wusste.

Wenn wie hier, Ehrenamtler, kulturbegeisterte, Kinder- und Jugendfreundliche Sponsoren, engagierte BetreuerInnen in der Kinder- und Jugendarbeit sowie Kulturschaffende zusammenfinden und dann auch noch von einem Theater-Team unterstützt werden, dass mit dem richtigen Augenmaß für kindlich spontanes Handeln in „Kulturtempeln“ einerseits und Knowhow und professionellem Engagement andererseits, zu handeln vermag, muss man um die Früchte und Zukunft kultureller Arbeit in Remscheid nicht fürchten. Wenn dann am Rande der Veranstaltung noch Gespräche zwischen der Vorsitzenden des Initiativkreises und der Verantwortlichen für Kommunikation und Koordination Education bei den Bergischen Symphonikern zwecks Austausch über weitere Aktivitäten zustande kommen, kann man nur sagen, „danke an alle Beteiligten, alles richtig gemacht und im Sinne der Kinder und Jugendlichen in Remscheid, bitte weiter so!

Website der Vaillant Group gewinnt Econ Award

Pressemitteilung der Vaillant Group

Der Econ Verlag und die Handelsblatt-Gruppe haben die neue Corporate Website der Vaillant Group mit dem renommierten Econ Award ausgezeichnet. Die Fachjury wählte das Portal www.vaillant-group.com mit einer Prämierung in Silber zur besten Website 2015. In ihrer Begründung würdigt die Jury das nahtlose Zusammenspiel von Content und Navigation. „Diese multimediale Visitenkarte ist ein Potpourri, das von Forschungsaktivitäten bis hin zur Firmenhistorie alles bietet und dabei dennoch nicht beliebig wirkt“, so das Expertengremium. Die klare Menüführung sorge für schnelle Orientierung, und der Stilmittelmix aus Interviews, Berichten und Reportagen in Video- und Textform biete Abwechslung und mache die Seite lebendig. „Mit emotionalen Geschichten, spannenden Berichten und interessanten Sachinformationen möchten wir als Familienunternehmen für unsere Themen, Werte und Technologien begeistern“ erläutert Frederik Lippert, Senior Manager Corporate Communications. „Dank Inhouse-Entwicklung und effizientem Projektmanagement haben wir die Seite in nur acht Monaten realisiert.“ Dabei wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass die Darstellung des Inhalts auf allen Endgeräten optimal umbrochen wird. Ob Desktop, Tablet oder Smartphone – in nahezu jedem Format begeistern die mit viel Herzblut und redaktioneller Liebe zum Detail verfassten Geschichten. (www.vaillant-group.com)

Wissenschaftler aus Südkorea im bergischen Wald

Pressemitteilung der Waldgenossenschaft Remscheid

Ziel eines Besuches von vier Forst- und Sozialwissenschaftlern der Universität von Yeungnam in Südkorea unter der Leitung von Prof. Dr. Yu-Hyoung Lee war in dieser Woche die Waldgenossenschaft Remscheid. Hintergrund sind die zur Überraschung der Waldgenossenschaftsakteure vergleichbaren Strukturprobleme in Südkorea im dortigen Kleinprivatwald. Mit einer Durchschnittsbesitzgröße von weniger als zwei ha – ähnlich den Verhältnissen im Remscheider Raum – werde dort eine nachhaltige Bewirtschaftung des Privatwaldes deutlich erschwert, da aufgrund der Kleinteiligkeit kaum wirtschaftliche Anreize für die Eigentümer bestehen. Daher sei man u.a. im Zuge einer Forschungs-Kooperation mit der Universität Göttingen auf die bereits mehrfach prämierte Remscheider Waldgenossenschaft aufmerksam gemacht worden.

Prof. Lee und sein Forscherteam zeigten sich beeindruckt von den Aktivitäten und Ideen der Waldgenossenschaft, die der Aufsichtsratsvorsitzende Ronald Paas sowie die beiden Vorstände Markus Wolff und Volker Pleiß ihren Gästen auch vor Ort im Wald der Genossenschaft vorstellten. Vor allem die unkomplizierten Angebote für waldinteressierte neue und auswärtige bisherige Waldbesitzer, Mitglied der Genossenschaft zu werden und damit Verantwortung für die naturgemäße Waldwirtschaft in einem urbanen Umfeld zu übernehmen, stießen bei den Gästen auf reges Interesse. Die Wissenschaftler betonten dabei übereinstimmend, dass diese Ansätze und Ideen Modellcharakter zur Überwindung der Strukturprobleme auch in Südkorea haben könnten. Sie kündigten einen Besuch einer weiteren Forscherdelegation für Anfang Dezember an.

 

Neue Dreifachturnhalle in der City auf Kosten des Bundes?

Der Bund hat ein Programm zur Sanierung der sozialen Infrastruktur in Städten und Gemeinden gestartet, bezogen auf die Bereiche Sport, Jugend und Kultur. Bis 2018 sollen dafür insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Bundesbauministerin Barbara Hendricks: „Eine funktionierende und zukunftsfähige soziale Infrastruktur mit Sport- und Kulturangeboten ist die Grundlage für das gesellschaftliche Zusammenleben in unseren Städten und Gemeinden. Ich freue mich, dass wir gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Zuwanderung von Flüchtlingen ein weiteres Instrument seitens des Bundes zur Verfügung stellen können, um die Integration in den Kommunen zu stärken und sie zu entlasten. Wichtig ist mir auch, dass das Bundesprogramm beispielgebende energetische Sanierungsmaßnahmen fördert und damit dem Klimaschutz dient.“

Der Remscheider Sozial- und Sportdezernent Thomas Neuhaus. Fotzo: Lothar KaiserDas hat den Remscheider Sozial- und Sportdezernenten Thomas Neuhaus (Foto) aufhorchen lassen. Besteht hier die Möglichkeit, die in der Innenstadt geplante Dreifachturnhalle auf Kosten des Bundes zu realisieren, konkret: nur zu zehn Prozent auf Kosten der finanzschwachen Stadt (in Haushaltsnotlage)? Wie Neuhaus gestern im Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss berichtete, sind interessierte Städte und Gemeinden aufgerufen, sich bis zum 13. November beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) mit ersten Skizzen (und nur auf Beschluss des Rates der Stadt) um eine Förderung ihres Projektes zu bewerben. Die Auswahl und Vergabe der Fördermittel soll Anfang des Jahres 2016 erfolgen. Gefördert werden „investive Projekte mit besonderer, auch überregionaler Bedeutung und mit sehr hoher Qualität im Hinblick auf ihre Wirkungen für die soziale Integration in der Kommune und/oder zum Klimaschutz, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial“, wie es auf der Internetseite des Bundesinstituts heißt.

Förderfähig sind größere Projekte mit deutlichen stadtentwicklungspolitischen Impulsen für die Stadt. Sie sollen eine besondere Wirkung für die soziale Integration vor Ort haben, „in besonderer Weise zu den Klimaschutzzielen des Bundes beitragen“ und „durch eine städtebauliche Einbindung in das Wohnumfeld eine nachhaltige Verbesserung des Stadtteils erreichen“. Auch müssen sich die Projekte „durch einen besonderen und innovativen konzeptionellen und baulichen Qualitätsanspruch auszeichnen“. In der Liste möglicher Projekte stehen Sportstätten an erster Stelle, gefolgt von Jugend- und Kultureinrichtungen. (z.B. Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, die explizit einen Baustein im Rahmen der integrierten sozialen Quartiersentwicklung darstellen [Öffnung zum Quartier], Jugendhäuser, Laienspielhäuser). Das vorgeschlagene Projekt soll sich aus einem Integrierten Stadtentwicklungskonzept oder vergleichbaren Planungen erschließen und besondere Maßnahmen für den Klimaschutz (Minderung des Primärenergieverbrauchs, Minderung des CO2-Ausstosses) beinhalten. Ersatzneubauten sind den Ausschreibungsunterlagen zufolge aber „nur in Ausnahmefällen förderfähig“.

Das könnte sich für die Stadt Remscheid als Pferdefuß herausstellen. Denn Standort der neuen Dreifachturnhalle wäre in diesem Fall, so sich der Rat der Stadt denn zu einem Projektantrag entschließt, das Gelände an der Brüderstraße, auf dem jetzt die stark sanierungsbedürftige Turnhalle der Albrecht-Einstein-Gesamtschule steht. Schon seit geraumer Zeit gehört die Schule zu den drei Standorten, auf denen sich die Stadt einen Turnhallenneubau vorstellen könnte. Die übrigen beiden sind (nach Wegfall des Ebertplatzes) das Gelände links neben dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium und das städtische Grundstück neben dem Sportbad am Stadtpark. Bislang hat sich die Verwaltung noch zu keinem konkreten Vorschlag entschieden.

Waterbölles-Kurzkommentar: Angesichts der anhaltend schlechten Finanzlage der Stadt klingt das neue Sanierungsprogramm des Bundes sehr verlockend. Man sollte nichts unversucht lassen...

Sirin Seydo schlug ihre Eltern vor: 1. Platz

Sirin SeydoPressemitteilung der Stadt Remscheid

Flucht und Flüchtlingsschutz sind zurzeit Themen, die die Menschen in Deutschland jeden Tag beschäftigen und große Teile der Bevölkerung dazu bewegen, sich solidarisch und hilfsbereit einzubringen. Das war nicht immer so. Die Flüchtlinge, die vor vielen Jahren nach Deutschland - auch nach Remscheid - kamen, fanden nicht in diesem Umfang Hilfe und Unterstützung. Umso bewundernswerter sind ihre Erfolgsgeschichten. Die Netzwerkarbeit des Kommunalen Integrationszentrums beinhaltet auch den Transfer von Wissen und Informationen an die verschiedensten Zielgruppen.

Dazu gehörte auch der Hinweis auf das Projekt "Power Eltern-Power Kinder", einen bundesweiten Wettbewerb über Bildungserfolge von Migranten durch die Unterstützung der Eltern. Sirin Seydo (Foto) meldete ihre Eltern zu diesem Wettbewerb an. Sie waren im November 1998 als Flüchtlinge aus Syrien nach Remscheid gekommen und haben ihre Kinder seitdem auf ihrem bildungsbiographischen Weg erfolgreich begleitet und unterstützt. Die Kinder aus der Familie Seydo waren und sind beispielsweise alle aktiv im Jugendrat unserer Stadt - zuletzt Sirin Seydo.

Als Flüchtlinge ohne gesicherten Aufenthalt ist diese elterliche Begleitung eine bemerkenswerte Leistung. Der Türkische Bund-NRW e.V. würdigen sie heute im Plenarsaal des Rathauses Düsseldorf gemeinsam mit dem Bundesverband russischsprachiger Eltern e.V. und dem Komitee der Italiener im Ausland: Mit ihrer Lebensgeschichte belegen die Eltern Seydo den 1. Platz in Nordrhein-Westfalen.

Hätten sie`s gewusst? S7-Klimaanlage kann krank machen

Abellio-Tribwagen des "Müngsteners". Foto: Christian Groger.Offener Brief an Abellio.
Sehr geehrte Damen und Herren,


bitte teilen Sie mir mit, warum die Klimaanlage in Ihren Zügen immer auf Durchzug steht (im Sommer und nun im Herbst-Winter) und warum man nach Angaben Ihres Fahrpersonals daran nichts ändern kann. Der starke, kalte Luftzug ist besonders auf den Sitzplätzen direkt am Fenster nicht zumutbar und gesundheitsschädlich. Sie werben mit dem Slogan "Entspannter Reisen in bester Qualität"! Davon ist leider nichts zu spüren. Alle Fensterplätze werden von den Fahrgästen gemieden (besonders in den 1. Klasse-Abteilen. Wenn die Klimaanlage eine Fehlkonstruktion des Herstellers ist, sollten Sie diese auf Kosten des Herstellers austauschen lassen - Jedenfalls verlieren Sie ansonsten immer mehr Kunden - für die Sie doch werben!
Ihnen muss dieses Problem schon lange bekannt sein, da Ihr Fahrpersonal diesen Missstand und somit die Beschwerden der Fahrgäste seit Monaten in die "Bordbücher" einträgt und auch mündlich überbringt - aber nach deren Angaben "Nichts von OBEN geschieht!". Ich bitte Sie um eine konstruktive Antwort, da ich diese Anfrage im Namen vieler Remscheider Fahrgäste erhebe und im "Waterbölles.de" veröffentlichen werde. Gerne komme ich auch zu einem persönlichen Gespräch zu Ihnen.
Mit freundlichem Gruß
Christian Groger

Sehr geehrter Herr Groger,
vielen Dank für Ihren Besuch im Kundencenter Remscheid am 28.10.2015.Wir bedauern, dass durch die Klimaanlage im Bereich der 1. Klasse ein für Sie unanagenehmer Luftzug erzeugt wird. Bei den Klimaanlagen in den Fahrzeugen handelt es sich um leistungsstarke Aggregate, deren automatische, außen- und innentemperaturabhängige Steuerung einer gewissen Trägheit unterliegt. Wir gehen davon aus, dass es durch die aktuell im Tagesverlauf sehr stark schwankenden Temperaturen zu dem von Ihnen beschriebenen Effekt kommt.
Wir nehmen Ihren Hinweis zum Anlass die Einstellung der Klimaanlage während der Fahrt gemeinsam mit dem Hersteller zu prüfen, um eine Lösung für dieses Problem zu finden.Für weitere Fragen stehen wir Ihnen rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0800-2235546 (kostenfrei) zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
i.A. Claudia Trostheim-Börsch
Kundenmanagement

Wie man eigene Filme drehen kann

Ab sofort gibt es im Jugendzentrum „Kraftstation“, Honsberger Straße 2, ein neues Angebot für zehn- bis 145jährige Jungen und Mädchen: Die Videogruppe, die sich dort jeden Mittwoch in der Zeit von 16 bis Uhr trifft. Dort lernt man, wie man einen eigenen Film dreht und als Videoreporter/in interessante Beiträge erstellt. Ob kleiner Spielfilm, Reportagen, Trickfilme oder Youtube-Clips – Vieles ist möglich, und der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Begleitet werden die Teilnehmer/innen dabei von zwei erfahrenen Medienpädagogen. Anmeldung und Informationen unter Tel. RS 420003 oder per E-Mail: beltz@kraftstation.de">beltz@kraftstation.de. (Julia Dill)